Kategorie: Aktuelles

  • FSP Medizin Dresden 11.12.2017

    FSP Medizin Dresden 11.12.2017

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    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

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    FSP Medizin in Dresden bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Dresden.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Dresden Dezember 2017

     

    Ich hatte die FSP im Dresden am 11.12.17 und habe die Prüfung bestanden 🙂


    Brief:
    Herr Stulpner, Jörgen ist ein 55 jähriger Patient und sich bei uns wegen seit 3-4 Monate aufgetretenes Tremor in die Hände.
    Der Patient berichtete, dass er unter Tachychardie, Palpatationen, Nachtschweiß und Schweiß leide.
    Ferner gibt er an, dass die Haare ihm ausfallen.

    An Vorerkrankungen leide er häufig unter Rückenscherzen und an Sinusitis. Der Patient sagt, dass er auch unter Heiserkeit leide.
    In Bezug die Medikation benutze er nur ein Nasenspray gegen die Sinusitis und seltsam Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen.
    Der Patient sei gegen Apfel allergisch.
    Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf Schlafstörungen, ungewollter Gewichts Verlust und Dyspnea.


    Der Patient rauche nicht mehr, aber früher habe er 10 Zigaretten pro Tag geraucht.
    Er trinke ein Kleiner Glas Whisky am Abends. Er verneinte Drogen zu benutzen.
    In der Familienanamnese fanden Myokardinfarkt beim Vater (daran sei er gestorben) und Schilddrüsenkarzinom mit Lungen Metastasen beim Mutter (daran sei sie gestorben)
    Der Patient sei verwitwet, habe 2 Kinder und sei Büroleiter. Der Patient lebe momentan allein.
    Die anamnestische Angabe deuten am ehesten auf Hyperthyreose hin.


    Als Differenzialdiagnostik kommen in Betracht:
    Ösophagitis
    Schilddrüsenkarzinom
    Tonsillitis
    Ösophaguskarzinom
    Herzrhythmusstörungen
    Diagnostische Maßnahmen:
    Körperliche Untersuchung
    Labor Untersuchung:
    Blut Bild, Entzündungsparameter, Schilddrüsenantikorper, T3, T4, usw.
    Schilddrüse Sonographie
    Schilddrüsenszintigrafie


    Vorstellung:
    Der Prüfer hat gefragt:
    Diagnose,
    Therapie,
    Welche Labor Untersuchung,
    Familienanamnese und Differenzialdiagnose.

    Begriffe:


    Pankreas
    Hyperthyreose
    Gonarthrose
    Defäkation
    Miktion
    Ösophagoskopie
    Arthroskopie
    Rinitis
    Aortaaneurysma
    Zystitis
    Sinusitis
    Pyelonephritis


    Die Prüfer waren sehr nett und die Atmosphäre sehr ruhig und ohne Stress.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • Wichtigsten Fälle und Begriffe für FSP Fachsprachprüfung Medizin

    Wichtigsten Fälle und Begriffe für FSP Fachsprachprüfung Medizin

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    Danke an Dr. Mahmoud Khalaf für seine Sammlung

    Danke an den Doktor für diese Aufstellung seines Lernmaterials für die FSP Fachsprachprüfung Medizin.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

    Lernmaterial und wichtige Fälle der FSP

    Die wichtigsten Fälle der Fachsprachprüfung Medizin

    Mit diesem Schreiben möchte ich die wichtigsten Fälle für die Fachsprachprüfung, die ich gelernt habe, veröffentlichen:


    1. Hyperthyreose
    2. Hypoglykämie
    3. Ulkus cruris
    4. Akute Pankreatitis
    5. Harnwegsinfekte
    6. Gastroösophageale Refluxkrankheit
    7. Lungenödem
    8. Akuter Myokardinfarkt
    9. Colon irritabile
    10. Asthma
    11. Ikterus bei Cholestase
    12. Divertikulitis
    13. Obere gastrointestinale Blutung
    14. Appendizitis
    15. Cholezystolithiasis – Choledocholithiasis
    16. Ulkus ventriculi
    17. Ulkus duodeni
    18. Bandscheibenvorfall
    19. Akute pyelonephritis
    20. Herzinsuffizienz
    21. Apoplex
    22. TIA
    23. Untere gastrointestinale Blutung
    24. Cholezystitis
    25. Pneumonie
    26. Kniegelenk – Verletzungen
    27. Lungenembolie
    28. Laktoseintoleranz
    29. Bronchialkarzinom
    30. Koronare Herzkrankheit
    31. Phlebothrombose
    32. SHT
    33. Struma multinodosa
    34. Lungentuberkulose
    35. Hepatitis A
    36. Ileus
    37. Verletzung des Handgelenks und der Hand
    38. Migräne
    39. Metabolisches Syndrom
    40. Leberzirrhose
    41. Angina tonsillaris
    42. Pneumothorax
    43. Nephrolithiasis
    44. Obstipation
    45. Akute Meningitis
    46. Polytrauma, Milzruptur
    47. Hypothyreose
    48. Diabetes mellitus
    49. Diarrhö
    50. COPD
    51. Schock
    52. Schenkelhalsfraktur
    53. Leukämie
    54. Arthritis urica
    55. Hodgken – Lymphom
    56. Sprunggelenksfraktur
    57. Morbus Crohn
    58. Colitis ulcerosa

    Ich habe über das Colonkarzinom zwar nicht gelesen, trotzdem habe ich es geschafft, als ich diesen Fall in der Prüfung gehabt habe.


