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FSP Medizin Mainz Rheinland-Pfalz 6.2.20

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
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Hallo Leute,

mein Fall wahrscheinlich Hämorrhoiden.

Ich habe die Prüfung den 06.02.20 bei der Bezirksärztekammer in Mainz abgelegt und bestanden.

Eine der Prüferinnen war Frau Dr. Barbara Nalenz.
Sie war anfangs sehr ernst, sprach aber sehr klar und langsam und am Ende der Prüfung war sie sehr freundlich.


**Markieren Sie: rechter Oberbauch - Symphyse - rechte Schulter
**Begriffe:

Mittelohrentzündung

Sinus frontalis

Kehlkopfentzündung

depressiv

Eichelentzündung

Urethra

Hyperparathyreose

Pädiater

perkutan (transcutaneo)??? ---Neue!

Interruptio: Fehlgeburt (Schwangerschaftsabbruch)...

Thrombozyten

Leber

Darmverschluss

Cholelythiasis

Ulcus molle

Pollex

Os lunatum

Pes equinovarus

Stapes

Plattfuß

Hiatus hernie

Gewebeentnahme

strecken

Keimfrei

hypertroph

Hämorrhagie

schmerzhaft

Pfortader

alimentär

Gebärmutterspiegelung

Keuchhusten

Schleimhaut

longus

Schmerzmittel

Nasenkorektur

Calcaneus

Bindehautentzündung


Mein Fall war Hämorrhoiden.

Herr Blumenstiel (57Jahre, Winzer, verheiratet, 5 Kindern) kommt zu uns mit heute Morgen erstmalig aufgetretenen hellroten („richtig und relativ viel“) Blut im Stuhl.  Der Stuhl habe harte Beschaffenheit gehabt, jedoch kein Schmerzen.  Zudem berichtet er, seit einiger Zeit Blähungen in Zusammenhang mit Bauchschmerzen zu haben (sonst keine Bauchschmerzen).  Außerdem erzählt er, dass er seit einiger Zeit (er hat keine bestimmte Zeit erwähnt) Durchfall/Verstopfung im Wechsel verspüre.  Fragen nach Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen werden verneint. Vorerkrankungen: Blinddarmentfernung, 3 OP wegen Oberschenkelbruch (Arbeitsunfall).  Familienanamnese: Mutter mit 56 Jahren an Leberkrebs gestorben.  Vater (58 Jahre) Z.n. Schlaganfall, wohne im Pflegeheim. Mütterlicherseits Onkel mit 50 Jahren an Dickdarmkrebs gestorben.  VegetativeA: Durchfall/Verstopfung im Wechsel. Medikamente: Allopurinol , Delix 500 mg. Genussmittel: rauche seit 30 Jahren 20 Zigaretten/Tag.  Seit seiner Jugend trinke 1 Liter Wein/Tag. Allergie: gegen Nickel.  Aufklärung: Koloskopie.  Anforderungen: Proktoskopie, MRT Abdomen.


Nach dem Anrufen und dem Arztbrieffragen, die Gott sei Dank einfach waren.
Außerdem spricht die Sekräterin sehr deutlich und sie wiederholt alles, wenn man etwas nicht richtig verstanden habt), muss man einige Zeit warten.
Inzwischen habe ich die Fachbegriffe auf einen Zettel aufgeschrieben und so mich auf die Fallvorstellung vorbereitet.
Ich durfte meine Notizen schauen, als ich der Fall vorgestellt habe. 

Fallvorstellung:
verdacht Diagnose?
Was noch möchten Sie veranlassen? Haben Sie der Patient über die Komplikationen von Koloskopie erklärt? Wann denken Sie, dass wir einen Termin für die Koloskopie bekommt? 

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Mit dem nachfolgenden Formular können Sie mir Ihre speziellen Fragen schicken.
Bitte beschreiben SIe möglichst genau die relevanten Fakten, damit ich mit den Informationen etwas anfangen kann um Ihnen zu helfen.

Bitte keine Fragen wie:
- Wo finde ich Prüfungsberichte ?  (Auf der Seite im Suchfeld links)
- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)






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BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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