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  • KP Halle 4.5.18 (75% Durchfallquote)

    KP Halle 4.5.18 (75% Durchfallquote)

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    KP Medizin bestanden

    Detaillierter Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin mit den Prüfern: Dr. med.Noack (innere Medizin)(Vorsitzender), Dr. med. Hagel (Ortho), OA Dr. med. Stangl (Radio). Nur einer von vier Prüflingen hat die relativ schwere Prüfung bestanden. Danke an den Doktor für die zur Verfügung gestellten Informationen für unsere Datenbank und herzlichen Glückwunsch zur Prüfung.

    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kurzes Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier –>   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
    Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Halle Mai 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle Sachsen-Anhalt am 04.05.2018


    Hallo zusammen, ich habe die Kenntnisse-Prüfung in Halle Sachsen-Anhalt am 04.05.2018 gemacht und bestanden?


    Prüfung Kommission:
    Dr. med.Noack (innere Medizin)(Vorsitzender)
    Dr. med. Hagel (Ortho)
    OA Dr. med. Stangl (Radio)


    Fall: Rückenschmerzen mit Vorerkrankung Mammakarzinom

    Teil 1 Aufnahme-Gespräch (30 Minuten):
    Anamnese:
    Die Pat klagte über Rückenschmerzen seit 6 Monaten.
    Heute habe sie zunehmende Schmerzen in LWS mit Ausstrahlung ins linke Bein bis zum Fuß und Fußsenkerparese links.

    Vorerkrankungen:
    Mammakarzinom unter Hormontherapie seit 2015, Nikotinabusus 10 Zigaretten täglich.
    Sie sollen die Schmerzen analysieren:

    -Seit wann haben Sie die Schmerzen ?
    -Können Sie diese Schmerzen beschreiben ?


    1-stehend
    2-andauernd
    3-stechend
    4-druckend
    5-brennend
    6-krampfartig
    7-pulsierend
    8-rezidivierend
    9-lokalisert


    -Wie Stark sind die Schmerzen aud einer Skala (1-10),wobei (1) ist so Leicht und (10) ist so Stark .
    -Sind die Schmerzen besser oder schlimmer im laufe der zeit geworden ?
    -Haben Sie die Schmerzen in Ruhe oder in Belastung gehabt ?
    -Gibt es Auslöser ?
    – Kommen die Schmerzen Ab und Zu oder Ständig ?
    -Wie Sind die Schmerzen auftreten ? Plötzlich oder Langsam .
    -Strahlen diese Schmerzen in andere körperregion aus ?
    -Besteht ein Zusammenhang zwischen der schmerzen und ( Sitzen – liegen –Atmen ))
    -Gibt es noch weitere beschwerden mit diese Schmerzen ?
    -Haben Sie die gleichen beschwerden fruher gehabt ?
    -Sind Sie deswegen bei einem Arzt gewesen ?
    -Was hat er ihnen verschrieben?


    Vergessen Sie nicht die Frauenanamnese :
    Haben Sie eine regelmäßige Periode ?
    Wann hatten Sie ihre letzte Periode ?
    Könnte es seien,daß Sie schwanger sind ?
    Nehmen Sie Pille oder andere Verhütungsmethode ?


    Hier ist es ganz ganz wichtig, Aufklärung zu machen, das heißt, Sie müssen DD die Patientin erzählen und dann sagen Sie den Satz:
    Wir müssen bei Ihnen ein paar Untersuchungen durchführen wie :
    Röntgen Aufnahme ,
    Labor untersuchung,
    MRT, CT,
    dann muß ich mit Oberarzt über ihre Fall besprechen,dann warten wir auf die Ergebnisse ab.

    (Einige Kollegen haben nicht bestanden, Weil sie die Aufklärung vergessen haben)


    Teil 2 (10 Minuten):
    Verordnung für weiter Diagnostik Labor,
    CT-Thorax,
    MRT-LWS,
    CT-Abdomen,
    Mammographie,
    Skelettzentigraphie.
    Hierbei ist wichtig, nur was notwendig anzukreuzen, da die Kommission danach im Verlauf fragen wird.


    Teil 3 (45 Minuten):
    Du erhältst die Akte des Pat. mit Labor werte, EKG,MRT …etc und alte Briefe.
    Du musst durchlesen und dann einen Brief schreiben (Diagnosen ggf. DD(Bandscheibenvorfall und Metastase), Anamnese, Vorerkrankungen. Prognose,Therapie plan und Epikrise, bekommt man dazu Rote Liste und, medizinische Wörterbuch.?
    (hier müssen Sie schnell Schreiben)


    Teil 4:
    Die Patientin kurz vorzustellen vor der Kommission und dann fangen sie mit den Fragen an

    DD,
    neurologische Untersuchung der unteren Extramitaten und Reflexe,
    warum haben Sie bei der Anamnese über Stuhlgang und Wasserlassen gefragt?
    Wegen des Risiko von neurologischer verletzung der Sphinkter?
    Wie untersuchen Sie die Sphinkter?
    digitale rektale Untersuchung und frage die Patientin zu pressen.
    DD Luftnot bei dieser Patientin:
    viele Ursachen aber Lungenembolie ist die wichtigeste,
    warum? wegen Hyperkoagulabilitätstatus bei Karzinom und Hormontherapie.

    Was machen Sie zu erst zur Diagnose der LE?
    von Anfang an:
    Atemfrequenz,
    pulsoxymetrie,
    BSG,EKG,Röngen Thorax.
    Was sehen Sie in EKG?
    P pulmonale, Zeichen von rechter Herzbelastung.
    Weitere Untersuchung? D-Dimer,CT-Angiographie.
    Woran stirbt die Patientin mit LE?  Arrythmie.

    Der Weg der Thrombose von Bein bis Lungen (Anatomie)?
    Hepatojagularreflux bei Lungenembolie?
    Halsvenenstauung (ich bin nicht sicher mit der Antwort)

    Metastase der Mammakarzinom?
    lymphatisch,Wo?
    hämatogen,wo?
    Was bedeutet osteoplastische Metastasen?
    knochenaufbau.Welche?
    Prostatakarzinom.
    Und osteoklastisch?
    Knochenabbau.Welche?
    fast alles(Colon,Mage,Nieren,…..),
    Gemischt?
    Mammakarzinom und Bronchialkarzinom.

    Behandlung der Bandscheinebvorfall bei dieser Patientin? operativ.
    Warum nicht konservativ? weil sie Lähmung hat.


    Teil 5:
    Flexüle-Einlegen und Blutentnahme und anschließend abmachen.


    Teil 6:
    Herzreanimation:
    ich mache Herzmassage und der andere Kollege macht Beatmung mit Ambo für 2 Minuten und dann wechseln wir.


    Teil 7:
    (Alle Prüflinge zusammen) :

    Jeder bekommt EKG und Röntgen Bild (man muss eine Karte einziehen)
    Meine war Vorhofflimmern/ Colles Fraktur
    Fragen über EKG:
    was sehen Sie?
    Was ist das Risiko von VHF?
    Thromboembolie,
    Wo geht die Embolie? Gehirn, Nieren, Mesentrial,
    wo bildet sich die Thrombose im Herz? Vorhofaurikula.

    Fragen über Colles Fraktur:
    Was sehen Sie? Welche Deformität in der Fraktur? Radialdeviation und dorsalluxation,
    Machen Sie als erstes? Reposition? Warum? Wegen das Risiko von Kompression

    Des N medianus, wie behandeln Sie?
    OP,warum nicht Kons? Weil die Fraktur trümmer ist mit intraartikulärer Beteiligung.

    Fragen der anderen Kollegen:
    AV block II Mobitz/Spannungspneumothorax
    Herzschrittmacher/Schenkelhalsfraktur
    Myokarinfarkt/ Raumforderung im Mediastinum(Lymphom)
    Und natürlich sie fragen viel über
    jede EKG,
    und Röntgenbilder (was sehen Sie) Ursache,
    Einteilung, Behandlung Möglichkeiten, Komplikationen, wann muss operieren.


    Teil 8:
    Röngenbilder für jeden

    Meine war Knie-Implantation(KTEP):
    Patient kommt mit Schmerzen 10 Jahren nach der OP, was die Ursache der Schmerzen?
    Lockerung.
    Was machen Sie zu erst?
    CRP zur Feststellung der septischen Lockerung.

    CRP war normal,was machen Sie weiter?
    Punktion, das war auch normal, das heißt aseptiche Lockerung,
    wie operieren Sie? Knie-Implantationswechsel

    Den anderen Kollegen:
    Röngenbild und MRT eines Abzess in LWS,
    MRT Lipom im Oberschenkel,
    Röngenbild Weber-Fraktur


    letzter teil: Allgemeine Fragen
    DD Brustschmerzen
    DD Oberbauchschmerzen
    DD Kopfschmerzen
    DD GIT Blutung


    Die Prüfer sind nett und angenehm


    Wir waren 4 Ärzte , nur ich bestanden.

