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  • Fachsprachprüfung Bayern nicht bestanden

    Fachsprachprüfung Bayern nicht bestanden

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    psychologischer Druckaufbau durch Prüfer

    Fachsprachprüfung Protokoll


     

    Danke an die Ärztin, die uns von einer nicht bestandenen Fachsprachsprachprüfung berichtet. 
    Leider fallen viele Ärzte durch die FSP, weil teilweise unnötiger Druck aufgebaut wird und die Prüflinge verunsichert werden.


    Ich habe die Prüfung gemacht und leider nicht bestanden.

    1. Arzt-Patient Gespräch (20 Min)

    Nicht schwierig, komplette Anamnese durchführen. Alle die Frage des Patientes antworten, den Patient beruhigen.

    Was ich schwierig fand:
    Erkläre die Untersuchungen – Röntgen und MRT – wie läuft es, ob es gefährlich ist, usw..
    Nur umgangliche Sprache benutzen. Der Patient war weitschweifig.


    2. Dokumentation (20 Min)

    Ganz einfach: man muss aber in Konjuntiv 1 schreiben.

    Es gibt einen Anamnesebogen, den man ausfüllen muss.
    20 Min ist genug Zeit. Man darf die Aufschreibung von Teil 1 benutzen.


    3. Arzt-Arzt Gespräch (20 Min)

    Meine Meinung nach war es am Schwierigsten.

    Die Prüferin schüttelte immer mit dem Kopf, obwohl ich etwas richtig antwortete.
    Die Erfahrung war wirklich demotivierend und abschreckend.
    Und sie haben auch nach Fachkenntnissen gefragt.

    Am meisten wurde ich nach Untersuchungen gefragt (wirklich detailliert).
    Die lateinische Begriffe waren einfach.



    Um ehrlich zu sein, der Inhalt war nicht schwierig, aber der Druck, den die Prüfer aufgebaut haben.

     

     

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  • Rechtsunsicherheit Approbationsverfahren

    Rechtsunsicherheit Approbationsverfahren

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    Bericht der Bundesregierung


    Der Bericht der Bundesregierung über die Regelungen zum Anerkennungsverfahren in Heilberufen des Bundes ist lesenswert.
    hier downloaden –>  Drucksache 18-11513


    Vorbemerkung von mir

    Ausgerechnet NW = NRW Nordrheinwestfalen bestätigt selbst, dass eine subjektive Bewertung durch verschiedene Gutachter zu völlig unterschiedlichen Bewertungen bei gleicher Sachlage führen kann, selbst wenn diese von gleichen Ausbildungseinrichtungen stammten.

    Fehlerhafte Gutachten

    Ich studiere, sammle, werte aus und behaupte genau dieses bereits seit Jahren. In zahlreichen Verfahren kämpfe ich auch heute noch für Ärzte und Zahnärzte mit den kuriosesten gutachterlichen Stellungnahmen, die oft geradezu abenteuerlich sind.  Man sollte als von der Behörde eingesetzter Gutachter nun einmal die länderspezifischen Details der unterschiedlichen medizinischen Fakultäten in den Drittstaaten und deren Fachinhalte kennen, bevor man überhaupt ein objektives Gutachten erstellen kann.

    Behörden verwenden dabei als Parteigutachter stets die “bewährten Gutachter”, die man aus negativ verlaufenen Verfahren bestens kennt.

    So wurde in NRW jahrelang auf einen Gutachter zurück gegriffen, der eine eigene Exeltabelle für seine Vergleiche benutzte, die in zahlreichen Verfahren ihren Niederschlag fand. Ich konnte in Verfahren vor dem OVG Münster und VG Köln nachweisen, dass die realen Werte völlig anders aussahen. Obwohl längst gerichtlich manifestiert, findet man immer noch aktuelle Gutachten die von 16 SWS statt den richtigen  14 SWS in NRW ausgehen.

