Monat: November 2019

  • KP Medizin LMU München 28.10.2019 Durchfallquote 3/4

    KP Medizin LMU München 28.10.2019 Durchfallquote 3/4

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    KP Medizin bestanden

    Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in München.

    Wir waren 4 Kandidaten, 3 sind leider durchgefallen, ein davon war leider zum dritten Mal.
    Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

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    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Meine Erfahrung bei Kenntnisprüfung an LMU
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    euch möchte ich gerne über meine Prüfung erzählen, welche am 28.10.19 bei
    Prof. Dr. Sitter in LMU-Innenstadt stattgefunden hat. Insgesamt war die Atmosphäre anstrengend, aber die Kommission war nicht streng.
    Die Prüfung war sehr anstrengend und hat bis 18:30 gedauert.
    Wir waren 4 Kandidaten, 3 sind leider durchgefallen, ein davon war leider zum dritten Mal.


    Um 08:30 hat der praktische Teil angefangen, und bis 12:00 gedauert, wobei jeder einen Patienten bekommen.
    Mein Fall:
    Eine 61 jährige Frau, die während einer Pilgerfahrt in Israel starke Armschmerzen bds. und Parasthesie beider Hände(links>rechts, Digitus 4+5 mehr als andere Fingere). Bei zunehmender Armschmerzen musste die Patientin die Reise abbrechen und nach Deutschland zurückfliegen. Im Flughafen wurde die Patientin untersucht und bei dringlichem V. a akutes Koronarsyndrom(ACS) in NA-Begleitung nach Kardiologie der Klinikum Freising eingeliefert, wo das ACS durch Labordiagnostik und Bildgebung ausgeschlossen wurde. Auffällig dabei war aber deutliche Erhöhung des CRP bei normalem Leukozytenzahl sowie leichte Erhöhung des D-Dimmer, daraufhin wurde notfallmäßig ein CT-Thorax angefertigt, das Lungenembolie ausgeschlossen hat, aber eine beidseitige Stenose der Aorta, A. Subklavia, A. Axillar, A. Brachials und A. Radiales und Ulnaris gezeigt. Diese schwere Stenose von fehlender peripherer Pulse und kritischer Ischämie bei gut kompensierter Kollateralkreislauf begleitet. Bis auf bekannte unbehandelte Hypotonie gibt es Keine Vorerkrankungen, Keine Vormedikation
    Insgesamt lässt sich an eine Systemerkrankung mit Gefäßentzündung und konsekutiver Stenose (Vaskulitis), sodass eine Cortisoltherapie sowie Schmerztherapie mit Tilidin eingeleitet wurde, dazu wurde Ampicillin/Sulbactam zur sicheren Infektbehandlung eingesetzt.
    Zur weiteren Diagnostik und Therapieplannung wurde die Patientin auf Angiologie des Nephrologischen Zentrum- Campus Innenstadt verlegt. Dort wurde pANCA, cANCA und weiter immunologische Diagnostik durchgeführt. Unter Intensivierung der vorherigen Therapie (Cortisoltherapie i.v und Tilidin) kam es zu deutlicher Besserung der Symptomatik, sodass der Fall konservativ behandelt wird und zur optimierung der Schmerztherapie weiterhin stationär bleibt.


    Von 8:30 bis 12:00 Uhr muss man die Anamnese erheben und die körperliche Untersuchung sowie eine Epikrise(mit der geplanten Diagnostik und Therapie) erledigen und um 12:00 Uhr bei der Sekretariat abgeben. Ich habe es leider ca. halb Stunde nach 12:00 geblieben, dass die Prof. Dr. Sitter zu mir gekommen und gefragt, was los. Damals habe ich mich entschuldigt. Da ich leider immer noch Sommerzeit auf meiner Armbanduhr hatte, könnte ich die Zeit nicht optimal kapieren. Er war etwas sauer aber einverstanden. Er ist netter flexibler Mensch. Um 13:00 sind Wir(alle Prüflinge und die 3 Prüfer) zu den Patienten gegangen. Jeder muss seinen eignen Fall vorstellen, dann fragen die Prüfer nach der Diagnose und Untersuchung sowie Therapie u.a.
    Bezüglich meines Fall wurde ich angefordert, die Pulse zu tasten, weil die Periphere Pulse kaum tastbar. Ich könnte nur A.Carotis und A. dorsalis Pedis, ansonsten nicht tastbar. Dann wurde ich gefragt, den Abdomen zu untersuchen. Inziwischen gibt es viele theoretische Frage nach dem Fall, ins. Diagnostik ( Fall 32 von 50 wichtigste Fälle, Innere Medizin)
    Der letzte Teil war theoretisch mit mancher Fotos in Bibliothek gewesen. Die Frage wie in Protokoll, Hypernaträmie, Hyperkalziämie, Hyperkaliämie, Pneumothorax und Thoraxdraonage nach Monaldi und Bürau, Appendizitis und Komplikationen der chirurgischen Behandlung, D.M. , NOAK, Cumarinderivate, Schmerztherapie Schulterluxation, Vorgehen beim Unterschenkelfraktur u.a.


    Die Fälle meiner Kollegen waren TVT, COPD, Nierentransplantation. Und die dazu gehörende theoretische Fragen.
    Die Prüfung war sehr anstrengend und hat bis 18:30. gedauert.
    Wir waren 4 Kandidaten, 3 sind leider durchgefallen, einer davon war leider zum dritten Mal.