    Es war lang vom 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit Pausen zwischen den Teilen.


    Ich have von Amboss gelernt,das dauert ehrlich Lange Zeit,andere Kollegen von fragen und Antwort innere Medizin/Chirurgie. Ich habe ungefähr 4 Stunden täglich für 4 Monate gelernt und ein Monate Pause vor der Prüfung.Die Erfahrungen, die hier auf die Gruppe geteilt wurden, haben mir sehr sehr geholfen. Die Prüfer wiederholen viele viele Fragen.

    Ich finde die Prüfung in Sachsen- Anhalt relativ schwer im Vergleich zu anderen Bundesländen und braucht gute Vorbereitung.

     

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Von vier Teilnehmern hat in Halle nur der Berichterstatter bestanden.  Durchfallquote leider 75 %.


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


    Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW –>  Klicken


    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • FSP Düsseldorf 3.5.2018

    FSP Düsseldorf 3.5.2018

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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte FSP Fachsprachprüfung Medizin

    Danke an den Doktor für die Details.

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    FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.



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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Düsseldorf Mai 2018

    Zuerst möchte ich alle, die ihre Erfahrungen erzählt haben, danken.
    Alles war sehr hilfreich für mich.
    Ich habe gestern die FSP in Düsseldorf abgelegt und bestanden und möchte auch meine Erfahrung mitteilen.
    Vielleicht wird das andere Leute auch helfen.


    Mein Fall war chronische alkoholische Pankreatitis.
    Der Fall war früher hier mehrmals geschrieben deswegen werde ich nur ein paar für die Diagnose wichtige Stichwörter schreiben:
    – diffuse, ziehende, dauerhafte Oberbauchschmerzen;
    -langsam seit langem begonnen aber in die letzten 2-3 Wochen schlimmer geworden
    – keine Ausstrahlung, keine Auslöser, keine Abhängigkeiten ( nicht Lage-, Atem-, oder Nahrungsabhängig);
    – ich habe vergessen nach die Schmerzskala fragen;
    – Begleit Symptome: Vollgefühl, kalte Schwitzen, Übelkeit aber keine Erbrechung;
    – stärker Trinker; arbeitslos;
    – dunkel Urin und heller Stühl;
    – keine Allergien bekannt.
    Der Patient sagt nur das er gegen Wasser allergisch ist (aber das ist keine Allergie )

    Der Patient war sehr nett , ruhig und hat deutlich gesprochen.
    Er hat mir gefragt was ich mit ihm mache will, was chronische Pankreatitis bedeutet, er hatte Angst, dass er Krebs hat (ich musste ihn beruhigen) und was Apparative Diagnose bedeutet.


    Die zweite Teil war knapp aber wenn man eine gute Struktur der Fall im Kopf hat, ist das schaffbar. Ich habe ein Telefonat von Laborator bekommen und man hat mir gesagt dar Herr Müller eine Glukose Werte bei 40 mg/ dl hat.


    Bei der dritte Teil, die Oberärzte waren auch nett.
    Ich habe die Glukose Wert weitergegeben und dann habe ich die Patient Vorstellung angefangen.
    Die haben mir gefragt was bedeutet diese Wert. -Hypoglykämie; –
    Was bedeutet das auf Deutsch?; –
    Erniedrigter Blutzucker Wert. Bei der Patient Vorstellung haben die mich untergebrochen und haben mir gefragt:
    – Welche genauere Angabe von den Anamnese sind wichtig für den Fall? Ich habe anwortet was ich oben geschrieben habe.

    Was ist Ihre Verdacht Diagnose und welche andere Diagnosen kommen auch in Betrag?
    – Die anamnestische Angabe deuten am ehesten auf eine Chronische Alkoholische Pankreatitis hin.
    Die folgende kommen auch im Betrag:
    Cholezystis,
    Cholelithiasis,
    Appendizitis.


    Dann haben die Oberärzte mir eine Liste mit Labor Werte gegeben.
    – Lesen Sie die Labor Befunde laut ( mit Einheiten) und sagen Sie uns was relevant für den Fall ist.
    – Pankreatische Enzyme ( Amylase und Lipase- müssen 3 fach als normal Werte erhöht sein),
    LDH,
    Cholestase Parameter ( Gamma GT, FAL, direkt Bilirubin), HbA1,
    Glukosewert und Entzündungsparameter.

    – Was ist HbA1?
    – Es ist eine langzeit Glukose Wert.
    Man beurteilt die Blutzucker in die letzte 3 Monaten.

    Die haben mir nichts nach Apparative Diagnose gefragt (ich habe es in der Dokumentation geschrieben).
    Dann habe die mir mündlich ein paar Begriffe gefragt :
    TIA= transitorische ischämische Attack,
    NSRSA= non Steroidal Antirheumatika,
    TEP= total Endoprothese,
    Reha und andere die erinnere ich mich nicht aber waren nicht schwierig.


    Die Diskussion war entspannend und angenehm.

    Am Ende haben die woher komme ich gefragt. Die waren wirklich nett und meine Meinung nach ist die Medizinische Kenntnisse nicht wichtig. Es geht um die Sprache. Vielleicht gibt es andere Oberärzte die strenger sind, aber bei mir war eine schöne Erfahrung.
    Also, ich wünsche alle viel Erfolg!

     

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Tübingen Mai 2018

    KP Tübingen Mai 2018

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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Mai 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Tübingen – Baden-Württemberg


    Guten Tag ,
    gestern habe ich die Prüfung in Tübingen abgelegt und Gott sei dank bestanden.

    Die Prüfungskommission waren innerer Mediziner (ich glaube Gasterologe) , Chirurg und Pharmakologe


    Der Fall war Reizdarm-Syndrom. (Bei anderen Meningitis (ich vermute)
    Patientenvorstellung war kurz (nur seit 2-3 Jahren rezidivierende Bauchschmerzen , Blähungen und Durchfälle)

    Untersuchung:
    Abdomen und Hirnnerv 7
    (bei anderen neurologische Untersuchung:
    Reflexe,
    Meningitiszeichen (ich vermute!)

    Mündlicher Teil:
    etwa 50-60 Minuten.

    Chirurgie:
    Hydrozephalus:
    Definition, Ursachen, Zeichen , Symptome (frühes Morgenerbrechen),
    Diagnose,
    Komplikation,
    Therapie (klassisch und neue Verfahren),
    Shunt-Typen (Konnektionen),
    Shunt-Komplikationen
    (alle Fragen waren nach diesem Thema)

    Innere:
    Leberzirrhose:
    Ursachen, Zeichen , Komplikationen,
    Mechanismus der Aszites (meisten durch das Tröpfeln der Leber !
    Aufgrund der Obstruktion auf leberhöhe (und posthepatisch bei Budd-Chiari-Syndrom).

    Diagnose portaler Hypertonie.
    Mechanismus der Ikterus in Leberzirrhose ,
    Budd-Chiari-Syndrom:
    Definition , Komplikationen.

    Pharma:
    Diabetes mellitus Typ 2:
    Diagnose, Einstellungsparameter ( HbA1c),
    Therapie: nach der Diagnose, dann ab wann medikamentös,
    welche Medikamente,
    warum 1. Wahl
    Metformin ,
    Kontraindikationen ,
    unerwünschte Nebenwirkungen,
    Sulphonylharnstoffe ,
    Gliptine ,
    SGLT2: alle.

    Typ 2 Früh- und Spätkommplikationen.


    Ich bin nicht sicher ob ich etwas vergessen habe oder nicht. Ich hoffe euch viel Erfolg 🍀.

     

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


    Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW –>  Klicken


    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


    Seitenaufrufe durch unsere Besucher

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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • KP Bonn 2.5.2018

    KP Bonn 2.5.2018

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    KP Medizin bestanden

    Detaillierter Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in der Universitätsklinik in Bonn 02.05.2018 mit dem Prüfungsteam Dr. M. Windemuth, Prof. Strunk und Prof Feldmann. Danke an den Doktor für die zur Verfügung gestellten Informationen für unsere Datenbank und herzlichen Glückwunsch zur Prüfung.

    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kurzes Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier –>   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Bonn Mai 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in der Universitätsklinik in Bonn


    Prüfungsteam
    Dr. M. Windemuth
    Prof. Strunk
    Prof. Feldmann(Vertreter der Frau Karin Mayer)


    Prüfung hat um 10:00 Uhr mit praktischem Teil angefangen.
    Mein Patient wurde nach dem Verkehr Unfall operiert und mit dem Fixatuer externa versorgt.
    Patient hat die körperliche Untersuchung verweigert.