    Ich habe über die folgenden Untersuchungen gelesen :
    1. CT
    2. EKG
    3. EEG
    4. Gastroskopie
    5. Sonografie
    6. Doplex- Sonografie
    7. MRT
    8. Lumpalpunktion
    9. Herzkatheter
    10. ERCP
    11. Koloskopie
    12. Bronchoskopie
    13. Arthroskopie
    14. Pleurapunktion
    15. Aszitespunktion.


     

     

     

     

    Danke an Dr. Mahmoud Khalaf für diese Unterstützung.
    Sicherlich kann die Aufstellung nicht vollständig sein, zeigt jedoch die wichtigsten Themen die dazu geführt haben, dass der Doktor bestanden hat.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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  • FSP München Medizin 8.12.2017

    FSP München Medizin 8.12.2017

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    Danke an den Doktor für diesen weiteren Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München am 8.12.2017.
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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München Dezember 2017

    Hallo Leute,
    Ich habe am 8.12.2017 die FSP abgelegt und bestanden.


    Der Fall war ein Colonkarzinom:
    Herr Schröder ist 58 jährige Patient, der sich wegen Bauchbeschwerden vorgestellt hat.
    Der Patient hat seit 4-5 Wochen Obstipation und manchmal Diarrhö.
    Er hat außerdem periumbilicale Bauchschmerzen beim Stuhlgang.

    Der Stuhl ist fest und manschmal weich, aber nicht blultig.
    Der Patient hat Appetitslosigkeit und Gewichtsabnahme von 2-3 kg.
    Er hat Zeichen von Anämie (Blässe, Müdigkeit).
    Der Patient klagte darüber hinaus über Belastungsdyspnoe.
    In der vegetativen Anamnese gibt es Schlafstörung.
    Der Patient raucht 30 Pack years.

    In der Vorgeschichte leidet er an Hämorrhoiden, arterielle Hypertonie, Arthrose und GERD.
    Er nimmt deswegen Valsartan, Ibuprofen, und Omeprazol.

    In der familien Anamnese hat der Vater Kolonpolypen, ein Sohn hat Hodenkarzinom.


    Die Fragen beim Arzt – Arzt Gespräch :


    1. Die Verdachtsdiagnose und Differenzialdiagnose ?
    2. Der Patient nimmt Valsartan gegen den Bluthochdruck. Ist diese Behandlung richtig bei diesem Patient mit Hämorrhoiden bzw. darf das sein und warum ?
    3. Welche besondere Laboruntersuchungen muss der Arzt in diesem Fall veranlassen ? (Tumormarker).
    4. Welche Ergebnisse erwarten wir im Blutbild bei diesem Patienten mit Blässen ? ( Hämoglobin ist niedrig, Anämie).
    5. Warum hat der Patient Anämie ? welche Test müssen wir in dieser Situation machen und wie heißt der Test ? (occult blood in Stool ).
    6. Was für Untersuchung muss der Arzt als Nächstes veranlassen (Abdomensonografie).
    7. Was erwarten wir im Ultraschall zu finden? (Metastasen in der Leber, manchmal freie Flüssigkeit bzw. Aszites).
    8. Was ist die nächste Untersuchung zur Stellung der Diagnose ? ( Koloskopie).
    9. Welche Befunde erwarten wir , wenn wir die Darmspiegelung durchführen.
    10. In welchen Wörtern erklären Sie Ihrem Patienten die Koloskopie ?
    11. Wenn der Patient Angst vor der Koloskopie hat, was werden Sie machen ? wie berühigen Sie Ihren Patienten ?
    12. Welche Komplikationen können durch die Koloskopie passieren ?
    13. Welche Therapie schlagen Sie für diesen Fall vor ?
    14. Wie begründen Sie die Dyspnoe bei dem Patienten ?
    15. Welche Krankheiten stehen unter den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ? (Morbus Chron und Colitis ulcerosa ).
    16. Was ist das Reitzdarmsyndrom? Könnte es sein, dass der Patient an diesem Syndrom leidet?


    Ich habe für die Fachsprachprüfung ungefähr 40 Fälle gelesen. Über das Colonkarzinom habe ich leider nicht gelesen, trotzdem habe ich es geschafft.


    Im zweiten Teil, die Dokumentation, hat man keine Zeit.
    Ich empfehle euch , einfache Sätze zu schreiben.
    Die Zeit reicht gar nicht für die schönen Sätze und Formulierungen, sondern vielleicht nur für einfache Sätze….

    Das Arzt – Arzt Gespräch war für mich der schönste Teil in der Prüfung.



    Um die Prüfung zu bestehen, braucht man diese Voraussetzungen:

    1. Man muss sehr gut Deutsch sprechen
    2. Man muss sich mit den lateinischen und deutschen Begriffen sehr gut auskennen.
    3. Man muss im ersten Teil viele Fragen an den Patienten stellen, die zu seinen Beschwerden passen.


    Viel Erfolg an alle.
    Dr. Mahmoud Khalaf

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

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  • FSP München 16.12.2017

    FSP München 16.12.2017

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    FSP Medizin in München beim 2.ten Versuch bestanden

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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München 16.12.2017

     

     

     

    Hallo Leute,
    Ich habe am 16.12. FSP in München beim zweiten Versuch bestanden!


    Mein Fall war Migräne.

    Nickelallergie sowie Fruktoseintoleranz seien beim ihm bekannt.

    Er rauche 5 oder 6 Zigaretten täglich.
    Er trinke 1-2 Gläser Wein abends.
    Drogenkonsum wurde verneint.

    Er sei Journalist vom Beruf und sei seit 6 Jahren geschieden. Er habe eine erwachsene Tochter und die wohne bei der Mutter. Er habe einen älteren Bruder eine junge Schwester aber habe keinen Kontakt mit ihnen.

    Der Vater litt an Gehirntumor und daran sei vor 2,5 Jahren gestorben.
    Die Mutter leide seit 15 Jahren an Wirbelsäuleverkrümmung und habe Probleme beim Gehen.