    Vorbereitung
    Zum zweiten Mal, das erste war im Sept.2018 und seitdem lerne ich unterschiedlich(manchmal so viel und zeitweise zu wenig) aber die wichtigste war die letzte 3 Monaten.
    Fallbuch 50 Innere Medizin und Chirurgie
    Paar Thema von Herold
    Paar Thema von AMBOSS
    Kö. Untersuchung von AMBOSS, Youtube und teilweise Checkliste- Klinische Untersuchung

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      Extrem hohe Durchfallquote

      Zum Schluss eine Feststellung von mir


      Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

      Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

      Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

      Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

      Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

      Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

      Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


      Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

      “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

      Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

      Quelle: LPA Düsseldorf

      Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

      Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

      Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

      Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

      Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

      Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
      Liebe Doktoren,
      ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

      Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
      Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


      Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    • KP Medizin TUM München 24.10.2019 Quote 3/4

      KP Medizin TUM München 24.10.2019 Quote 3/4

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      Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


      KP – TUM – 24.10.2019
      Kommission:
      PD Dr. med. Tobias Lahmer (Innere – Vorsitzender),

      Prof. Dr. Marcus Feith (Chirurgie),
      PD Dr. med. Christian Schulz (Anästhesie)

      Ergebnis: 3/4 bestanden.


      Es lag keine Prüfungsprotokolle zu Dr. Lahmer vor. Er schien dieses Jahr zum ersten Mal zu prüfen. Wir haben vor ca. einem Monat vor der Prüfung ihn per Mail gefragt, ob die weiteren Prüfer mitgeteilt werden dürfen. Er antwortete uns nach ca. drei Wochen vor dem Prüfungstag, hat uns dabei gebeten, um 10:00 Uhr zur Prüfung zu erscheinen und gab an, dass die Mitteilung weiterer Prüfern laut Prüfungsordnung nicht möglich ist. Das dritte Fach wurde ebenfalls nicht mitgeteilt. Erst am Prüfungstag haben wir die anderen zwei Namen erfahren.


      Um 10 Uhr: Praktischer Teil
      • Anamnese und körperlich Untersuchung, ca. 45 Min.
      • Diagnose -> NASH (Nicht-alkoholische Steatohepatitis),
      Ösophagusvarizenblutungen und spontane bakterielle Peritonitis in der
      Vorgeschichte, Z.n. TIPS-Anlage
      • Wir mussten das Anamnese- und Untersuchungsbogen ausfüllen (hierbei händigte er uns die Bogen der Station aus)
      Fragen von Dr. Lahmer am Patientenbett:
      • Was hat der Pat. am Hals? (ZVK)
      • Wo kann man ein ZVK legen? Wo liegt der ZVK bei unserem Pat.?
      • Welche Komplikationen können bei einer ZVK-Anlage vorkommen? Was
      machen wir nach der Anlage? (Rö-Thorax) Warum? (Ausschluss
      Pneumothorax)
      • Auffälligkeiten bei der körperlichen Untersuchung des Pat.? (Aszites) Wie
      kann man Aszites untersuchen? (Perkussion, liegend und in Seitenlage,
      Wechsel des Klopfschalls bei Lageänderung, Undulation)
      • Wie führt man eine Aszitespunktion durch? Ideale Punktionsstelle? Warum?
      • Aufklärung für Gastroskopie -> Dabei legt er besonders Wert, dass wir nach
      bekannten Allergien nachfragen


      Um 14 Uhr: Mündlicher Teil
      Chirurgie (Feith)
      • Definition akutes Abdomen?
      • Alle möglichen Differentialdiagnosen (erst nach Lokalisation, dann nach
      Pathophysiologie)
      • Vorgehen in der Notaufnahme (Anamnese, körperliche Untersuchung,
      Labor, Bildgebung… Befundkonstellation bei jeweiligen
      Differentialdiagnosen)
      • Unter Laborparametern erwähnte ich Laktat, dann ist er auf
      Mesenterialischämie bzw. -infarkt näher eingegangen
      • Diagnostik Darmwandnekrose (Pneumatosis intestinalis)

      Anästhesie (Schulz)
      • Zeigte eine BGA (respiratotische Alkalose)
      • Ursachen respiratorische Alkalose
      • Warum sehen wir so eine BGA sehr oft im Kreißsaal (Wehen –>
      Hyperventilation)
      • Was ist die Rolle der Anästhesiologie im Kreißsaal? Was machen wir da?
      (Dabei erwähnte ich PDA, dann ist er näher darauf eingegangen)
      • Welche Komplikationen können bei der Anwendung einer PDA
      vorkommen? (Kopfschmerzen vor allem)
      • Was machen wir das zu vermeiden? (Nur 2 Sachen wirksam –> Koffein und
      Blutpatch)
      • Maskenbeatmung nicht möglich -> Was dann? (Verbesserung der
      Kopflage/des Handgriffs, Einlage eines Guedel-Tubus, Intubationsversuch,
      Versuch Einsatz LAMA…) Was er hören wollte -> Von anderen Kollegen Hilfe
      holen.

      Innere (Lahmer)
      • Pat. mit Brustschmerzen, zeigte dabei ein EKG (war unauffällig) und Labor
      (Troponin-Erhöhung) –> NSTEMI

      • Welche Diagnosen umfasst der Begriff akutes Koronarsyndrom?
      Unterscheidung
      • Therapie NSTEMI
      • Pat. mit rechtsseitigen Oberbauchschmerzen, sie machen ein Labor (zeigte
      die Befunde) -> Cholestaseparameter waren erhöht -> Differentialdiagnosen
      • Wie gehen wir weiter vor?
      • Was könnte man in der Sonographie sehen?
      • Wann führen wir eine ERCP durch?
      • Zeigte Bilder von einer ERCP -> Stein sichtbar “War es denn eine gute
      Entscheidung, ERCP durchzuführen?“
      • Bei Cholangitis –> Notfall-OP oder nicht? Warum?
      • Zeigte noch ein EKG -> ventrikuläre Tachykardie
      • Therapie ventrikuläre Tachykardie
      • Zu welcher Klasse von Antiarrhythmika gehört Amiodaron (Klasse-III)


