Monat: März 2018

  • KP Marburg 23.02.18 II

    KP Marburg 23.02.18 II

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    KP Medizin bestanden

    Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin im Uniklinikum Marburg.
    Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kurzes Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte  –>   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Marburg Februar 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Marburg


    Liebe Kollegen und Kolleginnen,
    Ich habe an der Gleichwertigkeitsprüfung im Uni Klinikum Marburg am 23.02.2018 teilgenommen und bestanden.



    Meine Prüfer waren:
    Herr Prof. Dr. Med. Wolfram Grimm (Facharzt für Innere Medizin),
    Herr Dr. M
    ed. Michael Pröbstel (Facharzt für Chirurgie),
    Frau Dr. Med. Secil Akinci (Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie).


    Der praktische Fall war Benigner Paroxysmaler Lagerungsschwindel, hier sollte man bei der Untersuchung die Neurologischen und Kardiologischen Ursachen ausschließen.

    Chirurgie:
    OP Indikation für den Eingriff an der Schilddrüse, dann geht’s weiter um die Hypothyreose und das Schilddrüsenkarzinom:
    Ursachen, Typen, Staging, Prognose, Therapie und Verlaufskontrolle.
    Dann Leistenbruch:
    welche Typen gibt es und wie kann man sie unterscheiden, es folgte eine ausführliche Befragung zur Anatomie.
    Sie wollten genau wissen was es für operative Möglichkeiten gibt (vom ersten Schnitt bis zum Wundverschluss), sowie die OP Aufklärung und die möglichen Komplikationen.
    Danach wurde mir ein Bild von einer Unterschenkelfraktur gezeigt und ebenfalls nach der Therapie gefragt:
    Einteilung der offenen Frakturen, Definition der Osteosynthese und welche kann man in so einer Situation anwenden/benutzen.


    Innere:
    Da wurde über den praktischen Teil und zusätzlich über die DDX vom Schwindel befragt.
    Es wurde auch über die Anatomie des Ohrs gefragt.
    Dann wurde mir ein EKG von einem AV-Block gezeigt und ich sollte den EKG Befund beschreiben.
    Danach über Therapie, welche Arten von Herzschrittmacher gibt es und was bedeuten die Buchstaben.
    Im Nächsten Schritt wurden mir Labor Werte von (LDH, CK und CK-MB und Troponin (über 2000s) einem verstorbenen Pat. der Brustschmerzen und Fieber hatte gezeigt.
    Meine Diagnose war einer Myokarditis im Rahmen einer Lyme Borreliose. Stadiums und Therapie musste erklärt werden.
    Zwischendurch kam es zu Influenza da es Momentan eine Epidemie in Deutschland gibt.
    Danach wurde ich anhand des Beispiels (Pat. Hat Luftnot und einseitige Brustschmerzen DDX, wie kann man zwischen jede DDX unterscheiden?) befragt.
    Anhand des Thorax Röntgen das den Spannungspneumothorax zeigte musste ich die Therapie und wie man eine Drainage durchführt erläutern.


    Psychosomatisch:
    Die Frage:
    Ein alter Patient kommt zu mir, er nimmt viele Medikamente ein, ist sehr deprimiert, wohnt alleine und hat niemanden um sich.
    Er erzählt weiter dass, er sein Leben beenden will.
    Was machen Sie?
    Hier sollte man nach Suizidversuche in der Vergangenheit fragen.
    Als Arzt ist es wichtig hier alles zu dokumentieren und eventuell den Patienten in die Psychiatrie zu verlegen.
    Sie hat weiter über Einteilungen der Depression und oberflächlich über die Medikamente gefragt.
    Danach einen Fall über die Somatoforme Schmerzstörung:
    was ist die passende Therapie?
    Was sind die psychotherapeutischen Maßnahmen die hier durchgeführt werden müssen?
    Komplikation von Amitriptylin?


     

    Das war kurz und grob zusammengefasst meine Prüfung.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in der Zukunft.

