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FSM Medizin Dresden Sachsen 30.11.20

Am 30.11.2020 habe ich die Fachsprachenprüfung In Dresden bestanden.
Beim ersten Versuch und zum Glück erfolgreich.
Die Prüfer waren absolut höflich, freundlich und objektiv.
Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Oft taucht die Frage auf, was ich als Sachverständiger für Sie tun kann.

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Oft taucht die Frage nach der Ersteinschätzung Ihrer Unterlagen auf.
Dazu benötige ich Ihre Unterlagen als PDF, um Ihnen eine telefonische Ersteinschätzung zu geben.

Am 30.11.2020 habe ich die Fachsprachenprüfung In Dresden bestanden.
Beim ersten Versuch und zum Glück erfolgreich.
Die Prüfer waren absolut höflich, freundlich und objektiv.
Prüfungskommission: 2 Prüfer, 1 Prüferin.

Kurze Vorstellung meinerseits (Sie haben nur Name gefragt, mein Lebenslauf war bereits bei ihnen).

Die Prüferin stellt die Prüfungskommission vor, klärt Ablauf und dann fangt gerade das Gespräch an.

Teil 1

Zuerst kurze Selbstvorstellung, alles üblich.
Der Patient hat ziemlich deutlich geredet aber allzu schnell, deswegen hat er mir zu viel Information in eine kurze Weile erzählt)).
2 Mal habe ich ihn zwingend gebeten bisschen langsamer erzählen. Selbstverständlich maximal höflich.
Ansonsten könnte ich nicht alle Stichpunkte notieren)).
Patient:
Herr „N“, geb. am __.__.1958. , 62 JA. (FRAGE VOM PRÜFER während des Patientberichts ! )
(An deutliches Datum ich erinnere mich nicht)
Gewicht 95 Kg ( Ich weiß, dass ich Übergewicht habe. - Bitte denken daran Positiv! )
Größe: 172 cm
Allergien:
gegen der RapsPolle (FRAGE VOM PRÜFER während des Patientberichts !) durch Schnupfen (Rhinitis)und Augenrötung (Konjunktivitis) und gegen Pflaster – durch Juckreiz (Pruritus) und Hautrötung (Erythem), nur örtliche Reaktion. Dagegen nehme er Zetirizin (?) bei Bedarf.
Noxen:
Er rauche 20 Zigaretten/Tag, trinke 3 - 4 Flasche Bier täglich. Drogen – verneint.
Sozialanamnese:
Fahrlehrer ( Wahrscheinlich haben Sie viel Stress mit Ihre Fahrschüler? 🙂 )
Familienanamnese:
Verwitwet (Nehmen Sie bitte meine Beileid !!!), lebe allein; 2 erwachsene Kinder.
Reise-, Impf-, Infektionsanamnese: seien unauffällig
Vorerkrankungen:
Bluthochdrück (AHT), die der Betriebsarzt festgestellt habe.
(FRAGE VOM PRÜFER während des Patientberichts !) .Ich habe 2 mal gefragt: seit wann? Erste Antwort : Wir haben Betriebsarzt, er hat das festgestellt. Ich habe noch Mal gefragt, und dann war die Antwort: seit 1 Jahr.
Zuckerkrankheit (DM Typ II) seit 10 Jahren.
Voroperationen:
Rippenfraktur (Costae) während Sportspiel im Jugendlichtalter.
Eine Lipom wurde entfernt (Er hat selbst gesagt „Lipom“ ).
Medikation:
Ramipril 10 mg 0-0-1
Metformin 1000 1-0-0
unbekannte Wassertablette 1-0-0
- Ein paar mal habe ich mit dem Patienten gewitzt, um gemeinsame Anstrengung während des Gesprächs zu vermindern und das war von allen Prüfer sehr positiv aufgenommen.
Herr „N“, hat sich bei uns wegen seit gestern Abend plötzlich aufgetretenerstarker Thoraxschmerzen und Dyspnoe vorgestellt. Er habe die Schmerzen als drückende, brennende beschreibt.
Die Schmerzen eine retrosternale und Thorax-linksseitige Lokalisation und eine Ausstrahlung im linken Arm hätten. Aktuelle Intensität sei 8 auf der Schmerzskala.
(Her „N“ kann Ich Ihnen gerade ein schmerzlinderndes Mittel geben oder können wir unser Gespräch weiter führen? Und gerade jetzt müssen wir erste notwendige diagnostische Maßnahmen beginnen (EKG, Blutabnahme). Ja, gleichzeitig mit dem Gespräch. )
Die schmerzen seien dem Patienten mehr 2 Jahren als belastungsabhängige bekannt aber seit letzte 2 Monaten wesentlich verschlimmert seien. Er erwähnte, dass die Schmerzen seit 6 Wochen 4-5 Mal pro Monat im Ruhezustand aufgetreten seien. (FRAGE VOM PRÜFER während des Patientberichts !)
Darüber hinaus klagte er über Schwindel (Vertigo), Übelkeit (Nausea) und Schweißausbrüche (Hyperhidrose).
Ansonsten sei die vegetative Anamneseunauffällig.
Hier habe die Prüferin gesagt, dass weniger als 5 Minuten bis zum Ende bleibt.
Der Patient hätte nur eine Frage : Also, Herr Doktor kann ich nach Hause gehen?
Selbstverständlich „Nein, weil ich ein bestimmtes Verdacht auf einen lebensbedrohlichen Zustand habe.“

