Schlagwort: Kenntnisprüfung bestehen

  • KP Göttingen 31.1.2018

    KP Göttingen 31.1.2018

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    Ich habe ein kurzes Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Göttingen Januar 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Göttingen


    Ich habe am 31.01.2017 die Approbationsprüfung in der Universitätsklinik in Göttingen gemacht.


    Die Prüfer waren
    Herr Dr. Emmert (Thoraxchirurgie),
    Herr Dr. Beham (Allgemein- und Adipositaschirurgie) und
    Herr Dr. Kunsch (Innere Medizin und Gastroenterologie)


    Wir waren 3 Kanditaten (2 Innere und 1 Pädiatrie).


    praktischer Teil:
    Ich habe Herrn Emmert begleitet. Es hat ca. 60 min gedauert.
    Ein Patient mit Z.n. Rektumkarzinom vor 4 Jahren und Lungenmetastase vor 2 Jahren (operativ behandelt) und aktuell Rezidiv der pulmonalen Metastase im linken Oberlappen, welche auch operativ mittels Lungenteilresektion behandelt wurde.
    Keine Vorerkrankungen oder Vormedikation.
    Ich sollte die Anamnese sowie die körperliche Untersuchung durchführen und dann einen Anamnesebogen ausfüllen.
    Herr Emmert stellte einige Fragen :
    Untersuchung des Herzens( Wo hört man welche Herzklappe) ,
    Untersuchung der Leber ( auch Kratzauskultation) ,
    Untersuchung der Milz (wie am besten),
    der Patient war heiser ( woher kommt die Heiserkeit ?
    Verletzung des Kehlkopfnervs nervus laryngeus recurrens (möglich durch die OP) , Aufgabe der Stimmlippen ?
    und noch ein Paar Fragen im HNO-Bereich (die ich nicht beantworten konnte!! aber es war nicht schlimm)


    Theoretischer Teil : Alle drei Prüfer waren dabei anwesend.


    Als erstes habe ich den Patienten für die anderen beiden Prüfer vorgestellt.


    Dann hat als erstes Herr Emmert Fragen gestellt.
    -Welche Lungenerkrankungen kennen sie ?
    Ich habe Pneumonie geantwortet.
    ( Häufigste Erreger für Pneumonie, welche Pneumonieart lösen die Streptokokken aus? und bei wem am häufigsten ?
    Warum müssen wir die Streptokokken bei Kindern behandeln ?
    Was sind Folgen der Streptokokken bei Kindern (Pathophysiologie)?

    Kinder entwickeln Antikörper gegen Streptokokken, die andere Organe angreifen können.
    Welche Organe am häufigsten ?
    Das Herz.
    Welche Klappe am häufigsten ?Mitralklappe.
    Führen zur Stenose oder Insuffizienz der Mitralklappen ? Insuffizienz.


    Als nächstes hat Herr Kunsch gefragt.
    -Differentialdiagnosen thorakale Schmerzen.
    -Ursache der LAE ? TVT,
    Weg des Thrombus von den Beinvenen bis zur Lungenarterie.
    Wie kann eine LAE zum Tod führen (Physiologie)?

    – Wie erkennt man eine Rechtsherzbelastung am besten ?
    – Was kann man bei einer Rechtsherzbelastung im EKG sehen ?


    Dann hat Herr Beham gefragt:
    Patientin , 67 Jahre alt ,
    mit Mittelbauchschmerzen,
    keine Vorerkrankungen,
    keine Vormedikation

    Wie gehen Sie vor ?
    Anamnese, gestern Abend starke Bauchschmerzen,
    dann waren die Schmerzen weg, heute morgen traten die Schmerzen erneut auf.
    Kein Erbrechen, kein Durchfall, kein Fieber, keine weiteren Beschwerden.

    Körperliche Untersuchung, Peritonismus


    Differentialdiagnosen:
    Ich habe alle möglichen Erkrankungen des Abdomens genannt, es war ein Mesenterialinfarkt.

    Pathophysiologie des Mesenterialinfarkts (warum hatte die Patientin abends und dann erst wieder morgens?)
    Therapie des Mesenterialinfarkts.
    Fragen zum Pneumothorax (auch Pathophysiologie und wie es zum Tod führen kann)
    Wie viel Kalorien braucht man am Tag?


     

    Es wurden noch einige Fragen gestellt, die ich mir jedoch nicht alle gemerkt habe.
    Die Prüfer und der Patient waren sehr nett

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • KP Bonn – Mechernich Januar 2018

    KP Bonn – Mechernich Januar 2018

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung in Mechernich Ende Januar 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Mechernich, Lehrkrankenhaus der Uni Bonn



    Hallo zusammen! Ich habe die Gleichwertigkeitsprüfung letzte Woche in Bonn gemacht und ich möchte gerne meine Erfahrung weitergeben.


    Die Prüfern waren:
    Professor Dr Strunk
    Dr Zipfel
    Dr Winkler


    Theoretischer Teil
    Chirurgie


    – Kompartmentsyndrom: was sind die Symptome, wie diagnostizieren wir sie, Therapie
    – Hundebiss: was machen wir, wie versorgen wir die Wunde, subclavian steal syndrome, Chylothorax

    Innere:
    – BB mit makrozytärer Anämie, welche Ursache macht dieses Blutbild, Therapie
    – ein Bild eines Patientens mit hypertrophierter Schilddrüse ( M. Basedow)
    – während des Dienstes haben die Schwestern angerufen wegen einen Patient, die nicht mehr ansprechbar war.
    Was sind die wichtigste Sachen, darauf man beachten soll.
    Was prüft man.

