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  • KP Halle Durchfallprotokoll 21.4.2017

    KP Halle Durchfallprotokoll 21.4.2017

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    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

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    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte auf   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
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    KP Medizin in Halle nicht bestanden

     

     

     

    Danke an die Ärztin für diesen Bericht einer nicht bestandenen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle, die an der Orthopädie scheiterte


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    Durchfallprotokoll einer Kenntnisprüfung Halle im April 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle


    1. Teil
    Anamnese mit einem Schauspieler
    • postoperatives Infektion eines Endoprothese Knie TEP
    • Mamma Karzinom


    2. Teil
    Labor Zettel nur ankreuzen


     
     
    3. Teil
    man bekommt die Akte mit Aktuelles Brief, OP Bericht und Laborwerte
    • Anamnese Schreiben
    • Epikrise Schreiben
    Dieser Teil ist sehr Wichtig
    hier man muss sagen welche Diagnose,Therapie, Prognose etc. in der Epikrise.


    4. Teil
    nochmal mit dem Patienten jetzt Untersuchung die 3 Prüfern sind da und machen die Fragen


    • Lungen Untersuchung Grenzen, Auskultation, Perkution, Fremitus
    • Knie Erguss (tanzende Patella)
    • Pulsen wie heißen, Arterien Anatomie, alles in Richtung PaVk.
    • Antibiotika komplett für Gramm positiv und zu welche Gruppen gehören.
    • Postoperativen Infektionen Einteilung (früh –Spät) anderen Komplikationen und Therapie
    • In Mamma ca. war Neurologische Untersuchung und Bridging Antikoagulation


    5. Teil
    Basic Reanimation mit 2 Personen, Bed Side Test (Cave: Spritze Wechseln!!)


    6. Teil
    jetzt kommt Theorie Fragen sind die 3 Prüfern und die 4 Prüferinnen


    1. EKG 
    Schrittmacher AAI , AV Block 1 grades, STEMI , VHF


    2. RÖ.:
    o Magensonde nach Lunge, bisschen Anatomie der Lungen
    o Raumforderum in Thyroides mit DD ( 4 t : Timoma, Teratoma, Thyroides, Lymphoma.)
    o Radius Fraktur nach Schlagen und wie heißt extra smith und colles Fraktur
    o Coxarthrose und Therapie Komplett Inklusive wie heißt die Physiotherapie (ich wusste nicht)
    o MRT mit Lipoma und Indikation für OP Risiko für Liposarkome
    o Sprung Fraktur, wie lange dauert für Knochen Reparation Therapie etc.
    o Ellbogen Luxation und Therapie


    3. Innere:
    o Vaskulitiden Definition ,Einteilung 2 Beispielen für jeden , Art. Temporal , Komplikationen ganze Therapie und Dosis für Predni., Henoch Schönlein Physiopatologie welche Inmunoglobulin ( IgA).
    o Patient mit Ikterus Einteilung prähepatik, intre und post , Anämie Hämolitik welche Blutwerte würden sie machen MCH MCV wenn alles Hoch wäre B12 Mangel dann welche anämie Pernisiosa Physiopathologie( Factor Intrinsec)
    o Lungen Funtion EPOC …
    o Nebenwirkung von Neuroleptik…


     
     
     
     
    Die 3 Prüfern waren nett aber zu tief Orthopädie Kenntnisse (mehr als allgemein Medizin)


    Die Ärztin hat leider den orthopädischen Teil nicht bestanden und wird die Prüfung wiederholen.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • KP Halle Sachsen-Anhalt 1.12.2017

    KP Halle Sachsen-Anhalt 1.12.2017

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    KP Medizin in Halle (Sachsen-Anhalt) bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Sachsen-Anhalt

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle (Sachsen-Anhalt)


    Hallo Zusammen, Ich habe die Kenntnisseprüfung in Halle (Sachsen-Anhalt) am 01.12.2017 bestanden.
    Es war mein zweiter Versuch     
    4 Prüflinge (3 mit zweite Versuch) – 2 Bestanden


     

     

    Prüfungskommission
    – Dr. Noack (FA Pneumologie und Notfallmedizin)
    – Dr. Siekmann (FA Ortho und Unfallchirurgie)
    – Dr. Stoevesandt (FA Radiologie)


    Prüfungsverlauf


    1. Anamneseerhebung:

    Jede Prüfling muss mit einem Patient (Schauspieler) Anamnesegespräch führen (ohne Untersuchung).
    Mein Fall war akut einsetzende Luftnot nach 12 stündige Flugreise mit Schmerzen rechte Wade.
    Klassische TVT mit LAE. Man muss insbesonders während der Anamnese an Risikofaktoren (Rauchen, Pille, Familiäre Häufnung usw.) und mögliche Kontraindikation zur Thrombolyse denken.
    Man hat 30 Minuten zur Anamneseerhebung und wenn man gezielt führt dann reicht es.
    Man kann Notizen machen um zum späteren Zeitpunkt alles ordentlich aufschreiben zu können.


    2. Anforderungen:

    Man bekommt hier ein Zettel mit Labor-Anforgerungen und bildgebende Untersuchungen.
    Man muss nicht nur die Diagnose sicherende Untersuchungen anfordern sondern muss man andere therapierelevante Untersuchungen durchführen.
    Z.B ß-HCG In junge Patientin vor Röntgen oder weitere Medikamente. Dafür hat man 10 min Zeit.


    3. Schriftlicher Bericht:

    Hier muss man auf Anamnesebogen vollständige Anamnese mit Diagnose und weitere Diagnostik- sowie Behandlungsplan mit Epikrise aufschreiben.
    Dafür hat man 30 min Zeit. Man bekommt auch ältere Arztbriefe sowie wichtige Laborergebnise und Befunde vom Patient. Die könnte man als Hilfe nutzen.


    4. Patientenvorstellung:

    Hier sind alle drei Prüfer zusammen und muss man strulturierte Fallvorstellung durchführen.
    Man wird viel über den Fall, Diagnose, Behandlung und Prognose gefragt.
    Zum Beispiel in mein Fall mit TVT mit LAE wurde über Thrombose Risikofaktoren, vererbbare Gerinnungsstörungen, Gefäßanatomie von Tiefbeinvenen bis A. Pulmonalis, Therapie – Heparinisation Dosis, Indikationen für Thrombolyse und Thrombektomie, Komplikationen einer LAE, verschiedene Typen von Schock, Behandlung, Überwachung auf ITS, Differentialdiagnose – alles über akutes Koronarsyndrom, Pneumothorax, Aortendissektion.


    5. Patientenuntersuchung:

    Hier wird man angefordert, die Patienten zu untersuchen.
    Bei mir war Lungenuntersuchung von Inspektion bis Auskultation und Kniegelenkuntersuchung mit Neutral-Null Methode sowie die alle Untersuchungen für Bandapparat.
    Payr Homan Meyer Zeichen,
    Pulsstatus unteren Extremitäten,
    Patellar- und Achillesreflex.


    6. Allgemeine Fragen:

    Nach die Fragen zu deinem Fall wird man viel über andere spontan und allgemeine Situationen gefragt.
    Zum Beispiel Patient mit Luftnot in Notaufnahme – wie soll man reagieren, verdrehtrauma Knie usw.


