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  • KP Marburg 24.11.2017

    KP Marburg 24.11.2017

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    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach

    Gerne beschreibe ich Ihnen in einem kurzem Video, wie Sie die Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten finden.

    Klicken Sie nach Öffnen des Videos bitte auf das YOUTUBE – SYmbol, um ein Like abzugeben. Danke. 
    Über ein LIKE würde ich mich sehr freuen.

    KP Medizin in Marburg bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Marburg November 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Marburg

    Liebe Kollegen:

    ich habe die Kenntnisprüfung in Marburg am 24.11.2017 bestanden.


    Prüfungskommission:
    Herr Prof. Dr. med. Joachim Bargon (Facharzt für Innere Medizin),
    Frau Dr. med. Karin Schütz (Fachärztin für Chirurgie),
    Herr Dr. med. Christoph Oberwittler (Facharzt für Neurologie).


    Fall:
    63 jährige Patientin mit alkoholischer Polyneuropathie. Ich musste Anamnese und körperliche Untersuchung durchführen. Wichtig war eine orientierte neurologische Untersuchung-Berührungsempfinden, Schmerz- und Temperaturempfinden, Pallästhesie / Vibrationsempfinden, Muskeleigenreflexe –durchzuführen. Periphere Pulse tasten. Wichtig!! Ich konnte ein Laborbefund der Patientin haben. Ich habe sie dann meine Verdachtsdiagnose, sowie das weiteres Vorgehen erklärt. (20 Minuten)

    Anschließend musste ich einen Brief mit Anamnese, KU, Beurteilung des Laborwertes, Diagnose, sowie weitere Procedere schreiben. (20 Minuten)


    Mündlicher Prüfungsteil:


    1.Neurologie:
    Alkoholische Polyneuropathie, Diagnostik, Differentialdiagnosen und Behandlung. Hier würde gefragt über Eigenreflex. Warum heißen so? Dermatome Untersuchung. Ich musste dann noch zwei neurologische Erkrankungen im Rahmen eines Alkoholabusus nennen. Funikuläre Myelose (Vitamin B12-Mangels) und Wernicke-Enzephalopathie (Vitamin B1-Mangels). Hier musste ich ein bisschen darüber sprechen.
    60jähriger Mann mit akuten Kopfschmerzen und leichten Meningismus. Woran muss ich denken? SAB/ Meningitis/ ICB. Meningismus-Zeichen? Ich musste erklären. Was machen Sie dann? CT des Schädels? Kein Hinweis auf Blutung? Dann? Liquorpunktion. Befund bei Meningitis? Befund bei SAB?
    Aphasie? Was ist das? Sprachzentrum? Broca und Wernicke. Unterschied zwischen Broca und Wernicke Aphasie? Danach Unterschied zwischen Zentrale und Periphere Fazialisparese? Wichtige Ursachen nennen. Abschließend noch etwas über andere Hirnnerven erklären.


    2. Chirurgie:
    PAVK? Akuter arterieller Verschluss? Ursachen? Diagnostik? Differentialdiagnosen? typische Stellen für Aneurysmata? Behandlung? wann interventionell, wann operativ? Wie ist das grob Prinzip der Katheterthrombembolektomie und Thrombendarteriektomie? Danach noch über CHA2DS2-VASc Score sprechen.
    Patient, Z.n nach Stürz, geschwollener US. Was machen Sie? Untersuchung. Prüfung peripherer Durchblutung, Motorik, Sensibilität!! Danach Röntgen des US. Bild gezeigt, Fraktur beschreiben? Es war eine kombinierte Fraktur von Tibia und Fibula. Keine Dislocation, Tibia 3 Fragmenten. Behandlung? Marknagelung und Plattenosteonsynthese Verfahren erklären. Im Verlauf selben Patienten klagt über starken Schmerzen sowie Schwellung des Beins. Woran muss ich sofort denken? Kompartmentsyndrom. Außer meine klinische Untersuchung was kann ich noch machen um meine Diagnose zu bestätigen? Messung des Gewebedrucks. Jetzt ist bestätigt. Was machen Sie? Fasziotomie.
    Abschließend noch eine Frau mit Schmerzen im Unterbauch links. Differentialdiagnose nennen. Hier für jede Dx. wurde was gefragt. (Frau Dr. Schütz fragt sehr detailliert)


    3. Innere Medizin:
    EKG mit Vorderwand- STEMI .Ich musste die ganze Behandlung dieses Patienten erklären. Medikamente bei der Aufnahme, interventionelle Verfahren, postinterventionelle medikamentöse Behandlung sowie präventive Maßnahmen. Patient mit ICM, EF 25% mit kardialer Dekompensation. Akute medikamentöse diuretische Rekompensation. Leitlinie-Herzinsuffizienztherapie?
    Trotz aller medikamentösen Maßnahmen keine Besserung der LV Funktion. Was könnten Sie noch machen? CRT-D oder ICD. Ich muss das EKG des Patienten sehen. Er wollte das hören!!
    Danach exazerbierte COPD, mit respiratorischer Globalinsuffizienz. Er hat BGA Befund gezeigt und darüber gefragt. Medikamentöse Maßnahmen in der Notaufnahme? Worauf muss ich achten bei SaO2 Gabe? Warum COPD Patienten Hyperkapnie haben? Trotzt alle meiner Maßnahmen weiterhin Verschlechterung der respiratorischen Insuffizienz. Dann NIV.
    40jähriger Patient mit Husten und Hämoptysen. Ich habe über B-Symptomatik, Auslandsaufenthalt, Nikotinkonsums und weitere Anamnese gefragt. Differenzialdiagnosen. Röntgen gezeigt. Bild mit bilateralen Verschattungen apikalen +Kavernen. Tuberkulose? Was machen Sie weiter? Stationäre Aufnahme, Isolation, Quantiferon-Test + 3 Sputum. Was ist Quantiferon-Test? Was werden Sie im Sputum sehen können? Danach Tuberkulose bestätigt. Behandlung?
    Abschließend Patient in der chirurgischen Station, Z.n OP. Akute Luftnot, pO2↓. LAE? Dx? Differenzialdiagnosen? LAE nun bestätigt. Behandlung?


