Monat: November 2018

  • KP Wolfenbüttel Niedersachsen 8.11.2018

    KP Wolfenbüttel Niedersachsen 8.11.2018

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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin in Wolfenbüttel Niedersachsen mit Prüfungskommission :

    Vorsitzender: Prof. Dr. Kinan Rifai (Innere Medizin/Gastroenterologie)
    Prüfer: Dr. Mark Jäger (Chirurgie/Viszeralchirurgie)
    Prüfer: Dr. Matthias Buhles (Gynäkologie, Urologie)

    den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben. Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben. Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

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    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.  
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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
    Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Wolfenbüttel


    ich habe am Donnerstag, den 08.11.2018 die Kenntnisseprüfung in Wolfenbüttel abgelegt und Gott sei dank bestanden.


    Die Prüfungskommission war:

    Vorsitzender: Prof. Dr. Kinan Rifai (Innere Medizin/Gastroenterologie)
    Prüfer: Dr. Mark Jäger (Chirurgie/Viszeralchirurgie)
    Prüfer: Dr. Matthias Buhles (Gynäkologie, Urologie)


    Wir waren 3, jeder von uns ist mit einem Prüfer zu einem Patienten gegangen, ich bin mit Dr. Jäger gegangen.

    Mein Fall war einen 46 jährigen Patient mit bek. Kolitis Ulzerosa (ED 2000), wurde hier operiert bei neu diagnostisiert Rektumkarzinom (Transanale Rektumresektion). Der Patient und Dr. Jäger waren super nett. Ich musste zuerst die Anamnese erheben und dann die körperliche Untersuchung. Dr. Jäger ist im Zimmer geblieben. Bei der körperlichen Untersuchung habe ich Abdomen, Thorax, Herz untersucht. Dann hat Herr Jäger mir gesagt, dass ich jetzt mit der neurologischen Untersuchung anfangen soll. Dann hat er mir gefragt, ob ich die kraniale Nerven auch untersuchen kann, habe ich auch gemacht. Ich musste auch alle Pulse abtasten und Nabelhernie untersuchen.

    Danach habe ich die Anamnesebogen ausgefüllt (Anamnese, körperliche Untersuchung, Epikrise, Diagnosen und Medikationen). Dafür wurde mir 30 Minuten gegeben.


    Bei dem zweiten Teil (mündliche Prüfung) habe ich mit Dr. Jäger angefangen:

    – Ich habe zuerst meinen Patienten vorgestellt. Bei der körperlichen Untersuchung habe ich Ikterus bemerkt. Danach hat Dr. Jäger über die Ursachen von Ikterus gefragt (intra-, prä- und posthepatische Ikterus), dann welche Erkrankung kommt im Zusammenhang mit Ikterus und Kolitis Ulzerosa (primäre sklerosierende Cholangitis).
    – Leistenhernie (DD, Operationen)
    – Vergrößerte Schilddrüse mit Knoten, was konnte es sein? Ich habe gesagt Schilddrüssenkarzinom. Dann hat er gefragt, was machen wir jetzt: Schilddrüssen Hormone bestimmen, Antikörper bestimmen (MAK, TRAK), Sonographie mit Knotenbiopsie. Dann hat er über latente Hyperthyreose gefragt, dann über Warme- und Kalteknoten sowie SD-Szintigraphie gefragt. Wie behandelt man Schilddrüssenkarzinom?


    Dann war Dr. Buhles dran:

    – Sie sind in der Notaufnahme mit vielen Patienten, mit welchem Patienten sollten sie anfangen? (Nach der Triage und Vitalzeichen).
    – Ein Patient reagiert nicht auf Ansprache, wie soll ich der Schwergrad beurteilen? (Nach der Glasgow Coma Scale). Dann hat er über Glasgow Coma Scale gefragt.
    – Ein Patient kommt in die ZNA mit Brustschmerzen. Wie sollten Sie reagieren? (Ruhe EKG, Monitor-Anschließen, O2 Gabe, Morphin bei starken Schmerzen). Dann hat er gesagt, dass die EKG ST-Hebung zeigte, was soll ich jetzt machen? (ASS, Heparin, Clopidogrel sofort geben, sofort der kardiologischen Hintergrund anrufen zur notfall Coronarangiographie. Naturlich auch Troponin, CK und CK-MB sollten auch bestimmt, aber auch die Werte sollen wir nicht warten.
    – Sie sind immer noch in die ZNA, jetzt kommt eine Patientin mit vaginaler Blutung, DD? Die Dame hat Makrohämaturie, welche Untersuchungen veranlassen Sie? (U/Status, Sono, Hb mit Kreuzblut und Blutgruppenbestimmung falls Hb niedrig ist, DK-Anlage mit Spülkatheter zum Spülen.


    Zuletzt war Herr Rifai dran:

    – Er hat mir einen Abdomenübersicht mit linkseiten Lage für eine alte Patientin mit Bauchschmerzen gegeben. Was sehen Sie hier? (War deutlich viel freie Luft unter der Zwerchfell bei Perforation). Welche Hohlorganen können perforiert werden, mit Ursachen? (Gallenblase, Magen, Darm, Blinddarm… usw.)
    – Fulminante Lungenarterienembolie: Symptome, Diagnostik, Therapie. Was sieht man im EKG (rechts Lagetyp und Sinustachykardie) und im Echo (Rechtsherzbelastungszeichen).
    – Chronische Pankreatitis mit endo- und exokriner Pankreasinsuffizien: Symptome, Ätiologie? Ob endokriner Pankreasinsuffizienz spät oder früh Komplikation ist (Spät).
    – Akute Pankreatitis: Diagnostik, Therapie: Was ist bei der Therapie am wichtigsten (Viele Flüssigkeit Gabe).


    Die Prüfer waren alle sehr sehr nett und hilfsbereit.

    Die Bücher :

    150 Fälle Innere Medizin
    140 Fälle Chirurgie
    50 wichtigste Fälle in Chirurgie
    Checkliste Innere Medizin
    Last Minute Pharmakologie
    Amboss.

    Ich wünsche Euch allen viel Erfolg 😊

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


    Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW –>  Klicken

    Auf meiner Seite www.approbation-ohne-kenntnisprüfung finden Sie die aktellen Durchfallquoten von Münster.


    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • FSP Durchfallprotokoll Brandenburg 12.11.2018

    FSP Durchfallprotokoll Brandenburg 12.11.2018

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    Bericht über eine nicht bestandene FSP Fachsprachprüfung Medizin, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.
    Danke an den Doktor für die Details und viel Erfolg beim nächsten Versuch.

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    FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

     

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.



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    Protokoll einer nicht bestandenen Fachsprachprüfung in Brandenburg

     

    Ich hatte am 12.11.2018 die FSP in der Ärztekammer Brandenburg und leider nicht bestanden


    Mein Fall ist akute Niereninsuffizienz. I. Anamnesa
    Der Patient klagt über seit 3-4 Tage Abgeschlagenheit, zunehmende Schwitzen sowie vermindertes beim Wasserlassen. Desweiteren berichtet der Patient über Mundgeruch und trockene im Bereich des Mundwinkels. Er sagte auch, dass er die dumpfe Kopfschmerzen hat. Die vegetative Anamnese sind unauffällig bis auf Durchschlafstörung aufgrund Wasserlassen (2 mal).
    Die chronische Vorerkrankungen sind Diabetes und arterielle Hypertonie. Er hat Coxarthrose recht und die wird nicht in der Zeit operiert. Als ambulante Medikationen nimmt er Metformin 1000 mg 1-0-1-0, Ramipril und Oxycodon (Der Patient erinnert nicht die Dosis), Aspirin (neue Medikation vom HÄ beim Kopfschmerzen) ein. Penicillin Allergie ist bekannt. Nikotin-Abusus 11 py und Alkohol-Abusus vom Wein (1 mal/Tag). Drogen wird verneint.
    Der Vater des Patienten ist im Krieg gestorben. Die Mutter des Patienten ist wegen Herzinfarkt gestorben. Er ist Rentner. Er ist vertwited und habe 3 Kinder.


    Fragen beim Anamnese
    1. Was ist Analgetikum
    2. Was ist Anamnesegespräch
    II. Fachbegriff – Anästhesie – Lateral – Humerus Fraktur – Oral – ooooo
    III. Arztbrief In Brandenburg muss man eine Entlassungsbrief schrieben. Begrüßung, Patientendaten, Diagnose, Anamnese, körperliche Untersuchung (Auffällig), weitere Untersuchungen( Labor, Sono usw.) mit den Befunde (Auffällig), Epikrise, Procedere, Entlassungsmedikation und Grußformel.


    Ich finde dass, diese am schwierigsten ist.
    Die Zeit ist 30 Minuten.
    Wir sollen ohne grammatischen Fehler machen.

    Ich habe wegen dieses Teiles nicht bestanden.