    7. Reanimation:

    An Modellpuppe muss man demonstrieren.
    Wichtig ist 30:2 Herdruckmassage:Beatmung.
    Man muss an Drucktiefe sowie komplett Entlastung,
    C-Greif bei Beatmung,
    Kinn heben die Nacken zu strecken achten.


    8. Bedside Test:

    Blut ist in ein Spritze schon zur Verfügung gestellt, aber man muss darauf aufpassen, die Nadel zu wechseln bevor man in die andere Bläschen das Blut reinmacht.
    Also Handschuhe und sicherer Nadelentsorgung sind wichtig.


    9. Röntgen:

    Jeder Prüfling wird nach einem Röntgenbild gefragt.
    Man muss mindestens die grobe Befund richtig zeigen. z.B. Rö Thorax mit Pneumonie re. Mittellappen auch mit Magensonde in rechte Bronchus und ein regelrecht liegende ZVK., Rö Thorax mit Mediastinalvergrößerung, Fraktur Humerus, Weber Fraktur, Fraktur distal Handgelenk, Pneumothorax, Hüftkopfnekrose, Femurhalsfraktur usw. Man muss alles über die Therapie diejenige Diagnose kennen.


    10. EKG:

    Jeder kriegt ein EKG und muss richtig befunden.
    Und auch über die Diagnose alles kennen.
    Mögliche EKG’s sind:
    STEMI, Vorhofflimmern, AV-Block I, IIa, IIb und III, Schrittmacher EKG-AAI, VVIR, DDDR Modus, Vorhofflattern.
    Wird alles über Pathophysiologie, Therapie und Komplikationen gefragt.


    Bisher wenn jemand die Prüfung richtig gut gemacht hat dann wird er nichts mehr gefragt, aber wenn die Prüfer sind immer noch verzweifelt dann wirst du ein extra Fall vorgestellt bekommen und wird verlangt über die weitere Vorgehen zu erzählen.


    Z.B Patient mit schmerzloses Ikterus,
    Patient mit Pneumonie mit akut psychoses-will aus Fenster springen,
    Klassifikation Vaskulitis,
    Aortendissektion Rutherford Klassifikation,
    Goldstandard Diagnostik für Hämochromatose,
    Hepatitis B und C – Therapie,
    Pathologisches Fraktur,
    Knochenmetastasen – welche Tumoren sind häufig in Knochen metastasiert,
    Osteoporose,
    Klassifikation und Nebenwirkungen von Neuroleptika,
    Antiepileptika,
    Antikoagulanzien.


    Die Prüfung verlangt eine gute Vorbereitung mit gute Kentnisse insbesonders
    Innere Medizin (alle Notfälle) und Orthopädie


    Wird über häufige Nebenwirkungen und Kontraindikationen geprüft.
    EKG, Röntgen, Reanimation und Bedside Test sind ein MUSS.


    Ich habe in mein zweiten Versuch bestanden, habe ca. 3 Monate vorbereitet


    Bücher – 150 Fälle Innere Medizin,
    50 wichtigsten Fälle Chirurgie,
    Pharmakologie in 4 Tage,
    50 wichtigsten bildgebende Verfahren,
    AMBOSS insbesonders die Untersuchungen und viel Ortho- und neurologische Untersuchungen von Youtube.


    Viel Erfolg!

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


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    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
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  • PKT Medizin Hannover nicht bestanden 1.2.2018

    PKT Medizin Hannover nicht bestanden 1.2.2018

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    PKT Medizin in Hannover durchgefallen

    Danke an den Doktor für diesen Bericht eines leider nicht bestandenen PKT Humanmedizin in Hannover.
    Danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer nicht bestandenen Prüfung

    Protokoll eines (nicht bestandenen!) PKT am 01.02.2018 in Hannover


    Ich will Ihnen etwas die Prüfung erzählen.
    Für mich hat die Prüfung mit dem Schreiben von dem Arztbrief begonnen.


    Schriftlicher Teil 1- Entlassungsbrief (Nierenzellkarzinom )


    Ich bekomme ein paar Blätter und da stand alles über einem xx-jährigen Mann mit beschriebenen Beschwerden,
    Ergebnisse von Untersuchungen (z. B. Laboruntersuchungen, Leberwerte und weitere),
    Therapie und Empfehlungen nach Entlassung.


    Am Ende gab es Wörter, die wir von Latein auf Deutsch übersetzten sollten und Abkürzungen.
    z.B. Endoskopie,
    Exspiration,
    Abusus,
    HLD,
    DK,
    MSU,
    CRP


    Mündlicher Teil 2- Anamnese, Patientvorstellung und Aufklärung


    Es war eine Frau und Kollege von dem Sprachlabor.
    Der Mann spielte die Rolle eines
    Patientes, der seit gestern Schmerz im rechten Unterschenkel, Schwellung, änderte die Hautfarbe am unteren Teil des Beins hatte.
    Die Vegetative Anamnese unauffällig.
    Die Vorerkrankungen unauffällig.
    Allergien wurden verneint.
    Tabakabusus wurde mit 20 p.y. bejaht.
    Drogenabusus wurde verneint.

    Der Vater des Patienten sei an den Folgen eines HI versorben.
    Die Mutter des Patienten leide an DM T2.

    Er lebe allein, keine Frau und Kinder.


    Körperliche Untersuchung würde durchgeführt.



    Blutprobe,
    Urinprobe wurden entnommen.
    Blutdruck,
    Temperatur,
    Puls wurden gemessen.
    Cor, Pulmo wurden auskultiert.
    Doppler wurde angeordnet und andere( Arzt-Arzt sprechen und aufklären was für Untersuchungen ich machen werde )


    Danach hat der Kollege die Rolle des Patientes gespielt und über Apparative diagnostik erklären (auch über Risikofaktoren, Nebenwirkungen)


     

     

    Die Prüfung wurde wegen eines “nicht gut gewesenen schriftlichen Teiles” leider nicht bestanden.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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  • Approbationsverfahren Zahnärzte aus Südamerika

    Approbationsverfahren Zahnärzte aus Südamerika

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    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte auf   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
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    Erfahrungsbericht südamerikanische Zahnärzte

    APPROBATIONSVERFAHREN VON SÜDAMERIKANISCHEN ZAHNÄRZTEN 


    EIN ERSTER ERFAHRUNGSBERICHT VON KLAUS SIMON       
    Klaus Simon ist Experte für die Unterstützung von Zahnärzten aus Südamerika  
    Tel. 04464 – 8507    klaus.simon@ewetel.net


    Einleitung / Präambel


     

    In Deutschland haben sich mit dem Berufsanerkennungsgesetz die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen geändert. Seit dem Jahr 2012 ist es südamerikanischen Ärzten und Zahnärzten erstmals möglich, unter Beibehaltung der Staatsangehörigkeit ihres südamerikanischen Heimatlandes, in Deutschland die Approbation zu beantragen. Zuvor war es für Ärzte und Zahnärzte aus Südamerika ohne deutsche Staatsangehörigkeit nur möglich, in Deutschland ihren Beruf mit einer zeitlich befristeten Berufserlaubnis auszuüben.

