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  • FSP München Medizin 8.12.2017

    FSP München Medizin 8.12.2017

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    FSP Medizin in München bestanden

    Danke an den Doktor für diesen weiteren Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München am 8.12.2017.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München Dezember 2017

    Hallo Leute,
    Ich habe am 8.12.2017 die FSP abgelegt und bestanden.


    Der Fall war ein Colonkarzinom:
    Herr Schröder ist 58 jährige Patient, der sich wegen Bauchbeschwerden vorgestellt hat.
    Der Patient hat seit 4-5 Wochen Obstipation und manchmal Diarrhö.
    Er hat außerdem periumbilicale Bauchschmerzen beim Stuhlgang.

    Der Stuhl ist fest und manschmal weich, aber nicht blultig.
    Der Patient hat Appetitslosigkeit und Gewichtsabnahme von 2-3 kg.
    Er hat Zeichen von Anämie (Blässe, Müdigkeit).
    Der Patient klagte darüber hinaus über Belastungsdyspnoe.
    In der vegetativen Anamnese gibt es Schlafstörung.
    Der Patient raucht 30 Pack years.

    In der Vorgeschichte leidet er an Hämorrhoiden, arterielle Hypertonie, Arthrose und GERD.
    Er nimmt deswegen Valsartan, Ibuprofen, und Omeprazol.

    In der familien Anamnese hat der Vater Kolonpolypen, ein Sohn hat Hodenkarzinom.


    Die Fragen beim Arzt – Arzt Gespräch :


    1. Die Verdachtsdiagnose und Differenzialdiagnose ?
    2. Der Patient nimmt Valsartan gegen den Bluthochdruck. Ist diese Behandlung richtig bei diesem Patient mit Hämorrhoiden bzw. darf das sein und warum ?
    3. Welche besondere Laboruntersuchungen muss der Arzt in diesem Fall veranlassen ? (Tumormarker).
    4. Welche Ergebnisse erwarten wir im Blutbild bei diesem Patienten mit Blässen ? ( Hämoglobin ist niedrig, Anämie).
    5. Warum hat der Patient Anämie ? welche Test müssen wir in dieser Situation machen und wie heißt der Test ? (occult blood in Stool ).
    6. Was für Untersuchung muss der Arzt als Nächstes veranlassen (Abdomensonografie).
    7. Was erwarten wir im Ultraschall zu finden? (Metastasen in der Leber, manchmal freie Flüssigkeit bzw. Aszites).
    8. Was ist die nächste Untersuchung zur Stellung der Diagnose ? ( Koloskopie).
    9. Welche Befunde erwarten wir , wenn wir die Darmspiegelung durchführen.
    10. In welchen Wörtern erklären Sie Ihrem Patienten die Koloskopie ?
    11. Wenn der Patient Angst vor der Koloskopie hat, was werden Sie machen ? wie berühigen Sie Ihren Patienten ?
    12. Welche Komplikationen können durch die Koloskopie passieren ?
    13. Welche Therapie schlagen Sie für diesen Fall vor ?
    14. Wie begründen Sie die Dyspnoe bei dem Patienten ?
    15. Welche Krankheiten stehen unter den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ? (Morbus Chron und Colitis ulcerosa ).
    16. Was ist das Reitzdarmsyndrom? Könnte es sein, dass der Patient an diesem Syndrom leidet?


    Ich habe für die Fachsprachprüfung ungefähr 40 Fälle gelesen. Über das Colonkarzinom habe ich leider nicht gelesen, trotzdem habe ich es geschafft.


    Im zweiten Teil, die Dokumentation, hat man keine Zeit.
    Ich empfehle euch , einfache Sätze zu schreiben.
    Die Zeit reicht gar nicht für die schönen Sätze und Formulierungen, sondern vielleicht nur für einfache Sätze….

    Das Arzt – Arzt Gespräch war für mich der schönste Teil in der Prüfung.



    Um die Prüfung zu bestehen, braucht man diese Voraussetzungen:

    1. Man muss sehr gut Deutsch sprechen
    2. Man muss sich mit den lateinischen und deutschen Begriffen sehr gut auskennen.
    3. Man muss im ersten Teil viele Fragen an den Patienten stellen, die zu seinen Beschwerden passen.


    Viel Erfolg an alle.
    Dr. Mahmoud Khalaf

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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  • FSP München 16.12.2017

    FSP München 16.12.2017

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    FSP Medizin in München beim 2.ten Versuch bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München.
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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München 16.12.2017

     

     

     

    Hallo Leute,
    Ich habe am 16.12. FSP in München beim zweiten Versuch bestanden!


    Mein Fall war Migräne.

    Nickelallergie sowie Fruktoseintoleranz seien beim ihm bekannt.

    Er rauche 5 oder 6 Zigaretten täglich.
    Er trinke 1-2 Gläser Wein abends.
    Drogenkonsum wurde verneint.

    Er sei Journalist vom Beruf und sei seit 6 Jahren geschieden. Er habe eine erwachsene Tochter und die wohne bei der Mutter. Er habe einen älteren Bruder eine junge Schwester aber habe keinen Kontakt mit ihnen.

    Der Vater litt an Gehirntumor und daran sei vor 2,5 Jahren gestorben.
    Die Mutter leide seit 15 Jahren an Wirbelsäuleverkrümmung und habe Probleme beim Gehen.

