Kategorie: Aktuelles

  • FSP Medizin Münster 25.1.2018

    FSP Medizin Münster 25.1.2018

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    FSP Medizin in Münster bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster Januar 2018

     

    Hallo zusammen!
    Am 25.01 habe ich die FSP in Münster zum ersten mal abgelegt und bestanden.


    Mein Fall war Schlaganfall.
    Vor Beginn der Prüfung muss man sich den Prüfern vorstellen und neben den Angaben zu seiner Person auch kurz über sein Studium bzw. seinen bisherigen beruflichen Werdegang berichten.


    Jetzt zu meinem Fall:
    Herr X ist ein 57- jähriger Patient, der sich wegen seit 2,5 Stunden entstehender Kopfschmerzen, Ataxie, Emesis vorgestellt hat.
    Die Beschwerden seien nach dem Aufwachen aufgetreten und seither an Intensität zugenommen.
    Des weiteren klagt der Pt über halbseitige Lähmung, die die linke Körperhälfte betrifft.
    Zusätzlich teilt er mit, dass er Schwächegefühl und unheimlich viel Angst habe.
    Ferner sind der Pt folgende Begleitsymptome aufgefallen: Sprachstörung ( seine Partnerin habe es bemerkt) und dass seiner Blick sich ungewollt auf linke Seite lenkt.


    Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf einen Durchfall- 3- 4 mal/ Woche.
    Der Patient sei Raucher seit seiner Ausbildungszeit und rauche 6 Zigaretten am Tag in letzten 2 Jahren und vorher habe er 1 Schachtel/ Tag geraucht.
    Er trinke 2 Gläser Bier abends.
    An Vorerkrankungen leide er an:
    1. Hypertonie- seit 15 J (RF.)
    2. D.M. 2 seit 6 Jahren (RF.)
    3. Hyperlipidämie (RF.)
    Der Patient sei an der Halsschlagader und wegen Septumdeviation ( Verkrümmung der Nasenscheidewand ) operiert worden.


    Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von:
    1. Euglicon 20 mg 1-0-1
    2. ASS 1-0-0 (nach HSA OP)
    3. Sortis 20 mg 0-0-1 ( verträgt aber diese Medikament nicht gut)
    4. Imodium- gelegentlich


    Folgende Allergien seien bei ihm bekannt:
    Birkenpollenallergie und verträgt manche Obst nicht.


    In der Familienanamnese fanden sich:
    1. beim Vater – schwer heilende Wunden
    2. bei der Mutter – Depression und habe künstliche Darmausgang aufgrund CED ( Chronisch- entzündliche Darmerkrankung).
    Er habe Angst, dass er die gleiche Krankheit wie seine Mutter hat.
    Der 57- jähriger Patient sei in Scheidung, habe eine Tochter und einen Adoptivsohn und lebt allein.
    Der Patient sei Beamter in Ordnungsamt und habe viel Stress auf der Arbeit.


    Die wichtigste Sache ist, dass die Situation rasches Handeln des Arztes erfordert, weil die Beschwerden erst seit 2,5 Stunden entstehen.


    Zusätzliche Fragen:
    * Wie behandeln wir Schlaganfall?
    * Diagnostische Maßnahmen- CT- Aufklärung
    * Unterschied zwischen ischämischer Infarkt und intrazerebrale Blutung
    * Was muss man machen, wenn eine Stenose der HSA entsteht und Aufklärung
    * Unterschied zwischen TIA und Apoplex
    * Risikofaktoren
    * Ich habe Fragen nach allen Medikamenten bekommen und auch über CED


    Falls jemand noch Fragen hat, stehe ich gerne zur Verfügung.
    Viel Erfolg! 👍

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung
    Auch hier schon fast Fragen auf dem Niveau einer KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Marburg Januar 2018

    KP Marburg Januar 2018

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Im UNiklinikum Marburg im Januar 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Marburg


    Prüfungsdatum Januar 2018
    Prüfungsort: Uniklinikum-Marburg


    Wartezeit: 9-10 Monate von der Anmeldung

    Lehrmaterial:
    Hauptsächlich 50 wichtigsten Fälle Innere, Chirurgie und Allgemeinmedizin.
    Außerdem 150 Fälle Innere und Chirurgie.
    Innere und Chirurgie in Frage und Antwort.
    Klinische Untersuchung von Marburg Protokolle für Innere und Chirurgie und Youtube-Kanal vom Amboss.


     
     
     
    Dem Prüfungsgremim gehörten an:
    Herr Tip Dr./Univ. Istanbul Ahmed Akinci (Facharzt für Innere Medizin),
    Herr PD Dr. med. Farzin Adili (Facharzt für Chirurgie),
    Herr Dr. med. Stefan Brenck (Facharzt für Allgemeinmedizin).


    Zunächst werden alle Teilnehmer in 4 Gruppen geteilt. Jeweils 3 Prüflinge.

    Der erste Teil (20 min):
    Du bist ein Hausarzt im Praxis. Patient kommt zu dir, du solltest ihn behandeln. Dazu gehört selbstverständlich Anamnese, Klinische Untersuchung und wenn es erforderlich ist Paar einfache Untersuchungen. Alles was man brauchen kann z.B. Stethoskop, Hammer steht im Zimmer zur Verfügung. Während des Gesprächs kann man Untersuchungen anfordern, indem man dem Patienten sagt beispielsweise wir werden den Blutzucker bestimmen, dann kommt jemand von den Helfern ins Zimmer rein und bringt dir den BZ-Wert.

    Bei mir hat der Pat. seit einem Tag spontan aufgetretene Rückenschmerzen. Dementsprechend war die Anamnese und die klinische Untersuchung. Es geht nicht darum, dass du perfekt alles machst. Es geht darum, dass du systematisch fragst und untersuchst. Bei mir z.B. habe ich während der Untersuchung vergessen, das Lasegue-Zeichen. Bei der mündlichen Prüfung später wurde ich danach gefragt.

    Der zweite Teil (30 min):
    Bereit zur Verfügung steht ein A4-Papier in einem anderen Zimmer. Drauf steht Anamnese, Befund, Diagnose, Procedere. Du solltest ausfüllen, keinen Arztbrief schreiben. Sondern alles was in den 20 Minuten gelaufen ist, aufm Papier notieren. Dein Schreiben geht später zu deinen Prüfer. Sie werden es lesen und vielleicht paar Fragen dazu stellen. Beispielsweise hast du MRT angeordnet, Warum denn ? usw.