    Die 2012 in Kraft getretenen Veränderungen haben zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitsbelastung bei den deutschen Behörden geführt, wobei allerdings der Anteil der südamerikanischen Zahnärztinnen und Zahnärzte extrem gering ist und nicht für diesen Anstieg verantwortlich ist. Daten zu der Anzahl der Approbationsverfahren von südamerikanischen Zahnärztinnen und Zahnärzten sind nach meinen Recherchen im Internet nicht zu finden.Etwa 200 – 300 Personen aus Südamerika beantragen pro Jahr in Deutschland die Anerkennung ihrer Berufsqualifikation, wobei vermutlich nur ca. 10 Personen (oder geringfügig mehr) Zahnärzte sind.

    Ferner gab es in Deutschland in den letzten Jahren zwei weitere wesentliche Änderungen im Zusammenhang mit Approbationsverfahren von Zahnärzten:
    -Einführung einer Fachsprachprüfung auf dem Sprachniveau C1
    -Änderung der Definition des Begriffs der wesentlichen Unterschiede bei der Gleichwertigkeitsfeststellung

    Durch die Neudefinition der wesentlichen Unterschiede wird den Inhalten der zahnärztlichen Ausbildung eine größere Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grunde verlangen die Approbationsbehörden zur Prüfung der Gleichwertigkeit ein detailliertes Curriculum (Syllabus).


    Von den südamerikanischen Zahnärztinnen und Zahnärzten, die in Deutschland die Approbation beantragt haben, haben sich einige Zahnärzte freiwillig bereiterklärt, auf die Überprüfung der Gleichwertigkeit ihres Kenntnisstandes zu verzichten und stattdessen direkt die Kenntnisprüfung abgelegt. Mir sind mehrere Fälle sowohl positiv als auch negativ verlaufener Kenntnisprüfungen von südamerikanischen Zahnärzten bekannt.

    Die Überprüfung der Gleichwertigkeit der südamerikanischen Universitätsausbildung mit derjenigen in Deutschland führt regelmäßig zu dem Ergebnis, dass die südamerikanische Ausbildung nicht gleichwertig ist. Dennoch sind mir mehrere Fälle aus Brasilien, Kolumbien und Peru bekannt, wo die Approbation ohne Kenntnisprüfung erlangt wurde; die Zahnärzte konnten die durch die Behörde festgestellten Defizite durch Berufserfahrung und Fortbildungen ausgleichen.


    Wo liegen die Probleme?


    Die zahnmedizinische Ausbildung dauert in Südamerika, je nach Land bzw. Universität, 4 bis 6 Jahre. In manchen Ländern ist eine Internatur vorgeschrieben, deren Dauer 6 oder 12 Monate betragen kann. Insgesamt sind die Unterrichtsstunden mindestens auf deutschem Niveau, oft höher. Soweit so gut.

    Beim Vergleich der Curricula fällt auf, dass in Südamerika in der Regel integrierte Behandlungskurse (z.B. Klinik Erwachsene oder Klinik Kinder) angeboten werden, aus deren Namen man oft nicht auf die Inhalte der Kurse schließen kann. Ferner fehlen in den Fächerlisten oft eigenständige Kurse mit medizinischen Inhalten, wie Innere Medizin, HNO oder Hautklinik. Dies bedeutet nicht, dass diese Fächer in Südamerika nicht unterrichtet würden; vielmehr ist davon auszugehen, dass die entsprechenden Ausbildungsinhalte in anderen Kursen mit abweichendem Namen enthalten sind. Diese Umstände können jedoch dazu führen, dass die deutschen Approbationsbehörden oder die von ihnen beauftragten Gutachter fälschlicherweise annehmen, dass in der südamerikanischen Ausbildung bestimmte Fächer nicht oder nur unzureichend unterrichtet wurden.

    Schaut man sich die Intensität der Ausbildung in den einzelnen zahnmedizinischen Kernfächern an, so fällt auf, dass es erhebliche Unterschiede zur deutschen zahnmedizinischen Ausbildung gibt: In Südamerika werden Zahnerhaltungskunde und oft auch Chirurgie mit deutlich mehr Stunden unterrichtet als in Deutschland, wohingegen Kieferorthopädie und meistens auch Prothetik mit deutlich weniger Stunden unterrichtet werden.

    Die deutschen Approbationsbehörden geben daher häufig als Begründung für die Nicht-Gleichwertigkeit der südamerikanischen zahnmedizinischen Ausbildung an:
    -Defizite in Kieferorthopädie und Prothetik
    -Teilweise auch das Fehlen gewisser medizinischer Fächer

    Sehr oft haben die Zahnärzte insbesondere für Kieferorthopädie keine Fortbildungen und keine mit aussagekräftigen Arbeitszeugnissen belegte Berufserfahrung zum Defizitausgleich, so dass nur die Kenntnisprüfung übrig bleibt, um die deutsche Approbation zu erlangen.

    Weitere Probleme und Verzögerungen im Approbationsverfahren bereiten häufig fehlende Dokumente oder fehlende Beglaubigungen (Apostille oder Legalisierung durch die deutsche Botschaft) von offiziellen Dokumenten (z.B. der Universität).


    Welche Fehler werden von südamerikanischen Zahnärzten gemacht?


    In allen mir bekannten Fällen ist die Qualität der aus Südamerika mitgebrachten oder nachträglich beschafften Dokumente nicht zufriedenstellend. Die Zahnärzte prüfen häufig ihre Dokumente nicht mit der notwendigen Sorgfalt und bemühen sich auch gelegentlich nicht hinreichend um die Ausstellung korrigierter Dokumente. Beispiele sind Dokumente ohne Apostille, detaillierte Curricula (Syllabus) mit unvollständigen oder fehlerhaften Kursbeschreibungen, widersprüchliche Angaben zwischen Syllabus und Fächerliste mit Unterrichtsstunden, bis hin zu Arbeitszeugnissen, die außer dem Beschäftigungszeitraum keine inhaltlichen Angaben zur durchgeführten zahnärztlichen Tätigkeit machen.

    Ferner ist festzustellen, dass die ausländischen Zahnärzte sich oft erst relativ spät um fachkundige Beratung oder Unterstützung bemühen. Dies erfolgt häufig erst dann, wenn sie bereits die Approbation beantragt haben und dann Probleme mit der Behörde auftreten. Dann sind häufig schon Dokumente an die Behörde geschickt worden, die nicht hinreichend geprüft wurden und die eigentlich hätten korrigiert werden müssen.

    Ein weiterer Fehler ist, dass die in Deutschland möglichen 2 Jahre Berufserfahrung mit einer Berufserlaubnis nicht gezielt zum Defizitausgleich genutzt werden. In der Regel streben ausländische Zahnärzte zunächst eine Berufserlaubnis an, suchen sich eine Arbeitsstelle und stellen, nachdem sie schon einige Zeit mit der Berufserlaubnis gearbeitet haben, den Approbationsantrag. Zu dem Zeitpunkt der Beantragung einer Berufserlaubnis hat der Zahnarzt häufig keine Information, in welchen Fächern er Defizite hat, da seine Dokumente nicht ausgewertet wurden. Wenn er dann in einer Zahnarztpraxis gearbeitet hat, in der kein KFO gemacht wird, wäre es für ihn fatal, wenn dann die Auswertung seiner Dokumente im Nachhinein zeigt, dass er ein Defizit in KFO hat. Die Auswertung der Dokumente sollte daher möglichst früh, am besten vor einer Arbeitsaufnahme, erfolgen.