    Herrn Lars Voigt ist 53- jähriger Patient und habe sich wegen seit gestern aufgetretener, zuerst stechender und danach drückender linksseitiger Kopfschmerzen vorgestellt. Er klagte über das Flattern, Lichtblitze, Schlafstörungen und die Schmerzausstrahlung in die Hand bis auf die Fingerspitze. Dabei habe er kein Bewusstsein verloren. Wegen aktuellen Beschwerden habe er 12 Tabletten das Paracetamol eingenommen aber die Schmerzen hätten nicht im Laufe der Zeit abgenommen. Begleitsymptome seien unauffällig bis auf eine Obstipation.

    In Vorerkrankungsgeschichte gab bei ihm:
    1. Hypotonie seit er Militär war
    2. Rippenfraktur vor 4 Jahren und er wurde deshalb hospitalisiert
    3. Unguis incarnatufs (Eingewachsener Nagel) der Großzehe links vor 4 Monaten
    4. Fieberbläschen an Oberlippe (das hat er gezeigt)

    Er nehme die folgenden Medikamente ein:
    1. Kreislauftropfen wegen Hypotonie täglich (er wusste nicht welche)
    2. Lefax Tabletten gegen Obstipation 20 Stück pro Woche


    Jetzt über die Prüfung.

    Erste Teil

    Der Patient hat nicht so viel geredet aber hat alle Fragen beantwortet und hat am Ende nur eine Frage gestellt:„Was ist mit mir?
    Ich habe Angst, dass das vielleicht Tumor ist, weil mein Vater daran gestorben ist.“)

    Zweite Teil

    Dieses Mal habe ich mehr geübt, um das Brief so schnell wie möglich zu schreiben und ich habe es auch geschafft.
    Ich konnte sogar nachlesen und korrigieren, was ich falsch geschrieben habe und ich wollte keine differential Diagnose und diagnostische Maßnahmen schreiben.
    Das habe ich mit Absicht gemacht.

    Dritte Teil

    Der Oberarzt war der selbe, der mir bei ersten Mal Patient war. Er hat mich erkannt.🙂
    Das Gespräch war sehr angenehm, ohne Aufklärung zu erklären.


    Jetzt werde ich die allen Fragen, die ich mich erinnere, aufschreiben:
    1. Was ist Verdachtdiagnose? Obwohl ich wusste, dass mein Fall Migräne war, habe ich HSW-Prolaps/Protrusion/Syndrom gesagt, weil ich Migräne nicht vorbereitet habe. Dann habe der Arzt gesagt, ja es kann sein aber was ist noch näher? Ich habe dann Migräne gesagt.
    2. Was kann noch im Betracht kommen? SAH und Tumor
    3. Was spricht dagegen? Wie werden Sie SAH ausschließen?
    4. Welche weiteren diagnostischen Maßnahmen werden Sie durchführen? CT und MRT
    5. Worauf sollen Sie dabei achten? Die Schilddrüsenüberfunktion, Niereninsuffizienz und Allergien sind Kontraindikationen.
    6. Was werden Sie bevor machen? Labordiagnostik
    7. Warum können wir motorische Schwäche haben? Wegen TIA und Thrombus des Herzens.
    8. Wie werden Sie einen Thrombus ausschließlichen? Mit Echokardiografie
    9. Was von Medikamenten würden Sie geben? Ich habe Diclofenac gesagt aber er hat mir noch zwei Medikamente erwähnt, leider weiß ich nicht welche. Ich glaube die fangen mit A und P.
    10. Was sind die Nebenwirkungen vom Diclofenac? Magenschmerzen


    Ich wusste nicht jede Antwort aber das spielte keine Rolle.

    Am Ende haben die mir gesagt, dass ich verbessert habe, was letztes Mal schlecht war, dass meine Grammatik (die Artikel und Deklination – das habe ich selber gesagt.
    Ihr sollt einfach selbstkritisch sein, nur so könnt ihr eure Fehler korrigieren) noch nicht auf dem C1 Niveau ist aber das man verbessern kann.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

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    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
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    3. Arzt-Arzt-Gespräch

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  • KP Kenntnisprüfung Medizin Münster V

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Münster 25.10.2017


    Hallo Zusammen,
    ich habe am 25.10.2017 im Uniklinikum Münster die Kenntnisprüfung Medizin geschafft.


    Prüfer:
    Prof. Markus Brand (Innere Medizin, Nephrologe),
    Dr. Boknik (Pharmakologe),
    Dr. Roos (Radiologe)


    Zunächst sind wir mit Herr Professor Brand auf die Station gegangen.
    Mein Patient hatte Polyangiitis ,
    alles darüber gefragt,
    dann Herz, Lunge,
    Abdomen Untersuchung,
    dann erzählen Sie den Patienten seine Krankheit ( Polyangiitis ),
    dann Dokumentierung der Befunde.


    Dann mündliche Prüfung:


    Pharamakologie:
    Patient mit Kopfschmerzen,
    Nackensteifigkeit,
    Fieber=> Meningitis,
    welche Antibiotika ?
    Dann ausführlich fast alle Antibiotikum gefragt.
    PPI genaue Mechanismus (CYP3A4),
    Prodrug, mit welche wichtige Medikament hat Interaktion ? Clopidogrel.
    Dann ausführlich Thrombozytenaggregationshemmer.
    Was ist Misoprostol ?


