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FSP Medizin Jena Thüringen 10.2.2020

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Jena.
Danke auch an den Coach Jutta Schindler für diesen Bericht und die tatkräftige Unterstützung.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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Mein Fall war Schlaganfall.
In Arzt-Patient Gespräch  der Patient sagte dass seine linke  Arm seit  heute morgen Taub, schwach und Kraftlos war.
Seine Sprache war nicht so klar,er klagte auch über Kopfschmerzen und eine Gangunsicherheit.
Ferner gab er an dass sie Schmerzen druckende und überal den Kopf lolalisiert seien.
Eine Alergie gegen Birnen sei bekannt.

An Vorerkrankungen leide er an arterieller Hypertonie,Diabetes mellitus,Dyslipidämie und alergische Rhinitis.

In Bezug auf die Medikation nehme er Atakant 5mg morgens,Metformin 1000mg morgens und abends,Sovatis 40mg abends regelmäßig ein.Bei Rhinitis nehme er eine Spray bei Bedarf ein.
Op.
Vor drei Jahren habe er eine Thrombektomie in Arteria Carotis links  und eine Abscess entleerung in linken Achsel  auch vor drei Jahren.
Familienanamnese.Der Vater sei an Folgen einer Hirnblutung mit 87Jahren verstorben.
Die Mutter leide an pAVK und Diabetes mellitus.
Sozialanamnese:
Der Patient war ledig,wohne mit Ihrer Lebensgefährtin in einem eigenen Haus zussamen. Beruflich arbeitete er als Beamter.

Der Problem war die Zeit,so kurz und so knapp.
Der Pat. hat sehr schnell gesprochen die Informationen so schlecht strukturiert gegeben,dass ich musste noch einmal über die gleichen Dingen Fragen.
Sonst die Kommision war seht nett.

An dem Brief habe ich einige Fehler gemacht.Sie haben uns eine Muster gegeben und ich dachte sie geben uns nur eine weisse Blatt,und deswegen habe ich einige Dinge nicht richtig geschrieben.
In Arzt-Arzt Gespräch hat die Oberärztin mir gefragt was können wir erstes als Diagnostischemaßnahme benutzen.
Ich habe gesagt MRT weil die Hirngewebe am bestens mit MRT darstellen können, Sie hat gessagt nein weil MRT braucht wiel Zeit und CT machen wir als erste.Dann hat sie mir gefragt,abhängig von dir Vorerkrankungen was machen wir nächste,Ich habe gessagt Blutdruck und Blutzucker messen,weil eine  sehr erhöhte Blutdruck eine Hirnblutung auslösen kann und auch Blutzucker eine Hyper-Hypoglycemie auszuschlieses,dass war richtig.
Sie hat mir gefragt was macht der Patient beruflich,Ich habe gesagt er arbeitet als Beamter dann sie hat gesagt hast du Ihn gefragt ob er im Schichte arbeitet weil das könnte stress auslösen,ich habe gesagt nein habe ich nicht gefragt(die Zeit war sooo knapp dass ich konnte nicht mich erinner über die Schichte zu fragen).
Sie hat mir gefragt mit wem ist er hier gekommen ich habe gesagt mit ihrem Lebensgefährtin dann hat sie gefragt wo ist sie jetzt.
Sie auch einige andere Fragen gestellt aber es tut mir Leid ich kann nicht mich erinnern.

Als Fachbegriffe hatte ich:

Occult,
Phimose,
Osstitis Pubis,
Diveticulitis,
palma,
phimose,
Ekg,
posthitis,
presbyakussis.

Danke an Jutta Schindler
Sie haben uns sooo viel geholfen,dass ohne Sie wurden wir nicht geschafft.

Vielen vielen dank fürs Alles.

 

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- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)






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BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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