    Ich hatte faire Prüfer, alle waren sehr nett und ruhig. Man muss aber sehr fleißig und strukturiert lernen.
    Bücher zur Vorbereitung: Fallbuch Innere Medizin und Neurologie, Pharmakologie Last Minute, Amboss, Herold Innere Medizin.


    Ich wünsche an alle viel Erfolg.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • KP Regensburg Bayern

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    KP Medizin in Regensburg bestanden

    Danke an den Doktor für diesen detaillierten Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin am 21.11.2017 in Regensburg


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    detailliertes Protokoll einer Kenntnisprüfung Regensburg November 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Regensburg


    Hallo liebe Kolleginnen und Kollege,
    ich habe die Kenntnisprüfung in Regensburg am 21.11.2017 bestanden.


    *Prüfungskommission:
    1. Prof. Dr. Salzberger (Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie) (Vorsitzt der Prüfung)
    2. Dr. Neumann (Facharzt für Wirbelsäulenchirurgie)
    3. Prof. Dr. Schmidt (Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie)


    *Patientenzuweisung am 20.11.2017 (Vormittag):
    Ich durfte ohne Zeitbegrenzung die Akte und Kurve durchlesen. Ich musste anschließend einen Bericht anfertigen. Ich hatte eine unfallchirurgische Patientin mit einer distalen Femurfraktur links, eine Pseudoarthrose nach Plattenostheosynthese an der Frakturstelle sowie Gonarthrose links. Die Patientin hatte Knie-TEP implantiert und Anfrischung der Pseudoarthrose bekommen, es war der 5. postoperative Tag.


    *Fragerunde, Patientenvorstellung und Voruntersuchung am 21.11.2017 (Nachmittag):
    Zunächst waren wir bei den Patienten, wir mussten unsere Patienten vorstellen.
    Alle Prüfer haben etwas verlangen, was wir durchführen mussten.
    Ich wurde vor allem über die Nebendiagnosen der Patientin gefragt:

    – Salzberger:
    Herz voruntersuchen, war unauffällig.

    – Neumann:
    wie Untersucht man die Beweglichkeit des gesunden Knies?
    Neutral-Null-Methode, ich habe sie durchgeführt und die Werte gesagt, war pathologisch.
    Welche Werte erwarten Sie bei Ihnen?
    Ich habe die Normwerte gesagt.
    Da meine Patientin Z.n. Cholezystektomie hatte, hat er gefragt: wie wird es heutzutage gemacht? Laparoskopisch.
    Welche Komplikationen und hat den Bauchnabel gezeigt? Nabelhernie.
    Wie untersuchen Sie das? Inspektorisch hatte sie keine Vorwölbung, ich habe dann palpiert und die Patientin aufgefordert zu pressen.

    – Schmidt:
    Meine Patientin hatte eine Carotisstenose. Wie untersuchen Sie das klinisch?
    Ich habe auskultiert und gesagt, man könnte evtl. Strömungsgerausche abhören.
    Wenn das Gefäß verschlossen wäre, was passiert? Schlaganfall.
    Und was noch können Sie bei dieser Patientin machen? Paraklinisch kann man zunächst Doppler/Duplexsonografie machen.
    Was wären die Befunde? In der Dopplersonographie wäre es bei Verschluss nicht komprimierbar, in der Duplex könnte man keine Strömung nach dem Verschluss objektivieren. Therapiemöglichkeiten bei der Patientin: Aktuell nur ASS und Statin.
    Welche operativen Therapiemöglichkeiten gibt es und ab wann? Es gibt spezifische Empfehlungen bei symptomatischer und asymptomatischer Stenose, normalerweise ab 70% Stenose interveniert man. CEA und PTA/Stent sind die mögliche Verfahren.
    Wir haben auch über duale Plättchenhemmung nach Stents usw. da gesprochen.


    Die anderen Kollegen wurde über
    Tetanus,
    Untersuchung der Wunde,
    Handdesinfektion,
    Wundinfektion,
    Untersuchung der Leber mit Kratzauskultation,
    Untersuchung der Wirbelsäule,
    Zeichen der TVT bei der Untersuchung und noch mehr gefragt.


    *Danach waren wir im Büro vom Prof. Salzberger:

    Salzberger:
    Patientin mit tiefer Beinvenenthrombose und schlagartig einsetzende Dyspnoe – Lungenembolie, wir haben auch über zentrale und periphere Lungenembolie gesprochen.

    Neumann:
    Patientin mit Femurfraktur und starke Blutung. Wie viel kann es bluten? 2 L. Die Patientin war hämodynamisch stabil. Wir haben auch über Flüssigkeitsbilanzierung gesprochen.

    Schmidt:
    Patientin mit Fieber und Krampfanfall, war eine Herpesenzephalitis.


    Andere Themen:
    Dengue,
    Malaria,
    Influenza mit bakterielle Pneumonie als Koinfektion,
    Osteoporose,
    Leberzirrhose,
    Pneumothorax,
    Kompartmentsyndrom,
    Stents und noch mehr.


    *Vorbereitung:
    – Fallbuch Innere Medizin, 150 Fälle von Thieme Verlag
    – Herold Innere Medizin
    – Fallbuch Chirurgie, 140 Fälle von Thieme Verlag
    – Amboss (Klinisches Wissen, Leitsymptome und praktische Fähigkeiten)
    – BASICS Bildgebende Verfahren
    – EKG für Isabel
    – Meditorium Podcasts für das Hammerexamen
    – Altprotokolle (Connect Finanz Regensburg archiviert die Protokolle)


    Ich war natürlich unheimlich nervös aber die Prüfungsatmosphäre war angenehm und freundlich. Man durfte auch Sachen nicht wissen. Wir haben immer Rückmeldungen bekommen „das reicht“ „ich bin zufrieden“.

    Die Prüfer haben uns auch geholfen, damit wir zur richtigen Antwort kommen.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

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    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
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    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • Archiv Protokolle der Kenntnis- oder Fachsprachprüfungen

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    Finden Sie in meiner Sammlung Protokolle und Berichte

    Ich recherchiere als Sachverständiger fast täglich im Internet nach Gerichts- und Behördenentscheidungen. So lese ich auch ständig die Berichte und Erzählungen der Ärzte und stelle oft fest, das ich die Berichte schon nach wenigen Tage in der Unendlichkeit des Netzes und auch bei FB nicht mehr  finden kann.