    Innere:
    Warum ist Hyperkalämie häufig bei Diabetiker ?
    Hyperaldostronismus, genaue Mechanismus.
    Dann alle mögliche Ursache von Hyperkalämie, welche Medikamente?
    Therapie von Hyperkalämie.
    Einpaar EKG:
    VHF, linksschenkelblock, AV-Block 1-


    Radiologie:
    Patient mit Sturz auf Hand,
    Coles und Smith und Skaphoidfraktur sind ausgeschlossen, trotzdem hat Patient starke Schmerzen.
    Was kann sein?
    Handdiskopathie, was machen wir? MRT
    Patinet mit Magenkarzinom,
    Palliative Maßnahme, mit Ikter und Pruritus. Was mache wir?
    Bilirubin und Cholestase Parameter sowie Sonographie von Leber. => erweiterte billiary Dukt=> Gallenstau.
    Was machen wir?
    PTCD , wann kontraindiziert?
    Massive Aszites, warum?
    Kollabierte Gallenblase kann wehränd PTCD perforiert werden und Peritonitis verursachen!!!
    Patient mit ARDS ,
    welche Bildgebung ??? Das wusste ich nicht😳
    Was ist Medizinproduktgesetz? Das wusste ich nicht!!!😳
    Was ist Duel CT??? Das wusste ich nicht 😳


    Meiner Meinung nach war eine schwierige Prüfung. Die Antwort von vielen Frage stehen nicht im Amboss.
    Trotzdem bemerken die Prüfer, wer viel gelernt hat 🤗
    Viel Erfolg

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • FSP München Medizin 8.12.2017 * 2.Bericht

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    FSP Medizin in München bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Düsseldorf.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München 8. Dezember 2017

     

    Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen…

    Ich habe gestern die Fachsprachprüfung in München zum ersten Mal abgelegt und bestanden…


    Ich bin nicht ganz sicher was für eine Krankheit war 😂.   Also das war mein Fall….


    Herr Böhm ist ein 52-jähriger Patienten,der sich wegen seit 2,5 Wochen aufgetretener, in den Rücken australender Abdominalschmerzen vorstellte.

    Die Schmerzen seien Paraumbilikal aufgetreten und hätten in ganzen Abdomen gewandert.
    Der Patient gibt an,dass er 5 Kilo innerhalb 5 Monaten abgenommen habe.
    Des weiteren klagte er über Hämatechesis und Vomitus von Mageninhalt 5 Mal täglich.
    Folgende Begleitsymptomen seien ihm aufgefallen:
    Asthenie, Blässe und kalte Hände.

    Der Patient leide an Tachyarrytmie seit 5 Jahren (er hat Herzrythmusstörungen gesagt.
    Ich habe gefragt welche- er wusste nicht genau aber sein Herz schlägt schnell und irregular) und Tinea ingvinalis rechts.

    Vor 5 Jahren sei er wegen Mandibularfraktur operiert worden und vor 2 Jahren habe er an Herpes Zoster gelliten.


    Die Medikamentenanamnese ergab eine Einnahme von Beloc 95mg1-0-0, herbale Tabletten wegen Insomnia und Salbe wegen die Tinea ingvinalis (die Name habe ich vergessen).
    Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Insomnia wegen die Diarrhö.
    In der Familienanamnese fanden sich Cholelithisis bedingt Ileus mit 80 Jahren und Hyperthyreose bei der Mutter und Ösophagus Varizen beim Vater.
    Er sei vor 3 Jahren an akute Blutung gestorben.
    Sein Sohn vom ersten Ehe leide an Down Syndrom.
    Er rauche nicht aber vor 5Jshren habe er 20 Zigaretten pro Tag vor20Jahren geraucht(20PY),trinke 1 Glas Bier abends und nehme keine Drogen ein.

    Er sei selbständig, habe eigene Reinigungsfirma, sei verheiratet und lebe mit seiner zweiten Frau und dem Sohn von ersten Ehe(er sei Betreuer)….
    Ich habe vergessen nach Allergie zu fragen und das fehlte in meinem Brief. Also ich muss sagen dass der Form des Briefes, den ich geschrieben habe, nicht genau wie hier ist und im Brief habe ich bis auf Verdachtsdiagnose geschafft.


    Ich habe als Verdachtsdiagnose MB. Chron gesagt.


    Der dritten Teil war schnell vorbei. Ich habe nur 2 Sätze über Patient Vorstellung gesagt und danach haben sie vielen Fragen über DD und Untersuchungen gefragt.
    Ich musste Rectal Tusche aufklären, warum in Anamnese habe ich für Schleim in Stuhl gefragt, Erregern des infektiös Enterokollitis…

    Zusammenfassend der Patient hat viel und sehr schnell gesprochen und ich musste ihn mehrmals unterbrechen, mein Arztbrief war nicht so perfekt, es war weit von perfekt😁, aber die Prüfern waren mit meiner medizinischen Kenntnissen sehr zufrieden und sie haben mir viel gelobt, aber hatten Bemerkungen ,dass ich 2. Mal Englisch statt Deutsch benutzt habe.😂


     

     

    Also viel Erfolg und bleiben sie positiv und ruhig. Man kann diese Sache im ersten Mal schaffen.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München Dezember 2017

     

    Hallo Leute, jetzt melde ich mich.

    Am Samstag 2.12.17 habe ich meine FSP in München abgelegt und Gott sei Dank bestanden.


    Die Prüfung läuft so:

    Zuerst ein bisschen Wartezeit (etwa 30 Minuten nach der vorgesehenen Zeit). Drei Prüfern, (alle drei sehr nett). Man geht in das Zimmer, alle sagen Hallo und grüßen sich einander. Die einladen uns, eine kleine Vorstellung von uns zu machen, d.h. Name, Erfahrung usw. Dann ein Prüfer beginnt: „ok, lass uns anfangen“. –
    Hallo, guten Tag-, und die Anamnese beginnt. Ich habe zuerst sehr schnell gesprochen und sie haben mir sofort verlangsamt „keine Beeilung, Sie haben 20 Minuten“ und haben der Uhr umgekehrt damit ich die Uhrzeit sehen könnte.


