Monat: September 2020

  • FSP Medizin Berlin 25.9.20

    FSP Medizin Berlin 25.9.20

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    Liebe Kollegen und Kolleginnen ,
    Ich habe zum ersten Mal meine FSP bei Ärztekammer Berlin abgelegt und Gott sei Dank 😅 bestanden.
    Mein Fall war Tendovaginitis.  Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
    Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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    Liebe Kollegen und Kolleginnen ,
    Ich habe zum ersten Mal meine FSP bei Ärztekammer Berlin abgelegt und Gott sei Dank 😅 bestanden.
    Mein Fall war Tendovaginitis.

    Hier teile ich meine Erfahrung mit.


    Ein 49 jähriger Pat Stelle sich wegen seit 3 Tagen bestehender , Stechender , ziehender Schmerzen im rechten Handgelenk in unserer Praxis vor .

    Er berichtete , die Schmerzen seien vor 3 Tagen während der Arbeit am Computer plötzlich aufgetreten und hätten sich im Laufe der Zeit verstärkt.
    Weiterhin klagte er über Schwellung und Schmerzhafte Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenks .
    Er schätze die Schmerzen auf einer Schmerzskala von 1 bis 10 mit 5 ein.
    Die Schmerzen würden nicht in andere Körperteile ausstrahlen .
    Zur Linderung der Schmerzen habe er Ibuprofen (400mg) eingenommen, aber sie hätten ihm keine Linderung verschafft .
    Die Schmerzen würden durch Bewegung des betroffenen Gelenks verstärken und in Ruhe Ablegen lindern.
    An VE seien bei ihm Depression (seit 2004) und Hypercholesterinämie (seit 10 Jahren) bekannt, die durch Symbastatin (20mg) und Antidepressiva behandelt werden.Keine Operation wurde beim ihm noch nie durchgeführt.
    Die Fragen nach Allergien und Lebensmittelnsunverträglichkeiten wurden verneint .Er sei Raucher mit 25 PY und trinke gelegentlich Alkohol.FA ergab , Vater leide an pAVK und KHK , Aufgrund der pAVK wurde bei ihm im Jahr 2015 Amputation des rechten Unterschenkels durchgeführt,Mutter leide an Demenz .VA ist unauffällig bis auf häufig auftretende Diarrhöe , wogegen er keine Medikamente einnehme .Er sei ein Steuerberater, geschieden, habe 2 Kinder und lebe allein.

    V.D:
    Tendovaginitis

    D.D:
    Handgelenksprellung , Rheumatoide Arthritis, Arthritis Urika .
    Diagnostik:
    KU, Blutbild , Entzündungsparameter , Röntgen Aufnahmen des rechten Handgelenks,Serum Cholesterin, LDL, HDL , ggf.MRT
    Therapie:
    Ruhigstellung, Kühlung ,Analgetika , Nikotinabstinenz
    Operation.
    Fachbegriffe:
    aHT, Indolenz, HMV

    Ich bedanke mich bei  Teddy Kabel für doctors going to germany .

    Viel Erfolg 🍀

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      Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

        Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

      Liebe Ärzte und Zahnärzte,

      ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


      Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

      Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

      Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

      Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
      Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

      Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

      FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


      Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

      Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

      Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


      Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


      Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

      1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

      Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
      geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
      Dauer: 20 Minuten

      2. Dokumentation

      In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
      Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
      Dauer: 20 Minuten

      3. Arzt-Arzt-Gespräch

      In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
      Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
      Dauer: 20 Minuten

      Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

      Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


      (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    • KP Medizin Heidelberg BW 23.9.20

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      KP Medizin bestanden

      Am 23.09.2020 habe ich Kenntnisprüfung in Heidelberg abgelegt und bestanden.
      Die Komission bestand aus einem Kardiologen, einem Allgemeinchirurgen und einer Anästhesistin.

       

      Danke für den detaillierten Bericht und Glückwunsch zur Prüfung.

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      Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


      Am 23.09.2020 habe ich Kenntnisprüfung in Heidelberg abgelegt und bestanden.
      Die Komission bestand aus einem Kardiologen, einem Allgemeinchirurgen und einer Anästhesistin. 

      Erster Teil dauert eine Stunde. Ich habe einen Arztbrief bzw. einen Teil davon mit Diagnosen, Anamnese, Medikation bei der Aufnahme sowie einigen Befunden bekommen. Der Fall war Hb-Abfall wegen Nachblutung  bei Aneurisma sprurium bei Z.n. TAVI. Man muss dabei einen eigenen Arztbrief schreiben.

      Ich habe mir die wichtigste Aspekte aufgeschrieben. Dieser Brief interessiert keinen, ich habe ihn nur bei der Fallvorstellung zum Nachschauen benutzt.
      Zweiter Teil dauert ebenfalls eine Stunde. Zunächst musste ich den Fall einfach vorstellen. Es gab keine besondere Fragen diesbezüglich, nur wer braucht TAVI, was ist Aortenstenose, Prognose ohne Behandlung. Danach die Befragung. Alle Prüfer hatten eigene Fälle. 