    Radiologie:
    Ein Röntgenbild mit einem Grundformen Raumforderung im rechten Oberlappen.
    Was machen wir als Nächstes.
    Eine CT-Thorax mit Kontrastmittel.
    Wie viel Kontrastmittel geben wir.
    Was sollen wir beachten beim Kontrastmittel-Eingabe.
    Differenzialdiagnose des Bronchialkarzinoms.

    Praktischer Teil:
    Eine Patientin mit Z. n Lungenkrebs——> therapiert und geheilt.
    Nach paar Jahren => Knochenmetastasen im rechten trochanter major.

    Wurde mit kombinierter Radiochemotherapie behandelt, aber die Schmerzen waren noch nicht besser, sondern stärker geworden.
    Sie ist jetzt da wegen Heifu- Therapie
    COPD St. I nach GOLD ist bei ihr bekannt ansonsten keine Vorerkrankungen
    Sie nimmt Vit. D + kalzium Präparate + AlendronsäureZintigraphie, CT- Thorax , MRT sind durchgeführt
    Sie zeigen die knochenmetastase mit einer lokalen Ödeme, aber keine Veränderungen im Vergleich mit den vorigen Untersuchungen.


    Viel Erfolg

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?



    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • KP Halle Durchfallprotokoll 21.4.2017

    KP Halle Durchfallprotokoll 21.4.2017

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    KP Medizin in Halle nicht bestanden

     

     

     

    Danke an die Ärztin für diesen Bericht einer nicht bestandenen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle, die an der Orthopädie scheiterte


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    Durchfallprotokoll einer Kenntnisprüfung Halle im April 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle


    1. Teil
    Anamnese mit einem Schauspieler
    • postoperatives Infektion eines Endoprothese Knie TEP
    • Mamma Karzinom


    2. Teil
    Labor Zettel nur ankreuzen


     
     
    3. Teil
    man bekommt die Akte mit Aktuelles Brief, OP Bericht und Laborwerte
    • Anamnese Schreiben
    • Epikrise Schreiben
    Dieser Teil ist sehr Wichtig
    hier man muss sagen welche Diagnose,Therapie, Prognose etc. in der Epikrise.


    4. Teil
    nochmal mit dem Patienten jetzt Untersuchung die 3 Prüfern sind da und machen die Fragen


    • Lungen Untersuchung Grenzen, Auskultation, Perkution, Fremitus
    • Knie Erguss (tanzende Patella)
    • Pulsen wie heißen, Arterien Anatomie, alles in Richtung PaVk.
    • Antibiotika komplett für Gramm positiv und zu welche Gruppen gehören.
    • Postoperativen Infektionen Einteilung (früh –Spät) anderen Komplikationen und Therapie
    • In Mamma ca. war Neurologische Untersuchung und Bridging Antikoagulation


    5. Teil
    Basic Reanimation mit 2 Personen, Bed Side Test (Cave: Spritze Wechseln!!)


    6. Teil
    jetzt kommt Theorie Fragen sind die 3 Prüfern und die 4 Prüferinnen


    1. EKG 
    Schrittmacher AAI , AV Block 1 grades, STEMI , VHF


    2. RÖ.:
    o Magensonde nach Lunge, bisschen Anatomie der Lungen
    o Raumforderum in Thyroides mit DD ( 4 t : Timoma, Teratoma, Thyroides, Lymphoma.)
    o Radius Fraktur nach Schlagen und wie heißt extra smith und colles Fraktur
    o Coxarthrose und Therapie Komplett Inklusive wie heißt die Physiotherapie (ich wusste nicht)
    o MRT mit Lipoma und Indikation für OP Risiko für Liposarkome
    o Sprung Fraktur, wie lange dauert für Knochen Reparation Therapie etc.
    o Ellbogen Luxation und Therapie


    3. Innere:
    o Vaskulitiden Definition ,Einteilung 2 Beispielen für jeden , Art. Temporal , Komplikationen ganze Therapie und Dosis für Predni., Henoch Schönlein Physiopatologie welche Inmunoglobulin ( IgA).
    o Patient mit Ikterus Einteilung prähepatik, intre und post , Anämie Hämolitik welche Blutwerte würden sie machen MCH MCV wenn alles Hoch wäre B12 Mangel dann welche anämie Pernisiosa Physiopathologie( Factor Intrinsec)
    o Lungen Funtion EPOC …
    o Nebenwirkung von Neuroleptik…


     
     
     
     
    Die 3 Prüfern waren nett aber zu tief Orthopädie Kenntnisse (mehr als allgemein Medizin)


    Die Ärztin hat leider den orthopädischen Teil nicht bestanden und wird die Prüfung wiederholen.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

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    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

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    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • KP Halle Sachsen-Anhalt 1.12.2017

    KP Halle Sachsen-Anhalt 1.12.2017

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    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte auf   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

    KP Medizin in Halle (Sachsen-Anhalt) bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Sachsen-Anhalt

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle (Sachsen-Anhalt)


    Hallo Zusammen, Ich habe die Kenntnisseprüfung in Halle (Sachsen-Anhalt) am 01.12.2017 bestanden.
    Es war mein zweiter Versuch     
    4 Prüflinge (3 mit zweite Versuch) – 2 Bestanden


     

     

    Prüfungskommission
    – Dr. Noack (FA Pneumologie und Notfallmedizin)
    – Dr. Siekmann (FA Ortho und Unfallchirurgie)
    – Dr. Stoevesandt (FA Radiologie)


    Prüfungsverlauf


    1. Anamneseerhebung:

    Jede Prüfling muss mit einem Patient (Schauspieler) Anamnesegespräch führen (ohne Untersuchung).
    Mein Fall war akut einsetzende Luftnot nach 12 stündige Flugreise mit Schmerzen rechte Wade.
    Klassische TVT mit LAE. Man muss insbesonders während der Anamnese an Risikofaktoren (Rauchen, Pille, Familiäre Häufnung usw.) und mögliche Kontraindikation zur Thrombolyse denken.
    Man hat 30 Minuten zur Anamneseerhebung und wenn man gezielt führt dann reicht es.
    Man kann Notizen machen um zum späteren Zeitpunkt alles ordentlich aufschreiben zu können.