    So entstand die Idee einer Datenbank, in der man nach Prüfungsorten und Berichten auch noch nach Monaten suchen kann.

    Seit einiger Zeit veröffentliche ich daher  ausgesuchte Berichte und Prüfungsprotokolle, die dann über ein allgemeines:  … Prüfer war nett und Prüfung bestanden ….   hinausgehen.


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    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

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  • FSP München Humanmedizin

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    Bericht über eine bestandene FSP Fachsprachprüfung

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München.
    Gratulation zu der bestandenen Prüfung und danke für die Details.

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    Ich werde Ihnen ständig neue Berichte über die FSP aus ganz Deutschland authentisch einstellen.
    Das bedeutet, dass ich diese Berichte unkorrigiert übernehme, da die Ärzte auch bei kleinen Schreibfehlern wissen, was gemeint ist

    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München am 18.11.2017

     

    Hallo zusammen,

    Ich habe am 16.11.2017 die Fachspracheprüfung in München abgelegt und bestanden.


    Mein Fall war ein Inliner-Unfall mit linkem Oberbauchtrauma und beginnenden blutungsbedingten Schocksymptomen (zweizeitige Milzruptur mit hypovolämischem Schock).

    Herr Schärer ist ein 32-jähriger Pat., der sich heute morgens wegen seit gestern abends progredienter, ziehender, in die linke Schulter ausstrahlender Oberbauchschmerzen links bei Zustand nach Inliner-Unfall vorstellte. Er sei bei Inliner-Fahren mit linkem Oberbauch auf einen Pfosten aufgeknallt, was heftige Schmerzen hervorgerufen habe.
    Des Weiteren klagte er über seit dem Unfall bestehende Blässe, leichte Dyspnoe, Tachykardie und Vertigo.
    Zusätzlich seien ihm Bauchumfangsanstieg, sowie tellergrößiges Hämatom an der betroffenen Stelle aufgefallen.
    Ferner habe er Hämaturie bei Miktion bemerkt.


    Die Frage nach weiteren relevanten Symptomen wurde verneint.
    An Vorerkrankungen seien Meningitis bei Zeckenbiss, Migräne, infektöse Mononukleose (kissing desease) mit 17 und Hörsturz mit 29 bekannt. ( diese sind die fachlichen Begriffe, die man selber erkennen muss)
    Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von ASS wegen Migräne bei Bedarf, Eisen-Kautabletten (er ist vegan), Fettcreme gegen Ekzem 2 täglich (er benutzt sie an den Augenlidern).
    In der Familienanamnese fanden sich ein Larynxkarzinom, das chirurgisch reseziert wurde, mit Tracheostoma-Anlage bei Vater, kongenitaler Herzklappenfehler bei Tochter und rheumatische Arthritis bei Mutter.
    Er habe vor 5 Jahren 12-15 Zigaretten täglich für 15 Jahren geraucht und trinke jeden Tag abends ein Glas Wein.
    Allergie gegen Penicillin und Laktuloseintoleranz seien bekannt.


    Er lebe mit seiner Partnerin seit 6 Jahren zusammen, habe eine Tochter und sei Logopäde von Beruf, wo er unter Stress leide.
    Ich stellte im letzten Teil dem Prüfer den Patienten vor und wurde über die erste diagnostische Maßnahme gefragt (wie man vorgeht), dann sagte ich, dass man vor allem seine Vitalzeichen kontrollieren und stabilisieren müsste und eine gezielte körperliche Untersuchung durchführen sollte( Puls und Bauch abtasten, Darmgeräusche abhören), weil es sich hier um einen Notfall handelt, was den Prüfern richtig gefallen hat. Dann hat der Prüfer gefragt über die weitere Diagnostik mit Begründung (Labor: BB, CRP, BSG, Leuko, INR, Quick, PTT, Blutgruppe, LDH, Rönt-Thx: Ausschluss einer Rippenfraktur und eines traumbedingten Pleuraerguss, Abdomenübersichtsaufnahme: Ausschluss freier Luft bei Perforation, Sonographie: freie Flüssigkeit, Milz anschauen).


    Dann habe ich erzählt, dass ich 2 Blutkonserven aufbreiten muss, weil er am Ehesten Bluttransfusion brauchen würde und bei ihm eine Laparotomie dringend erfolgen sollte, um die Blutungsquelle zu erfassen und die Blutung zu stillen. Hierbei wollte ich weiter reden aber die Zeit war um 😊.


    Die Prüfer waren nett und der Patient war kooperativ und hat nicht versucht, mich zu verwirren aber ich habe von Anfang an das gesamte Gespräch geführt.
    Ich habe bemerkt, dass es den Prüfern sehr wichtig ist, dass ich jedes Detail in der Anamnese (sogar die Kleinigkeiten, wie seit wann lebt er mit seiner Partnerin oder wie alt war er, als bei ihm Migräne diagnostiziert wurde) entweder aufgeschrieben oder gekannt habe und nix übersehen wurde.
    Sie haben mir am Ende des dritten Teils gesagt, dass ich sehr gut gemacht habe und ich auf das Ergebnis noch warten muss. (Da war ich ziemlich sicher, dass ich bestanden habe)


    Nach 5 Minuten wurde ich gerufen und die Dame hat mir mitgeteilt, dass ich die Prüfung bestanden habe. Die Prüfer hatten jedoch nur eine Bemerkung, dass ich nicht gut den Unfallhergang beschrieben habe und ich das gut üben solle aber ansonsten war die Prüfung perfekt.


    Ich empfehle, bei solchem schwierigem Fall (Unfall mit Sturz) den Unfallhergang nicht zu beschreiben und darauf in der Dokumentation zu verzichten, falls man nicht genau gewusst hätte, wie er ihn beschreibt und das ist ja viel besser als Fehler zu machen und Zeit zu verlieren ( was ich gemacht habe🤣).
    Ich würde noch betonen, dass man gut vorbereiten und die Fälle mit jemandem gegenseitig üben sollte, um die Prüfung zu bestehen.