    Der dritte Teil (60 min)
    Ich werde meine Antworten nicht schreiben, da es meistens die gleichen Antworte wie in Bücher sind.


    Der Internist Dr. Aknici fängst zunächst an.


    Stellt Paar Fragen zu Fall. Diagnose, Therapie, etwas zu Schmerztherapie.
    Dann zu Innere richtig.
    Er zeigte Röntgen-Thorax, ausgedruckt auf ein Stück Papier.
    Linke Lunge war fast vollständig nicht zu sehen.
    Er fragte nach Differenzialdiagnosen.
    Pleuraerguss war erwähnt.
    Hier fragte er wie kann ich unterscheiden zwischen Luft und Flüssigkeit im Pleuraraum. Antwort klinisch.
    Was macht man mit dem Erguss ? Punktion. Wie viel ? nicht mehr als ein Liter.
    Warum ? Kreislaufdekompensation.

    Weiter er zeigte Labor von den selben Frau.
    D-Dimere auffällig, Fragt was denkst du ? LAE.
    Er hat gesagt Frau hat CT und es war nachgewiesen.
    Was macht man ? Duplex-Beine sagte ich. und noch fragte er, Antikoagulation war meine Antwort wie hat er gefragt ich hab dann alles über Antikoagulation gesagt.

    Nun sagte er zurück zum Labor, TSH hoch was denkst du ?
    Hypothyreose. DDX, weitere Untersuchungen, Therapie.
    Dann sagte er dieselbe Frau hat am nächsten Tage plötzlich Atemnot, dann zeigte er Röntgenbild in Seitenlage und alle Bilder war Schwarz-Weiß ausgedruckt, also nicht so HD
    Hier war es Pneumothorax, was machst du ?
    Pat. symptomatisch Drainage, was heißt die Drainage Bülau. Da war er fertig.


    Dann geht es weiter mit dem Chirurgen Herr Dr. Adili.


    Erste Frage war kennen Sie das Lasegue-Zeichen. Ich habe ihm gesagt, ja sogar sehr gut. Trotzdem habe ich vergessen vorhin beim Patienten durchzuführen. Er sagte, ja deswegen frag ich. Ich hab dann erklärt wie macht man das. Danach fragte er kennst du Bragada-Zeichen. Nein, sagte ich. Er hat erklärte.
    Nächste Frage 28J mit Schwellung in der Leiste kommt zu Notaufnahme.
    Ich wollte reden über Anamnese und klinische Untersuchung. Er wollte direkt zu Diagnosen. Hier sagte ich Hernie. Was für Hernie ? Inguinal ? Welche Arten gibt es ? Direkt und Indirekt ? Erzählen Sie was zu Unterschiede ? Hab ich.
    Dann fragte er welche ist häufiger bei der indirekten angeboren oder erworben. Die Antworte kannte ich überhaupt nicht.
    Er hat mir erklärt das ist die angeborene.
    Nun weiter, er sagte der Patient sei (irgendwelches Wort auf Latein, das ich nie im Leben davor gehört habe). Da war ich verwirrt, ich hab aber von den anderen Prüfer verstanden, dass das Wort bedeutete Drogenabhängig.
    Hier sagte ich Aneurysma. Was für Aneurysma ? spurium.
    Er fragte was macht man damit, wenn es septisch ist ? Operation.
    Nächste Frage war Linksseitige Unterbauchschmerzen. Ich wollte die Chance ausnutzen und hier etwas erzählen.
    Das schaffst aber nicht beim Herrn Adili er wollte eine direkte Antwort.
    Sigmadivertikulitis sagte ich. Was sind das für Divertikeln echt oder falsch ? falsch.
    Nun wollte er 2 echte Divertiklen. Ich konnte nur Meckels erwähnen. Er sagte Traktionsdivertikel.
    Letzte Frage war können Sie 5 meldepflichtige Erkrankungen aufzählen. Da hatte ich meine Brain Block. Ich konnte mich nur an Masern erinnern. Ich habe versucht hier ein bisschen Zeit zu gewinnen um nachdenken. Mit erheblicher Schwierigkeit konnte ich die 5 hinkriegen.
    Am Ende war von Herrn Akinci MRSA in Blutkultur erwähnt.
    Die Frage war ist es auch meldepflichtig oder nicht ? Ich wusste die Antwort nicht, ich sagte aber nein.
    Er sagte doch MRSA in Blutkultur ist meldepflichitg.


    Nun zum Herrn Brenck.
    Zunächst zeigte er ein Bild Tophi vom Gicht am Ohr.
    Was ist das ? Was machst du nun ? Harnsäure bestimmen.
    Die waren hoch, was machst du nun ?
    Allgemeinmaßnahmen und noch sagte er. Ich habe alles erwähnt. Er wollte aber Alkohol hören. Ja, sagte ich. Wie viel darf er ? unter 30g.

    Er wollte aber wissen wie viel würde diese bedeuten.
    Wie viel Wein und Bier und so weiter. Das wusste ich nicht. Da habe ich ihm gesagt unter 2 Flaschen Bier und 2 Gläser Wein.
    Nein, er wollte, dass ich rechne wie viel 30 g von eine Flasche Wein ist. Ich hab es versucht aber nicht geschafft.
    WIr haben hier ca. 5 min beim Thema. Nun weiter sagte er.
    Was bedeutete Reha ? Warum gehen die Leute in die Reha ? .
    Der Sohn vom Patienten da oben war in einem schweren Unfall verwickelt und kommt vom Reha zurück. Er hat Ergometrie verschrieben bekommen.
    Die Frage war was bedeutet Ergometrie ? Da war ich vom Himmel gefallen. Da ich überhaupt keine Idee hätte, was Ergometrie bedeutete und was ist der Unterschied zwischen Physiotherapie und Ergometrie ist.
    Man fragt sich, aber du hast vorher viele Sachen nicht gewusst und direkt gesagt. Die Antwort lautet.
    Manchmal spürst du, dass der Prüfer fragt und keine Antwort erwartet oder er fragte sehr freundlich wenn du nicht antworten kannst, übernimmt er und antwortet. Hier war es aber anders. Dr. Brenck wollte eine Antwort, außerdem Ergometrie ist kein Bragada-Zeichen. Ergometrie kommt häufig vor.
    Ich hab so richtig hart in meinem Hirn gesucht. Dabei habe ich mich an Morbus-Sudeck erinnert. Ich habe gelesen, dass die Patienten neue Techniken lernen um ihre Behinderung zu überwältigen. Dementsprechend habe ich geantwortet und es hat gestimmt.
    Weiter fragte er über Impfungen. Worauf soll man beim 55-jährigen achten. Außerdem sagte er der alte Mann hat 2 Enkelkinder.
    Wovor soll ich fürchten, dass die Kinder vom Opa kriegen. Ich wusste es nicht. Er sagte Pertussis.