      Chirurg: junger Mann wird mit RTW bei Z.n. Sturz vom Mountainbike zu Ihnen als Assistenzarzt in der Notaufnahme einer kleinen Klinik gebracht. Patient ist stabil und hat links abdominale Schmerzen. Was machen Sie (Anamnese, KU, Vitalparameter, eFAST-Sono, u s.w), DDs, Venöse Zugänge, Volumengabe u s.w. Dann hat er gesagt, Patient hat im Sono freie Flüssigkeit intrabdominal und ist instabil geworden, woran denken Sie (Intraabdominale Blutung bei Milzruptur) und was machen Sie wenn der Patient schnell instabil wird (Notfall Laparotomie, Splenektomie).


      Kardiologe: Sie sind als Notarzt bei einem älteren Patienten mit thorakalen Schmerzen, DDs? Was ist ACS? Was ist instabile Angina Pectoris? Dann hat er typische Beschwerden bei Angina pectoris genannt und nach meine Diagnose gefragt. Risikofaktoren für Herzinfarkt? Was machen Sie (12-Kanal-EKG). Er hat mir EKG mit typischem Hinteraandinfarkt gegeben. Ich sollte ihn beschreiben. Dann Therapie bei STEMI.


      Anästhesie: 12-Kanal-EKG, wohin klebt man die Elektroden. Danach 2 Fälle, in beiden musste man ABCDE-Schema benutzen. Ich sagte was ich prüfe und sie sagte dabei die Resultate (Atemwege frei, Blutdruck u s.w.) Erster Fall – hypoglykämisches Koma, zweiter Fall – septischer Schock. Nach Diagnosestellung hat sie Therapie gefragt. 


      Die Prüfer waren wirklich sehr nett, die Fragen waren ausschliesslich praxisbezogen, keine reine Theorie.
      Die Prüfung war überhaupt nicht schwer, jedoch braucht man eine solide Vorbereitung.
      Ich wünsche allen viel Erfolg!

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      – Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ? (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)



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        Extrem hohe Durchfallquote

        Zum Schluss eine Feststellung von mir


        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

        Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

        Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

        Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

        Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

        “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

        Quelle: LPA Düsseldorf

        Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

        Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

        Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

        Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

        Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
        Liebe Doktoren,
        ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

        Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
        Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


        Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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      • KP Medizin Münster 18.9.20 Durchfallquote 2/5

        KP Medizin Münster 18.9.20 Durchfallquote 2/5

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        KP Medizin bestanden

        Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin. 

        3 von 5 Ärzten bestehen die Prüfung
        Kommission:
        Dr. Kirchhefer, Dr. Roos, Prof. Brand

        Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

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        Ich habe die Kenntnisprüfung am 18.09.2020 zum ersten Mal und Gott sei Dank bestanden.
        3 von 5 Ärzten bestehen die Prüfung
        Kommission:
        Dr. Kirchhefer, Dr. Roos, Prof. Brand

        Praktischer Teil

        Herz, Lungen und Abdomen Auskultation sowie Palpation des Abdomen. Auch Beinödem Untersuchung.
        Behandlung von Hypertensive Krise mit Dosierung von Medikamenten.
        Dann 30 Minuten für Dokumentation.

        Mündlicher Teil

        Dr. Kirchhefer
        Arterielle Hypertonie Behandlung mit Medikamenten Gruppe. Neben wirkung von Aliskerin . Mineralokortikoide und Glukocortikoide .
        Behandlung von schwerer Asthma bronchialis und Status Asthmaticus sowie klinische unterschied. Lokal Anästhetikum , warum benutzt man zusammen mit Adrenalin? Warum wirkt Codein hypertensive: hat mit Serotonin Reuptake inhibition zu tun. Schweigepflicht gehört zu welchem Gesetz?
        Dr. Roos
        Bandscheibenvorfall: pathophysiologie, Risikofaktoren, symptomatik, Lokalisation von Pathologie und Behandlungsmöglichkeiten sowie differentiale Diagnosen
        Vorteile von Hartarttechnik
        ( Und ein paar weitere Fragen aber ich kann mich daran erinnern 🤔)
        Prof. Brand
        Hat am Anfang gesagt dass ich alle richtig im klinischen Teil gemacht habe.
        Ein dialyser Patient mit Hyperkalzämie: wie erklärt man das? Ich habe alle detalliert geklärt. Welche Medikamente kann auch diese verursachen? : Vitamin D.
        Ich habe keine EKG bekommen , Prof. Brand habe gesagt dass ich schon gut gemacht habe, so ich keine EKG brauchte.
        Die andere Kollegen haben EKG, und Fragen wie, atropin intoxikation, pAVK, kreuzbandverletzung, Antidepressiva, Medikamente Dosierung bei Kindern .

        Ich wünsche euch viel Erfolg.

