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KP Medizin Münster 6.11.20 Durchfallquote 4/5

KP Medizin bestanden

Durchfallprotokoll über eine extreme KP in Münster. Vier von fünf haben nicht bestanden.

Erster Prüfer: Innere Dr. Brand
Der zweite Chirurgie, Radiologie und Strahlenschutz: Dr. Roos
Der dritte Pharmakologie, Medizinrecht und Gesetze: Dr. Peter Boknik

 Oft taucht die Frage auf, was ich für Sie tun kann.

Hier die passenden Informationen. Einfach anklicken .....

negative Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


Ich habe die Kenntnisprüfung am 06.11.20 in Münster abgelegt. Vier von fünf haben  nicht bestanden.

Erster Prüfer: Innere Dr. Brand
Der zweite Chirurgie, Radiologie und Strahlenschutz: Dr. Roos
Der dritte Pharmakologie, Medizinrecht und Gesetze: Dr. Peter Boknik

Alle fünf Prüflinge wurden  ca. 10:00 Uhr zum Warten in einen Abstellraum für medizinische Geräte gebracht. (respektlos, sind wir in Deutschland oder in.... ?)


Die zu unterschreibenden Dokumente vor Beginn der Prüfung  konnten aus Zeitdruck vor dem Unterschreiben nicht gelesen werden.
Zur praktischen Prüfung wurden wir  einzeln aufgerufen und mit dem Prüfer nacheinander zum gleichen Patienten mit Lupus gebracht. Der Prüfer gab einige Informationen, stellte ein paar Fragen und bat um bestimmte klinische Untersuchungen. Dieser Teil dauerte ca. 7 min. pro Prüfling.


Danach wurden wir in den Raum der mündlichen Prüfung gebracht und dort warteten wir bis um 12:30 Uhr auf den Beginn des mündlichen Teils.  Der erste Prüfling wurde einzeln geprüft.


Die vier anderen mussten ca. 90 min. im Gang vor dem Raum stehend warten. (Respektlos)
Nach dem der erste Prüfling sein Ergebnis bekommen hatte wurden die übrigen vier zur gemeinsamen Prüfung aufgerufen.
Prüffächer
Erster Prüfer: Innere Dr. Brand
Der zweite Chirurgie, Radiologie und Strahlenschutz: Dr. Roos
Der dritte Pharmakologie, Medizinrecht und Gesetze: Dr. Peter Boknik


Meine Fragen
- Systemische Komplikationen nach Herztransplantation
- Bildgebung bei Myokarditis
- Umgang mit unaufschiebbarer Herztransplantation
- Kontraindikation für TIPS
- NOMI Diagnostik
- NUF, welche Bildgebung noch, nach Durchführung von CT, MRT, und Sono bei einem Kind
- Vorschriften für gebärfähige Frauen im Kontrollbereich
- Screening bei Brustkrebs
Einige Fragen: vergessen.
Bei verschiedenen Fragen habe ich im Nachhinein nachgeprüft, ich hatte richtig geantwortet, trotzdem sagte der Prüfer: nein, das ist falsch, ohne Erklärung.
Ich bin der Meinung, dass die meisten meiner Fragen sich nicht eignen, um dass Wissen eines Absolventen des Medizinstudium zu beurteilen sondern in die Facharztprüfung gehören.


Weiter
Pharmazie
- Benzodiazepine Vergiftung
- Typ 2 DM. Medikamente
- Der Unterschied zwischen Approbation und Zulassung.
Innere
- Langzeit RR befunden
- Con Syndrom Diagnostik

In der Zwischenzeit wollte ein Prüfer das Zimmer verlassen, leider war die Tür von außen abgeschlossen worden für zwei Stunden.
Ich wollte auch zur Toilette gehen, leider war das nicht möglich.
Der Internist hat nach Befragung des ersten Prüflings die Prüfung verlassen und kam gegen 17:00 Uhr zurück, um die anderen drei sehr kurz zu fragen.


Meiner Ansicht nach ist die Prüfung sowohl von organisatorischer Seite als auch inhaltlich ungerecht, wie auch in früheren Berichten zu erkennen ist. Dabei muss man in Betracht ziehen, dass fast alle Berichte von den Ärzten geschrieben wurden, die die Prüfung bestanden haben.

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Mit dem nachfolgenden Formular können Sie mir Ihre speziellen Fragen schicken.
Bitte beschreiben SIe möglichst genau die relevanten Fakten, damit ich mit den Informationen etwas anfangen kann um Ihnen zu helfen.

Bitte keine Fragen wie:
- Wo finde ich Prüfungsberichte ? (Auf der Seite im Suchfeld links)
- Welches Bundesland ist das beste für mich ? (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ? (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)






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BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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Letzte Beiträge

Extrem hohe Durchfallquote

Zum Schluss eine Feststellung von mir


Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für "hohe Durchfallquoten" bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

"Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden"

Quelle: LPA Düsseldorf

Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann "am Boden zerstört" mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines "sprachlichen Defizits" weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
Liebe Doktoren,
ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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