Monat: März 2020

  • FSP Medizin Hamburg 3.3.20

    FSP Medizin Hamburg 3.3.20

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    Danke an den Doktor für diesen dataillierten Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
    Danke auch an Jutta Schindler
    Lehrbeauftragte (BAMF) und Prüferin (Goethe/telc) für Deutsch als Zweit-/Fremdsprache (DaZ/DaF) und Alphabetisierung
    Lehrbeauftragte Fachsprachprüfung (FSP) für Humanmediziner / -innen
    Zertifizierte Dozentin: Deutsch für medizinische Fachkräfte (telc)

    Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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    Protokoll FSP Ärztekammer Hamburg:


    Anamnese

    Frau Helga Müller

    76 J, 1.70m gross und 76 Kg

    Bei der Patientin seien eine Pflaster- und Kamilleallergie bekannt
    Sie sei Nichtraucherin und trinke keinen Alkohol. Ferner nehme sie keine Drogen
    Sie sei Rentnerin aber früher habe sie als Gärtnerin gearbeitet. Sie sei seit 20 Jahren geschieden und lebe allein
    Der Vater sei mit 70 Jahren an Leberinsuffizienz verstorben. Die Mutter sei mit 65 Jahren an Mammakarzinom verstorben. Sie habe keine Geschwister und keine Kinder.


    Sehr geehrte Kollegen,

    Ich berichte ihnen Nachfolgend über die 76-jährige Patientin, Frau Helga Müller, die sich wegen epigastrischer Schmerzen in der Notaufnahme vorstellte. Sie erklärte, dass die Schmerzen vor 1 Woche zum ersten Mal aufgetreten seien und beschrieb sie als druckend und lokaliziert. Des Weiteren erwähnte die Patientin, dass die Schmerzen in den letzten Tagen schlimmer geworden seien. An Begleitsymptomen nannte sie Emesis, Nausea und Abgeschlagenheit.

    Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab seit 5 Jahren Morbus Parkinson und vor 15 Jahren Cholelithiasis. Ausserdem sei Cholelithiasis konservativ erfolgreich behandelt worden. Sie sei Komplett geimpft. Bei der Patientin sei aufgrund einer Unterarmfraktur eine OP durch gefürt worden.

    Die vegetative Anamnese ergab seit 1 Woche Verstopfung und Insomnie und seit 2 Wochen eine Gewichtszunahme von 2kg.

    An Medikamenten nehme sie Madopar wegen Morbus Parkinson und jede Nacht zum Schlafen ein Medikament (Der Name habe ich leider vergessen!)
    Die anamnestischen Angaben legen nahe, dass es sich um Ulkus Ventrikuli handelt
    Differenzialdiagnostisch kommen GERD in Betracht

    Zur Weiteren Abklärung sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

    – Vitalparameter Messen

    – Körperliche Untersuchung

    – Labor – Elektrolyten, Großes Blutbild, Entzündungsparameter

    – Abdominalsonographie

    – Gastroskopie

    – Manometrie

    – 24-Stunden PH Messung

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Arzt Arzt Gespräch

    Verdachtsdiagnose

    Was würden Sie machen wenn ein Ulkus Ventrikuli bei der Patientin besteht? Usw

    Patientenaufklärung – Gastroskopie und Dialyze

    Fachbegriffe:

    Haemangiom

    Plasmazytose

    Herpes Zoster

    Diuretikum

    Polyarthritis

    Und 5 mehr

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    Bitte keine Fragen wie:
    – Wo finde ich Prüfungsberichte ?  (Auf der Seite im Suchfeld links)
    – Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
    – Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)



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      Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

        Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

      Liebe Ärzte und Zahnärzte,

      ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


      Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

      Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

      Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

      Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
      Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

      Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

      FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


      Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

      Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

      Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


      Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


      Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

      1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

      Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
      geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
      Dauer: 20 Minuten

      2. Dokumentation

      In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
      Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
      Dauer: 20 Minuten

      3. Arzt-Arzt-Gespräch

      In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
      Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
      Dauer: 20 Minuten

      Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

      Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


      (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    • KP Zahnmedizin Mainz Rheinland-Pfalz 21.2.20

      KP Zahnmedizin Mainz Rheinland-Pfalz 21.2.20

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      Danke an den Zahnarzt für diesen detaillierten Bericht, den ich per eMail erhalten habe.