    IV. Vorstellung Ich habe nur bis vegetativem Anamnese gesagt.
    Danach hat er mit den Fragen angefangen.
    1. Was passiert in der Nieren beim Nierenversagen ? ( Physiologie ) Ich habe versucht aufzuklären. Vielleicht nicht perfeckt. Es wäre besser im Buch anzuschauen.
    2. Was auffällig im Labor bei der Niereninsuffizienz wichtig sind ?(Creatinin, Harnstoff, GFR)
    3. Was ist die Therapie beim Niereninsuffizienz? ( Flüssigkeit durch IV) Wenn ist die Therapie nicht geklappt, was können wir machen? (Dialyse)
    4. In der Niereninsuffizienz könnte eine Anämie aufgetreten werden. Warum? (In der Nieren gibt eine Erythropoietin für Blutabbau)

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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  • KP Bad Salzgitter Niedersachsen 9.11.2018

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    Die Prüfungskommission war:
    Prof. Dr. Peters ( Innere Medizin/Kardiologie)

    Dr. Wähling (Chefarzt/ Viszeralchirurgie und Unfallchirurgie)
    Prof. Dr. Wilmsmyer (Chefarzt /Notfallmedizin und Anästhesie)

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Bad Salzgitter


    Hallo alle zusammen,
    ich habe Freitag, den 09.11. die Kenntnisseprüfung in Bad Salzgitter abgelegt und Gott sei dank bestanden.


    Die Prüfungskommission war:

    Prof. Dr. Peters ( Innere Medizin/Kardiologie)
    Dr. Wähling (Chefarzt/ Viszeralchirurgie und Unfallchirurgie)
    Prof. Dr. Wilmsmyer (Chefarzt /Notfallmedizin und Anästhesie)


    Ich bin mit Dr. Peters gegangen
    Der erste Teil (praktisch) hat ca. 1 Stunde gedauert und der mündliche ca. 75 min.

    Meine Pat. War eine 79 jährige Pat. Wurde von ihrer Tochter vor 2 Wochen aufgrund von plötzlich sitzender Dyspnö in der ZNA gebracht, die Pat hab Ruhedyspnö, Orthopnö und Belastungsdyspnö sowie Herzklopffen mit angeschwollenen Beinen. Sie klagte über Nykturie. Die genannte Beschwerdesymptomatik sei vor 3 Wochen aufgetreten.
    Vorerkrankung: COPD, art. Hypertonus, Z.n. Thyroidectomy, Z.n. vag. Hysterektomie. Bei der Pat wurde in der Klinik eine Mitralklappeninsuffizienz diagnostiziert.

    Erstmal musste ich die Pat. Körperlich untersuchen
    Dr. Peters war dabei
    Auskultation des Herzens (Hierbei habe ich ein Systolikum im Bereich der Mitralklappe gehört, Dr. Peters war begeistert 😃) dann schnell Lunge askultieren, Abdomen untersuchen und neurologischer Status.

    Dann die Anamnese schreiben ca. 45 min

    Letztendlich der mündliche Teil
    Vorstellung der Pat.
    Dr. Peters hat vieeeeel gefragt fast alles in der Kardiologie, ich schreibe die Themen, die gefragt wurden und die Fragen, die ich mich erinnern konnte und zwar
    Was ist die häufigste Herzklappenerkrankung? Aortenklappenstenose , er wollte auch Mitralklappenstenose
    Die wichtigste Komplikation der Mitralklappenstenose, VHF , er hat fast alles über VHF gefragt und auch die Pathophysiologie.
    STEMI insb. Akute Therapie und dann die prophylaxe Medikamente
    Lungenembolie , wie entsteht, TVT und auch bei Tumoren, auch Diagnostik und Therapie, was sieht man im EKG
    Was muss man bei UFH aufpassen? Wie viel muss die PTT sein
    Orale Antikoagulanzen
    Nennen Sie 3 Erkrankung des Myokards , die Myopathien (alle drei)
    Dr. Peters war super nett , der war auch der Vorsitzender
    Dann kommt Dr. Wähling, er hat einen Abdomenübersicht mit Rücken und – Linkenseitenlage gezeigt, war eindeutig freie Luft unter Zwerchfell bds, hat nach der Diagnose ( Magenprforation, die Pat. Ist vor paar Tagen an der Hüfte operiert worden und seitdem nimmt NSAR ) gefragt und der Therapie , Laparotomie und Ulkusübernähung mit PE (Karzinom und HP-Infektion ausschließen) , hat gefragt, ob es noch diagnostische Maßnahmen wichtig sind außer OP Vobereitungen und EKs bestellen, ich so keine CT verzögert die Laparotomie
    Noch ein Beckenübersicht , eine Dame in dem Pflegeheim gestürzt im Bild sieht man eine pertrochantäre Fraktur , die Therapie
    Wo ist das Magenulkus am meistens?


    Dr. Wilmsmyer
    Reanamation
    Bluttransfusion und Blutgruppen
    Was heißt Anämie
    Ab wie Hb transfundiert man EKs
    Schock Definition und die Arten
    Was ist der Hypovolumenschock?
    Wie therapiert man den anaphylatischen Schok? Dosierung der Glukkortikoid
    Gibt man Flüssigkeiten bei einem kardiogenen Schock? Nein


    Die waren alle nett,
    Dr. Wähling hat versucht meine Antworten zu verzweifeln, hat er nicht geschafft, er macht das mit Absicht, aber gar nicht böse gemeint


    Ich glaube das war alles, falls ich mich an irgendwas erinnere, werde ich nachtragen
    Die Bücher :
    Innere Medizin mündliche Prüfung, es ist ein tolles Buch, ich hatte das Gefühl, dass Dr. Peters alles von dem gefragt hat.

    Die Fallbücher,
    EKG- Grundkurs

    Manchmal DocCheck

    Ich wünsche Euch allen viel viel Erfolg 😊😊

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


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    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • FSP München Bayern 9.11.2018

    FSP München Bayern 9.11.2018

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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte FSP Fachsprachprüfung Medizin auf dem Niveau einer KP Kenntnisprüfung, den wir gerne in unser Archiv übernommen haben.
    Danke an den Doktor für die Details.

    Prüfungsberichte und Protokolle –> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

    Die Suche ist ganz einfach

    Neue Version:  So finden Sie Protokolle auch nach PRÜFERNAMEN.
    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.   Sie finden das Video hier — >  Beitragssuche
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

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    Aktuelles VIDEO sorgt für Diskussionen

    Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.
    Sie finden das Video hier — > 
    Sachverständiger Gerner zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

    FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

     

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.



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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München November 2018

    Sehr geehrte Kollegen!

    Ich habe am 9.11.2018 meine FSP in München bestanden.


    Mein Fall war TVT.
    Der Patient, Herr Kia Becker ist 53 Jahre alt.
    Er klagt über seit gestern bestehenden drückenden Schmerzen in den rechten Unterschenkel, die sich beim Stehen und Treppensteigen verschlechtern würden.
    Darüber hinaus fügt er hinzu, dass das Bein angeschwollen sei. Die Haut des rechten Unterschenkel sei rot-bräunlich, warm und glänzend.
    Als Vorerkrankungen hat er folgende erwähnt:
    (Die Rede des Patienten in Konjunktiv I)
    1. Seit 2 Jahren Varikose (Krampfader). Der Hausarzt habe ihm empfohlen, eine Stripping-Operation durchzuführen und habe ihm eine Überweisung gegeben. Aber der Patientin habe das nicht gemacht.
    2. Seit 4-5 Jahren (ich erinnere mich nicht genau) habe er Arterielle Hypertonie. Er nehme … ein.
    3. Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung). Er hänge das mit der Arbeit an PC zusammen. Er trage Diclofenak Salbe auf und lege eine Bandage an.
    4. Obstipation. Er nehme Dulcolax ein.

    Allergie mit der roten Haut und Pruritis in den Augenbrauen beim Wetterwechsel, besonders im Frühling und im Herbst. Die Behandlung mit Kortizon Creme.

    Laktoseintoleranz (Milchunverträgluchkeit) mit Diarrhö (Durchfälle).

    Er rauche mit Mitte 20 bis 15-20 Zigaretten pro Tag (PY~33 habe ich geschrieben, weil ich mit 20 gedacht habe).
    Er trinke jeden Abend eine Flasche Bier oder Glass Wein.
    Er konsumiere keine Drogen.

    Sein Vater sei vor 3 Jahren an Mesenterialinfarkt gestorben.
    Seine Mutter leide an Gerinnungstörung, Willebrand Krankheit, Coxitis (Hüftegelenkentzündung).

    Er sei Steuerberater. Er sei geschieden und wohne seit 2 Jahren mit einer zweiten Frau.