    2. Anforderungen:

    Man bekommt hier ein Zettel mit Labor-Anforgerungen und bildgebende Untersuchungen.
    Man muss nicht nur die Diagnose sicherende Untersuchungen anfordern sondern muss man andere therapierelevante Untersuchungen durchführen.
    Z.B ß-HCG In junge Patientin vor Röntgen oder weitere Medikamente. Dafür hat man 10 min Zeit.


    3. Schriftlicher Bericht:

    Hier muss man auf Anamnesebogen vollständige Anamnese mit Diagnose und weitere Diagnostik- sowie Behandlungsplan mit Epikrise aufschreiben.
    Dafür hat man 30 min Zeit. Man bekommt auch ältere Arztbriefe sowie wichtige Laborergebnise und Befunde vom Patient. Die könnte man als Hilfe nutzen.


    4. Patientenvorstellung:

    Hier sind alle drei Prüfer zusammen und muss man strulturierte Fallvorstellung durchführen.
    Man wird viel über den Fall, Diagnose, Behandlung und Prognose gefragt.
    Zum Beispiel in mein Fall mit TVT mit LAE wurde über Thrombose Risikofaktoren, vererbbare Gerinnungsstörungen, Gefäßanatomie von Tiefbeinvenen bis A. Pulmonalis, Therapie – Heparinisation Dosis, Indikationen für Thrombolyse und Thrombektomie, Komplikationen einer LAE, verschiedene Typen von Schock, Behandlung, Überwachung auf ITS, Differentialdiagnose – alles über akutes Koronarsyndrom, Pneumothorax, Aortendissektion.


    5. Patientenuntersuchung:

    Hier wird man angefordert, die Patienten zu untersuchen.
    Bei mir war Lungenuntersuchung von Inspektion bis Auskultation und Kniegelenkuntersuchung mit Neutral-Null Methode sowie die alle Untersuchungen für Bandapparat.
    Payr Homan Meyer Zeichen,
    Pulsstatus unteren Extremitäten,
    Patellar- und Achillesreflex.


    6. Allgemeine Fragen:

    Nach die Fragen zu deinem Fall wird man viel über andere spontan und allgemeine Situationen gefragt.
    Zum Beispiel Patient mit Luftnot in Notaufnahme – wie soll man reagieren, verdrehtrauma Knie usw.


    7. Reanimation:

    An Modellpuppe muss man demonstrieren.
    Wichtig ist 30:2 Herdruckmassage:Beatmung.
    Man muss an Drucktiefe sowie komplett Entlastung,
    C-Greif bei Beatmung,
    Kinn heben die Nacken zu strecken achten.


    8. Bedside Test:

    Blut ist in ein Spritze schon zur Verfügung gestellt, aber man muss darauf aufpassen, die Nadel zu wechseln bevor man in die andere Bläschen das Blut reinmacht.
    Also Handschuhe und sicherer Nadelentsorgung sind wichtig.


    9. Röntgen:

    Jeder Prüfling wird nach einem Röntgenbild gefragt.
    Man muss mindestens die grobe Befund richtig zeigen. z.B. Rö Thorax mit Pneumonie re. Mittellappen auch mit Magensonde in rechte Bronchus und ein regelrecht liegende ZVK., Rö Thorax mit Mediastinalvergrößerung, Fraktur Humerus, Weber Fraktur, Fraktur distal Handgelenk, Pneumothorax, Hüftkopfnekrose, Femurhalsfraktur usw. Man muss alles über die Therapie diejenige Diagnose kennen.


    10. EKG:

    Jeder kriegt ein EKG und muss richtig befunden.
    Und auch über die Diagnose alles kennen.
    Mögliche EKG’s sind:
    STEMI, Vorhofflimmern, AV-Block I, IIa, IIb und III, Schrittmacher EKG-AAI, VVIR, DDDR Modus, Vorhofflattern.
    Wird alles über Pathophysiologie, Therapie und Komplikationen gefragt.


    Bisher wenn jemand die Prüfung richtig gut gemacht hat dann wird er nichts mehr gefragt, aber wenn die Prüfer sind immer noch verzweifelt dann wirst du ein extra Fall vorgestellt bekommen und wird verlangt über die weitere Vorgehen zu erzählen.


    Z.B Patient mit schmerzloses Ikterus,
    Patient mit Pneumonie mit akut psychoses-will aus Fenster springen,
    Klassifikation Vaskulitis,
    Aortendissektion Rutherford Klassifikation,
    Goldstandard Diagnostik für Hämochromatose,
    Hepatitis B und C – Therapie,
    Pathologisches Fraktur,
    Knochenmetastasen – welche Tumoren sind häufig in Knochen metastasiert,
    Osteoporose,
    Klassifikation und Nebenwirkungen von Neuroleptika,
    Antiepileptika,
    Antikoagulanzien.


    Die Prüfung verlangt eine gute Vorbereitung mit gute Kentnisse insbesonders
    Innere Medizin (alle Notfälle) und Orthopädie


    Wird über häufige Nebenwirkungen und Kontraindikationen geprüft.
    EKG, Röntgen, Reanimation und Bedside Test sind ein MUSS.