       


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      Erfahrungen Kenntnisprüfung Zahnmedizin in Mainz


      Praktische Teil hat um 8.30 angefangen bis 13.00 Uhr.


      Ich habe mit WB am Zahn 46 angefangen (jede Phase wird von Prüfern notiert)
      Trepanation,
      Arbeitslänge,
      Aufbereitung,
      klemmende Masterpoint,
      Würzelfüllung


      Dann Präparation für eine Brücke 14-16. Zahn 11 Klasse 3 (einmal wird die Präparation evaluiert dann die Füllung).
      Zahn 36 MOD (Präparation und ausgearbeitete Füllung).In zwischen müssten wir eine Extraktionsimulation in ein andere Zimmer machen.
      (Da wird getestet :
      Auswahl von Instrumenten,
      Anamnese!!! (Pat. mit Osteoporose -Bisphosphonaten)
      Vorgehen,
      Anesthesietechnik,
      Extraktionstechnik,
      postextraktions Verfahren.


      Dazu würde ich über

      1.Dentitio Difficilis,Pericoronitis und wie wird eine Parodontosebehandlung beantragt (Plan)gefragt.
      Zweite Frage war alles über
      2. Composit Füllungen
      (Inhalt, Indikationen,Kontraindikationen usw.).
      3.(Vollprothese -Vorgehen alles über individuelle Löffel).
      4. Klasse 3 nach Angle (etiologie,Formen,Therapie)

      Auszug aus dem ZHG Zahnheilkundegesetz

      § 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG


      Nach § 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG gilt für die Prüfung der Gleichwertigkeit § 2 Abs. 2 Satz 2 bis 6 sowie 8 ZHG entsprechend. Danach ist der Ausbildungsstand als gleichwertig anzusehen, wenn die Ausbildung des Antragstellers keine wesentlichen Unterschiede gegenüber der Ausbildung aufweist, die in dem Gesetz über die Zahnheilkunde und in der Approbationsordnung für Zahnärzte – ZÄApprO – in der hier maßgeblichen, zuletzt durch Gesetz vom 6. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2515) geänderten Fassung, geregelt ist (§ 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG i.V.m. § 2 Abs. 2 Satz 2 ZHG).


      Wesentliche Unterschiede


      Nur wenn wesentliche Unterschiede vorliegen, muss der Antragsteller nachweisen, dass er über die Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, die zur Ausübung des Berufs des Zahnarztes erforderlich sind (§ 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG i.V.m. § 2 Abs. 2 Satz 6 ZHG).

      Dieser Nachweis wird durch das Ablegen einer Prüfung erbracht, die sich auf den Inhalt der staatlichen Abschlussprüfung bezieht (§ 2 Abs. 3 Satz 3 ZHG; vgl. Gesetzentwurf der Bundesregierung, Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen, BT-Drs. 17/6260, S. 67: “Kenntnisprüfung”) und die eine Ausgleichsmaßnahme im Sinne des Art. 14 der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255 v. 30.9.2005, S. 22), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2013 (ABl. L 354 v. 28.12.2013, S. 132), darstellt.

      Eines solchen Nachweises bedarf es auch dann, wenn die Prüfung des Antrags nur mit unangemessenem zeitlichen oder sachlichen Aufwand möglich ist, weil die erforderlichen Unterlagen und Nachweise aus Gründen, die nicht in der Person der Antragsteller liegen, von diesen nicht vorgelegt werden können (§ 2 Abs. 3 Satz 4 ZHG).

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      Fachsprachprüfung Kommentar

      Gibt es überhaupt wesentliche Unterschiede ?

      Nur wenn “wesentliche Unterschiede vorliegen” wird überhaupt eine KENNTNISPRÜFUNG notwendig.

      Genau hier liegt das Problem!

      In vielen von mir betreuten Verfahren kommt es entscheidend auf die Prüfung und die Wertigkeit der vorzulegenden Unterlagen an.

      Wenn z.B. eine detaillierte Auswertung Ihrer Approbationsverfahren vor Antragsstellung “wesentliche Unterschiede” erkennen lässt, ist es dann meistens der Fall, dass die Zeugnisse und Universitätsbescheinigungen auch nicht den deutschen Approbationsbehörden genügen. Wichtig sind hier die Curricular = thematischen Unterrichtspläne mit den Details, weil sich nach EU-Recht Fachinhalte oft in anderen Fächern verstecken können.