    Wie läuft die Prüfung?
    Die Prüfer fragen, ob Sie bereit sind.
    Sie könnten um 1 Minute bitten, um in ihrem Papier Struktur aufzuschreiben:
    Aktuelle Beschreiben
    Vegetative Anamnese
    Vorerkrankungen
    Medikamente
    Allergie
    Noxen
    Familie Anamnese
    Soziale Anamnese
    Die Prüfer haben mich im Arzt-Arzt Gespräch über Kleinigkeiten der Patientenanamnese gefragt, z.B. was hat der Hausarzt dem Patienten gesagt, wann entsteht Juckreiz in den Augenbrauen beim Patienten, wie viel Bier trinkt er, seit wann raucht er und s.w.
    Es gab viele fachliche Fragen.
    Bei der roten Haut und Juckreiz in den Augenbrauen habe ich zuerst Ekzem gesagt, aber danach auf Exanthema verwechselt. Aber die Frage vom Prüfer wurde sofort gestellt: Welche Unterschied ist zwischen Ekzem und Exanthema? Ekzem ist durch Bläschen in der akute Phase und in der chronischen Phase durch Schuppung charakterisiert.
    Exanthema bezeichnet man jede Form eines großflächigen, in der Regel gleichförmigen Hautausschlags.
    Was ist Willebrand Krankheit?
    Die Willebrand Krankheit ist ein erblicher Mangel des Bluteiweißes Von-Willebrand-Faktor, das die Funktion der Thrombozyten (Blutplättchen) beeinflusst
    Welche Gerinnungsfaktors bei der Willebrand Krankheit ist verringert? Faktor VIII
    Welche Gerinnungsstörung ist bei jungen Männer? Hämophilie A.
    Um welchem Gerrinungsfakor geht es bei Hämophilie A? Faktor VIII
    Was äußerst sich Coxitis? Bewegungseinschrenkungen mit Hinken.
    Was bemerken Sie bei der körperlichen Untersuchung?
    Ein schwacher oder fehlende Puls am Unterschenkel (in der Kniekehle und am Fuß) spricht für pAVK.
    Wie wird Stripping-Operation durchgeführt?
    Die Stripping-­Operation ist die klassische Venenoperation zur Beseitigung von Krampfadern. Dabei wird die erkrankte Stammvene in der Leiste oder Kniekehle des Patienten chirurgisch abgetrennt und dann mit einem Draht herausgezogen.
    Welche Untersuchungen würden Sie empfehlen?
    BB, D-Dimer, Doplex Sonographie.
    Was ist das Duplex Sonographie? Ist das invasiv oder nicht? Was bedeutet invasiv?
    Ein bildgebendes Verfahren für Darstellung der Gefäßen mit Erfassung des Blutstrom.
    Was bedeutet Mesenterialinfarkt?
    Der vollständigen Verschluss eines Mesenterialgefäßes mit anschließender Nekrose des versorgten Darmabschnitts.


    Anmerkung W. Gerner
    Die Prüfungsfragen entsprachen sehr stark einer Kenntnisprüfung.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Nordhorn Niedersachsen 9.11.2018

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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin in Nordhorn NIedersachsen mit Prüfungsteam
    Herr. Priv. -Doz Dr. Konrad Schoppmeyer (Innere Med.)
    Herr Dr. Markus Jansen (Gynäkologie)
    Herr Privatdozent Dr. Stefan Probst (Neurologie)
    ,

    den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.
    Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben. Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

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    Die Suche ist ganz einfach

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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
    Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Nordhorn Niedersachsen


    Hallo zusammen Ich habe die Kenntnisprüfung Prüfung In Nordhorn Euregio-Klinik Niedersachen abgelegt und Gott sei Dank bestanden.


    Ich bin Urologe und habe für 2 Jahre in Deutschland gearbeitet und es war mein 2.Versuch. (Prüfungsort war nach dem alten System. Jetzt sind die Prüfungen in der Ärztekammer-Niedersachsen.)


    Die Prüfungskommission:

    Herr. Priv. -Doz Dr. Konrad Schoppmeyer (Innere Med.)
    Herr Dr. Markus Jansen (Gynäkologie)
    Herr Privatdozent Dr. Stefan Probst (Neurologie)


    Die Prüfung hat am 9:30 angefangen, wie auch immer mit kurzer Vorstellung und ID. Überprüfung.
    Ich habe Dr. Probst (der Neurologe) begleitet.


    Der praktische Teil:
    Anamneseerhebung + körperlich Untersuchung + Fühlung des Anamnese-Bogens (zusammen 60 Minute.) >>>
    Fremdanamnese:
    Ein 77-jähriger Patient mit bekannter Dysarthrie und M. Parkinson (man kann sofort die Ruhe-Tremor erkennen) kommt notfallmäßig wegen seit paar Stunden einer zunehmend aufgetretenen Beinlähmung (Parese) rechts. Ohne Begleitsymptomen oder Bewusstseinsstörung. Sturz der Pat. in der letzten Zeit wurde verneint. Verdacht Diagnose: Ischämischer Schlaganfall. >>>
    Neurologische Untersuchung:
    Bestimmung von M. Parkinsons typischen Symptomen: Tremor (Ruhetremor fehlt bei gezielten Bewegungen und nicht nur die Hände sogar auch Zunge-Tremor), Rigor (Zahnrads Phänomen), Hypokinese (Verlangsamung alle Bewegungen-Verlauf) fehlende Mimik. Kraft und Sensibilitätsüberprüfen, Reflexe, Überprüfung der kranialen Nerven, Mini Mental Status Test und Uhr-Test >>>
    Herz- und Lungenuntersuchung. Dr. Probst war dabei und hat mir fair mit der Fremdanamnese und der Körperliche Untersuchung geholfen. Ca. 45 Minute für Anamneseerhebung und KÜ und leider nur 15 Minute für den Bericht zu schreiben.


    Der zweite Teil:
    Die erste Runde: ca. 45 Minute Vorstellung des Patients Dr. Probst (der Neurologe): M. Parkinsons motorische und nicht-motorische Symptomen? S.o. Beschreibung von Gangstörung? Verlangsamung aller Bewegungsablaufe. bzw. Der Initialphase. Trippelns Gangbild mit Fehlen der physiologischen Mitbewegung der Arme. Apoplex Ätiologie? 1- Atherosklerose: Makroangiopathie: intra /extrakranial Hirngefäßenstenose. Mikroangiopathie: lakunäre Infarkt. 2- Embolien: Vorhofflimmern, Herzwandaneurysma und Endokarditis 3- Andere: Blutdruckabfall, Vaskulitis, Viskusitätsänderung des Bluts, Gerinnungsstörung ( ATIII Mangel, Protein S/C Mangel, Antiphospholipid, SLE). Wie geht man beim Verdacht auf Apoplex vor? Vitalparameter, kürzte Anamnese, gezielte KU, Diagnostische Maßnahmen und therapeutische Maßnahmen. Diagnostisch? Beim Verdacht auf Apoplex immer die intrakranielle Blutung ausschließen >>> CT und besser MRT. Die ischämischen Änderungen sind nur nach 3-4 Stunden sichtbar. Labor, EKG (Vorhofflimmern?), Sono: Cardiosonographie bzw. TEE (Thrombus?) und Doppler für Extrakraniale Hirngefäße.


    Wie geht man Therapie vor?
    Im Großen und Ganzen fasse ich die Therapie als folgendes zusammen:
    1- Basismaßnahmen
    2- Thrombolyse
    3- Pflegliche Maßnahmen
    4- Anmeldung an Reha, Pflege- und sozial-Dienst.
    5- Prophylaxe
    6- OP Thrombolyse? Streptokinase
    (falsch beantwortet, es soll mit rt-PA) Prophylaxe? Law Risk: ASS, High Risk: Clopidogrel und bei kardialer Embolie: NOAK Dr. Schoppmeyer (der Internest) 65-jähriger Patient mit Hb von 11? Wie gehen Sie vor? Normwertige Hb beim M. > 13 und bei F. >12 Einordnung von: BB., MCV, MCH, Ferritin, Transferrin. Mein Ziel ist zu abklären, ob der Pat. mikrozytär, hypochrom oder makrozytär, hyperchrom Anämie aufweist. Ätiologie von beiden? Makro: B12 und Folsäure Mangel Mikro: Eisenmangel entweder verminderte Zufuhr oder Blutung

    Und ich habe Dr. Schoppmeyer nachgefragt, ob der Patient Bauchschmerz oder rektale Blutabgänge aufweist? Ja, er hat Blut bei Stuhlgang. Verdacht Diagnose? >>> Kolorektal-Ca Diagnostisch? Kolorektoskopie mit PE und Endosono. Stäging: CT Abd., Rö-Thorax und bei Verdacht auf Lungenmetastasen CT-Thorax. Und Knochen Szintigraphie bei Knochenschmerzen.


    Dr. Jansen (der Gynäkologe) Eine 60-jährige Patientin kommt zur Hausarzt wegen leichter Flankenschmerzen bds. Und Miktionsbeschwerden. Symptomen? Dysurie, Pollakisurie, Fieber? >>> Nein Ich wird Sono-Abdomen machen sowie Urin-Test. Ok, sonographisch sind die Nieren bds. Gestaut mit Restharn von 200ml. Und hier als Urologe habe über die Ursachen von Harnstau bds.: intra Abdominale RF, Morbus Ormond, Urin-Reflux…
    Dr. Jansen hat mir gebeten einfache zu denken!
    Hat die Pat. Kinder? Sie hat 3 Kinder, jeder wogt > 4 Kg bei Geburt. Zuerst habe ich den Hinweis nicht verstanden, was hat das Gewicht von Kinder bei Geburt mit dem Fall zu tun! Dr. Jansen hat Geduld und hat mir weitergeholfen. Ich habe den Zustand erklärt, Ligamenten-schwäche, Senkung der Harnblase… aber ich könnte den Fachbegriff nicht nennen! Es war ein Blasen-Prolaps. Dann über die Therapie Möglichkeiten diskutieren bzw. DK Einlage und die Indikation für eine DJ-Schiene Einlage. Welchen Ligamenten sind für Fixierung der gyn. Organen und Harnblase (leider nicht beantwortet)


    Zweite Runde:
    ca. 15 Minute Dr. Probst Rechtsmedizin:
    bzw. Anmeldung-Pflicht bei Infektion>>> Meningitis (Richtig), AIDS (falsch), TBc (Richtig)… Wer ist für die Anmeldung verantwortlich? Der behandelte Arzt und Labor Personal. Wie wäscht man sich die Hände zur desinfizieren? Ich sollte das einsteigen Bei einer Lumbalen Punktion, darf man so die Interversion durchführen? (Er hat mir die Hände gezeigt „Armbanduhr und Ehering“) >>> Nein!
    Dr. Schoppmeyer: EKG: Ich habe die EKG systematisch gelesen: Rhythmus, Lage Type, P-, PQ -, QRS- Zeiten. ST-Hebung im II-III-AVF sowie V3-V4 sind deutlich erkennbar. Diagnose: STIM: Inferior und lateral, hoch wahrscheinlich ist LAD getroffen. BGA: PH↓: Acidosis, O2: 82↓, Co2: 120 ↑↑, HCO3: 46↑. >>> Res. Acidosis mit dekompensierte sys. Alkalose. Respiratorische Insuffizienz: Pat. ist intubiert.
    Dr. Jansen Post-OP Wund offene infektierte Wunde. Behandlung? Wunde Inspektion, tiefe Abstriche, Eiter Entleerung uns sekundäre Heilung.
    Ich wusste nicht das eine postoperative Wundinfektion Meldepflicht ist!