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          Extrem hohe Durchfallquote

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          Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

          Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

          Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

          Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

          Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

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          Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

          “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

          Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

          Quelle: LPA Düsseldorf

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          Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

          Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

          Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

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          Mein Fall war Gichtanfall.

          Name- Nobert Bethge
          Alter- 45 Jahre Gewicht- 114 kg Größe- 1.78m


          Allergie- Keine
          Noxen:
          Nichtraucher
          2-3 Bier täglich seit vielen Jahren
          Keine Drogen
          Er treibt keinen Sport

          Sozialanamnese:
          Familienstand: verheiratet, 3 Kinder- 2 Söhne (1 Sohn hat Down-Syndrom), 1 Tochter
          Er lebt zusammen mit seiner Familie
          Arbeit- Schlösser von Beruf

          Familienanamnese:
          Vater- an Kolonkarzinom verstorben
          Mutter- hatte viele chronische Krankheiten, sie verstarb ‘beim Schlafen’

          Aktuelle Beschwerden:
          Herr Bethge ist ein 45-jähriger Pt, der sich heute Morgen bei uns wegen seit 2 Tagen klopfender stechender starker Schmerzen am linken Fuß besonders in der Hallux ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
          Der Pt berichtete, dass die Schmerzen seit 2 Tagen plötzlich aufgetreten seien und sich im Laufe der Zeit verschlimmert hätten. Heute Nacht habe er wegen der Schmerzen aufgewacht. Er ordnete die Schmerzen auf einer Schmerzskala bei 8 ein. Die Schmerzen seien lageabhängig und beim Stehen/bei der Bewegung schlimmer und in Ruhe besser geworden. Er habe eine Tablette Ibuprofen gegen die Schmerzen genommen, was ihm eine leichte Besserung gab. Als Begleitsymptome nannte er Ödem, Erythem und Überwarmung der betroffenen Stelle.
          Die Fragen nach Fieber, Verletzung sowie vorherigen ähnlichen Beschwerden wurde verneint.
          Als Vorerkrankung leidet er an arterieller Hypertonie und Migräne. Er erlitt eine Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) wegens eines Motorradunfalls vor 25 Jahren.
          Die vegetative Anamnese ist bis auf Insomnie wegen der Schmerzen unauffällig. Er hat einen guten Appetit (besonders für Fleisch und fettiges Essen).
          Der Patient nimmt regelmäßig Bisoprolol 1-0-0 ein.

          Die Verdachtsdiagnose lautet Gichtanfall (Podagra).
          Als Differentialdiagnosen kommen Trauma, rheumatische Arthritis, septische Arthritis, pAVK, TVT.

          Die weitere Untersuchungen:
          Vitalparameter messen
          Körperliche Untersuchung
          Labor- Blutbild, CRP, BSG, Harnsäure, Nierenwerte
          Röntgen des Füßes

          Arzt- Arzt-Gespräch:
          Was hat Sie zur Diagnose von Gicht geführt?
          Welcher Laborparameter ist in Gicht wichtig?
          Was sind einige purinreiche Lebensmittel?
          Welche Änderungen des Lebensstils würden Sie empfehlen?
          Welche Behandlung würden Sie empfehlen?

          Fachbegriffe:
          Dens, Agonie, Commotio cerebri, Auricula, Commissura, Cave, Capitulum, Apex cordis
          (Insgesamt waren es 12)


          Die Prüfer waren sehr nett, die Atmosphäre war entspannt.

          Insgesamt war es eine gute Erfahrung und die Prüfung verlief gut ☺️

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            Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

              Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

            Liebe Ärzte und Zahnärzte,

            ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


            Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

            Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

            Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

            Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
            Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

            Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

            FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


            Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

            Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

            Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


            Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


            Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

            1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

            Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
            geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
            Dauer: 20 Minuten

            2. Dokumentation

            In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
            Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
            Dauer: 20 Minuten

            3. Arzt-Arzt-Gespräch

            In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
            Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
            Dauer: 20 Minuten

            Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

            Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


            (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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          • KP Medizin Halle Sachsen-Anhalt 18.9.20

            KP Medizin Halle Sachsen-Anhalt 18.9.20

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            Bericht über eine  abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Halle

            Prüfungskommission
            Fr. Dr. Wiesinger (Innere)
            Dr. T. Giorgi
            Orthopäde statt Dr.M. Körner

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            Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle


            Prüfungskommission
            Fr. Dr. Wiesinger (Innere)
            Dr. T. Giorgi
            Orthopäde statt Dr.M. Körner


            Also meine Prüfung hat um 11.30 Uhr angefangen. Mein Fall war Myokardinfakrt (Hinterwandinfarkt)

            Teil 1: Anamnese mit Schauspielerin (30 Minuten)

            Fr. Danger, Liselotte, seit früh Morgen gegen 4 Uhr nach dem Aufwachen nicht ausstrahlende, druckende Brustschmerzen mit einem Druckgefühl. Vor 2 Wochen ähnliche Symptomatik gehabt mit paar minütigen angehaltenen Brustschmerzen und Engegefühl im Brustkorb. B-Symptomatik wurden verneint. Ihr sei übel. Raucherin, trinke Alkohol regelmäßig, Vorerkrankungen a.HTN, Dyslipidämie. Nimmt Meds dagegen ein. Mutter lebt noch und habe Knoten in der Brust. Vater sei an Verkehrsunfall verstorben. Bruder habe T2DM insulinpflichtig.