    Rechtsunsicherheit im Approbationsverfahren

    Rechtsunsicherheit im Approbationsverfahren


    Nachfolgend Auszug aus dem Bericht Seite 9 / 10    Download  –> Drucksache 18-11513

    (…)  NW Nordrhein-Westfalen  wies in seiner aktualisierten Stellungnahme für den akademischen Bereich darauf hin, dass man die Anerkennungsverfahren kritisch sehe. Ziel der Regelungen sei eine bessere Integration der antragstellenden Personen in den Arbeitsmarkt gewesen. Das Gegenteil werde jedoch erreicht.

    Das neue Verfahren fördere Rechtsunsicherheit und verzögere die Integration.


    Fehlende Stundenvorgaben in der Approbationsordnung

    Ursächlich dafür sei der Ausbildungsvergleich, der insbesondere bei der ärztlichen Ausbildung durch fehlende Stundenvorgaben in der Approbationsordnung und eine fehlende bundeseinheitliche Vergleichsgrundlage erschwert werde.

    Subjektive Bewertung des Gutachters

    Zudem sei aufgrund der unterschiedlichen Fächerbezeichnungen eine genaue Zuordnung von Ausbildungsinhalten kaum möglich. Dies führe dann im schlimmsten Fall aufgrund der subjektiven Bewertung des jeweiligen Gutachters zu einer unterschiedlichen Bewertung der Abschlüsse, selbst wenn diese von gleichen Ausbildungseinrichtungen stammten.

    Echtheitsprüfungen kaum möglich

    NW wies zudem darauf hin, dass Echtheitsprüfungen der vorgelegten Unterlagen kaum möglich seien und man zunehmend beobachte, dass beschönigende oder exakt zum Ausgleich der festgestellten Defizite passende Papiere als Arbeitsnachweise oder individuelle Bescheinigungen vorgelegt würden. (…)

     

    Was kann der Arzt tun ?

    Was kann der Mediziner tun ?


    Es kommt von Anfang an darauf an, dass die Unterlagen bei Antragstellung in einer Form präsentiert werden, die keine Fragen offen lässt. 


    Es kommt allerdings immer entscheidend auf die Qualität und Aussagekraft Ihrer Unterlagen an

    Hierbei sollten vor der Einreichung bereits die in Ihren Studienunterlagen dargestellten Fächer mit genauen Stundenangaben ausgewertet werden. “Credits” ohne festen Stundensatz reichen meistens nicht aus. Trift die 45/60 Regelung (60 Minuten Unterrichtsstunde) auf Sie zu und wurde diese berücksichtigt ?  Ebenfalls kommt es bei den Übersetzungen darauf an, dass sich die Begriffe des deutschen Studienganges wiederfinden. Ganz wichtig ist eine aussagekräftige Internaturbescheinigung, bzw, ein Nachweis über das praktische Jahr.

    Auch wenn es nach der Novellierung von ZHG und BÄO für die Mediziner auf die Stundenanzahl nicht mehr ankommt, haben diese trotzdem noch eine Indizwirkung. Man geht davon aus, dass bei weniger Fachstunden auch weniger Fachinhalte gelehrt wurden.

    Details für die Humanmediziner finden Sie hier

    Zahnärzte klicken hier

    Wesentliche Unterschiede können zudem durch Berufstätigkeiten auch im Drittland ausgeglichen werden. Hierbei kommt es dann wieder auf die Form des Zeugnisses an.  Belegen Sie unbedingt Fortbildungen und zusätzliche Erfahrungen. Lebenslangens Lernen kann zum Ausgleich dienen.

    Wesentliche Unterschiede ?

    Approbation ohne Kenntnisprüfung


    Nach Einreichung der möglichst gut vorbereiteten kompletten Unterlagen wünsche ich allen Medizinern viel Glück, dass sie an den passenden Behörden-Gutachter geraten.

    Ich habe in letzter Zeit schon tolle objektive postive Gutachten in einigen Bundesländern gelesen; aber leider auch viel Schrott von anscheinend ahnungslosen überforderten Professoren und deren eingesetzte Vertretern.


    Wenn Sie der Meinung sind, dass auch Ihr Gutachten eventuell Fehler enthalten könnte, bzw. Sie Details nicht verstanden haben, sehe ich mir dieses gerne einmal unverbindlich an.

