Monat: September 2017

  • FSP München September 2017 nicht bestanden

    FSP München September 2017 nicht bestanden

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    Kurz zur aktuellen Situation gesagt

    Durchfallquoten der Fachsprachprüfung



    Viele Telefonate zeigen mir leider ein anderes Erfahrungsbild als viele FaceBook Beiträge.



    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht). Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte mit negativen Erfahrungen (die durchgefallen sind) vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man (vermutlich in einigen Kulturen) anscheinend nur ungern zugibt, dass man etwas nicht geschaft hat.

    Oft wird die Fachsprachprüfung zu einer Kenntnisprüfung auf hohem Niveau auf das man sich gut vorbereiten sollte. Schnell kennt man wesentliche Begriffe nicht, wie wir nachfolgend aus dem authentischen Bericht einer Ärztin erfahren.


    Leider habe ich viele Begriffe nicht gekannt

    Bericht über nicht bestandene Fachsprachprüfung


    Danke an die Ärztin, die uns von einer nicht bestandenen Fachsprachsprachprüfung in München berichtet.   Es scheiterte hier an den eingestandenen Unkenntnissen über einige Begriffe.  Danke für den fairen Bericht.



    Also… Ich hatte gestern FSP in München und leider habe ich nicht bestanden.

    Zuerst möchte ich sagen, dass überhaupt nicht fair ist, dass viele Leute die bestanden oder nicht bestanden haben, hinterher kein Wort schreiben. Ich weiß, es ist nicht leicht, wenn jemand das nicht schafft aber aber vielleicht kann eine hier veröffentlichte Erfahrung jemandem helfen. Jeder will wissen, wie es war und wer es wie und warum geschafft hat.

    Also bitte gebt eure Kenntnisse und Erfahrungen weiter.

    Prüfungsdetails Fachsprachprüfung München

    Ich hatte einen Fahrradunfall mit Knieverletzungen, dabei hat sich der Patient ein wenig an der Oberfläche der Hand verletzt.

    1.Teil

    Der Patient hat praktisch allein aktuelle Anamnese erzählt. Ich habe nur zwei Fragen über den Fall gefragt. Er hat viel geredet manchmal undeutlich, viele Informationen allein gegeben meine Fragen beantwortet.

    Am Ende habe ich ihm gefragt, gibt es etwas was ich ihm nicht gefragt habe und er denkt, dass das wichtig ist. Dann hat er mir über das Rauchen und Alkohol erzählt. Dann hat mich die Frau, die Sprachkenntnisse bewertet hat, in ein anderes Zimmer begleitet. Dabei hat sie mir gesagt, dass das Gespräch super war und dass ich nachher langsam, ruhig und entspannen sprechen soll.
    Sie war wirklich freundlich, wie die Ärzte auch.

    2. Teil

    Die Zeit um Arztbrief zu schreiben, ist sehr kurz. Ich habe nicht geschaft, um Dg., Diff. dg. und Th aufzuschreiben.

    3. Teil

    Ich habe mit Anamnese angefangen, dann hat der Arzt mich ganz deutlich gefragt, also Frage – Antwort. Über die Therapie hat er mich nicht gefragt.


    Meine Fehler waren:

    1. Ich habe nicht gewusst Palma manus auf deutsch sagen. Dann hat er versucht, mich daran zu erinnern.
    2. Genau war mit Patella.
    3. Die Nesselsucht hatte seine Tochter und ich habe nicht gewusst, was das ist.
    4. Ich habe nicht gewusst, wofür er Dimeticon Öl nimmt.
    5. Er hatte Allergie gegen Pollen und hat ein paar Pflanzen erwähnt, aber ich habe das auch nicht gewusst .
    6. Er hatte Kieferoperation, aber ich habe nicht gefragt, was genau war.

    Es gab natürlich viele Fragen, die ich schon richtig beantworten konnte, aber ich wollte hier einfach schreiben, wo meine Fehler waren. So könnt Ihr diese vermeiden und nicht die gleichen Fehler machen.


    Am Ende haben sie mir gesagt, dass sie begeistert sind, wie ich gut deutsch kann und wie ich spreche, aber ich hatte viele Rechtschreibfehler und ich war selber schuld, dass ich bei dem Patienten manche Begriffe nicht nachgefragt habe, die mir undeutlich oder unbekannt waren. Damit besteht die Gefahr, dass ich etwas wichtiges übersehen konnte. 


    Und die Frau hat mir gesagt, ich kann in drei Monaten die Prüfung wiederholen.

    Ich weiß es nicht, wie andere Prüfer sind aber meine waren wirklich nett und wollten mir helfen. Der Fehler lag nur bei mir. Ich empfehle euch, fragt  immer, wenn euch etwas nicht klar ist oder ihr etwas nicht verstanden habt.


