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FSP Medizin Dresden Sachsen 12.10.20

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Dresden.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Oft taucht die Frage auf, was ich als Sachverständiger für Sie tun kann.

Hier die passenden Informationen. Einfach anklicken .....

Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
Einfach Anklicken und mitteilen, was ich für Sie tun kann.

 

 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Am 12.10.2020, habe ich die FSP in Dresden abgelegt und, Gott sei dank, bestanden.
Die Patientin hatte alles ohne Nachfragung erzählt und wenn ich was vergessen habe, hatte sie es sofort erwähnt.
Sie sprach deutlich, langsam genug und ohne Dialekt.

Die Kommission war sehr nett.

Ich wurde gebeten, mich vorzustellen.
Der Fall war p.A.V.K.
Frau Anitta Leohrer, 77 J.a, ist heute zu uns gekommen wegen seit langem bestehender und belastungsabhängiger Wadenschmerzen, die aktuell, seit 2 Monaten, immer schlimmer geworden seien.
Sie sagte, dass die Schmerzen in den Oberschenkel bis zu der Wirbelsäule ausgestrahlt seien, mit dem Tieflagerung immer besser geworden seien und haben eine Intensität von 7 bis 8 auf der 10. Schmerzskala.
Allerdings, sei die schmerzlose Gehstrecke noch immer mehr als 200 m. (c.a 350 m.)
Sie habe Schmerztabletten wegen der Schmerzen eingenommen aber die haben kaum eine Wirkung gebracht.
Trophische Hautveränderungen und Dysästhesien wurden anamnästisch verneint.
Ein Kältegefühl in der Beine wurde bejaht.
V.A :
Sei bis auf eine Durchschlafstörung wegen einem zur D.M zurückgeführten nächtlichen Ameisenlaufen unauffällig.
V.E :
An Vorerkrankungen sind die folgende bekannt:
a.HT die mit Tabletten behandelt ist.
HLP, die mit Tabletten ×2 pro Tag behandelt ist.
DM II ,die früher mit Metformin behandelt wurde, aktuell mit Insulin Spritzen.
OPs :
Schulterfraktur OP L. wegen eines Arbeitsunfalls vor 20 Jahren, die mit einem Blatt behandelt wurde.
Z.n: Sectio caesarea (Kaiserschnitt) vor 13 Jahren.
Noxen:
Sie sei Raucherin, sie rauche ½ Schachtel pro Tag seit sie 20 J.a war (28.5 P.Y)
Sie trinke bis zu 6 Flaschen Bier pro Woche.
Allergien:
Sie sagte, dass sie eine Hautausschlag nach Nüssenverbrauchen bekomme (Hier sagte sie auch beim Schokoladenessen, und ich habe nur gesagt Schokoladen enthalten Nüssen auch.)
S.A :
Sie ist Rentnerin, hat im Bereich Wasserwirtschaft gearbeitet, verheiratet seit 49 Jahren ( hier sagte sie, dass sie nächstes Jahr den goldene Hochzeitstag mit ihrem Mann feiern sollte), lebt mit ihrem Mann zusammen und habe 4 gesunde Kinder.
F.A:
V : litt an Schilddrüsenkrebs und daran gestorben.
M: litt an a.HT und D.M II und ist an einem Herzinfarkt mit dem Alter von 62 gestorben.

Verdachtsdiagnose:

Die bisherigen Angaben deuten am ehesten auf p.A.V.K hin.
D.Dx:
Diskus Prolapse
Diabetische Neuropathie
Zur weitere Abklärung sollten die folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
K.U (M.D.S)
Labor.U
Duplexsonongraphie
C.T angio
(Habe nur Duplex aufgeklärt)

Therapie:

Je nach Befunde
Lebensstil Veränderung ( Nikotinabusus Beendigung, Sporttreiben)
Diabetes und a.HT Einstellung.
Konservative Behandlung mit ASS 100 mg und Statin
Das Arzt-Arzt Gespräch :
Habe die Patientin völlig vorgestellt und dann hat der Chefarzt mich über Kleinigkeiten gefragt z.B :
Was sind die Risikofaktoren hier?
Spielt der Hochlagerung eine Rolle, hat die Patientin darüber gesprochen? (Sie hat darüber NICHT gesprochen und ich habe danach nicht gefragt !!)
Seit wann ist sie verheiratet?
In welcher Station werden Sie die Patientin aufnehmen (Neurologie oder Gefäßechirurgie)?
Was heißt (Nachstanderd geimpft)? Nehmen Sie ein Paar pflichte Impfungen? Und die Patientin hat insbesondere eine Impfung genannt ,was war es? (Sie sagte ich bin Nachstanderd geimpft außer die Grippe, die habe ich diese Jahr noch nicht bekommen)
Wie viele Kinder hat sie?
Erzählen Sie die OPs noch einmal !!?
Woran ist der Vater gestorben und wie alt war die Mutter als sie gestorben war?
Woran litten die Älteren?

Fachbegriff:

Leukopnie
Cäcum
Effloreszenz
Metastase
Thrombus
Herzinsuffizienz
Otitis media
Demenz
Lateral
Sinusitis
Antitussivum

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BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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Aktuelle Beiträge

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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