      Weiterhin sind unbedingt aussagekräftige Zeugnisse und Bescheinigungen notwendig. In fast allen von mir geprüften Verfahren sind oft die Ausbildungen gleichwertig (teilweise sogar deutlich umfangreicher) gewesen, jedoch leider völlig unvollständig dokumentiert worden. Speziell die Berufserfahrung im Sinne des “Lebenslangen Lernens” bekommt inzwischen eine völlig andere Bedeutung. Curricular wurden zudem oft nicht (oder unvollständig) vorgelegt, da sie in der Vergangenheit von den Gutachtern und Behörden nicht gefordert wurden.

      Seit Änderung der Gesetzeslage im April 2016 geht ohne ein vorzulegendes Curriculum nichts mehr.

       

       

      Extrem hohe Durchfallquote bei Kenntnisprüfungen Zahnmedizin

      Zum Schluss eine Feststellung: 
      Die Kenntnisprüfung Zahnmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialitaeingestellt und unterstützen die Kollegen.

      Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Examen nicht besteht.

      Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Zahnärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen. Ich erhalte hierzu ständig neue eMails, die ich aus Datenschutzgründen und Bitten der Beteiligten nicht veröffentlichen kann.

      Die Informationen durch eMails und Telefonate sind teilweise erschreckend.

      Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen anscheinend andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere Teilnehmer die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen, oft keine Detailkenntnisse haben und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

      Leider sind die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

      Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

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    • FSP Medizin München 28.2.20

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      Herzinsuffizienz

      Am letzten 28 Februar 2020 habe ich die FSP zum ersten Mal in München abgelegt und bestanden. Die Prüfer waren sehr nett und freundlich (älterer und ein jüngerer).
      In den ersten 10 min haben wir praktisch nur über mich gesprochen bzw. über mein Studium, den Abschluss, Erfahrungen usw. Auch über meinen Lernprozess der deutschen Sprache. Sie wollten auch wissen warum ich mich für Deutschland entschieden habe, welche Hospitationen ich durchgeführt habe, welche Kurse ich besucht habe und wie lange..


      Der Fall – Anamnese
      Herr Rudolf Müller 56jähriger Patient.
      Er stellte sich heute in der Notaufnahme wegen eines seit 1/4 Jahr langsam aufgetretenen, intermittierenden Brustengegefühl vor.
      Der Patient klagt über precordialer brennender Dolor, mit einer derzeitigen Intensität 6/10 auf die Schmerzskala. Der Schmerz strahlt zur Mandíbula und zum linken Schultergelenk aus. Dies sei, seit 1 Woche schlimmer geworden. Am Anfang sind die Beschwerden in Zusammenhang mit Dyspnoe nur bei körperlicher Belastung (Kiste anheben) und Treppensteigen (1 Stock) aufgetreten.Aber vor zwei bis drei Tagen ein Mal im ruhen Zustand.

      Als Begleitsymptome erwähnt er noch Palpitationen, erhöhe Pulsfrequenz, Kälte Hyperhidrose und seit zwei bis drei Wochen sind Ödemen in beiden unter Extremitäten aufgetreten.

      Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Obstipation (Medikamente Name unbekannt) und Insomnie aufgrund von Sorgen bezüglich Krankheit des Enkelkindes (Herzvitium).

      Vorerkrankungen und Medikamente:
      -Arterielle Hypertonie seit dem 50. Lebensjahr. Medikamente unbekannt, 1-0-0
      -Diabetes mellitus ist seit 6 1/2 Jahren. Metformin 1-0-0 aber seit 4 Monaten 1-0-1 (Hausarzt würde Blutzucker beurteilen und die Möglichkeit evaluiren Insulin einzusetzen) Letztes Mal 200 mg/dl
      -Ekzem am Nackenbereich seit langem – Kortisonsalbe bei Bedarf

      Voroperationen oder Verfahren:
      -Polypektomie mit Koloskopie
      -Rippenprellung vor 11 Jahren (keine Fraktur). Zn Fahrradunfall

      Allergie:
      -Bei Annahme von Ibuprofen – es äußert sich mit Atemnot und Erythem amganzen Körper. Ärzten haben es vor 11 Jahren entdeckt, als er diesen Fahrradunfall hatte.
      -Gummihandschuhe – es äußert sich mit Exanthem