    So war bei mir. Ich wünsche euch viel Erfolg!

    Meinung von BVFS Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung ?


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben. Auffällig inzwischen, dass Ärzte aus EU eigentlich nur die FSP für die Approbation brauchen. Hier macht man derzeit das bestehen den Ärzten extrem schwer.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Nützliche Hinweise


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  • Kenntnisprüfung Medizin Zwickau Sachsen

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    KP Medizin in Zwickau Sachsen bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht mit den Details einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Sachsen im September 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Zwickau / Sachsen


    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    Ich habe meine Kenntnisprüfung am 18.09.2017 in Zwickau (Sachsen) bestanden.
    Die Prüfung hat um 08:30 begonnen und um 15:45 beendet(ohne Pause)

    Prüfungskommission:
    Chefarzt PD. habil. Dr. med. Jens Gerth(Innere)
    OA Dr. med. Uwe Flötgen(Unfallchirurg)
    Ltd. OA Dr. med. Frank Thümmler(Anästhesiologie)

    Praktisches Teil: geht’s um 08:30 Uhr los:
    Die 61-Jahrige Patientin mit akutem Nierenversagen, Z.n. Nierenarterien OP mit Stent-Anlage, Z.n. Bandscheibenvorfall OP, Z.n. MI mit Stent-Anlage und Z.n. Harnblase OP bei infiltrativem Gebärmutterkarzinom. Aktuell nimmt täglich ca. 20 Medikamente ein. Ich habe die Patientin bis um 11:00 Uhr aufgenommen, komplett untersucht und den Brief geschrieben.
    Alle Prüfer sind gegen um 11:15 Uhr gekommen und zusammen Visite gemacht. Bei der Visite habe ich die Patientin vorgestellt und die ganze Geschichte erzählt.
    Chefarzt(Innere):
    Ursache akutes Nierenversagen?
    –>nennen Sie mindestens 15 Medikamente, die die Patientin einnimmt mit Gruppe, Wirkungsmechanismus, Indikation, Kontraindikation und Nebenwirkungen
    –>machen Sie Herzuntersuchung, zeigen Sie alle Punkte und erzählen pathologische Herzgeräusche.

    Oberarzt(Unfallchirurg):
    machen Sie Knie Untersuchung, Was ist Lachmann-Test?

    Oberarzt(Anästhesiologie):
    Wo untersuchen Sie Beinarterien? Nach der Visite direkt zum theoretischen Teil.

    Theoretisches Teil um 13:00 Uhr:
    Unfallchirurg: DD diffuse Bauchschmerzen und Rückenschmerzen, wie gehen Sie vor? Bandscheibenvorfall, Klassifikation. NSAR Medikamente Indikation und Kontraindikation? Was würden Sie geben wenn Ulcus hat?

    Chefarzt Innere:
    arterielle Hypertonie, Einteilung, Diagnose, Therapie. Hypertensive Krise, Notfalltherapie, wichtige Medikamente.
    Renale/extrarenale Hypertonie?
    Was ist RAAS?
    Wann wird aktiviert?
    Nieren- und Nebennierenhormone?
    Patientin mit Hypertonie und Hypokaliämie.
    Woran würden Sie denken? Conn.
    Dann hat ein Bild gezeigt, was sehen Sie?    Nierenarterienstent , Ursache Arterienstenose?
    ….   Sehr gut!

    Anästhesist:
    Anatomie der Thoraxorgane.
    Der Patient mit Thxschmerz, wie gehen Sie vor?
    DD, ACS, MI, Therapie.

    Wurden noch viele kurze Fragen gestellt, die kann ich mich leider nicht erinnern.

    Die Prüfung war eigentlich nicht so einfach, aber ist schaffbar. Die Atmosphäre war super gut und alle Prüfer waren ganz nett. Sie brauchen keine Angst zu haben, es lohnt sich nicht.

    Ich habe die folgende Bücher gelesen:
    AMBOSS, wichtige 150 Fälle Innere Medizin, Innere/Chirurgie Fragen und Antworten. Und bisschen Herold.



    Ich wünsche allen viel Erfolg und Geduld.
    Hörmətlə

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Postings über Prüfungen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


    uns besuchten

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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung anhand des Beispieles in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • Kenntnisprüfung Zahnmedizin Hamburg

    Kenntnisprüfung Zahnmedizin Hamburg

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    Bericht über den mündlichen Teil der Kenntnisprüfung Zahnmedizin

     

    Danke an den Zahnarzt für diesen detaillierten Bericht, den ich in einem besuchenswerten FB Forum   Gleichwertigkeitsprüfung für Zahnärzte  gefunden habe.