    Ich habe für 2 Minuten draußen gewartet, dann wurde ich aufgerufen.
    Die Kommission war fair und hilfreich.
    Ich habe bestanden. Eine Kollegin leider nicht.


    Ressourcen

    1- Checkliste Innere Medizin (hat einen neurologischen Teil drin)
    2- Checkliste Chirurgie
    3- Basics Gynäkologie und Geburtshilfe
    4- Amboss Viel Erfolg an allem!

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


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    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

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    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • FSP Dresden Sachsen 6.11.2018

    FSP Dresden Sachsen 6.11.2018

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    2 Berichte über erfolgreich abgelegte FSP Fachsprachprüfung Medizin in Dresden (Sachsen), die wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.
    Danke an die Ärzte für die Details.

    Prüfungsberichte und Protokolle –> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

    Die Suche ist ganz einfach

    Neue Version:  So finden Sie Protokolle auch nach PRÜFERNAMEN.
    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.   Sie finden das Video hier — >  Beitragssuche
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

    Zum Video GESETZESÄNDERUNG hier klicken

     

    Aktuelles VIDEO sorgt für Diskussionen

    Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.
    Sie finden das Video hier — > 
    Sachverständiger Gerner zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

    FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

     

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.



    Wenn Ihnen der Beitrag gefällt und Sie weitere wünschen, würde ich mich über ein  “gefällt-mir” Klick unten auf der Seite sehr freuen
    Sie können diesen Blog rechts durch Angabe Ihrer eMail abonnieren und erhalten dann bei Erscheinen sofort neue Berichte über FSP und KP, aktuelle Informationen und Diskussionen per eMail.


    2 Protokolle einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Dresden

    Zwei Berichte von der FSP in Dresden am 05.11.2018


    Bericht Nr. 1


    Hallo! Ich möchte gern meine Erfahrung in Ihren Blog mitbringen.
    Am 05.11.2018 habe ich FSP in Dresden abgelegt und zum ersten Mal bestanden.
    Der Fall war akutes Koronarsyndrom.


    Patient Martin Börsel 59 Jahre alt, 172 cm, 94 kg Allergien: Pflaster (Erythem), Rapsfeldblume (Schnupfen, Tränen) Noxen: Rauchen 1 Schachtel pro Tag seit Jungend. Alkohol: früher alkoholabhängig, seit 10 Jahren trocken. Drogen: vor 10 Jahren einmal Kannabis rauchen (P. hat „Shit“ gesagt, ich habe nachgefragt, was das ist) Familienanamnese: Mutter – Herzrhythmusstörungen, hat Herzschrittmacher; Vater – Schilddrüsenkrebs, sei vor 10 Jahren daran gestorben; 1 Kind – gesund. Sozialanamnese: Arbeite als Fahrlehrer. Verwitwet, lebe mit einer Partnerin (haben getrennte Wohnungen); 1 erwachsenes Kind, lebe getrennt. Der Patient stellt sich in unserem Krankenhaus wegen seit heute Morgen bestehender starker drückender brennender Schmerzen in der Brust links und retrosternal mit Ausstrahlung in den linken Arm vor. Des Weiteren berichtet er, dass die Schmerzen plötzlich nach emotionaler Belastung aufgetreten seien und seitdem in Intensität bis 10 auf eine Schmerzskala zugenommen hätten. (Ich habe Schmerzmittel vorgeschlagen, P. hat gesagt „Danke, es geht“). Ferner erzählt er, dass er ähnliche Schmerzen gestern Nachmittag und gelegentlich im Laufe vorherigen 6 Wochen gehabt habe. Darüber hinaus klagt er über Belastungsdyspnoe, Schwindel und Schweißausbrüche. Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf gelegentliche Obstipation, Schlafmangel und innere Unruhe. An Vorerkrankungen leide er an Diabetes mellitus Typ 2, Ulcus Duodeni, arterielle Hypertonie und Zervicobrachialsyndrom (P. hat Zuckerkrankheit, Zwölffingerdarmgeschwür, Bluthochdruck und Schmerzen in Nacken und Schultern gesagt). Er sei vor 10 Jahren wegen Lipom im Nacken operiert worden. Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von Metformin, Ramipril, HCT und Cetirisin b.B. (Wie stark? P- Weiß nicht. Haben Sie Medikamentenliste dabei? P-Partnerin bringt später) V.a. Akutes Koronarsyndrom: instabile Angina Pectoris oder Myokardinfarkt DD: Perikarditis, Lungenembolie, dissezierende Aortenaneurisma Diagnostik: Körperliche Untersuchung, Labor (Troponin), EKG, Koronarographie.

    Therapie habe ich wegen Zeitmangel nicht geschrieben. Der Patient hat gefragt: Was werden Sie mit mir machen? Ich habe Angst vor Herzkatheteruntersuchung, Ich muss arbeiten, Wie lange soll ich hier bleiben?
    Arzt-Arzt-Gespräch:
    Verdachtsdiagnose, Was spricht dafür? (Typische Schmerzen, Auftreten nach dem Streit, Risikofaktoren – Raucher, Übergewicht, DM) Hat der P. Allergie gegen Kontrastmittel? (ich: Er hat Allergie gegen Pflaster und Raps. Er: Sie sollten über KM nachfragen, wenn Sie V.a. MI haben und Koronarographie planen) Wann machen Sie Koronarographie? (heute, therapeutische Fenster) Was können Sie dabei machen? (Stent) Medikation bei P.? (Morphin, Sauerstoff, ASS, Clopidogrel, Heparin) Wenn P. lehnt die Behandlung ab, was werden Sie machen? (ich- nochmal reden, das lebensbedrolich sein kann; er- trotzdem P. will nicht im Krankenhaus bleiben; ich- Ablehnung unterschreiben; er- richtig, aber er ist Fahrlehrer, wir sollen Polizei anrufen, dass er nicht fahren darf)


    Begriffe von mir und Kollegen:
    dehydriert, Colon, Osteomyelitis, Phimose, Struma, sublingual, Palma, pathologisch, prätibial, distal, kardial, Sphinkter, Pylorus, Articulatio, Anestesist. Der Fall von Kollegin war Migräne.
    Die Atmosphäre war angenehm, die Prüfer waren nett. Für erste 2 Teile muss man ein Muster im Kopf haben. Viel Erfolg!


    Bericht Nr. 2


    Der Fall war Multple sklerose .
    Die Komission war sehr nett und freundlich.

    Machen Sie bitte bei der Prüfung keine Sorge .


    Herr Hitzfeld ist ein 62 jahriger Patient,der sich heute bei uns wegen seit eineinhalb Jahr bestehender progredienter Zitteren in beiden Arme .
    Des weiteren erzählte er ,dass die Zittern von rigor im Oberkörper und langsamer Bewegung sowie Nystagmus begleitet seien .
    die Frage nach sehstörungen parese Dysphagie wurde verneint .
    zudem sagte er,dass die ganze Familie stressig sei ,da die Mutter mit 48 Lebensjahr gestorben sei .
    die vegetative Anamnese sei unauffälig.
    Er habe Pflanzenallergie,die Hautausschlag verursacht (ich habe vergessen wie heißt )-
    Er trinke kein Alkohol UND IST Nichtraucher.
    In Bezug auf die Medikation nehme er zitrisin 10 mg bei bedar ein .
    In der Familienanamnese fande sich folgendes :
    der vater ist mit 87 lebensjahr gestorben .
    Die Mutter sei an Verkehrsunfall gestorben.
    die Schwester leide an MS:
    Er ist verheiratet ,hat Schiefsohn ,die beiden sind gesund .
    nach bisherigen Angabe gehe ich von Parkinson aus .
    DD :MS ; Hyperthreose ,Borreliose ))


    die frage der patient was habe ich ?  ich habe gesagt ,dass die beschwerden für ein parkinson spricht .er hat gesagt ,ich habe über das gelesen,ist sehr schlecht?ich antworte ,eigentlich ist heutzutage behandelbar .wir werden uns um sie gut kümmern.
    arzt-arzt
    :vorstellen sie bitte ..
    er fragt über anamnese ,überprüft wenn ich richtig verstanden habe .
    was hat der patient
    welche Differenzialdiagnose
    möchte sie lumbalpunktion mache ?ich habe gesagt nein kein fieber kein meningitis
    möchten sie neurologische Konzil machen ?möchten sie den Patinten aufgenommen,ich habe gesagt ,dass der Patient niemals im Krankenhaus war ,ich habe schon aufgenommen .ivh beforzuge meine Patienten imer aufnehmen ,um alle wichtige Analyse zu machen.er sagt ,dass in klink machen können ,mein antwort das ist problematische Frage ,hier lachte er .
    das war alles sehr einfach .meine anamnese war wirklich scheiße