            Teil 2: Labor- und Diagnostikanordnungen (10 Minuten)

            Teil 3:
            Dann bekommen wir die Akte von dieselber Patientin mit allen Befunden für das Epikriseschreiben.
            Mein Fall: Rö-Tho (kein Erguss, keine Infiltrate), UKG (LVH mit LV-Hinterwandhypokinesie), Laborwerte (CK, CK-MB, Troponin I, Myoglobin erhöht), EKG (ST Hebung in II, III, aVF)
            und ein alter Arztbrief mit einer Diagnose von Spondylolisthese L4/5 mit Z.n. Spondylodese L4-S1.

            Teil 4:
            Patientvorstellung (die Gruppenprüfung findet wegen Corona nicht statt.
            Deswegen muss man allein vor der Kommission gehen;
            praktischer Teil mit HDM und BST/Flexüleanlage und Blutentnahme, Rö-Tho, EKG, weitere Fragen folgen nach der Vorstellung).  

            Fr. Wiesinger:
            Patientvorstellung, Fragen über STEMI Therapie (präklinik Antikoagulation), DD akute Thoraxschmerzen, LAE Diagnostik und Therapie (welche meds kann man geben, 2° Prohylaxe)

            Hr. Giorgi:
            CT-Aufklärung, auf welche Parameter oder Komplikationen muss man achten (TSH, Nierenwerte), bisschen über Hypo-/ Hyperthyreose (latente/ manifeste), anaphylaktischer Schock (was kann man geben; ich hatte den Name der Meds vergessen hier)

            Orthopäde (statt Hr. Körner):
            was ist Spondylolisthese, Spondylodese, Arthrodese, absolut und relativ Kontraindikation von einer ortho. OP, Hüft-TEP- Aufklärung und Kompliaktion


            Praktischer Teil:
            Flexüleanlage an der Puppe und Blutentnahme, HDM (30:2) 

            Röntgen:
            Spannungspneumothorax am re. Lungenfeld mit ZVK links, Drahtcerclage im Sternum mit einer ausgehenden großlumigen Drainage. Fragen dementsprechend. 

            EKG:
            AV-Block 3°

            Allg. Fragen:
            Ak. Pankreatitis Behandlung (welche Schmerzmittel benutzt), Opioide, Reflexe, GCS, SHT-Einteilung.

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              Extrem hohe Durchfallquote

              Zum Schluss eine Feststellung von mir


              Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

              Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

              Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

              Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

              Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

              Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

              Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


              Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

              “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

              Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

              Quelle: LPA Düsseldorf

              Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

              Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

              Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

              Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

              Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

              Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
              Liebe Doktoren,
              ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

              Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
              Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


              Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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            • KP Medizin Münster-Warendorf NRW 9.9.20

              KP Medizin Münster-Warendorf NRW 9.9.20

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              KP Medizin bestanden

              ich habe die Kenntnisprüfung am 09.September in Münster – Warendorf abgelegt und Gott sei Dank bestanden.
              Kommission :
              Innere Medizin – Dr. Böwering
              Chirurgie – Dr. Arndt
              Pharmakologie, Strahlenschutz und ärztliche Rechtskunde – Dr. Kirchhefer
              Danke an den Doktor für diesen detaillierten Bericht und Glückwunsch zur Prüfung.

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              Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin Münster – Warendorf


              ich habe die Kenntnisprüfung am 09.09 in Münster – Warendorf abgelegt und Gott sei Dank bestanden.
              Kommission :
              Innere Medizin – Dr. Böwering
              Chirurgie – Dr. Arndt
              Pharmakologie, Strahlenschutz und ärztliche Rechtskunde – Dr. Kirchhefer


              Ich habe zuerst eine Einladung zur KP in Siegen zum 18.06 bekommen, der Termin wurde aber abgesagt, danach habe ich die zweite Einladung am 17.07 bekommen (etwa 50 Tage vor dem Termin).
              Die Prüfung sollte um 9:30 anfangen, aber wir wurden um 10 abgeholt, wir waren 5.


              Herr Böwering hat uns in seinen Büro genommen, wir haben unterschrieben dass wir gesund sind und dass wir die Prüfung ablegen möchten, und unterschrieben für den Schweigepflicht. Wir bekamen dann Formulare für die Anamnese und Untersuchungsbogen (meistens ja/nei fragen) , leeres Blatt für die eigene Notizin (freiwillig zu schreiben) einen Blatt für den vorgeschlagenen Behandlungsablauf und einen für die Epikrise. Dann wurden wir zu den Patientenzimmern genommen. Jeder bekommt die Diagnose seines Patienten bevor er eintritt.