     


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung in Hamburg Ende 2016

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Zahnmedizin in Hamburg


    Bericht über den theoretischen Teil der Kenntnisprüfungprüfung für Zahnmediziner in Hamburg/Schleswig Holstein

    Die Prüfung wurde in Form eines Fachgesprächs in einer Zahnarztpraxis durchgeführt, ich wurde von einer Sachsverständigenkommission geprüft (Chirurgie, Prothetik, und Kieferorthopädie).


    Jeder Prüfer stellt Fragen aus seinem Fachgebiet und hat dafür etwa 20 Minuten Zeit. Die Prüfer waren sehr freundlich, kollegial und nett zu mir. Die Fachsprache spielt eine große Rolle. Wenn ich etwas nicht richtig verstanden hatte, wurde die Frage noch einmal wiederholt.
    Ich wurde am Anfang gefragt, ob ich gesundheitlich fit bin, um geprüft zu werden.

    Man sollte die Fragen schnell beantworten, denn auf jeden Fall wartet der Prüfer immer auf eine bestimmte Antwort. Sollte die Antwort nicht ausreichend sein, stellt der Prüfer weitere kurze Fragen ( als Hilfe sozusagen ).

    Ob die Prüfung leicht oder schwer war, ist schwierig zu sagen. Ich würde lieber den Kandidaten raten, sich so gut wie es geht auf die Prüfung vorzubereiten. Einfach ist es auf jeden Fall nicht.

    Vorbereitungszeit von mir ca. 11 Monate.


    Empfohlene Literatur

    1- Prothetik : Einführung in die zahnärztliche Prothetik , (empfehlenswert) Ergänzung durch Curriculum Prothetik Band 1,2,3.
    2- Chirurgie : memorix (Medizinische Risiken, Zahnärztliche Radiologie und Röntgendiagnostik, Veränderung der Schleimhaut, Zahnärztliche Hygiene, Chirurgie, Implantologie, Traumatologie, Parodontologie, Pharmakologie, Notfallmedizinisches Kompendium)
    memorix reicht nicht aus , Ergänzung durch Zahn-Mund-Kieferheilkund ( Schwenzer ), insbesonder im Breich von Lokale Anästhetikum, Sterilisation, und Blutstillung.
    3- KFO : Einführung in die KFO
    4- Röntgenverordnung, Information über Zahnärztliche Arzneimittel ( Google )


    Ich erinnere mich nicht an alle Fragen, und ich werde jetzt die Fragen kurz beantworten 🙂 ( auf jeden Fall waren die Antworten noch ein bisschen länger und umfangreicher (genauer)


    Chirurgie: 4 Fälle


    1- F: ein Pat kommt zu Ihnen mit einer großen Schwellung im Bereich der Orbita-Wange.. was machen Sie ? Diagnose ?
    A: Anamnese-Röntgenaufnahme-Vitalitättest-Perkussionsprobe—-Abszess
    F: Symptome in diesem Fall ?
    A: Schwellung, Schmerz, Rötung, Wärme, Funktionsbeeinträchtigung, klopfempfindlichkeit, Sensebilitättest Negativ.
    F: wenn die Vitalitättest positiv ist ?
    A: Parodontaler Abszess
    F: Ausbereitung dieses Abszess ? wie nennt sich das Krankheitsbild ? Symptome ?
    A: ich habe gesagt,Ausbreitung in die Weichteile. Der Prüfer wartete auf Phlegmonen, dann habe ich die Symptome genannt ( Tachykardie, Atemnot, RAZ.. )
    F: Phasen eines Abszesses ? Kurze Erläuterung ?
    A: Seröse-zellulare-reparative Phase
    F: Behandlung von Abszessen ?
    A: WKB, WF Revision, WSR, Inzision ggf. Überweisung, Antibiotika bei Ausbreitungstendenz und allgemeineSymptomatik.


    2- F: ein Pat kommt zu Ihnen mit einer Verletzung im Bereich des Kinns.. was machen Sie ? Woran Denken Sie ?
    A: Anamnese, OPG, Verdacht auf Kollumfraktur
    F: Symptome von Kollumfraktur ( einseitig und beidseitig ) ?
    A: ich habe alle Symptome gennant
    F: Wissen Sie den Begriff Stauchungsschmerz ?
    A: entfernt vom vermuteten Bruchspalt wird ein Fragment auf das andere gepresst ( z.B bei Druck auf das Kinn bei Gelenkfortsatzfraktur)
    F: Sofort Notfallmaßnahmen ?
    A: Beruhigen, Reinigung des Gesichts von Verschmutzungen und Blut, Blutstillung, Vitalfunktion kontrollieren.
    F: was ist wichtig zu wissen bei solcher Verletzung?
    A: Tetanus-impfung
    F: Falls die Eltern nicht sicher sind, ob das Kind geimpft ist? was machen Sie ?
    A: dann müssen wir sofort den Hausarzt kontaktieren.
    F: wie kann eine Fraktur behandelt werden ?
    A: Reponieren, Fixieren, Immobilisieren (ohne Erläuterung)


