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KP Medizin Bad Nauheim Hessen 16.2.21 Quote 0/3

KP Medizin durchgefallen

 

Alle 3 Ärzte fallen durch die Prüfung bei dieser Kommission:

Prüfer:
Innere: Frau Saile,
Allgemeinmedizin: Hr. Brenck
Chirurgie: Hr. Buchholz

 Oft taucht die Frage auf, was ich für Sie tun kann.

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Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin

Ergebnis: nicht bestanden:(

Prüfer:

Innere: Frau Saile, 
Allgemeinmedizin: Hr. Brenck, 
Chirurgie: Hr. Buchholz.

Bei den anderen Kommissionen haben fast alle bestanden, mit Ausnahme von 2-3 Leuten. Ich weiß genau nicht, wie viele Leute insgesamt bestanden hatten (aus 4 Kommissionen). Aber ich habe 6 Leute aus anderen Kommissionen vor mir gesehen, die bestanden hatten. Wenn nur 6 aus 9 bestanden sind, ist auch nicht schlimm.


Meine Kommission:   0/3, Also niemand bestanden  🙁

Mein Fall war Divertikulitis. Bei der Anamneseerhebung erzählte der Pat. Er habe seit gestern Schmerzen im linken Unterleib. Gestern habe er den normalen Stuhlgang gehabt, sei unsicher, ob mit Blut. Heute Morgen habe er nicht abgeführt. Ich habe nach Fieber gefragt, ob er es zufällig zu Hause gemessen hat, antwortete er- 37,7 Grad C, kein Erbrechen oder Übelkeit. Okay! Bisher hatte ich den V.a. Diverticulitis. Um HWI auszuschließen, habe ich ihn nach Schmerzen beim Wasserlassen gefragt, nie keine Schmerzen. Aber seitdem er diese Schmerzen habe, habe er den erhöhten Harndrang. Hmm!!! Jetzt wollte ich ihn untersuchen, um den V.a. Diverticulitis zu verstärken und HWI auszuschließen. Erstmal wollte ich den BD messen, gab aber kein Stethoskop. Bis es gebracht war, habe ich den Patienten körperlich untersucht. Nieren: klopfschmerzfrei. Beim Abtasten des Bauchs hatte der Patient Loslassschmerz im linken Unterbauch, weswegen ich gesagt hatte, dass das ein Notfall ist und er sofort geröntgt werden muss und in die Chirurgie verlegt werden muss.
Fr. Saile hatte mich komisch geguckt. Warum wollen Sie Röntgen machen? Ich: um Peritonitis auszuschließen, da der Pat. Abwehrspannung hat. Vielleicht hat der Pat. falsch vorgespielt, was den Prüfer nicht bewusst war. Aber er hat beim Loslassen geschrien und daher meine Verdachtdiagnose. Ich hatte ab diesem Zeitpunkt meine Gedankenkreisen nur in Richtung Peritonitis gehabt. Aber es gab keine Zeit richtig nachzudenken. Dann habe ich nach BB gefragt, wurde gesagt- Leukozytose und CRP 36. okay! Dachte ich mir, ist Diverticulitis. Ich habe noch Mal den Bauch des Patienten getastet. Der hat wieder beim Loslassen geschrien. Das hat mich bissen durcheinander gemacht. Dann sagte der Patient, dass er diese Schmerzen vor zwei Wochen auch gehabt habe. Hmm...Dann sagte die Frau Saile, dass ich nur noch 2 Minuten habe und den Schluss machen sollte. Wirklich gab es keine Zeit, was zu überlegen. Ich hatte eigentlich 5 Minuten, hatte die Zeit selbst vor dem Anfang geguckt. Aber egal ! Dann ist mir eingefallen, noch nach Sonographie zu fragen. Hier sagte die Frau Saile- Ja, jetzt haben Sie die richtige Untersuchung genannt. Und das war mit dem Fall Schluss.


Schriftlicher Teil: 30 Minuten,
alles in Ruhe über Diverticulitis geschrieben. Aber es wurde mir keine einzige Frage über Diverticulitis oder über die Anderen DD gestellt. Vielleicht, weil ich nach dem schriftlichen Teil noch 2 Stunden vor dem mündlichen hatte.

Mündlicher Teil: 

Frau Saile hat angefangen. Ikterus und alles über Ikterus, Ursachen, prä-, intra- und posthepatische. Dann Ursachen der Leberzirrhose, dann fast alles über Hepatitis. Hier hat sie mir die Angelegenheit gegeben, um alles zu erzählen, was ich weiß. Ich habe ab Hepatitis-A angefangen und bis C erzählt. Ich habe noch was beantwortet, wo sie sagte, dass viele Leute davon nicht wissen würden. Ich kann mich nicht daran erinnern, was das war. Dann hat sie mir einen Zettel gegeben und gesagt, Anatomie von der Leber und den Nebenorganen mit dem Kuli zu zeichnen, nur zeigen, was ich weiß. Ich habe Leber, die Gallenblase, die Gallenwege, Duodenum, Pankreas gezeichnet. Hier hat sie mich belobt, dass das gut gemacht sei. Physiologie von Bilirubin wurde auch gefragt. 

