Monat: Oktober 2019

  • FSP Medizin Jena Thüringen 28.10.19

    FSP Medizin Jena Thüringen 28.10.19

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    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
    Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

    Diese FSP hatte bereits das Niveau einer KP Kenntnisprüfung.

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    Heute habe ich die Prüfung abgelegt und bestanden.


    Mein Fall war Herpes Zoster:

    Bei dem Patienten sei eine Birkenpollenallergie bekannt, die sich als Rhinokonjunktivitis und Rötung im Gesicht äußere. (Hier der patient sagte, dass er auch Eine Allergie gegen Apfelblüte habe, aber ich habe falsch verstanden, ich dachte, er hat eine Allergie gegen Apfel, deswegen habe ich gefragt, wie äußert sich die Allergie wenn er Appfel isst, er sagte nix passiert, wenn ich einen Apfel esse…dann habe ich gesagt, Entschuldigung habe ich etwas nicht genau verstanden, Sie haben gesagt, Sie haben eine Allergie gegen Apfel oder? Dann hat er nochmal erklärt, und habe ich verstanden)
    Zur Familienanamnese machte der Patient folgende Angaben:
    Vater: gesund Mutter: Brustkrebs vor 10 Jahren, mit Op und Chemotherapie behandlt worden sei 1 Schwester: arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie, Übergewicht 3 Schwester: chronische Darmerkrankung(hier habe ich auch falsch verstanden, nur eine Schwester leide an Darmerkrankung) Die Sozialanmnes erbrachte Folgendes: *verheiratet, wohne zusammen mit seiner Frau *1 Tochter *Grundschullehrer von Beruf
    Noxen: Er ist Raucher mit 5 Zig/ Tag und trineke Alkohol selten(nur am Wochenende mit seine Frau trinken eine Flasche wein, “Meine Frau trinkt ein Glass und ich trinke die Rest)
    Der Patient kam heute mit seit 2-3 tagen, andauernde, brennende Schmerzen im Schulterblattbereich rechts. Als Begleitsymptome seien ihm rote Flecken mit Größe von circa 7 cm und Bläschen, sowie Pruritus und leicht nachlassendes Fieber aufgefallen. Die Vegetativanamnese war unauffällig bis Inappetenz. An Vorerkrankungen leide er an Migräne seit 5 Jahren (ich habe geschrieben seit Jugenzeit, aber ich habe falsch verstanden) (Dann wurde ich hier informiert, dass ich nur 5 Minuten für die Dokumentation habe, deswegen habe ich andere Erkrankungen nur erzählt) _ Kopfekzem seit Kindheit _ OSAS+Nasenpolyp seit 1_2 jahren _ Hepatitis A vor 10 Jahren, 4 Woche im Krankenhaus behandelt worden sei Die Operationen : _Schultergelenkfraktur links, vor…. Jahren _Kreuzbandriss-OP, links, vor…. Jahren Die medikation umfasse Folgendes: _Ibuprofen Tablette 400 mg einmal huete Morgen, ohne Erfolg _Eine Tablette gegen Migräne bei Bedarf und eine Shampoo gegen Ekzem _Ein Tropfen gegen Völlegefühl im Magen (Leider kann ich mich nicht an die Namen dieser Medikamente erinnern) Klinish besteht ein Verdacht auf Hepes Zoster. Diffrentialdiagnostisch kommen auch folgende Erkrankungen in Frage: Dann war die Zeit um.


    Anamnese:

    Der Patient am Ende: Was habe ich? Ich habe erzählt, ich kann nicht Ihnen genau sagen, an welche Erkrankung Sie leiden, ich erzähle Ihnen, wie wir eine Diagnose stellen, dann habe ich erzählt (Aufnamegespräch+körperliche Untersuchungen +apparative Untersuchungen) aber ich gehe davon aus, dass Sie eine viriale Hautentzündung haben) Dann hat er gesagt, ich denke wenn mann ein Virus hat, hat man eine Grippe nicht lokalisierte Entzündung(er hat so viel darüber erzählt) und ich habe gesagt, auch ein Virs kann eine lokale Entzündung verursachen. Dann sagte, was machen Sie jetzt? Soll ich im Krankenhaus bleiben order gehe ich nach Hause? Welches Schmerzmittel verabreichen Sie mir, weil mein Nachbar mir gesagt hat, dass Ibuprofen eine Magenverltzung verursacht könnte ? (er hat etwas anderes gesagt aber er meinte so, und ich habe gesagt, Sie können zuert Ibuprofen einnehmen, wenn Sie Magenschmerzen haben, können wir Ihnen auch einen Magenschutz verabreichen)