    Dr. Windemuth:
    Akutes Abdomen, was ist das?
    Häufigste Ursage,
    Pathomechanismus der akuten Appendizitis,
    12 jähriger Junge, was muss man bei ihm ausschließen- Hodentorsion und warum.
    Verfahren bei der akuten App ( welche Leukozyten werden höher)
    Sichere Fraktur Zeichen.
    Todes Zeichen
    Viele Fragen nach der Arbeitsversicherung (ich wusste nicht wie das heißt)
    Notfall Medikation, beste Narkotika und warum
    (Ketamin, verursacht keine Atemdepression und Schutzreflexe bleiben erhalten)
    Meckel Divertikel
    Polytrauma, Definition.
    Auch Rö meines Patienten.
    Verbrennungskrankheit.( Stadium )


    Prof. Strunk:
    Typische seine Fragen über Strahlenschutz.
    Dann er gab mir ein CT-Bild.
    Ich musste antworten, ob das mit KM oder ohne.
    Das war mit KM, dann warum, welche Phase und welche Pathologie( HCC).

    Dann viele Fragen über Pankreas Karzinom,
    histologische Type (Epithel aus Gänge, azinöse und er wollte besonders Neuroendokrin Tumoren hören).

    Indikationen für ERCP
    Ikterus, 17jähriger Junge, mit Ikterus und keine andere Beschwerden
    (Morbus Moelengracht, pathophisiologie)

    Morbus neonatorum haemolyticus,
    pahtophisiologie (weil ich Kinderärztin bin)


    Prof. Feldmann
    Arterielle Hypertonie (sehr ausführlich und Medikamente, nur Gruppe)
    Häufigste Krebserkrankungen bei Männer und bei Frauen.
    Dann viele Fragen über Prostattumor, am Ende habe ich gesagt, dass der Patient mit Prostatatumor ich nie gehabt habe. Er hat ,,ok,, gesagt;))

    Tumor Markers
    Morbus Haschimoto und Basedow
    (Definition und Antikörper, Symptome)

    WHO-Schmerzstufen.
    Wenn man relativ tiefer antwortet, stellt er keine weitere Fragen.
    BTM Rezepte, Definition,
    wer darf verordnen, wo man sich anmelden muss.
    Ich habe alles erklärt, aber der Name des Amts wusste nicht, war nicht so schlimm.

    Bronchialkarzinom, histologische Type



    Und viele Fragen, die ich vergessen habe.

    Die Prüfern sind sehr freundlich, kollegial und wollten helfen.
    Viele Fragen sind im Prüfungsprotokollen.

    Viel Erfolg

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

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    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


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  • KP Marburg 27.4.2018

    KP Marburg 27.4.2018

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    KP Medizin bestanden

    Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Marburg / Hessen mit den Prüfern: Dr. Seifart (Innere, Vorsitzer), Dr. Meyer (Chir) und Dr.Brenck  (Allgemein Med).  Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

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    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte  –>   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Marburg April 2018

    Erfahrungen bestandene Kenntnisprüfung Humanmedizin in Marburg


    Prüfungsteam
    Dr. Seifart (Innere, Vorsitzer),
    Dr. Meyer (Chirurgie)
    Dr. Brenck (Allgemeine Medizin)


    Der praktische Fall:
    Eine 64-jährige Frau kommt zu Ihnen mit starke Brustschmerzen. (Alle wir sind Hausärzte im praktischen Fall).

    Ich habe Anamnese erhebt, KU (nur Herz und Lunge), Labor, EKG, RR gemessen und Nitro gegeben (nur gesagt, es war nicht im Zimmer).
    Die Pat hatte typischen Herzinfarkt Beschwerden (Ausstrahlung in den linken Arm und Hals, Dyspnoe, wurden bei der Arbeit aufgetreten; sie war gesund, außer Art. Hypertonie. Dafür nahm sie Lisinopril 20 mg 1-0-0. Ich habe sie mit dem NotArztWagen ins kardiologisches Zentrum geschickt).


    Schreiben: 30 Min (ausreichend)
    Dort musste ich die Anamnese, Befunde, Diagnose und weitere Procedere schreiben.


    Mündlicher Teil:
    Dr. Seifart hat mich abgeholt. Er hat erzählt wie die Prüfung laufen wird.


    Dr. Brenck hat zuerst angefangen.
    1.”Wie sind Sie gefahren? Mit dem Auto, Bus oder Zug?” Mit dem Bus.
    “War es günstig?” Ja. “Gab es so was dort?
    Wären Sie mit dem Zug gefahren, hätten Sie das gesehen (er hat ein Bild vom Defi gezeigt).
    Nein, hab nicht bemerkt. Aber ich kenne das. Das benutzt man für die Reanimation, BLS.
    “Nehmen wir an, wir waren im gleichen Zug. Wir steigen aus, und ich falle um. Was machen Sie?”
    Ich überprüfe ob Sie ansprechbar sind.
    “Wie?” Ich taste den Puls (radialis, dann carotis).” Sie tasten nix”.
    Ok, dann gucke ich ob die Atemwege frei sind und ob Sie atmen. Kinn anheben, Thorax sehen, innerhalb max 10 sek.
    Dann rufe ich Hilfe, ich fange mit der Herzdruckmassage an und sage jemandem Bescheid, dass er/sie 112 anrufen muss.
    “Ok. Wie machen Sie die Massage?”
    Ich drücke in mittel Sternum 30:2.
    “Im Mund bin ich nicht sauber, saliva, etc. Was machen Sie?”
    Ich lasse die Beatmung. Ich drücke nur.
    “Wie oft?” 90. “Ok.
    Jetzt kommt Defibrillator”
    Schön, ich schalte das an. Ich platziere die Klebern, genau den Ort gesagt.
    Ich gucke Rhythmus: defibrillierbar (ventrikuläre Tachykardie, Kammerflimmern)oder nicht (Asystolie).
    Falls defibrillierbar, sage ich Bescheid, alle weg von Ihnen, jetzt Strom.
    “Schön. Das war es. Jetzt kommt die Hilfe.”


    2. “Sie sind jetzt im Altersheim.
    Es ist September 2018. Die Schwester fragt Sie, wie es weiter mit der Imfung geht.” Ok.
    Dort sind alle über 60, denke ich. “Hoffentlich” und wir haben gelacht.
    Dann frage ich, ob alle gegen Tetanus, Diphterie und Pertussis geimpft sind, wegen Auffrischung.
    Ich weiß was Sie hören wollen, aber das sage ich am Ende. Alle haben gelacht.
    “Sie machen das anders als andere Prüflinge. Das ist neu.”
    Dann hab ich Influenza gesagt. Das machen wir jährlich.
    “Endlich. Die Schwester gibt Ihnen dieses Päckchen von Imfung. 2017/2018 und Ablaufdatum 01.2019.
    Geben Sie diese Imfung? “Nein.
    1. Ablaufdatum (aber das war nicht korrekt. Wir dürfen das geben)
    2. Das ist für die Erregern 2017/2018, aber nicht für die 2019’s Viren.
    Die ändern sich jährlich. “Gut. Wie wird das überprüft? Von wem?”
    Von Biologen. Die machen Forschungen und die Ergebnisse geben sie weiter dem STIKO.
    Er wollte mehr hören, aber ich wusste nix mehr. “Noch andere Imfung?”
    Hab eine Zusammenfassung gemacht und ein bisschen mich überlegt.
    Ja, gegen Pneumokoken (Legionella). “Sehr gut. Wie oft?”


    3. Zu Ihnen als Hausärztin, kommt eine 48-jährige Patientin, Lehrerin, sie hat Stress bei der Arbeit.
    Sie hatten eine 24-Stunden-RR-Messung bei ihr angeordnet. Hier haben Sie die Ergebnisse.
    Den RR und den Puls. Was bemerken Sie? ”
    Die Werte während des Tages sind erhöht, systolisch und diastolisch. Der Puls auch.
    Er ist tachykard. “Lassen Sie sie nach Hause?”
    Neee, die Werte sind pathologisch. Wie sieht sie aus? Wiegt sie zu viel? ”
    Ne, sie hat fast Ihre Figur. “Ok. Ist sie zl jeden Fall. “Sie wollen mit den Allgemeinmaßnahmen anfangen.
    Ok. Was noch?” Dann will ich die Ursachen von sekundärer Hypertonie ausschließen. Fange ich mit der Schilddrüse an.
    Sehr gut. Was machen Sie?” Inspektion, Palpation (erzählt wie) und dann Labor(TSH, fT3 fT4)
    “Woran denken Sie? Und wie ist TSH?”