    Fall:

    Der Patient klagte über „vergrößerte Lymphknoten am Hals“ (ja, so hat der gesagt),
    Gewichtsverlust,
    Schweißausbruch,
    Probleme beim Kleidung wegen dieser Geschwulst am Hals und Husten.


    Falldeskription:

    Herr H. L. 78 Jahre, Ge: 87 Kg. G: 1.70 M, geb.: 01.05.1940. Rentner.

    Allergien/Unverträglichkeiten:
    Erdbeerenallergie mit Hauterythema und Rash sowie Penizillinallergie seien bekannt.

    Familienanamnese:

    Der Vater des Patienten sei an der Folge eines Larynxkarzinoms gestorben.
    Die Mutter des Patienten sei vor 61 Jahre (solche Sachen sagt der Patient nicht direkt sondern: „also, ich war 17 Jahre alt“).
    Die Schwester des Patienten sei an einem Apoplex, („Hirneinblutung“) mit 61 Jahren gestorben.

    Sozialanamnese:
    Der Patient sei Rentner (gelehrte Tätigkeit: Schneider) (genauso habe ich geschrieben) und wohne in einem Alterspflegeheim.
    Der Patient treibe regelmäßig Altersgymnastik.

    Aktuelle Beschwerde:
    Der Patient klagte über Gewichtsverlust von 3-4 Kilogramm binnen 2 Monaten,
    schmerzlose Lymphadenopathie am Hals sowie tagtägliches Fieber bis auf 39,4 Grad Celsius.
    Darüber hinaus berichtete der Patient über Astenie, Adynamie, und neulich von Husten.

    Als Vorerkrankungen leide der Patient unter chronische Konjunktivitis seit 20 Jahren, Hypercholesterinämie seit 5 Jahren, eine vermutliche Bandscheibenvorfall.

    In der Medikamentenanamnese gab der Patient an, er nehme regelmäßig Simvastatin 40 mg 0-0-1, Pantoprazol 40 mg 1-0-0, Ibuprofen 400 mg 1-0-0, und wende Augentropfen sowie ein Abführmittel bei Bedarf.
    Z.n. Unterarmfraktur vor 8 Jahren sowie Forunkulektomie vor 4 Wochen ohne dauerhafte Komplikationen.

    Der Patient rauche habe für 55 Jahre eine halbe Schachtel Zigaretten pro Tag (27,5 py) und trinke ein Glas Champan jeden Tag abends.
    Drogenkonsum wurde verneint.


    Ich konnte leider meine Verdachtsdiagnose (Lymphom) oder DD (Schilddrüsenkarzinom) oder über das weitere Procedere nicht schreiben, aber die haben die Struktur und Inhalt des Briefes überprüft.


    Für diesen zweiten Teil sind wir (3) Prüflinge in anderes Zimmer gegangen (ich habe dort meinen Brief geschrieben, dabei war eine Uhr (die andere 2 haben auf ihren dritten Teilen gewartet), nachdem die Zeit um war, habe ich etwa 10 „frei Minuten“ gehabt, die ich für Wiederholung der Information in meinem Kopf genutzt habe.


    Am dritte Teil habe ich der Patient anders als den Brief vorgestellt, weil es mir sinnvoller war:

    • Guten Tag Herr Oberarzt, mein Name ist D., ich bin der neue Assistenzarzt auf dieser Station, darf ich über einen neuen Patient berichten?
    • Ja, bitte
    • Es handelt sich um Herrn H. L., ein 87-jähriger Patient, der sich heute um 12 Uhr in der Notaufnahme bei uns vorstellte. Der Patient berichtete über seit 2 Monaten Gewichtsverlust sowie Lymphadenopathie. Als Vorgeschichte gab der Patient an, er leide unter………….der Patient habe Zustand nach:………….. Der Patient nehme regelmäßig……….ein, und — und — bei Bedarf. Erdbeerenallergie mit hervorgerufene Hauterythem sowie Rash und Penizillinallergie seien bekannt. Der Vater des Patienten……..(Familienanamnese) Der Patient rauche….(Noxen). Bezüglich der aktuellen Beschwerde, berichtete der Patient….(die ganze aktuelle Anamnese).
    • Meine Verdachtsdiagnose ist Lymphom und als Differenzialdiagnosen kommen in Betracht: … für mich nur Schilddrüssenkanzinom, Struma, etc.

    Jetzt die Haken:

    1. Am ersten Teil:
      1. Ja, der Patient redet viel, wie anderen Kollegen gesagt haben, man muss der Anamnese führen, lasst der Patient nicht zu viel selbst zu reden.
      2. Wenn der Patient will etwas nicht verständlich zu sagen, er wird umgangssprachliche oder regionale Ausdrücke nutzen und es wird schwer, ihm zu verstehen. Dont freak out wenn so was passiert ist, versucht eures Möglichstes zu tun um alles zu verstehen. Man kann sowieso nochmal fragen.
    2. Am zweiten Teil: 20 Minuten klingen viel, laufen sich aber sehr schnell. Ein Kugelschreiber mit Radiergummi würde sehr hilfreich sein.
    3. Am dritten Teil: Die Prüfer sind entspannt aber fragen viel.
      Die fragen viel über das was wir gesagt haben. D.h., wenn man eine Diagnose nennt, fragen die wie würde man diese Diagnose bestätigen…welche Studien, in welche Ordnung. So ja, wie andere gesagt haben, sie fragen auch über medizinische Kenntnisse, aber nicht zu viel. Trotzdem glaube ich, dass was sie eigentlich wollen, ist das wir sehr gut deutsch sprechen können. Andere Kollegin die auch bestanden hat, hat C2 Niveau.