    Arzt-Arzt-Gespräch:

    ist er gefallen oder gestürzt? *Danach habe ich nicht gefragt, aber es ist doch relevant, ich habe vergessen Seit wann leidet der Pateint an Migräne? *Seit Jugendzeit _Nein, seit 5 Jahren *Ich habe falsch verstanden, Entschuldigung *dann habe ich erzählt, dass eine Schwester des Patienten an Hypertonie leide und die andere an chronischer Darmerkrankung. _Nein, Nur eine Schwester hat chronische Darmerkrankung und die Mutter wurde auch mit Radiotherapie behandelt _Der Patient ist Lehrer von Beruf, soll er zu Hause bleiben oder kann er arbeiten? *Ich bin mir nicht sicher, aber ich gehe davon aus, es ist eine ansteckende Erkrankung, deshalb muss er zu Hause bleiben. _Wie lange? *Ich bin nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten, aber ich denke circa 7 Tage _ Die Erkrankung ist ansteckend, bis die Bläschen ausgedrocknet ist, deswegen muss er in diesem Zeitraum zu Hause bleiben **Sie haben nach alle Symptome detailliert (Wie genau hat der Patient das erklärt, warum wurde er operiert), die ganze Anamnese, Verdachtdiagnose und Untersuchungen (Wozu) gefragt * Ich habe nur diesen Fragen geschrieben, die ich nicht genau beantworten konnte oder waren etwas neu.


    Fachbegriffe: occult, Menarche, Endometritis, Koagulopathie, pyelonephritis, (dehydreit?)….


    Sie sind echt nett und freundlich und das Klima war super angenehm. Ich danke euch allen für Ihre Information und Hilfe. Viel Erfolg

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      Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

      FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


      Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

      Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

      Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


      Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


      Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

      1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

      Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
      geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
      Dauer: 20 Minuten

      2. Dokumentation

      In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
      Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
      Dauer: 20 Minuten

      3. Arzt-Arzt-Gespräch

      In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
      Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
      Dauer: 20 Minuten

      Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

      Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


      (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

      Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

      Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

      Liebe Ärzte und Zahnärzte,

      ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


      Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

      Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

      Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

      Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
      Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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    • KP Medizin Berlin 11.10.2019

      KP Medizin Berlin 11.10.2019

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      KP Medizin bestanden

      Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Berlin.

      Prüfer:
      Innere (Vorsitzender) : PD. Dr. Med . Michael GRÄFE
      Chirurgie: PD. Dr. Med. Rufus BARETTI
      Losfach: HNO : DR. Steffen DOMMERICH

      Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

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      Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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      Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


      Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich habe die Kenntnisprüfung in Berlin abgelegt und bestanden ^^ !!! 🍀🙏
      ( Termin für KP 09 Monate nach FSP )

      Prüfer:

      Innere (Vorsitzender) : PD. Dr. Med . Michael GRÄFE
      Chirurgie: PD. Dr. Med. Rufus BARETTI
      Losfach: HNO : DR. Steffen DOMMERICH
      ____________________________________
      Innere (Vorsitzender) : PD. Dr. Med . Michael GRÄFE
      Vorgespräch:
      Es gab ein Vorgespräche 5 Tage vor der Prüfung, es hat sich alles verzögert, weil die Kommission sich eine Woche vor der Prüfung verändert hat.
      Herr Gräfe ist sehr nett und sehr ruhig , er sagte, dass er über alles frage, aber was allgemein ist, körperlicher Untersuchung sei ihm sehr Wichtig (auch Neuro / Ortho .. ), sowie Grundkenntnisse, was ein Arzt* wissen muss. Er hat uns den Verlauf der Prüfung erklärt.
      Wir mussten am folgenden Tag eine Epikrise schreiben und per E-Mail senden. Wir hatten 48 Stunden Zeit.
      Praktischer Teil:
      *Kurze Anamnese erheben: Patient Z.n. Herzschrittmacher Z.n. einem Klappen Ersatz.
      *Welsche Sind die Schrittmacher-Indikationen? -Ich hatte alles aufgelistet aber er wollte etwas anders hören.. ich kam nicht sofort darauf, es ging hier ein bisschen alles durcheinander
      *Andersrum, Was vermuten Sie welche Klappe ist betroffen? -Aortenklappen.
      * D.h ? – Nach einem Aortenklappen Ersatz kann ein Schrittmacher erforderlich sein.. ?! ( es ging hier ein bisschen durcheinander weil ich konnte nicht richtig verstehen, was er hören wollte.. )
      *Herz Untersuchung ! –Er wollte Auskultation mit Erklärung und Pt. Position.
      *Hier bitte, ein EKG, was sehen Sie? -AV Blok III°.
      *Wie sieht ein AV Blok II°? Typ I Wenckebach? Typ II Mobitz ?
      Theoretischer Teil :
      *Sie haben eine Epikrise geschrieben, können Sie bitte berichten?
      Ich musste mich wieder erinnern und kurz überlegen:
      -Die Vorstellung von Herrn X.X. erfolgte zur geplanten elektrophysiologischen Untersuchung in Ablationbereitschaft bei Rezidiven vom atypischen Vorhofflattern.
      -Aktuell Erfolgreiche Ablation einer Mikro-Reentry-Tachykardie aus LA (Atypisches Vorhofflattern mit 2:1 Überleitung) – Z. n. Paroxysmales Vorhofflimmern / Z. n. RePulmonalvenenisolation 12.08.201 / Z. n. Pulmonalvenenisolation 22.11.2018
      *Vorhofflimmern : Therapie des VHF Antiarrythmika ? Pathophysiologie ? Ätiologie ? Komplikation? – Ich habe alles ausführlich erklärt, er war zufrieden.
      *Was muss man bei einer Ergometrie messen? -HF, AF, RR, EKG. *und was noch? – SpO² *Noch weiter? -Wattzahl *Gut, weiter ? -… ? *Wie lange soll der Pt. laufen? -Ah!!! Die Zeit ! *Genau, sehr gut. Danke.

      Andere Prüflinge :

      Art. Hypertonie, Risikofaktoren, Dg, Therapie, Framingham Studie, Wie werden Sie einen Untraschall zur einem Pt. erklären?.
      Endokaditis… Spirometrie
      Mit Herrn Gräfe versteht man nicht immer was er fragt, er will immer etwas ganz genau hören, aber hilft immer wenn man auf dem Schlauch steht. Also er fragt immer über die Epikrise, man muss sie sehr sehr gut kennen, können, verstehen und alles darüber wissen. Ich habe gemerkt, dass er immer zu den Apparativen Untersuchungen fragt.
      Er ist so nett, liebe und ruhig! Alles ging so perfekt, so organisiert, angenehme Atmosphäre.
      Man durfte auch ab und zu mal lachen, Ich fühlte mich richtig entspannt.
       
      Chirurgie : PD. Dr. Med. Rufus BARETTI
      Vorgespräch:
      Ein Vorgespräch mit Herrn Baretti fand statt, es war super nett und freundlich! er hat uns sehr beruhigt. Er sagte, dass er über allgemeine Chirurgie frage, und nichts mit Herzchirurgie; er hat ein paar Themen erwähnt (aber hat NICHT darüber gefragt): akutes Abdomen, akutes Thorax Schmerzen, Panaritium, obere Extremitäten Frakturen, Sprunggelenke Distorsion / Frakturen / Weber Klassifikation, Schulter Dislokation, pAVK…
      Praktischer Teil :
      * Sie bekommen ein Patient der ausgerutscht ist und hat sich den Unterarm verletzt, wie gehen Sie vor? – Kurze Anamnese aufheben, Inspektion * Was heißt es? -Nach Verletzung, Frakturen Zeichen, Zyanose, Blässe, Schwellung..suchen * Ja aber wie ? -… Stichwort : Komparativ !!!
      * Weiter? -Durchblutung / Sensibilität / Motorik prüfen ( pDMS) … Wie?
      – Durchblutung: Puls => a.Radialis + a.Ulnaris , Reperfusionszeit => durch eine Nagelbettprobe (unter zwei Sekunden normal ), Hautkolorit und Hauttemperatur beurteilen. Stichwort : Komparativ !!!
      – Sensibilität: Der Patient wird gefragt, ob er das leichte Streichen über Finger, Hand, Unterarm wahrnimmt. *Wie ist die Topographie? – Ich habe eine Übersicht über der Nerven des Plexus brachialis gegeben
      – Motorik: Der Patient wird aufgefordert die Finger zu bewegen * Wie ist die Innervation der Unterarmmuskulatur? -Die erfolgt vor allem über die aus dem Plexus brachialis stammenden Fasern der Nervi radialis, medianus und ulnaris.
      *Wie sieht eine N.radialis Lähmung aus? – es kommt zum vollständigen Ausfall aller Hand- und Fingerstrecker „Fallhand“
      * Wie sieht eine N.medianus Lähmung aus? – beim Faustschluss das Bild der „Schwurhand“
      * Wie sieht eine N.ulnaris Lähmung aus? – „Krallenhand“