    Lernquellen:

     

    1- FSP Vorbereitung (ist voller Rechtschreib-, Grammatik- und Formulierungsfehlern aber der Inhalt ist sehr gut)
    2- DocCheck Flexikon ( sehr gut für den Wortschatz und die Formulierungen und fachlich zusammengefasst)
    3- Fallbücher Innere Medizin und Chirurgie ( ich empfehle, am Ende des Lernens die häufigsten Fälle in denen zu lesen)


    Zum Schluss wünsche ich euch viel Erfolg und viel Glück.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Kenntnisprüfung Zahnmedizin Thüringen

    KP Kenntnisprüfung Zahnmedizin Thüringen

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    Bericht über Kenntnisprüfung Zahnmedizin in Thüringen

     

    Danke an den Zahnarzt für diesen detaillierten Bericht, den ich in einem besuchenswerten FB Forum  Gleichwertigkeitsprüfung für Zahnärzte  des Kollegen Schulz gefunden habe.

     


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung in Thüringen Ende 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Zahnmedizin 2017


    Ich habe die Prüfung in Thüringen abgelegt und Gott sei Dank bestanden! 🙂

    Ich werde euch alles erzählen:


    1. Prüfungsablauf,
    2. Vorbereitung
    3. Verfahren in Thüringen


    1. Die Prüfung:


    Die Prüfung bestand aus 2 Teilen praktisch und mündlich wie in allen anderen Bundesländern.
    Es gab überhaupt keine Erfahrungen aus Thüringen; deswegen wusste ich nicht was mich erwarten sollte.

    Wir waren 3 Teilnehmer und haben mit dem praktischen Teil angefangen. Nur wenn man den praktischen Teil besteht, darf er weiter in den mündlichen Teil gehen. Es hat 4 Stunden Zeit gedauert und sie haben uns auch eine extra halbe Stunde gegeben.


    Unsere Aufgaben waren:


    -Metall-keramik-krone für Zahn 11 mit Abformung und provisorische Versorgung
    -Keramik-inlay für Zahn 36
    -Wurzelkanalaufbereitung eines Molares (Nur die Aufbereitung, wir sollten einen trepanierten Zahn mitbringen)


    Dann unmittelbar danach fand der mündliche Teil statt. Jeder geht allein in den mündlichen Teil.
    Ich war erst an der Reihe.


    Sie haben mir ein OPG gegeben und einen Parodontalbefundbogen mit Taschenmessungen und Rezessionswerte sowie Gipsmodelle. Ich sollte einen Behandlungsplan setzen. Sie haben mir 20 Minuten Zeit für die Planung gegeben.
    Der Fall war ein fast vollständiger Gebiss mit fortgeschrittener Parodontitis. Zuerst habe ich ganz generell über das synoptische Behandlungskonzept gesprochen und die richtige Reihenfolge einer Behandlung.


    -Nichterhaltungswürdige Zähne ziehen und zeigte welche Zähne gezogen werden sollen und warum
    -Parodontitistherapie und der Ablauf erklärt
    -Konservierende Therapie
    -Reevaluation
    -Prothetische Versorgung und was ich empfehlen würde und ein Alternativ
    -Nachkontrolle


    Diese Punkte habe ich ohne Unterbrechung erklärt aber ein bisschen mehr detailliert dann kamen die Fragen und sie waren alle fallorientiert


    -Offene und geschlossene Kürretage, werde ich von Anfang tiefe Taschen offen kürretieren? Meine Antwort war nein, ich werde alles zuerst geschlossen machen und wenn die refraktär sind dann offen kürrettieren. Er hat auch gefragt wie lang ich warten soll
    -Mikrobiologischer Befund in der Parodontologie? Nicht detailliert nur die Indikationen
    -Indikationen einer Antibiotiktherapie in der Parodontologie?
    -Prognose einer Parodontitistherapie im OK und UK, bei Frontzähne und Seitenzähne. Gibt es Unterschiede? Ungünstigere Prognose bei Mehrwürzeligen Zähne im OK insbesondere bei Furkationsbefall
    -Wann werden die Zähne nichterhaltungswürdig und ändert das sich wenn der Zahn strategisch ist?
    -Die Kieferhöhle war ausgedehnt und der Knochen war extrem resorbiert. Sie haben über die prothetische Versorgung gefragt und ich habe Implantation mit Sinuslift und Knochenaugmentation empfohlen. Nicht detailliert erklärt aber ein bisschen über Knochenersatzmaterialien erzählt
    -Wird der Patient bis dann ohne prothetische Versorgung bleiben?
    Nein war die Antwort und ich habe ein bisschen über Interim- und Immediate-prothesen gesprochen
    -Eine Teleskopprothese war das Alternativ. Welche Zähne nehme ich als Teleskoppfeiler?


     

     2 von 3 Zahnärzten haben bestanden

     


    Vielleicht gab es auch andere Fragen die ich dran nicht erinnern kann.


    2. Die Vorbereitung:


    Es hat bei mir fast 1 Jahr gedauert aber nur in den letzten 3 Monaten war es intensiv.
    Ich habe nicht zahnärztlich gearbeitet, nur 5 Monate hospitiert und selbst gelernt.
    Memorix war meine Hauptquelle aber bei einigen Themen war es nicht genug. Ich habe von anderen Bücher auch gelernt aber nur gezielte Themen die im Memorix fehlen


    -Parodontologie und KONS: Memorix und Einführung in die Zahnerhaltung
    -Prothetik: Memorix und ZMK
    -KFO: Memorix und Einige Skripte, die ich in der Gruppe gefunden habe
    -Chirurgie: Memorix und Einführung in die zahnärztliche Chirurgie
    -Alle andere Themen: Memorix
    -Praktisch: Einen Phantonkopf für 2 Monate gemietet.
    Wir durften auch eine Woche vor der Prüfung in der Zahnärztekammer 2 Tage üben


    3. Das Verfahren in Thüringen:


    Ich habe die Berufserlaubnis vor einem Jahr beantragt und nach 2 Monate bekommen. Eine Einstellungszusage war damals eine Voraussetzung und eine Fachsprachprüfung war nicht bei mir erforderlich. Meine Berufserlaubnis erlaubte nur Privatpatienten zu behandeln deswegen konnte ich keinen Job finden.
    Ich weiß nicht ob jetzt die Lage sich geändert hat oder nicht aber es war so bei mir.