     

     

    Schicken Sie dazu Ihre Unterlagen als PDF direkt zu meinen Händen
    gutachten@gerner.email

     

     

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  • Kenntnisprüfungdetails Humanmedizin Niedersachsen

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    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote.

    Hier wieder ein positives Beispiel mit einem Bericht über eine bestandene Kenntnisprüfung Humanmedizin aus Wolfenbüttel. 
    Das Positive in Niedersachsen ist, dass immer unterschiedliche Prüfer die Kenntnisprüfung sehr fair an verschiedenen Orten abnehmen.

    Wir haben hier nicht stets die gleiche Prüfungskommission, die -nach meiner Meinung- teilweise für ihre “kritischen” Prüfungen mit hohen Durchfallquoten “berüchtigt”  ist.


    Danke an den Doktor für die Infos.


    Zu den Details der Kenntnisprüfung  in NRW  habe ich hier berichtet.  Lesenswert

    Kenntnisprüfung Niedersachsen Details

    Kenntnisprüfung Humanmedizin in Wolfenbüttel


    Prüfungskommission:

    Herr Prof. Dr. Kinan Rifai (Innere Medizin)
    Herr Dr. Mark Jäger (Chirurgie)
    Herr Mathias Buhles (Urologie – Gynäkologie)



    Mein Fall war chirurgisch. Die Patientin kam wegen rezidivierender Oberbauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken, bekannte Cholezystolithiasis.

    Ich haben eine Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung inkl. neurologischer Untersuchung in 30 Minuten durchgeführt. Danach habe ich die Anamnese und die Befunde aufgeschrieben.


    Prüfungsgespräch Kenntnisprüfung

    Ich habe die Pat. Vorgestellt. Die Fragen waren zuerst über die Cholezystolithiasis und Cholezystitis. DD Oberbauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken. Wie kann mann klinisch eine Aortendissektion feststellen. Weitere Diagnpstik? Therapie? Noch über Perforation eines Ulcus, Diagnostik und Therapie??
    Es wurde noch über Hämaturie, Ursachen und Diagnostik, und über ABC-Schema


    Innere Medizin Kenntnisprüfung

    Obere und untere GI-Blutung, über Polype, über Koloskopie, Diagnostik und Kontrolle ab wann.

    Das waren die Fragen, die ich noch erinnern kann. Die Atmosphäre war sehr nett. Ich habe aus Fallbuch Innere und Chirurgie + Last Minute Pharmakologie gelernt. Ich habe mich in einem Monat auf die Prüfung vorbereitet.

    Die anderen Kandidaten wurden über Hernien, Kolokarzinom, C. Defficile, Leberzerrhose, Pankreatitis gefragt.

     

     

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  • Kenntnisprüfung Humanmedizin NRW

    Kenntnisprüfung Humanmedizin NRW

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    Am Anfang eine Feststellung: 
    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es eine extrem hohe Durchfallquote.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Leider sind die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach 2 nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause kommen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch einfach gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach 2 nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt aufgesucht und es beginnt schnell ein Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits die Kenntnisprüfung nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.  

    Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und annimmt, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


    Wie ich Sie dabei unterstützen kann, finden Sie hier.

    Kenntnisprüfung Humanmedizin Quote und Prüfungsablauf

    Ich werde regelmäßig nach den Erfolgsaussichten einer KP Kenntnisprüfung gefragt. Eine Standardantwort hierfür kann es nicht geben, weil die Ausbildungen der Mediziner nach den Herkunftsländern stark variieren. Hinzu kommt, dass die Bundesländer unterschiedliche Detailhandhabungen haben. Sehen wir uns zunächst einmal Inhalte und Ablauf einer Kenntnisprüfung Humanmedizin in NRW an.


    Vorgaben durch das LPA Landesprüfungsamt Düsseldorf  


       
    Inhalt und Ablauf der Kenntnisprüfung

    Die Kenntnisprüfung ist eine mündlich-praktische Prüfung mit Patientenvorstellung, die sich im Wesentlichen an den Vorgaben des Dritten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung nach der ÄApprO orientiert.