    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Marburg 26.10.2018 mit 50 % Durchfallquote

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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin mit dem Prüfungsteam Herr Prof. Dr. med. Joachim Bargon (Facharzt für Innere Medizin), Herr Dr. med. Meyer (Facharzt für Chirurgie), Herr Dr. med. Gerd Appel (Facharzt für Allgemeinmedizin), den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben. Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben. Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
    Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Marburg Hessen vom 26.10.2018


    Prüfungsteam
    Herr Prof. Dr. med. Joachim Bargon (Facharzt für Innere Medizin), Herr Dr. med. Meyer (Facharzt für Chirurgie), Herr Dr. med. Gerd Appel (Facharzt für Allgemeinmedizin).Status: Bestanden


    Unsere Prüfung im allgemein war sehr stressig
    – Dr. Schütz, unsere Chirurgin, hat sich krankgemeldet ( sehr nette Prüferin und immer wiederholt die fragen von der Protokolle) und wir haben Dr. Meyer stattdessen
    – Der erste Prüfling in meiner Gruppe ist kollabiert nach er die Prüfung nicht geschafft hat
    – 3 aus die 4 erste Prüflinge von allen 4 Gruppen sind durchgefallen 😫
    (im allgemein waren wir 12 , Ausnahmsweise 6 (50%) sind durchgefallen)


    Meine Meinung nach der Prüfung :

    1. 15% die praktische Falle , sehr wichtiges Teil und muss Mann beherrschen
    2. 35% Struktur ( Vorgehen) oder ( “wie gehen sie vor” Fragen)
    3. 25% Theorie ( von Büchern)
    4. 25% Klinik ( praktische Erfahrung)

    Mann kann bestehen, wenn er ein bisschen schwach ist, nur in ein Teil von 1,3,4 aber ohne Struktur wird man unbedingt durchfallen.


    1.Teil

    Praktische Fall (20 min): Appendizitis 25 jährige Patientin mit Bauchschmerzen

    Anamnese , körperliche Untersuchung (IAPP) plus vitale Zeichen und Appendizitis Zeichen ( MBL PBDR), apparative Diagnostik (Labor und bildgebende Verfahren)

    Besonderheiten: muss man Sono, Labor + U-Status und HCG machen. Sie geben Ergebnisse sofort, in der körperlichen Untersuchung vergiss nicht Nieren klopfen und in Anamnese über Wasserlassen, Periode und Schwangerschaft-Möglichkeit zu fragen

    DD: Nephrolithiasis, extrauterine Gravität , Harnverhalt


    2.Teil

    Briefschreiben (30min):

    Anamnese, Befunde, Diagnose, Therapie-Vorschlag


    3.Teil

    Mündlich (60 min) jeder 20 min Pünktlich


    P= Prüfer oder fragen
    A= Antwort oder Ich

     

    Erster Prüfer Dr. Appel allgemein Medizin (sehr nett, hilfreich und reaktiv)

    P: Pat mit RR 160/100, wie gehen sie vor?

    A: stabile oder nicht habe ich gefragt, andere Symptomatik, RF, Körp.Untersuchung , RR bds, apparative Diagnostik (Echo, EKG, LZ-RR und Labor Herz Nieren Tsh)

    P: Alles unauffällig außer LZ.RR hat durchschnitt RR morgen von 160/100 und nachts von 170/110 !!!!!!!! Was kann es sein!!!!

    A: was zu tun mit Kortison zum Beispiel Cushing S, war nicht zufrieden, dann Nierenarterienstenose, Conn !! Auch nicht zufrieden, es war Schlafapnoe !!!!!!!!

    P: Wo schicken Sie den Pat.?

    A: Schlaflabor

    P: Mit was kommt er zurück?

    A: CPAP-Maske

    P: Wie können Sie ihm weiter behandeln?

    A: Ursache Chirurgie Adenektomie, Uvuloplastie

    P: Pat. hat die CPAP-Maske abgelehnt!!!! Wie kannst du ihm überreden es zu nutzen?

    A: Ich sage ihm, ohne es kriegt er resp. Insuff. und Komplikationen und wird sterben

    P: Nein Sie sagen ihm, er kann wieder gut und tief schlafen wie vorher

    P: welche wichtig frage stellen Sie? (ich wusste nicht. Dr. Appel hat als Fahrer schauspielt)

    A: Ich frage, was macht er beruflich?

    P: Er ist ein Fahrer, was denn?

    A: Fahrverbot? P: warum? A: CO2 Narkose, diese Patienten sind immer schläfrig

    P: Richtig

    Zweiter Fall:

    P: Junger Pat mit Tachykardie, wie gehen sie vor?

    A: Pat stabile oder nicht (stabil), vitale Zeichen (normal nur tachykard) , ganz schnell Anamnese( keine RF oder Vorerkrankung), schnell KU ( alles unauff. ) , app Diagnostik (EKG) und Lab..

    P: Hier EKG vom Pat?

    A: WPW und auf Delte Welle gezeichnet

    P: Wie bandelt Mann den Anfall!!!

    A: Zuerst Valsalva Manöver, Karotiden-Massage oder Kaltwasser-Trinken dann Adenosin im Anfall und Ajmalin Mittel der Wahl (war nicht zufrieden mit Adenosin trotz in Endspurt ist die Behandlung genauso )


    Dr. Meyer (Chirurgie):

    Erster Fall:

    P: Pat mit Bauchschmerzen in Notaufnahme, wie gehen Sie vor?

    A: Pat. Stabile oder nicht ? (RR 100/60, pulse 120), habe ich gesagt Schock-Index positiv, es ist Notfall-Situation, muss Pat. zuerst Stabilisieren, Zugänge, Flüssigkeit, Schmerzmittel Metamizol oder Pethidin wenn so stark

    P: Alles wurde schon gemacht, wie gehen Sie weiter?

    A: körperliche Untersuchung IAPP , Peritonitis-Zeichen ( P: Pat hat bretthart Bauch und Abwehrspannung ) , dann Lab. und apparative Diagnostik Rö. Übersichtlich im Stehen sehr wichtig und Sono oder CT-Abdomen

    P: hier ist das Rö. Bild in linke Seite, was sehen Sie?

    A: freie Luft, Patient muss notfallmäßig operiert werden P: wo ist die Luft?

    P: wie kann Mann die freie Luft kriegen?

    A: Hohlorganen-Perforation zum Beispiel Dunn- oder Dick-darm auf Grund Appendizitis Divertikulitis oder Cholezystitis

    P: Cholezystitis ganz selten , was noch !?? (von stress habe ich Magenulkus vergessen 😁)

    P: Kann sein Magenulkus?

    A: auf jeden Fall, sorry von stress habe ich vergessen

    P: Was machen Sie mit dieser Ulkus-Perforation

    A: Exzision und übernähten

    P: Was machst du mit dem Ulkus nach Exzision?

    A: Histologie für Malignom Suche

    P: Was machen Sie weiter?

    A: Bauchlavage , Drainage , Antibiose, Schmerzmittel

    P: welche Antibiose?

    A: Ceftriaxon plus Metronidazol für E.coli Haupterreger in die Darmpassage


    Zweiter Fall :

    P: Patientin 25 j mit Bauchschmerzen, kardiopulmonale Stabil, trotz Schmerztherapie hat sie immer noch schmerzen und das ist die Ultraschall vom Bauch

    War gestaute Niere

    A: gestaute Niere , durch Harnverhalt wegen Nephrolithiasis oder Tumor

    P: Tumor nicht Patientin ist 25, wie behandeln Sie ihr? und Komplikation?

    A: Kom.: Niereninsuffizienz oder Pyelonephritis , Behandlung: starker Schmerzmittel plus extrakorporale Stoßwellentherapie ( war nicht zufrieden)

    P: Was machen Sie für die Stauung?

    A: Wir müssen irgendwie die Stein weg (ich wusste die Antwort auch nicht) ( Dr. Appel hat es auf meine Papier gemalt => $ ) Doppeljott Katheter habe ich gesagt !!!! War richtig


    Dritter Fall:

    Hat mir ein Bauchultraschall gezeigt mit großer Raumforderung in der Leber

    P: Was kann es sein?

    A: Raumforderung in der Leber für DD, hat der Patient irgendwelche Symptomatik? Ikterus? Oder RF? Vorerkrankung oder Malognom ? körperliche Untersuchung, Labor Alfafeto-Protein und Leberwerte ?

    P: alles war unauffällig!!!!!!!!! Was machen Sie weiter für Diagnose?

    A: Biopsie-Entnahme p: Wie ? A: Transkutan. P: er hat die Augen zugemacht und fragte können Sie Biopsie so nehmen?? A: mit Ultraschall

    P: Die Biopsie war Adenokarzinom , was macht Adenokarzinom -Metastase in der Leber ??? Das wusste ich nicht, er hat nochmal gesagt, was im oberen gastrointestinalen System?

    A: Magenkarzinom , Ösophagus auch.  P: was noch ? ich wusste nicht war Pankreas

    P: Der Patient hat Magenkarzinom in ÖGD, hat über Laurén-Klassifikation für Magenkarzinom gefragt (nicht TNM) (ich hab darüber niemals gehört)

    A: Ich habe es Zeit lange gelesen, aber momentan vergessen

    P: Nicht schlimm, wenn Sie es nicht wissen, es ist für Fachärzte, welche Untersuchung weiter?