    3- F: ein Pat kommt zu Ihnen zur Kontrolle mit totaler Prothese, während der klinischen Untersuchung haben Sie eine schmerzfrei epitheliale Läsion festgestellt, Diagnose ?
    A: zunächst habe ich autome Prothesenstomatitis gesagt ( schmerzfreie Entzündung,Unverträglichkeit ) (Falsch), die Antwort war Tumor.
    F: welche ?
    A: Plattenepithelkarzinoma
    F: Symptome ? Ursache ? Behandlung ?
    A: ich habe alle drei Fragen kurz beantwortet ( die Antwort war genug )
    F: hängen alle Tumore mit Immunschwäche ?
    A: ich habe -nicht unbedingt- gesagt ( Falsch )
    F: wo wird Biopsie gemacht ?
    A: Klinikum


    4- F: ein Pat kommt zu Ihnen mit hängendem Mundwinkel ? woran denken Sie ?
    A: Schlaganfall
    F: Ursache ?
    A: Durchblutstörung des Gehirns
    F: Symptome ? was machen Sie ?
    A: ich habe alle Symptome gennant, sofort Maßnahme Notarzt anrufen, Blutdruck,Puls,Atmung kontrollieren, Wasserstoffzufuhr


    Kieferorthopädie

    Der Prüfer brachte Modelle, ein OPG, Kephalometrie, und Fotos mit. Man sollte anhand dieser Unterlagen eine Diagnose stellen und hat dafür paar Minuten.

    F: die Mutter hat gefragt ob eine Kiferorthopädische Behandlung für Ihr Kind nötig ist ? und warum ?
    A: ja, ich habe über alle 3 ( vertikale, sagittale, transversale Abweichungen ) gesprochen, es gab nur einen Engstand im Frontzahnbereich, alle bleibende Zähne sind durchgebrochen außer 3er im Ok und der entsprechender Milcheckzahn ist noch da.
    F: gucken Sie bitte nocheinaml das OPG, was ist der Grund , dass der 3er nicht durchbrechen kann ?
    A: Platzmangel ( ich sollte noch – atypische Durchbruchrichtung vom 3er – sagen )
    F: Prognose der Behandlung ?
    A: sehr günstig, leichter Engstand
    F: Behandlungschritte ?
    A: Extraktion vom Milcheckzahn, transversale Erweiterung im Ok und Uk, chirurgische Freilegung vom 3er, Einordnung. ggf Extraktion von Prämolaren.
    F: Welche Klasse nach Angel ? welche kennen Sie ? Unterschied ?
    A: klasse 1,2(1,2), 3, die Unterschiede gesagt.
    F: Frage nach Kephalometrie : anderer Name ?
    A: Fernröntgenseiten Bild
    F: wissen Sie warum ( FERN ) ?
    F: ich habe nicht beantwortet, Ziel der Frage war, dass der Prüfer mir eine Information geben wollte 🙂


    Prothetik

    F: Kariesdiagnostik ?
    A: Mundspiegel und Sonde, Röntgenaufnahme, Fucsin, Laserdiagnostik
    F: welche Rö-aufnahme ? welche am besten ? warum ?
    A: Zahnfilm, Bissflügelaufnahem, OPG. am besten Bissflügelaufnahme ( Approximal karies, geringe Strahlenexposition mit der Möglichkeit der Abbildung der koronen OK und UK)
    F: was machen Sie mit der Sonde ? was beachten Sie ?
    A: ich habe über die Vorgehenweise gesprochen, kein Druck, Vermeidung von Schädigung initialer Läsionen, die remineralisiert werden können.
    F: es gibt noch ein altmodische Methode !
    A: nicht beantwortet ( der Prüfer beantwortet : transillumination ), dann habe ich weiter über Lichtsonde gesprochen, Vorgehensweise.