    1. Patientenvorstellung

    – Die Prüfungskommission weist Ihnen im Rahmen der Patientenvorstellung eingangs einen Patienten zur Anamneseerhebung und Untersuchung unter Aufsicht zu.
    – Hierüber fertigen Sie einen schriftlichen Bericht, der Anamnese, Diagnose, Prognose, Behandlungsplan sowie eine Epikrise des Falles enthält.
    – Der Bericht wird nach Fertigstellung von einem Mitglied der Prüfungskommission gegengezeichnet und muss beim Prüfungstermin vorgelegt werden. Er ist Gegenstand der Prüfung und in die Bewertung einzubeziehen.
    – Der Zeitrahmen für die Anamneseerhebung/ Untersuchung bzw. die Erstellung des Berichts wird von dem aufsichtsführenden Kommissionsmitglied aufgrund der Besonderheiten des jeweiligen Behandlungsfalls festgelegt; er sollte die Dauer von jeweils 30 Minuten nicht überschreiten.

     


    2. Mündlich-praktische Prüfung

    – Die mündlich-praktische Prüfung findet am selben Tag in Gruppen mit bis zu vier Kandidaten statt. Jeder Kandidat soll nicht länger als 90 Minuten geprüft werden. Berücksichtigen Sie bitte, dass sich die tatsächliche Gesamtdauer der Prüfung aus der Anzahl der teilnehmenden Kandidaten ergibt.

    Bitte planen Sie in jedem Falle noch zusätzliche Zeit ein für die Beratung der Prüfungskommission  und die Bekanntgabe des Ergebnisses.

    – Die Prüfung erstreckt sich grundsätzlich auf die Kernbereiche

    Innere Medizin
    Chirurgie

    Ergänzend werden stets Aspekte aus 5 weiteren Querschnittsbereichen abgefragt

    Notfallmedizin
    Klinische Pharmakologie/Pharmakotherapie
    Bildgebende Verfahren
    Strahlenschutz
    Rechtsfragen der ärztlichen Berufsausübung

     

    Das Prüfungsgespräch bezieht sich zunächst auf die Patientenvorstellung.

    Danach erhalten Sie weitere fächerübergreifende praktische Aufgaben mit Schwerpunkt auf den für den ärztlichen Beruf wichtigsten Krankheitsbildern und Gesundheitsstörungen.

    – Insgesamt orientieren sich die Fragestellungen an den Anforderungen der ärztlichen Praxis.

    – Bei unzureichenden Sprachkenntnissen kann die Prüfung abgebrochen werden.
    Eine bestehende Berufserlaubnis kann in diesen Fällen aus Patientenschutzgründen widerrufen werden.


    Zur Zeit erarbeitet das LPA Landesprüfungsamt in Düsseldorf einen einheitlichen Gegenstandskatalog für ganz NRW


    Beispiel QB „Klinische Pharmakologie/ Pharmakotherapie“

    Grundlagen

    •Wo und wie wirken Medikamente?
    •Darreichungsformen, Metabolismus
    •Dosis-Wirkungsbeziehung
    •Wechselwirkungen

    Spezielle Patientengruppen

    •Therapie in der Schwangerschaft/Stillzeit
    •Therapie im Kindesalter

    Therapieformen

    •Kardiovaskuläre Erkrankungen
    •Atemwegserkrankungen
    •Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    •Stoffwechselerkrankungen
    •Affektive Erkrankungen
    •Schmerzbehandlung

    Spezielle Medikamentengruppen

    •Antibiotika
    •Zytostatika
    •Narkotika


    Beispiel QB „Rechtsfragen der ärztlichen Berufsausübung“

    Orientierende Kenntnis über

    •Heilberufsgesetz und Berufsordnungen
    •Patientenrechtegesetz
    •Patientenverfügungen
    •Betäubungsmittelgesetz
    •Transfusions- und Transplantationsgesetz
    •Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln
    •Strahlenschutzverordnung
    •Strafgesetzbuch
    -Vorsätzliche Tötung / Körperverletzung (§§ 212, 223 StGB)
    -Fahrlässige Tötung / fahrlässige Körperverletzung (§§ 222, 229 StGB)
    -Unterlassene Hilfeleistung (§ 323 c StGB)
    -Tötung auf Verlangen/ Ärztliche Sterbehilfe (§ 216 StGB)
    -Abrechnungsbetrug (§ 263 StGB)
    -Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht (§ 203, 204 StGB)