    Weitere Probleme


    Von den südamerikanischen Dokumenten, die bei der Approbationsbehörde eingereicht werden, müssen deutschsprachige Übersetzungen von einem beeidigten Übersetzer beigefügt werden. Die Anfertigung der Übersetzungen durch einen offiziellen Übersetzer verursacht hohe Kosten.

    Wenn man mit südamerikanischem Studium die Kenntnisprüfung vermeiden möchte, muss man auf alle Fälle diverse Kursbeschreibungen des Syllabus ins Deutsche übersetzen lassen. Mir ist sogar ein Fall bekannt geworden, in dem die Approbationsbehörde die Übersetzung des kompletten Syllabus gefordert hat. Hier geht es um viele Tausend Euro Übersetzerkosten. Hier kann es oft hilfreich sein, einen Rechtsanwalt einzuschalten, um die Anzahl der notwendigen Übersetzungen auf das notwendige Maß zu reduzieren.

    Ferner besteht die Hoffnung, dass zukünftig durch die neue Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe bei der ZAB in Bonn auch spanischsprachige Dokumente geprüft werden und der Syllabus nicht mehr übersetzt werden muss.


    Empfehlungen


    Bereits im Heimatland sollten die südamerikanischen Zahnärztinnen und Zahnärzte mehr Zeit und Sorgfalt dem Thema Beschaffung und Prüfung ihrer Dokumente widmen.

    Hierzu gehören insbesondere die Beschaffung einer personalisierten Fächerliste mit Unterrichtsstunden, möglichst getrennt nach Vorlesungen und Praktika, sowie eines personalisierten detaillierten Curriculums (Syllabus). Eine sorgfältige frühzeitige Prüfung der Dokumente erspart eine spätere Rückreise zur Korrektur der Dokumente durch die Universität. Bei der Prüfung der Dokumente sollte kontrolliert werden, dass die Kursnamen und Kursnummern in den Dokumenten korrekt sind, die Kursbeschreibungen aus dem richtigen Jahr sind und dass die Angaben zu Unterrichtsstunden und Credits nicht widersprüchlich sind.
    Die Dokumente der Universität sollten offiziell beglaubigt werden (Apostille oder Legalisierung durch die deutsche Botschaft).

    Bei der Beschaffung von Arbeitszeugnissen ist darauf zu achten, dass die in Deutschland existierenden Anforderungen an Arbeitszeugnisse, die zum Defizitausgleich im Rahmen des Approbationsverfahrens vorgelegt werden sollen, eingehalten werden. Typische südamerikanische Arbeitszeugnisse erfüllen diese Anforderungen nicht! Es werden in Deutschland für das Approbationsverfahren Arbeitszeugnisse benötigt, die viel detaillierter sein müssen und auch inhaltlich die ausgeübten Tätigkeiten beschreiben müssen.

    In Deutschland angekommen, hat natürlich erst einmal die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse Priorität. Je besser die Sprachkenntnisse, umso einfacher kommt man später in einer deutschen Zahnarztpraxis zurecht.

    Vor Beantragung der Berufserlaubnis und bevor teure Übersetzungen bei einem beeidigten Übersetzer in Auftrag gegeben werden, ist es ratsam, sich einen fachkundigen Berater zu suchen, der die vorhandenen Dokumente auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit prüft und der auch in der Lage sein sollte, die meist spanischsprachigen Universitätsdokumente hinsichtlich Defiziten zur deutschen zahnmedizinischen Ausbildung auszuwerten. Benötigt wird also idealerweise eine Person, die sich gut mit Zahnmedizin auskennt, die die notwendigen Sprachkenntnisse hat (spanisch bzw. portugiesisch), die die in Deutschland geltenden Vorschriften und Gerichtsurteile im Zusammenhang mit Approbationen kennt und die auch den Aufbau und die Inhalte des deutschen Zahnmedizinstudiums kennt. Ideal wäre eine Kombination aus Rechtsanwalt und Zahnarzt mit entsprechenden Sprachkenntnissen.

    Sofern Chancen bestehen, die Approbation ohne Kenntnisprüfung zu bekommen, und dies ist sehr häufig der Fall, und man auch gewillt und finanziell in der Lage ist eventuell mehrere Tausend Euro für Übersetzungen auszugeben, sollte auf alle Fälle eine detaillierte Auswertung des Syllabus vorgenommen werden. Die vorhandenen Defizite sollten ermittelt und eine Strategie zur Kompensation der Defizite erarbeitet werden. Diese Strategie kann in der Absolvierung bestimmter Fortbildungskurse und der gezielten Auswahl von Zahnarztpraxen bei einer Berufstätigkeit in Deutschland mit einer Berufserlaubnis bestehen, z.B. 18 Monate Tätigkeit als allgemeiner Zahnarzt mit möglichst hohem Anteil Prothetik und 6 Monate Tätigkeit in einer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie.

    Die Möglichkeit einer Berufstätigkeit in Deutschland mit einer Berufserlaubnis sollte auf alle Fälle gezielt genutzt werden. Diese Tätigkeit ist von der Approbationsbehörde als Berufserfahrung defizitkompensierend zu berücksichtigen. Mit viel Glück ist es in Einzelfällen auch möglich, die Zeit mit Berufserlaubnis über 2 Jahre hinaus auszudehnen.

    Da die Bearbeitung eines Approbationsantrages in der Regel längere Zeit in Anspruch nimmt, ist es empfehlenswert, bereits deutlich vor Ablauf der Berufserlaubnis den Approbationsantrag bei der Behörde einzureichen.

    Die Approbationsbehörden stellen in der Regel Info-Dokumente und auch einige Formulare für den Approbationsantrag im Internet bereit. In diesen Info-Dokumenten findet man aufgelistet, welche Dokumente bei der Behörde einzureichen sind.

     

    Basierend auf meinen Erfahrungen ist es sehr empfehlenswert, dem Approbationsantrag zusätzliche Dokumente beizufügen und sich hierfür professionelle Hilfe zu holen.

    Da bei südamerikanischen zahnmedizinischen Studiengängen die Fächerlisten nicht 1:1 mit den Fächerlisten deutscher Universitäten übereinstimmen, ist es sinnvoll, ein Dokument zu verfassen, in dem Erläuterungen zum Zahnmedizin-Studium in Südamerika gegeben werden und in dem z.B. erläutert wird, in welchem Kurs der südamerikanischen Zahnmedizin-Ausbildung Unterrichtsinhalte Innere Medizin, HNO, Hygiene, Dermatologie oder Werkstoffkunde enthalten sind, sofern hierfür keine eigenen Kurse existieren.


    Danke an Klaus Simon für diese detaillierte Ausarbeitung für südamerikanische Zahnärzte.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Medizin Münster 27.1.2018

    FSP Medizin Münster 27.1.2018

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    FSP Medizin in Münster bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster im Januar 2018.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details. Ich habe bewusst keine Korrekturen des Originalbeitrages vorgenommen.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung

     

    Ich habe die Fachsprachenprüfung am Samstag im Münster abgelegt und bestanden!