    A: CT-Abdomen und -Thorax und Skelettszintigraphie für Metastase-Suche

    P: Was noch auch für Metastase-Suche ? (ich wusste nicht und nichts gesagt) hat gesagt für Peritonium-Metastase, es ist ein OP?

    A: Exploration laparotomy? (War flash)

    P: Laparoskopie


    Dr. Bargon (Innere Medizin)

    Erster Fall:

    P: Patient kam mit Luftnot, seit 2 Wochen zuerst bei Belastung jetzt in Ruhe, wie gehen Sie vor?

    A: stabil oder nicht (P: stabil nur Luftnot) , schnell Anamnese, Alter und andere Symptomatik Beinödem ?? Kor. Unter. IAPP ? app. Diagnostik: Lab BNP? Herzenzyme und D-dimere? Infektwerte ? BGA? Röx und Echo?

    P: In der körperlichen Untersuchung gedämpfte Klopfschal und abgeschwächte Atemgeräusche links ??

    A: Hinweis für Raumforderung entweder Tumor oder Pleuraerguss

    P: Hier ist Röx , was sehen Sie?

    A: massiver Pleuraerguss links mit gestauten Lungen

    P: ( Dr. Meyer hat das gefragt ) wo ist die Stauung?. A: hier prominente bronchovaskuläre Marking ( war ok )

    P: Wie gehen Sie weiter?

    A: Pleurapunktion und ich schicke die Punktat zur Mikrobiologie, Pathologie und Histologie

    P: Wie sehen die Transsudat und Exsudat aus? A: beide Serös P: Wie können wir unterschieden? A: specific Gravity, Protein und LDH P: welche hat weiniger Eiweiß? A: Transsudat (alles war richtig)

    P: Was verursacht unilateralen Pleuraerguss?

    A: Herz-, Nieren-, Leber-Insuffizienz (waren all falsch und er war nicht zufrieden, weil sie machen bds) dann habe ich gesagt Malignom, wie Mesothelioma oder bronchiale Karzinom, (TB auch habe ich gesagt und rheumatologische Krankheit hat er auch gesagt)


    Zweiter Fall :

    P: 50 j Pat. vitalstabil kam nur mit Lufnot und sein Hb-Wert war 7, wie gehen Sie vor?

    A: Anamnese , Vorerkrankung , NSAR? ( keine), Dunkelstuhlgang? (ja hat er gesagt) andere Symptomatik? (keine ) , KU ( alles unauff.) , Labor Eisen , Ferriten , Tranferrin , Retikulozytenzahl , B12 und Folsäure , dann habe ich auch über MCV und MCH gefragt ?

    P: Er hat aber gefragt, wie sind MCV und MCH in Eisenmangelanämie?

    A: Hypochrome, microzytäre Anämie beide sind erniedrigt

    P: Eisen ist erniedrigt welche Diagnose? A: und Ferriten?? P: Auch erniedrigt

    A: sicher Eisemangleanämie. P: und wenn Ferriten ist erhöht? A: entweder chronische Entzündung oder Malignom Anämie

    P: Therapie??

    A: Wir geben EKs mit Hb <6 oder <8 mit Herzinsuff . Pat hat keine begleitete Krankheit so wir geben nur Eisenpräparat 2 wertig oral (war nicht zufrieden wegen die schlechte Aufnahme) oder 3 wertiger i.v. (Magen- und Darm-Spiegelung habe ich vergessen)


    Letzter Fall :

    P: Pat. nach OP mit Luftnot und schlechte AZ , welche Untersuchung ?

    A: Lab, BGA, D-dimere, CT-Angio plus Beinvenenduplex (D-dimere war falsch)

    P: D-Dimere? A: nein wird aufjeden Fall erhöht nach dem OP

    P: Hier ist die CT, was sehen sehe und wo? (hier kam Prof. Bargon und ist hinter mir gestanden und Dr. Appel und Meyer habe auch nach mir gebeugten, um das Bild auch zu sehen 😂und ich war so gestresst

    A: hier und hier bds zentrale L.E (war richtig)

    P: wo behandeln Sie diese Pat.?

    A: nur asymptomatisch peripherie L.E kann auf der normalen Station behandelt werden, zentrale L.E muss auf der intensive gehen

    P: Behandlung? A: Sauerstoff-Gabe unabhängig von SO2 und Blutverdünnung Medikamente entweder clexane 2x Gewichtadaptiert oder Heparinperfusor bei Hypotonie geben wir Flüssigkeit wenn nicht helft dann katecholamin (Morphin habe ich vergessen)

    P: Trotz alle diese Maßnahme Pat. geht schlecht was machen Sie?

    A: Lysetherapie


    Dann habe ich für 2 min. draussen gewartet.

    Sie rufen mich wieder und ich habe bestanden.

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


    Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW –>  Klicken

    Auf meiner Seite www.approbation-ohne-kenntnisprüfung finden Sie die aktellen Durchfallquoten von Münster.


    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


    Seitenaufrufe durch unsere Besucher

    2297109

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

    Meine Informationen und Kontaktdaten für Sie


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  • KP Hannover Niedersachsen 25.10.18

    KP Hannover Niedersachsen 25.10.18

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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin vor der Ärztekammer in Hannover, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.
    Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben. Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

    Zum Video Beitragssuche hier klicken

     

    Die Suche ist ganz einfach

    Neue Version:  So finden Sie Protokolle auch nach PRÜFERNAMEN.
    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.  
    Sie finden das Video hier — >  Beitragssuche
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

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    Aktuelles VIDEO sorgt für Diskussionen

    Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.
    Sie finden das Video hier — > 
    Sachverständiger Gerner zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
    Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


    Wenn Ihnen der Beitrag gefällt und Sie weitere Informationen und Berichte wünschen, würde ich mich über ein  “gefällt-mir” Klick unten auf der Seite sehr freuenSie können diesen Blog rechts durch Angabe Ihrer eMail abonnieren und erhalten dann bei Erscheinen sofort neue Seiten, aktuelle Informationen und Diskussionen per eMail.


    Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin Ärztekammer Hannover 25.10.2018


    Wir alle 3/3 haben bestanden
    Auf die Prüfung habe ich 13 Monate gewartet,
    Rechnung für die Einzahlung im Juli bekommen,
    die Prüfung erst Oktober


    Ich entschuldige mich schon jetzt für so einen langen Text. Mein Ziel war euch ganz genau zu zeigen wie einfach, fließend und entspannt die Prüfung überhaupt war, und dass ihr keine Angst haben müsst wenn ihr euch aus den Fallbüchern und Ambross vorbereitet


    Tipps:
    – Beim praktischen Teil immer sagen welche Zeichen ihr untersucht, damit der Simulant weiß wann er Schmerzen simulieren soll, ansonsten kann die Dif. DG ganz wo anders gehen, und man macht sich das Leber schwerer als es ist
    – Bei der mündlichen Prüfung nehmen Sie sich Zeit, keine schnelle Antworten, nicht wegen möglichen Fehler, das wird mit Nachfragen toleriert und korrigiert, aber wegen der Prüfungsdauer, weil jeder muss 1 Std. Zeit verbrauchen und manchmal musste man einen Kandidaten deshalb mehr Fragen stellen.


    Prüfung:
    Leider habe ich mir die Nammen von den Prüfern gar nicht gemerkt
    1. Vorsitzender war ich glaube ein Gastroenterologe
    2. Dr. Ramin Ipaktchi, Oberarzt Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der MHH
    3. Ich glaube eine Kardiologin


    Zu Beginn waren wir in 2 Gruppen verteilt, 3 Personen pro Gruppe.
    Praktischer Teil, jeder hat einen Patient bekommen.
    Dauer: 30 min für Anamnese/Untersuchung, 30 min zum Schreiben.
    Nur zur Info: ich habe extra gefragt, da ich schnell fertig war und 20 min übrig hatte, ob ich etwas lesen kann, wurde nicht erlaubt.


    Fälle und Vorstellung:

    1. Pat. seit 2 Tagen Abgeschlagenheit, Fieber, Schuttelfrost, verspürt Brennen beim Wasserlassen. Seit kurzem Flankenschmerzen mit Ausstrahlung bds. nach vorne, ohne Seitendifferenz. V.a. Pyelonephritis als Komplikation eines HWI. DD Nephrolithiasis; Pankreatitis; LWS Schmerzen
    – Fragen:
    diagnostisches Vorgehen? BB, CRP, Crea, Lipase Nieren Sono Zeichen von Pyelonephritis in Sono? Schwellung, unscharfes verschwommenes Pyelon. Im Gegensatz zu Nephrolithiasis? Stauung oder Steinaufzeichnung mit Schallschatten. Falls Nierenstauung ohne Stein vorgehen? CT Suche nach Stein, Steinentfernung

    – Therapie bei HWI: Cortrim Forte/Amoxiclav über 3 Tage
    – Pyeloneph: Cefpodoxim/Ciprobay
    – NW von Ciprobay: ich habe alle allgemeine NW erwähnt, wusste aber nicht das die Antwort lautet Sehnenriss bis Ruptur, vor allem Achillessehne.