              Mein Fall war NSTEMI. Ich sollte eine vollständige Anamnese erheben und Untersuchung durchführen. Herr Böwering kam inzwischen, um Fragen über die körperliche Untersuchung zu stellen, klassische Fragen zu der körperlichen Untersuchung : z.Bs. was machen Sie bei der Untersuchung des Abdomens, warum Auskultation bevor Palpation, welcher Schmerzmittel kann die Darmbewegung beeinflussen : Novalgin.
              Er war sehr nett und hilfsbereit.


              Von 10:30 bis 12:15 dürften wir die Anamnese, KU und Dokumentation fertig machen danach Pause bis 14 Uhr.
              Ich wurde von der Kommission ausgewählt, zuerst geprüft zu werden, weil viele wollten als erste fertig sein.


              Fragen zur inneren Medizin:
              Ursachen von ST-Hebung außer STEMI, Einteilung des akuten Nierenversagens Komplikationen und Behandung von Hyperkaliämie, Indikation für akute Hämodialyse, ab welchem PH-Wert gibt man NaHCO3 und ab welchem Dialyse.
              Chirurgie: als Notarzt bin ich zu einem Patienten gegangen, beim Sport hat er plötzlich Luftnot, was ist die Verdachtsdiagnose weiteres Vorgehen , der Begriff Nadeldekompression hat ihm nicht gefallen, es wird mithilfe einer breiten Kanüle durchgeführt.
              Frau mit einem Beschwerdebild von einer akuten Cholezystitis Diagnostik und Therapie, wann sollen wir Sie operieren?
              Hätte die Patientin Ikterus ohne Schmerzen gehabt, was hätte die Diagnose sein können? Am wichtigsten Pankreas-Ca wie heißt die OP von Pankreas-Ca? Er war auch sehr hilfsbereit und geduldig.
              Pharmakologie, Stahlenschutz und ärztliche Rechtskunde:
              COX Hemmer ASS Wirkmechanismus, warum Acetyl? Warun nicht nur Salicylsäure? wie funktioniert die Thrombozytenaggregation, welche Rezeptoren. gp IIb/IIIa nennen Sie einen Wirkstoff der diesen Rezeptor hemmt. Was ist der natürliche COX-Hemmer? Warum Sind COX-Hemmer bei den Schwangeren kontraindiziert?
              Was passiert bei ASS Intoxikation, warum ist es gefährlich, was machen Sie bei der Intoxikation? Magenspulung, aber wenn es spät wäre ?
              Dialyse, aber wenn Sie keine Dialyse haben würden? Was ist die Dialyse der Armen? Forcierte Dialyse, Dosis?


              Strahlenschutz:
              Hat einen Begriff genannt, von dem ich nie gehört habe “etwas mit – Referenz”, was ist die höchste Behörde in Deutschland, die den Strahlenschutz organisiert?
              Strahlenschutz :
              Patienteverfügung, nicht für Patienten sonder für gesunde Menschen, wie difinert das Gesetz einen entscheidungsfähigen Mensch?

              Ich habe Herrn Kirchhefer kein 10% geantwortet, zu einigen Fragen hat er Recht, dass wir die Infos wissen müssen,
              aber andere waren so tief, dass ich seine Aufklärung nicht verstanden habe, auch die Müdigkeit hat eine Rolle gespielt.

              Ich musste draußen eine Minute warten dann wurde ich reingeholt und das positive Ergebnis mitgeteilt.


              Mein wichtigster Tipp ist :
              bitte wenn Sie sich mit einem Thema nicht gut auskennen, sagen Sie einfach ich weiß nicht. Grunde dafür Sind, dass Sie begrenzte Zeit haben (für jeden Prüfer circa 20 Minuten), d.h.,wenn Sie nicht wissen, dann haben Sie natürlich ein Minus, aber es werden andere Fragen gestellt und damit werden Sie andere Chancen bekommen. Aber wenn Sie Ihre Zeit verschwenden mit aaaaaaaaa mmmmmmm und falsche Versuche, verpassen Sie eine zweite Chance, zudem sind die Prüfer erfahren, denken Sie nicht, dass Sie Ihr Niveau von ihnen verbergen können.
              Andere Tipp: bitte suchen Sie die Antworten auf die Fragen der Protokollen von den Kollegen selbst, einige Antworten sind ungenau.

              Ich habe für etwa 8 Monaten intensiv gelernt, davon 3 Monate zuhause.
              Quellen: Amboss (Arzt-Modus für die wichtigen Themen)
              die Protokollen und Fallbucher gezielte Themen.

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                Extrem hohe Durchfallquote

                Zum Schluss eine Feststellung von mir


                Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                Quelle: LPA Düsseldorf

                Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                Liebe Doktoren,
                ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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              • FSP Medizin Dresden Sachsen 7.9.20

                FSP Medizin Dresden Sachsen 7.9.20

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                Im zweiten Versuch bestanden.
                Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Desden.
                Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
                Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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                Hier mein Bericht über eine FSP in Dresden

                Arzt Arzt Bericht (Brief schreibt man im Bogen):
                Herr Reiner Wowereit ist ein 50 jähriger, 172 cm Groß und 89 kg Schwer, personlich, zeitlich und ortlich voll orientiertes Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Abend bestehender Hämoptysis vorgestellt hat.