    Fragen für diesen Fall:

    • Was spricht in diesem Patienten für einen Lymphom; was spricht dagegen? Was spricht für ein Schilddrüsenkarzinom, was spricht dagegen?
    • Was hat der Patient gesagt über seinen Aktivitäten, was hat er gesagt über…und über…und über??
    • Wie viel wiegt er? Wie groß ist er? Was ist für seinen Husten (ehrlich gesagt habe ich darüber nicht gefragt
    • Was würde ich in der körperlichen Untersuchung suchen? Was könnte ich finden? Was sucht man im Abdomen? (Hepatosplenomegalie) Wie würde eine „normale“ Untersuchung des Abdomens beschrieben werden?
    • Welche apparative Diagnostik und in welcher Ordnung wurdest du durchfertigen? Und was, wenn diese Untersuchung funktioniert nicht? Usw.

    Mehrere andere Fragen, an die ich mich nicht erinnert kann.
    – Am ende wartet man ungefähr 5-10 Minuten auf das Ergebnis.


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    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
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    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München

     

     

    am Freitag 08.12.2017 habe Ich die FSP abgelegt und zum Glück bestanden


    Herr Jörk Thomas ist 27 jähriger Patient der sich wegen seit einer stunde auftretener kopf-, Schultergelenk-, oberarm-,Bauch-, Schmerzen bei Z.n Fahradunfall vorstellte.
    Des weitern klagte der Patient über eine Übelkeit .die sich mit der Zeit verbessert hätte, sowie eine starke ‘Thorakalschmerzen beim tiefen Einatmen und eine bestehende Vertigo.


    Außerdem berichtete der Patient ,dass er nach dem Unfall das Bewussstsein verloren habe.und als er nach einigen Minuten aufgewacht habe,habe er diese komplex schmerzen sowie einige Abschürfungen im hinterkopf sowie hinter Ohrenmuschel bemerkt habe.
    Darüber hinaus gibt er an ,dass die schonhalting des Arms, eine Linderng des Schultergelenksschmerzen gebracht habe.
    An Vorerkrankungen leide der Patient an Thyreoiditis Hashimoto ,schambeinentzündung,Ohrengang exem.Außerdem klagte er über chronische Müdigkeit(Asthenie) und Antriebslosigkeit besonders Morgens sowie eine Obstibation..(vielleicht L-thyroxin dosis ist gering)
    der patient sei mit 8 lebensjahr wegen Phimose(vorhautverengung) operiert worden und ein anaphylaktischer Schock bei Z.n Bienenstich sei vor 2 jahren bei ihm bekannt ..
    der Patient nehem folgende medikamente ein:
    -L thyroxin 75 mg regelmäßig
    -Magnesium wegen Wadenkrampf
    -Kortison Tropfen wegen Ohrengang Exem
    -hält immer Adrenalin pen dabei (z.n anaphulaktischem Schock
    -Diclofenac wurde wegen schambeinentzündug eingenommen (jetzt abgesetzt)


    Allergien gegen braunes Pflaster sei bei ihm bekannt

    In der Familienanamnese fanden sich ein Gesichtsfeldausfall (skotom) (organische Ursachen wurden abgeschlossen),eine Depression bei der Zwillingschwester ,bypass beim Vater. Der Patient sei ein Studient an Erziehungswissenschaft 6 semester,lebe mit partnerin und habe keine kinder

    Die anamnistischen Aufgaben deuten am ehesten auf Polytrauma hin
    V.a schädel-hirn-Trauma
    V.a Schultergelenk Luxation
    V.a Rippen Fraktur
    V.a intraabdomenelle Blutung(milzruptur)


    zur weiteren Abklärung würde ich wolgende Maßnahmen durchführen:
    Körperliche Untersuchung
    Labor:BB,blutgruppe.INR.PTT
    CT schädel
    Röntgen Thorax-abdomen
    Abdomen Sonografie
    schulltergelenk Röntgen


    Die Fragen:
    wie man geht vor? (körberlich untersuchung..apparative diagnostika)
    warum ct?(blutung).
    warum Thorax Röntgen?( Rippenfraktur mit komplikationen).
    warum sonographie des Abdomens?(frei Flussigkeit besonders in Koller Pouch Raum bei Milzruptur)
    wie könnte die Milz rupturieren(einzeitig und zweizeitig mit erklärung)

    was könnte noch im schultergelenk sein?(clavicula -proximal Humerus-Fraktur)
    wen von Ärzte rufen Sie erst? (chirurg)
    hatte der Patient einen Helm? (habe ich nicht gefragt )
    wie geht man beim hypovolumischen schock vor? vitalzeichen kontrolieren ..zwei venöse zugänge..Flüssigkeitzufur..blutgruppe bei Blutung und blutkonserve bestellung.


    Mein Tipps
    1-ich habe alle vorgegangene Erfahrungen gelesen,was mir bei der Dokumentation sehr helfreich war
    2-bei der anamnese muss man nachfragen und wenn man etwas nicht verstehen kann ,muss man einfach so schreiben und so erzählen genau wie man es gehört hat ..bei mir zum Beispiel war so mit (gesichtsfeldausfall) ..
    3-Im letzten Teil..man muss langsam sprechen und die richtige Antwort nicht sofort angeben..
    Z.B ‘Frage:was für Diagnose? Antwort; die anamnistischen Angaben deuten am ehesten auf eine …..hin..weil der Patient so so so habe.