    War eine angenehme Erfahrung für mich. Patient hat sehr deutlich gesprochen.
    Herr Krüger ein 56- jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit 2-3 Wochen mit Heiserkeit, Dysphagie, Husten und Fremdkörpergefühl im Larynx vorgestellt hat.
    Dysphagie früher war nur bei der festen Nahrung und jetz auch bei dem Flüssigkeiten.
    Auf Nachfragen, ob er Fieber, Gewichtverlust, Aufstoßen, wurden verneint.
    Die Beschwerden hätten langsam begonnen und hätten sich mit der Zeit verschlechterten.


    Es ist wichtig zu erwähnen, dass er einige Tage Melene bemerkt habe. Hematemezis Gastralgie und ein produktiven Husten wurde verneint. Die Vegetativeanamnese war unauffällig bis auf, sellten Obstipation und Insomnie wegen nächtliches Husten.
    Der Patient habe ein Nikotikonsum 10-15 zig set 35 Jahren und trinke angeblich ein Fleich Bier am Abend.
    Chronische und Vorerkrankungen seien bei dem Patienten: DM Typ 2 seit 15 Jahren, Herzritmusstörung (möglicherweise Vorhoflimmer) seit 3 viertel jahre (9 monaten), fingerwurzen?  Bursitis, und Z.n Unfall mit Kostefrakturen( wurde nicht bestätigt)


    In Bezug auf Medikation nehme der Patient folgende Medikamente ein:
    Janumet 1000/50 mg 1-0-1, salbe,
    Markumar nach INR, und etwas für Schlafen b.B.
    Er sei allergisch gegen Voltaren und wie allergische Reaktion tritt mit Ekzem und Epigasterschmerzen.
    Seine Mutter sei mit 78 Jahren an Magenkarzinom gestorben. Vater sei gesund. Er sei Einzelkind.
    Er sei verwitvet, Pförtner beruflich, habe ein erwachsener Sohn und Hund zu Hause.


    Die anamnestische Angaben deuten am ehesten auf Larynxkarzinoma + hyperdosis wegen Markumar hin.
    Als D.D kommen in Betracht: Ösophagokarzinoma, lungenkarzinoma und GERD.


    Um meine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen sollten folgende Maßnahmen durchgeführt werden. Stationäre Aufnahme. Körperliche Untersuchung. Larynxskopie. Gastroskopie.


    Wichtig die Diagnose war Ösephageal Varicen laut Oberarzt, aber für mich war anderes.
    Das spielt kein Rolle, wichtig ein gute Anamnese, bringt 100% Erfolg.


    Viel Erfolg!

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

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  • KP Medizin Göttingen 25.1.2018

    KP Medizin Göttingen 25.1.2018

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    KP Medizin in Göttingen bestanden

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Göttingen Januar 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Göttingen


    Hallo zusammen! Ich habe die Approbationprüfung am 25.01.2018 in Göttingen bestanden.


     

     

     

    Prüfer:
    Dr. Stephan von Haehling (Innere),
    Dr. Alexander König (Innere),
    Dr. Alexander Emmert (Chirurgie)


    Erste Teil:
    Bronchialkarzinom, die Pat. hat vor eine Woche eine Segmentresektion gehabt:
    ich sollte Anamanese machen (keine Beschwerden, bei ihr hat man zufällig Lungenkrebs festgestellt).
    Dann habe ich körperliche Untersuchung gemacht:
    der Prüfer hat über Herzklappen gefragt, wie untersucht man die Lunge,
    warum machen Sie Klopfschall, Appendizitiszeichen?
    warum Schmerzen bei Blumberg (Peritoneumreiz)


    Dann habe ich eine Anamnesebogen ausgefüllt.


    Mündlicheprüfung: hat 1 Stunde gedauert


    Dr. Alexander Emmert (Chirurgie)
    Pathomechanismus von Herzinsuf,
    Frank-Starling-mechanismus,
    Stadien von Herzinsuf,
    Therapie


    Dr. Stephan von Haehling (Innere)
    Pat. 57 Jahre, hat Dyspnoe bei Belastung, was machen Sie?
    Anamnese: was fragen Sie und warum? Ursachen?
    Korp Untersuchung: wie?
    Zeichen von Herzinsuf,
    beschreiben Sie die Ödemen.
    wie machen Lungenerk. Herzinsuf?
    EKG interpretieren (wichtig ist zu erzählen wie man interpretiert, die Methode ist wichtiger als Diagnose): war VHF und ST Hebung.
    Fragen:
    Therapie VHF, warum ist diese ST-Hebung kein Zeichen von MI: weil es ansteigend ist (wüsste ich nicht).
    dann viele Fragen über Diuretika (welche? wie und wo werkt Furosemid?…)


    Dr. Alexander König (Innere)
    Pat. hat Diarrhö seit 6 Monate. was ist Diarrhö?
    ab wann sagt man chronisch?
    was fragen Sie? warum? Ursachen?
    Falls blutig: Diagnosen? Untersuchungen?
    Wasserig: Diagnosen?
    Nahrungsmittelallergien:
    welche? ich habe gesagt Gluten und Laktose, ich sollte auch Fruktose sagen.
    Untersuchungen für jeder Diag? mann muss auch den Pat. 2 Tagen nüchtern lassen (Das hat der Prüfer gesagt)
    Andere Ursachen? Medik: Welche? toxisch: was? Infekt: was?
    Aufklärung von Koloskopie. Falls unauffällig muss mann Biopsien machen? ich habe nein gesagt aber das war falsch.
    wo macht man Biopsien bei Zöliakie?


    Zwischendurch waren noch mehr Fragen.
    Man soll immer eine Strategie haben. Ganz wichtig ist immer “logisch” zu sein (Diag. muss mann nicht unbedingt kennen): immer sagen ich fange mit Anamnese an, dann mach ich KU (Inspektion, Palpation…).
    Die Stimmung war sehr gut. Die Prüfer waren sehr nett und ganz locker. Wir haben auch zusammen viel gelacht 😀


    Ich habe Fallbücher Innere und Chirurgie gelesen. Amboss hat auch viel geholfen. Ich habe auch Fallbuch Pharmakologie und EKG für Isabelle durchgeguckt (die waren interessant, habe ich aber leider kein Zeit gehabt, um alles zu lesen)


    Ich drücke euch die Daumen

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • FSP Medizin Münster 25.1.2018

    FSP Medizin Münster 25.1.2018

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    Prüfungsberichte und Protokolle –> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

    Wenn Sie mir eine Freude machen wollen, klicken Sie bitte nach Öffnen des Videos auf den YOUTUBE Button für eine vergrösserte Ansicht und über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.

    FSP Medizin in Münster bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster Januar 2018

     

    Hallo zusammen!
    Am 25.01 habe ich die FSP in Münster zum ersten mal abgelegt und bestanden.


    Mein Fall war Schlaganfall.
    Vor Beginn der Prüfung muss man sich den Prüfern vorstellen und neben den Angaben zu seiner Person auch kurz über sein Studium bzw. seinen bisherigen beruflichen Werdegang berichten.