    Somit war die Prüfung beendet.


     
     
     
    Ich hab kurz draußen gewartet. Danach wurde ich gerufen und mir wurde mitgeteilt, dass ich sie bestanden habe.

    Viel Erfolg euch allen.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • FSP Medizin Hamburg 23.1.2018

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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Hamburg Januar 2018

     

    Protokoll FSP Hamburg, 23.01.2018
    BESTANDEN!!!


    Verdacht Diagnose Bronchialkarzinom /Ich habe Lungenkarzinom gesagt und geschrieben:


    Sehr geehrten Kollegen,
    ich berichte Ihnen nachfolgend über Herrn Dr. XY, geb. Xx. Xx. Xxxx, wohnhaft xxxxxxxx, plz Hamburg, der sich am 23.01.2018 in unsere Notaufnahmestation selbstständig vorstellte.
    Der in reduziertem AZ sowie kachektischem EZ, zu Ort, Zeit sowie Person orientierte 75-jährige Patient (ich habe 55 gehört und geschrieben) stellte sich mit seit gestern plötzlich aufgetreten Hämoptoe mit heller Blut bei uns vor.
    Des Weiteren klagte er über bohrende Schmerzen im Bereich rechten Schulter.
    Bis auf chronische Bronchitis sowie Verdacht auf KHK mit erlebte MI vor 2 Jahren, waren die Vorerkrankungen unauffällig.
    Z.n. 2x Stentanlage vor 2 Jahren.
    Bis auf Mucosolvan (der Patient hat mich nicht gesagt wie viel und wann), ASS bei Bedarf sowie Valeratropfen (ganz nicht sicher, ob ist so gesagt) bei Bedarf bei Schmerzen nehme der Patient keine weiteren Medikamente ein.
    Tabakabusus wurde mit 80 PY bejaht.
    Der Patient trinke gelegentlich 2 Gläser Whiskey.
    Allergien wurden verneint.
    Drogenabusus wurde verneint.
    Bis auf Gewichtsabnahme von über 5Kg binnen 2 Monaten, Hyperhydrose sowie Inappetenz war die vegetative Anamnese unauffällig.
    Der Vater des Patienten sei wegen MI verstorben.
    Die Mutter des Patienten habe an Brustkrebs gelitten.

    Der ledige Arzt wohnt allein in einer Wohnung an der EG.


    Körperliche Untersuchung wurde durchgeführt.
    Blutdruck, Temperatur, Puls wurden gemessen. Cor, Pulmo wurden auskultiert.
    EKG wurde geschrieben.
    Röntgen-Thorax wurde angeordnet.
    CT-Thorax mit Kontrastmittel wurde angeordnet.
    Bronchoskopie wurde angeordnet.
    Blutprobe wurde entnommen.


    Aufgrund der Anamnese habe ich eine Verdacht auf Lungenkarzinom.


    Der Patient wurde für 5 Tagen stationär zur Beobachtung und weitere Aufklärung aufgenommen werden.
    Thorakalchirurgiaches Konsil wurde bei Bedarf organisiert.
    Tabakkarenz sowie Alkoholkarenz.
    Betruhenwurde angeordnet.
    D. D. Tuberculosis, Pneumonie.
    Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
    Mit kollegialen Grüßen
    AÄ Zornitsa Petrova


    Der Patient hat zu viel geredet und hat mich zu viel unterbrochen. Er hat sein HA sowie Adresse nicht gesagt, weil alle diese Informationen waren schon in den Unterlagen vor mich geschrieben. So Ich habe ein bisschen diese Information selbst ausgedacht. (aber habe ich vergessen im Arztbrief zu schreiben.) Er sagte immer er solle sofort wissen was sei los, er sei ein privater Patient und möchte keine körperliche Untersuchung, er wolle nur wissen und Schmerzlinderungtablette zu bekommen. Es waren Momente wo er hat zu schnell sprechen begonnen und konnte ich ihn nicht mehr verstehen. Am Ende wolle er mit dem OA sprechen. Aber ich habe mit dieser Situation geschafft und dann war die Zeit schon vorbei.


    AA Gespräch:
    Das hat sehr ruhig gelaufen. Ich habe der Patient vorstellte aber ich habe einige medizinische Begriffe vergessen und habe ich die deutsche Version benutzt.
    Der OA hat genug Fragen gestellt und alle waren mit dem Thema verbunden. Ich habe alle Fragen beantwortet.


    Sie haben gefragt, z. B. Was anders machen wir in diese Situation, welche andere diagnostische Maßnahmen brauchen wir, welche Diagnose habe ich Verdacht auf sowie auch welche D. D. meine ich, warum es kann kein Pneumonie sein(kein Fieber, keine Erkältung und keine Eitersputum); welche Blutlaborwerte sollte wir beachten für die KM (ich habe kreatnin gesagt) weiter Fragen waren warum Kreatinin, was noch sollten beachten (ich habe Schwangerschaft gesagt und die ganze Kommission hat viel gelacht aber das war auch schon richtig), was enthält das KM und deshalb was anders soll in Beobachtung sein(ich habe Jod gesagt und erklärte dass wir über Jodallergie beachten) und endlich sie habe gefragt wo genau in den Körper ist der Jod bearbeitet (ich habe die Schilddrüse gesagt und das wir auch TSH, T3 sowie T4 untersuchen sollen), dann war noch eine Frage wann dürfen wir kein KM geben und habe gesagt beim Überfunktion.


    Zur Aufklärung des Patienten ich solltete Bronchoskopie erklären. Dann hat der Patient nur über Komplikationen gefragt.
    Aus den Begriffen ich wusste nur 2 nicht, Ptosis (ich habe das ganz vergessen wie ist auf Deutsch gesagt) und der andere habe ich nie gehört und deshalb ich kann das nicht mehr erinnern (etwas mit Adhäsion, glaube ich adhäsiolyse.. ) . Ich hatte Genu vagus, koronarografie, Phlegmone, Osteomyelitis, und die andere sind schon weg aus meinem Kopf.


     

     

    Am Ende sie bitten ich mich ganz vorstellen, woher komme ich aus, in welcher Bereich arbeite ich oder ob ich arbeite überall, wo habe ich Deutsch gelernt, war das mein erstes Mal in Deutschland, möchte ich in Bereich Hamburg zu arbeiten.