    Entwicklung der Prüfungsergebnisse Kenntnisprüfung Humanmedizin aus einem Vortrag der BezReg Düsseldorf

    Die Durchfallquoten sind seit 2014 leider deutlich angestiegen.

    Was sind die Gründe hierfür ?


    -Einführung der klinischen Patientenvorstellung
    umfangreicherer mündlich-praktischer Teil

    – falsche Prüfungsvorbereitung
    – zu starke Einbindung in Klinikalltag
    – sprachliche Defizite
    – verstärkter Wunsch unmittelbar mit Facharztweiterbildung in nicht prüfungsrelevanten Bereichen zu beginnen
    – nicht genehmigte Rücktritte/ unentschuldigte Säumnis


    Ein interessanter Vortrag als PDF downloadbar, den man sich ansehen sollte:
    Quelle:  Vortrag des LPA Landesprüfungsamtes   “Die neue Kennntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte, Herne, 19.1.2016

     

     

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  • KP Termin Schleswig-Holstein

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    Terminprobleme KP in SWH Schleswig-Holstein

    Kenntnisprüfung in Schleswig-Holstein


    Interessantes Telefonat mit einer Ärztin


    Sie hatte die KP beim ersten Anlauf nicht geschafft und sich dafür entschieden einen zweiten Versuch zu starten. Diesen Antrag auf eine neue KP stellte sie dann vor etwa 3 Monaten und bekam erst jetzt Bescheid, dass die nächste KP in 15 Monaten und damit Ende 2018 vorgesehen ist.


    Offensichtlich gibt es nicht nur in SWH Schleswig-Holstein erhebliche Terminprobleme. 

    Ist die Kenntnisprüfung überhaupt notwendig ?

    Eine Kenntnisprüfung ist überhaupt nur notwendig, wenn es wesentliche Unterschiede bei einem Vergleich der Ausbildungsinhalte gibt.

    Novellierung des ZHG und der BÄÖ und die Konsequenzen

    Nachfolgendes gilt analog für Zahnärzte und Ärzte.

    Die Novellierung des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde (ZHG) ist am 18.4.2016 BGBl. S. 886 erfolgt.  Die Regelung setzt den durch die Richtlinie 2013/55/EU neu gefassten Artikel 14 Absätze 1, 4 und 5 der Richtlinie 2005/36/EG um und berücksichtigt die neu gefasste Begriffsbestimmung in Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe f der Richtlinie 2005/36/EG. Gem. § 2 Abs. 2 Satz 4 ZHG unterscheiden sich Fächer wesentlich, wenn deren Kenntnis eine wesentliche Voraussetzung für die Ausübung des Berufs ist und die in einem Drittland erworbene Ausbildung gegenüber der deutschen Ausbildung bedeutende Abweichungen hinsichtlich der Inhalte aufweist.


    Hierbei wurde der Begriff der „wesentlichen Unterschiede“ neu definiert und insbesondere die Ausbildungsdauer nicht mehr als Kriterium vorgesehen.


    In vielen Fällen der letzten Jahre konnte ich zahlreiche Zahnärzte vor der Kenntnisprüfung bewahren und beweisen, dass wesentliche Unterschiede überhaupt nicht vorhanden waren. Leider bewerten Behörden und Gutachter die vorgelegten Unterlagen oft unvollständig und die Fehler sind oft deutlich erkennbar.

    Allerdings reichen viele Ärzte auch extrem schlecht vorbereitete Unterlagen ein und beachten nicht die von der Behörde vorgeschriebenen Formen. Dieses führt dann oft zu monatelangen Verzögerungen und unnötigen Schriftwechsel.