                Des Weiteren berichtete er über Dyspnoe bei der Belastung und leichte Schmerzen im Thorax während Husten.
                Außerdem fügte er hinzu, dass er Husten mit weißem Sputum schon seit 10 Jahren habe.
                Die vegetative Anamnese ist bis auf nächtliche Hyperhidrose und Insomnie (wegen Husten) unauffällig.
                Keine Allergien sei bei ihm bekannt.
                An Vorerkrankungen und voroperationen sind bekannt:
                -aHT seit 1 Jahr,
                -Z.n. Meniskusruptur links (ambulante Op. Behandlung) vor 26 Jahren.
                Der Patient nehme nur Analgetika b.B ein.
                Er sei Raucher 45Py.
                Er trinke 3-4 Fl. Bier tgl.


                In der Familien Anamnese:
                -die Mutter leide an COPD und KHK,
                -der Vater leide an Rektumkarzinom (Z.n. Radio Chemotherapie),
                habe drei Brüder. Einen von ihnen sei an Ösophaguskarzinom gestorben.
                Der Patient sei verheiratet,
                habe 1 adoptiertes Kind.
                Von Beruf sei er Mauer, früher habe im Bergbau gearbeitet.
                V.D.: – COPD
                D.D.: – Bronchialkarzinom,
                -Tuberkulose,
                – Lungenembolie,
                -Asthma bronchialle.


                Untersuchungen:
                -KU,
                – Labor(B.B. BGA, CRP, BSG, Entz. Param. Troponin, D Dimer…),
                -Sputumkultur,
                -Rö Thorax,
                -CT Thorax,
                – Bronchoskopie,
                -ggf. MRT,
                -EKG.


                Fragen:
                -Wan ist der Pt geboren (weil ich habe das vergesen)?
                -Was ist mit ihm?
                -Warum COPD?
                -Was machen Sie nach KU?
                -Rö ist unauffällig. Machen Sie CT trotzdem?
                -Wie viel Menisken haben wir?
                -Welche waren offt traumatisch? Warum?
                -Trifft TBC in Deutschland oft?
                -Warum braucht man Bronchoskopie?
                und noch anderen von der Anamnese.


                Die Kommision war extrem toll. Der Pt war geärgert, war unzufrieden, mochte sofort wiessen, was mit ihm ist…
                Aber ich habe alles erklärt und dann war er ruhig.
                Aber das war mein zweites Versuch. Am erstenmal hatte ich sehr unangenehme Komission.
                Besonders war Oberarzt aktiv.
                Viel Erfolg!

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                  Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

                    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

                  Liebe Ärzte und Zahnärzte,

                  ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


                  Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

                  Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

                  Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

                  Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
                  Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

                  Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

                  FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


                  Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

                  Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

                  Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


                  Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


                  Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

                  1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

                  Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
                  geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
                  Dauer: 20 Minuten

                  2. Dokumentation

                  In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
                  Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
                  Dauer: 20 Minuten

                  3. Arzt-Arzt-Gespräch

                  In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
                  Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
                  Dauer: 20 Minuten

                  Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

                  Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


                  (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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                • FSP Medizin Münster NRW 3.9.20 Durchfallquote 7/10

                  FSP Medizin Münster NRW 3.9.20 Durchfallquote 7/10

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                  Extreme Durchfallquote:
                  Von 10 Ärzten bestehen 3 Ärzte

                  Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
                  Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
                  Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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                  Ich habe die FSP Fachsprachprüfung am 03.09.2020 in Münster bestanden.

                  Extreme Durchfallquote:
                  Von 10 Ärzten bestehen 3 Ärzte


                  Herr Hogler Krause, 53 J, 176 cm von Größe und wiegt 74 Kg.
                  Herr Krause stellte sich heute bei uns wegen seit heute mittag bestehender,plötzlich einsetzeneder,krampfartiger Abdomenalgie im rechten Oberbauch vor.
                  Die Schmerzen seien 10 von 10 auf der Schmerzskala bewertet mit Ausstrahlung in den Rücken.
                  Der Patient berichtete außerdem,dass die Schmerzen nach einer fettigen Mahlzeit ausgelöst seien. Darüber hinaus klagt über Nause.
                  Die Fragen nach Pyrexie,Flatulenz,Emesis,Pruritis,hellem Stuhl sowie dunklem Urin wurden verneint.