      Fragen von Anderen:
      • Feith:
      Lungenherdbefund, Kolonpolypen/Kolorektales Karzinom,
      Polytrauma
      • Lahmer:
      Pneumonie, Leberzirrhose, metabolische Azidose,

      Niereninsuffizienz, bakterielle Durchfallerkrankungen (inkl.
      Pseudomembranöse Kolitis), Lungenembolie…
      • Schulz:
      Schock, Volumentherapie/Hirndrucksteigerung, Durchführung

      Intubation, Intubationsalgorithmus (Klassische Alghorithmus/Änderung der
      Alghorithmus), ZVK-Anlage (Überprüfung der korrekten Lage durch
      Herzmonitoring -> beim Vorschieben des Drahts überhöhte P-Wellen im
      Monitor, dann ein Stück zurückziehen), wichtige Medikamente in der
      Anästhesie (Hypnotika, Opioide, Muskelrelaxantien)


      Eindruck: Alle drei sind sehr nette Prüfer. Dr. Lahmer war ganz entspannt, brachte
      vor dem zweiten Teil sogar Kaffeekannen, Tassen, Wasserflaschen mit.
      Hatte viel
      Material mit (hatte für jeden von uns einen Fall dabei, Laborwerte, EKGs, BGAs,

      Laborbefunde, Befunde von bildgebenden Untersuchungen wie USG/CT-
      Thorax/ERCP).

      Dr. Schulz sorgte für eine angenehme Atmosphäre, reagierte mit “Perfekt!”, selbst wenn wir ganz einfache Antworten gegeben haben, das war irgendwie zeitweise merkwürdig. Vor seinen schwierigen Fragen warnte er uns
      (bspw. epiduraler Blutpatch), sodass es weniger stressig war.
      Dr. Feith wollte ganz
      klare Antworten, systematische Erklärungen.


      Lernmaterial:
      • Anamnese und körperliche Untersuchung (Julia Seiderer-Nack)
      • Amboss
      • Meditorium Podcasts (zur Wiederholung)
      • Fallbuch Innere 150 Fälle
      • Last Minute Pharmakologie


      Viel Erfolg!

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        Extrem hohe Durchfallquote

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        Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

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        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

        “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

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        Frau Dr Kieninger-Baum ( Vorsitzende ) ,
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        Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen

        Kenntnisprüfung Mainz
        Erster Tag : 31.10.2019 im Kinderklinik Uniklinik Mainz
        Zweiter Tag : 06.11.2019 im Ärztekammer


        Die Kommission bestand aus :
        Frau Dr Kieninger-Baum ( Vorsitzende ) ,
        Dr. Stefan Brill,
        Dr. Gerhard Kirdof.
        Die Kommission war sehr vernünftig und die Atmosphäre war angenehm.


        Mein Fall : de Quervain Thyreoiditis.
        Fall von dem Kollege :
        mukoviszidose mit MRSA Infekt und geistiger Behinderung. Bei dem ersten Tag muss man strukturiert sein. Ich musste eine ausführliche neurologische Untersuchung, Thorax und Bauch Untersuchung, Lymphknoten, Puls Untersuchung machen. plus Schilddrüsenuntersuchung, Tremor und Zeichen einer endokrinen Orbitopathie bei Morbus Basedow. Es wurde nach Pyramidenbahnzeichen der Oberen- und Unterenextremitäten gefragt.


        Dr. Kieninger-Baum:
        alles über Thyreoiditis, Formen, Ursache ( eher post-viral ) Pathophysiologie ( warum sind die Patienten zuerst hyperthyreote danach hypothyreote -> Zellzerstörung mit anschließender Hormone-Freisetzung ins Blut, danach hypo weil die Zellen sind geschädigt ) , Thyreoid Antikörpern ( welche sind bei welchen Krankheiten erhöht, Spezifität und Sensibilität ) , wie würden Sie diagnostisch vorgehen ? TFT, CRP und BSG Erhöhung ohne Leukozytose, Anti-TG, TRAK, Anti-TPO, Was sehen sie im Ultraschall, Therapie ( Thyreostatika mit Nebenwirkungen ganz wichtig Hämatotoxizität mit Agranulozytose, Patienten darauf hinweisen, sich bei Fieber und Halsschmerzen direkt beim Arzt vorzustellen, Transaminase Erhöhung, destruktive Arthritiden… , propranolol ( warum : pulslimitierend und hemmt die Konversion von T4 zu T3 ) , NSAR, Glukokortikoide, im weiteren Verlauf TSH kontrolle ggf. L-Thyroxine bei Hypothyreose), ist rezidiv Rate hoch? Ja , DD Morbus Basedow mit Paar Fragen. ABCDE-Schema mit Schädel Hirn Trauma, Asthma Bronchiale akute Therapie, DM Formen und orale Antidiabetika Aufzählung mit Nebenwirkungen, Röntgen-Thorax mit Bronchiektasen. Tetanus Impfung Aktiv und Passiv wie und wann ? Bei Welche Wunden? Wie viel mal muss einen erwachsenen geimpft sein?


        Dr. Kirdorf :
        Was ist akutes Abdomen? Differentialdiagnose, danach Patient wurde Heute koloskopiert und entwickelte Bauchschmerzen, was hätte er möglicherweise gemacht bekommen? PE-Entnahme oder Polyp Abtragung, wie gehen Sie vor? sehr detailliert über Sigma Perforation und Duodenum Perforation nachgefragt, diagnose insbesonders was sieht man im Röntgenbild und wo, was würden Sie intraoperativ sehen? Wie sieht Peritonitis aus? Was machen Sie? Bauchraum mit mehreren Litern spülen und Antibiotika ggf Drainage, Wie ist die Perforation zu versorgen? Wohin würde ein Kolonkarzinom und ein Rektumkarzinom metastasieren? fragen über OP Möglichkeiten und Stomas, Polytrauma Definition, DD, was machen Sie? Blutkonserven bereitstellen ganz wichtig, Schock mit Paar Fragen, dann Klassifikation offener Frakturen, Fixatur externa, Ein Mann hat humerusfraktur , am Ende hat er pathologische Fraktur bei knochenmetastasen, welche TU metastasieren in die Knochen, wie würden Sie den behandeln? Dann Sprunggelenk Fraktur, er wollte so schnell wie möglich reponieren hören, warum? Wegen Hautnekrose !