    Herrn Lars Voigt ist 53- jähriger Patient und habe sich wegen seit gestern aufgetretener, zuerst stechender und danach drückender linksseitiger Kopfschmerzen vorgestellt. Er klagte über das Flattern, Lichtblitze, Schlafstörungen und die Schmerzausstrahlung in die Hand bis auf die Fingerspitze. Dabei habe er kein Bewusstsein verloren. Wegen aktuellen Beschwerden habe er 12 Tabletten das Paracetamol eingenommen aber die Schmerzen hätten nicht im Laufe der Zeit abgenommen. Begleitsymptome seien unauffällig bis auf eine Obstipation.

    In Vorerkrankungsgeschichte gab bei ihm:
    1. Hypotonie seit er Militär war
    2. Rippenfraktur vor 4 Jahren und er wurde deshalb hospitalisiert
    3. Unguis incarnatufs (Eingewachsener Nagel) der Großzehe links vor 4 Monaten
    4. Fieberbläschen an Oberlippe (das hat er gezeigt)

    Er nehme die folgenden Medikamente ein:
    1. Kreislauftropfen wegen Hypotonie täglich (er wusste nicht welche)
    2. Lefax Tabletten gegen Obstipation 20 Stück pro Woche


    Jetzt über die Prüfung.

    Erste Teil

    Der Patient hat nicht so viel geredet aber hat alle Fragen beantwortet und hat am Ende nur eine Frage gestellt:„Was ist mit mir?
    Ich habe Angst, dass das vielleicht Tumor ist, weil mein Vater daran gestorben ist.“)

    Zweite Teil

    Dieses Mal habe ich mehr geübt, um das Brief so schnell wie möglich zu schreiben und ich habe es auch geschafft.
    Ich konnte sogar nachlesen und korrigieren, was ich falsch geschrieben habe und ich wollte keine differential Diagnose und diagnostische Maßnahmen schreiben.
    Das habe ich mit Absicht gemacht.

    Dritte Teil

    Der Oberarzt war der selbe, der mir bei ersten Mal Patient war. Er hat mich erkannt.🙂
    Das Gespräch war sehr angenehm, ohne Aufklärung zu erklären.


    Jetzt werde ich die allen Fragen, die ich mich erinnere, aufschreiben:
    1. Was ist Verdachtdiagnose? Obwohl ich wusste, dass mein Fall Migräne war, habe ich HSW-Prolaps/Protrusion/Syndrom gesagt, weil ich Migräne nicht vorbereitet habe. Dann habe der Arzt gesagt, ja es kann sein aber was ist noch näher? Ich habe dann Migräne gesagt.
    2. Was kann noch im Betracht kommen? SAH und Tumor
    3. Was spricht dagegen? Wie werden Sie SAH ausschließen?
    4. Welche weiteren diagnostischen Maßnahmen werden Sie durchführen? CT und MRT
    5. Worauf sollen Sie dabei achten? Die Schilddrüsenüberfunktion, Niereninsuffizienz und Allergien sind Kontraindikationen.
    6. Was werden Sie bevor machen? Labordiagnostik
    7. Warum können wir motorische Schwäche haben? Wegen TIA und Thrombus des Herzens.
    8. Wie werden Sie einen Thrombus ausschließlichen? Mit Echokardiografie
    9. Was von Medikamenten würden Sie geben? Ich habe Diclofenac gesagt aber er hat mir noch zwei Medikamente erwähnt, leider weiß ich nicht welche. Ich glaube die fangen mit A und P.
    10. Was sind die Nebenwirkungen vom Diclofenac? Magenschmerzen


    Ich wusste nicht jede Antwort aber das spielte keine Rolle.

    Am Ende haben die mir gesagt, dass ich verbessert habe, was letztes Mal schlecht war, dass meine Grammatik (die Artikel und Deklination – das habe ich selber gesagt.
    Ihr sollt einfach selbstkritisch sein, nur so könnt ihr eure Fehler korrigieren) noch nicht auf dem C1 Niveau ist aber das man verbessern kann.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP München Medizin 8.12.2017

    FSP München Medizin 8.12.2017

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    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

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    FSP Medizin in München bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München

     

     

    am Freitag 08.12.2017 habe Ich die FSP abgelegt und zum Glück bestanden


    Herr Jörk Thomas ist 27 jähriger Patient der sich wegen seit einer stunde auftretener kopf-, Schultergelenk-, oberarm-,Bauch-, Schmerzen bei Z.n Fahradunfall vorstellte.
    Des weitern klagte der Patient über eine Übelkeit .die sich mit der Zeit verbessert hätte, sowie eine starke ‘Thorakalschmerzen beim tiefen Einatmen und eine bestehende Vertigo.


    Außerdem berichtete der Patient ,dass er nach dem Unfall das Bewussstsein verloren habe.und als er nach einigen Minuten aufgewacht habe,habe er diese komplex schmerzen sowie einige Abschürfungen im hinterkopf sowie hinter Ohrenmuschel bemerkt habe.
    Darüber hinaus gibt er an ,dass die schonhalting des Arms, eine Linderng des Schultergelenksschmerzen gebracht habe.
    An Vorerkrankungen leide der Patient an Thyreoiditis Hashimoto ,schambeinentzündung,Ohrengang exem.Außerdem klagte er über chronische Müdigkeit(Asthenie) und Antriebslosigkeit besonders Morgens sowie eine Obstibation..(vielleicht L-thyroxin dosis ist gering)
    der patient sei mit 8 lebensjahr wegen Phimose(vorhautverengung) operiert worden und ein anaphylaktischer Schock bei Z.n Bienenstich sei vor 2 jahren bei ihm bekannt ..
    der Patient nehem folgende medikamente ein:
    -L thyroxin 75 mg regelmäßig
    -Magnesium wegen Wadenkrampf
    -Kortison Tropfen wegen Ohrengang Exem
    -hält immer Adrenalin pen dabei (z.n anaphulaktischem Schock
    -Diclofenac wurde wegen schambeinentzündug eingenommen (jetzt abgesetzt)