      Noxen:
      -Rauchen: 5-6 Zigaretten pro Tag seit 18. Lebensjahr. Zuvor habe er eine Schachtel pro Tag geraucht. Da einen seiner Kollegen wegenLungenkrebs gestorben ist wollte er es mindern.
      -Alkohol: 1-2 Bier am Abend, seit langem. (Prüfer wollte genau wissen, Glas oder Flasche, 500 ml oder 1 Liter aber ich wusste das nicht… der Prüfer sagte „ok, kein Problem“)
      -Drogenkonsum wurde verneint

      Familieanamnese:
      -Vater sei vor einem Jahr wegen Appendix-Perforation gestorben
      -Mutter leidet an Arterielle Hypertonie. (Der Patient erklärte, dass die Mutter oft Entgleisungen habe und irgendwann könnte sie einen Schlaganfall erleidden)

      Patient sei verwitwet, seit 2 Jahren habe er eine neue Partnerin und wohne mit ihr. (Ich habe spontan „gut für ihn“ gesagt und die Prüfer haben sehr gelacht und sie haben mir Recht gegeben)
      Ein Kind und drei Enkelkinder eins von denen leide an Herzvitium
      Patient arbeite in Exposition (ich habe der Patient viel gefragt, was er genau in der Exposition macht. Seine Antwort war aber nur: „ Autos und Lebensmittel und dass er manchmal Stress bei der Arbeit hat.

      Verdachtsdiagnose:
      Herzinsuffizienz

      Differenzialdiagnose:
      Herzinfarkt
      KHK
      Niereninsuffizienz
      TVT

      Patient Fragen:
      Was habe ich? Herzschwäche
      Brauche ich ein neues Herz?
      Ist es gefährlich? Was machen wir jetzt?


      Arzt Fragen:
      Die Prüfer haben mich nach jeder Untersuchung gefragt, die ich im Brief angefordert habe:
      Was, warum und was erwarte ich dafür.

      Was finden wir bei der Auskultation im Herz?
      Warum EKG (ich habe STEMI und NSTEMI erklärt)
      Warum Röntgen Aufnahme im Thorax (Herzindex und Lungen beurteilen)
      Warum Echokardiographie (Kreislauf und Verdickung der Herzwand)
      Warum Herzenzyme (Herzinfarkt auszuschließen)
      Warum Nierenwerte (Niereninsuffizienz auszuschließen)
      Warum D-Dimmer (TVT und Lungenembolie auszuschließen)
      Mit welche Medikation können wir anfangen?
      Was können wir tun falls die Medikamente nicht wirken? (PTCA mit Stent)
      Und es kamen noch mehrere Fragen über meinem Brief und die Anamnese.


      Die letzte Frage war, warum denke ich, dass die Beschwerden des Patientens in Verlauf der Zeit schlimmer geworden sind?
      Und ich habe geantwortet: es ist möglich, dass der Patient am Anfang eine stabile Angina pectoris hatte und jetzt ist es instabiler.
      Ich habe ausführlich argumentiert und der Unterschied (zwischen stabile und instabile Angina pectoris) sowie die Therapie erklärt.
      Und er war sehr sehr zufrieden.

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        Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


        Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

        1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

        Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
        geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
        Dauer: 20 Minuten

        2. Dokumentation

        In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
        Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
        Dauer: 20 Minuten

        3. Arzt-Arzt-Gespräch

        In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
        Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
        Dauer: 20 Minuten

        Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

        Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


        (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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      • KP Medizin Marburg Hessen 28.2.20

        KP Medizin Marburg Hessen 28.2.20

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        KP Medizin bestanden

        Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin. Prüfungskomission wurde am Tag der Prüfung mitgeteilt:
        Dr. Grimm,
        Dr. U. Hüttner und
        noch ein Arzt (Chirurge),ich kann ich mich nicht erinnern, wie er heisst.
        Detaillierter Bericht.
        Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

        Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
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        2297109

        Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


        Ich habe mich mitte November 2018 angemeldet, aber erst im Januar 2019 habe ich Brief per Post bekommen, dass ich für die Prüfung angemeldet bin.

        Prüfungskomission wurde am Tag der Prüfung mitgeteilt:
        Dr. Grimm,
        Dr. U. Hüttner und
        noch ein Arzt (Chirurge),ich kann ich mich nicht erinnern, wie er heisst.

        Ich war die erste in meiner Gruppe und ich habe bestanden.