     


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  • Regierung von Oberbayern hat Ärger mit FSP Altanträgen

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    FSP für Ärzte in Bayern

    FSP Fachsprachprüfung für Ärzte in Bayern


    Danke an Rechtsanwalt Adrian Sirghita für diesen Beitrag


    Unsere Freunde von der Regierung Oberbayern haben ja “offiziell” zum 1.4.17 die FSP für Ärzte in Bayern eingeführt.
    Egal, ob Approbation oder Berufserlaubnis.

    Jetzt gab es ordentlich Ärger mit den sogenannten Altfällen, also Anträge, die weit vor dem 1.4.17 gestellt wurden, und solche Anträge, bei denen die Ärzte schon mit Berufserlaubnis gearbeitet haben.

    Anscheinend gab es da gewisse “Proteste”, die dazu geführt haben, dass sich die Regierung Oberbayern beim Ministerium für Gesundheit in Bayern eine Ausnahme haben genehmigen lassen:


    Ärzte, die bereits vor dem 1.4.17 mit Berufserlaubnis in Deutschland gearbeitet haben, müssen in Bayern keinen FSP Fachsprachtest machen.

    Gott sei Dank.

    Unklar bleibt, wie lange derjenige mit BE gearbeitet haben muss. Ich warte mal ab, was da passiert. Diejenigen, die zu diesen Ärzten gehören und sich schon zur FSP angemeldet haben, sollten ihre Anmeldung zurückziehen.

    Danke an Rechtsanwalt Adrian Sirghita für diesen Beitrag


    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    Bleibt die spannende Frage von mir, wie die Regierung von Oberbayern in den einzelnen Fällen damit umgeht.

    Feststeht durch die BÄO Bundesärzteordnung und das ZHG Zahnheilkundegesetz, dass die notwendigen Fachsprachkenntnisse nachgewiesen werden müssen. Nur erscheint es mir nicht plausibel, dass Ärzte, die schon seit langer Zeit eine BE mit einem Sprachnachweis B1 B2 haben, jetzt noch eine FSP ablegen sollen.  Wenn diese Ärzte die FSP nicht bestehen, erlischt dann die vorläufige BE ?    Viele offene Fragen und ungeklärte Antworten.

     


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  • Fachsprachprüfung Humanmedizin Münster

    Fachsprachprüfung Humanmedizin Münster

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    FSP Humanmedizin Münster April 2017

    FSP Fachsprachprüfung Humanmedizin


     

    Danke für einen Erfahrungsbericht einer FSP Humanmedizin

    Anamnese

    Herr Körner ist ein 61-jähriger Patient(187 cm, 94 Kg), der sich in der Notaufnahme wegen einer seit 3-4 Wochen bestehenden zunehmenden Konzentrationsstörung sowie ausgeprägten Müdigkeit vorstellte. Des Weiteren gab er an, dass der Nachtschlaf nicht erholsam sei. Seine Lebenspartnerin habe bemerkt, dass er nachts ständig schnarche, habe ca. 3-4 Mals pro Stunde Atempausen, dann wache er auf. Früh am Morgen sowie tagsüber habe er ausgeprägte Abgeschlagenheit mit imperativem Schlafdrang am Tag und Sekundenschlaf. Mehrfach habe er in den vergangenen Tagen Autounfälle nur mit Anstrengung vermeiden können. Er fühle sich nicht wohl, und habe dass Gefühl, dass sein Blutdruck immer hoch sei. Darüber hinaus sagte er, dass er neulich viel vergesse. Ferner klagte er über Kopfschmerzen, trocknen Mund, Nykturie, Appetitlosigkeit, sowie neu aufgetretene Belastungsdyspnö. Ähnliche Beschwerden habe er nie erlebt. Die vegetative Anamnese sei bis die o.g. Beschwerden unauffällig.
    Pollenallergie sowie Laktoseintoleranz (Bauchschmerzen und Durchfall wegen Zuckermilchallergie) seien bekannt. Der Patient habe mit dem 20. Lebensjahr mit dem Rauchen angefangen, habe er immer 20 Zig täglich geraucht, aber seit 2 Jahren rauche er nur 10 Zig pro Tag. Er trinke 1 Flache Bier täglich. Drogenabhängigkeit wurde verneint.

