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FSP Brandenburg 8.5.2019

FSP in Brandenburg mit detailliertem Bericht. Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Düsseldorf Oktober 2017

Hallo Leute,
Gestern hatte ich die Fachsprachprüfung in Brandenburg abgelegt und bestanden.
Nachfolgend mein Arztbrief mit den Details


Sehr geehrter Herr Kollege,

wir berichten Ihnen über Herrn XXX, geboren XXX, wohnhaft XXX, der sich in unserer Notaufnahme vorstellte und sich vom 05.05.2019 bis 08.05.2019 in unserer stationären Behandlung befand.


Diagnose
V. a. rheumatoide Arthritis
Arterielle Hypertonie
Glaukom am Auge rechts

Z. n. Appendektomie
Z. n. Mittelfingerfraktur links
Z. n. Mittelhandknochenfraktur links

Noxen:
· Ein Nikotinabusus wurde mit einer Pfeife 5 mal/Tag 50 Jahre lang bejaht
· Ein Alkoholkonsum wurde nur gelegentlich mit 1 Flasche Wein/Bier bejaht

Ambulante Therapie
· Tramal 100 mg b. B
· Diclofenac b. B.
· Ibuprofen b. B.
· Augen Tropfen 1 x tgl.

Anamnese
Der Patient stellte sich mit seit 1-2 Monaten bestehenden Schmerzen im Bereich der Schultern, der Oberarme, der Oberschenkel beidseits vor. Die Schmerzen seien bei Bewegungen verstärkt und würden mit 10 auf der Schmerzskala bewertet. Zudem berichtete der Patient über Müdigkeit, Bewegungseinschränkungen und Muskelverspannung. Des Weiteren gab er an, dass er eine Injektion von Hausarzt bekommt habe. Aber die Schmerzen seien zurzeit nicht rückläufig.

Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine Inappetenz, eine Obstipation und Schlafstörungen.

Familienanamnese
Der Vater sei an einem Herzinfarkt gestorben
Die Mutter sei an Altersschwäche gestorben
Der verheiratete Schriftsteller wohne zusammen mit seiner Ehefrau.
Er sei zum dritten Mal verheiratet und habe 2 Kinder von seiner ersten Frau.

Körperliche Untersuchung
Der 71-jährige Patient, 95 kg, 195 cm , war zu allen Qualitäten voll orientiert.
Bewegungseinschränkungen an den Schultern, den Oberarmen, den Oberschenkeln bds. Ansonsten o. p. B.

Diagnostik
Labor :
BB normal, CRP hoch, Leukozytose, RF +
Röntgen für Schultern bds., Oberarme bds., Unterschenkel bds. : unauffällig

Epikrise
Die stationäre Aufnahme des Patienten erfolgte mit bestehenden Schmerzen im Bereich der Schultern, der Oberarme, der Oberschenkel beidseits. Als Differenzialdiagnosen kamen die folgenden Diagnosen in Betracht: rheumatoide Arthritis und Arthrose. Die Ergebnisse der o. g. Untersuchungen erhärteten den Verdacht auf eine rheumatoide Arthritis. Das Labor zeigte eine Erhöhung des Entzündungsparameters, eine Leukozytose und einen positiven Rheumafaktor-Wert. Wir verordneten eine Prednisolon-Therapie. Zusätzlich erhielt der Patient Fangoanwendungen. Darunter war der Patient beschwerdefrei.

Am 08.05.2019 konnten wir den Patienten in Ihre hausärztliche Versorgung entlassen. Wir bitten um ein rheumatologisches Konsil.

Entlassungsmedikation
Prednisolon 25 mg 1-0-0
Zaldiar 375/37,5 mg 1-0-1
Pantozol 40 mg 1-0-0

Mit freundlichen Grüßen


In dem ersten Teil hat der Prüfer über die Diagnose und die Differenzialdiagnose gefragt. Ich habe erstmal als Osteoporose gesagt. Dann kommen die Differenzialdiagnosen in Betracht: Arthrose, Spondylose, Diskusprolaps. Weil ich keine Ahnung habe.

Danach sprach der Prüfer über Knochen Index (normal) und verschiedene Laborwerte über CRP, Thrombozyten, Procalcitonin, BSG. Man muss mindestens die normalen Werte wissen, damit man eine Idee über die Werte bekommt. Am Ende habe ich über Arthritis oder Infektion gesprochen. Dann war die richtige Diagnose eine Polymyalgia wegen rheumatoider Arthritis und es wurde mit hochdosiertem Prednisolon behandelt.


In dem zweiten Teil sollte ich einen Arztbrief schreiben.
Bitte auswendig lernen. In Brandenburg nehmen sie den Arztbrief sehr sehr ernst und sie sind sehr anspruchsvoll (C1).
Vorher haben zwei Kollegen vor mir wegen des Arztbriefes nicht bestanden.

In dem dritten Teil hat der Prüfer über Anamnese gefragt, wie Schmerzskala, Bedeutung der Bewegungsseinschränkung, Abusus.
Am Ende hatten wir 5 Fachbegriffe, die wir auf Deutsch erklären mussten.
Anschließend sagte der Prüfer, dass mein Brief okay war und ich habe bestanden.

Zoliakie, OGTT, NSTEMI, weiß Kittel Hypertonie, 1 Begriff habe ich vergessen


Ich habe zusammen Übungen mit Frau Pabst und Frau Collete.
Für mich war es sehr hilfreich, um die bessere Grammatik abzubauen.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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