        Praktischer Teil:

        Patientin mit Schmerzen im Bauch: seit gestern, zuerst in Epigastrium, dann haben sich die Schmerzen in rechten Unterbauch verlagert. Ich habe kurze Anamnese gemacht, dannach Untersuchung. Ich habe mit dem Bauch angefangen, wichtige Punkte/Zeichen bei V.a. Appendizitis, dann noch Murphy Zeichen, Nierenlager.

        Ich habe Labor verordnet, U-Stix, Sono, dass habe ich alles bekommen, und noch habe ich erwähnt, dass ich DRU machen und Fieber axillär/rektal messen will.

        Dann habe ich die Patientin erklärt, dass sie im KH verlegt wird. Am Ende habe ich noch RR, Puls, Cor und Pulmo untersucht.

        Tipps: Fragen sie nach Menstrualblutung/Schwangerschaft, Hände dezinfizieren, achten sie darauf wie die Patientin auf die Untersuchungsliege liegt(meine hat mit gewickelten Beinen zuerst, und Armen hoch oben den Kopf),bei der Untersuchung Hose/T-Shirt ausziehen. Es ist nicht schlimm wenn ihr etwas vergesst, oder nicht so richtig macht, das könnt ihr bei der mündlichen Prüfung erwähnen und erklären.

        Dannach Bericht schreiben, 30 min. Ich weiss nicht wie viel ist das für die Prüfung wichtig, mir wurde nicht gesagt, ob gut/schlecht war.

        Mündlicher Teil:

        Chirurgie

        1. Disskusion über dem Fall:
        • Was kann noch Schmerzen im rechten Unterbauch verursachen? Mb. Crohn, Mekel-Divrtikulitis, gynäkologische Ursachen….
        • Bild bei Mb. Crohn?
        • Wass ist die häufigste Ursache für Beschwerden im Unterbauch bei Frauen? HWI
        1. Pat. mit akutem Abdomen, wie gehe ich weiter? Anamnese, Kl. Untersuchung, Labor (BSG, CRP, Le, BB, Laktat), dann Abdomen-Sono. Rö…Dann hat ein Rö-Bild gezeigt: Linksseitenlage, das war eine Perforation (sichtbare Luft zwischen Leber und Rippen). Welche? Ulcus ventriculi/duodeni, Divertikel…Therapie? Notfall OP, egal ob Pat nüchtern/nicht nüchtern ist. Bei Ulcus zuerst Probeentnahme dann Übernähung, bei Divertikel Anastomose oder OP nach Hartmann (habe ich erklärt). Und wenn Anastomose? Wichtig ist Schützstoma am Colon transversum.
        2. Wie diagnostiziert mann Gluten-Sensitive Enteropathie? AK gegen Gewebetranslgluteinase und Biopsie (Zottenatrophie) (Patientin in prakt. Teil hat gesagt, dass sie an GSE leide)
        3. Rö-Bild? Das war Colles Fraktur. Th? Winkelstabille Plattenosteosynthese (konservative Behandlung war früher, jetzt selten). Weiss ich vielleicht was ist Bohler-winkel? 30 Grad, habe ich am Bild gezeigt.
        4. Dann hat viel über inguinal-Hernien gefragt? Indirekte/Direkt? Welche Leistenringe? Anulus inguinalis profundus (bei indirekten H.) und superficialis (bei direkten hernien Hernien). Welche sind angeborene? Indirekte. Dann warum häufiger bei Männer? Wusste ich nicht, hat erklärt etwas über Descensus testis.