        Dr.Brill
        Patient vom Notarzt direkt auf Intensiv gebracht, der Fall war dekompensierte Herzinsuffizienz, was mache Sie akut, Medikamente bei HI, NIV-Beatmung, bei Laborkontrolle kreatinin-Anstieg ( Prärenales akutes Nierenversagen) , alles über Akutes Nierenversagen, ein Bild gezeigt war Analfistel, was machen Sie? Diagnose und Therapie, welche Antibiose? Morbus Crohn als zugrunde liegenden Krankheit, alles über chronische entzündliche Darmerkranung und deren Magen-Darm Trakt Befall, Therapie( 5-ASA salofalk, Glukokortikoide, volumensubstuition, Elektrolyten Korrektur, Parenterale Ernährung…. dann hat er gefragt ob ich was neues da kenne? TNF und Biologika. Dann hat er über Durchfall gefragt, Erreger, welche sind invasiv? Weche sind häufig? Was machen Sie wenn der Patient Fieber entwickelt? Dann Patient Z.n splenektomie, eingewiesen bei V.a Nebenmilzen !! Wie diagnostizieren Sie ob er Nebenmilze hat oder nicht? Blut Bild mit Howel Jolly Bodies and Thrombozytenveränderungen, Ultraschall, CT, Szintigrafie. Welche Impfungen würden Sie ihm empfehlen und warum ( meningikokken, Pneumokokken, Hib ) . Dann nach DTP Impfung und Infleunza Impfung.


        Bei dem Kollege wurde nach Mukoviszidose gefragt, Komplikationen ? Und Demenz ( da der Patient geistig behindert war und Demenz war bei ihm bekannt) Formen vom Demenz ( Alzheimer und Vaskulär … ) Diagnose und Therapie? Man muss sein Fall gut vorbereiten.
        Wir haben beide bestanden. Ich wünsche euch viel Erfolg. Liebe Grüße.

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          Extrem hohe Durchfallquote

          Zum Schluss eine Feststellung von mir


          Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

          Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

          Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

          Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

          Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

          Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

          Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


          Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

          “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

          Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

          Quelle: LPA Düsseldorf

          Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

          Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

          Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

          Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

          Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

          Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
          Liebe Doktoren,
          ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

          Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
          Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


          Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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        • FSP Medizin Potsdam 20.11.2019 Arztbrief

          FSP Medizin Potsdam 20.11.2019 Arztbrief

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          Danke an den Doktor für diesen Arztbrief aus  einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
          3 von 4 Kandidaten haben bestanden. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
          Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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          Hier Beispiel des Arztbriefes in einer FSP in Potsdam


          Herr Mustermann Muster

          Musterstraße 1
          2345 Musterstadt

          Entlassungsbrief: Herr Michael Müller

          Sehr geehrter Herr Dr. Muster,

          wir berichten über unseren gemeinsamen patienten Herrn Müller, geboren am 25.01.2019., wohnhaft: Musterstraße 1, 2345 Potsdam, der sich am xx.xx.xxxx. in unserer Notaufnahme vorgestellt hat und sich vom xx.xx.xxxxx. bis zum xx.xx.xxxx. in unserer stationären Behandlung befand.

          Verdachtsdiagnose:
          Bakterielle Endokarditis

          Differenzialdiagnosen:
          Herzinsuffizienz

          Postinfektiöse Glomerulonephritis
          Rheumatisches Fieber
          Poststreptokokken Arthritis

          Nebendiagnosen:
          Z.n. Operation einer Hernia inguinalis (ED 2013)
          Z.n. Zirkumzision einer Phymose (in der Kindheit)
          Unverträglichkeit gegen Laktose

          Ambulante Therapie:
          Ibuprofen 600 b.B.

          Stationäre Therapie:

          Noxen:
          Er trinke Alkohol nur zu bestimmten Anlässen.
          Ein Nikotin- und ein Drogenabusus wurde verneint.

          Aktuelle Anamnese

          Herr Müller ist ein 25-jähriger Patient, der sich wegen seit 4 wochen bestehender, belastungsabhägiger Dyspnoe vorgestellt hat. Außerdem klagte er über Tachykardie, Palpitationen, Leistungsminderung, Fatigue, Asthenie und Probleme beim Geschlechtsverkehr. Er sagte, dass er die Dyspnoe nach einem halben Stockwerk verspürt habe. Er fügte hinzu, dass er vor einer Woche, eine Grippe gehabt habe, wobei er hohes Fieber and angeschwollene Tonsille gehabt habe.

          In der vegetative Anamnese war Folgendes auffällig:
          kalter Schweiß, Schüttelfrost, Schlafstörungen und eine Nykturie.

          In der Familienanamnese fanden sich folgende wichtige Erkrankungen:
          Bei der Mutter: Adipositas
          Beim Vater: Myokardinfarkt

          Sozialanamnese:
          Der professioneller Eishockeyspieler lebe mit seiner Freundin zusammen.

          Körperliche Untersuchung:
          Herr Müller, (Gewicht 95kg; Größe 185cm) befindet sich in reduziertem Allgemeinzustand und gutem Ernährungszustand.
          Er war zu allen Qualitäten voll orientiert.