                  Die folgenden Vorerkrankungen seien erkennbar:
                  Arterielle Hypertonie seit 10 Jahren Diskus Prolaps und Hypercholesterinämie.
                  Der Patient führte die folgenden Einnahmen ein:
                  Enalapril
                  Valsartan
                  Ibuprofen b.B.
                  Z.n Appendektomie im 35 Lebesjahr nach Perforation,Komplikationslos.
                  Z.n Ingus Incarnatus-operativ behandelt,vor einer Woche ,ohne Komplikation.
                  Allergie mit juckenden Augen und Schnupfen sei bekannt.
                  Fruktose Intoleranz mit Abdominalgie und Flatulenz sei feststellbar.
                  Herr Krause rauche seit 37 Jahren 2 Schachtel pro Tag,seit dreiviertel Monaten(9Monaten) auf 10 Zigaretten reduziert.
                  Er sei geschieden,habe 2 Töchter und arbeite als Dozent in Hauswirtschaft bei einer Hochschule.
                  Die Mutter den Patienten leide an Beinödem (Rechtherzinsuffizenz)
                  Der Vater leide an Kolonkarzinom und jetzt unter Chemotherapie.


                  Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Cholezystitis/cholelithiasis hin.
                  Als DDX kommen Hepatitis und Pankreatitis im Betracht.
                  Zur weiteren Abklärung sollten die folgenden Maßnahmen durchgeführt werden:
                  Körperliche Untersuchung Bluttestung auf Entzündungsparameter,Leber und Pankreaswerte Abdomen Sonographie ERCP


                  Beim Arzt-Arzt Gespräch die folgenden Fragen:
                  Indikation von ERCP——> Thepeutische Möglichkeit bei Choledocholitiasis und Ductus Pankreaticus Steine
                  Nebenwirkungen von Statine———> Muskelschmerzen
                  Wichtigste Untersuchung nach Sonographie———>MRT mit KM Plus alle Details,die der Pt erzählt hat

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                    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

                      Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

                    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

                    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


                    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

                    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

                    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

                    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
                    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

                    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

                    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


                    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

                    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

                    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


                    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


                    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

                    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

                    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
                    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
                    Dauer: 20 Minuten

                    2. Dokumentation

                    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
                    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
                    Dauer: 20 Minuten

                    3. Arzt-Arzt-Gespräch

                    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
                    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
                    Dauer: 20 Minuten

                    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

                    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


                    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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                  • FSP Zahnmedizin Stuttgart Baden-Württemberg 5.9.20

                    FSP Zahnmedizin Stuttgart Baden-Württemberg 5.9.20

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                    KP Medizin bestanden

                    FSP bei der Zahnärztekammer Nord-Württemberg.
                    Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

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                    Erfahrungen Kenntnisprüfung Zahnmedizin Ärztekammer Nord-Württemberg


                    Anbei schildere ich meine Erfahrung meiner FSP bei der Ärztekammer Nord-Württemberg.

                    Am Anfang musste ich ein Corona-Formblatt ausfüllen, danach wurde ich von einer Person der Prüfungskommission abgeholt.
                    Im Zimmer gab es nur 2 Personen, eine Zahnärztin und einen Prof. der Humanmedizin.
                    Er hat die Rolle des Patienten eingenommen.

                    Das Anamnesegespräch verlief sehr gut. Ich habe die 20 Min komplett genutzt. Danach war ich in einem anderen Zimmer mit anderen Prüflingen, um die Dokumentation zu schreiben. Ich habe es gerade so in der verfügbaren Zeit geschafft. Danach wurde ich wieder abgeholt und habe das Kollegengespräch geführt.


                    Es handelte sich um einen Pat. 55 Jahre alt. Er sei Diabetiker und habe Bluthochdruck. Er nehme Metformin, Ramipril und ASS 100 ein. Er sei vor einer Woche beim Zahnarzt wegen Mundgeruch, Blutung des Zahnfleisches und einer lockeren Brücke regio 13-23 gewesen. Pat. hatte das OPG mitgebracht.

                    Das OPG war eine Kopie mit minderer Qualität. Auf dem OPG zeigten sich insuffiziente Kronenränder der Brücken.
                    Die Brücken waren von 17-14 (fehlt 16), 13-23 (fehlten 12,11,21,22), 24-27 (fehlte 26). Im UK alle Zähne hatten insuffiziente Kronen als Restauration. Generalisierter horizontaler Knochenabbau und lokalisierter vertikaler Knochendefekt an Zahn 37,36,35,44,45,46,47.
                    Meine Verdachtsdiagnose war eine generalisierte Parodontitis der aggressiven Form (es war richtig)
                    Die Fragen des Patienten waren über Zahnersatz Prothese und Implantate.
                    Welche Zähne gezogen werden müssten und wie lange die Behandlung dauern würde.
                    **ich hatte vergessen seinen Versicherungsstatus zu erfragen** (in dem Kollegengespräch wurde ich darüber gefragt)

                    Das Kollegengespräch verlief kürzer als die geplanten 20 Min.
                    Ich hatte Fragen nur von der Zahnärztin gestellt bekommen.