    An Vorerkrankungen seien eine arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus Typ II bekannt. Zudem leide er unter beidseitigen Kniegelenkarthrosen. Vor ein paar Jahren habe er während Grillen seinen linken Unterarm verbrennt, der vom Hausarzt mit Salbe behandelt worden sei. Vor 6 Jahren sei er allerdings wegen Steinbeinfisteln komplikationslos operiert worden sei.

    Die Medikation bestand zuletzt aus Valsartan 80 mg 1X täglich (1-0-0) und Metformin 500 mg 2X täglich (1-0-1), sowie die Einnahme von Ibu 600 mg und Laxoperal 25 Tropfen bei Bedarf.

    Der Patient sei verwitwet, lebe mit einer Lebenspartnerin, arbeite als Zahntechniker (angestellt).
    Der Patient habe 3 gesunde Kinder, 2 Enkel. Ein Enkel leide an Mukoviszidose (chronische Lungenerkrankung).
    Aufgrund der Symptomatik habe ich den Verdacht ein Schlafapnösyndrom. Alternativ kommen auch im Betracht Anämie, Tumor im Halsbereich mit Druckbeschwerden und psychische Erkrankungen.

    Zur weiteren Abklärung möchte ich folgend machen/anmelden:

    1. Körperliche Untersuchung.
    2. Labor; BB, Nierenretentionswerte, BSG, TSH, HbA1c.
    3. EKG
    4. HNO Konsil
    5. nächtliche Sauerstoffsättigung
    6. Schlaflabor
    7. ggf CT des Thorax und Hals

    Die Diskussion war wie immer über die Anamnese, DD, und Behandlung.

    Ich habe auch dem Patienten am Ende die Grunde, sowie Therapie- Plan, aufgeklärt.
    (Man muss sagen, dass der Patient z.Z. kein Auto fahren darf).


    Fachbegriffe

    Glaukom, zervikal, dorsal, Hämoglobin, Demenz, Dekubitus, Temporal, Infusion, sublingual


    Ich habe bestanden, aber muss ich sagen, dass die Prüfung sehr schwer ist, hat man die Chance zu bestehen, nur wenn man gut deutsch kann, vorbereitet sich sehr sehr gut, konzentriert und am Ende muss er dazu Glück mit dem Fall und Prüfern haben.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung ?


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei ist eigentlich genau geregelt:


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Tipps und Hinweise


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    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)


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  • FSP Münster

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    FSP Münster (Humanmedizin)

    Danke an die Ärztin für die überlassenen Details


    FSP Fachsprachprüfung Münster


    Hallo zusammen! Ich habe heute FSP in Münster erfolgreich abgelegt!

    Herr Weiß ist ein 52jähriger Patient,der sich wegen starke plötzlich aufgetretene Brustschmerzen vorstellte. Der Patient berichtet,dass der Schmerz seit heute Morgen begonnen hat. Des Weiteren gibt der P. an Ausstrahlung des Schmerz in Mandibula, Halsbereich und linke Schulter, dyspnoe, Schweißausbrüche, Schwindel. Auf eine Skala von 1-10,ist Schmerz auf 9 entspricht.

    Er hat Baldrian eingenommen, aber hat keine Verbesserung gemerkt. Als Vorerkrankungen sind Diabetes Mellitus Typ 11 und Arterielle Hypertonie bekannt. Außer Ramipril 10mg 1-0-0,5 ,HTC 12,5mg 1-0-0, Ikarda (Diabetes , aber habe vergessen,wie der Medikament heißt) nimmt keine Medikamente regelmäßig ein. Er wurde wegen Lipom im Rückenbereich operiert. Vor 3 Monaten hatte er Ellenbogenbursitis und Salmonellose.