    Jetzt zu meinem Fall:
    Herr X ist ein 57- jähriger Patient, der sich wegen seit 2,5 Stunden entstehender Kopfschmerzen, Ataxie, Emesis vorgestellt hat.
    Die Beschwerden seien nach dem Aufwachen aufgetreten und seither an Intensität zugenommen.
    Des weiteren klagt der Pt über halbseitige Lähmung, die die linke Körperhälfte betrifft.
    Zusätzlich teilt er mit, dass er Schwächegefühl und unheimlich viel Angst habe.
    Ferner sind der Pt folgende Begleitsymptome aufgefallen: Sprachstörung ( seine Partnerin habe es bemerkt) und dass seiner Blick sich ungewollt auf linke Seite lenkt.


    Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf einen Durchfall- 3- 4 mal/ Woche.
    Der Patient sei Raucher seit seiner Ausbildungszeit und rauche 6 Zigaretten am Tag in letzten 2 Jahren und vorher habe er 1 Schachtel/ Tag geraucht.
    Er trinke 2 Gläser Bier abends.
    An Vorerkrankungen leide er an:
    1. Hypertonie- seit 15 J (RF.)
    2. D.M. 2 seit 6 Jahren (RF.)
    3. Hyperlipidämie (RF.)
    Der Patient sei an der Halsschlagader und wegen Septumdeviation ( Verkrümmung der Nasenscheidewand ) operiert worden.


    Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von:
    1. Euglicon 20 mg 1-0-1
    2. ASS 1-0-0 (nach HSA OP)
    3. Sortis 20 mg 0-0-1 ( verträgt aber diese Medikament nicht gut)
    4. Imodium- gelegentlich


    Folgende Allergien seien bei ihm bekannt:
    Birkenpollenallergie und verträgt manche Obst nicht.


    In der Familienanamnese fanden sich:
    1. beim Vater – schwer heilende Wunden
    2. bei der Mutter – Depression und habe künstliche Darmausgang aufgrund CED ( Chronisch- entzündliche Darmerkrankung).
    Er habe Angst, dass er die gleiche Krankheit wie seine Mutter hat.
    Der 57- jähriger Patient sei in Scheidung, habe eine Tochter und einen Adoptivsohn und lebt allein.
    Der Patient sei Beamter in Ordnungsamt und habe viel Stress auf der Arbeit.


    Die wichtigste Sache ist, dass die Situation rasches Handeln des Arztes erfordert, weil die Beschwerden erst seit 2,5 Stunden entstehen.


    Zusätzliche Fragen:
    * Wie behandeln wir Schlaganfall?
    * Diagnostische Maßnahmen- CT- Aufklärung
    * Unterschied zwischen ischämischer Infarkt und intrazerebrale Blutung
    * Was muss man machen, wenn eine Stenose der HSA entsteht und Aufklärung
    * Unterschied zwischen TIA und Apoplex
    * Risikofaktoren
    * Ich habe Fragen nach allen Medikamenten bekommen und auch über CED


    Falls jemand noch Fragen hat, stehe ich gerne zur Verfügung.
    Viel Erfolg! 👍

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung
    Auch hier schon fast Fragen auf dem Niveau einer KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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  • KP Marburg Januar 2018

    KP Marburg Januar 2018

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Im UNiklinikum Marburg im Januar 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Marburg


    Prüfungsdatum Januar 2018
    Prüfungsort: Uniklinikum-Marburg


    Wartezeit: 9-10 Monate von der Anmeldung

    Lehrmaterial:
    Hauptsächlich 50 wichtigsten Fälle Innere, Chirurgie und Allgemeinmedizin.
    Außerdem 150 Fälle Innere und Chirurgie.
    Innere und Chirurgie in Frage und Antwort.
    Klinische Untersuchung von Marburg Protokolle für Innere und Chirurgie und Youtube-Kanal vom Amboss.


     
     
     
    Dem Prüfungsgremim gehörten an:
    Herr Tip Dr./Univ. Istanbul Ahmed Akinci (Facharzt für Innere Medizin),
    Herr PD Dr. med. Farzin Adili (Facharzt für Chirurgie),
    Herr Dr. med. Stefan Brenck (Facharzt für Allgemeinmedizin).


    Zunächst werden alle Teilnehmer in 4 Gruppen geteilt. Jeweils 3 Prüflinge.

    Der erste Teil (20 min):
    Du bist ein Hausarzt im Praxis. Patient kommt zu dir, du solltest ihn behandeln. Dazu gehört selbstverständlich Anamnese, Klinische Untersuchung und wenn es erforderlich ist Paar einfache Untersuchungen. Alles was man brauchen kann z.B. Stethoskop, Hammer steht im Zimmer zur Verfügung. Während des Gesprächs kann man Untersuchungen anfordern, indem man dem Patienten sagt beispielsweise wir werden den Blutzucker bestimmen, dann kommt jemand von den Helfern ins Zimmer rein und bringt dir den BZ-Wert.

    Bei mir hat der Pat. seit einem Tag spontan aufgetretene Rückenschmerzen. Dementsprechend war die Anamnese und die klinische Untersuchung. Es geht nicht darum, dass du perfekt alles machst. Es geht darum, dass du systematisch fragst und untersuchst. Bei mir z.B. habe ich während der Untersuchung vergessen, das Lasegue-Zeichen. Bei der mündlichen Prüfung später wurde ich danach gefragt.

    Der zweite Teil (30 min):
    Bereit zur Verfügung steht ein A4-Papier in einem anderen Zimmer. Drauf steht Anamnese, Befund, Diagnose, Procedere. Du solltest ausfüllen, keinen Arztbrief schreiben. Sondern alles was in den 20 Minuten gelaufen ist, aufm Papier notieren. Dein Schreiben geht später zu deinen Prüfer. Sie werden es lesen und vielleicht paar Fragen dazu stellen. Beispielsweise hast du MRT angeordnet, Warum denn ? usw.

    Der dritte Teil (60 min)
    Ich werde meine Antworten nicht schreiben, da es meistens die gleichen Antworte wie in Bücher sind.


    Der Internist Dr. Aknici fängst zunächst an.


    Stellt Paar Fragen zu Fall. Diagnose, Therapie, etwas zu Schmerztherapie.
    Dann zu Innere richtig.
    Er zeigte Röntgen-Thorax, ausgedruckt auf ein Stück Papier.
    Linke Lunge war fast vollständig nicht zu sehen.
    Er fragte nach Differenzialdiagnosen.
    Pleuraerguss war erwähnt.
    Hier fragte er wie kann ich unterscheiden zwischen Luft und Flüssigkeit im Pleuraraum. Antwort klinisch.
    Was macht man mit dem Erguss ? Punktion. Wie viel ? nicht mehr als ein Liter.
    Warum ? Kreislaufdekompensation.

    Weiter er zeigte Labor von den selben Frau.
    D-Dimere auffällig, Fragt was denkst du ? LAE.
    Er hat gesagt Frau hat CT und es war nachgewiesen.
    Was macht man ? Duplex-Beine sagte ich. und noch fragte er, Antikoagulation war meine Antwort wie hat er gefragt ich hab dann alles über Antikoagulation gesagt.