     

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • KP Mechernich 2.3.2018

    KP Mechernich 2.3.2018

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    KP Medizin bestanden

    Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Mechernich.  Von 4 Ärzten haben 2 nicht bestanden. =  50 % Durchfallquote
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    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung im akademischen Lehrkrankenhaus der Iniversität Bonn

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Mechernich



    Hallo zusammen, ich hab heute meine Prüfung in Mechernich erfolgreich bestanden 😊


    Kommission:
    Prof dr. Jonas Andermahr,
    Dr. Peter wirtz,
    PD Dr. Rudolf Hernig


     

    Die Atmosphäre war sehr gut, alle 3 Prüfer waren supernett.
    Wir waren zu viert , zwei haben bestanden


    Ich schreibe euch die Themen, diese Gruppe hat mir vieles gebracht und viele haben mir geholfen, wenn es Fragen gibt könnt ihr natürlich stellen😊


    Reanimation Maßnahmen,
    MI , AV Block , VF,
    Antiarrhythmika,
    arterielle hypertonie ,
    HYperthreose und Kreise ,
    Schenkelhalsbruch,
    BC,ösophaguskarzinom,
    reflu, spontan ösophagusruptur, thorax und abdomen Trauma ,
    innere Blutung,
    PNeumothorax,TB ,
    Antikoagultion ,
    NOAK,
    beckenring fraktur,
    Sprunggelenk fx


    Dr Andermahr hat viele Fragen über Anatomie und Pathologie gestellt .
    Strahlenschutz und rechtliche Fragen auch grob wissen.
    Ich hab die wichtigsten Themen erwähnt.


     

    Prüfung hat 3,5 Stunden gedauert, erstmal Anamnese und kurz Brief über Diagnose und Therapie, und auch neurologische Untersuchung war für alle 3 sehr wichtig.

    Ich hab mich seit einem Jahr vorbereitet mit Fall Bücher, Amboss . Das reicht auch,
    Prüfung ist machbar. Viel Erfolg

     

    auch hier eine extrem hohe Durchfallquote mit 50 %

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

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    Liebe Doktoren,
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  • FSP München 28.02.2018

    FSP München 28.02.2018

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    FSP Medizin in München bestanden

    Danke an den Doktor für diesen detaillierten ehrlichen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung

    Heute habe ich die FSP in München bestanden, mein Fall war Fahrradunfall.


    Herr Jörk Thomas (37 J) Heute Nacht (auf den Bordstein) auf die linke Körperseite und dem Kopf gefallen.
    Er hat wegen einer Kurve sehr stark gebremst.
    Er konnte sich nicht gut an dem Unfall erinnern.
    (Amnesie/Gedächtnislücken), deshalb konnte er nicht genau über Bewusstseinsverlust berichten.


    Begleitsymptome:
    Übelkeit,
    einmaliges Erbrechen

    Schmerzen im rechten Schultergelenk, rechten Oberarm, Kopf und Bauch (überall im Bauch, diffuse)
    Schürfwunde:
    Hinterkopf, rechten Ohr, rechten Oberarm

    Bluterguss im rechten Oberarm
    Schultergelenk:
    Schmerzen im Verlauf zugenommen und die Beweglichkeit ist eingeschränkt.

    Vegetative anamnese:
    Verstopfung


    Vorerkrakungen:
    Hypothyreose L-tyroxin 75mcg
    Ohrgangekzem Kortison Ohrentropfen bei bedarf
    Muskelkrämpfe Magnesium Tabletten bei bedarf (mit Obstipation auch helfen)


    OP: Vorhautverengung in dem 8.LJ
    stationär:
    Nierenbeckenentzündung vor 8 Jahren und Atemnot nach einem Bienenstich vor 5 Jahren


    Allergien:
    braunes Pflaster (gerötete Haut, etwas anderes) und Bienenstich (Atemnot)

    Noxen:
    Alkohol selten,
    Nichtraucher,
    Mariahuana gelegentlich (bei Partys)

    Sozialanamnese:
    studiere Erziehungswissenschaft, ledig und wohne in einer WG


    Familienanamnese
    Vater: KHK, Bypass 57.LJ mit Komplikation: Osteomielitis (nach der Operation habe er Eiter von dem Brustbein bekommen)
    Mutter: Gesichtsfeldausfall (skotom), Psychosomatik
    Schwester: Panikattacken


    Die erste Teil war sehr direkt, der Prüfer hat mich genau antworten, was ich gefragt habe, und er hat auch etwas anderes hinzugefügt.
    Manchmal spricht er schnell. Aber ich habe nur das Wort “Bordstein” auf Deutsch nicht gewusst und die Komplikation von dem Bypass des Vaters nicht gut verstanden. Am Ende von der Anamnese habe der Prüfer mich über die Verlauf der Diagnose und was ist mit ihm gefragt.