                    Sie hat mich gefragt:
                    – Würden Sie ihre PA Behandlung mit Antibiotikum unterstützen?
                    – Wissen Sie, warum der Versicherungsstatus bei einer PA Behandlung wichtig ist?
                    – Wie läuft die Genehmigung der PA Behandlung?
                    – Wann würden Sie die nichterhaltungswürdigen Zähne extrahieren? Und warum?
                    – Warum haben Sie dem Patienten eine Modellgussprothese/Teleskopprothese empfohlen?

                    Die Prüfungskommission hat sich nach dem Kollegengespräch ca. 5 Minuten beraten und mir dann das positive Ergebnis mitgeteilt.”

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                      Extrem hohe Durchfallquote

                      Zum Schluss eine Feststellung von mir


                      Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                      Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                      Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                      Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                      Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                      Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                      Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                      Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                      “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                      Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                      Quelle: LPA Düsseldorf

                      Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                      Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                      Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                      Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                      Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                      Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                      Liebe Doktoren,
                      ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                      Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                      Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                      Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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                    • KP Medizin Hamburg 31.8.20

                      KP Medizin Hamburg 31.8.20

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                      KP Medizin bestanden

                      Prüfungskommission:
                      Dr. Stöhr, Dr. Madert und Dr. Riedel

                      Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Hamburg. Beide Prüflinge bestehen die Prüfung.  

                      Detaillierter Bericht.
                      Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

                       Oft taucht die Frage auf, was ich als Sachverständiger für Sie tun kann und wie eine Unterstützung möglich ist.

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                      Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


                      Ihre Webseite hat mir sehr geholfen und ich teile jetzt mein Erfahrung mit Ihnen.  Hier ist mein Protokoll:
                      Ich habe mein KP am 31.8.2020 abgelegt und Gott sei dank bestanden.
                      Prüfungskommission:
                      Dr. Stöhr, Dr. Madert und Dr. Riedel


                      Mein Fall war:
                      Eine 56-jährige Patientin wurde vor einer Woche nach einem Sturze am Boden als sie saß auf Stuhl bei dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
                      Sie hatte eine Schenkelhalsfraktur recht und wurde sofort operiert. Einen Gamma Nagel wurde eingesetzt. Die Patientin war Raucherin 20py, nehme keine Medikamente und hatte gar keine anderen Beschwerden anders als Re-Hüfte bestehende Schmerzen.
                      Vorop hatte sie 2 Schädel-Hirn Op wegen Aneurysmus und Vorerkrankung keiner.

                      Körperliche Untersuchung war alles unauffällig außer eine Narbe am rechten des Umbillicus

                      (ich habe nicht verstanden was war genau die Op und habe nur geschrieben reizlose Narbe am rechten mittleren Abdomen) und dürfte ich das rechte Bein nicht anfassen obwohl die Patientin hat mir selber ihr Bein angeschaut und bewegt.


                      Dr. Stöhr:
                      Patient hat Akutes Luftnot, DD (LAE, Pneumonie, Herzinsuffizienz, Spannungspneumothorax, Wichtig Herz Infarkt ist keine Ursache für Dyspnoe) für jede DD Ursache, wichtigsten KU Befunden und Laborwerte (wichtig: Halsvenenstauung, feine Vs mittlere Vs grobblasige RG, grobblasige kommt sehr selten nur wenn die Trachea sind betroffen), Unterlappen Recht RG, was könnte sein? Pathophysiologie von RG. Re Herz Belastung Zeichnen und EKG Befund in LAE. Normal Labor für jeder Patient: Blutbild, Elektrolyte, Kreatinin und Entzundungsparameter. Troponin D-Dimere und Bnp immer zusammen bestimmen.

                      TVT Risikofaktoren (Becken TVT häufiger als Ober oder Unterschenkel TVT Ursache für LAE), Spannungspneumothorax Behandlung
                      Therapie für LAE: Heparin Bolus und dann Perfusor, Unterschied zwischen fraktioniert vs unfraktioniert und wie ist es kontrolliert? Ptt
                      Wie lange sollen wir Marcumar verschreiben nach LAE? Ich habe 3 bis 6 Monaten gesagt, war falsch, musste die Ursache abklären, wenn ohne bekannte Ursache länger. Ursache für LAE: Leiden Faktor Mutation sehr wichtig und Protein C, S Mangel …

                      Dr. Madert:
                      Indikationen von Osteosynthese und Endoprothese in die Hüfte

                      TNM-Klassifikationen und G (1 bis 4, undifferenzierte und Differenziert)

                      Dr. Riedel:
                      Fieber bei einem 3 JA Kind, DD allen Systemen (auch Skelettsystem) und welche Frage zu Eltern stellen und wichtigste KU Befunden.

                      Ich habe die Frage kurz und direkt geantwortet außer 3-4 Fragen, die ich nicht wusste.

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                        Extrem hohe Durchfallquote

                        Zum Schluss eine Feststellung von mir


                        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                        Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                        Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                        Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                        Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                        “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                        Quelle: LPA Düsseldorf

                        Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                        Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                        Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                        Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                        Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                        Liebe Doktoren,
                        ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                        Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                        Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                        Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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