    Familienanamnese:
    Mutter -myokarditis, Vater leidet an Silikose (Staublunge) , woran er vor 8 Jahren gestorben sei.
    Herr Weiß sei verheiratet, habe 2 Kinder, wohne mit seine Frau.
    Nikotinabusus 10 zig pro Tag, seit 30jahren, trinkt eine Flasche Bier am Abend.
    Allergie gegen Hühnereiweiß ,Birken Polen, nimmt Cetrizin bei Bedarf ein.
    V.a KHK Myokardinfarkt
    D.D. Angina pectoris, stabil instabil
    Aneurysma Aorte,dissection Aorta(das habe ich nicht gesagt)
    Akute Abdomen(cholecystitis)

    Maßnahmen
    Labor,ck mb, Troponin usw
    EKG, sono
    Angiografie
    Rg thorax

    Behandlung
    Liegeposition, keine Belastung, Intensivstation Sauerstoffgabe, Morphium, angiografie mit PTCA und stentimplantation. Wenn das nicht möglich ist Gabe streptokinase usw.

    Frage:
    wo wird rg durchgeführt werden? In der Intensivstation
    Was zeigt Rg lungenödem
    Labor :
    Troponin kann bei Niereninzuffizient hoch sein

    Begriffe:
    urethra, menarche, metabolisch, Brachialgie, endometritis, Schluckauf (aber war Latein)

     


    Danke an die Ärztin für die Informationen

     

     


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  • FSP Hannover Niedersachsen

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    Danke an die Ärztin für die überlassenen Details


    FSP Fachsprachprüfung Hannover


    Ich habe die Prüfung am 2 Juni ( Freitag) in Hannover abgelegt und bestanden.

    Herr Neuhausen,ein 53 Jähriger Patient ,der sich bei uns wegen seit gestern stechende Schmerzen im Lenden Bereich vorgestellt hat. Der Patient berichtete ,dass die Schmerzen im Oberschenkel und Wade bestrahlen würden und im Intensität zugenommen hätten bis 8 von 10 auf einer Schmerzskala. Des weiteren erzählte er ,dass die Schmerzen von Taubheitsgefühl und Kribbeln begleitet seien. Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf Einschlafstörung und manchmal Obstipation.
    An Vorerkrankungen leide er an: AHT, Anämie, DM.

    In Bezug auf die Medikation nehme er folgende Medikamente ein:
    Ramipril 5 mg 1-0-0
    Simvastatin 20 mg 1-0-1
    Insulinpflicht
    Eisentablette

    Der Patient sei allergisch gegen Nickel und Pollen. Er rauche 10 Zigaretten täglich seit 35 Jahren und trinke gelegentlich Alkohol
    In der Familienanamnese fanden sich :
    Der Vater habe vor 4 Jahren an Prostatakarzinom verstorben und die Mutter habe vor 3 Jahren ein Apoplex. Der Patient sei Lehrer von Beruf,geschieden und habe 3 Kinder.
    Die anamnestische Angabe deuten am ehesten auf ein Diskusprolaps hin. Differenzialdiagnostisch kommen: Spinalkanalstenose und Metastasentumor in Betracht.

    Ich wurde gefragt

    1.  Wie kann man die körperliche Untersuchung machen, am meistens die neurologische Untersuchung?
    2. Wie kann man ein Rtg thorax interpretieren?
    3. Was können wir in Rtg thorax sehen in einer Lungenentzùndung?
    4. Wie kann man ein Bandscheibenvorfall behandeln?
    5. Was sollte man aufpassen wenn man ein MRT macht?

    Ich wurde auf einige Abkürzungen gefragt: BZ/ DM/ BSG / RR / TEP/ PVAK / TVT / HMI
    Die Fachbegriffe :1. Pankreatitis, 2. Otitis media, 3.Anomalie, 4.Gelenk, 5.Bruch der Kniescheibe, 6.Blutwäsche, 7.krampfartige und wellförmige Schmerzen.

    Es waren noch einige die ich nicht erinnere.
    Ich empfehle : die Anamnese und die Dokumentation aufpassen. Es gibt 20 Minuten für die Dokumentation und ich habe 3 Seiten geschrieben. Sie haben das bewertet.


    Danke an die Ärztin für die Informationen

     

     


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