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Medizin Münster 21.1.2018

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    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen unter https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

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    FSP Medizin in Münster bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster Januar 2018

    Hallo Leute,
    Heute habe ich die FSP in Münster zum ersten mal abgelegt und Gott sei Dank bestanden.


    Herr XY ein 47-jähriger Patient stellte sich heute wegen plötzlich auftretender starker linksseitiger Kopfschmerzen vor.

    Der Patient berichtet, dass er den ganzen Tag in der Garten gearbeitet habe. Er habe in den letzten Tagen keinen Unfall gehabt.
    Darüber hinaus erwähnt der Patient, dass er 3 mal erbrochen habe. Das Erbrochene sei unauffällig gewesen. Ferner habe er Paresthesien in den linken Armen und sei er licht- und geräuschempfindlich.

    Außer die beschriebene Emesis ist die vegetative Anamnese unauffällig.
    Herr XY leide an Hypotonie. Vor 10 Jahren habe er eine Rippenprellung aufgrund eines Unfalls gehabt.
    Als er 34 Jahre war, wurde ihm eine Appendektomie durchgeführt.
    Er sei allergisch gegen Nickel und leide an einer Laktoseintolerenz.
    Als allergische Reaktion tritt Hautausschlag bzw Diarrhö auf.
    Er nehme regelmäßig … ( ich habe schon der Name vergessen) ein.
    Er hat einen Nikotinkonsum von 10PY und trinke gelegentlich Alkohol.
    Seine Mutter leide an einer Halswirbelsäulenerkrankung und sein Vater sei mit 63 Jahren an Hirntumor gestorben.
    Herr XY arbeitet bei einer Zeitung. Er ist geschieden und hat einen Sohn, der gesund sei.


    Aufgrund der anmnestischen Angaben gehe ich von einem Verdacht auf Apoplex aus.
    Als Differenzialmöglichkeiten kommen auch Migräne, Hirntumor, Hirnmetastesen in Betracht.
    Um meine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen würde ich die folgende Maßnahmen durchführen:


    Körperliche Untersuchung , BB, CRP, BSG, Gerinnungswerte, CT des Kopfs. evlt MRT. Etc


    Sie haben viele Fragen über die Diagnose und die DD gestellt.
    Die Untesuchungen. Die Therapie.

    Begriffe:
    ophtalmologue, Leukozytose, Dysplasie, Demenz, Brachialgie, indolent, Pulmo, Afebril


    Die Prüfer waren sehr nett und höflich.
    Viel Erfolg

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

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    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

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    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

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  • KP Medizin Rostock 22.11.16

    KP Medizin Rostock 22.11.16

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    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach


    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

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    KP Medizin in Rostock bestanden

    Danke an den Doktor für diesen detaillierten  Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Rostock / Vorpommern.
    Ich habe ihn erst jetzt im Internet gefunden und halten ihn für sehr aussagestark.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Rostock

    Mein Patientin:
    ch. NI,
    anurisch,
    dialysepflichtig,
    Nierentransplantiert 2011,
    Magenkarzinom 2015.
    plötzlich T- bis 39°,
    DS T×Nierenregion. mit V.a.
    Transplantatinfektion war auf Nephro. aufgenommen.
    Im MV vor einer Woche war eine AS 3. Grades ( KÖF 0,71) ganz neu diagnostiziert.
    Man hatte Sistolikum, Strömungsgeräusche über dem a.Cart. int. gehört.
    TAVI ist vorgesehen.


    Die haben mir den Patienten und seine Akte gegeben.
    Sollte den Pat. untersuchen, danach Artzbrief schreiben.
    Anamnese, status pres., Verlauf,
    im Aufenthalt seit 31.10. soll man alles von der Akte rauskriegen was im Verlauf gemacht worden ist
    (durchgeführte Unters., Labor Befunde, ganze Th. usw.) was noch geplant ist, weitere Empfehlungen. Also Arztbrief halt.

    Ordentlich geschriebene Arztbrief bringt schöne pos. Punkte.


    Als ich mit dem Brief Schreiben fertig war, gingen wir mit 2 Prüfern und Vorsitzender zum Patienten.
    Da werden immer fragen gestellt, die du teilweise zeigen , und auch mündlich einfachso antworten sollst. Na soll man nicht, aber wäre schön, dass man das kann 😃 Bei mir hat diese Teil 65 Minuten gedauert. Hatte durchgeschwitzt!


    Fangen Sie bitte mit der Abd. Untersuchung an.
    Was können Sie bei Inspektion sehen, worauf achten Sie?
    Aszitis, Peritonitis, was sehen Sie da, wie Untersuchen Sie?
    Was kann eine pulsierende Tumor im Bauch sein?
    Was kann eine Schwellung im UB sein, von Leistenhernie alles mögliches war gefragt.
    Wie untersuchen Sie Milz?
    Wann Milz wann Leber vergrößert?
    Herz Untersuchung zeigen Sie mir bitte Ausk. Punkte.


    Sie haben im Brief geschrieben dass Sie Sistolikum gehört haben, ich gratuliere Sie das ist nicht einfach.
    Aber sagen Sie bitte wie sind Sie drauf gekommen das eine Sist. ist?
    – Abhören gleichzeitig mit Pulstasten habe ich gemacht.
    Vorallem Pat. hat einen Dialyse Shunt war einen Geschenk für mich zum Pulse tasten (Haben alle gelacht 😀 )


    Trombosozeichen.
    Zeigen Sie mir Peyer meyer Homann Test,
    wie messen Sie bein Umfang bei Trombose.
    Unterschied Art. Und Ven. Verschluss.

    Was ist Allentest? Zeigen Sie beim Pat.


    Sie sind im Schockraum Notarzt bringt beatmete Pat. Motorrad Unfall.
    Von A bis Z erzählen was sie achten kontrollieren dringend Untersuchen sollen.
    Wie stellen Sie Beckenfraktur ohne Rö.,
    Zeigen Sie beim Pat. Kommt Blut aus dem Ohr Nase was denken Sie was machen Sie?
    Lymphknoten untersuchung.
    Was hat vergrößerte supraclvikuläre li. Lymphknoten besonders zu bedeuten?
    Wie heißen die?

    Wie prüfen Sie Gelenkbeweglichkeit?
    was ist Neutral-Null Methode?

    Was sind die Pyramidenbahnzeichen?
    Zeigen Sie bitte die- Babinski, Rossolimo, Gordon.