    Ich habe in mein zweiten Versuch bestanden, habe ca. 3 Monate vorbereitet


    Bücher – 150 Fälle Innere Medizin,
    50 wichtigsten Fälle Chirurgie,
    Pharmakologie in 4 Tage,
    50 wichtigsten bildgebende Verfahren,
    AMBOSS insbesonders die Untersuchungen und viel Ortho- und neurologische Untersuchungen von Youtube.


    Viel Erfolg!

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
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    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


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  • KP Medizin Göttingen 25.1.2018

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    KP Medizin in Göttingen bestanden

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Göttingen Januar 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Göttingen


    Hallo zusammen! Ich habe die Approbationprüfung am 25.01.2018 in Göttingen bestanden.


     

     

     

    Prüfer:
    Dr. Stephan von Haehling (Innere),
    Dr. Alexander König (Innere),
    Dr. Alexander Emmert (Chirurgie)


    Erste Teil:
    Bronchialkarzinom, die Pat. hat vor eine Woche eine Segmentresektion gehabt:
    ich sollte Anamanese machen (keine Beschwerden, bei ihr hat man zufällig Lungenkrebs festgestellt).
    Dann habe ich körperliche Untersuchung gemacht:
    der Prüfer hat über Herzklappen gefragt, wie untersucht man die Lunge,
    warum machen Sie Klopfschall, Appendizitiszeichen?
    warum Schmerzen bei Blumberg (Peritoneumreiz)


    Dann habe ich eine Anamnesebogen ausgefüllt.


    Mündlicheprüfung: hat 1 Stunde gedauert


    Dr. Alexander Emmert (Chirurgie)
    Pathomechanismus von Herzinsuf,
    Frank-Starling-mechanismus,
    Stadien von Herzinsuf,
    Therapie


    Dr. Stephan von Haehling (Innere)
    Pat. 57 Jahre, hat Dyspnoe bei Belastung, was machen Sie?
    Anamnese: was fragen Sie und warum? Ursachen?
    Korp Untersuchung: wie?
    Zeichen von Herzinsuf,
    beschreiben Sie die Ödemen.
    wie machen Lungenerk. Herzinsuf?
    EKG interpretieren (wichtig ist zu erzählen wie man interpretiert, die Methode ist wichtiger als Diagnose): war VHF und ST Hebung.
    Fragen:
    Therapie VHF, warum ist diese ST-Hebung kein Zeichen von MI: weil es ansteigend ist (wüsste ich nicht).
    dann viele Fragen über Diuretika (welche? wie und wo werkt Furosemid?…)


    Dr. Alexander König (Innere)
    Pat. hat Diarrhö seit 6 Monate. was ist Diarrhö?
    ab wann sagt man chronisch?
    was fragen Sie? warum? Ursachen?
    Falls blutig: Diagnosen? Untersuchungen?
    Wasserig: Diagnosen?
    Nahrungsmittelallergien:
    welche? ich habe gesagt Gluten und Laktose, ich sollte auch Fruktose sagen.
    Untersuchungen für jeder Diag? mann muss auch den Pat. 2 Tagen nüchtern lassen (Das hat der Prüfer gesagt)
    Andere Ursachen? Medik: Welche? toxisch: was? Infekt: was?
    Aufklärung von Koloskopie. Falls unauffällig muss mann Biopsien machen? ich habe nein gesagt aber das war falsch.
    wo macht man Biopsien bei Zöliakie?


    Zwischendurch waren noch mehr Fragen.
    Man soll immer eine Strategie haben. Ganz wichtig ist immer “logisch” zu sein (Diag. muss mann nicht unbedingt kennen): immer sagen ich fange mit Anamnese an, dann mach ich KU (Inspektion, Palpation…).
    Die Stimmung war sehr gut. Die Prüfer waren sehr nett und ganz locker. Wir haben auch zusammen viel gelacht 😀


    Ich habe Fallbücher Innere und Chirurgie gelesen. Amboss hat auch viel geholfen. Ich habe auch Fallbuch Pharmakologie und EKG für Isabelle durchgeguckt (die waren interessant, habe ich aber leider kein Zeit gehabt, um alles zu lesen)


    Ich drücke euch die Daumen

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


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    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


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  • KP Medizin Rostock 22.11.16

    KP Medizin Rostock 22.11.16

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    KP Medizin in Rostock bestanden

    Danke an den Doktor für diesen detaillierten  Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Rostock / Vorpommern.
    Ich habe ihn erst jetzt im Internet gefunden und halten ihn für sehr aussagestark.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Rostock

    Mein Patientin:
    ch. NI,
    anurisch,
    dialysepflichtig,
    Nierentransplantiert 2011,
    Magenkarzinom 2015.
    plötzlich T- bis 39°,
    DS T×Nierenregion. mit V.a.
    Transplantatinfektion war auf Nephro. aufgenommen.
    Im MV vor einer Woche war eine AS 3. Grades ( KÖF 0,71) ganz neu diagnostiziert.
    Man hatte Sistolikum, Strömungsgeräusche über dem a.Cart. int. gehört.
    TAVI ist vorgesehen.


    Die haben mir den Patienten und seine Akte gegeben.
    Sollte den Pat. untersuchen, danach Artzbrief schreiben.
    Anamnese, status pres., Verlauf,
    im Aufenthalt seit 31.10. soll man alles von der Akte rauskriegen was im Verlauf gemacht worden ist
    (durchgeführte Unters., Labor Befunde, ganze Th. usw.) was noch geplant ist, weitere Empfehlungen. Also Arztbrief halt.