          Haut:
          Blass, kalter Schweiß

          Kardiologische Untersuchung:
          Tachykardie, Tachyarrhythmie, systolisches Geräusch über Erb Punkt, Pulsus alternans
          Pneumologische, abdominale und neurologische Untersuchung: Unauffällig

          Diagnostische Maßnahmen:
          Labor: CRP und BSG erhöht, Leukozytose, ansonsten unauffällig
          EKG (in der Ruhe): Tachykardie, Arrhythmie
          Sonographie: Schlussunfäghigkeit der Mitralklappe, Rückstrom des Blutes
          Blutkultur: Streptokokken nachweisbar

          Epikrise:
          Die stationäre Aufnahme erfolgte bei der Überweisung des Hausarztes zur Abklärung der Symptomatik. Bei den oben genannten Untersuchungen konnnten die Differenzialdiagnosen ausgeschlossen werden, wobei die Verdachtsdiagnose bestätigt wurde. Wir nahmen Herrn Müller stationär auf und verordneten Penicillin G 5 Mio i.v.. Im Laufe der Zeit kam es zur Besserung der Beschwerden sowohl klinisch als auch laborchemisch. Wir besprachen mit dem Patienten die Durchführung von präventiven Maßnahmen (Tonsillektomie). Eine ambulante Vorstellung bei uns  wurde mit dem Patienten in 2 Wochen vereinbart.

          Am xx.xx.xxxx. konnten wir den Patienten in Ihre ambulante versorgung entlassen.
          Wir bedanken uns für die ambulante Weiterbetreuung des Patienten, stehen für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

          Chefarzt                                  Oberarzt                                 Assistenzarzt

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            Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

            Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

            Liebe Ärzte und Zahnärzte,

            ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


            Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

            Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

            Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

            Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
            Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

            Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

            FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


            Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

            Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

            Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


            Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


            Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

            1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

            Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
            geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
            Dauer: 20 Minuten

            2. Dokumentation

            In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
            Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
            Dauer: 20 Minuten

            3. Arzt-Arzt-Gespräch

            In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
            Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
            Dauer: 20 Minuten

            Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

            Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


            (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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          • FSP Medizin Dresden Sachsen 21.10.2019

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            Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
            Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
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            Heute habe ich die Fachsprachenprüfung in Dresden abgelegt und bestanden.

            Meine Kommission war SEHR nett (2 Männer, 1 Frau), der Patient hat sehr deutlich gesprochen.
            Es geht wirklich nur um die Sprache. Wenn man gut Deutsch verstehen und sprechen kann, muss man sich keine Sorgen machen.


            Arzt-Arzt Gespräch: Ich habe die Vorstellung ohne Unterbrechung gemacht.
            Fragen:
            – Wie viele Kinder hat der Patient?
            – VD? DD? Und warum?
            – Diagnostik?
            – Zwischen U. duodeni und ventriculi, welche ist die häufigste? Duodeni.

            Mein Fall:
            Herr Geiszner ist ein 47-jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit 2 Tagen auftretender, progredienter, krampfartiger Oberbauchschmerzen ohne Ausstrahlung vorstellte. Die Schmerzen seien nach dem Essen aufgetreten und würden bei 8/10 auf der Schmerzskala liegen. Die Schmerzen seien beim Einatmen schlimmer geworden. Die Fragen nach Fieber, Ikterus, Nausea, Emesis, Akolie und Kolurie wurden verneint.

            Die vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf Obstipation.

            An Vorerkrankungen leide Herr G. an Diskus Prolaps (seit 7 Jahren), aHT und Hypercholesterinämie seit 5 Jahren.

            Der Patient nehme Simvastatin 0-0-1, Enalapril 1-0-0 und HTZ 1-0-0 ein.

            Allergien
            Pollinose (Pruritus, Dyspnoe)

            Noxen
            Nikotin- und Drogenabusus: verneint
            Alkohol: gelegentlich (Wein)
            Sports: Fußball mit seinen Kindern

            FA
            Mutter: aHT, DM. Mit 90 LJ verstorben
            Vater: 87 LJ. Hodenkarzinom. Schon operiert und mit Chemotherapie.
            1 Bruder: gesund
            2 Kinder: gesund

            SA
            Personalleiter in einer Textil-Firma
            Verheiratet. Wohne mit Ehefrau und Kinder zusammen.
            Viel Stress bei der Arbeit.

            VD:
            Ich habe die VD Cholezystitis gestellt (Trotz keines Fieber), weil er die Schmerzen beim Einatmen als das Murphy-Zeichen beschrieben hat. (Sie waren zufrieden)

            DD:
            Cholelithiasis, Ulkus ventriculi bzw. duodeni, Pankreatitis, Myokardinfarkt.

            Maßnahmen:
            – Körperliche Untersuchung
            – Labor
            – EKG
            – Abdomen-Sonografie
            – ggf. Ösophagusgastroduodenoskopie
            – ggf. ERCP

            Therapie:
            – laparoskopische Cholezystektomie


            An die Begriffe kann ich nicht gut erinnern aber sie waren einfach.
            Hypoxämie, Apoplex, subkutan, usw.

            Ich wünsche euch viel Erfolg!

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            – Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
            – Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)



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              Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

              Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

              Liebe Ärzte und Zahnärzte,

              ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


              Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

              Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

              Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

              Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
              Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

              Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

              FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


              Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

              Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

              Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


              Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


              Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

              1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

              Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
              geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
              Dauer: 20 Minuten

              2. Dokumentation

              In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
              Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
              Dauer: 20 Minuten

              3. Arzt-Arzt-Gespräch

              In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
              Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
              Dauer: 20 Minuten

              Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

              Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


              (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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              Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
              Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
              Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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              Am 20.11.2019 habe ich die FSP in Reutlingen abgelegt und bestanden.

              Der Fall war Pyelonephritis ( bei allen Vier Prüflingen ) und alle Vier haben zum Glück bestanden.