    2. Pat. leidet seit 3 Monaten an Rückenschmerzen. Unter konserv. Maßnehmen (KG, Schmerzmittel) keine Besserung. Seit kurzer Zeit Ausstrahlung ins rechte Bein bis zum Fuß mit ‚Spannung am gesamten Bein‘. Rücken klopf/drück schmerzhaft. Der Kollege hat Homans-Zeichen geprüft, war positiv. Dadurch war der Fall etwas komplexer, aber praktisch war das einfach am Ende eine Spinalkanalstenose. Fazit: bitte nicht komplizierter machen als es ist. Die Fälle sind ziemlich konkret, die Schauspieler können nicht mehrere Krankheitsbilder auf einmal simulieren
    – Fragen: diagnostisches Vorgehen? Labor keine Entzündung, D-Dimmer negativ, Pulse tastbar, keine Claudicatio beschrieben. DD pAVK, TVT unwahrscheinlich. SKS Diagnostik: MRT SKS L4 rechts

    3. Pat. klagt über Schmerzen im rechten Oberbauch beim Essen fettiger Speisen verstärkt. Murphy positiv. Cholezystitis DD Cholezysto/docholithiasis
    – Fragen: diagnostisches Vorgehen? BB, CRP, Cholestase Parameter (welche sind das?), Sono Abdomen Zeichen für Cholezystitis (Zielscheibenphänomen + Wandverdickung), DD Lithiasis (Stauung oder Steinaufzeichnung mit Schallschatten) Weiteres Vorgehen bei Stein? Analgetika, Spasmolytika, Lytholyse oder ESWL
    – Was wenn der Stein sitzt in Choledochus? Mögliche akute Pankreatitis  Labor? Amylase oder Lipase (Amylase erhöht auch bei z.B. Parotitis, also Lipase ist Pankreasspezifisch).
    – Was wenn der Pat. Entzündungszeichen aber auch chr. Herzinsuffizienz  Abwarten unter Antibiose und konservative Behandlung, wegen OP Risiko  nach 4-6 Wochen elektive Cholezystektomie


    2 Runde:

    – Pat. vor 4 Tagen möglich schlechten Fisch gegessen, dann erst paraumbilikale Schmerzen, jetzt lokalisiert im rechten Unterbauch mit lokaler Abwehrspannung kurz über klinische Appendizitis Zeichen DG Vorgehen? BB, CRP, rektale Tc°, Sono Abdomen Zeichen? Ödem, paraappendikulare Flüssigkeit, Zielscheibenphänomen, Wandverdickung. Beim klaren klinischen Verdacht sofort explorative Laparoskopie mit Appendektomie (am besten OP in den ersten 12 Std.)
    o Psoas Zeichen wann positiv? Wenn Appendix auf der Faszie liegt (atypische Lokalisation)
    o Extra DD Appendizitis: Meckel Divertikel (nur bei Exploration erkennbar).

    – Pat. beklagt Kopfschmerzen über die rechte Schläfe seit 3 Tagen. Beim Kauen verstärkt, stechend Weitere Symptome? Schulterschmerzen bds. und Verstärkung der Kopfschmerzen bei Haarkämmen an der Schläfe geschwollene Formation DG Arteriitis Temporalis + Polymyalgia Rheumatika DG Vorgehen? BB, CRP, wichtigste BSG > 100, Ausschluss anderer Rheuma oder Vaskulitiden (ANA, ANCA, Rh Faktor) Duplex! Zeichen? Hallo Effekt, Wandverdickung Weiter? Biopsie und sicherer Nachweis Riesenzellarteriitis  Th? Falls mit Sehstörung >100 mg Prednisolon oral, sonst 100mg über mindestens 2-3 Monate (langsame Reduktion jeder Woche um 10mg), regelmäßige Duplex Kontrollen.

    – Pat. mit akuten epigastrischen Schmerzen, Übelkeit, Kaltschweiß, Blas, erhöhte HF, reduzierter BD 100/70 DG Vorgehen? BB, Herzenzyme (erhöht) EKG (II, III und avF ST-Streckenhebung) STEMI Welches Gefäß? (einfach die a. coronaria dextra wurde gesucht) Akute Th? ASS + Clopi + Heparin + VVK (O2 und Nitro nicht mehr aktuell, Nitro nur bei stabilen Blutdruck) Koro + Stent Falls nicht möglich (welche Kontraindikation für Stent?) Bypass Welches Gefäß (V. saphena magna/parva).
    o DD Thoraxschmerz!

    – Pat. ca. 40 Jahre mit Notarzt in der NA intubiert/beatmet Vit. Parameter? HF 120/BD 90/50  Erste Schritte: Übergabe? Verkehrsunfall/ Körperlich? Hämatom am rechten OS und Bauchdecke mit Abwehrspannung  wichtigste FAST (focused assessment sonographie for Trauma)  was findet man? Freie Flüssigkeit/Milz oder Leber zweizeitige Ruptur? Bedeutung? Bei Milzruptur wie gehen sie vor? Direkt OP Entfernung! Überwachung bei Gefahr Sepsis wegen abgeschwächten Immunität durch die Entfernung.

    – Pat. mit Abgeschlagenheit, Belastungsdyspnoe Körperlich unauffällig  BB? Hb 10,5 MCH/MCV? beide vermindert Mikrozytäre Anämie Ferritin? Eisen? Bedeutung? Bei Eisenmangel wie substituiert man? Eisen II oral/Eisen III i.v. Bei Blutung mögliche Quelle? Alle Körperregionen kurzgefasst: Ösophagusvarizen, Ulcera, Ca, Kolorektales Ca, Divertikel, Crohn, Kolitis, Gynäkologische Blutungen Vorgehen? ÖGD, Hämokulte, Koloskopie, Gyn. Untersuchung
    o Eisen red./Ferr erhöht: Entzündung? TU?  Verbrauchsanämie
    o Beide red.  Blutungsanämie/Eisenmangelanämie

    – Pat .ca. 80 Jahre auf das Gesäß leicht gestürzt, jetzt starke Schmerzen im mittleren Rücken  V.a. BWS/LWS Fraktur Rö  Sinterungsfraktur  Bagatelle Trauma  V.a. Osteoporose  DG? ODM  manifeste Osteoporose Therapie: Ca/Vit D3 + Alendronsäure  Schnelle Mobilisation mit Korsett  Prävention von Dekubitus und TVT bei Immobilisation.

    – Ältere Pat. mit Wunde am Gesäß in der Notaufnahme vom Pflegeheim  Versorgung? Was ist Dekubitus? Typische Lokalisationen? Th: Bettlagerung alle 2 Std. Weckseldruckmatratze. Wundversorgung? VAC-Therapie? Wundreinigung?

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


    Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW –>  Klicken

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    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte FSP Fachsprachprüfung Medizin in Düsseldorf, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.
    Danke an den Doktor für die Details.

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    Neue Version:  So finden Sie Protokolle auch nach PRÜFERNAMEN.
    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.   Sie finden das Video hier — >  Beitragssuche
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    FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

     

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.



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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Düsseldorf Oktober 2018

    Ich habe die Fachsprachprüfung am 30.10.2108 abgelegt und beim ersten Mal bestanden.



    Mein Fall war chronische Pankreatitis.

    Patient:
    Herr Theo Bosantsky, geboren am 30.12.1958, Größe 175cm, Gewicht 74,3 kg.
    Allergien:
    Allergien sind keine vorhanden.
    Noxen:
    Nikotinkonsum ist 40py, Alkoholkonsum 4 Bier/Tag + gelegentlich Schnaps.
    Sozial:
    Von Beruf ist er seit 5 Jahren arbeitslos. Davor war er Dreher. Familienstand: geschieden. Er habe eine Tochter (20J) , zu der er aber keinen Kontakt mehr habe.
    Familienanamnese:
    Der Vater sei 80J alt und habe Kolorektalkarzinom gehabt. Er sei operiert worden und sei nun gesund. Die Mutter sei gesund. Er habe keine Geschwister.


    Anamnese:
    Herr Theo Bosantsky hat sich bei uns wegen seit 2 Wochen bestehenden, ziehenden Schmerzen im Oberbauch vorgestellt. Er berichtete, dass er ähnliche Beschwerden schon seit 3-4 Monaten habe. Er sagte weiter, dass die Beschwerden mit der Zeit zugenommen hätten und dass er nun ständig Schmerzen habe. Zu Beginn seien die Schmerzen eine 2 aus 10 gewesen, heute seien sie eine 7 aus 10. Deshalb habe er beschlossen, in die Notaufnahme zu kommen. Zusätzlich klagt er über Abgeschlagenheit. Er habe über 4 Monate unbeabsichtigt 10kg an Gewicht verloren. Ihm sei nicht übel und er habe kein Fieber, aber er habe Diarrhö seit ein paar Wochen. Die Farbe des Stuhls sei hellbraun. Er habe auch dunklen Urin bemerkt. An Vorerkrankungen habe er seit 10 Jahren eine unspezifische Erkrankung, die noch nicht von einem Arzt untersucht worden sei und von der er auch nicht genau wisse, was es sei. 1990 habe er eine Operation am Unterschenkel gehabt, könne aber keine genaueren Angaben dazu machen. Er nehme keine Medikamente.