    “Ok. Was noch?” Dann Sono brauche ich. “Gut. S
    ie suchen Knoten und Zysten. Was ist der Unterschied?
    Welche sind mehr gefährlich?” Ich hab gesagt, die Knoten sind mehr gefährlich. Er hat mir Gegenteil gesagt. Die andere Prüfern wussten das auch nicht. Dann hat selbst der Brenck gesagt, ich gucke noch mal und lese nach.
    “Sie finden Knoten. Welche Typen haben wir und welche sind hyperreakt?” Heiß und kalt. Heiße Konten haben erhöhte fT3, fT4. “Schön. Das war es”.


    Dann ging es weiter mit dem Chirurg Dr. Meyer
    1. “Sie sind in der Notaufnahme. Eine 60-jährige Pat kommt mit Oberbauchschmerzen re.
    Keine Vorerkrankungen, bisher fit. Wie gehen Sie vor?”
    Anamnese (er wollte das nicht hören), dann KU (Murphy Zeichen).
    Dann Labor (Leuko, CRP, Leberwerte, Bilirubin).
    Er hat mir pathologische Werte von diesen gegeben. (Normbereich hat er selbst gesagt; d.h. die Werte muss man nicht auswendig lernen). Dann brauche ich Sono. Er hat mir ein Bild gezeigt. Es war ganz deutlich zu erkennen, die Wandverdickung und Sludge, aber Steine nicht. Dann hat er mir gesagt, dass wir indirektes zeichen gucken (schatten).
    D.h. es gab Steine. “Der Choledocus ist erweitert. Bili 6. Woran denken Sie?”
    Es geht um Choledocolithiasis. Der Stein kann bis Papilla Vateri sein.
    In diesem Fall machen wir ERCP und dann in einem zweiten Punkt Cholezystektomie.


    2. ” Ein 70-jähriger Mann kommt mit Oberbauchschmerzen gürtelformig in die Notaufnahme.
    “Vitalzeichen instabil und er hat mir ein Bild gezeigt, wo Cullens Zeichen war.
    Ich habe mit der Anamn angefangen (Alcohol) und dann KU.
    Labor (pankreaswerte und leberenzyme) und Sono ( aber hilft mir nicht sehr), deswegen lieber CT.

    “Nehmen Sie den Patienten auf?” Ja, auf Intensivstation.
    Was geben Sie ihm??  Flüssigkeiten. Wie viel? 15-16 Liter.


    3. “Es wurde die Dg CaecumKarzinom festgestellt.
    Wie machen Sie Staging?”
    Mit Rö-Thorax, Sono (Leber-meta) oder CT Abdomen und Tumormarker (CEA, CA19). ”
    Was für OP?” Hemikolektomie re.


    4. “Ein 35-jähriger Pat klagt über starke Brustschmerzen, links.
    Das ist sein Rö-Th.”
    Hab gesagt Pneumothorax. “Was machen Sie?”
    Punktion und Monaldi Drainage. Wo?
    Ich kann auch Bülau legen, falls ich den V.a. Hämothorax habe.


    Innere Dr. Seifarth
    Er hat mich über den praktischen Fall gefragt.
    1. Zuerst EKG beurteilen. (Frequenz, Rhythmus, Lagetyp, ST-Hebung, was für Infarkt). Für Lagetyp-Beurteilung habe ich ihm ein Schema gezeigt, das er nie gesehen hatte. Das Ergebnis war ok, das hat ihm gefallen. Dr. Meyer hat gesagt, dieses Schema ist nur für die Chirurgen. Sie haben gelacht.

    2. “Was geben Sie beim HerzInfarkt?” ASS, Heparin, Midazolam, Morphin (ich habe die Dosierung selbst gesagt; er hat die nicht gefragt) und O2-Gabe.
    3. “Wo kleben Sie die EKG-Elektroden?” Hab gezeigt in einer Puppe.
    4. “Wie wirkt Sindenafil? “



    Gelernt nur mit Fallbücher 50,
    Allgemeinmedizin Basics.
    Wenn etwas unklar war, dann Amboss oder DocCheck.
    KU: Amboss Video

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

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    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

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    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

    Meine Informationen und Kontaktdaten für Sie


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  • KP Marburg April 2018

    KP Marburg April 2018

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    KP Medizin bestanden

    Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Marburg mit dem Prüfungsteam Dr./Univ. Istanbul Ahmed Akinci (Facharzt für Innere Medizin), Herr Dr. med. Dr. med. dent. Ernst Hanisch (Facharzt für Chirurgie), Herr Dr. med. Gerd Appel (Facharzt für Allgemeinmedizin) . Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kurzes Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte  –>   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Wenn Ihnen der Beitrag gefällt und Sie weitere Informationen und Berichte wünschen, würde ich mich über ein  “gefällt-mir” Klick unten auf der Seite sehr freuenSie können diesen Blog rechts durch Angabe Ihrer eMail abonnieren und erhalten dann bei Erscheinen sofort neue Seiten, aktuelle Informationen und Diskussionen per eMail.


    Protokoll einer Kenntnisprüfung April 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Marburg


    Kenntnisprüfung April 2018 Marburg
    Bestanden im ersten Versuch


    Prüfungskommission
    Dr./Univ. Istanbul Ahmed Akinci (Facharzt für Innere Medizin),
    Dr. med. Dr. med. dent. Ernst Hanisch (Facharzt für Chirurgie),
    Dr. med. Gerd Appel (Facharzt für Allgemeinmedizin)


    20 minuten Anamnese und Körperlich Unterschung ,
    30 minuten Dokumentation,
    60 minuten Disskusion.


    Fall: 
    55 jährige patientin mit plötzlich Nacken Schmerzen (auslöser Bewegung) nach häftig aktivitätin im Haus .
    Kein begleit Beschwerden,
    Vorerkrankung unauffällig nimmt kein Medikamente ein.
    ich habe kein zeit ,um eine ausfürliche Anamnese durchzuführen.
    Körperlich Untersuchung komplet neurologische Untersuchung und Vital Parameter, weil ich Zeit hatte.
    Mein Verdacht Diagnose:
    Bandscheibenvorfall im HWS
    D/D: Muskul Spasmus, Osteoproses, Multiple myelom


    Disskussion fängt mit Herr Apple an.
    Er war sehr sehr zufrieden mit der ausführlichen neurologischen Untersuchung und dass ich der RR beide Seiten gemessen habe.
    Allgemein Medizin
    Wie kann man anamenstisch zwischen Bandscheibenvorfall und Muskul Spasmus Diffrentieren?
    Antwort ..sensibilität störung( nervenwurzel C6,7,8 ) und Extrimität schwache …….etc Behandlung des Muskul Spasmus?
    Und spielt ein Röntigenaufnahme eine Rolle in der Behandlung des Muskul Spasmus.
    Antwort nein .
    Dann hat er über Ursache in der Praxis für Nackenschmerzen.
    Antwort Muskulspasmus und A.Hypertonie mit occipital Kopfschmerzen.
    Die Fall hat RR= 153/85 rt , 150/80 links
    Die Frage war wie kann man A.Hypertonie Diagnosieren?
    Antwort. 3mal messung in verschiedne zeitpunkt im Tag für 3 verschiedene Tagen und um Sicherzustellen 24hr-Blutdruck messung.
    Dann ausführlische über A.hypertonie Ursachen gefragt.
    Primär, sekundär….was sind die Echo und EKG Befund in A.hypertonie ..
    Antwort verdickte IVS (cocentric Hypertrophy) links seite Hypertrophie EKG Links lage type mit Sokolow index befund für Linksherzhypertrophie.
    Und er hat viel gefragt .