              Herr XY ein 79-jähriger Patient , der sich heute Morgen aufgrund seit zwei Tagen persistierender kolikartiger linksseitiger Flankenschmerzen mit Ausstrahlung in die linke Leiste vorgestellt hat. Des Weiteren teilte der Patient mit , dass die Schmerzen ohne einen bestimmten Auslöser plötzlich aufgetreten seien und sich im Lauf der Zeit verschlechtert hätten. Er gab weiter an, dass die Schmerzen nicht gut lokalisiert und bei 10/10 auf der Schmerzskala einzuordnen seien.


              Die Hauptbeschwerde sei dem Patient zufolge von Pyrexie , Pollakisurie , Algurie , Schüttelfrost begleitet .
              Die Symptome würden sich durch keinen bekannten Faktor beeinflussen. Die vegetative Anamnese sei bis auf die bereits oben erwähnten Fieber und Schüttelfrost unauffällig. Bezüglich der Vorerkrankungen leide er an mit Metformin 1000mg (1-0-1) gut eingestelltem D.M sowie an mit Spiriva ( 1 Hübe ) zweimal täglich gut eingestellter COPD.
              Es seien bei ihm keine Operationen bisher durchgeführt worden.
              Allergie : Mehlstauballergie ( äußert sich durch Husten und Kurzatmigkeit).
              Noxen : Raucher 50 PY Trinke ein Glas Rotwein täglich. In Bezug auf familienanamnese seien die Eltern seit langem gestorben und er habe einen diabetischen Bruder. Er sei Rentner ( früher habe er als Bäcker gearbeitet). verwitwet und wohne alleine .
              DD : die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Pyelonephritis . Als DD kommen die Folgenden in Frage : * Nephrolithiasis * untere Harnweginfektion Zur weiteren Aufklärung werden die folgenden Maßnahmen ergriffen :- 1- Körperliche Untersuchung 2- Urin Analyse und Kultur 3- Blut ( WBC + Entzündungsparameter ) 4- Sono Sollte sich die Diagnose bestätigen , wird der Patient stationär aufgenommen und folgendermaßen behandelt : 1- erhöhte Flüssigkeitszufuhr 2- Antipyretika 3- Spasmolytika 4- Antibiotika Ciprofloxacin .


              Die Fragen :
              Wie gehen Sie vor ?
              Warum Pyelonephritis und nicht Zystitis ?
              Was ist Mehlstaub , hat das mit der Entstehung von COPD einen Zusammenhang ?
              Die Prüfung ist eine Diskussion, wobei die Sprache die Hauptrolle spielt .
              Viel Erfolg

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                Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

                Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

                Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
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                1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

                Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
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              • FSP Medizin Düsseldorf NRW 11.11.2019

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                Ich habe ihre Webseite fur einige Zeit verfolgt. Ich finde diese Seite besonderes hilfreich, weil man aktuelle Falle hier finden kann. Ich habe FSP am 11.11.2019 im Düsseldorf abgelegt und habe bestanden. Ich möchte gerne meinen Fall mit allen Kollegen teilen.


                Herr Paul Breitner ist 56-jähriger Patient, der sich bei uns heute Morgen wegen seit drei Stunden bestehenden reterosternaler enggefühl und drückenden Schmerzen ohne Ausstrahlung vorstellte. Der Patient gibt an, dass die Schmerzen akut seien. Die Schmerzintensität sei bei 6 auf der Schmerzskala. Der Patient hatte gleiche Schmerzattake seit 3 Montanen bei Stresssituation und Belastungen. Aber die Schmerzen seien heute in der Ruhe aufgetreten. In Laufe der Zeit hätten sich die Schmerzen nicht verändert.

                Darüber hinaus klagte der Patient über Hyperhydrose, Nausea und Dyspnea beim Treppensteigen.

                Die Fragen nach Synkope wurde verneint.

                An Vorerkrankungen sind arterille Hypertonie seit 10 Jahren, Glomerulonephritis seit 38 Jahren bekannt.
                Der Patient hätte Tonsillektomie mit 7 Jahren und Appendektomie mit 18 Jahren gehabt.

                Der Patient nehme Nebivolol 5mg ( 1-0-0) und Valcaour 80mg ( 1-0-0).

                Der Patient ist allergisch gegen Nickel und braunes Pflaster.
                Der Patient rauche 5 Zig/ Tag seit 40 Jahren und trinke gelegentlich Alkohol.
                Der Patient ist Lehrer ( Mathematik und Geography, Stress bei der Arbeit), ist verheiratet, hat eine Tochter ( Jura Stundentin) und wohnt mit Familie.

                Familienanamnese:
                Grossvater: Leberzirrhose,Ikterus
                Vater : Myokardinfarkt und Grauerstarr
                Mutter: warend Bypass-Op an Myokardinfrakt gestorben


                Fragen und Begriffe:
                • Hyperhydrose
                • Hexenschuss
                • Verdachtdiagnose
                • Differentialdiagnose
                • Behandlung
                • Macht der Patient Sport
                • Woran stirbt man in MI
                • Welche Laborwerte sind wichtig in unseren Fall
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                  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

                  Liebe Ärzte und Zahnärzte,

                  ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


                  Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

                  Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

                  Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

                  Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
                  Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

                  Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

                  FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


                  Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

                  Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

                  Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


                  Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


                  Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

                  1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

                  Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
                  geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
                  Dauer: 20 Minuten

                  2. Dokumentation

                  In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
                  Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
                  Dauer: 20 Minuten

                  3. Arzt-Arzt-Gespräch

                  In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
                  Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
                  Dauer: 20 Minuten

                  Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

                  Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


                  (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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                • KP Medizin Zwickau Sachsen 15.11.2019

                  KP Medizin Zwickau Sachsen 15.11.2019

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                  KP Medizin bestanden

                  Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Zwickau Sachsen..
                  Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

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                  Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


                  Schönen guten Abend
                  Heute habe ich die Approbation Prüfung in Sachsen (Paracelsus Klinikum Zwickau) bestanden.