     

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    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
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  • FSP München Medizin 29.11.17

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    FSP Medizin in München bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München am 29.11.2017.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Medizin in München

    Hallo zusammen,

    Ich habe am 29.11.2017 die Fachsprachprüfung in München abgelegt und bestanden.


    Mein Fall war Ulcus Ventriculi.


    Bei dem ersten Teil war alles ziemlich angenehm, der Prüfer war sehr nett und sprach deutlich und langsam.

    -Anamnese:
    Der Patient (Herr Krüger 58 alt) hat viel gesprochen und selbst viele Informationen gegeben.
    Er stellte sich wegen seit 3 Wochen bestehende steckende Oberbauchschmerzen(unmittelbar nach Nahrungsaufnahme).
    Nach Angabe des Patienten seien die Schmerzen seit 2 Tage stärker geworden und aufgrund eines blutigen Erbrechens(2 mal) und schwarze Stuhl habe er Angst gehabt und sei in die Notaufnahme gekommen.* Er hat Angst ob es Krebs war oder so man muss Empathie zeigen.
    Begleitende Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit oder Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang werden verneint.
    Die Schmerzintensität wird mit 9 von 10 auf der Schmerzskala bewertet
    Als Vorerkrankungen bestehen eine arterielle Hypertonie behandelt mit ein B-blocker (1 mal täglich) und Rückenschmerzen (aufgrund der schweren Arbeit) behandelt mit Ibuprofen(fast 1 mal täglich).
    Er berichtete auch Kreuzbandriss vor 10 Jahren und Schleudertrauma vor 6 Jahren.
    Allergie: gegen Pflaster und Fruktose intoleranz.
    Er rauche 30 Zigaretten täglich seit 30 Jahren (45 Py) und trinke 1-2 Bier.
    Seine Mutter hat eine Wunde an der Wade- ulkus cruris.
    Keine relevante Vorerkrankungen des Vaters.
    Schwester: Darmresektion vor X Jahren.
    Er machte ein sehr stressige Arbeit aber welche ich hatte kein Zeit zu fragen!!
    *Ich rate Ihnen, dass Sie Ihre Notizen während der Anamnese ganz organisiert zu
    machen. So vergessen Sie nichts und gleichzeitig hilft das Ihnen sowohl beim
    Schreiben der Dukomentation als auch bei der Patintenvorstellung.


    -Schreiben:
    Ich musste mich sehr beeilen um alles zu schaffen(kein Zeit für DD).
    Ich denke dass es die wichtigste Teil der Prüfung ist.


    – Patientenvorstellung:
    Hier wird, wie schon vielmals gesagt wurde, nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch fachbezogene Kenntnisse überprüft
    Ich vorstellte den Patienten(in 5 Minuten!!), Oberarzt (sehr netter Man) fragte nach Verdacht- und Differenzialdiagnosen,Risikofaktoren sowie diagnostiche Verfahren. Man soll die Untersuchungsmethoden ganz genau erklären, in meinem Fall: Gastroskopie.
    Bei Nachweis einer Helicobacter-pylori-Infektion werden mittels Clarithromycin
    + Metronidazol (Eradikationstherapie) und zwecks Säurereduktion mit
    einem Protonenpumpeninhibitor (PPI, z. B. Omeprazol) behandelt.


    ** Hauptsache muss man vor der Prüfung nicht gestresst sein und das Gespräch während der Prüfung sehr gut steuern.
    Und das war alles. Ich habe vielleicht ein paar Fragen vergessen. Ich habe in dieser Gruppe viele Fälle gelesen und das war für mich eine gute Hilfe.


    Ich wünsche Euch viel Glück

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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  • FSP München durchgefallen

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    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

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    FSP Medizin in München auch beim zweiten Versuch nicht bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer leider nicht betandenen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München.
    Danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer nicht bestandenen Fachsprachprüfung in München

     

     

     

     

     

    Hallo liebe Kolleginnen, und Kollegen,
    gestern habe ich die Fachsprachenprüfung in München abgelegt, und zum zweiten mal…nicht bestanden!


    Mein fall war einen Ulkus Cruris Postthromboticum


    Der Patient sprach deutlich am Anfang, dann bisschen schneller wenn er zu Symptomen kamm, trotzdem konnte ich die wichtigste informationen sammeln: der ist 68 jahre alt, klagte über geschwollenes schmerzaftes bein seit 6 wochen (hier gebe ich nur die Details, wie sollte es geschrieben werden, könntet ihr von Mastern übernehmen), fast am Ende hatte er dann erwähnt, dass das Bein offenes ist (in ein ganz kurzer und diskreter Satz!!!)


    Seit 3-4 tagen haben die schmerzen verstärkt, er leide an Arterielle Hypertonie seit 4 jahren, nehme HCT, ASS, und andere Medikament gegen Inkontinenz,
    habe eine Thrombose vor 5 jahren, eine leistenhernie vor 20 jahren, darüber klagte er immer noch,
    nehme eine Salbe gegen Schmerzen, die aber ihm nicht geholffen hat.
    Keine Allergie sei bei ihm bekannt, Noxen habe ich vergessen zu fragen, und vegetative Anamnese ist unauffällig,
    Der Vater sei an Nebennierenkarzinom vor 15 jahren gestorben, und die Mutter litte an Darmbeutel!
    Er sei seit langem verheiratet, und lebe zusammen mit seiner Ehefrau, um die kümmert er sich (sie hat vor 4 jahren Apoplex).