    Innere Medizin Herr Akinici
    Er war sehr zufrieden ,dass ich meine Hände vor und nach der Untersuchung desinfiziert habe.
    so jetzt kommt die frage über die handHygien ,
    wann soll man die hände desinfizieren und wann die hände waschen .
    Ausführlisch geantwortet.
    Fall beispiel pt mit KHK Schrittmacher mit reduziertem Allgemeinzustand und hat mir ein Röntgenthorax gezeigt …
    Verschattung ganze Linkeseite ..
    frage D/D ..Pneumonie, Tumor..etc, was macht man ?
    Thorax Bülau drainage aber erst punktion…
    was soll man mit der Flussigkeit als labor schecken
    Antwort..biochemie(Eiweiß, Glucose, Ph, LDH) , mikrobiologie, bosartigezellen…
    Labor Kleinsblutbild ,Entzungparameter CRP,BSG,Procalcitonin…..
    was sind der Röntgen befund für Herzinsuffzienz…
    und dann viel gafragt über Miningitis, Morbus Crohn’s ,Colitis Ulceroza, D/D Durchfall,
    wie kann man eine chronische darm entzündung ausschließen durch Stuhlprobe….etc


    Chirurgie Herr Hanisch
    Er hat am Anfang über die gleiche Fall der Herr Akinici gefragt …
    was ist Empyem , Ursachen und Behandlung.
    Dann ein Fall 30 jähriger pt mit plötzlichen Brustschmerzen und mild reduziertem Allgemeinzustand …
    Dx Pneumothorax…pt verschlechtert hatten Atemnot…
    Antwort führt zu Spannungpneumothorax..
    was macht man sofort und würden sie ein Röntgen Thorax duchführen?
    Nein wenn man der verdacht auf Spannung muss man erst ein Nadel in 2IC raum mittelclavikulärelinie..
    was kann passieren bei Spannung ..
    antwort Kardiogenerschock und muss man die luft entlassen weil reanimation nichts macht, ohne der spannung zu bahandlen .
    Fall 70 jähriger pt mit plötzlichen Bauchschmerzen …D/D akutes Abdomen ,
    Ausführlich über die Zeichen murphy, McBurrneys,…..etc dann Anatomie des Bauchmuskuls.
    Dann SIRS, Sepsis, Septischerschock…und zurück zum fall pt RR 90/60 HF 130 …etc
    Antwort pt in Schock ,,,welsche typ?..
    Antwort Hypovolimischer oder Septischer schock …
    Behandlung?…und einbisschen mehr gefragt …


    Die Prüfer waren sehr nett und freundlich . Prüfung sehr Fair


    Empfehlung
    Chirurgie Frage Antwort,
    Freiburg Acaemykurs
    Viele andere Bücher Amboss , Amboss, Amboss ist die beste Vorbereitung Empfehlung. Viel Erfolg

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • FSP Münster April 2018

    FSP Münster April 2018

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    Bericht über eine erfolgreich abgelegte FSP Fachsprachprüfung Medizin in Münster mit vielen Details.
    Danke an den Doktor für die Details.

    Prüfungsberichte und Protokolle –> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte auf   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

    FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster April 2018

    Erstens ganz vielen, lieben Dank an alle die ihre Fälle hier mittgeteilt haben! Ihr seid echt nette Kollegen! Das hat mir sehr geholfen, die Motivation gegeben durch alle Fälle durchzugehen und mehr zu lernen. Vielen Dank an alle und ich wünsche euch alles Gute auf eurem weiteren beruflichen Lebenweg!


    Ich habe FSP in MÜNSTER zum ersten Mal bestanden. Der Patient hat viel (aber nicht zu viel), aber in ganz normalem Tempo gesprochen. Ich würde sagen auch ein bisschen leiser als normal. Darum musste ich auch ein paar mal nachfragen, weil ich nicht gehört habe, was er da unter der Nase geredet hat. 😊


    Der Patient 34- jähriger Mann stellt sich mit seit heute Morgen um 3.30 Uhr plötzlich aufgetretenen, trockenen Husten vor. Infektionskrankheiten, Fieber in letzter Zeit wurden verneint. Aber der Pat. sagt, dass er letzte 2 Wochen Erkältungsgefühl habe. Auch habe er zwischendurch Schnupfen gehabt. Weitere Begleitsymptome – Engegefühl und Druckgefühl in der Brust. Aber keine Schmerzen in der Brust! Nur Engegefühl und Diskomfort. Zudem berichtet der Pat., dass er gestern stundenlang im Stau gestanden habe. Vorletzte Woche war er beim Hausarzt. Es wurde Nagelbettentzündung bei ihm aufgeschnitten (oder aufgespaltet). Sie wurde mit Antibiotika behandelt.

    Die vegetative Anamnese sei unauffälig bis auf die Blähungen und zurzeitige Durchschlafstörungen.
    Er benutzt die Salbe, weil er eine rissige, trockene Haut habe. Im Winter benutzt er auch Kortizon.
    Von der Vorerkrankungen habe er eine Knietrauma vor X J. Gehabt. Es wurde ein Teil des Knörpels bzw. Meniskus abgetragen. Der Pat. hat ziemlich viel über diesen Unfall und Knie Trauma gesprochen.

    Zudem habe er auch noch den zweiten Unfall erlitten. Das war eine Zusammenprellung mit mit dem Gegner aus der Gegenmannschaft beim Handballspielen. Es wurde ein Jochbein gebrochen worden. (Ich war verwirrt, wenn ich das gehört habe. Habe mir überlegt, was für ein Knochen ist es denn. Ich dachte ich kann das errinnern, aber leider könnte ich nicht. Und dummerweise von meiner Seite – habe ich auch dem Patienten nicht gefragt, was das ist. FRAGT IMMER NACH, WENN IHR ETWAS NICHT VERSTEHT! MEINER MEINUNG NACH IST ES AUCH DAS ZIEL DES PRÜFUNGS – ZU ZEIGEN, DASS IHR IMMER NACHFRAGEN WERDET, WENN IHR ETWAS NICHT VERSTEHT. Man kann nie alles wissen! Und die Kommision wird immer etwas zu sagen haben, was wir (Ausländer) nicht wissen können! Das ist so. Und ihr müsst nicht schüchtern sein um nachzufragen. Wenn ihr etwas nicht versteht – IHR MÜSST ALLES TUN UM ZU VERSTEHEN, was der Patient meint oder gesagt hat.

    Im Kindesalter habe er empfindliche Bronchien gehabt.
    Allergien gegen Nüsse und Gräser seien bei ihm bekannt. Eine Desensibilisation wurde vor X J. gemacht.

    Mutter habe letzte Woche eine Gesichtsfeldausfall Episode gehabt. Schlaganfall wurde ausgeschlossen, aber mehr ist nichts abgeklärt, warum diese Episode aufgeträten sei. Nierensteine seien bei ihr auch bekannt.

    Vater sei sonst gesund, aber trinkt sehr viel Alkohol. Er habe auch Therapie gemacht, aber es half nicht lang.
    Meine Frage: “Wie lange trinkt er schon?”
    Antwort: “Ich bin so groß geworden.”
    Es tut mir leid. Kann ich total nachvollziehen. WICHTIG – das Mitleid zeigen!!
    Meine Schlüsse: Alkoholabusus.

    Danach war noch die Rede von Fehlgeburt bei seiner zukünftigen Frau. Die beiden werden im Drei¬vier¬tel¬jahr heiraten.


    In diesen 20 Minuten muss man nicht nur Anamnese erheben, sondern auch dem Patienten erklären, welche Verdachtsdiagnose habe ich, was würde ich weiter machen. Der Patient hat gefragt: “Was meinen Sie, was könnte ich haben?”
    Mein Antwort war: „Die Beschwerden, die Sie geäußert haben können mehrere Ursachen haben. Es könnte ein Asthma Anfall oder Infektion sein. Es gibt noch ein lebensbedrohlicher Zustand, sogenannte, Lungenembolie. Ich würde gerne als erste diese Diagnose ausschließen. Darum möchte ich gerne Sie körperlich untersuchen bzw. die Lungen und das Herz abhören. Danach möchte in das Blut abnehmen. Die Laborwerte müssen bestimmt werden.“
    Wollte ich weiter reden, aber der Patient hat nächste Frage gestellt: „Könnte es ein Herzinfarkt sein? Ich habe Angst vom Herzinfarkt.“

    Antwort: „Nein, die Beschwerden, die Sie geäußert haben, sprechen nicht für ein Herzinfarkt. Sie müssen sich keine Sorgen machen. Wir werden Sie gründlich untersuchen und eine Ursache für Ihre Beschwerden finden.“

    In dem Anamnesebogen und während Arzt – Arzt Gespräch man muss die Wörter wie z.B. Nagelbettentzündung, Schnupfen, Gesichtsfeldausfall, Nierensteine, usw. in der lateinische Begriffe (Panaritium, Rhinitis, Skotom, Nephrolithiasis) umwandeln. Im Anamnesebogen habe ich alles im Konjunktiv I geschrieben. Aber während Gespräch fehlt mir schwer alles im Konjunktiv zu sagen, darum habe ich ungefähr Hälfte im Konjunktiv I , Hälfte – im Perfekt gesagt. Ich habe keine Bemerkungen bezüglich Konjunktiv I bekommen. Wenn ihr mit Perfekt fließender sprechen könnt, dann lieber sprecht ihr mit Perfekt und benutzt nur ab und zu Konjunktiv I, als den ganzen Zeit, beim jeden Satz Pausen zu machen um zu überlegen, wie ich das im Konjunktiv sagen werde. Ihr müsst natürlich zeigen, dass ihr Konjunktiv beherrscht, aber nicht zu viel auf das konzentrieren.