    V.a. Pankreaskarzinom

    DD: chronische Pankreatitis, Choledocholithiasis, Ulkus


    Zur weiteren Abklärung empfehle ich die folgenden Maßnahmen:

    • Körperliche Untersuchung
    • Labordiagnostik
    • Ultraschall des Abdomens

    Prüfungsablauf:

    Pro Prüfungsteil stehen nur 19min zur Verfügung, weil man dazwischen die Räume wechseln muss. Der Patient hat viel über seine Beschwerden erzählt, ich musste nicht viel nachfragen. Die Zeit für den 2.Teil (Dokumentation) ist wirklich kurz und ich habe vergessen das Procedere aufzuschreiben. Das Labor hat erst in der 18.Minute angerufen: Herr Gottwald, Thromboyzten 52500.


    Der 3.Teil (Arzt-Arzt-Gespräch) war eher unangenehm. Die beiden Prüfer hatten schlechte Laune.
    Sie haben sofort begonnen mich über den Fall zu befragen und ich habe vergessen, Ihnen gleich die Laborwerte zu sagen. Das wurde von ihnen dann sehr stark kritisiert.
    Anschließend haben sie mir Detailfragen zur Erkrankung gestellt, es hatte den Charakter einer Kenntnisprüfung und nicht einer Fachsprachprüfung (z.B was ist der Unterschied zwischen einem Empyem und einem Abszess).


    Ich musste Laborwerte relevant für Pankreatitis vorlesen und erklären, warum die Werte wichtig sind.
    Ich musste E.R.C.P, ÖGD und „deligieren“ erklären.
    Die Fallbesprechnung dauerte sehr lang, deshalb konnten Sie mich nur eine Abkürzung (AOK) fragen.
    Abschließend haben sie mir gesagt, dass meine Verdachtsdiagnose falsch war und das es sich um eine chronische Pankreatitis handelt.


    Ich glaube, dass der 1.Teil (Anamnese) der wichtigste Teil der Prüfung ist.
    Man sollte für den Patienten sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen und das Gespäch möglichst fließend und spontan führen.
    Zur Vorbereitung habe ich ca. 30 Anamnese-Beispiele mit deutschen Nativspeakers geübt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Amberg Bayern 27.9.2018

    KP Amberg Bayern 27.9.2018

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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin im Klinikum Amber in Bayern, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.
    Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben. Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

    Zum Video Beitragssuche hier klicken

     

    Die Suche ist ganz einfach

    Neue Version:  So finden Sie Protokolle auch nach PRÜFERNAMEN.
    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.  
    Sie finden das Video hier — >  Beitragssuche
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    Zum Video GESETZESÄNDERUNG hier klicken

     

    Aktuelles VIDEO sorgt für Diskussionen

    Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.
    Sie finden das Video hier — > 
    Sachverständiger Gerner zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
    Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


    Wenn Ihnen der Beitrag gefällt und Sie weitere Informationen und Berichte wünschen, würde ich mich über ein  “gefällt-mir” Klick unten auf der Seite sehr freuenSie können diesen Blog rechts durch Angabe Ihrer eMail abonnieren und erhalten dann bei Erscheinen sofort neue Seiten, aktuelle Informationen und Diskussionen per eMail.


    Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Göttingen


    Anbei ein paar Berichten von mir und andere Prüflinge, die genau wie ich die Prüfung in Amberg abgelegt haben und erfolgreich bestanden haben.
    Im Namen aller ausländischen Ärzte bedanke ich mich im Voraus für Ihre Bemühung und Seite.


    Im Klinikum Amberg (27.9.18) hatten wir 1 St zeit den Patienten zu untersuchen. Das konnten wir ganz alleine machen und wir hatten auch Zugriff zur Akte. Danach kamen die Ärzte und beim Bett wurden wir über verschiedenen Themen befragt.


    Danach gingen wir zum Prüfungsraum und blieben für 3 St dort. Ich wurde über die folgende Themen befragt.

    Cholestase, Kachexie, Diabetes mellitus (pankreopriv), Faszialisparese, Zyanose, Ileus,
    Pneumonie, Lungenembolie (mit CT -Angio Bild), Schilddrüsenkarzinom, Weber-Fraktur, Kolonkarzinom. Die Fragen an sich waren ziemlich standard. Leider kann ich mich nicht an alle Fragen erinnern, aber die waren auf jeden Fall im Umfang der Prüfung und vorgegebenen Themen. Im großen und ganzen war die Prüfung ziemlich easy und fair aber was mich nur gestört hat, war die Anzahl von Neurologischen Fragen, was ich nicht erwartet habe (in unserer Kommission hatten wir einen Neurologe). Ich würde künftigen Prüflinge raten, Neurologie nicht zu vernachlässigen, insbesondere Themen im Rahmen von Notfälle. Meiner Meinung nach, das einzige, was die Prüfung erschwert ist die Angst des Prüflings.

    Es ist auch wichtig zu verstehen, dass jedes Krankenhaus führt die Prüfung anders aus. zB in meinem Fall musste ich gar keine Untersuchung vorführen. Zudem war ich die ganze Zeit alleine mit der Patientin und Akte.


    Jeder Prüfling wurde auch in seinem jeweiligen Bereich getestet (obwohl als Anästhesist habe ich gar keine bestimmte Anästhesie Fragen bekommen)

    Man merkt, dass nur die gängige Themen getestet werden.

    Als folgedessen denke ich, dass Bücher wie 150 Innere Fälle oder 140 Chirurgische Fälle sind zu viel, denn sie enthalten viele ungewöhnliche Themen / Krankheiten, die nicht gefragt werden.
    Ich würde mich auf gängige Krankheiten konzentrieren und zusätzlich Radiologie + Notfälle.

    Die Amboss Seite ist unabdingbar und man könnte tatsächlich nur die Seite benötigen, denn die hat alles und wird klar präsentiert.


    Themen von Kollegen (verschiedener Prüfungstag). Wort für Wort kopiert und eingefügt mit deren Zustimmung –


    Kollege 1. (13.09.18)
    Um 13 Uhr fängt die Prüfung an. Sie müssen zuerst im Sekretariat von Ärztliche Direktor auftauchen. Danach kriegen sie ein Pat zur Untersuchung. Hier dauert bis 14 Uhr. Ich habe eine klinische Untersuchung Bauch durchgeführt. Video vom Amboss YouTube hat gut geholfen!!!!

    Ab 14 Uhr geht weiter im Besprechungsraum . Sie müssen Pat vorstellen. Und hier wird über Diagnose und Erkrankung des Patienten diskutiert. Alle vier Prüflinge und Prüfern sitzen im Besprechungsraum. Also bis 17 Uhr wird weiter nur im Raum diskutiert. Nach dem Patientenvorstellung und Diskussion kriegen sie EKG und müssen erzählen was sie dort sehen. Dann fragt jeder Prüfung von Innere, Chirurgie. Und dann am 17 zu Ende und Ergebnis.

    Jetzt was ich gehabt. Pat. 82 Jahre. Diagnose : Cholestase bei Gallengangskarzinom, Prostata Ca bei Z.N Bestrahlung. Dens Fraktur. Und noch paar chronisch Erkrankungen.

    Fragen bei mir: Ikterus , Ursache, Einteilung, Diagnostik und Therapie. ( Gallensteinileus habe hier vergessen).
    Dens Fraktur- Klinik, Einteilung , therapie ( das war bisschen schwierig für mich).
    Hodentorsion, kompartmentsyndrom bei US Fraktur, Spannungspneumothorax , akutes Koronarsyndrom , Wie schützen sie sich im OP von Röntgen.

    EKG : Vorderwandinfarkt , Koronarographie – hochgradige Steinose RIVA . Also hier 3 EKG waren mit MI Zeichen , und noch Kammerflattern . (Schauen EKG Befunde bei Infarkt Vorderwand, Hinterwand, Wichtige Rhytmusstörungen , und Bilder Koronarographie – mit Herzgefäße)

    Zusammenfassung: also Kommission ist ganz nett und fleißig und hilfreich. Viel Kardiologie , muss man hier gut vorbereiten .
    Die Fragen sind nicht so schwer. Und Prüfung ist zu schaffen


    Kollege 2. (13.09.18) Der Verlauf hat Kollege schon beschrieben.
    Meine Patienten war mit rezidivierende patella luxation z.n. Knie TEP, Hyponatriämie, Hyperkaliäme
    Über elektrolytentgleisung Ursache in die Patientin haben sie mir später gefragt. Es war wegen spironolacton Einnahme in höher Dosierung
    Dann im Untersuchung haben sie mir Bauchuntersuchung und Allen Test durchführen lassen
    Fragen über patella luxation, Ursachen, Diagnostik, Sprunggelenk Fraktur, Diagnostik und Behandlung, Vorhofflimmern + Behandlung
    Streu Strahlung, Wie man intubiert, Technik und Bestätigung
    EKG vorhofflimmern
    Herzinsuffizienz, die ganze Behandlung optionen bis zum Herztransplantation
    ACE Hemmer Nebenwirkungen
    Leisten Hernie, Wie kann man zwischen Hernie und hydrozele klinisch unterscheiden
    Diaphanoskopie


    Im Bezug auf die Bestehensquote – soweit ich weiß (wir hatten alle zusammen eine WhatsApp Gruppe erstellt), von 3 Gruppen (jeweils 4 Prüflinge), nur einer ist durchgefallen, d.H 11 von 12 bestanden.

    Diejenige, die nicht bestanden hat, laut den Kollegen hat den überwiegenden Anteil von Fragen falsch beantwortet.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


    Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW –>  Klicken

    Auf meiner Seite www.approbation-ohne-kenntnisprüfung finden Sie die aktellen Durchfallquoten von Münster.


    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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