    Allergien gegen braunes Pflaster sei bei ihm bekannt

    In der Familienanamnese fanden sich ein Gesichtsfeldausfall (skotom) (organische Ursachen wurden abgeschlossen),eine Depression bei der Zwillingschwester ,bypass beim Vater. Der Patient sei ein Studient an Erziehungswissenschaft 6 semester,lebe mit partnerin und habe keine kinder

    Die anamnistischen Aufgaben deuten am ehesten auf Polytrauma hin
    V.a schädel-hirn-Trauma
    V.a Schultergelenk Luxation
    V.a Rippen Fraktur
    V.a intraabdomenelle Blutung(milzruptur)


    zur weiteren Abklärung würde ich wolgende Maßnahmen durchführen:
    Körperliche Untersuchung
    Labor:BB,blutgruppe.INR.PTT
    CT schädel
    Röntgen Thorax-abdomen
    Abdomen Sonografie
    schulltergelenk Röntgen


    Die Fragen:
    wie man geht vor? (körberlich untersuchung..apparative diagnostika)
    warum ct?(blutung).
    warum Thorax Röntgen?( Rippenfraktur mit komplikationen).
    warum sonographie des Abdomens?(frei Flussigkeit besonders in Koller Pouch Raum bei Milzruptur)
    wie könnte die Milz rupturieren(einzeitig und zweizeitig mit erklärung)

    was könnte noch im schultergelenk sein?(clavicula -proximal Humerus-Fraktur)
    wen von Ärzte rufen Sie erst? (chirurg)
    hatte der Patient einen Helm? (habe ich nicht gefragt )
    wie geht man beim hypovolumischen schock vor? vitalzeichen kontrolieren ..zwei venöse zugänge..Flüssigkeitzufur..blutgruppe bei Blutung und blutkonserve bestellung.


    Mein Tipps
    1-ich habe alle vorgegangene Erfahrungen gelesen,was mir bei der Dokumentation sehr helfreich war
    2-bei der anamnese muss man nachfragen und wenn man etwas nicht verstehen kann ,muss man einfach so schreiben und so erzählen genau wie man es gehört hat ..bei mir zum Beispiel war so mit (gesichtsfeldausfall) ..
    3-Im letzten Teil..man muss langsam sprechen und die richtige Antwort nicht sofort angeben..
    Z.B ‘Frage:was für Diagnose? Antwort; die anamnistischen Angaben deuten am ehesten auf eine …..hin..weil der Patient so so so habe.


     

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
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    2. Dokumentation

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    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
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    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

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  • FSP München durchgefallen

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    FSP Medizin in München auch beim zweiten Versuch nicht bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer leider nicht betandenen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München.
    Danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer nicht bestandenen Fachsprachprüfung in München

     

     

     

     

     

    Hallo liebe Kolleginnen, und Kollegen,
    gestern habe ich die Fachsprachenprüfung in München abgelegt, und zum zweiten mal…nicht bestanden!


    Mein fall war einen Ulkus Cruris Postthromboticum


    Der Patient sprach deutlich am Anfang, dann bisschen schneller wenn er zu Symptomen kamm, trotzdem konnte ich die wichtigste informationen sammeln: der ist 68 jahre alt, klagte über geschwollenes schmerzaftes bein seit 6 wochen (hier gebe ich nur die Details, wie sollte es geschrieben werden, könntet ihr von Mastern übernehmen), fast am Ende hatte er dann erwähnt, dass das Bein offenes ist (in ein ganz kurzer und diskreter Satz!!!)


    Seit 3-4 tagen haben die schmerzen verstärkt, er leide an Arterielle Hypertonie seit 4 jahren, nehme HCT, ASS, und andere Medikament gegen Inkontinenz,
    habe eine Thrombose vor 5 jahren, eine leistenhernie vor 20 jahren, darüber klagte er immer noch,
    nehme eine Salbe gegen Schmerzen, die aber ihm nicht geholffen hat.
    Keine Allergie sei bei ihm bekannt, Noxen habe ich vergessen zu fragen, und vegetative Anamnese ist unauffällig,
    Der Vater sei an Nebennierenkarzinom vor 15 jahren gestorben, und die Mutter litte an Darmbeutel!
    Er sei seit langem verheiratet, und lebe zusammen mit seiner Ehefrau, um die kümmert er sich (sie hat vor 4 jahren Apoplex).


    Der Patient war verwirrt, und wollte unbedingt wissen worum es geht, ich habe ihn beruhigt, und ich erklärte dass, ich keine Verdachtdiagnose stellen kann bevor ich ihn körperlich untersuche.
    Er wollte auch wissen was passiert mit seiner Frau, wenn er aufgenommen wird, ich sagte, dass die Sozialberaterin darum besorgen sollte,
    Die Zeit für Arztbrief ist sehr knapp um alle die details einzutragen, ich habe ein scheiße brief geschrieben, ich wollte bis zum Ende kommen, und das habe ich geschafft!


    Das Arzt- Arzt geschpräch war weniger stressig,


    ich habe die Verdachtdiagnose gestellt (Ulcus Cruris) wahrscheinlich postthromboticum, die Differentialdiagnose mit Trauma, CVI, und PAVK haben des Prüfers viel gefallen, auch die Behandlung, er fragte noch wie groß ist die Wunde, habe ich gesagt ich musste das selbst messen bei körperlicher Untersuchung!
    Auf die Frage welche Schmerzmittel sollten wir geben, und welche Beinlagerung sollten wir empfehlen konnte ich nicht antworten!