Allgemeinmedizin:
Erstmal hat er mir einen Fall vorgestellt. Ein Junge sei am Sa. in der Party gewesen, kommt zu Ihnen am Mi. mit der Beschwerde, dass etwas aus seinem Genitalbereich ausläuft. Was tun Sie ? Dieser Fall hat er in Verbindung mit Hepatitis von der Innere vorgestellt. Dann alles über sexuelle übertragenen Erkrankungen. Er wollte Gonorrhö hören, was ich nichz gesagt habe. Ich habe Clamydien geantwortet. Behandlung von Gonorrhö. Fr. 60 J., starke Raucherin, Kommt mit rezidiverenden Frakturen. Chirurg hat sie zu Ihnen geschickt, weil er sie nicht mehr sehen will, denn er hat sie viel mal behandelt. Wie gehen Sie vor. Ich habe gefragt, ob sie viel hinfällt, er sagte ja! Natürlich. Daher hat sie sich viele Frakturen gezogen. Ich würde an Synkope denken. Ja, Okay! Vielleicht hat sie Herzrhythmusstörungen. Woran denken Sie noch. Ich: an Osteoporose. Okay! Was noch. Ich war am Überlegen. Dann sagte er, sie wohne alleine mit ihrem Hund, sei einsam. Ich: wegen der Einsamkeit würde ich an Depressionen denken. Okay! Was noch. Sie sind in der Psychiatrie. Ich wusste nicht, was er noch von Psychiatrie hören wollte. Er wollte in Richtung Alkohol gehen. Das konnte ich mir während der Prüfung nicht vorstellen. Dann sagte er selbst, trinkt viel Alkohol. Alles über Alkohol. Wie viel darf man täglich trinken? Sie trinkt eine Flasche mit 0,5 L und eine mit 0,33 L Bier. Was sagen Sie ? Ich: in meinem Kopf ,, Keine Ahnung". Sagen Sie, wie viel gm darf man aus einem Liter Wein mit 10% trinken? Dann hat er mir den Befund mit Osteoporosendichte (Dexa-Scan) ausgehändigt, um zu bewerten, habe nie gesehen, trotzdem versucht zu antworten. Er hat natürlich das von mir nicht gehört, was er wollte 🙁

Chirurg war nett, aber hat viel nach Anatomie gefragt. Ich habe Gastro.-Anatomie erzählen können, Anatomie von Schultergelenk, hatte nicht alles im Kopf, Knochen genannt, aber nicht natürlich alle Punkte an Knochen. Er hat diesen von mir gezeichneten Zettel genommen und Steine auf die Gallenwege und Gallenblase gemacht. Dann fragte er mich, nach dem Sphincter Oddi und Papilla Vateri. Dann fragte er, mit diesem Diagnostik-Bild mit Steinen, wo würden Sie den Patienten schicken, Innere oder Chirurgie. Ich: Chirurgie. Er sagte nein. Das war bis 1980 richtig. Aber seitdem in Innere. Seine Frage hatte ich nicht verstanden, was er genau wollte. Aber er wollte den Patienten für ERCP in die Innere und dann Chirurgie. Die Untersuchung hatte ich genannt, dass man in diesem Fall ERCP machen soll, aber ich habe es nicht gewusst, dass diese Untersuchung in Deutschland von einem Internisten veranlasst wird. Humerus-Fraktur, was zu überprüfen nach der Fraktur- DMS. Und noch viel über Frakturen. Welche Fraktur muss man sofort behandeln? Antwort ist Sprunggelenk. Ich hatte Schenkelhalsfraktur und Beckenfraktur beantwortet. 

Es war einfach nicht mein Tag 🙁

Ich hatte keine einzige Frage aus Kardio oder Pulmo und auch nicht richtig Gastro gehabt. Keine Frage über den Fall, warum ich an Peritonitis gedacht habe, einfach nichts. Okay! Ich hatte Zeit über mein Fall zu lesen, aber zumindest hätte man mich fragen können, warum ich an Peritonitis gedacht habe. Die Patientvorstellung und der mündliche Teil hat mir nichts gebracht. Ich glaube, ich habe nur den schlechten Eindruck wegen der Peritonitis gemacht.

Die Kommission war richtig anstrengend. Meine insbesonders. Man kann das schon von der Durchfallrate bei dieser Kommission sagen. 

Die Prüfungssituation ist ganz besonders und aufregend, wo man dumme Fehler macht, weil man aufgeregt ist. Aber ich würde sagen, es hängt viel an den Prüfern. Wenn sie jemanden durchfallen lassen wollen, das können sie einfach. Niemand kann nach dem Abschluss von dem Medizinstudium die ganze Anatomie im Kopf haben. Und man kann das nie ahnen, was die Prüfer genau hören wollen. Natürlich muss man alles über eine Erkrankung wissen, aber wenn ein Fall erzählt wird, wo der Prüfer was genau hören will, insbesondere in der Prüfungssituation, wo man nicht genau klar denken kann. Der Nachteil ist auch, wenn nicht alles richtig läuft, ist man blockiert und kann nicht klar denken. 

Ich fand es bedeutend, mein Protokoll zu schreiben, damit andere Kollegen was darüber erfahren können und was von meinen Fehlern lernen können.

Ich wünsche euch viel Erfolg für die Prüfung. Und wenn jemand von euch die gleichen Prüfer bekommt wie ich, denkt bitte nicht daran, dass ihr unbedingt durchfallen würdet. Manchmal spiel Glück ebenso sehr wichtige Rolle und man kriegt gute Fragen. Ihr wisst jetzt schon, welche Themen diesen Prüfer Lieblingsthemen sind. Viel Erfolg 🍀 

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    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für "hohe Durchfallquoten" bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    "Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden"

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann "am Boden zerstört" mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines "sprachlichen Defizits" weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


     


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    Kommentar ( 1)

    1. Antworten
      Jenny sagt

      Du hast echt Pech mit den Fragen gehabt. Eigentlich allgemein Medizin soll nicht gefragt werden. Vielen Glück für den nächsten Termin

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