    Letztens möchte ich sagen, dass mit Lerneifer und Durchhaltevermögen alles möglich ist.
    Es war ein langer anstrengender Weg aber es hat sich gelohnt als ich diese Wörter gehört habe:



    “Sie haben suffiziente praktische und theoretische Kenntnisse gezeigt.
    Herzlichen Glückwunsch.”


    Ich wünsche euch alles Gute. Gebt nie auf!

    Auszug aus dem ZHG Zahnheilkundegesetz

    § 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG


    Nach § 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG gilt für die Prüfung der Gleichwertigkeit § 2 Abs. 2 Satz 2 bis 6 sowie 8 ZHG entsprechend. Danach ist der Ausbildungsstand als gleichwertig anzusehen, wenn die Ausbildung des Antragstellers keine wesentlichen Unterschiede gegenüber der Ausbildung aufweist, die in dem Gesetz über die Zahnheilkunde und in der Approbationsordnung für Zahnärzte – ZÄApprO – in der hier maßgeblichen, zuletzt durch Gesetz vom 6. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2515) geänderten Fassung, geregelt ist (§ 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG i.V.m. § 2 Abs. 2 Satz 2 ZHG).


    Wesentliche Unterschiede


    Nur wenn wesentliche Unterschiede vorliegen, muss der Antragsteller nachweisen, dass er über die Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, die zur Ausübung des Berufs des Zahnarztes erforderlich sind (§ 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG i.V.m. § 2 Abs. 2 Satz 6 ZHG).

    Dieser Nachweis wird durch das Ablegen einer Prüfung erbracht, die sich auf den Inhalt der staatlichen Abschlussprüfung bezieht (§ 2 Abs. 3 Satz 3 ZHG; vgl. Gesetzentwurf der Bundesregierung, Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen, BT-Drs. 17/6260, S. 67: “Kenntnisprüfung”) und die eine Ausgleichsmaßnahme im Sinne des Art. 14 der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255 v. 30.9.2005, S. 22), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2013 (ABl. L 354 v. 28.12.2013, S. 132), darstellt.

    Eines solchen Nachweises bedarf es auch dann, wenn die Prüfung des Antrags nur mit unangemessenem zeitlichen oder sachlichen Aufwand möglich ist, weil die erforderlichen Unterlagen und Nachweise aus Gründen, die nicht in der Person der Antragsteller liegen, von diesen nicht vorgelegt werden können (§ 2 Abs. 3 Satz 4 ZHG).

    Gibt es überhaupt wesentliche Unterschiede ?

    Nur wenn “wesentliche Unterschiede vorliegen” wird überhaupt eine KENNTNISPRÜFUNG notwendig.

    Genau hier liegt das Problem!

    In vielen von mir betreuten Verfahren kommt es entscheidend auf die Prüfung und die Wertigkeit der vorzulegenden Unterlagen an.

    Wenn z.B. eine detaillierte Auswertung Ihrer Approbationsverfahren vor Antragsstellung “wesentliche Unterschiede” erkennen lässt, ist es dann meistens der Fall, dass die Zeugnisse und Universitätsbescheinigungen auch nicht den deutschen Approbationsbehörden genügen. Wichtig sind hier die Curricular = thematischen Unterrichtspläne mit den Details, weil sich nach EU-Recht Fachinhalte oft in anderen Fächern verstecken können.

    Weiterhin sind unbedingt aussagekräftige Zeugnisse und Bescheinigungen notwendig. In fast allen von mir geprüften Verfahren sind oft die Ausbildungen gleichwertig (teilweise sogar deutlich umfangreicher) gewesen, jedoch leider völlig unvollständig dokumentiert worden. Speziell die Berufserfahrung im Sinne des “Lebenslangen Lernens” bekommt inzwischen eine völlig andere Bedeutung. Curricular wurden zudem oft nicht (oder unvollständig) vorgelegt, da sie in der Vergangenheit von den Gutachtern und Behörden nicht gefordert wurden.

    Seit Änderung der Gesetzeslage im April 2016 geht ohne ein vorzulegendes Curriculum nichts mehr.

     

     

    Extrem hohe Durchfallquote bei Kenntnisprüfungen Zahnmedizin

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Zahnmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialitaeingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Examen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Zahnärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen. Ich erhalte hierzu ständig neue eMails, die ich aus Datenschutzgründen und Bitten der Beteiligten nicht veröffentlichen kann.

    Die Informationen durch eMails und Telefonate sind teilweise erschreckend.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen anscheinend andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere Teilnehmer die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen, oft keine Detailkenntnisse haben und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja möglicherweise davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP München nicht bestanden

    FSP München nicht bestanden

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    Kurz zur aktuellen Situation gesagt

    Durchfallquoten der Fachsprachprüfung



    Viele Telefonate zeigen mir leider ein anderes Erfahrungsbild als viele FaceBook Beiträge.



    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht). Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte mit negativen Erfahrungen (die durchgefallen sind) vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man (vermutlich in einigen Kulturen) anscheinend nur ungern zugibt, dass man etwas nicht geschaft hat.

    Oft wird die Fachsprachprüfung zu einer Kenntnisprüfung auf hohem Niveau auf das man sich gut vorbereiten sollte. Schnell kennt man wesentliche Begriffe nicht, wie wir nachfolgend aus dem authentischen Bericht einer Ärztin erfahren.


    Wie kann einer Prüfung an Phonetik scheitern ?

    Bericht über nicht bestandene Fachsprachprüfung


     

    Danke an die Ärztin, die uns von einer nicht bestandenen Fachsprachsprachprüfung in München berichtet.   Es scheiterte hier an der Phonetik, obwohl die Prüfer mit Anamnese, Arztbrief und Patientenvorstellung zufrieden waren.