    F: ein Pat kommt zu Ihnen mit abgebrochenem Zahn, Frontzahn, nicht wurzelbehandelt, 2 mm unterhalb des Zahnfleisch. wovon ist die Behandlung abhängig ?
    A: die Behandlung ist von Mundhygiene des Pat, Interesse des Pat am Zahnerhalt nach adäquater Aufklärung.
    F: bei schlechter Mundhygiene werden Sie den Zahn extrahieren ?
    A: zunächst erfolgt die Aufklärung, hygienische Phase, Mundhygiene Motivation- instruktion, zur Herstellung von hygienischer Mundverhältnisse und zum Abschätzen von Bereitschaft des Pat zur Mitarbeit, dann erfolgt die Reevaluation vor der präprothetischen Vorbehandlung, dann können wir uns besser entscheiden.
    F: Behandlungsschritte ?
    A: Wurzelkanalbehandlung, Wiederherstellung der biologischen Breite, Stift, Krone.
    F: wie Können Sie die WKB mit tief zerstörter Zahn durchführen ?
    A: provisorischer Aufbau des Zahnes, als Referenzpunt für die Langenbestimmung, und zur Verbesserung vom Anlegen des Kofferdames.
    F: wie Wiederherstellung der Biologischen Breite ?
    A: Parodontal-chirurgische Kronenverlängerung, oder Extrusion-KFO
    F: was würden Sie dem Pat empfehlen ?
    A: ich sagte die chirurgische Massnahme ( falsch ), lieber in diesem Fall durch Extruion ( im FZB, zur Vermeidung von Beeinträchtigung des Aussehens )
    F: wie kann die Krone halten , in diesem Fall ?
    A: Stift, Umfassung des Stumpfes
    F: wie diese Umfassung ?
    A: ringförmige Umfassung, minds 1 mm vom Wurzelstumpf.


    F: ein Pat kommt zu Ihnen, im UK alle Prämolaren, Eckzähne, Frontzähne sind da und gesund, prothtetische Behandlung ? wovon ist abhängig ?
    A: die Behandlung in diesem Fall ist vom Gegenkiefer und Alter des Pat abhängig. wenn im Ok auch keine Molaren gibt, und der Pat im Alter von 70 ist, ist keine Versorgung notwendig.
    F: die Antwort war richtig, aber dann wurde ich wieder gefragt : keine Versorgung ?
    A: ich habe meine Antwort geändert , wir müssen eine Teilprothese machen, zur Vermeidung von Folgeschäden nach Zahnverlust und Verbesserung der Kaufunktion.
    F: der Prüfer wollte mir nur eine Information geben, dass die Krankenkasse in diesem Fall die Versorgung nicht übernimmt ( OK, UK Von 2-Prämolar bis 2-Prämolar bei Pat über 70 oder 80 )
    F: falls Sie eine Prothese machen, Möglichkeiten ?
    A: Modellgußprothese, Teleskopprothese, Implantat.
    F: woraus besteht eine Modellgußprothese ?
    A: kleine Verbinder, groser Verbinder, Sattel, gegossene Klammer.
    F: welcher klammer eignen sich in deisem Fall ( Freiendsattel ) , wo die Auflage ?
    F: Bonnwillklammer. Falls die 5-er nicht da sind, dann eignen sich Einarmklammer. Die Auflagen : Sattelfern ( mesial der Pfeilerzähne)


    F: wie viele Implantate brauchen wir mindestens nach Verlust aller Zähne im OK, UK ?
    A: im OK mindestens 2 , im UK mindestens 4.

    Auszug aus dem ZHG Zahnheilkundegesetz

    § 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG


    Nach § 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG gilt für die Prüfung der Gleichwertigkeit § 2 Abs. 2 Satz 2 bis 6 sowie 8 ZHG entsprechend. Danach ist der Ausbildungsstand als gleichwertig anzusehen, wenn die Ausbildung des Antragstellers keine wesentlichen Unterschiede gegenüber der Ausbildung aufweist, die in dem Gesetz über die Zahnheilkunde und in der Approbationsordnung für Zahnärzte – ZÄApprO – in der hier maßgeblichen, zuletzt durch Gesetz vom 6. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2515) geänderten Fassung, geregelt ist (§ 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG i.V.m. § 2 Abs. 2 Satz 2 ZHG).


    Wesentliche Unterschiede


    Nur wenn wesentliche Unterschiede vorliegen, muss der Antragsteller nachweisen, dass er über die Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, die zur Ausübung des Berufs des Zahnarztes erforderlich sind (§ 2 Abs. 3 Satz 2 ZHG i.V.m. § 2 Abs. 2 Satz 6 ZHG).

    Dieser Nachweis wird durch das Ablegen einer Prüfung erbracht, die sich auf den Inhalt der staatlichen Abschlussprüfung bezieht (§ 2 Abs. 3 Satz 3 ZHG; vgl. Gesetzentwurf der Bundesregierung, Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen, BT-Drs. 17/6260, S. 67: “Kenntnisprüfung”) und die eine Ausgleichsmaßnahme im Sinne des Art. 14 der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255 v. 30.9.2005, S. 22), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2013 (ABl. L 354 v. 28.12.2013, S. 132), darstellt.