    Ordentlich geschriebene Arztbrief bringt schöne pos. Punkte.


    Als ich mit dem Brief Schreiben fertig war, gingen wir mit 2 Prüfern und Vorsitzender zum Patienten.
    Da werden immer fragen gestellt, die du teilweise zeigen , und auch mündlich einfachso antworten sollst. Na soll man nicht, aber wäre schön, dass man das kann 😃 Bei mir hat diese Teil 65 Minuten gedauert. Hatte durchgeschwitzt!


    Fangen Sie bitte mit der Abd. Untersuchung an.
    Was können Sie bei Inspektion sehen, worauf achten Sie?
    Aszitis, Peritonitis, was sehen Sie da, wie Untersuchen Sie?
    Was kann eine pulsierende Tumor im Bauch sein?
    Was kann eine Schwellung im UB sein, von Leistenhernie alles mögliches war gefragt.
    Wie untersuchen Sie Milz?
    Wann Milz wann Leber vergrößert?
    Herz Untersuchung zeigen Sie mir bitte Ausk. Punkte.


    Sie haben im Brief geschrieben dass Sie Sistolikum gehört haben, ich gratuliere Sie das ist nicht einfach.
    Aber sagen Sie bitte wie sind Sie drauf gekommen das eine Sist. ist?
    – Abhören gleichzeitig mit Pulstasten habe ich gemacht.
    Vorallem Pat. hat einen Dialyse Shunt war einen Geschenk für mich zum Pulse tasten (Haben alle gelacht 😀 )


    Trombosozeichen.
    Zeigen Sie mir Peyer meyer Homann Test,
    wie messen Sie bein Umfang bei Trombose.
    Unterschied Art. Und Ven. Verschluss.

    Was ist Allentest? Zeigen Sie beim Pat.


    Sie sind im Schockraum Notarzt bringt beatmete Pat. Motorrad Unfall.
    Von A bis Z erzählen was sie achten kontrollieren dringend Untersuchen sollen.
    Wie stellen Sie Beckenfraktur ohne Rö.,
    Zeigen Sie beim Pat. Kommt Blut aus dem Ohr Nase was denken Sie was machen Sie?
    Lymphknoten untersuchung.
    Was hat vergrößerte supraclvikuläre li. Lymphknoten besonders zu bedeuten?
    Wie heißen die?

    Wie prüfen Sie Gelenkbeweglichkeit?
    was ist Neutral-Null Methode?

    Was sind die Pyramidenbahnzeichen?
    Zeigen Sie bitte die- Babinski, Rossolimo, Gordon.

    Appendizitis Zeichen, DD re. UB Schmerzen.
    Was sollen sie bei Mundhöhlenuntersuchung achten.
    Was ist leukoplakie was sehen Sie da?


    Waren noch andere Kleinigkeiten aber hab leider nicht alles im Kopf.


    Theor. Teil.:


    Innere:
    Haben gleich EKG gegeben. Was sehen Sie da. War AV Block Wenckebach.
    MI 60 jährige Manns Frau angerufen.
    Sie sind Notarzt. Sagt dass ihr Mann stirbt kommen sofort!
    Was sollen Sie bei Anamnese alles fragen?
    Ehepaar haben Abenbrot gegessen danach der hat bisschen Gartenarbeit gemacht denn die sind ins Bett gegangen und etwa 1 Stunde danach Schmerzsymptomatik aufgetreten. Prüfer wollte wissen wieso?
    Was hat diese Reihenfolge zu bedeuten?
    Pat.hat mit seiner Frau Sex gemacht
    -> Körp. Belastung für ihn. 😀 MONA Th.
    Alle Medikamenten genau Dosis bei MONA Th. Was noch zusätzlich zu ASS -> Clopidogrel. EKG -STEMI


    Notaufnahme-
    Bewustlose Pat. Ursachen!
    Alle mögliche Koma Typen, was ist für Meck-Pom Typisch?  Alkohol! denn wie behandeln Sie?
    Was kontrollieren Sie regelmäßig dabei?
    Sofortmassnahmen bei Hyper/Hypoglyk.

    Was bedeutet Diabetes Mellitus?
    Was ist Typ 1? Pathophsiol. vom Typ 2.

    Was bedeutet Claudicacio intermittens?
    Wie entscheiden Sie welche art.
    Verschluss ohne Angio?
    Was ist wenn sie A. Femoralis nicht tasten?
    Biffurkation Verschluss. Was ist wenn Sie a. Poplitea tasten aber dors. Pedis nicht ?-
    welche häufigste lokalisation? tibiafibulare Gabel Bereich!

    ERCP Bild- Gallenwegkarzinom


    Röntgen Bild
    Ösophagus Stenose. Ursachen?
    Welche Ösoph.

    motalitätstörng?
    Behandlung Achalasie

    Rö.Bild Tuberkulose-
    Streuungsformen? Therapie.

    Malaria- sagen Sie mir nur Tharapie bitte.


    Chirurgie:
    Distale Ösophagus Karzinom- Metastasen.
    Wann ist gut operabel wann ist schlecht?
    Rö.Bild Ileus- was ist häufigste Ileus beim Kindern?
    Rö.Bild Spanungspneumothorax.
    Was ist Tiegel Ventil?
    Welche Thoraxdrainage gefährlicher ist und warum?

    Kolonkarzinom- Metastasen, Therapie
    Leistenhernie- Formen, Therapie, Th. Ziele?.
    Kreuzbandruptur- Klinische Zeichen,
    kennen Sie unhappy Triad?