    Die Phonetik untersucht als Teil der Lautlehre die Faktoren und Komponenten sprachlicher Laute. Sie ist ein eigenständiges interdisziplinäres Fachgebiet zwischen Linguistik, Biologie, Akustik, Neurowissenschaften und Medizin.
    Wikipedia

    Was hat die Phonetik mit einer Fachsprachprüfung zu tun !  Hinzu kommt, dass man auch regionale Aussprachen hat!
    Das dürfte eigentlich nicht sein, weil es bei der FSP nur auf das Sprachverständnis ankommt.



     

    Hallo zusammen,heute hatte ich die Prüfung in München. Ich habe nicht bestanden.


    Sie waren zufrieden mit Anamnese, Arztbrief und mit Patientvorstellung.
    Sie haben mir gesagt,dass bei mir Phonetik nicht am besten ist, und deswegen bin ich durchgefallen (Ich denke,dass meine Deutsch Sprache ziemlich gut ist😉 )

     

    Die Phonetik untersucht als Teil der Lautlehre die Faktoren und Komponenten sprachlicher Laute. Sie ist ein eigenständiges interdisziplinäres Fachgebiet zwischen Linguistik, Biologie, Akustik, Neurowissenschaften und Medizin.
    Wikipedia

     


    Herr Fürstner,ein 47-jähriger Patient stellte sich wegen 5 Monaten bestehender Gewichtsverlust vor.
    In diesem Zeitraum habe er 7 Kilo abgenommen. Des Weiteren klagt er über Polyphagie und Tachykardie. Ferner sind dem Patienten folgende Begleitsymptome aufgefallen: Diarrhö und Haarausfall. Er klagt über vermehrtes Schwitzen und Insomnien. Im Laufe der Zeit seien die Beschwerden schlechter geworden.


    An Vorerkrankungen leide er an Allergische Rhinitis und Hyperlipidämie.
    Er nähme regelmäßig Simvastatin 20 mg.
    Er wurde 2013 wegen Bursitis operiert.

    Es sei Allergie gegen Mandeln bekannt.
    Rauchen, Drogenkonsum oder Alkoholkonsum wird verneint.
    In der Familienamnese fanden sich Angina Pectoris beim Vater und Peritonitis bei der Mutter, sie ist daran gestorben.

    Er sei Verkäufer von Beruf und lebe allein.


    Diagnose: Hyperthyreose
    Diagnostische Maßnahme: Labor-TSH, fT3, fT4, TRAK
    Sonographie
    Szintigraphie


    Sie haben die Fachbegriffe nicht gefragt.
    Die Fragen waren:


    TRAK was ist,und wie wirken diese Autoantikörper an die Schilddrüse?
    Wie sieht die Schilddrüse bei Sonographie aus?
    Was wurden wir bei Szintigraphie sehen?
    Jod-Plummerung-wann und wie?
    Thyreostatika-Name und Dosierung?
    Wann machen wir die Thyreoidektomie?
    Warum haben die Patienten mit Hyperthyreose geschwollene Beine?
    Morbus Basedow?

     

    Meinung von BVFS Sachverständigem Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung ?


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben. Auffällig inzwischen, dass Ärzte aus EU eigentlich nur die FSP für die Approbation brauchen. Hier macht man derzeit das bestehen den Ärzten extrem schwer.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Nützliche Hinweise


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  • FSP Hannover Medizin

    FSP Hannover Medizin

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    FSP Medizin in Hannover bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Hannover.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Die FSP kann prinzipiell beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 Monaten einen neuen Termin geben.


    Interessanter Beitrag auf FB


    Guten Tag, liebe Kollege. Ihr habt Recht, jedes Bundesland hat seine eigene “Fälle”.
    Und die Fälle sind nicht mehr als 10-15 per Bundesland!
    Nur prüfende Ärzte wechseln sich, die Fälle bleiben aber unverändert. In Niedersächsische Ärtzekammer sind z.B 13 Fälle parat. Da Ich selber in Hannover, Niedersachsen wohne, wäre ich dankbar für jeder, die in Hannover seine FSP abgelegt, oder auch nicht hat hier mitteilen könnte, was für einen Fall er/sie gehabt hat.
    Bis jetzt weiss ich Bescheid nur über 3 Fälle:


    Herzinsuffizienz,
    Sprunggelenksfraktur
    und Sinusitis..


    Bitte meldet euch! Danke!


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Hannover 2017

     

     

    Herr May 68 jähriger Patient,der sich wegen seit heute Morgen bestehender zunehmender retrosternaler Thorakalschmerzen vorgestellt hat.
    Außerdem berichtete der Pat. ,dass die Schmerzen in den Hals und Mandibular sowie die linke obere Extrimitat ausgestrahlen hätten.
    Weiterhin erwähnte er,dass die Schmerzen von Nausea und kalten Schweiß (hyperhidrosis) begleitet seien.
    Zudem sagte er., dass er seit 6 Wochen an leicht Thorakalschmerzen leide ,die nur bei der Belastung aufgetreten seien und sich in Ruhe verbessert hätten.
    Veg. Anamnese war unauffällig bis auf Diarrhoe( ab und zu ). koloskopie sei durchgeführt worden und sei unauffällig gewesen.


    Vorerkrankungen:
    Diabetes mellitus seit 15 Jahre
    Art. Hypertonie seit 10 Jahren
    Hypercholesterinämie seit 10 Jahren
    Adipositas
    Nikotinabusus 55 py
    er sei vor 40 Jahren an Bandeinriss in der re. Arm operiert geworden
    Noxen:
    seltener Alkoholkonsum.
    Nikotinabusus 55 py.
    Medikamente:
    Ramipril 5 mg 1 0 0
    Metformin 1 0 0(die Dosis ist anamnestisch nicht bekannt).
    Atorvastatin 20 mg 0 0 1
    HCT 12.5 1 0 0
    Idioum ab und zu gegen Diarrhö
    er sei verheiratet aber wohne alleine und habe 2 erwachsene Kinder, die gesund seien.
    Die Eltern leben noch. Der Vater erleide Herzrythmusstörung. Die Mutter habe Niereninsuffizienz (Dialysepflichtig).
    Er habe 3 Brüder. Einer leide an Psoriasis.