    Appendizitis Zeichen, DD re. UB Schmerzen.
    Was sollen sie bei Mundhöhlenuntersuchung achten.
    Was ist leukoplakie was sehen Sie da?


    Waren noch andere Kleinigkeiten aber hab leider nicht alles im Kopf.


    Theor. Teil.:


    Innere:
    Haben gleich EKG gegeben. Was sehen Sie da. War AV Block Wenckebach.
    MI 60 jährige Manns Frau angerufen.
    Sie sind Notarzt. Sagt dass ihr Mann stirbt kommen sofort!
    Was sollen Sie bei Anamnese alles fragen?
    Ehepaar haben Abenbrot gegessen danach der hat bisschen Gartenarbeit gemacht denn die sind ins Bett gegangen und etwa 1 Stunde danach Schmerzsymptomatik aufgetreten. Prüfer wollte wissen wieso?
    Was hat diese Reihenfolge zu bedeuten?
    Pat.hat mit seiner Frau Sex gemacht
    -> Körp. Belastung für ihn. 😀 MONA Th.
    Alle Medikamenten genau Dosis bei MONA Th. Was noch zusätzlich zu ASS -> Clopidogrel. EKG -STEMI


    Notaufnahme-
    Bewustlose Pat. Ursachen!
    Alle mögliche Koma Typen, was ist für Meck-Pom Typisch?  Alkohol! denn wie behandeln Sie?
    Was kontrollieren Sie regelmäßig dabei?
    Sofortmassnahmen bei Hyper/Hypoglyk.

    Was bedeutet Diabetes Mellitus?
    Was ist Typ 1? Pathophsiol. vom Typ 2.

    Was bedeutet Claudicacio intermittens?
    Wie entscheiden Sie welche art.
    Verschluss ohne Angio?
    Was ist wenn sie A. Femoralis nicht tasten?
    Biffurkation Verschluss. Was ist wenn Sie a. Poplitea tasten aber dors. Pedis nicht ?-
    welche häufigste lokalisation? tibiafibulare Gabel Bereich!

    ERCP Bild- Gallenwegkarzinom


    Röntgen Bild
    Ösophagus Stenose. Ursachen?
    Welche Ösoph.

    motalitätstörng?
    Behandlung Achalasie

    Rö.Bild Tuberkulose-
    Streuungsformen? Therapie.

    Malaria- sagen Sie mir nur Tharapie bitte.


    Chirurgie:
    Distale Ösophagus Karzinom- Metastasen.
    Wann ist gut operabel wann ist schlecht?
    Rö.Bild Ileus- was ist häufigste Ileus beim Kindern?
    Rö.Bild Spanungspneumothorax.
    Was ist Tiegel Ventil?
    Welche Thoraxdrainage gefährlicher ist und warum?

    Kolonkarzinom- Metastasen, Therapie
    Leistenhernie- Formen, Therapie, Th. Ziele?.
    Kreuzbandruptur- Klinische Zeichen,
    kennen Sie unhappy Triad?

    DD Morbus Crohn und colitis Ulzerosa.
    Organtransplantation:
    Typen, Therapie und prophylaxie der Organabstossung.


     

     

    Die sind grosse Themen, die mich gefragt wurden. Aber gab’s natürlich zwischendurch Kleinigkieiten bzw. Fragen, die ich mich nicht erinnern kann. :/
    Ich wünsche euch viel Erfolg, und kann nur sagen “Leute, cool bleiben, Prüfung ist leicht” viel und detailliert lernen.


    Wenn ihr in Mecklenburg Prüfung machen soll natürlich.

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Durchfallquote Kenntnisprüfung


    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • FSP Medizin Hamburg 16.1.2018

    FSP Medizin Hamburg 16.1.2018

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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Hamburg Januar 2018

     

    Protokoll FSP Hamburg 16.01.2018 – bestanden
    Ulcus cruris


    Sehr geehrte Kollegen,

    ich berichte Ihnen nachfolgend über Frau XX, geb……., wohnhaft …., die sich am 16.01 in der Notfallaufnahme vorstellte.
    Die In leicht reduziertem AZ sowie adipösem EZ zu Ort, Zeit sowie Person orientierte 62-jährige Patienten stelle sich mit seit einem Jahr bestehenden Ulcus im Unterschenkel Li. Sowie ziehenden Unterschenkelschmerzen li. bei uns vor.
    Bis auf Gewichtszunahme war die vegetative Anamnese unauffällig.
    Bis auf aHT, TVT sowie Eierstockkarzinom waren die Vorerkrankungen unauffällig.
    Zustand nach Eierstockektomie vor 20 Jahren.
    Bis auf Medikamenten gegen aHT nehme die Patientin keine anderen Medikamenten ein.
    Parfüm-Allergie sei bekannt.
    Tabakabusus, Alkoholabusus sowie Drogenabusus wurden verneint.
    Die Mutter der Patientin habe an TVT sowie Lungenembolie gelitten. Der Vater der Patientin habe an Leberkarzinom gelitten.
    Die verheiratete Patientin wohne in einer Wohnung. Sie habe drei Kinder.
    Körperliche Untersuchung wurde durchgeführt.


    Aufgrund der Anamnese habe ich einen Verdacht auf Ulcus cruris sowie TVT.
    Zur weiteren Abklärung wurde Blutprobe entnommen.
    EKG wurde geschrieben.
    Farbkodierteduplexsonografie wurde durchgeführt.
    Die Patientin wurde für 5 Tage stationär aufgenommen.
    Wunde wurde desinfiziert.
    Chirurgicales Konsil wurde erbeten.
    Entsprechende Medikamenten wurden Eingeleitet.
    Tabakabusus, Alkoholabusus sowie Drogenabusus.
    Bettruhe wurde angeordnet.


    DD: pAVK, diabetisches Fuß.


    Die Patientin hat sehr viele Fragen gestellt.
    Sie möchte nicht die Adresse, Gewicht sagen.
    Sie wusste die Medikamenten nicht.
    Sie möchte nicht stationär aufgenommen blieben.
    Was is farbcodierteultraschalluntersuchung?
    Sie möchte die Körperliche Untersuchung nicht.
    – Ich musste alles erklären.


    AA Gespräch
    Sehr viele Fragen
    DD?
    Warum ist das nicht pAVK?
    Risikofaktoren?
    Was haben Die Chirurgen gesagt?
    Erklärung für Patientin:
    Kompressiven Strumpfen

    Auf welche Salben müssen wir beachten?
    Was machen wir ob Ulcus nicht gut behandelt ist?
    Haut Transplantation – die Patientin hat reagiert.
    Ich musste erklären.