    Nun sagte er zurück zum Labor, TSH hoch was denkst du ?
    Hypothyreose. DDX, weitere Untersuchungen, Therapie.
    Dann sagte er dieselbe Frau hat am nächsten Tage plötzlich Atemnot, dann zeigte er Röntgenbild in Seitenlage und alle Bilder war Schwarz-Weiß ausgedruckt, also nicht so HD
    Hier war es Pneumothorax, was machst du ?
    Pat. symptomatisch Drainage, was heißt die Drainage Bülau. Da war er fertig.


    Dann geht es weiter mit dem Chirurgen Herr Dr. Adili.


    Erste Frage war kennen Sie das Lasegue-Zeichen. Ich habe ihm gesagt, ja sogar sehr gut. Trotzdem habe ich vergessen vorhin beim Patienten durchzuführen. Er sagte, ja deswegen frag ich. Ich hab dann erklärt wie macht man das. Danach fragte er kennst du Bragada-Zeichen. Nein, sagte ich. Er hat erklärte.
    Nächste Frage 28J mit Schwellung in der Leiste kommt zu Notaufnahme.
    Ich wollte reden über Anamnese und klinische Untersuchung. Er wollte direkt zu Diagnosen. Hier sagte ich Hernie. Was für Hernie ? Inguinal ? Welche Arten gibt es ? Direkt und Indirekt ? Erzählen Sie was zu Unterschiede ? Hab ich.
    Dann fragte er welche ist häufiger bei der indirekten angeboren oder erworben. Die Antworte kannte ich überhaupt nicht.
    Er hat mir erklärt das ist die angeborene.
    Nun weiter, er sagte der Patient sei (irgendwelches Wort auf Latein, das ich nie im Leben davor gehört habe). Da war ich verwirrt, ich hab aber von den anderen Prüfer verstanden, dass das Wort bedeutete Drogenabhängig.
    Hier sagte ich Aneurysma. Was für Aneurysma ? spurium.
    Er fragte was macht man damit, wenn es septisch ist ? Operation.
    Nächste Frage war Linksseitige Unterbauchschmerzen. Ich wollte die Chance ausnutzen und hier etwas erzählen.
    Das schaffst aber nicht beim Herrn Adili er wollte eine direkte Antwort.
    Sigmadivertikulitis sagte ich. Was sind das für Divertikeln echt oder falsch ? falsch.
    Nun wollte er 2 echte Divertiklen. Ich konnte nur Meckels erwähnen. Er sagte Traktionsdivertikel.
    Letzte Frage war können Sie 5 meldepflichtige Erkrankungen aufzählen. Da hatte ich meine Brain Block. Ich konnte mich nur an Masern erinnern. Ich habe versucht hier ein bisschen Zeit zu gewinnen um nachdenken. Mit erheblicher Schwierigkeit konnte ich die 5 hinkriegen.
    Am Ende war von Herrn Akinci MRSA in Blutkultur erwähnt.
    Die Frage war ist es auch meldepflichtig oder nicht ? Ich wusste die Antwort nicht, ich sagte aber nein.
    Er sagte doch MRSA in Blutkultur ist meldepflichitg.


    Nun zum Herrn Brenck.
    Zunächst zeigte er ein Bild Tophi vom Gicht am Ohr.
    Was ist das ? Was machst du nun ? Harnsäure bestimmen.
    Die waren hoch, was machst du nun ?
    Allgemeinmaßnahmen und noch sagte er. Ich habe alles erwähnt. Er wollte aber Alkohol hören. Ja, sagte ich. Wie viel darf er ? unter 30g.

    Er wollte aber wissen wie viel würde diese bedeuten.
    Wie viel Wein und Bier und so weiter. Das wusste ich nicht. Da habe ich ihm gesagt unter 2 Flaschen Bier und 2 Gläser Wein.
    Nein, er wollte, dass ich rechne wie viel 30 g von eine Flasche Wein ist. Ich hab es versucht aber nicht geschafft.
    WIr haben hier ca. 5 min beim Thema. Nun weiter sagte er.
    Was bedeutete Reha ? Warum gehen die Leute in die Reha ? .
    Der Sohn vom Patienten da oben war in einem schweren Unfall verwickelt und kommt vom Reha zurück. Er hat Ergometrie verschrieben bekommen.
    Die Frage war was bedeutet Ergometrie ? Da war ich vom Himmel gefallen. Da ich überhaupt keine Idee hätte, was Ergometrie bedeutete und was ist der Unterschied zwischen Physiotherapie und Ergometrie ist.
    Man fragt sich, aber du hast vorher viele Sachen nicht gewusst und direkt gesagt. Die Antwort lautet.
    Manchmal spürst du, dass der Prüfer fragt und keine Antwort erwartet oder er fragte sehr freundlich wenn du nicht antworten kannst, übernimmt er und antwortet. Hier war es aber anders. Dr. Brenck wollte eine Antwort, außerdem Ergometrie ist kein Bragada-Zeichen. Ergometrie kommt häufig vor.
    Ich hab so richtig hart in meinem Hirn gesucht. Dabei habe ich mich an Morbus-Sudeck erinnert. Ich habe gelesen, dass die Patienten neue Techniken lernen um ihre Behinderung zu überwältigen. Dementsprechend habe ich geantwortet und es hat gestimmt.
    Weiter fragte er über Impfungen. Worauf soll man beim 55-jährigen achten. Außerdem sagte er der alte Mann hat 2 Enkelkinder.
    Wovor soll ich fürchten, dass die Kinder vom Opa kriegen. Ich wusste es nicht. Er sagte Pertussis.

    Somit war die Prüfung beendet.


     
     
     
    Ich hab kurz draußen gewartet. Danach wurde ich gerufen und mir wurde mitgeteilt, dass ich sie bestanden habe.

    Viel Erfolg euch allen.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

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    FSP Medizin in Hamburg bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Hamburg.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Hamburg Januar 2018

     

    Protokoll FSP Hamburg, 23.01.2018
    BESTANDEN!!!


    Verdacht Diagnose Bronchialkarzinom /Ich habe Lungenkarzinom gesagt und geschrieben:


    Sehr geehrten Kollegen,
    ich berichte Ihnen nachfolgend über Herrn Dr. XY, geb. Xx. Xx. Xxxx, wohnhaft xxxxxxxx, plz Hamburg, der sich am 23.01.2018 in unsere Notaufnahmestation selbstständig vorstellte.
    Der in reduziertem AZ sowie kachektischem EZ, zu Ort, Zeit sowie Person orientierte 75-jährige Patient (ich habe 55 gehört und geschrieben) stellte sich mit seit gestern plötzlich aufgetreten Hämoptoe mit heller Blut bei uns vor.
    Des Weiteren klagte er über bohrende Schmerzen im Bereich rechten Schulter.
    Bis auf chronische Bronchitis sowie Verdacht auf KHK mit erlebte MI vor 2 Jahren, waren die Vorerkrankungen unauffällig.
    Z.n. 2x Stentanlage vor 2 Jahren.
    Bis auf Mucosolvan (der Patient hat mich nicht gesagt wie viel und wann), ASS bei Bedarf sowie Valeratropfen (ganz nicht sicher, ob ist so gesagt) bei Bedarf bei Schmerzen nehme der Patient keine weiteren Medikamente ein.
    Tabakabusus wurde mit 80 PY bejaht.
    Der Patient trinke gelegentlich 2 Gläser Whiskey.
    Allergien wurden verneint.
    Drogenabusus wurde verneint.
    Bis auf Gewichtsabnahme von über 5Kg binnen 2 Monaten, Hyperhydrose sowie Inappetenz war die vegetative Anamnese unauffällig.
    Der Vater des Patienten sei wegen MI verstorben.
    Die Mutter des Patienten habe an Brustkrebs gelitten.