    V.a:Herzinfarkt
    Aufklärung:Blutdruckmessung
    Fachbegriffe:
    Reanimatin
    Tinnitus
    Myom
    Leistenbruch
    Antidotum
    Augenhöhle

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Münster Humanmedizin II

    FSP Münster Humanmedizin II

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    FSP Medizin in Münster bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster Oktober 2017.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Die FSP kann prinzipiell beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster Oktober 2017

     

    Hallo Leute! Am 13.10 habe ich die Fachsprachenprüfung in Münster erfolgreich bestanden.


    Mein Fall war Nephrolithiasis, akute Nierenkolik. Plötzlich seit 1.5 Stunde aufgetretene starke Schmerzen in der rechten Flanke, die in die Harnblase und Genitalien ausstrahlten.


    Disurie,
    Pollakiurie,
    Oligurie,
    blutiger Urin, rosa Farbe.
    Chronische Erkrankungen –
    art Hypertonie,
    Tendovaginitis re Hand,
    Schlafapnoe,
    Nasenpolypen.
    Vorerkrankungen-
    OP wegen “Überbein” –
    Ganglion re Hand,
    Rippenprellung beim Handballspiel,
    Röteln –
    Rubeola und Masern –
    Morbilli als Kind.


    Fam Anamnese –
    bei der Mutter Skoliose (Seitwärtskrummung der Wirbelsäule) und Gehstörungen,
    beim Vater pAVK, Zeh Amputation.
    Noxen –
    Bier 1-2 Gläser täglich –
    deswegen Nierenkolik,
    Exraucher 1.5 Schachtel.
    Medikamente –
    Diltiazem 90 mg 1-0-1,
    Diklofenak Salbe b.B.


    Soz –
    getrennt,3 Söhne, der jüngere hat Hörstörungen (kann nicht gut hören-
    ich habe gut nicht gehört und geschrieben Surditas, die Prüfer sagte, falsch, aber ok),
    arbeitet beim Reisebüro –
    deswegen Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung), tippt viel.
    Wohnt allein. Altersentsprechend geimpft.


    Die Fragen waren – dd, diagnostik, Komplikationen Nephrolithiasis, Gründe der Tendovaginitis, Schlafapnoe.
    Keine Aufklärungen – nur Frage was denken Sie, was ich habe – aber ich habe viel gesprochen und erzählt, dass ich das Blut abnehme, Urin, Ultraschalluntersuchung, ggbf CT Bauch, warum.
    Der Pat sagte ok, ich habe verstanden. Keine Behandlung Fragen.


    Die Fragen waren einfach. Aber man muss alle Fachbegriffe gut wissen, besonders diese Sehnen, Ganglion, Schlafapnoe – Lieblingsthemen…
    Für mich war die Anamnese kompliziert, der Pat sprach zu leise, zu schnell – ich habe gefragt, bitte sprechen Sie langsamer und ich habe Sie akustisch nicht verstanden, muss aber alles richtig dokumentieren, dass sehr wichtig ist und so weiter.


    Ich habe sehr schnell gesprochen, wie Eliot Reed in Scrubs und war sehr nervös, aber bestanden.
    Die Fachbegriffe waren

    Inzision,
    Calcaneus,
    Dermatologe,
    Pankreaskarzinom,
    letal,
    vaskulär


    andere habe ich leider vergessen.
    Viel Glück!!

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Potsdam Brandenburg November 2017

    FSP Potsdam Brandenburg November 2017

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    FSP Medizin in Potsdam bestanden

     Danke an den Doktor für diesen ausführlichen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Potsdam / Brandenburg.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die beschriebenen Details, die wir gerne weitergeben. 
    Auch hier zeigt sich, dass teilweise die FSP schon sehr nah das Niveau einer KP Kenntnisprüfung hatte. Der Doktor wird auch seine KP schaffen, falls diese überhaupt notwendig wird.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Potsdam November 2017

    Ich habe die Fachsprachprüfung in Potsdam abgelegt und bestanden.


    Hiermit möchte ich meinen Fall mit euch mitteilen, da ich bei der Vorbereitung fast keine Erfahrungsberichte aus Brandenburg im Internet gefunden habe. Dieser Beitrag ist zeimlich lang. Ich hoffe trotzdem dass er den ratsuchenden Kollegen hilft. Ich möchte den Fall zuerst schreiben und am Ende ein paar Kommentare dazu hinzufügen.


    Herr Kühne ist ein 58 jähriger Patient, der sich aufgrund am Vortag aufgetauchter Brustschmerzen vorstellte. Desweiteren berichtete der Patient, dass die druckende Schmerzen plötzlich beim Aufstehen gegen 6:30Uhr aufgetreten seien und dass die bei 7 bis 8 auf der Schmerzskala verspürt würden. Der Patient sagte dass er sich sofort flach gelegt habe, bis es nach ein paar Minuten zu einer geringen Erleichterung gekommen sei, jedoch wären die Schmerzen nicht vollständig rückläufig. Eine Ausstrahlung der Schmerzen sowie ein Atemnot wurden vom Patientn verneint. In diesem zusammenhang ist zu erwähnen dass er weder eine Dyspnoe noch eine Orthopnoe habe.

    In der Voranamnese wären ähnliche Beschwerden am letzten Jahr beim Fahrradfahren mit den Freunden auffällig, trotzdem habe er keinen Arzt dafür aufgesucht. Er wurde in den letzten Monaten mit einer Bronchitis diagnostiziert und solle vom einem Arzt verschriebene Antibiotika einnehmen. Der Patient sei aber damals nicht überzeugt gewesen und habe die Symptome homöopathisch selbst veresorgt. Zudem fiel auch in der Voranamnese einen seit Monaten bestehenden trockenen Husten auf, mit besonderer Verschlechterung am Morgen. Eine seit Jahren rezidievierende Obstipation wurde vom Patienten erwähnt, die auch homöopathisch behandelt konne.

    Es gab keine bekannte Vorerkrankungen, keine Einnahme von Dauermedikamenten sowie keine vorbekannte Allergien. Der Patient hat die Störungen bei der Miktion und Defäkation verneint.

    In der Vegatativeanamnese ergab sich kein Fieber, kein Hyperhydrosis, keine Appetitlosigkeit, keine Gewichtsänderungen sowie keinen Aufenthalt im Ausland in der letzten Zeit. Er sei 177cm groß und wiege 74kg.