    Nach Fachbegriffe, Fragen für mich:


    In welche Bereich arbeite ich?
    Warum möchte ich in Deutschland kommen?
    Seit wann lerne ich Deutsch? Wo habe ich gelernt?

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Medizin Münster 12.1.2018

    KP Medizin Münster 12.1.2018

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    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach


    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Wenn Sie mir eine Freude machen wollen, klicken Sie bitte nach Öffnen des Videos auf den YOUTUBE Button für eine vergrösserte Ansicht und über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

    KP Medizin in Münster bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Warendorf / Münster
    Von drei Prüflingen hat nur ein Arzt bestanden.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Münster 12.1.2018


    Ich habe meine Kenntnisprüfung am 12.1.2018 im akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Münster abgelegt und, Dank sei Gott, bestanden. Ich versuche die wichtigste Teile zusammenzufassen.


    Prüfer:
    PD Dr. Dr. Peter Boknik (Pharmakologie)
    Dr. Nikolaus Roos (Radiologie)
    Prof. Dr. Marcus Brand (Nephrologie)


    Gott sei Dank habe ich die Kenntnisprüfung gestern in Münster bestanden


    Praktischer Teil:
    Patient mit diabetischer Nephropathie.
    Aktuell Terminale Niereninsuffizienz (Dialysepflichtig).
    Also kam notfallmäßig bei starker Übelkeit, Erbrechen (Urämie-Syndrom).


    Körperliche Untersuchung:
    Herzuntersuchung, Auskultation: Diastolikum bei Aortenklappeninsuffizienz
    Lungenuntersuchung: Pleuraerguss bds.
    Abdomen Untersuchung: Aszites, Milz war nicht tastbar
    Ausgeprägte Beinödeme bds.


    Dann mussten wir ein Formular mit Diagnosen, Beschwerden, körperliche Untersuchung und Epikrise (Weitere stationäre Maßnahmen, Ziel, Plan) kürz ausfüllen.


    Theoretische Prüfung:
    Dr. Boknik:
    Was sind sichere und unsichere Todeszeichen (Pulslosigkeit, fehlende Atmung, Lichtstarre Pupillen, Totenstarre, Totenflecken, EEG keine Aktivität).
    Wann tritt jede auf und wie?
    Also Totenflecken an die Druckstellen weniger als 2 Std.,
    Totenstarre 2-3 Std. hängt von Temperatur ab.

    Psychopharmaka einteilen:
    Antidepressiva,
    Neuroleptika,
    Hypnotika (Tranquilizer).

    Welche sind antriebssteigernd (Antidepressiva bis auf Amitriptylin) welche hemmend (der Rest).
    Neuroleptika einteilen (ich sagte niedrig Olanzapin, mittel Melperon und hochpotent Haloperidol), er meinte typisch und atypisch was ist der Unterschied?
    (atypisch verursacht selten Extrapyramidales Syndrom) wenn das auftritt was geben Sie?
    Bipiriden, was ist das?
    Anticholinergikum. Wofür wird das auch benutzt?
    Bei Parkinson gegen Tremor wirkt besser als L-Dopa bei Tremor.
    Clozapin ist das beste Neuroleptikum, deshalb wird normalerweise bis zum Ende gelassen, aber wann geben Sie das als 1. Wahl?
    Bei Parkinson, weil es nur gegen Dopamin-D2-Rezeptoren und nicht D4 wirksam ist.
    Nebenwirkungen? Gewichtszunahme und Leukopenie.
    Was machen wir? Blutbild wöchentlich.

    Sie sind als Notarzt zum Pat. angerufen, Augenlider, Lippe und Hals massiv geschwollen.
    Ehefrau sagt, das ist schon paar mal passiert aber nicht so stark. Er nimmt Herzmedikamente, sie weiß den Namen nicht.
    Was ist Verdachtsdiagnose?
    Quincke-Ödem entweder allergisch (Frau über Essen und Allergien fragen) oder wegen ACE-Hemmer.
    Wie? Sie hemmen ACE und auch Kininase daher wird mehr Chinin freigesetzt.
    Welche Nebenwirkung von ACE-Hemmer hängt auch von Chinin ab?   Reizhusten dann können wir auf AT1-Rez.Antagonisten umstellen.


    Bei den Anderen waren die Fragen über
    Antikoagulantien,
    Atropin-Vergiftung,
    PPI‘s Ach-Esterase-Hemmer


    Dr. Roos:
    Akzelerationstrauma Aortenruptur,
    loco typico bei Ductus Botalli und bei Aortenwurzel,
    Milzruptur,
    HWS-Distorsion (Rö in 4 Ebenen a.p. seitlich Deklination,
    Reklination.

    Akutes Abdomen (mittel und Langgeschichte) OPs wegen Briden und zum Ausschluss z.B. bei Z.n. Cholezystektomie oder Appendektomie,
    Medikamente Blutverdünner NSAR wegen Ulkus-Perforation,
    Vorhofflimmern wegen Mesentrialinfarkt.

    Rö-Bild mit Verschattung re. Oberlappen
    ich sagte DD interstitielle Pneumonie, Verlaufskontrolle abgeheilt nach 1 Tag dann keine Pneumonie sondern Lungenödem bei Mitralinsuffizienz typische Lokalisation im re. OL.

    Strahlenschutz:
    Alles über Streustrahlenraster als Schacht aus Blei (Abkürzung Pb), hängt von der Dichte des Objektes.

    Bei den Anderen alles über SAB, TIPS bei portaler Hypertension Komplikationen, Hunden und Katzenbiss !

    Dr. Brand:
    Während der klinischen Untersuchung:
    Wie teilt man CNI ein, was ist Gefahr bei terminaler NI Hyperkaliämie, warum? Herzrythmusstörungen.
    Was kann noch hoch sein? Krea und Harnstoff.
    Welche Medikamente verursachen das auch?
    Paracetamol wie heißt es?
    Analgetika-Interstitielle Nephritis.


    Im mündlichen Teil:
    Wie verursacht Diabetes die NI?
    Welche Type gibt es?
    Was ist der Unterschied?
    Was kann noch Hyperkaliämie machen?
    Spironolacton,
    ACE-Hemmer,
    AT1-Antagonist.
    Wie behandeln?
    NaCl 0,9% mit Furosemid (forcierte Diurese),
    Glukose mit Insulin (wie wirkt das?),
    B2-Mimetika.