    In der Arztbrief habe ich fast alles geschrieben, nur hatte ich nicht genug Zeit für die Erkrankungen, die stationär behandelt wurden.
    Man muss alles einfach und direkt schreiben, z.B. nicht schreiben wie die Allergien äusseren oder die Osteomielitis des Vaters.

    Das Arzt-Arzt Gespräch hat mit dem Bericht angefangen aber der Prüfer habe mich ein paar mal unterbrochen, um Fragen zu stellen.
    Die Fragen waren über die Anamnese. z.B. was meinen sie mit gelegentlich in die Marihuanakonsum.
    Ich habe beantwortet, dass er nur in Partys mit Freunde rauche.
    Dann hat der Prüfer über die Diagnose und Therapie ein bisschen gefragt.
    Aber die letzten 5-7 Minuten waren mehr als eine normale Konversation, wir haben ein bisschen über die diagnostischen Massnahmen und die Vorerkrankungen gesprochen aber leicht.


    Mein Arztbrief (nur aktuelle Anamnese)
    Herr Thomas stellte sich wegen Schmerzen in dem rechten Schultergelenk, dem rechten Oberarm, dem Kopf und Bauch. Diese Beschwerden seien nach einem Fahrradunfall aufgetreten, in dem er auf der linken Körperseite und Kopf gefallen sei.
    Er habe sich Schürfwunde an dem Hinterkopf, dem rechten Ohr und dem rechten Oberarm zugezogen. Der Patient berichtete einen Helm nicht getragen zu haben. Als Begleitsymptome wurden Übelkeit, Amnesie und einmaliges Erbrechen genannt.
    Die Bauchschmerzen wurden als druckend und diffuse beschrieben. Er berichtete, dass die Schmerzen des rechten Schultergelenks im Verlauf zugenommen hätten und die Beweglichkeit dieses Gelenks eingeschränkt sei.
    Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine Obstipation.
    Als Vorerkrankungen seien Hypothyreose und Ohrgangekzem bekannt, die mit L-Thyroxin 75mcg einmal pro Tag bzw. Kortison Ohrentropfen bei bedarf behandelt wurden.
    Bei ihm wurde eine Operation in dem 8.Lebensjahr aufgrund Phimose durchgeführt. (Dann hatte ich nicht mehr Zeit)


    Tipps und Merkmale
    Die Prüfer waren sehr nett und man kann immer sagen: “Ich habe das nich gut verstanden, können sie wiederholen” oder “Habe ich Ihnen gut verstanden, sie meinen, dass ….”.
    Am Ende der Anamnese habe ich ein kurz Zusammenfassung gemacht und bemerkt dass ich die Anamnese von die Schmerzen im Bauch vergessen habe.
    Vor den zweiten und dritten Teilen habe ich ein paar Minuten gebeten, um mich zu beruhigen bzw. um die Diagnose und ein paar Schlüsselwörter an dem Notizenblatt zu schreiben.
    Es hat mir sehr viel geholfen.

    In den dritten Teil kann man sagen, dass du nicht weisst, nicht gefragen hast oder die Wort nicht verstehen. Klar nur ein paar mal.
    Was unbedingt wichtig ist, ist dass man gut kommunizieren kann.

    Der Prüfer haben mir erwähnt, dass Konjunktiv I sinnlos “sei”. hahaha. Sie sagen, wir finden sehr gut, dass du versucht hast, es zu benutzen. Aber niemand spricht mit Konjunktiv I in der Realität.
    Was hat ich mich mehr geholfen?
    Nicht Medizin oder viel Deutsch lernen, sondern ÜBEN, ÜBEN und mehr ÜBEN.

     

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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