    SCHREIBT IN IHREN NOTIZEN UND ERZÄHLT ALLES, WAS DER PATIENT SAGT! ALLES!
    Auch wenn es mit der Krankheit nichts zu tun hat. Im Anamnesebogen schreibt ihr nur die wichtigste Information.

    Während Arzt – Arzt Gespräch muss man in vollständigen Sätzen reden. Viel Reden und Diskussion zu führen ist wichtig. Man kann und darf kleine Fehler machen (unbedeutende gramatische Fehler, Endungen), aber lieber keine Verständnisfehler, wo die Bedeutung sich ändert. Natürlich habe ich auch solche Fehler gemacht. Nichts schlimmes, bislang man fließend die Mehrheit der Zeit redet. Ich empfehle kurzere aber gramatisch richtige Sätze zu bilden als sehr komplizierte und lange Sätze zu sagen.

    Da stehen auch kleine Wasserflaschen zur Verfügung. Ihr könnt auch nach dem Wasser fragen und ein Schluck trinken um sich zu beruhigen. Eine kleine Pause zu machen, bevor ihr die Vorstellung vom Patienten anfangt. Die Kommision versteht, dass man eine kleine Pause nach 20 Minuten pausenlosen schreiben machen muss und die Gedanken zusammen zu fassen. Es hat mir sehr geholfen ein bisschen Luft zu holen.

    Beim Arzt – Arzt Gespräch habe ich alles über den Patienten erzählt. Ich habe alles erzählt, was er gesagt hat (die deutsche Begriffe müssen zum Latein umgewandelt werden. Aber nicht zu lang überlegen, wenn ihr nicht lateinische Begriffe weißt. Lieber weiter fließend erzählen). Die Kommision hat mich nicht unterbrochen. Ich könnte ruhig und fließend alles berichten.

    Ich gehe von einem Verdacht auf eine Lungenembolie aus. Alternativ kommen auch in Betracht akuter Asthma Bronchiale Anfall und Infektionkrankheiten.

    Die richtige Diagnose war Asthma Bronchiale Anfall. Aber ich war nicht so sicher, darum habe lieber Lungenembolie gesagt. Auch gestrige “stehen im Stau” hat mich verwirrt. Ich habe das als Ursache (Immobilisation) für LE gesehen. Ich habe auch der Kommision argumentiert, dass ich als neue Ärztin größe Angst von Lungenembolie habe. Darum wurde ich gerne Lungenembolie als lebensbedrohlichte Diagnose als erste ausschliessen. Ich habe auch gesagt, dass ich gerne 2 Diagnosen an erste Stelle setzen wurde – Lungeembolie(LE) und Asthma. Die Kommision hat darüber gelacht (gut gemeint) und haben gesagt, dass es OK ist und haben gefragt „was wurde ich tun um eine LE auszuschließen?
    Antwort: “D – Dimere und EchoEkg”.
    LE ist ausgeschlossen, was machen sie weiter?
    “Dann vermute ich, dass es ein Asthma Anfall ist.”
    Was machen Sie weiter?
    “Sauerstoffsättigung muss bestimmt werden.
    Wenn es nicht ausreichend ist, Sauerstoffgabe muss erfolgen. ”

    “Sauerstoffsättigung ist gut. Dann?”
    Dann gebe ich Salbutamol. Es ist eine beta 2 sympathomimeticum.


    Gut! Danke!  Das war’s.

    Begriffe: Vigilanz, Klimaterium, Sonographie, abdominal, umbilical, Brachialgie, Pulmo, Sinus Maxillaris, Scrotum, Tinnitus, Mitralstenose.

    Meiner Meinung nach muss man fließend reden ( eeee…aaa.. und lange Pausen vermeiden), eine GUTE AUSSPRACHE haben, seine Meinung argumentieren zu können (und das kann man nur mit gute Sprach- und Medizinkenntnisse).


    Ich habe Deutsch in der Schule für 6 Jahre gelernt. Zudem habe ich Vorbereitungskurse im Dolmetscher Institut Münster besucht. Danach habe ich alle Fälle, die ich hier in FB Gruppen finden könnte gelesen. Und ziemlich gründlich mit alle Fälle gearbeitet. Ich habe alle Wörter die ich nicht könnte übersetzt. Alle Begriffe Latein – Deutsch und andersrum. Auf alle Fragen geantworten. Mit Freunden über Skype diese Fälle zueinander vorgespielt. Es hat umgefähr 4 Monate Zeit gebraucht, so richtig gründlich für FSP vorzubereiten.


    Das empfehle ich auch – mit jemandem über Skype SEHR VIEL, idealerweise, durch alle Fälle durchgehen. Einer Spielt den Patienten, andere – den Arzt. Dann schreibt ihr in 20 Minuten den Anamnesebogen. Und dann braucht ihr noch eine schlauere Person, die ihre ausgefüllte Anamnesebogen bezüglich grammatische Fehler, Syntax, Rechtschreibung überprüfen kann. Z.B. – Privatlehrerin.

    Zudem empfehle ich TV zu gucken, Nachrichten, Medizinische Sendungen, Medizinische Serien (z. B. Club der röten Bändern – fand ich sehr gut). Eigentlich finde ich auch youtube sehr nützlich. Man kann sehr gute Videos auf Deutsch über fast alle Krankheiten finden. Die Videos werden von Profis gemacht und manchmal die Krankheiten werden noch besser erklärt als in englischen Videos. Man kann auch manche Sendungen im youtube finden und während Lernenpausen gucken ( z.B. Klinik am Südring).


    Ich empfehle:
    • sehr viel lesen und medizinische Videos zu schauen (hilft hören und richtige Aussprache zu trainieren). Ich habe auch machmal einfach geschrieben den gesammten Text, was der man in Video geredet hat und nur einfach selbst wiederholt.
    • Lesen alleine hilft nicht, man auch gelesene selbst LAUT WIEDERHOLEN muss. Versucht ihr die gelesenen Texte selbst vor dem Spiegel selbst erklären. Und so mit möglichst viele Texte machen. ALLES LAUT WIEDERHOLEN – Ätiopathogenese, Risikofaktoren, Differenzialdiagnosen, Stadieneinteilung, Therapie, Komplikation usw. Schon nach ein paar Tagen werdet ihr selbst ein Unterschied merken! Der Ausdruck wird immer leichter und fließender. Das war, wo Progress bei mir angefangen hat, wenn ich alles laut zu wiederholen angefangen habe und vor dem Spiegel mir selbst erklärt.
    • Liest alle mögliche Info, was ihr auf den Facebookseiten der FSP Gruppen finden könnt.
    • Mit der Hand zu schreiben! So viel wie möglich!
    • Kurze Notizen z. B. auf Karteikarten zu schreiben, sodass an letzten Tagen vor der Prüfung ihr alle Fälle nochmal durchlesen könnt.


    Lernmaterialien:
    Basislernhilfe bildet sich aus diesen Quellen:
    • Torben Pottgießer, Stephanie Ophoven “Die 50 wichtigsten Fälle Innere Medizin”
    • S. Güthoff, P. Harrer, I. Dützmann, S. Dützmann“Die 50 wichtigsten Fälle Chirurgie”
    • G. Herold “Innere Medizin”
    • Deutsch für Ärztinnen und Ärzte
    https://www.netdoktor.de/ – sehr einfache, verständliche, aber medizinisch korrekte Sprache. Am Anfang am besten hier über Krankheit lesen und dann in 50 wichtigsten Fällen.
    http://flexikon.doccheck.com/de/DocCheck
    • Aufklärungen habe ich selbst im Internet gesucht
    • „Fachsprachenprüfung Schritt für Schritt“ PDF Datei – eine inoffizielle Quelle. CAVE! Enthält sehr viele gramatische Fehler, aber sonst hilfreiche Info mit sehr vielen Tipps für die Prüfung! Man kann es im Google finden. Am Ende des Dokumentes man kann Begriffe finden.
    • Begriffe – https://www.amazon.de/Lernkarten-Grundwortscha…/…/389556057X

    Zusätzlich:
    • M. Müller “Chirurgie für Studium und Praxis”
    • andere Bücher für Neurologie, Nephrologie; Pilars de Pilar, Marieke “Klinikleitfaden Nachtdienst”
    • verschiedene Leitlinien


    Geht nicht zur Prüfung, wenn ihr nicht bereit seid! Man muss wissen, was von ihm erwartet wird – die Fälle, die Struktur der Prüfung. Man muss fließend Deutsch beherrschen. Ihr werdet nur ihr selbst ein Gefallen tun, wenn ihr mehr Zeit für Deutsch un Medizinische Kenntnisse spenden werdet. Es wird euch selbst leichter in weiteren Berufsleben im Krankenhaus. Es braucht Zeit eine neue Sprache zu lernen! Bei manchen kommt es leichter, bei manchen schwieriger vor. Man muss sich selbst mit der Sprache sehr viel beschäftigen. Motivation und Freude am Lernen müsst ihr auch haben. Versucht ihr selbst eure eigene beste Lehrnmethoden zu entwickeln. Was macht euch Spaß? Sucht ihr sich selbst, wie ihr medizinisches Deutsch am besten (von Büchern? Videos? Im Krankenhaus? ) lernt.