                  Die Prüfung in 2 Tagen ,
                  1. Tag Patient Untersuchen Akte und wichtige untersuchen auch CT.. Speziell kopiert für uns , Brief in Computer schreiben. Hilfreich ist die Struktur den Brief im amboss lesen .

                  2 .Tag alle 3 Prüfern mit uns alle 4 Teilnehmer zu neuen Patient, hat jeder von uns patient teilweise untersucht. Diagnose habe ich Giullian Barre gewusst.
                  Die komission waren sehr nett Neurologin, Neurochirurg, innere Facharzt Neurologie😉


                  Frage der innere:
                  wie einen Fall patient bei Zustand nach Pankreas OP wegen Karzinom auf chirurgische Station, kriegen sie Anruf,dass der Patient schlecht geht..was machen Sie?.. Was könnte sein? Diskution war sehr angehnem. Lungenembolie ,behandlung.. CT ausgedruckt was sehen Sie Embolie habe ich gezeigt.
                  Neurochirurgie:
                  Definition Polytrauma, patient ist bewusstlos gekommen und instabil.. Wie gehen sie vor.. Falls Stabil CT,sonst OP laparatomie.. Frage Operieren Schädel oder Laparatomie? änderen die Thema Ikterus Ursache primäre.. Aorta Anatomie welche bedrohliche Erkrankung Typ Aneurysma dissektion Aneurysma artera renalis Therapie Möglichkeit..
                  Neurologin Vorsitzer:
                  Patient ist zur geplanten OP gekommen und Noak abgesetzt, kriegt vor OP auf Station Lähmung dysartrie.. Was könnte sein was machen Sie CCT , fibrinolyse falls keine fibrolyse OP Stent. Wo ist das Sprachezentrum.
                  Patient nimmt Dabigatran hat richtig geblutet was machen Sie Absetzen und Antidot wie heißt Idarusizumab.
                  Kollegin frage:
                  anatomie Wirbelsäule Fraktur.. Wir beiden haben geschafft andere 2 weiss nicht


                  Alles war oberflächlich..bei dieser komission müsst ihr nur Hauptsache wissen.
                  bitte lesen alle Erkrankungen in neurologie
                  Vielen Dank für jeder hat mir geholfen.
                  Viel Erfolg

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                    Extrem hohe Durchfallquote

                    Zum Schluss eine Feststellung von mir


                    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                    Quelle: LPA Düsseldorf

                    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                    Liebe Doktoren,
                    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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                  • KP Medizin Regensburg Bayern 24.9.2019  Quote 4/4

                    KP Medizin Regensburg Bayern 24.9.2019 Quote 4/4

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                    KP Medizin bestanden

                    Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Regensburg.
                    Alle 4 Prüflinge bestehen die KP mit Prüfungskommission: Prof. Dr. Salzberger (Infektiologie, Prüfungsvorsitender) Herr Dr. Ahrens (Transfusionsmedizin/Laboratoriumsmedizin)
                    Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

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                    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


                    Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen

                    Ich habe am 24.09.19 in Uni-Klinikum Regensburg KP abgelegt und bestanden.
                    Prüfungskommission:

                    Prof. Dr. Salzberger (Infektiologie, Prüfungsvorsitzender)
                    Herr Dr. Ahrens (Transfusionsmedizin/Laboratoriumsmedizin)
                    und ein (Vizeralchirurgie)


                    Ich habe vor 3 Monaten ein Brief mit Termin und Name der Prüfungsvorsitender bekommen und über andere Prüfernammen wurde ich erst am 1. Prüfungstag informiert.
                    Alle Prüfer waren sehr nett und freundlich und immer geholfen.
                    Sie wollen nur sehen ob wir ein Pat. behandeln können oder nicht.


                    Jeder vom uns hat viel Noten bekommen. Sie verstehen, dass jeder aufgeregt ist und helfen dir runterzukommen und wenn wir die Antwort nicht weiß dann wechseln die das Thema schnell.
                    Wie waren zu vier und alle bestanden.
                    Am ersten Tag nach kurz Vorstellung mit Prof. Dr. Salzberger haben wir Anamnese erhoben und die Patienten untersucht sowie uns über ihre Krankengeschichte informiert.
                    Am nächsten Tag bei der Visite sollten wir zuerst die Patienten vorstellen und sowie Patient Untersuchung. Hier wurde über der Pat. und Fallbezogen Fragen gefragt.
                    Danach sind wir zum Büro vom Prof. Salzberger gegangen. Prof Salzberger hat Bilder und der Chirurg hat CT Bilder mitgebracht.
                    Alle Fragen waren Klinische basierte. Eine klinische Berufserfahrung ist auf jeden Fall hilfreich. Ehrlich zu sein, ich kann mich nicht an alles erinnern.


                    Einige der Themen waren:
                    Papillen Karzinom (Mein Fall)
                    Herzinfarkt (Hinterwand)
                    Hiatus Hernie Wundheilung und Drainage nach Bauch OP
                    Bluttransfusion
                    HIV Syphilis
                    Pneumocytitis jirovecii (Röntgen)
                    Colitis ulcerous,
                    Morbus Crohn
                    Colostomy
                    Milzruptur
                    Akut Abdomen
                    Sigma Karzinom- und Divertikel


                    Lern Quelle:
                    Fallbuch Chirurgie und innere.
                    Amboss nur ein paar Thema
                    Klinische Skills: Amboss + YouTube

                    Viel Erfolg!!

