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FSP Medizin Dresden Sachsen 7.9.20

Im zweiten Versuch bestanden.
Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Desden.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Oft taucht die Frage auf, was ich als Gutachter für Sie tun kann.

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Hier mein Bericht über eine FSP in Dresden

Arzt Arzt Bericht (Brief schreibt man im Bogen):
Herr Reiner Wowereit ist ein 50 jähriger, 172 cm Groß und 89 kg Schwer, personlich, zeitlich und ortlich voll orientiertes Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Abend bestehender Hämoptysis vorgestellt hat.


Des Weiteren berichtete er über Dyspnoe bei der Belastung und leichte Schmerzen im Thorax während Husten.
Außerdem fügte er hinzu, dass er Husten mit weißem Sputum schon seit 10 Jahren habe.
Die vegetative Anamnese ist bis auf nächtliche Hyperhidrose und Insomnie (wegen Husten) unauffällig.
Keine Allergien sei bei ihm bekannt.
An Vorerkrankungen und voroperationen sind bekannt:
-aHT seit 1 Jahr,
-Z.n. Meniskusruptur links (ambulante Op. Behandlung) vor 26 Jahren.
Der Patient nehme nur Analgetika b.B ein.
Er sei Raucher 45Py.
Er trinke 3-4 Fl. Bier tgl.


In der Familien Anamnese:
-die Mutter leide an COPD und KHK,
-der Vater leide an Rektumkarzinom (Z.n. Radio Chemotherapie),
habe drei Brüder. Einen von ihnen sei an Ösophaguskarzinom gestorben.
Der Patient sei verheiratet,
habe 1 adoptiertes Kind.
Von Beruf sei er Mauer, früher habe im Bergbau gearbeitet.
V.D.: - COPD
D.D.: - Bronchialkarzinom,
-Tuberkulose,
- Lungenembolie,
-Asthma bronchialle.


Untersuchungen:
-KU,
- Labor(B.B. BGA, CRP, BSG, Entz. Param. Troponin, D Dimer...),
-Sputumkultur,
-Rö Thorax,
-CT Thorax,
- Bronchoskopie,
-ggf. MRT,
-EKG.


Fragen:
-Wan ist der Pt geboren (weil ich habe das vergesen)?
-Was ist mit ihm?
-Warum COPD?
-Was machen Sie nach KU?
-Rö ist unauffällig. Machen Sie CT trotzdem?
-Wie viel Menisken haben wir?
-Welche waren offt traumatisch? Warum?
-Trifft TBC in Deutschland oft?
-Warum braucht man Bronchoskopie?
und noch anderen von der Anamnese.


Die Kommision war extrem toll. Der Pt war geärgert, war unzufrieden, mochte sofort wiessen, was mit ihm ist...
Aber ich habe alles erklärt und dann war er ruhig.
Aber das war mein zweites Versuch. Am erstenmal hatte ich sehr unangenehme Komission.
Besonders war Oberarzt aktiv.
Viel Erfolg!

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- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)






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Aktuelle Beiträge

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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