    Eines solchen Nachweises bedarf es auch dann, wenn die Prüfung des Antrags nur mit unangemessenem zeitlichen oder sachlichen Aufwand möglich ist, weil die erforderlichen Unterlagen und Nachweise aus Gründen, die nicht in der Person der Antragsteller liegen, von diesen nicht vorgelegt werden können (§ 2 Abs. 3 Satz 4 ZHG).

    Fachsprachprüfung Kommentar

    Gibt es überhaupt wesentliche Unterschiede ?

    Nur wenn “wesentliche Unterschiede vorliegen” wird überhaupt eine KENNTNISPRÜFUNG notwendig.

    Genau hier liegt das Problem!

    In vielen von mir betreuten Verfahren kommt es entscheidend auf die Prüfung und die Wertigkeit der vorzulegenden Unterlagen an.

    Wenn z.B. eine detaillierte Auswertung Ihrer Approbationsverfahren vor Antragsstellung “wesentliche Unterschiede” erkennen lässt, ist es dann meistens der Fall, dass die Zeugnisse und Universitätsbescheinigungen auch nicht den deutschen Approbationsbehörden genügen. Wichtig sind hier die Curricular = thematischen Unterrichtspläne mit den Details, weil sich nach EU-Recht Fachinhalte oft in anderen Fächern verstecken können.

    Weiterhin sind unbedingt aussagekräftige Zeugnisse und Bescheinigungen notwendig. In fast allen von mir geprüften Verfahren sind oft die Ausbildungen gleichwertig (teilweise sogar deutlich umfangreicher) gewesen, jedoch leider völlig unvollständig dokumentiert worden. Speziell die Berufserfahrung im Sinne des “Lebenslangen Lernens” bekommt inzwischen eine völlig andere Bedeutung. Curricular wurden zudem oft nicht (oder unvollständig) vorgelegt, da sie in der Vergangenheit von den Gutachtern und Behörden nicht gefordert wurden.

    Seit Änderung der Gesetzeslage im April 2016 geht ohne ein vorzulegendes Curriculum nichts mehr.

     

     

    Extrem hohe Durchfallquote bei Kenntnisprüfungen Zahnmedizin

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Zahnmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialitaeingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Examen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Zahnärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen. Ich erhalte hierzu ständig neue eMails, die ich aus Datenschutzgründen und Bitten der Beteiligten nicht veröffentlichen kann.

    Die Informationen durch eMails und Telefonate sind teilweise erschreckend.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen anscheinend andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere Teilnehmer die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen, oft keine Detailkenntnisse haben und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

     Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     
    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja möglicherweise davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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  • Geschützt: Master  KP Zahnmedizin

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  • Kenntnisprüfung Medizin Göttingen

    Kenntnisprüfung Medizin Göttingen

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    KP Medizin in Göttingen bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Göttingen


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung Göttingen September 2017

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Göttingen


    Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen

    Ich habe meine Prüfung am 05.09.17 In Göttingen bestanden. Die Kommission und die Atmosphäre waren sehr nett.


    Patient mit Supraclavikulären Abscess, Z.n. OP.
    Körperliche Untersuchung:

    Herz abhören,
    alle Appwndizitiszeichen zeigen,
    Leberpalpation und Kratzauskultation.
    AnamneseBogen ausfüllen.


    Nach der Pause dann die mündliche Prüfung. Patientenvorstellung wie in der Frühbesprechung, dann wurde ich von jedem ca. 20 Minuten befragt.

    Pneumothorax
    Anatomie der Gefäße
    VHF
    Unterschied zur Kamnerflimmern
    Cardioversion
    Antikoagulation mit Marcumar und NOAK
    wo ist der Unterschied?
    wie prüft man die Gerinnung bei NOAK?
    Kontraindikation bei Betablocker
    was gibt man dann ( Verapamil, Ca- Antagonist)?
    Was ist schlecht bei der NOAK – Gabe?
    Kann man nicht antagonisieren, wie dosiert man Hepatitis im Perfusor?
    Dann akutes Abdomen,
    Ursache,
    Diff. Diagnose,
    Petforationszeichen im Sono und Rö,
    warum immer Röntgen Thorax bei V.a. akutes Abdomen ( freie Luft ) und Cholezystholitiasis,
    Anatomie der Gallenwege, wohin mündet er?  (P. Vateri), Ileus.


    Zwischendurch waren noch ein Paar Fragen, ich weiß es nicht mehr.

    Ich war sehr aufgeregt und habe bestanden.
    Grundsätzlich wurde man immer im Gegenfach geprüft.
    Wenn man in der Inneren tätig ist, hatte man fast nur chirurgische Fragen und auch chirurgischen Patienten und andersrum.