    DD Morbus Crohn und colitis Ulzerosa.
    Organtransplantation:
    Typen, Therapie und prophylaxie der Organabstossung.


     

     

    Die sind grosse Themen, die mich gefragt wurden. Aber gab’s natürlich zwischendurch Kleinigkieiten bzw. Fragen, die ich mich nicht erinnern kann. :/
    Ich wünsche euch viel Erfolg, und kann nur sagen “Leute, cool bleiben, Prüfung ist leicht” viel und detailliert lernen.


    Wenn ihr in Mecklenburg Prüfung machen soll natürlich.

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Durchfallquote Kenntnisprüfung


    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • KP Medizin Münster 12.1.2018

    KP Medizin Münster 12.1.2018

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    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach


    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Wenn Sie mir eine Freude machen wollen, klicken Sie bitte nach Öffnen des Videos auf den YOUTUBE Button für eine vergrösserte Ansicht und über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

    KP Medizin in Münster bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Warendorf / Münster
    Von drei Prüflingen hat nur ein Arzt bestanden.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Münster 12.1.2018


    Ich habe meine Kenntnisprüfung am 12.1.2018 im akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Münster abgelegt und, Dank sei Gott, bestanden. Ich versuche die wichtigste Teile zusammenzufassen.


    Prüfer:
    PD Dr. Dr. Peter Boknik (Pharmakologie)
    Dr. Nikolaus Roos (Radiologie)
    Prof. Dr. Marcus Brand (Nephrologie)


    Gott sei Dank habe ich die Kenntnisprüfung gestern in Münster bestanden


    Praktischer Teil:
    Patient mit diabetischer Nephropathie.
    Aktuell Terminale Niereninsuffizienz (Dialysepflichtig).
    Also kam notfallmäßig bei starker Übelkeit, Erbrechen (Urämie-Syndrom).


    Körperliche Untersuchung:
    Herzuntersuchung, Auskultation: Diastolikum bei Aortenklappeninsuffizienz
    Lungenuntersuchung: Pleuraerguss bds.
    Abdomen Untersuchung: Aszites, Milz war nicht tastbar
    Ausgeprägte Beinödeme bds.


    Dann mussten wir ein Formular mit Diagnosen, Beschwerden, körperliche Untersuchung und Epikrise (Weitere stationäre Maßnahmen, Ziel, Plan) kürz ausfüllen.


    Theoretische Prüfung:
    Dr. Boknik:
    Was sind sichere und unsichere Todeszeichen (Pulslosigkeit, fehlende Atmung, Lichtstarre Pupillen, Totenstarre, Totenflecken, EEG keine Aktivität).
    Wann tritt jede auf und wie?
    Also Totenflecken an die Druckstellen weniger als 2 Std.,
    Totenstarre 2-3 Std. hängt von Temperatur ab.

    Psychopharmaka einteilen:
    Antidepressiva,
    Neuroleptika,
    Hypnotika (Tranquilizer).

    Welche sind antriebssteigernd (Antidepressiva bis auf Amitriptylin) welche hemmend (der Rest).
    Neuroleptika einteilen (ich sagte niedrig Olanzapin, mittel Melperon und hochpotent Haloperidol), er meinte typisch und atypisch was ist der Unterschied?
    (atypisch verursacht selten Extrapyramidales Syndrom) wenn das auftritt was geben Sie?
    Bipiriden, was ist das?
    Anticholinergikum. Wofür wird das auch benutzt?
    Bei Parkinson gegen Tremor wirkt besser als L-Dopa bei Tremor.
    Clozapin ist das beste Neuroleptikum, deshalb wird normalerweise bis zum Ende gelassen, aber wann geben Sie das als 1. Wahl?
    Bei Parkinson, weil es nur gegen Dopamin-D2-Rezeptoren und nicht D4 wirksam ist.
    Nebenwirkungen? Gewichtszunahme und Leukopenie.
    Was machen wir? Blutbild wöchentlich.

    Sie sind als Notarzt zum Pat. angerufen, Augenlider, Lippe und Hals massiv geschwollen.
    Ehefrau sagt, das ist schon paar mal passiert aber nicht so stark. Er nimmt Herzmedikamente, sie weiß den Namen nicht.
    Was ist Verdachtsdiagnose?
    Quincke-Ödem entweder allergisch (Frau über Essen und Allergien fragen) oder wegen ACE-Hemmer.
    Wie? Sie hemmen ACE und auch Kininase daher wird mehr Chinin freigesetzt.
    Welche Nebenwirkung von ACE-Hemmer hängt auch von Chinin ab?   Reizhusten dann können wir auf AT1-Rez.Antagonisten umstellen.


    Bei den Anderen waren die Fragen über
    Antikoagulantien,
    Atropin-Vergiftung,
    PPI‘s Ach-Esterase-Hemmer


    Dr. Roos:
    Akzelerationstrauma Aortenruptur,
    loco typico bei Ductus Botalli und bei Aortenwurzel,
    Milzruptur,
    HWS-Distorsion (Rö in 4 Ebenen a.p. seitlich Deklination,
    Reklination.

    Akutes Abdomen (mittel und Langgeschichte) OPs wegen Briden und zum Ausschluss z.B. bei Z.n. Cholezystektomie oder Appendektomie,
    Medikamente Blutverdünner NSAR wegen Ulkus-Perforation,
    Vorhofflimmern wegen Mesentrialinfarkt.

    Rö-Bild mit Verschattung re. Oberlappen
    ich sagte DD interstitielle Pneumonie, Verlaufskontrolle abgeheilt nach 1 Tag dann keine Pneumonie sondern Lungenödem bei Mitralinsuffizienz typische Lokalisation im re. OL.