Teil 2

Ich habe nur bis „kann folgende diagnostische Maßnahmen empfehlen“ geschrieben )):
20 Minuten ist nicht zu viel )).
Teil 3
Bericht (siehe oben).
Verdachtsdiagnose
Akute Herzinsuffizienz, Myokard Infarkt, instabile Stenokardie.
- IM muss erst sein.
DD
Lungenembolie, spontan Pneumothorax, Ulcus Ventriculi, Ösophagusruptur.
- Noch was ?
Aorta
Genau, Dissektion. (Ich habe zuerst das vergessen).
Beim Bericht habe ich nur Konjunktiv I benutzt !
Herr Oberarzt.
1) DD Angina Pectoris / Myokardinfarkt /HI ?
2) Welche Werte werden Sie im Blut für DD prüfen? Herzenzymwerte.
3) Therapie? Nitraten. Heparinisierung. Antiagreganten, Analgetikum,
Symptomatische Therapie ß-Blocker usw.
Bei der Unruhe ? Sedierung.
Aufklärung Koronarangiographie.
Weiter ? Welche operative Behandlung ?
Stentierung , Revaskularisation.
Was ist „Stent“ ? Röhre/Schlauch mit einem Ballon. Was passiert bei der Stentierung?
4) Welche Herzenzyme werden Sie prüfen? Troponin, Myoglobin.
5) Falls EKG keine wesentliche Veränderungen zeigt ? - M.Infarkt. Die EKG-Veränderungen können verspäten.
6) Was muss der Patient verzichten nach der Entlassung? Rauchen, Alkoholkonsum.
7) Warum glauben Sie, 3-4 Flasche Bier täglich ist "viel"? Ist es nicht üblich?)))
8) Reha ? Physiotherapie, Heilungsgymnastik, einschränkende Bewegung

3. Teil

12 Begriffe auf Lateinisch.
Alle Begriffe sind in der Liste „Fachsprachenprüfung Sachsen“ bekannt, alle waren einfach, keine Neuigkeiten.

Zusammenfassung.
Der Prüfling muss:

- das Aufnahmegespräch führen, als ob das im Realität entstehen würde;
- höflich, Aufmerksam, vernünftig zwanglos und Positiv sein;
- alle Angaben ordentlich aufschreiben, alle Schemen, Fragen und Redewendungen im Kopf haben, deutlich reden und eine Verständnis, worüber der Patient erzählt und der Oberarzt fragt, zeigen.
Ein Fall von Kollegen war Appendizitis ( Patientin, ! ), andere wisse ich nicht.
Viel Erfolg!

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Aktuelle Beiträge

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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