    Bereitet Euch gut vor und Ihr schafft das! Ich habe mich neben der Arbeit ungefähr 6 Monate vorbereitet. Immer in der Freizeit viel gelesen.
    Ich empfehle die Anatomie kurz vor der Prüfung aufzufrischen.
    Ich habe verschiedene Bücher benutzt:

    Innere Medizin in Frage und Antwort
    Klinikleitfaden Chirurgie und Innere Medizin
    Fallbuch Chirurgie
    Herold und Amboss Videos.

    Die Anamnese und der Umgang mit Patienten sind auch sehr wichtig.  Die körperliche Untersuchung habe ich auf der Station bei Patienten geübt.
    Es gibt leider keine direkten Prüfungsprotokolle, das habe ich aus dem Gedächtnis abgerufen.  Es wird auch viel über Diabetes gefragt. 



    Ich wünsche Euch allen viel Glück und Erfolg!

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Leider sind die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause kommen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch einfach gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren, ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.  

    Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und annimmt, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.



    Fachsprachprüfung Kommentar

    Quotenentwickung Medizin in NRW

     

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

     

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

     

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte mit negativen Erfahrungen (die durchgefallen sind) vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Kenntnisprüfung Medizin Quote und Entwicklung in NRW

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Nachfolgend die Quoten und Entwicklungen der Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW.


    Zunächst die Herkunftsländer der Antragsteller





    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin


    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen und mir wird berichtet, dass die Durchfallquote in NRW weiter angestiegen ist.


    Was sind die Gründe hierfür ?


     


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

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  • Fachsprachprüfung Mainz nicht bestanden

    Fachsprachprüfung Mainz nicht bestanden

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    nicht bestandene FSP Humanmedizin Mainz September 2017

    FSP Fachsprachprüfung Humanmedizin in Mainz September 2017


     Danke für einen Erfahrungsbericht einer (nicht bestandenen FSP Fachsprachprüfung Humanmedizin)
    Leider sind Berichte über nicht bestandene Prüfungen sehr selten, weil viele Ärzte nicht gerne zugeben, dass sie durchgefallen sind.

     


    Am 05.09.2017 hatte ich die FSP in Mainz und  ich bin durchgefallen obwohl meine Sprache finde ich sehr gut.

    Es waren zwei Prüfer,ein Arzt und eine Frau, ich glaube sie war Ausländerin und nicht Ärztin. Der Arzt war sehr streng.
    Die Prüfung hatte viele Teile und war sehr anstrengend.


    1.Teil: 20 Minuten
    20 lateinische Fachbegriffe
    Glossitis,Pes,Myasthenia,Luxation,lingual,Dysphagie,Hyperparathoryidismus,Dura mater,Meniscus medialis
    20 deutsche Fachbegriffe
    Innenknöchel,Herzmuskelentzündung,Herzschwäche,Hodenentzündug,Nebenhodenentzündung,Kahnbein,seitlich,Leerdarm,
    1 Zettel mit Körperteile und ich musste wo Stirnmitte,Brustwarze und Olekrani finden(ganz einfach)



    2.Teil 20 Minuten
    Anamnesegespräch
    Frau Mayer, 25, stellte sich vom Hausarzt eingewiesen mit Rückenschmerzen in Bereich der LWS vor. Sie habe seit 6 Monaten bohrende Schmerzen, die kommen und gehen. Auf 6/10 auf der Schmerzskala. Außerdem strahlen die Schmerzen in das rechte Bein aus und als sie heute aufgestanden sei, könne sie das Bein kaum bewegen. Des Weiteren erwähnte sie, sie könne nicht auf den  Zehenspitze stehen bleiben.

    Die Vegetative Anamnese war unauffällig. Es sind keine wichtige chronischen Erkrankungen bekannt. Sie wurde im Jahr 2012 operiert wegen Mammacarcinom und Teil der Brust sind entfernt worden. Sie raucht 10 Zigaretten täglich und trinkt nur gelegentilich Alkohol. Drogeneinnahme wurde verneint. Die Familienanamnese ergab, dass Ihr Vater einen Insult cerebralis hatte, deshalb kann er nicht die Beine bewegen und Ihre Mutter an Diabetes Mellitus leidet. Ihre Schwester ist gesund. Die Patientin nimmt regelmäßig CaMg Hormonpräparate einmal morgen,Zoladex als Impantate einmal abends und Tamoxifen 20 mg einmal morgens ein. Eine Allergie gegen Aspirine ist vor 2 Jahren festgestellt worden. Die Patientin ist ledig, hat keine Kinder, lebt allein und ist Kauffrau beruflich
    Ich gehe von einer Verdacht auf Bandscheibenvorfall aus
    Ich schlage eine körperliche Untersuchung, Laborbefunde, CT und Laborbefunde
    (kein Aufklärungsgespräch)


    3.Teil:Dokumentation
    wie in Vordruck auf der Internetseite (20 Minuten hier reicht nicht)

    Dazu musste ich auch zwei Anforderungen ausfüllen
    -Neurologische Konsil,diagnoze,klinische Angaben und Fragestellung
    -CT,diagnose,klinische Angaben und Fragestellung(Achtung kein Zeit !!!)