    Die Prüfung ist schwer, wenn man sich nicht genug vorbereitet hat. Ich fand die Prüfung wie eine absolut normale Prüfung, sehr angenehme Atmosphäre, freundliche, ruhige Kommision. Wir haben auch zusammen viel gelacht. Wirklich, ich kann nur das Beste über die Prüfung sagen.
    Und an die allen Menschen, die sagen, dass die Prüfung nicht gerecht sei, möchte ich euch Fragen – wie viel Mühe habt ihr selbst gegeben? Habt ihr wirklich in Deutsch hineingetaucht? Habt ihr 10 h (und manchmal auch mehr) pro Tag nur auf Deutsch gelesen, geschrieben, TV gesehen?

    Ja, natürlich gibt es blöde Fälle, aber es sind 2 – 5 wirklich schwierige Fälle. Alles anderes ist ihre Sache, ihre Kenntnisse und Vorbereitung für die Prüfung. Geht ihr zum Prüfung, wenn ihr bereit seid, nicht wenn ihr ein Prüfungstermin habt. Lieber Termin absagen (und 350 EUR sparen) und sich wirklich gründlich vorbereiten!


    Bleibt ruhig und lernt Deutsch! Viel Geduld und Spaß beim Lernen!

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

     

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Münster Ablaufbeschreibung

    FSP Münster Ablaufbeschreibung

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    Erfahrungen und Tipps über eine FSP Medizin in Münster. Danke an den Doktor für die Details.

    Prüfungsberichte und Protokolle –> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte auf   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
    Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

     

    FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster.
    Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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    Ablauf einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster im April 2018

    Erfahrungen und Tipps über FSP in Münster. Erstmal möchte ich sagen, dass alle Prüfer sher nett waren.


    Wenn Sie wirklich geübt haben, werden Die auch Ihnen helfen. Die Prüfung musste um 12:30 Uhr beginnen, aber musste ich extra 2 Stunde im Wartezimmer warten und das passiert nicht selten dort. Im 3. EG gab es eine Frau, die unseren Reisepass kopieren sollte. Dann warten wir im Raum und man kann dort Wasser trinken, mit anderen Kandidaten sprechen. Die Prüfern rufen uns nacheinander auf, dann Die begleiten uns zu Prüfungsraum. Es gab 3 Männer, Einer war Chefarzt, die Anderen weiss ich nicht aber die hatten medizinische Kenntnisse. Vor den Prüfern auf dem Tisch gab es mein Lebenslauf und Die haben aufgefordert, dass ich mich vorstellen soll. Nachdem ich mich vorgestellt habe, habe Die gesagt, ‘na bitte schön, hier ist der Patient, beginnen Sie”. Während dem Gespräch Chefarzt vor mir und anderer Prüfer hinter mir haben etwas notiert.


    Dann hat ein Prüfer mich zu anderem Raum begleitet, wo Dokumentation stattfinden soll. Man bringt auch seine eigene Notizen. In diesem Raum gab es eine junge Frau, vor der sich ein Timer befindete. Für Dokumen. hatten wir Anamnesebogen. Erstmal Allergien, dann Noxen, Sozialanamnese und Familienanamnese muss man kurz schreiben und zwar nicht komplette Sätze sind erlaubt. Dann gibt es viele Seite für Aktuel- Vegetativanamnese, Prädisposition, Vorerkran., Diagnose und Therapie. Letzte Zwei muss man kurz schreiben, sowieso gibt es keine Zeit für ausführliche Erklärung. Alle Sätze müssen komplett und grammatisch richtig geschrieben werden! In diese Teil ist es sehr wichtig, Zeit zu beherrschen. Z.b fast alle 3 Min. habe ich gefragt, wie viel Zeit habe ich übrig?


    Sonst nach meiner Meinung kann man nicht rechtzeitig machen. Man hat nur 20 Min, extra eine Sekunde ist nicht erlaubt! Dann der Prüfer kommt und begleitet man wieder zum Raum, wo Anamnesegespräch fand statt. Man soll den Patient vorstellen, zwar in richtiger Reihe! Hier werden Die alles detalliert fragen, ich meine alles! Im Arzt-Arzt Gespräch auch soll man Pathologien auf Latein berichten!


    Ein Prüfer hat sich erst geärgert, dann hat alles auf Latein gefragt. Dann habe ich meine Fehler korrigiert und das gefällte ihm. Die habe auch medizinisch etwas gefragt, über Medikamente oder der Pat hatte Hautausschlag, was kann das sein? usw. Aber dafür hatten wir nicht viel Zeit, da Anamnese extrem komplex war. Dann hat ein Prüfer mir ein Papier gegeben, dort hab es etwa 10 Termine lateinisch, musste auf Deutsch übersetzt werden. Meine Handschrift war sehr schlecht,deshalb musste ich selbst diktieren. Dafür habe ich mich entschuldigt, aber der Prüfer war nett und gesagt, ‘ keine Sorge, das ist Arzthandschrift’. Dann soll man ca. 3 Min. ausser Zimmer warten, währenddessen bestimmen die 3 Personen die Richtung deines Lebens) wenn sie fertig sind, rufen sie wieder auf und dann berichten die Ergebnisse.


    Positive Ergebnisse bekommt man in grünem Papier, Negative in orangem Papier.

    Ich danke Frau Schindler für Ihre Hilfe und wünsche euch alle viel Erfolg!

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

     

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    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP München 26.4.2018

    KP München 26.4.2018

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    KP Medizin bestanden

    Sehr ausführlicher Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin an der TUM in München. Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

    So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

    Die Suche ist ganz einfach

    Ich habe ein kurzes Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

    Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte  –>   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung München April 2018

     

    Ich habe die Kenntnisprüfung am 26.04.2018 in der technischen Universität München (TUM) /rechts der Isar Klinikum abgelegt und bestanden.
    Prüfungskommission: Innere/Nephro, Chirurgie/viszeral (Dr.Feith), Radiologie


    Praktischer Teil (um 08:30 Uhr)

    -Ein Pat von der nephrologischen Station. Ich musste eine Anamnese erheben sowie eine körperliche Untersuchung machen,dann alles mit einer kleinen Epikrise auf den Anmnesebogen schreiben.
    Komischer- erfreulicherweise gab es keine Untersuchung vor Pat. bzw. keine praktische Prüfung!!. (Das war auch so mit 3 Gruppen in diesem Jahr)

    – es daurte ca. eineinhalb ST. (ca. bis 10,30-11 Uhr) danach kann man lesen, sich noch vorbereiten, sogar draußen gehen bis 13:45 Uhr


    Theoretischer Teil (um 14:00)
    Dieser fing an mit einer Vorstellung meines Patienten. Dann die Fragen


    Chirurgie (Dr.Feith):

    – er hat viele Röntgenbilder mitgebracht. Jeder von uns bekam 2 Bilder dann ein Thema.
    Bei mir war so:

    -Abdomenübersichtaufnahme im Stehen mit Spiegeln. Er möchte einfach nur befunden mit Diagnose.(Illeus)
    -Sprungsgelenk-Röntgen mit Fibulafaktur? Diagnose mit Einteilung (nach Weber) dann Therapie. Er möchte hören, Weber A und B koservative Behandlung. C operativ. Es reicht wenn man sagt :die Einteilung ist je nach ob die Syndesmose gerissen oder nicht (ohne Details)
    -ein Pat. hat einseitige Halsschwellung im Schlilddrüsenbereich.Wie gehen Sie weiter? Er möchte richtig intepretieren aber nur allgemein. D.h. Anamnese,KU, sono (echoreich oder echoarm) Szintigrafie (heiße oder kalteknoten),dann FNA bzw. OP
    – kalte Knoten aber gutartig.was kann sein: Zyst
    -Maligne Tumoren der Schilddrüsen: aufzählen und wie metastasieren