    Warum habe ich durchgefallen laut der Prüfern:
    Mein Arztbrief war nicht gut, und ich habe nicht die Fachbegriffe benutzt z.B.:
    Darmbeutel, das ist das erste mal ich habe diesen begriff gehört!…
    Sie sagten, dass ich trotzdem sehr gut sprechen kann!
    Meine Selbstbeurteilung: Ich habe viel Fehler gemacht, aber ich sollte die Prüfung trotzdem bestehen, man kann nicht Perfekt sein, meine meinung nach sie suchen die Perfektion!
    Meine Emfehlungen: Sei perfekt, oder verlassen Sie Bayern!


    Von 5 Bewerbern am vormittag, nur eine hat es geschafft! Die andere fälle waren Fraktur, Hyperthyreose, Bandscheibenvorfall


    Ich wünsche euch allen Viel Erfolg!

    Kommentare und Chat in FaceBook

    Ich kann nicht verstehen dass warum sie nicht bestanden haben was ist die grund?


    Der Brief. Eine Prüferin hat mir gesagte, dass der Brief das wichtigeste Teil ist. Man muss einen sehr gut Brief schereiben.


    Ja aber trotzdem.. man kann auch fehler machen das ist ganz normal… ich wriklich weiß nicht was mit diesen fs prüfungen passieren. Alle anderen Bundesländern haben gleiches Problem gerade.


    Höre niemandem zu. Sie haben keine Chance in Bayern die Prüfung zu bestehen. Sie haben eine gute Chance, viel Zeit zu verlieren.


     

    Das Problem ist tatsächlich, dass es in einigen Bundesländern eine immer schärfere Prüfung mit hoher Durchfallquote gibt. Allerdings ist auch zu beobachten, dass viele Mediziner erhebliche Sprachprobleme haben.

     

    Trotz seiner nun sechs Jahre als Arzt im Saarland hat Abbas auch heute noch, das gibt er offen zu, gelegentlich Probleme beim Schreiben von Patientenbriefen. „Da ist die Sache mit den Artikeln und zeitweise auch der deutsche Satzbau, wo ich hin und wieder noch überlegen muss.“ Er schämt sich aber nicht, in Deutsch nicht perfekt zu sein. „Innerhalb von wenigen Jahren oder sogar nur Monaten eine so schwierige Sprache so gut zu lernen, dass man sie fließend sprechen kann, ist unglaublich schwierig. Die ausländischen Ärzte müssen etwas in kurzer Zeit aufholen, wofür Muttersprachler 20 Jahre lang Zeit haben“, betont Abbas. Und nicht nur das: Eine neue Sprache, Prüfungen, um als Arzt anerkannt zu werden, neue Gesetze, eine andere Kultur: „Das ist sehr viel auf einmal und überfordert einige.“

    Abbas kann sich in seine ausländischen Kollegen gut hineinversetzen, kennt ihre Ängste und Wünsche. Denn vor Jahren hatte er ähnliche Gedanken: „Die ausländischen Ärzte, die gerade erst nach Deutschland kommen, kennen ihr Fachgebiet, haben jahrelang studiert und sind gut darin. Sie wollen nicht nur von einem Sprachkurs zum nächsten gehen, sondern in ihrem Beruf arbeiten, um ihre Familien ernähren zu können.“ Aus seinem Erfahrungsschatz sollen andere Kollegen aus Syrien nun lernen, deshalb rät Abbas ausnahmslos jedem, der nach Deutschland kommt: „Sprache, Sprache, Sprache ist das Wichtigste. Der Rest kommt danach von allein.“

    „Ohne die sprachlichen Voraussetzungen werden ausländische Ärzte meist nicht ernst genommen“, erklärt er weiter. Weder von Kollegen, noch von Patienten. Sie wirken dann, als hätten sie keine Ahnung von dem, was sie tun. „Das frustriert und macht die Kollegen psychisch fertig“, sagt Abbas. Aber auch die Ängste der Patienten kann er sehr gut nachvollziehen. „Zwischen Arzt und Patient muss ein Vertrauensverhältnis bestehen. Wenn das nicht vorhanden ist, weil der Arzt seinen Patienten nicht versteht und umgekehrt, dann weiß der Mensch einfach nicht, was mit ihm genau im Krankenhaus passiert und das macht Angst.“ Allerdings hätten viele Kliniken im stressigen Alltag weder die Zeit noch das Personal, um die ausländischen Ärzte zu unterstützen und sprachlich zu schulen. „Weil sich viele, vor allem von Kollegen, nicht ernst genommen fühlen, wechseln sie nach einem Jahr in eine neue Klinik, weil sie sich dort dann mit einem verbesserten Wortschatz besser präsentieren können.“ Abbas wünscht sich mehr fachliche Sprachkurse in den Krankenhäusern. Eine Idee, die bereits auf dem Winterberg umgesetzt wird.

     

    Quelle:  https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/sprache-sprache-sprache-ist-das-wichtigste_aid-6847992

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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Düsseldorf Oktober 2017

     

    Hallo zusammen,
    Ich habe gestern die Fachspracheprüfung in München abgelegt und bestanden.


    Ein 78 jähriger Patient  (Name habe ich vergessen), der sich bei uns als vom Hausarzt eingewiesen vorgestellt hat.
    Er klagte über seit einer Woche Halsödem und geschwollene Lymphknoten im Halsbereich. Des weiteren berichtete der Patient, dass er keine Schmerzen in Halsbereich habe.