        Innere

        1. 75.jährige Pat, nimmt nur Ramipril, und hat mir EKG gegeben? Das war Bradiarrhytmia absoluta bei VHF. Th? CHA2DS…score, nur ein Punkt bei älteren Patienten ist genug und dann kann man Antikoagulation geben. Welche? Ich habe über Marcumar erklärt und NOAK? Welche NOAK kenne ich?Braucht sie Schrittmacher? Nein, bei dieser Pat verbessert nicht die Prognose. Kardioversion? Etwas kurz erklärt und kleine Diskussion, nicht viel.
        2. EKG, 33 Pateintin, hat ab und zu Herzrasen? Das war AVNRT. Th? Nicht-med. und Adenosin (in bolus, ich wusste nicht die Dosis, aber musste ich das auch nicht wissen). Wann ist kontraindiziert? WPW+VHF und bei Asthma. Was kann noch verursachen, nach der Gabe? Kammerflimmern, deswegen muss Defi immer in der Nähe sein. Und wie kann man neue Attack von AVNRT vermeiden? Ablation. Am welchen Ort Ablatio bei VHF?Mündung von V.pulmonalis in linken Vorhoff.
        3. Pat, Raucher, 50 py, chr.Husten, Gewichtsabnahme, DD? Bronchialkarzinom, COPD. Wie gehe ich weiter? A, KU, Labor, Rö…in Rö sehen sie eine Vershatung, weiter? CT mit KM. Dann hat er CT Bild gezeigt, ganz einfach Bronchial CA, muss man nicht detaliert erklären, und dan nur gezeigt nach Aorta und das war auch Verkalkung in Aorta. Und weiter? Biopsie, Staging. T2N1M0? Was mache ich weiter? OP, aber wer entscheidet das? Tumor Koloqium.
        4. 5 Gruppe von Antihypertensiva? ACE-Hemmer, AT1-Hemmer, Diuretika, Beta Blocker, Ca Antagonista. Dann noch ein Bild, Pat hat Ramipril vom HA verordnet bekommen und kommt nach ein paar Tagen? Das war Angioödem. NW von ACE-Hemmer? Husten, Freisetzung von Bradikinin.
        5. Noch ein Bild, Pat.hat abgenommen? Das war Ikterus. Ursache? Prähepatisch (Hämolise), intrahepatisch (hat gefragt welche Typen von Hep kenne ich, und bei welchen ist Imfung möglich), posthepatische(Pankreas CA, Stein-kolikartige Schmerzen im Oberbauch re). Bei Pat war V.a. Pankreas CA. Weiter?Labor, Abdomen Sono, CT mit KM und am Ende cholangio MRT. Prognose?Schlecht, spät Sy.

        Allgemein

        1. Kopfschmerzen, Ursachen? Art. Hypertonie, Meningitis, Enzephalitis, Blutungen (subdural, epidural, subarachnoidal, intrazerebral), HWS sy, Arteritis temporalis, Migräne (welche Medikament). Einfach so, Disskusion über mögliche Ursache.
        2. Arteritis temporalis, kl. Bild? Schmerzen in Schläferegion, Visusminderung, Fieber, Übelkeit. Wie kann man das noch eingach in Praxis Dg? BSG hoch( sog. Sturzsenkung; bei welchen Erkrankgungen noch: Multiples Myelom, Autoimmunthyreoiditis De Quervain; müsst ihr das nicht wissen) Th? Hochdosierte Glucocorticoide, monate/jahrelang. Und wo muss ich dem Pat. schicken? Zur Biopsie und zum Augenarzt.
        3. Komplikationen von Art. Hypertonie? Herz (Hypertrophie, VHF), hep. Enzephalopathie, Demenz, Schlaganfälle, Augen (Retinopathie), Niereninsuffizienez. Wie def.man AH? Werte hocher als 139/89. Pat hat längere Zeit bei regelmässiger Messung 125/95. Ist das Hypertonie? Ja.

        Und noch ein paar Fragen, kann mich nicht mehr erinnern.

        Viel Glück an alle.

         

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          Extrem hohe Durchfallquote

          Zum Schluss eine Feststellung von mir


          Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

          Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

          Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

          Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

          Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

          Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

          Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


          Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

          “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

          Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

          Quelle: LPA Düsseldorf

          Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

          Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

          Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

          Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

          Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

          Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
          Liebe Doktoren,
          ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

          Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
          Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


          Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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        • KP Medizin Bonn NRW 27.2.2020  3/3 bestehen

          KP Medizin Bonn NRW 27.2.2020 3/3 bestehen

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          KP Medizin bestanden

          Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin.
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          2297109

          Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


          Am 27.02.2020 habe ich KP in Bonn im zweiten Anlauf bestanden.
          Alle drei Kollegen haben bestanden.

          Auf ihre Gruppe, auf Ihre Ratschläge, Kommentare und Bemühigung bin ich lebenslang dankbar.
          Hiermit schicke ich Ihnen mein Prüfungsprotokoll und wünsche ich Ihnen alles Gute.

          Prüfungskomission:
          Prof. Dr. Strunk,
          Dr. Kai Winkler,
          Dr. Becher.