    -Themen der Anderen:
    *Bilder :freie Luft unter Zwerchfell, Pneumothrorax, Pleuraerguss, Unterarmfraktur,Clavikulafraktur: manchmal befunden mit Behandlung ,aber allgemein: z.B Clavicula: Rücksackverband)
    *Fragen: akutes Abdomen (Definition+ Interpretation sowie DD aber auch nur aufzählen),Gastritis, Kolonpolypen, Hämorrhoiden, Blut im Stuhl, Gallenkolik mit Komplikationen,Divertikulitis-Therapie


    Radiologie:
    er hat uns nur innere bzw. Chirurgie gefragt. Also keine Radiofragen oder Bilder:
    – Was ist TNM klassifikation.
    – Ist T immer für Tumorgröße : nein.
    – Bei Konlonkarzinom wofür steht T : er möchte hören:hier ist T abhängig von Tumorausdehnung in Tiefe nicht Tumorgröße.
    – Ein Pat kam mit einseitiger Parese (Arm und Bein) ,wie machen Sie weiter: CT.
    – Warum?
    – …dann was ist die Therapie falls Ischämie…
    – Ihre Pat hatte Thromose im Bein: wie kann man diese ausschließen?
    – Was sind die COPD : er möchte hören: chronische Bronchitis und Emphysem.
    – Wie diagnostiziert man das Emphysem?
    – Was sieht man im Röntgenbild bei Emphysem


    Themen der Anderen:
    -Ösophagusvarizen, was ist Caput medusa und wo befindet sich,
    Schenkelhalsfraktur:
    Diagnose und Therapie,
    Lungenemboliediagnose,…..
    Was sind die KI vom Jodhaltigen KM: er möchte Hyperthyreose nicht hypo


    Innere :
    – Medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz.
    – Was ist die bekannte Nebenwirkung von Spironolacton: Hyperkaliämie
    – Warum? also Aldosteronantagonist
    – Was ist die Lungenfunktion und wann sagt man Obstruktion bzw. Restriktion.
    – Wie diagnostiziert man ein Asthma bronchiale
    – Niereninsuffizien: wann sagt man
    – Ihre Pat. hat Lantus im Medi-Plan : was ist Lantus


    Fragen der Anderen:

    – hat 2 von uns EKG gegeben (einmal war normal, das andere VHF)
    – hat einer von uns Laborwerte mit Serumelektrophorese gegeben: möchte wissen was ist das und was ist nicht normal (war M Gradient,aber nicht typisch,also V.a.Plasmozytom)
    – Anämie Definition,Einteilung..und alles aber allgemein
    – Art. Hypertonie mit fragen nach 24 Stunden RR Messung
    – Diabetes-Medikamente : aufzählen
    – Insulindosis bei Zuckerwert von 500
    – Hat eine von uns BGA gegeben und möchte diese befunden, dann hat nach die kompensationmechanism gefragt, er möchte nur hören dass die Lungen bei metabolischer Azidose reagiert und schnell atmet


    Wichtig!

    -Jeder Prüfer hatte eine Kopie von unseren Anamnesebogen gekriegt. Viele Fragen bezogen sich darauf was wir geschrieben haben. Z.B. Fragen nach Medikamenten die der Pat. einnehmen. (z.B Ihre Pat. nimmt Ramipril, was ist das.) auch der Radiologe hat viele Fragen gestellt die mit Anamnesebogen der Pat. zu tun haben (z.B Ihre Pat hat Ösophagusverizen als Vorerkrankung was ist das..etc). Fazit: etwas Konzentration auf Vorerkrankungen und Medikamente deiner Pat.


    -es hört sich bei manchen Fragen wahrscheinlich schwierig, wenn man was oben steht, liest. Das ist zwar richtig ,aber es hat sicherlich gereicht, wenn man ca. die Hälfte bis 60 % der Fragen richtig beantwortet. Die Prüfer wollen nur allgemeines Wissen über die Themen.
    Sie haben uns oft Stichwörter und sogar Antworten gegeben, wenn es hakt bzw. wenn sie ins Detail fragen.


    -Wir waren zu viert und alle haben bestanden
    -Dr. Renders und die anderen Prüfer waren sehr nett. Die Prüfungatmosphäre war auch angenehm und gar nicht stressig. Dr. Renders hat uns von Anfang an gesagt ich möchte nur wissen dass Sie Deutsch können und einen Eindruck gewinnen das Sie Ärzte sind. Wir hatten das Gefühl, dass er niemanden durchfallen lassen möchte


    -Er hat uns auch am Morgen gefragt, in welcher Fachrichtung wir arbeiten bzw. planen. Und manchmal richteten sich die Fragen je nachdem.
    -Die Protokollen kann man per email von der Uni erst verlangen, wenn man die Prüfungskommission bekommt (ca. 1 Monat vor der Prüfung).


    Übrigens haben die Protokollen eine kleine bis mäßige Rolle bei Dr. Renders und Dr. Feith gespielt. Beim Radio-Prüfer gar nicht.
    – Es reicht mit Sicherheit bei dieser Kommission : 50 Falle Innere plus 50 Falle Chirurgie.

    Viel Erfolg

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Heidelberg April 2018

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Heidelberg


    Praktischer Teil
    Eine 24 Jahrige Mädchen stellte sich wegen plötzlicher heftiger Bauchschmerzen vor.
    Die Schmerzen seien in Unterbauch lokalisiert, ohne Ausstrahlung, stark 8 von einer Skala von 1 bis 10.
    Fieber hat sich nicht gemessen.
    Sie habe 2 mal Erbrochen und Übelkeit und auch Diarröhe ohne Blut gehabt.
    Noch hat sich Rötung in Beine.
    Sonst alles unauffällig.
    In der Vergangenheit 2 mal perianale Abszes gehabt.


    V.a: Morbus Crohn.
    Differenzialdiagnosse:
    Acute Appendix.
    Adnexitis.
    Ovarialzystitis.


    Dann haben wir eine Arztbericht in 1 Stunde geschrieben.


    Zweite Teil: Praktischer Teil

    Der Chirurg:
    hat mich über Abdommen Untersuchung gefragt.
    Alles.
    Und Differenzial diagnose.

    Der Internist:
    Wirbelsaule Untersuchung.
    Extramanifestatione der Morbus Crohn.
    Therapie.

    Der Radiologe:
    Warum machen Sie MRT bei jungen Frauen und keine CT?
    Was sind die Nebenwirkungen von Strahltherapie? (Karcinomegefahr und Infertilitet)

    Was sind die Prinzipen einer MRT?


    Dritte Teil: Mündlicher Prüfung.

    Der Internist:
    Alles über Notfälle

    1. Junge der sich in der Disco ist.
    Ganz plötzlich ist er bewusstlos.
    Wie gehen sie vor?

    2. Junge mann in der Disco der spricht nicht aber atmet tief (Kusmmaul Atmen).
    Was denken sie?
    DM typ 1. Möglicherweiße Ketoazidosis.
    Dann hat er eine Typischer Laboranalyse der Ketoacidosis geziegt. Blutgasanalyse.
    Über die Therapie gefragt. Was machen sie vor Ort?
    Was machen sie in Intensivstation.

    3. 80 Jahre alt Mann mit hochem fieber.
    An was denken sie?
    DD Fieber.
    Dann über DM typ 2 und Pneumonie gefragt.
    Alles.
    Etiologie.
    Einteilungen.
    Röntgenbild.
    Klinik.
    Therapie.

    Der Chirurg.
    Erstmal Abdommen Übersicht Aufnahme mit zeischen eines Illeus.
    Dann über Illeus gefragt.
    Alles.
    (Einteilungen. Klinik. Therapie)

    2.Pleuraerguss nach Pankreas OP.
    Alles.
    In Röntgen.
    Etiologie.
    Klinik.
    Therapie.

    3. Akute Schmerzen 10/10 von Skala.
    Was geben sie als Schmerzmittel?
    Starke Opioid+NSAID.
    Wie die WHO Schema

    Der Radiologe:
    1. Strahlschutz in Deutschland. Alles
    2. Lungenembolie in CT zeischen. Dann DD Brustschmerzen
    3. Aorten Dissecation in CT zeigen



    Dann bin ich fertig. Ich habe draussen abgewartet.
    Sie haben 2 minuten sich überlegt.
    Sie haben mir dannach abgeholt und gratuliert.
    Ich habe die Prüfung bestanden.



    Die Prüfung war schwer aber fair.

    Wir haben alle die Prüfung bestanden. 3/3 Teilnehmer. Die Atmosphär war sehr gut.
    Die Prüfern waren sehr nett.  
    Ich wünsche euch viel Erfolg!

     

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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