    Ferner sind der Patient folgende Symptome aufgefallen:

    Fieber 39,3,
    chronische Fatigue,
    Abgeschlagenheit,
    Nachtschweiß,
    Nervosität,
    unruhige Gefühl,
    Nykturie,
    Schlafstörungen,
    Appetitlosigkeit,
    Gewichtsverlust.


    Er leide an Hypercholesterinämie,
    Bandscheibenschmerzen wegen Arthrose,
    Chronische Konjuktivitis.
    Furunkul im Rücken vor vier Wochen und Prostata Hyperplasie.
    Er nimmt regelmäßig Simvastatin 40 mg 0-0-1 und bei Bedarf Ibuprofen und Pantoprazol als Magenschutz und Augentropfen einmal pro Tag ein.
    Seit 15 Jahren rauche er nicht mehr; aber früher 30 PY .Er trinke regelmäßig ein Glas Sekt abends. Er reagiert allergisch auf Erdbeeren (kriegt Pruritis und Exanthem)
    Sein Vater sei an einem Larynxkarzinom gestorben.
    Er habe eine Schwester, die an Hemiplegie leide.
    Er sei nie verheiratet, habe keine Kinder.


    Vedacht:
    Hodgkin Lymphom
    Differentialdiagnose:
    1- Lymphadenitis.
    2- Metastase anderer Karzinom z.B. Bronchial Karzinom.
    Mit der Patientin wurden folgende Maßnahmen gesprochen:
    Körperliche Untersuchung
    Laborbefunde(BB,CRP,BSG,CEA,TSH,fT3,fT4)
    Rö Thorax( Lymphknotenvergrößerung, Infiltration)
    CT Körper um Metastasen zu suchen.


    Ich habe noch zwei Prüflinge gesehen. Ihre Fälle waren Hyperthyreose und Fahrradunfall

    Viel Erfolg…..

     

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Münster Warendorf IV

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    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach


    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Wenn Sie mir eine Freude machen wollen, klicken Sie bitte nach Öffnen des Videos auf den YOUTUBE Button für eine vergrösserte Ansicht und über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

    KP Medizin in Münster bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Münster 14.11.2017


    Ich habe meine Kenntnisprüfung am 14.11.17 in Münster abgelegt und, Dank sei Gott, bestanden. Ich versuche die wichtigste Teile zusammenzufassen.


    Prüfer:
    Prof. Markus Brand (Innere Medizin, Nephrologe),
    Dr. Boknik (Pharmakologe),
    Dr. Roos (Radiologe)


    Klinischer Fall: Eine Patientin mit Multiples Myelom. Auch unter Dialyse.

    Fragen:
    1. Was ist Multiples Myelom? Was sind die Kritirien?
    2. Herz untersuchen ( Es gab einen Herzgeräusch und irreguläres Herzrythmus)
    3. Eigenschaften von Mitralstenose und Mitralinsuffizienz
    4. Lungen auskultieren (es gab feuchte Rasselgeräusche, welche Lungenödem hinweisen)
    5. Peripheres Ödem bestimmen.
    Ich musste dann die bekannte Diagnose, die aktuellen Diagnosen, die Untersuchungsbefunde, die diagnostischen Maßnahmen und Behandlungsmaßnahmen auf einem Zettel aufschreiben.


    Mündliche Prüfung


    Dr. Roos:
    1. Was sind die Arte von Koronararterie-bypass-operation?. Welche Gefäße kann verwendet werden? Nachteile der Saphenos Vene Anwendung. Koronararterien nennen.
    2. Labor diagnostische Maßnahmen für ein unklares, akutes Abdomen.
    3. Strahlenschutz ( auch bei Kindern)
    4. Ein Röntgen-Thorax Bild beurteilen (Polytrauma Fall mit Hämatothorax, Rippenfrakturen, diaphragmatische Ruptur – hier war die Lagerung der Magensonde ein Hinweis)
    5. Unterscheiden zwischen transudative und exudative Pulmonarödem
    6. Unterscheiden zwischen Pneumonie und Lungenödem


    Dr. Boknik:
    1. BTMG (Betäubungsmittelsgesetz), die Klassen von BTM, Verordnung etc
    2. Behandlung von Diarrhö unter Kleinkindern
    3. Behandlung von Angstörungen
    4. Lithium Nebenwirkungen
    5. Therapeutische Breite
    6. SSRI (z. B Fluoxetin)


    Prof. Brand:
    Weitere Diskussion des klinischen Fall.
    1. Erhöhte PTH der Patientin erklären.
    2. Behandlung von sekundären Hyperparathyroidismus
    3. Erhöhte Phosphat der Patientin eklären.
    4. Behandlung von Hyperphosphatämie
    5. Wie unterscheidet man zwischen prerenales Nierenversagen und intrarenales Nierenversagen
    6. EKG auf einem Blick beurteilen (nur Diagnose) – in meinem Fall, ein Rechtsschenkelblock.


    Kommentar:
    Sowohl die Protokolle als auch Amboss waren mir hilfreich. Man muss nicht unbedingt alles richtig antworten. Viel Glück!

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • KP Marburg 24.11.2017

    KP Marburg 24.11.2017

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    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

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    Gerne beschreibe ich Ihnen in einem kurzem Video, wie Sie die Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten finden.

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    KP Medizin in Marburg bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Marburg November 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Marburg

    Liebe Kollegen:

    ich habe die Kenntnisprüfung in Marburg am 24.11.2017 bestanden.


    Prüfungskommission:
    Herr Prof. Dr. med. Joachim Bargon (Facharzt für Innere Medizin),
    Frau Dr. med. Karin Schütz (Fachärztin für Chirurgie),
    Herr Dr. med. Christoph Oberwittler (Facharzt für Neurologie).