    Strahlenschutz:
    Alles über Streustrahlenraster als Schacht aus Blei (Abkürzung Pb), hängt von der Dichte des Objektes.

    Bei den Anderen alles über SAB, TIPS bei portaler Hypertension Komplikationen, Hunden und Katzenbiss !

    Dr. Brand:
    Während der klinischen Untersuchung:
    Wie teilt man CNI ein, was ist Gefahr bei terminaler NI Hyperkaliämie, warum? Herzrythmusstörungen.
    Was kann noch hoch sein? Krea und Harnstoff.
    Welche Medikamente verursachen das auch?
    Paracetamol wie heißt es?
    Analgetika-Interstitielle Nephritis.


    Im mündlichen Teil:
    Wie verursacht Diabetes die NI?
    Welche Type gibt es?
    Was ist der Unterschied?
    Was kann noch Hyperkaliämie machen?
    Spironolacton,
    ACE-Hemmer,
    AT1-Antagonist.
    Wie behandeln?
    NaCl 0,9% mit Furosemid (forcierte Diurese),
    Glukose mit Insulin (wie wirkt das?),
    B2-Mimetika.

    Hypokaliämie?
    Conn-Syndrom.


    EKG:
    akute Hinterwandinfarkt.
    Bei den Anderen
    RSB,
    LSB,
    VHF,
    AV-Block 1. Grades und RR-24 Std. mit Fragen nach Dipping usw.

     

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Durchfallquote Kenntnisprüfung


    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

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    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • FSP Medizin Hannover 9.1.2018

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    FSP Medizin in Hannover bestanden

    Danke an die Ärztin für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Hannover.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Hannover

    Ich habe die Fachsprachprüfung am Dienstag 09.01.2018 in Hannover abgelegt und bestanden.

    Mein Fall war Diabetes Mellitus Typ 2.


    Herr Diekmann ist ein 60-jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit 4-Wochen bestehender Polyurie, Nykturie und Polydipsie vorgestellt hat.


    Der Patient berichtete, dass er ca. 5 bis 6 mal nachts auf die Toilette gehen würde und 4 Liter Wasser pro Tag trinke.
    Des weiteren klagt der Patient über Abgeschlagenheit, Leistungsknick, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen wegen der oben gennante Beschwerden.
    Darüber hinaus sagte der Patient, dass er in den letzten 6 Wochen 10 Kg zugenommen habe und seitdem ständig nachts schnarche. Er fügte hinzu, dass eine Belastungsdyspnoe in der letzten Wochen aufgetreten sei.

    Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine Obstipation, die mit einem Präparat behandelt wird.

    An Vorerkrankungen leide er an arterieller Hypertonie seit 6 Jahren und Arthritis urica.
    Vor 3 Wochen sei er wegen einer hypertensive Krise im Krankenhaus gewesen.


    Die Medikamenteanamnese ergab eine Einnahme von:
    Ramipril 25 mg 1-0-0
    HTC 12,5 mg 1-0-0
    Allopurinol 300 mg 1-0-0


    Bei ihm seien keine Allergien oder Voroperationen bekannt.
    Ferner erwähnte der Patient einen Nikotinabusus von 20 py und einen Alkoholkonsum von 1 Glas Sekt gelegentlich.
    In der Familienanamnese fanden sich eine arterielle Hypertonie bei dem Vater, der vor 10 Jahren an Myokardinfarkt gestorben sei, und Diabetes Mellitus bei der Mutter.
    Die Geschwister seien gesund.

    Die Sozialanamnese ergab, dass der Patient verheiratet und Besitzer einer Firma sei und zwei gesunde Kinder habe.

    Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Diabetes Mellitus Typ 2 hin.
    Als Differenzialdiagnose kommen auch in Betracht:
    1. Diabetes insipidus
    2. Niereninsuffizienz
    3. Diabetes Mellitus Typ 1
    Zur weiteren Abklärung sollten die folgenden Maßnahmen durchgeführt werden:
    1. körperliche Untersuchung
    2. Laboruntersuchung: Blutbild, HbA1c, Nüchternzucker, posprandialer Zucker, Nierenfunktionswerte( Kreatinin, Harnsäure, GFR).
    3. Urinuntersuchung(Proteinurie: Albuminurie und Glukosurie)
    Sollte sich der Verdacht auf eine Diabetes Mellitus Typ 2 erhärten, würde ich die folgenden Therapie durchführen:
    Medikamentöse Therapie mit oralen Antidiabetika oder Insulin.
    Diätetische Maßnahmen.
    Ich musste keine Aufklärungen geben


    Fragen:
    Der Patient hat während der Anamnese gefragt:
    Was habe ich? Ist es lebensgefährlich?
    Muss ich Medikamente nehmen?

    Der Oberarzt:
    Welche Diagnose würden Sie stellen?
    Welche Untersuchungen würden Sie vorschlagen?

    Was ist HbA1c?
    Zu welcher Komplikationen kann Diabetes Mellitus führen?
    Was ist bei der Urinuntersuchung wichtig zu erkennen?


    Die medizinischen Fachbegriffe:
    perkutan,
    intravasal,
    placenta,
    magengeschwür,
    ventral,
    gastral.


    Die anderen waren einfach aber ich habe sie vergessen.


    Sehr wichtig ist, dass man im dritten Teil viele Fachbegriffe benutzt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Kenntnisprüfung Medizin Münster V

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    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Münster 25.10.2017


    Hallo Zusammen,
    ich habe am 25.10.2017 im Uniklinikum Münster die Kenntnisprüfung Medizin geschafft.