    Es fiel ein Nikotinabusis mit 1 Schachtel pro Tag seit dem 15. Lebensjahr (43 PY) und ein Alkoholabusis von Bier 8-9 Mal pro Woche auf.

    Dem Patientn nach sei er zu uns gekommen, damit seine Frau zufrieden sein konne. Er wollte tatsächlich nicht zum Arzt gehen, weil er ärztliche Behandlungen nicht leiden konne.

    Herr Kühne sei 3 Mal verheiratet und habe 2 erwachsene Sohne und keine Geschwister. Der Vater starb an einem Herzinfarkt im 49 Lebensjahr. Die Mutter ist noch am Leben und leidet an Diabetest mellitus und Arthritis. Er wohne mit der Ehefrau zusammen. Er arbeite in einer Lager für eine Gasinstillationfirma, und klagte über Stress bei der Arbeit.


    Verdachtsdiagnose:
    Angina Pectoris DD COPD-Exazerbation DD Pneumonie

    Procedere:
    EKG
    Röntgen-Thorax
    Labor: BB, Troponin, CRP, BSG
    LuFu


    Die 2 Prüfer waren ein Internist und ein Chirurg.

    Das Aufnahmegespräch dauert 20 Minuten, dann hat man 20-Minuten Zeit um den Brief fertigzuschreiben. Zunächst wird ein Arzt-Arzt gespräch für 20 Minuten geführt.

    Beim ersten Teil wurde die Rolle des Patienten von einem Prüfer gespielt. Hier hat der Patient meine Frage nicht deutlich beantwortet und wollte immer über seinen Stress mit seiner ehemaligen Frauen und mit der Arbeit reden. Ich musste ihn mehrmals höflich bitten nur auf unser Gespräch zu konzentrieren. Er war ein bisschen aufgeregt und dachte, dass er keine ärztliche Hilfe braucht und dass alles mit einem Bier besser gehen könnte. Er fragte am Ende des Gesprächs wie es weiter gehen soll, und ob er mit einem elekrischen Schock behandelt würde (wie ihm seine Arbeitskollegen sagten).

    Beim dritten Teil habe ich meinen Aufnahmebericht abgegeben und den Fall vorgestellt (ohne den von mir geschriebenen Bericht volesen zu dürfen). Dann hat der andere Arzt einige Fragen über die Verdachtsdiagnose und Differenzialdiagnose gestellt. (z.B sagte er dass das EKG unauffällig sei, und fragte was ich zunächst verordnen wolle…).


    Ich sollte danach dem Patienten klären, wie die Therapie für COPD läuft.
    Und sollte ein paar Fachbegriffe definieren, und zwar:
    Rehabilitation,
    EKG,
    Schaufensterkrankheit,
    Schlaganfall,
    Schenkelhalsfraktur.


    Die Prüfer waren sehr nett und am Ende habe ich das Ergebnis sofort bekommen.


    Hauptsache muss man vor der Prüfung nicht gestresst sein und das Gespräch während der Prüfung sehr gut steuern. Ich würde euch auch empfehlen, sehr aktiv bei der Hospitation zu sein.
    Eine fließende Sprache kommt nicht mit der Schweigsamkeit. Deutsch ist unsere 2. oder 3. Sprache und wir dürfen Fehler machen solange wir lernen. Am Anfang zeigen die Kollegen Verständnis für unsere Fehler, nutzt ihr diese Gelegenheit und spricht ihr so viel wie möglich und bittet ihr um Korrektur. Nach ein paar Wochen/ Monaten wäre es peinlich, wenn man viele Sprachfehler macht.

    Ich wünsche euch viel Erfolg in der Prüfung und einen guten Anfang in Deutschland.


    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung ?


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
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    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
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    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

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    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
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    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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  • FSP Hamburg November 2017

    FSP Hamburg November 2017

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    FSP Medizin in Hamburg bestanden

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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Hamburg November 2017

     

    FSP Hamburg, den 01.11.2017


    Herr XY, 62 Jahre,

    mit Dyspnoe,
    nach 4 Stufen Dyspnoe,
    Bei Belastung,
    2 Kissen zum Schlafen,
    Orthopnoe.

    Seit 1 Tag wirklich schlechter geworden.
    Bekannt COPD,
    Myokardinfarkt 2012,
    akuter arterieller Verschluss 2014.
    Z.n. Bypass rechtes Bein und Herzkatheder mit Stent.


    Medi:
    ASS,
    Prednison,
    Pantoprazol,
    Kortisonspray,
    Simvastatin


    Raucher. Rentner. Hat als Bergarbeiter gearbeitet.
    Verheiratet, 2 Kinder.

    Hausstaub- und Katzenhaareallergie.
    Vater: Bronchitis.

    Verdachtdiagnose:
    Bronchialkarzinom.

    DDx:
    COPD Exazerbation,
    Herzfehler,
    Asthma


    Der Pat. hatte schwere Dyspnoe und fragte nach Medikamente, deswegen habe ich ihm Sauerstoff durch Nasensonde gegeben.
    Körperliche Untersuchung,
    Pulsoxemetrie,
    Röntgen des Thorax,
    Blutentnahme,
    BGA,
    Pulsoxemetrie


    Dann nach Arzt-Arzt Besprechung:
    CT des Thorax und Bronchoscopie Aufklärung.

    Fachbegriffe:
    Atelektase-
    Metabolische Azidose-
    Lumbago-
    delirium tremens-
    Rigor-
    Hyperthermie-
    Paraneoplasie-
    Commotio cerebri-
    Nystagmus


    Sie waren sooo nett und freundlich.

    Quellen:
    Fallbuch Innere Medizin,
    Zusammenfassung vom Facebookgruppen,
    Kommunikation für ausländische Ärzte,
    Doctorsabroad Onlinekurs.

    الاختبار باذن الله سهل و مافي داعي للخوف. المهم التحضير الجيد، و الواحد ياخد
    Anamnese كويسة
    و يكون سريع بال Dokumentation
    و فعلا بهمون يختبرو اللغة مو العلم الطبي


     

    Viel Erfolg!!!

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    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
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    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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