    Fall:
    63 jährige Patientin mit alkoholischer Polyneuropathie. Ich musste Anamnese und körperliche Untersuchung durchführen. Wichtig war eine orientierte neurologische Untersuchung-Berührungsempfinden, Schmerz- und Temperaturempfinden, Pallästhesie / Vibrationsempfinden, Muskeleigenreflexe –durchzuführen. Periphere Pulse tasten. Wichtig!! Ich konnte ein Laborbefund der Patientin haben. Ich habe sie dann meine Verdachtsdiagnose, sowie das weiteres Vorgehen erklärt. (20 Minuten)

    Anschließend musste ich einen Brief mit Anamnese, KU, Beurteilung des Laborwertes, Diagnose, sowie weitere Procedere schreiben. (20 Minuten)


    Mündlicher Prüfungsteil:


    1.Neurologie:
    Alkoholische Polyneuropathie, Diagnostik, Differentialdiagnosen und Behandlung. Hier würde gefragt über Eigenreflex. Warum heißen so? Dermatome Untersuchung. Ich musste dann noch zwei neurologische Erkrankungen im Rahmen eines Alkoholabusus nennen. Funikuläre Myelose (Vitamin B12-Mangels) und Wernicke-Enzephalopathie (Vitamin B1-Mangels). Hier musste ich ein bisschen darüber sprechen.
    60jähriger Mann mit akuten Kopfschmerzen und leichten Meningismus. Woran muss ich denken? SAB/ Meningitis/ ICB. Meningismus-Zeichen? Ich musste erklären. Was machen Sie dann? CT des Schädels? Kein Hinweis auf Blutung? Dann? Liquorpunktion. Befund bei Meningitis? Befund bei SAB?
    Aphasie? Was ist das? Sprachzentrum? Broca und Wernicke. Unterschied zwischen Broca und Wernicke Aphasie? Danach Unterschied zwischen Zentrale und Periphere Fazialisparese? Wichtige Ursachen nennen. Abschließend noch etwas über andere Hirnnerven erklären.


    2. Chirurgie:
    PAVK? Akuter arterieller Verschluss? Ursachen? Diagnostik? Differentialdiagnosen? typische Stellen für Aneurysmata? Behandlung? wann interventionell, wann operativ? Wie ist das grob Prinzip der Katheterthrombembolektomie und Thrombendarteriektomie? Danach noch über CHA2DS2-VASc Score sprechen.
    Patient, Z.n nach Stürz, geschwollener US. Was machen Sie? Untersuchung. Prüfung peripherer Durchblutung, Motorik, Sensibilität!! Danach Röntgen des US. Bild gezeigt, Fraktur beschreiben? Es war eine kombinierte Fraktur von Tibia und Fibula. Keine Dislocation, Tibia 3 Fragmenten. Behandlung? Marknagelung und Plattenosteonsynthese Verfahren erklären. Im Verlauf selben Patienten klagt über starken Schmerzen sowie Schwellung des Beins. Woran muss ich sofort denken? Kompartmentsyndrom. Außer meine klinische Untersuchung was kann ich noch machen um meine Diagnose zu bestätigen? Messung des Gewebedrucks. Jetzt ist bestätigt. Was machen Sie? Fasziotomie.
    Abschließend noch eine Frau mit Schmerzen im Unterbauch links. Differentialdiagnose nennen. Hier für jede Dx. wurde was gefragt. (Frau Dr. Schütz fragt sehr detailliert)


    3. Innere Medizin:
    EKG mit Vorderwand- STEMI .Ich musste die ganze Behandlung dieses Patienten erklären. Medikamente bei der Aufnahme, interventionelle Verfahren, postinterventionelle medikamentöse Behandlung sowie präventive Maßnahmen. Patient mit ICM, EF 25% mit kardialer Dekompensation. Akute medikamentöse diuretische Rekompensation. Leitlinie-Herzinsuffizienztherapie?
    Trotz aller medikamentösen Maßnahmen keine Besserung der LV Funktion. Was könnten Sie noch machen? CRT-D oder ICD. Ich muss das EKG des Patienten sehen. Er wollte das hören!!
    Danach exazerbierte COPD, mit respiratorischer Globalinsuffizienz. Er hat BGA Befund gezeigt und darüber gefragt. Medikamentöse Maßnahmen in der Notaufnahme? Worauf muss ich achten bei SaO2 Gabe? Warum COPD Patienten Hyperkapnie haben? Trotzt alle meiner Maßnahmen weiterhin Verschlechterung der respiratorischen Insuffizienz. Dann NIV.
    40jähriger Patient mit Husten und Hämoptysen. Ich habe über B-Symptomatik, Auslandsaufenthalt, Nikotinkonsums und weitere Anamnese gefragt. Differenzialdiagnosen. Röntgen gezeigt. Bild mit bilateralen Verschattungen apikalen +Kavernen. Tuberkulose? Was machen Sie weiter? Stationäre Aufnahme, Isolation, Quantiferon-Test + 3 Sputum. Was ist Quantiferon-Test? Was werden Sie im Sputum sehen können? Danach Tuberkulose bestätigt. Behandlung?
    Abschließend Patient in der chirurgischen Station, Z.n OP. Akute Luftnot, pO2↓. LAE? Dx? Differenzialdiagnosen? LAE nun bestätigt. Behandlung?


    Ich hatte faire Prüfer, alle waren sehr nett und ruhig. Man muss aber sehr fleißig und strukturiert lernen.
    Bücher zur Vorbereitung: Fallbuch Innere Medizin und Neurologie, Pharmakologie Last Minute, Amboss, Herold Innere Medizin.