    4.Teil 20 Minuten
    Arztbrief lesen und drei Frage schriftlich beantworten (sehr einfach aber der Brief war zu lang zu lesen und dann habe ich auch Fragen zum Brief später mündlich gekriegt)
    – Ein Telefon klingelt zweimal und man muss schreiben, was du hörst, z.B Labor und EKG Befunde (einfach)

    5.Teil 10 Minuten
    Patientvorstellung zum Oberarzt
    Jetzt kriegt man viel Fragen, auch medizinische.



    Ich bin durchgefallen, obwohl ich die Diagnose gefunden habe. Ich musste auf der Konsil welche Komplikationen auftreten konnte wie z.B Lähmungen, Parese. Und bei der Patientenvorstellung habe ich gesagt, konnte das Bein nicht bewegen (eigentlich kaum bewegen). Sie waren sehr streng und nicht freundlich. Man muss keine Fehler machen, sonst muss man Glück haben (z.B nette Prüfer)

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung ?


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • Fachsprachprüfung Düsseldorf Medizin

    Fachsprachprüfung Düsseldorf Medizin

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    FSP Humanmedizin Düsseldorf August 2017

    FSP Fachsprachprüfung Humanmedizin in Düsseldorf August 2017


     

    Danke an die Ärztin für einen Erfahrungsbericht einer FSP Fachsprachprüfung Humanmedizin

     


    Wie schon öfter geschrieben, man hat 19 Minuten pro Station. Mein Fall war Cholelithiasis.
    Wenn man in das Gebäude kommt, nimmt eine Person die Daten von Ihnen ab (man muss Personalausweis zeigen) – die Person hat eine Tabelle mit allen Teilnehmern an dem Tag, und da kann man schon sehen, was für einen Fall man hat. Bei mir war “Galle” geschrieben, also kann man sich schon bissl vorbereiten.


    1. Station: Anamnese
    Die “Patientin” war sehr nett, hat deutlich gesprochen, aber sehr langsam und unnötige Sachen erzählt zum Beispiel: “wissen sie, mein Mann hat vor 25 Jahren gesagt……” Man muss bissl auf die Zeit achten und manchmal auch die Patientin höflich unterbrechen. Aber 19 Minuten reichen aus. Dazu muss man am Ende Diagnose stellen und erklären wie es weiter geht- Untersuchungen und Therapie.


    2. Station: Dokumentation
    Hier läuft Zeit wirklich schnell ab. Man bekommt dieser Formular aus der Internet Seite, das man ausfüllen muss.. In letzte 5 Minuten bekommt man auch einen Anruf vom Labor (Frau XX hat Hb von 5,2 – das ist aber nicht die Patienten sondern eine andere Frau auf irgendwelche Station; man muss in der 3. Station darüber berichten).


    3. Station: Arzt-Arzt Gespräch
    Das ist ein Gespräch mit 2 Oberärzten. Man soll Inhalte über den Anruf von Labor sagen und danach über Anamnesegespräch berichten.

    Dann zeigen die Oberärzte die Laborwerte und man muss sie laut lesen und kommentieren. Wichtig ist, dass man die Zahlen mit Einheiten sagt. Es ist aber alles geschrieben – auch Normbereich, also man sieht sofort, was alles erhöht oder erniedrigt ist. Dann wollen sie wissen, was würden Sie machen- Untersuchungen und ggf. Therapie. Danach soll man die Patientin über die Op aufklären und ihr erklären, dass sie im Krankenhaus bleiben soll (weil es ihr jetzt schon besser geht und sie nach Hause will ). Am Ende habe ich die Liste von Abkürzungen und Fachwörter bekommen. Da waren ziemlich viele, ich habe nicht erwartet, dass ich so viele bekommen werde – AZ, EZ, HWI, OGTT, T2D, BZ, PPI, LWK, V.a., o.B…. Arthrose, Aszites, Syndesmose, Urethra, Urether, Pleuritis, Peritonei…
    an mehr erinnere ich mich leider nicht.


    Danach haben sie mich gefragt wo ich herkomme und wieso ich hier arbeiten will usw. … ich fande das Gespräch ganz angenehm 🙂.
    Die positiven Ergebnisse habe ich am nächsten Tag um 9 Uhr schon bekommen.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung ?


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Fachsprachprüfung Kommentar

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