Monat: April 2023
Gestern habe ich die FSP in Reutlingen abgelegt und bestanden! Patientenname: Igor Slivoviz
Alter: 53 Jahre, geb. am 12.01.1970
Größe: 178 cm
Gewicht: 82 kg
Allergien/Unverträglichkeiten: Novalgin: Anaphylaktischer Schock
Penicillin: Exanthem (seit der Kindheit Z.n. Sinusitis)
Genussmittel: NK: Ex-Raucher seit 2 J., vorher 2 Schachtel/ Tag, 20 Jahre lang
AK 3 mal pro Woche
DK wurde verneint
Sozialanamnese: Altenpfleger,vor 14 Jahren verwitwet, 3 Kinder ( Zwillinge und eine Tochter)
Familienanamnese: Mutter: an einem hämorrhagischer Appoplex im Alter von 82 gestorben; Rheuma
Vater: Prostatakarzinom, Appoplex
Herr Jgor Slivoviz , ist ein 53-jähriger Patient, der sich bei uns mit seit 10 Jahren bestehenden, progredienten, presistierenden, diffusen Schmerzen im gesamten Körper vorstellte. Die Schmerzen seien besonders in der Muskulatur und Gelenke(Glieder, Nacken, Wirbelsäule, Hände, Beine) und seit 2 Wochen hätten sich verschlechtert. Der Patient sei mehrmals beim HA gewessen und habe mehrere Medikamente eingenommen, aber ohne deutliche Verbesserung der Beschwerden. Die Schmerzen seien belastungsunabhängig, und hätten die Intensität 7-8/10 (zuvor 1-2/10). Die Fragen nach Ödema, Erythem, Bewegungseinschränkung wurden verneint.
Die VA ergab Diarrhö (1-2 mal/ Monat,er trinke dagegen Schwarztee ) Insomnie (in Sinne von Ein- und Durchschlafstörung, seit 10 Jahren, Gewichtsverlust von 10 Kg innerhalb der letzten 8 Jahren. Die Fragen nach Fieber, Schüttelfrost, nächtlicher Hyperhidrose, Tachykardie, Extrasystole und Miktionsstörungen wurden verneint.
An Vorerkrankungen seien bekannt:
– Depression (vor 14Jahre wurde in KH 8 Wochen behandelt ,
-Operation:Tonsillektomie
Der Patient sei voll geimpft und sei in letzter Zeit nicht im Ausland gewessen.Er komme aus Kroatien!!
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Fibromyalgie hin.
Alternativ kommen in Betracht Depression, psychosomatische Schemerzen.
Zur weiteren Abklärung würde ich die folgenden diagnostischen Maßnahmen durchführen:
– körperliche Untersuchung (mit Triggerpunkte und Kontrollpunkte)
– Laboruntersuchung (BB, CRP, BSG, Cholesterinspiegel. Triglyceride, Glykämie, fT3, fT4, TSH, Elektrolyte, Krea)
– Vitalparametermessung (Körpertemperatur, RR, Puls, Sauerstoffsättigung)
– CT- Kopf
– MRT- Ganzenkörper
– Schilddrüsesonografie
– Psychiatrisches Konsil
Bei Bestättigung meiner Verdachtsdiagnose empfehle ich die folgende Therapie:
– Physiotherapie
– Psychotherapie
– Ausdauertraining: Schwimmen, Joggen
– ggf. Amytriptilin oder Pregabalin (Schmerzen mehr als 6 Monaten ohne keine deutliche Verbesserung.)
Die Komission war sehr nett, freundlich und lustig. Der Patient war unruhig, hat sehr viel und schnell gesprochen und mehrmals habe ich nicht alles verstanden..CT Aufklärung, Er hatte Angst von CT .
Frage: Wie alt war die Mutter, als sie starb, wie alt war der Vater. Mit wem arbeitet der Patient, hat er Nachtschichten? Wieviel Kinder ? Therapie? Differenzialdiagnose ? warum ist es nicht Rheuma ? wie können das ausschließen? Was sind die Symptome von Rheuma ? Was sehen wir im Blut? Welche Parameter sollten überprüft werden? Wie behandelt man Depression ? Medikamente? was empfehlen wir mit Noxen ?
Die Fachbegriffe waren auf die Liste.
Man muss frei sprechen.,nicht wie im Buch steht. die Kommission will hören, wie Können wir frei kommunizieren. Wenn ich gelernte Sätze zu sprechen, unterbrach mich der Patient und stellte viele Fragen.
Ich möchte Danke sagen und meinen Lehrer weiterempfehlen. Danke Nena für die Geduld )
Erster FSP-Versuch erfolgreich absolviert.
Ich möchte Ihnen gerne von meinem ersten FSP-Versuch berichten.
Ich habe mich schnell auf die FSP mit Hilfe des Kurses auf www.meddeonline.de vorbereitet.
Der Fall handelte von einer Patientin namens Frau Schultze, die unter Angina Pectoris litt. Sie stellte sich in unserer Praxis vor und klagte über plötzlich aufgetretene Brustschmerzen mit einer Schmerzintensität von 8-9/10 auf einer Schmerzskala. Zusätzlich hatte sie Beschwerden wie Dyspnoe, trockenen Husten, Schwitzen und Angstgefühle. Die Schmerzen traten beim Treppensteigen auf und besserten sich nach etwa 10 Minuten Ruhe. Die Patientin hatte ähnliche Symptome in der Vergangenheit und nimmt bei Bedarf Nitrospray, hatte jedoch gestern ihre Medikation nicht dabei.
Frau Schultze hat eine arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes Typ 2 und Übergewicht. Sie hat eine Gebärmutterentfernung aufgrund von Myomen durchführen lassen und raucht aktiv (36 py). Die gynäkologische Anamnese war unauffällig, ebenso wie die Reiseanamnese und der Impfstatus.
Die Verdachtsdiagnose lautete auf Angina pectoris. Während der Anamnese habe ich versehentlich die falsche Verdachtsdiagnose Herzinsuffizienz genannt, jedoch konnte ich mich im Laufe der Prüfung korrigieren. Wir sprachen über die diagnostischen Maßnahmen wie Echokardiogramme und die Bedeutung von Herzenzymen und EKG-Untersuchungen sowie die therapeutischen Maßnahmen. Die Prüfer fragten mich, wie ich die Patientin behandeln würde, wenn die Herzenzyme erhöht wären, und ich antwortete, dass ich sie mit Verdachtsdiagnose auf Herzinfarkt ins Krankenhaus überweisen würde.
Zu den fünf Fachbegriffen gehörten Uterus, Osteoporose, Appendizitis, o. B. und Koloskopie.
Viel Erfolg Kollegen!



