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KP Münster/Warendorf NRW 27.3.2019 Quote 1/4

Die Prüfungskommission bestand aus Dr. Roos, Dr. Kirchhefer und einen Vertreter vom Herrn Dr. Domagk.
Insgesamt lief’s gut, leider sind die andere 3 Prüflingen durchgefallen, obwohl sie gut beantwortet haben.
Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.

Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben.
Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.



Details über die Durchfallquoten in Münster finden Sie hier

http://approbation-ohne-kenntnispruefung.de/was-passiert-bei-der-kp-in-muenster/

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Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Die vorliegenden Protokolle finden Sie in der Datenbank.

Suche nach Protokollen und Prüfern

Protokollsuche Prüfungsorte und Prüfer
Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.
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Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.

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Zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
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KP Medizin bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Warendorf


Am 27.03 hab ich die Gleichwertigkeitsprüfung im Münster/Warendorf abgelegt und bestanden.
Die Prüfungskommission bestand aus Dr. Roos, Dr. Kirchhefer und einen Vertreter vom Herrn Dr. Domagk.
Insgesamt lief’s gut, leider sind die andere 3 Prüflingen durchgefallen, obwohl sie gut beantwortet haben.


Teil 1: Praktischer Teil

Jede Prüfling hat einen eigenen Patient bekommen mit typischen Symptomen bzw. Krankheitsbild. Wir müssten unseren Patienten untersuchen, Anamnese erheben und dann Diagnostik und Therapie aufschreiben.

Dann kam der Arzt, der uns nach körperlicher Untersuchung gefragt hat. Bei mir hat er ganz viel Theorie auch gefragt (Alle Appendizitis Zeichen. Er hat gezählt wieviel ich genannt hab, also wirklich ALLE)


Teil 2: Mündlicher Teil

Dr. Domagk (Vertreter):

Eine Patientin, 40 Jährige mit Juckreiz und Ikterus. Wie geht man dann vor. DD, Ätiologie, insb. Autoimmune Hepatitis (Mechanismus, Symptome, Diagnose, Therapie)
EKG: Schrittmacherrhythmus mit ST-Hebung in Infero-Anteroseptalwand.


Dr. Roos:

Wie er bereits bekannt ist, einfache Frage in einem sehr komplizierten Art und Weise zu stellen, sodass man verwirrt wird und nichts mehr versteht, warum es überhaupt gehen sollte. Weiterhin, wenn man in die richtige Richtung antwortet, fängt er an, die Fragen in eine andere Richtung zu drehen.

zB. Eine Patientin mit Polyarthritis und Erythema nodosum.

Ich sagte ein rheumatisches Fieber bzgl. Jones Kriterium. Dann sagte er ‘Nein, wann sieht man im Rö’ ??!

Ich musste zuerst eine Diagnose stellen: Sarkoidose (Löfgren Syndrom). Mittlerweile fragte er mich welche andere Symptome man im Sarkoide sieht, wie häufig % sind Lungen betroffen. Und danach die Rö Befunde davon erzählen. DD Rundherd im Rö, Was bedeutet ‘Lymphadenopathie’ genau, Pathogenese ? Er meinte, dass es keine Adenopathie sondern eine Adenitis gibt. Wie sieht man einen ‘Lungenbefall’ . Also ingesamt sehr komisch.

Danach fragte er die häufigste Ursachen einen Mesenterialischämie mit Mechanismus.

Ich sagte Okklusive und nicht-okklusive. Danach, alles über NOMI (Info im Amboss nicht ausreichend). Er wollte die Diagnostik und klinisches Vorgehen wissen, wie man zu einer NOMI vorkommt.

Wie unterscheidet sich man ein Empyem und Phlegmon. Klinische Untersuchung, Diagnostik und Therapie eines Handphlegmons.

Strahlenschutz:
Was ist Refenzwert. Wie ist der dann benutzt? Wer macht diese Referenzwerte? Wofür?


Dr. Kirchhefer:

Super Nett!
Er antwortet fast alles selber. Fragt ganz einfache direkte Fragen.
Hilft gerne weiter, sodass es sich nicht wie eine Prüfung sondern als einen Gespräch fühlt.

1. Digitalistoxizität. Alles! Also Mechanismus, Pharmakokinetika, Indikation, Symptome, Notfallmaßnahmen (Im Wald zB.), Therapie (medikamentös) und Komplikationen. Viel über Pharmakokinetik. Wenn mann eine Idee hat, dann freut er sich viel und fragt gerne tiefer. Erklärt aber auch gerne warum, warum nicht.

2. Statine. Alles !! Therapie des Steven-Johnson Syndroms.

3. Patientenrechtsgesetz

Insgesamt lief’s gut, leider sind die andere 3 Prüflingen durchgefallen, obwohl sie gut beantwortet haben.

Andere Themen: Glaukom, SHT, TVT, pAVK, Hyperthyreose, M. Parkinson, Opiod Analgetika, Dopaminreceptorantagonisten (neuroleptika), Lokale Anästhetika, chronische Komplikationen von Frakturen, Budd-Chiari Syndrom, Conn Syndrom, Gefäßanatomie, Strahlenschutz (warum soll Raster wegnommen werden?) , Infektionsschutzgesetz, Heilberufgesetz.


Die Prüfung ist schwierig. Man muss wirklich viel vorbereiten. Ich würde ganz klar Amboss empfehlen. Manchmal wird’s direkt vom Amboss gefragt. Aber ganz gründlich lernen und nicht nur Stichwörter aus Protokollen nennen. Wenn man was sagt, muss man wirklich eine Ahnung davon haben. zb. Eine PTCD reicht nicht aus. Was ist der Eintrittspunkt, wie geht man weiterhin, wann wird’s KM gespritz usw!


Die Prüfern waren alle nett (auch Herr Roos), der versucht immer, dass man mindestens irgendwie eine Idee kriegt, was gefragt wurde und was dann erwartet ist.     Insgesamt lief’s gut, leider sind die andere 3 Prüflingen durchgefallen, obwohl sie gut beantwortet haben.
Viel Erfolg! 👍

Extrem hohe Durchfallquote

Zum Schluss eine Feststellung von mir


Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für "hohe Durchfallquoten" bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW -->  Klicken

Auf meiner Seite www.approbation-ohne-kenntnisprüfung finden Sie die aktellen Durchfallquoten von Münster.


Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

"Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden"

Quelle: LPA Düsseldorf

Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann "am Boden zerstört" mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines "sprachlichen Defizits" weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
Liebe Doktoren,
ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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