    Der Patient war verwirrt, und wollte unbedingt wissen worum es geht, ich habe ihn beruhigt, und ich erklärte dass, ich keine Verdachtdiagnose stellen kann bevor ich ihn körperlich untersuche.
    Er wollte auch wissen was passiert mit seiner Frau, wenn er aufgenommen wird, ich sagte, dass die Sozialberaterin darum besorgen sollte,
    Die Zeit für Arztbrief ist sehr knapp um alle die details einzutragen, ich habe ein scheiße brief geschrieben, ich wollte bis zum Ende kommen, und das habe ich geschafft!


    Das Arzt- Arzt geschpräch war weniger stressig,


    ich habe die Verdachtdiagnose gestellt (Ulcus Cruris) wahrscheinlich postthromboticum, die Differentialdiagnose mit Trauma, CVI, und PAVK haben des Prüfers viel gefallen, auch die Behandlung, er fragte noch wie groß ist die Wunde, habe ich gesagt ich musste das selbst messen bei körperlicher Untersuchung!
    Auf die Frage welche Schmerzmittel sollten wir geben, und welche Beinlagerung sollten wir empfehlen konnte ich nicht antworten!


    Warum habe ich durchgefallen laut der Prüfern:
    Mein Arztbrief war nicht gut, und ich habe nicht die Fachbegriffe benutzt z.B.:
    Darmbeutel, das ist das erste mal ich habe diesen begriff gehört!…
    Sie sagten, dass ich trotzdem sehr gut sprechen kann!
    Meine Selbstbeurteilung: Ich habe viel Fehler gemacht, aber ich sollte die Prüfung trotzdem bestehen, man kann nicht Perfekt sein, meine meinung nach sie suchen die Perfektion!
    Meine Emfehlungen: Sei perfekt, oder verlassen Sie Bayern!


    Von 5 Bewerbern am vormittag, nur eine hat es geschafft! Die andere fälle waren Fraktur, Hyperthyreose, Bandscheibenvorfall


    Ich wünsche euch allen Viel Erfolg!

    Kommentare und Chat in FaceBook

    Ich kann nicht verstehen dass warum sie nicht bestanden haben was ist die grund?


    Der Brief. Eine Prüferin hat mir gesagte, dass der Brief das wichtigeste Teil ist. Man muss einen sehr gut Brief schereiben.


    Ja aber trotzdem.. man kann auch fehler machen das ist ganz normal… ich wriklich weiß nicht was mit diesen fs prüfungen passieren. Alle anderen Bundesländern haben gleiches Problem gerade.


    Höre niemandem zu. Sie haben keine Chance in Bayern die Prüfung zu bestehen. Sie haben eine gute Chance, viel Zeit zu verlieren.


     

    Das Problem ist tatsächlich, dass es in einigen Bundesländern eine immer schärfere Prüfung mit hoher Durchfallquote gibt. Allerdings ist auch zu beobachten, dass viele Mediziner erhebliche Sprachprobleme haben.

     

    Trotz seiner nun sechs Jahre als Arzt im Saarland hat Abbas auch heute noch, das gibt er offen zu, gelegentlich Probleme beim Schreiben von Patientenbriefen. „Da ist die Sache mit den Artikeln und zeitweise auch der deutsche Satzbau, wo ich hin und wieder noch überlegen muss.“ Er schämt sich aber nicht, in Deutsch nicht perfekt zu sein. „Innerhalb von wenigen Jahren oder sogar nur Monaten eine so schwierige Sprache so gut zu lernen, dass man sie fließend sprechen kann, ist unglaublich schwierig. Die ausländischen Ärzte müssen etwas in kurzer Zeit aufholen, wofür Muttersprachler 20 Jahre lang Zeit haben“, betont Abbas. Und nicht nur das: Eine neue Sprache, Prüfungen, um als Arzt anerkannt zu werden, neue Gesetze, eine andere Kultur: „Das ist sehr viel auf einmal und überfordert einige.“

    Abbas kann sich in seine ausländischen Kollegen gut hineinversetzen, kennt ihre Ängste und Wünsche. Denn vor Jahren hatte er ähnliche Gedanken: „Die ausländischen Ärzte, die gerade erst nach Deutschland kommen, kennen ihr Fachgebiet, haben jahrelang studiert und sind gut darin. Sie wollen nicht nur von einem Sprachkurs zum nächsten gehen, sondern in ihrem Beruf arbeiten, um ihre Familien ernähren zu können.“ Aus seinem Erfahrungsschatz sollen andere Kollegen aus Syrien nun lernen, deshalb rät Abbas ausnahmslos jedem, der nach Deutschland kommt: „Sprache, Sprache, Sprache ist das Wichtigste. Der Rest kommt danach von allein.“

    „Ohne die sprachlichen Voraussetzungen werden ausländische Ärzte meist nicht ernst genommen“, erklärt er weiter. Weder von Kollegen, noch von Patienten. Sie wirken dann, als hätten sie keine Ahnung von dem, was sie tun. „Das frustriert und macht die Kollegen psychisch fertig“, sagt Abbas. Aber auch die Ängste der Patienten kann er sehr gut nachvollziehen. „Zwischen Arzt und Patient muss ein Vertrauensverhältnis bestehen. Wenn das nicht vorhanden ist, weil der Arzt seinen Patienten nicht versteht und umgekehrt, dann weiß der Mensch einfach nicht, was mit ihm genau im Krankenhaus passiert und das macht Angst.“ Allerdings hätten viele Kliniken im stressigen Alltag weder die Zeit noch das Personal, um die ausländischen Ärzte zu unterstützen und sprachlich zu schulen. „Weil sich viele, vor allem von Kollegen, nicht ernst genommen fühlen, wechseln sie nach einem Jahr in eine neue Klinik, weil sie sich dort dann mit einem verbesserten Wortschatz besser präsentieren können.“ Abbas wünscht sich mehr fachliche Sprachkurse in den Krankenhäusern. Eine Idee, die bereits auf dem Winterberg umgesetzt wird.