    Ich wünsche an alle viel Erfolg.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

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    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
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    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

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    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • KP Regensburg Bayern

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    Vorab beschreibe ich Ihnen in einem kurzem Video wie Sie die Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten finden.

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    KP Medizin in Regensburg bestanden

    Danke an den Doktor für diesen detaillierten Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin am 21.11.2017 in Regensburg


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    detailliertes Protokoll einer Kenntnisprüfung Regensburg November 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Regensburg


    Hallo liebe Kolleginnen und Kollege,
    ich habe die Kenntnisprüfung in Regensburg am 21.11.2017 bestanden.


    *Prüfungskommission:
    1. Prof. Dr. Salzberger (Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie) (Vorsitzt der Prüfung)
    2. Dr. Neumann (Facharzt für Wirbelsäulenchirurgie)
    3. Prof. Dr. Schmidt (Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie)


    *Patientenzuweisung am 20.11.2017 (Vormittag):
    Ich durfte ohne Zeitbegrenzung die Akte und Kurve durchlesen. Ich musste anschließend einen Bericht anfertigen. Ich hatte eine unfallchirurgische Patientin mit einer distalen Femurfraktur links, eine Pseudoarthrose nach Plattenostheosynthese an der Frakturstelle sowie Gonarthrose links. Die Patientin hatte Knie-TEP implantiert und Anfrischung der Pseudoarthrose bekommen, es war der 5. postoperative Tag.


    *Fragerunde, Patientenvorstellung und Voruntersuchung am 21.11.2017 (Nachmittag):
    Zunächst waren wir bei den Patienten, wir mussten unsere Patienten vorstellen.
    Alle Prüfer haben etwas verlangen, was wir durchführen mussten.
    Ich wurde vor allem über die Nebendiagnosen der Patientin gefragt:

    – Salzberger:
    Herz voruntersuchen, war unauffällig.

    – Neumann:
    wie Untersucht man die Beweglichkeit des gesunden Knies?
    Neutral-Null-Methode, ich habe sie durchgeführt und die Werte gesagt, war pathologisch.
    Welche Werte erwarten Sie bei Ihnen?
    Ich habe die Normwerte gesagt.
    Da meine Patientin Z.n. Cholezystektomie hatte, hat er gefragt: wie wird es heutzutage gemacht? Laparoskopisch.
    Welche Komplikationen und hat den Bauchnabel gezeigt? Nabelhernie.
    Wie untersuchen Sie das? Inspektorisch hatte sie keine Vorwölbung, ich habe dann palpiert und die Patientin aufgefordert zu pressen.

    – Schmidt:
    Meine Patientin hatte eine Carotisstenose. Wie untersuchen Sie das klinisch?
    Ich habe auskultiert und gesagt, man könnte evtl. Strömungsgerausche abhören.
    Wenn das Gefäß verschlossen wäre, was passiert? Schlaganfall.
    Und was noch können Sie bei dieser Patientin machen? Paraklinisch kann man zunächst Doppler/Duplexsonografie machen.
    Was wären die Befunde? In der Dopplersonographie wäre es bei Verschluss nicht komprimierbar, in der Duplex könnte man keine Strömung nach dem Verschluss objektivieren. Therapiemöglichkeiten bei der Patientin: Aktuell nur ASS und Statin.
    Welche operativen Therapiemöglichkeiten gibt es und ab wann? Es gibt spezifische Empfehlungen bei symptomatischer und asymptomatischer Stenose, normalerweise ab 70% Stenose interveniert man. CEA und PTA/Stent sind die mögliche Verfahren.
    Wir haben auch über duale Plättchenhemmung nach Stents usw. da gesprochen.


    Die anderen Kollegen wurde über
    Tetanus,
    Untersuchung der Wunde,
    Handdesinfektion,
    Wundinfektion,
    Untersuchung der Leber mit Kratzauskultation,
    Untersuchung der Wirbelsäule,
    Zeichen der TVT bei der Untersuchung und noch mehr gefragt.


    *Danach waren wir im Büro vom Prof. Salzberger:

    Salzberger:
    Patientin mit tiefer Beinvenenthrombose und schlagartig einsetzende Dyspnoe – Lungenembolie, wir haben auch über zentrale und periphere Lungenembolie gesprochen.

    Neumann:
    Patientin mit Femurfraktur und starke Blutung. Wie viel kann es bluten? 2 L. Die Patientin war hämodynamisch stabil. Wir haben auch über Flüssigkeitsbilanzierung gesprochen.

    Schmidt:
    Patientin mit Fieber und Krampfanfall, war eine Herpesenzephalitis.


    Andere Themen:
    Dengue,
    Malaria,
    Influenza mit bakterielle Pneumonie als Koinfektion,
    Osteoporose,
    Leberzirrhose,
    Pneumothorax,
    Kompartmentsyndrom,
    Stents und noch mehr.


    *Vorbereitung:
    – Fallbuch Innere Medizin, 150 Fälle von Thieme Verlag
    – Herold Innere Medizin
    – Fallbuch Chirurgie, 140 Fälle von Thieme Verlag
    – Amboss (Klinisches Wissen, Leitsymptome und praktische Fähigkeiten)
    – BASICS Bildgebende Verfahren
    – EKG für Isabel
    – Meditorium Podcasts für das Hammerexamen
    – Altprotokolle (Connect Finanz Regensburg archiviert die Protokolle)


    Ich war natürlich unheimlich nervös aber die Prüfungsatmosphäre war angenehm und freundlich. Man durfte auch Sachen nicht wissen. Wir haben immer Rückmeldungen bekommen „das reicht“ „ich bin zufrieden“.

    Die Prüfer haben uns auch geholfen, damit wir zur richtigen Antwort kommen.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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