    Hypokaliämie?
    Conn-Syndrom.


    EKG:
    akute Hinterwandinfarkt.
    Bei den Anderen
    RSB,
    LSB,
    VHF,
    AV-Block 1. Grades und RR-24 Std. mit Fragen nach Dipping usw.

     

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Durchfallquote Kenntnisprüfung


    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • FSP Medizin Hannover 11.1.2018

    FSP Medizin Hannover 11.1.2018

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    FSP Medizin in Hannover bestanden

    Danke an eine türkische Ärztin für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Hannover.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Hannover


    Ich habe die Fachsprachprüfung am 11.1.2018 in Hannover abgelegt und bestanden.


    Mein Fall war ein 51 jährige Patient, der sich wegen starke linksseitige thorakale Schmerzen bei uns vorstellte. Er berichtet dass er seit Langem diese Schmerzen habe. Er fügt hinzu dass die Schmerzen in letzter 3 Wochen Intensität zugenommen haben. Er erzählt dass er gestern mit seinem Nachbarn gestritten habe. Danach habe er diese Schmerzen bekommen. Er erklärt dass die Schmerzen Belastungsabhängig und Stressbedingt seien.


    Darüber hinaus seien dem Patienten folgende Begleitssymptome aufgefallen:
    Starke Schweißausbruch und Nausea.
    Normalerweise hören die Schmerzen selber wieder auf aber dieses mal die Schmerzen seien immer noch da.
    An der Vorerkrankungen leide er Diabetes Mellitus Typ 2 und Arterielle Hypertonie.
    Außerdem leide er an gelegentlich belastungsabhängige Schulterschmerzen.
    In der Medikamente-Anamnese fanden sich Gebrauch von Metformin und Ramipril.


    In der Familienanamnese fanden sich folgende wichtige Erkrankungen:
    Vater sei an Herzinfarktus verstorben. Großmutter sei an Darmkrebs verstorben.
    Nikotinabusus: 20 py Alkohol trinke er nicht.
    Allergie: Heuschnupfen(Allergische Rhinitis) im Frühling.
    VD: Miyokard Infarktus
    DD:Aorten Dissektion, Stabile Angina Pectoris, Muskelverspannung.


    Fragen:
    Was ist Angina Pectoris auf Deutsch?
    Welche Diagnostische Maßnahmen würden Sie durchführen?
    Was sind Risikofaktoren des Patienten für MI?
    Unterschied zwischen den Troponin und CK?
    Welche Lagetyp haben normale gesunde Menschen auf EKG?
    Warum treten die Schmerzen bei Hypertrophe Kardiomyopathie?
    Was ist unsere Therapieziel? (Rekanalisation)
    Welche Maßnahmen würden Sie für die Rekanalisation durchführen?
    Unterschieden zwischen den DM typ 1 und typ 2?
    Ursache von Hyperinsulinämie?
    Was bedeutet Aortendissektion?
    Diagnose von Aortendissektion?
    Erklären Sie Angiographie bitte.
    Bevorzugt man eher durch A. Femoralis oder A. Radialis? Und Warum?


    Fachbegriffe:
    Atemnot,
    Schulterblatter,
    os naviculare,
    fieberlos,
    Rachenentzündung,
    Appendektomie,
    Trauma


     

     

     

     

    Sie brauchen keine Angst zu haben. Sie müssen nicht alle Fragen wissen aber mindestens müssen Sie etwas sagen. Die Prüfern sind sehr nett.


    Meine Quelle:
    50 Fälle Innere Med. und Chirurgie. Deutsch für Ärztinnen und Ärzte, Vorbereitung für Fsp, Fachsprachprüfungstraining Schritt für Schritt, Doccheck.


    Viel Erfolg

     

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    Auch hier die FSP Fachsprachprüfung teilweise auf dem Niveau einer KP Kenntnisprüfung 🙁 


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
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    2. Dokumentation

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    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
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    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

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    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Medizin Hannover 9.1.2018

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    FSP Medizin in Hannover bestanden

    Danke an die Ärztin für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Hannover.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Hannover

    Ich habe die Fachsprachprüfung am Dienstag 09.01.2018 in Hannover abgelegt und bestanden.

    Mein Fall war Diabetes Mellitus Typ 2.


    Herr Diekmann ist ein 60-jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit 4-Wochen bestehender Polyurie, Nykturie und Polydipsie vorgestellt hat.


    Der Patient berichtete, dass er ca. 5 bis 6 mal nachts auf die Toilette gehen würde und 4 Liter Wasser pro Tag trinke.
    Des weiteren klagt der Patient über Abgeschlagenheit, Leistungsknick, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen wegen der oben gennante Beschwerden.
    Darüber hinaus sagte der Patient, dass er in den letzten 6 Wochen 10 Kg zugenommen habe und seitdem ständig nachts schnarche. Er fügte hinzu, dass eine Belastungsdyspnoe in der letzten Wochen aufgetreten sei.

    Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine Obstipation, die mit einem Präparat behandelt wird.

    An Vorerkrankungen leide er an arterieller Hypertonie seit 6 Jahren und Arthritis urica.
    Vor 3 Wochen sei er wegen einer hypertensive Krise im Krankenhaus gewesen.


    Die Medikamenteanamnese ergab eine Einnahme von:
    Ramipril 25 mg 1-0-0
    HTC 12,5 mg 1-0-0
    Allopurinol 300 mg 1-0-0


    Bei ihm seien keine Allergien oder Voroperationen bekannt.
    Ferner erwähnte der Patient einen Nikotinabusus von 20 py und einen Alkoholkonsum von 1 Glas Sekt gelegentlich.
    In der Familienanamnese fanden sich eine arterielle Hypertonie bei dem Vater, der vor 10 Jahren an Myokardinfarkt gestorben sei, und Diabetes Mellitus bei der Mutter.
    Die Geschwister seien gesund.

    Die Sozialanamnese ergab, dass der Patient verheiratet und Besitzer einer Firma sei und zwei gesunde Kinder habe.

    Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Diabetes Mellitus Typ 2 hin.
    Als Differenzialdiagnose kommen auch in Betracht:
    1. Diabetes insipidus
    2. Niereninsuffizienz
    3. Diabetes Mellitus Typ 1
    Zur weiteren Abklärung sollten die folgenden Maßnahmen durchgeführt werden:
    1. körperliche Untersuchung
    2. Laboruntersuchung: Blutbild, HbA1c, Nüchternzucker, posprandialer Zucker, Nierenfunktionswerte( Kreatinin, Harnsäure, GFR).
    3. Urinuntersuchung(Proteinurie: Albuminurie und Glukosurie)
    Sollte sich der Verdacht auf eine Diabetes Mellitus Typ 2 erhärten, würde ich die folgenden Therapie durchführen:
    Medikamentöse Therapie mit oralen Antidiabetika oder Insulin.
    Diätetische Maßnahmen.
    Ich musste keine Aufklärungen geben


    Fragen:
    Der Patient hat während der Anamnese gefragt:
    Was habe ich? Ist es lebensgefährlich?
    Muss ich Medikamente nehmen?

    Der Oberarzt:
    Welche Diagnose würden Sie stellen?
    Welche Untersuchungen würden Sie vorschlagen?

    Was ist HbA1c?
    Zu welcher Komplikationen kann Diabetes Mellitus führen?
    Was ist bei der Urinuntersuchung wichtig zu erkennen?


    Die medizinischen Fachbegriffe:
    perkutan,
    intravasal,
    placenta,
    magengeschwür,
    ventral,
    gastral.


    Die anderen waren einfach aber ich habe sie vergessen.


    Sehr wichtig ist, dass man im dritten Teil viele Fachbegriffe benutzt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Medizin München 15.12.2017

    FSP Medizin München 15.12.2017

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    FSP Medizin in München bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München im Dezember 2017.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Erstaunlich, dass wir jetzt plötzlich so viele positive FSP Berichte bekommen haben, ob wohl es eine sehr hohe Durchfallquote gibt. Leider haben Ärzte ein Problem damit, wenn sie die Prüfung nicht beim ersten Mal schaffen.

    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München Dezember 2017

    FSP Fachsprachprüfung fast auf dem Niveau einer mündlichen KP Kenntnisprüfung

    Hallo zusammen!
    Am Freitag 15.12.2017 habe ich die Fachsprachprüfung in München abgelegt und erfolgreich bestanden.


    Mein Fall war akuter Myokardinfarkt
    Name: Köhler Ralf
    Alter: 57 (Geb: 17.11.1960)
    Groß: 179
    Gewicht: 86


    Aktuelle Anamnese
    Herr Köhler, Ralf ist ein 57-jähriger Patient, der sich wegen seit heute Morgen progredienter starker retrosternaler Thoraxschmerzen vorgestellt hat. Der Patient berichtete, dass die Schmerzen nach einer Stresssituation auf der Arbeit aufgetreten seien. Er erwähnte, dass die Schmerzen auf der Schmerzskala bei 8-9 lägen und in den Unterkiefer und linken Arm ausstrahlen wurden. Außerdem erwähnte der Patient, dass er früher ähnliche Schmerzen hatte aber sie belastungsabhängig waren. Die Schmerzen hätten sich im Verlauf der Zeit verschlechtert. Die Vegetative sei unauffällig bis auf kalten Schweiß und kalte zyanotische Hände, sowie Meteorismus.


    Vorerkrankungen
    An Vorerkrankungen seien arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus bei ihm bekannt.
    Die Frage nach Voroperationen wurde vom Patienten verneint.
    Der Patient habe nach einem Autounfall einen Krankenhausaufenthalt wegen des Verdacht auf ein SHT gehabt aber das SHT wurde nicht bestätigt.


    Medikation
    Der Patient nehme regelmäßig Ramipril 5mg 1-0-0 ein.
    Die Frage nach Einnahme von weiteren Medikamenten wurde Patienten verneint.

    Allergien
    Der Patient habe eine Allergie gegen Novalgin ( wie die allergische Reaktion aussieht, habe ich nicht gefragt), sowie Hautausschläge wegen Gummihandschuhe.
    Noxen
    Seit 2 Jahren rauche der Patient 0,8 p/y, davor habe er 30 p/y seit seinem 17. Lebensjahr geraucht.
    Der Patient trinke gelegentlich ( am Wochenende 1 Bier) Alkohol.
    Einnahme von sonstigen Drogen habe der Patient verneint.
    Familien-/Sozialanamnese
    Die Eltern des Patienten leben noch. Der Vater des Patienten sei 89 Jahre alt, er sei einmal wegen Übergewicht operiert worden (Gastroresektion – Magenverkleinerungen .
    Die Mutter des Patienten sei 87 Jahre alt, sie habe eine Apoplexie gehabt.
    Der Patient sei Innenarchitekt, verheiratet aber wohne getrennt von seiner Ehefrau.
    Er habe 3 Söhne und wohne mit ihnen in einer Mietwohnung.


    Verdachtsdiagnose:
    Die anamnestische Angaben deuten an ehesten auf akuten Myokardinfarkt hin.


    Differentialdiagnose
    Als Differentialdiagnosen kommen in Betracht:
    – Aortendissektion
    – Lungenembolie
    – Herzinsuffizienz
    – Tako-Tsubo – Kardiomyophathie

    Diagnostische Maßnahmen:
    – körperliche Untersuchung
    – Blutabnahme
    – EKG
    – EchoKG
    – Koronarographie

    Therapeutische Maßnahmen
    – MONA-BH Schema
    – PTCA/Bypass -Operation


    Die Fragen von den Prüfern:
    Die Prüfer haben mich ungefähr 3-5 Minuten über die Anamnese des Patienten gefragt, sie wollten herausfinden, ob ich gut verstanden habe, was der Patient mir erzählt hat. Die Prüfer haben über Kleinigkeiten der Geschichte vom Patienten nachgefragt.


    Dann in der verbleibenden Zeit haben die Prüfer über den Myokardinfarkt gefragt:
    – Erzählen Sie bitte über die Behandlung nach MONA-BH Schema.
    – Auf was beachten Sie beim Blutbild ( Herzenzyme- Myoglobin, Troponin, CK, CK-MB usw.)
    – Differentialdiagnose zwischen Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz?
    – Welche Werte im Blutbild bestimmen Sie bei Herzinsuffizienz? ( BNP! – ich konnte mich nicht erinnern)
    – Was bestimmen Sie bei der körperlichen Untersuchung?
    – Risikofaktoren beim Myokardinfarkt?
    – Wenn Ruhe-EKG keine ischämische Anzeichen zeigt, welche weitere Untersuchungen führen Sie durch?

    Andere weitere Fragen von den Prüfern kann ich mich nicht erinnern!)


    (Anmerkung von mir)

    Diese Fragen könnten auch aus einer KP Kenntnisprüfung stammen!    

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
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    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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