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FSP Dresden Sachsen 16.9.2019

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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Hallo Leute,

Liebe Kollegen, ich habe FSP am 16.09.2019 in Dresden bestanden!
Die Kommision war nett und angenehm.


Ich rate freundlich und entspannt zu sein sowie Smile und positiv sein 😉
Der Patient hat sehr gut und deutlich gesprochen, ich habe alles verstanden. Sie sollten das Gespräch kontrolieren, weil manchmal spicht der Patient zu viel oder wiederholt gleiches, aber sie haben nur 20 minuten! Das Brief habe ich nicht bis Ende geschrieben, aber das ist nicht schlimm, weil sie alles im Arzt-Arzt Gespräch erklären können. Wichtig ist, wie Sie sprechen und verstehen können!
Ich habe 150 Fälle in Innere und Chirurgie, Kommunikation für ausländische Ärzte, Deutsch für Ärzte und Ärztinnen gelesen sowie ,,Klinik am Südring" gesehen.
Vielen Dank für Information in dieser Webseite, das war hilfreich für mich! Ich wünche viel Erfolg!


Mein Fall:

Name: Thomas .....
Geburtsdatum: xx.xx.xxxx
Größe: 175 cm Gewicht: 73kg

Beschwerden:
Der 45-jährige Patient stellte sich bei uns mit folgenden Beschwerden:
Seit 4 Wochen hat der Patient Bauchschmerzen in der Mitte ( manchmal strahlen die Schmerzen nach links und rechts), Durchfall 4-5 mal pro Tag. Der Patient war vor 5 Wochen im Schiffkreuzfahren, dort hatte diese Beschwerden begonnen, außerdem andere Passagieren ähnliche Beschwerden haben. Am Anfang hatte der Patient erhöhte Körpertemperatur 37,5-38 C ungefähr 1 Woche, Erbrechen 1-2 Mal pro Tag ungefähr 5 Tagen. Der Stuhl ist wässerlich, ohne Blutspure. Nach dem Stuhlgang lassen die Bauchschmerzen nach. Die Bauchschmerzen sind wellenartig, krampfartig. Vor der Reise hat der Hausarzt zum Pagient Imodium gegeben. Der Patient hat es eingenommen, aber es war ohne Wirkung.

Vorerkrankungen:
Herzrythmusstörung seit 20 Jahren, Migräne seit 5 Jahren, Gürtelrose vor 2 Jahren. Sprunggelenkfrakture rechts vor 10 Jahren, wurde ohne Operation behandelt.

Allergie: Nüsse, Mandel, Kontrastmittel. Die allergische Reaktion sieht aus wie Hautausschlag.

Medikamente: B-blocker 1-0-0 (Den Name und die Dosis von Medikament weiß der Patient nicht)
Migränxe bei Bedarf (gegen Migräne)

Vegetative Anamnese: Der Patient hat 3 kg seit 4 Wochen abgenommen. Schlafstörung wegen Diarrhö, Bauchschmerzen. Wasserlassen ist normal. Fieber, Schüttelfrost, Nachtschweiß wurden verneint.

Noxen: Der Patient trinkt 1-2 Flasche Bier am Wochenenden. Der Patient hat 20 Jahre geraucht, aber seit 1 Jaht raucht er nicht mehr. Drogenkonsum wird verneint.

Familienanamnese: Mutter hatte eine Operation am Magen. Der Vater leidet an arterieller Hypertonie.

Sozialanamnese: Der Patient arbeitet im Schlüßeldienst, die Arbeit mit Stress verbundet, ist 3 mal verheiratet, hat ein adoptierten Kind.

Verdachtsdiagnose: Gastroenteritis
Differenzialdiagnose: Reizdarmsyndrom, Morbus Chron, Krebs im Dickdarm.


Die Fragen war über Beschwerden, Anamnese
(z.B. Was ist der Patient von Beruf? Hat er Kinder? Was werden Sie mit Patient machen? )

Begriffe:
kardial, antikoagulant, echkardiographie, menopausa, herpes zoster, psoriasis, umbilikal, synkope.

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- Wo finde ich Prüfungsberichte ?  (Auf der Seite im Suchfeld links)
- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)






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BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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