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                      Zum Schluss eine Feststellung von mir


                      Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                      Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                      Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                      Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                      Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                      Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                      Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                      Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                      “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                      Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                      Quelle: LPA Düsseldorf

                      Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                      Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                      Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                      Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                      Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                      Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                      Liebe Doktoren,
                      ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                      Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                      Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                      Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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                    • KP Medizin Münster NRW 5.11.19 Quote 3/5

                      KP Medizin Münster NRW 5.11.19 Quote 3/5

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                      KP Medizin bestanden

                      Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Münster.
                      Prüfungskommission: Brand, Boknik, Roos
                      3 von 5 haben bestanden
                      Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

                      Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
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                      Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin

                      KP-Protokoll vom 05.11.2019 in Münster
                      Prüfungskommission: Brand, Boknik, Roos
                      3 von 5 haben bestanden.


                      Praktische Prüfung: Auf der Dialyse-Station mit Herrn Brand

                      Patient mit Granulomatose mit Polyangiitis: Was ist diese Krankheit? Welche Organsysteme werden befallen? Therapie? Im Anschluss Herzauskultation, Auskultation der Lunge, Abdomenuntersuchung (Leber- und Milzpalpation, Resistenzen?), Untersuchung von US-Ödemen, Tasten des A. dorsalis pedis-Pulses. Dann Befunddokumentation und Verfassen der Epikrise


                      Patienten der anderen Prüflinge:
                      Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz bei Aortenklappenstenose

                      Mündliche Prüfung:

                      Roos:
                      Arten und Formen von Osteosynthese mit jeweiligen Beispielen (Plattenosteosynthese, Fixateur ext., nur Schrauben bei Scaphoidfrakturen, Marknagel, Zuggurtung bei Patellafrakturen, …); Ursachen eines funktionellen Ileus und Komplikationen, wann muss operiert werden?; wasserlösliche Kontrastmittel, bildgebendes Verfahren bei Lungenembolie (wie auch in anderen Protokollen schon beschrieben darf hier nicht als erstes Angio-CT gesagt werden, es sollen erst die Worte Kompressions- und Farbduplex-Sonografie der Venen der unteren Extremitäten und Echokardiographie fallen); Rö-Thorax: Hematothorax nach Sternotomie; Vorausverfügunsrecht; tägliche, wöchentliche und monatliche Routinen im Sinne des Strahlenschutzes nach Röntgen- und Strahlenschutzverordnung (Wartung der Geräte etc.)

                      Andere Prüflinge:
                      TIPS bei unstillbarer Varizenblutung (mit Beschreibung der Durchführung des Verfahrens), Patient mit Hüftschmerz – Was kann die Ursache sein?, kranielle Blutungen – welche Formen gibt es und wo liegt die Blutungsquelle, Abstandsquadratgesetz, Strahlenschutz bei Kindern, Patientenrechtsgesetz, ärztliche Schweigepflicht – in welchen Situationen wird dem Arzt die Schweigepflicht entbunden? Rö-Thorax mit Atelektase

                      Boknik:
                      BtmVV, Rezeptarten, Gültigkeit der jeweiligen Rezepte, ein Patient hat 2 Tage nach dem Sie ihm ein Btm-Rezept verschrieben haben angerufen und gesagt, er hätte das Rezept verloren – wie gehen Sie voran?

                      Ein Patient kommt in die Notaufnahme mit Bluterbrechen – Vorgehen? Ursachen einer oberen GIB? Forrest-Klassifikation, Therapie der GIB, Ursachen eines Ulkus, Therapie von H.pylori – warum auch mit PPI?, Wirkmechanismus der PPI

                      Andere Prüflinge:
                      Btm-Gesetz, Klassifikation der Betäubungsmittel, Analgetika die nicht zu Btm gehören, Status epilepticus, Status asthmaticus, Antiepileptika, Thyreotoxische Krise, Thyreostatika, Maligne Hyperthermie (man muss die Medikamente zu der jeweiligen Klinik gut kennen und wissen, wie sie wirken)

                      Brand:
                      Kalzium-Stoffwechsel des Körpers – wo kommt Kalzium her, welche anderen Stoffe sind wie mitbetroffen (PTH, P, Vit D, AP), welches Organ spielt dabei wann eine Rolle, Ursachen einer Hyperkalzämie, Hypokalzämie bei GPA, Vitamin D Intox

                      Andere Prüflinge:
                      Patient mit Gürtelrose unter Therapie mit Aciclovir – was könnte bei Overdose passieren? (interstitielle Nephritis), Arten einer Urinuntersuchung (Spoturin, Sammelurin, Urinelektrophorese etc.) EKGs mit RSB und LSB


                      Zum Schluss:
                      Ja, die Prüfung ist schwer, aber nicht unmöglich zu schaffen. Mit einer sehr guten Vorbereitung klappt es ganz bestimmt. Die Prüfer erwarten nicht, dass 100%ig alles beantwortet wird.
                      Lasst euch nicht einschüchtern von dem, was über Herrn Roos geschrieben und geredet wird. Er ist zwar anders als die beiden andern Prüfer, möchte, dass bestimmte Worte bei der Antwort fallen, aber versucht auch, den Prüfling in die richtige Richtung zu lotsen. Hat etwas Temperament, ist aber kein Unmensch

                      viel Glück an alle, denen die Prüfung noch bevorsteht!


                      Anmerkung W. Gerner:
                      Roos ist ganz sicher kein Unmensch 😉
                      Ich verstehe trotzdem nicht, warum – im Gegensatz z.B. zu Marburg / Hessen – auch diesmal in Münster wieder 2 von 5 Ärzten nicht bestanden haben.
                      Leider gibt es auch viele Berichte über die Prüfungskommission, die ich nicht veröffentliche, weil ich Niemanden entmutigen will.
                      Es kann doch nicht sein, dass die NRW – Ärzte so schlechte Kenntnisse haben, dass manchmal alle 5 Prüflingen durchfallen.

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                        Extrem hohe Durchfallquote

                        Zum Schluss eine Feststellung von mir


                        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                        Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                        Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                        Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                        Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                        “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                        Quelle: LPA Düsseldorf

                        Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                        Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                        Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                        Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                        Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                        Liebe Doktoren,
                        ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                        Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                        Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                        Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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