    Der ledige Arzt wohnt allein in einer Wohnung an der EG.


    Körperliche Untersuchung wurde durchgeführt.
    Blutdruck, Temperatur, Puls wurden gemessen. Cor, Pulmo wurden auskultiert.
    EKG wurde geschrieben.
    Röntgen-Thorax wurde angeordnet.
    CT-Thorax mit Kontrastmittel wurde angeordnet.
    Bronchoskopie wurde angeordnet.
    Blutprobe wurde entnommen.


    Aufgrund der Anamnese habe ich eine Verdacht auf Lungenkarzinom.


    Der Patient wurde für 5 Tagen stationär zur Beobachtung und weitere Aufklärung aufgenommen werden.
    Thorakalchirurgiaches Konsil wurde bei Bedarf organisiert.
    Tabakkarenz sowie Alkoholkarenz.
    Betruhenwurde angeordnet.
    D. D. Tuberculosis, Pneumonie.
    Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
    Mit kollegialen Grüßen
    AÄ Zornitsa Petrova


    Der Patient hat zu viel geredet und hat mich zu viel unterbrochen. Er hat sein HA sowie Adresse nicht gesagt, weil alle diese Informationen waren schon in den Unterlagen vor mich geschrieben. So Ich habe ein bisschen diese Information selbst ausgedacht. (aber habe ich vergessen im Arztbrief zu schreiben.) Er sagte immer er solle sofort wissen was sei los, er sei ein privater Patient und möchte keine körperliche Untersuchung, er wolle nur wissen und Schmerzlinderungtablette zu bekommen. Es waren Momente wo er hat zu schnell sprechen begonnen und konnte ich ihn nicht mehr verstehen. Am Ende wolle er mit dem OA sprechen. Aber ich habe mit dieser Situation geschafft und dann war die Zeit schon vorbei.


    AA Gespräch:
    Das hat sehr ruhig gelaufen. Ich habe der Patient vorstellte aber ich habe einige medizinische Begriffe vergessen und habe ich die deutsche Version benutzt.
    Der OA hat genug Fragen gestellt und alle waren mit dem Thema verbunden. Ich habe alle Fragen beantwortet.


    Sie haben gefragt, z. B. Was anders machen wir in diese Situation, welche andere diagnostische Maßnahmen brauchen wir, welche Diagnose habe ich Verdacht auf sowie auch welche D. D. meine ich, warum es kann kein Pneumonie sein(kein Fieber, keine Erkältung und keine Eitersputum); welche Blutlaborwerte sollte wir beachten für die KM (ich habe kreatnin gesagt) weiter Fragen waren warum Kreatinin, was noch sollten beachten (ich habe Schwangerschaft gesagt und die ganze Kommission hat viel gelacht aber das war auch schon richtig), was enthält das KM und deshalb was anders soll in Beobachtung sein(ich habe Jod gesagt und erklärte dass wir über Jodallergie beachten) und endlich sie habe gefragt wo genau in den Körper ist der Jod bearbeitet (ich habe die Schilddrüse gesagt und das wir auch TSH, T3 sowie T4 untersuchen sollen), dann war noch eine Frage wann dürfen wir kein KM geben und habe gesagt beim Überfunktion.


    Zur Aufklärung des Patienten ich solltete Bronchoskopie erklären. Dann hat der Patient nur über Komplikationen gefragt.
    Aus den Begriffen ich wusste nur 2 nicht, Ptosis (ich habe das ganz vergessen wie ist auf Deutsch gesagt) und der andere habe ich nie gehört und deshalb ich kann das nicht mehr erinnern (etwas mit Adhäsion, glaube ich adhäsiolyse.. ) . Ich hatte Genu vagus, koronarografie, Phlegmone, Osteomyelitis, und die andere sind schon weg aus meinem Kopf.


     

     

    Am Ende sie bitten ich mich ganz vorstellen, woher komme ich aus, in welcher Bereich arbeite ich oder ob ich arbeite überall, wo habe ich Deutsch gelernt, war das mein erstes Mal in Deutschland, möchte ich in Bereich Hamburg zu arbeiten.

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Medizin Münster 21.1.2018

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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster Januar 2018

    Hallo Leute,
    Heute habe ich die FSP in Münster zum ersten mal abgelegt und Gott sei Dank bestanden.


    Herr XY ein 47-jähriger Patient stellte sich heute wegen plötzlich auftretender starker linksseitiger Kopfschmerzen vor.

    Der Patient berichtet, dass er den ganzen Tag in der Garten gearbeitet habe. Er habe in den letzten Tagen keinen Unfall gehabt.
    Darüber hinaus erwähnt der Patient, dass er 3 mal erbrochen habe. Das Erbrochene sei unauffällig gewesen. Ferner habe er Paresthesien in den linken Armen und sei er licht- und geräuschempfindlich.

    Außer die beschriebene Emesis ist die vegetative Anamnese unauffällig.
    Herr XY leide an Hypotonie. Vor 10 Jahren habe er eine Rippenprellung aufgrund eines Unfalls gehabt.
    Als er 34 Jahre war, wurde ihm eine Appendektomie durchgeführt.
    Er sei allergisch gegen Nickel und leide an einer Laktoseintolerenz.
    Als allergische Reaktion tritt Hautausschlag bzw Diarrhö auf.
    Er nehme regelmäßig … ( ich habe schon der Name vergessen) ein.
    Er hat einen Nikotinkonsum von 10PY und trinke gelegentlich Alkohol.
    Seine Mutter leide an einer Halswirbelsäulenerkrankung und sein Vater sei mit 63 Jahren an Hirntumor gestorben.
    Herr XY arbeitet bei einer Zeitung. Er ist geschieden und hat einen Sohn, der gesund sei.


    Aufgrund der anmnestischen Angaben gehe ich von einem Verdacht auf Apoplex aus.
    Als Differenzialmöglichkeiten kommen auch Migräne, Hirntumor, Hirnmetastesen in Betracht.
    Um meine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen würde ich die folgende Maßnahmen durchführen:


    Körperliche Untersuchung , BB, CRP, BSG, Gerinnungswerte, CT des Kopfs. evlt MRT. Etc


    Sie haben viele Fragen über die Diagnose und die DD gestellt.
    Die Untesuchungen. Die Therapie.

    Begriffe:
    ophtalmologue, Leukozytose, Dysplasie, Demenz, Brachialgie, indolent, Pulmo, Afebril


    Die Prüfer waren sehr nett und höflich.
    Viel Erfolg

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
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    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
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    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

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    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
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    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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