          Praktisches Teil:
          mein Patient hatte NSTEMI, hat 3 Stents gekriegt; Anamnese und körperliche Untersuchung, Prof Strunk war ab und zu da ins Zimmer und hat ein paar Fragen gefragt (Schilddrüse Palpation, Abd. Untersuchung)


          Theoretisches Teil:
          Patienten Vorstellung, danach die kurze Besprechung auf übergenomene diagnostische Maßnahmen, was denke ich über Prognose, usw.


          Prof Dr. Strunk: Der stellt Fragen schnell und erwartet auch schnelle Antworten.
          Er hat mich zuerst ein Rö Bild gegeben (diese Rö-Bildes sind eigentlich auf dem Papier in A4-Format ausgedruckt, unter dem Bild stehen schriftlich noch ein paar Tips bezüglich den Rö-Bild), Dg war Nachweis von frei Luft in Abdomen, Zwerchfellkupolen waren aufgehobt. Welche noch DG Verfahrungen stehen zur Verfügung beim Verdacht auf Frei Luft intraabdominell? Sono, CT. CT mit oder ohne Kontrastmittel? Mit. Welche? Jodhaltige. Wie viel Jod? 300mg/1 ml ausgelöst, mit 150 ml KM lösung max, mehr darf man nicht geben. Warum? Nephro und SchildDr Toxisch. Wie viel gibt man bei CT Thorax? Circa 100 ml insgesamt, mit initial Bolus von 40 ml, danach Rest gehts langsam mit 2-3 ml/sec. Phasen beim KM Passage (es gibt alles in Wikipedia!). Was ist Gadolinium? KM für MRT, und noch paar Fragen darauf. Danach Fragen auf pAVK und TVT, was macht man beim TVT von Dg, und was macht beim pAVK (Doplexsono ist Goldstandard Dg). Danach Lungenembolien, Klassifikation, Dg, Therapie, Heparinisierung mit Dosis. Am Ende Strahulngsbelastung beim Rö Thorax? (0,05 – 0,06 mSv) und beim CT? (ca. 10 mSv, 200 mal mehr als beim Rö). Lethaldosis? 8000 mSv.
          Nach halbe Stunde hat er verstanden dass ich Radiologie ziemlich gut vorbereitet hatte obwohl das nicht mein Arbeitsfeld ist.


          Dr. Kai Winkler: sehr netter Herzchirurg/Gefäßchirurg, aber nur wenn Sie die Nottfälle in Medizin gut gelernt haben.
          Wenn das nicht den Fall ist, haben Sie mit Dr. Winkler auf dem Prüfung gar nicht zu reden. Fragen an mich: Herz Asystolie, Ursachen (hier Hypokaliemie ausfrühlich), wann kommt Defibrilation?  HIT 1 und 2 (Heparin induzierte trombozytopenie), Diverticulitis und Diverticulose (sehr ausführlich besonders DG Verfahrungen, diff. DG und Komplikationen insbesonders akut Abdomen und wie man das chirurgisch behandeln kann). BTM Rezept wie sieht das aus und wer darf das schreiben? Andere Kollegen haben von ihm viele Fragen über Frakturen und Polytrauma gekriegt.


          Dr. Becher: auch sehr nett, Kardiolog, aber seien Sie vorsichtig! Wenn Sie etwas nicht gut wissen merk er das schnell aber hilft nicht viel sonder stellt er noch tausend Fragen dazu;
          Prüfling kann sich damit in Einzelheiten einfach verloren.
          Fragen an mich: plötzlich aufgetretene Brustschmerzen Diff Dg, alles auf Anämien (eisenmangel Anämie, B12, hemolytische) sehr sehr ausfrühlich, arterielle Hypertonie Therapie mit Gruppen von Antihypertonika Indikationen und Wirkungsmechanismen, Nebeneffekten für manche Medikamente hat er nach Dosierung gefragt. Am Ende COPD, GOLD Klassifikation, Therapie und damit war mein Prüfung fertig.


          Wir waren zu dritt und haben alle bestanden.
          Es war mein 2. Versuch.
          Mein Eindruck:
          insgesamt menschliche Prüfer im Gegensatz zu der Kommision in Münster, entspannte freundliche Atmosphäre.
          An alle Kollegen viel Erfolg und alles Gute!

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            Extrem hohe Durchfallquote

            Zum Schluss eine Feststellung von mir


            Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

            Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

            Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

            Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

            Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

            Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

            Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


            Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

            “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

            Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

            Quelle: LPA Düsseldorf

            Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

            Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

            Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

            Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

            Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

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            Liebe Doktoren,
            ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

            Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
            Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


            Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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