     

    Quelle:  https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/sprache-sprache-sprache-ist-das-wichtigste_aid-6847992

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

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    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Düsseldorf Oktober 2017

     

    Hallo zusammen,
    Ich habe gestern die Fachspracheprüfung in München abgelegt und bestanden.


    Ein 78 jähriger Patient  (Name habe ich vergessen), der sich bei uns als vom Hausarzt eingewiesen vorgestellt hat.
    Er klagte über seit einer Woche Halsödem und geschwollene Lymphknoten im Halsbereich. Des weiteren berichtete der Patient, dass er keine Schmerzen in Halsbereich habe.


    Ferner sind der Patient folgende Symptome aufgefallen:

    Fieber 39,3,
    chronische Fatigue,
    Abgeschlagenheit,
    Nachtschweiß,
    Nervosität,
    unruhige Gefühl,
    Nykturie,
    Schlafstörungen,
    Appetitlosigkeit,
    Gewichtsverlust.


    Er leide an Hypercholesterinämie,
    Bandscheibenschmerzen wegen Arthrose,
    Chronische Konjuktivitis.
    Furunkul im Rücken vor vier Wochen und Prostata Hyperplasie.
    Er nimmt regelmäßig Simvastatin 40 mg 0-0-1 und bei Bedarf Ibuprofen und Pantoprazol als Magenschutz und Augentropfen einmal pro Tag ein.
    Seit 15 Jahren rauche er nicht mehr; aber früher 30 PY .Er trinke regelmäßig ein Glas Sekt abends. Er reagiert allergisch auf Erdbeeren (kriegt Pruritis und Exanthem)
    Sein Vater sei an einem Larynxkarzinom gestorben.
    Er habe eine Schwester, die an Hemiplegie leide.
    Er sei nie verheiratet, habe keine Kinder.


    Vedacht:
    Hodgkin Lymphom
    Differentialdiagnose:
    1- Lymphadenitis.
    2- Metastase anderer Karzinom z.B. Bronchial Karzinom.
    Mit der Patientin wurden folgende Maßnahmen gesprochen:
    Körperliche Untersuchung
    Laborbefunde(BB,CRP,BSG,CEA,TSH,fT3,fT4)
    Rö Thorax( Lymphknotenvergrößerung, Infiltration)
    CT Körper um Metastasen zu suchen.


    Ich habe noch zwei Prüflinge gesehen. Ihre Fälle waren Hyperthyreose und Fahrradunfall

    Viel Erfolg…..

     

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
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    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
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    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Münster 14.11.2017


    Ich habe meine Kenntnisprüfung am 14.11.17 in Münster abgelegt und, Dank sei Gott, bestanden. Ich versuche die wichtigste Teile zusammenzufassen.


    Prüfer:
    Prof. Markus Brand (Innere Medizin, Nephrologe),
    Dr. Boknik (Pharmakologe),
    Dr. Roos (Radiologe)


    Klinischer Fall: Eine Patientin mit Multiples Myelom. Auch unter Dialyse.

    Fragen:
    1. Was ist Multiples Myelom? Was sind die Kritirien?
    2. Herz untersuchen ( Es gab einen Herzgeräusch und irreguläres Herzrythmus)
    3. Eigenschaften von Mitralstenose und Mitralinsuffizienz
    4. Lungen auskultieren (es gab feuchte Rasselgeräusche, welche Lungenödem hinweisen)
    5. Peripheres Ödem bestimmen.
    Ich musste dann die bekannte Diagnose, die aktuellen Diagnosen, die Untersuchungsbefunde, die diagnostischen Maßnahmen und Behandlungsmaßnahmen auf einem Zettel aufschreiben.


    Mündliche Prüfung


    Dr. Roos:
    1. Was sind die Arte von Koronararterie-bypass-operation?. Welche Gefäße kann verwendet werden? Nachteile der Saphenos Vene Anwendung. Koronararterien nennen.
    2. Labor diagnostische Maßnahmen für ein unklares, akutes Abdomen.
    3. Strahlenschutz ( auch bei Kindern)
    4. Ein Röntgen-Thorax Bild beurteilen (Polytrauma Fall mit Hämatothorax, Rippenfrakturen, diaphragmatische Ruptur – hier war die Lagerung der Magensonde ein Hinweis)
    5. Unterscheiden zwischen transudative und exudative Pulmonarödem
    6. Unterscheiden zwischen Pneumonie und Lungenödem


    Dr. Boknik:
    1. BTMG (Betäubungsmittelsgesetz), die Klassen von BTM, Verordnung etc
    2. Behandlung von Diarrhö unter Kleinkindern
    3. Behandlung von Angstörungen
    4. Lithium Nebenwirkungen
    5. Therapeutische Breite
    6. SSRI (z. B Fluoxetin)


    Prof. Brand:
    Weitere Diskussion des klinischen Fall.
    1. Erhöhte PTH der Patientin erklären.
    2. Behandlung von sekundären Hyperparathyroidismus
    3. Erhöhte Phosphat der Patientin eklären.
    4. Behandlung von Hyperphosphatämie
    5. Wie unterscheidet man zwischen prerenales Nierenversagen und intrarenales Nierenversagen
    6. EKG auf einem Blick beurteilen (nur Diagnose) – in meinem Fall, ein Rechtsschenkelblock.


    Kommentar:
    Sowohl die Protokolle als auch Amboss waren mir hilfreich. Man muss nicht unbedingt alles richtig antworten. Viel Glück!

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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