    Prüfer:
    Prof. Markus Brand (Innere Medizin, Nephrologe),
    Dr. Boknik (Pharmakologe),
    Dr. Roos (Radiologe)


    Zunächst sind wir mit Herr Professor Brand auf die Station gegangen.
    Mein Patient hatte Polyangiitis ,
    alles darüber gefragt,
    dann Herz, Lunge,
    Abdomen Untersuchung,
    dann erzählen Sie den Patienten seine Krankheit ( Polyangiitis ),
    dann Dokumentierung der Befunde.


    Dann mündliche Prüfung:


    Pharamakologie:
    Patient mit Kopfschmerzen,
    Nackensteifigkeit,
    Fieber=> Meningitis,
    welche Antibiotika ?
    Dann ausführlich fast alle Antibiotikum gefragt.
    PPI genaue Mechanismus (CYP3A4),
    Prodrug, mit welche wichtige Medikament hat Interaktion ? Clopidogrel.
    Dann ausführlich Thrombozytenaggregationshemmer.
    Was ist Misoprostol ?


    Innere:
    Warum ist Hyperkalämie häufig bei Diabetiker ?
    Hyperaldostronismus, genaue Mechanismus.
    Dann alle mögliche Ursache von Hyperkalämie, welche Medikamente?
    Therapie von Hyperkalämie.
    Einpaar EKG:
    VHF, linksschenkelblock, AV-Block 1-


    Radiologie:
    Patient mit Sturz auf Hand,
    Coles und Smith und Skaphoidfraktur sind ausgeschlossen, trotzdem hat Patient starke Schmerzen.
    Was kann sein?
    Handdiskopathie, was machen wir? MRT
    Patinet mit Magenkarzinom,
    Palliative Maßnahme, mit Ikter und Pruritus. Was mache wir?
    Bilirubin und Cholestase Parameter sowie Sonographie von Leber. => erweiterte billiary Dukt=> Gallenstau.
    Was machen wir?
    PTCD , wann kontraindiziert?
    Massive Aszites, warum?
    Kollabierte Gallenblase kann wehränd PTCD perforiert werden und Peritonitis verursachen!!!
    Patient mit ARDS ,
    welche Bildgebung ??? Das wusste ich nicht😳
    Was ist Medizinproduktgesetz? Das wusste ich nicht!!!😳
    Was ist Duel CT??? Das wusste ich nicht 😳


    Meiner Meinung nach war eine schwierige Prüfung. Die Antwort von vielen Frage stehen nicht im Amboss.
    Trotzdem bemerken die Prüfer, wer viel gelernt hat 🤗
    Viel Erfolg

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • KP Münster Warendorf IV

    KP Münster Warendorf IV

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Münster 14.11.2017


    Ich habe meine Kenntnisprüfung am 14.11.17 in Münster abgelegt und, Dank sei Gott, bestanden. Ich versuche die wichtigste Teile zusammenzufassen.


    Prüfer:
    Prof. Markus Brand (Innere Medizin, Nephrologe),
    Dr. Boknik (Pharmakologe),
    Dr. Roos (Radiologe)


    Klinischer Fall: Eine Patientin mit Multiples Myelom. Auch unter Dialyse.

    Fragen:
    1. Was ist Multiples Myelom? Was sind die Kritirien?
    2. Herz untersuchen ( Es gab einen Herzgeräusch und irreguläres Herzrythmus)
    3. Eigenschaften von Mitralstenose und Mitralinsuffizienz
    4. Lungen auskultieren (es gab feuchte Rasselgeräusche, welche Lungenödem hinweisen)
    5. Peripheres Ödem bestimmen.
    Ich musste dann die bekannte Diagnose, die aktuellen Diagnosen, die Untersuchungsbefunde, die diagnostischen Maßnahmen und Behandlungsmaßnahmen auf einem Zettel aufschreiben.


    Mündliche Prüfung


    Dr. Roos:
    1. Was sind die Arte von Koronararterie-bypass-operation?. Welche Gefäße kann verwendet werden? Nachteile der Saphenos Vene Anwendung. Koronararterien nennen.
    2. Labor diagnostische Maßnahmen für ein unklares, akutes Abdomen.
    3. Strahlenschutz ( auch bei Kindern)
    4. Ein Röntgen-Thorax Bild beurteilen (Polytrauma Fall mit Hämatothorax, Rippenfrakturen, diaphragmatische Ruptur – hier war die Lagerung der Magensonde ein Hinweis)
    5. Unterscheiden zwischen transudative und exudative Pulmonarödem
    6. Unterscheiden zwischen Pneumonie und Lungenödem


    Dr. Boknik:
    1. BTMG (Betäubungsmittelsgesetz), die Klassen von BTM, Verordnung etc
    2. Behandlung von Diarrhö unter Kleinkindern
    3. Behandlung von Angstörungen
    4. Lithium Nebenwirkungen
    5. Therapeutische Breite
    6. SSRI (z. B Fluoxetin)


    Prof. Brand:
    Weitere Diskussion des klinischen Fall.
    1. Erhöhte PTH der Patientin erklären.
    2. Behandlung von sekundären Hyperparathyroidismus
    3. Erhöhte Phosphat der Patientin eklären.
    4. Behandlung von Hyperphosphatämie
    5. Wie unterscheidet man zwischen prerenales Nierenversagen und intrarenales Nierenversagen
    6. EKG auf einem Blick beurteilen (nur Diagnose) – in meinem Fall, ein Rechtsschenkelblock.


    Kommentar:
    Sowohl die Protokolle als auch Amboss waren mir hilfreich. Man muss nicht unbedingt alles richtig antworten. Viel Glück!

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

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    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


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