      Theoretischer Teil :

      Rechtsmedizin !
      Aufklärung (Was / Wann / Warum / Wie / mit wem / …)
      *Was? – Die Diagnose aufklären mit Befunde und Prognose / Das Risiko aufklären mit : Indikation / Art und Umfangs des Eingriffs / Die Folgen, wenn Ja/ wenn Nein / Alternativ+++
      *Wann? -Beim jedem ärztlichen Eingriffs, spätestens ein Tag vorher..
      *Warum? – Ziel ist die selbstbestimmte Einwilligung..
      *Wie? – Der Pt. muss Einwilligungsfähigkeit sein.., Auf Pt. Sprache..
      Einwilligung:
      *Was ist das? -Die Zustimmung.
      * Auf was muss man beachten? – Die geistige und sittliche Reife.
      * Was ist, wenn der Patient:
      >18 alt ist= > Geschäftsfähig
      < 14 => Minderjährig / nicht einwilligungsfähig = > Einwilligung der Erziehungsberechtigten.
      zwischen 14 und 18 = > Graues Bereich, der Arzt muss selber bestimmen, ob die Einsichtsfähigkeit da ist oder nicht..
      *Wann müssen die beiden Eltern zustimmen -> bei schwere Op
      *Und wenn sie keine gemeinsame Entscheidung treffen? – Das Familiengericht einschalten.
      *Wie ist es, wenn es sich um ein Ausländer handelt und er kein Deutsch kann? Dolmetscher, nie die Angehörige!!
      *Wer soll es bezahlen? – Bei einem elektiven Eingriff er selber, Beim Notfall der Krankenhaus.

      Andere Prüflinge :

      Thromboembolie Prophylaxe
      Arbeitsunfall Fall = > Wund Versorgung , Tetanus Impfung, D-Arzt…
      Herr Baretti hat sehr interessante Frage „Praktische Fragen“ „ Alltags Fragen“, fand ich toll und habe mich nicht gelangweilt, Super Prüfer und sehr lustig! hilft immer wenn man auf dem Schlauch steht. Die Atmosphäre war entspannt.

      Losfach :
      HNO : DR. Steffen DOMMERICH
      Vorgespräch:

      Vorgespräche fand statt, Herr Dommerich sagte, dass er auf klinische Untersuchung viel Wert liege, sowie alles, was ein Hausarzt wissen soll, HNO- Komplikation sei auch extrem wichtig.
      Praktischer Teil:
      *Ein Patient rutscht und ist auf sein Gesicht gefallen, wie gehen Sie vor? – Anamnese / Inspektion
      * Was erwarten Sie bei der Inspektion ? – Enophthalmus /Eingeschränkte Blickwendung bei Muskel eingeklemmung.
      * Welschen Muskel ? – M. rectus inferior.
      * Weiter? -Monokelhämatom / -Verletzungen des Auges, Einblutungen.. / Diplopie
      *Wie können Sie eine Diplopie Diagnostizieren? –Euh ? Fragen ob er doppelt sieht?
      * Ja. Weiter? -Sensibilitätsausfälle bzw. -störung im Innervationsgebiet
      * Welsche Nerv ? – Trigeminus.
      *Welsche Hauptäste gehören dazu? V1 Nervus infraorbitalis V2 N.maxillaris V3.N.Mandibularis.
      * Weiter? -Fraktur Zeichen. *Wo? –Am Orbital Boden. *Wie heißte diese Fraktur? – Blow-out-Fraktur
      Theoretischer Teil:
      *Was wissen Sie über Adenoide Vegetation? – Also man muss alles erzählen : Definition / Ätiologie / Epidemiologie / Symptome / Klinische Untersuchung / Komplikation / Pathophysiologie / Therapie…
      * Was sind eigentlich Mandel? – Lymphatische Gewebe
      * könnten Sie die mal aufzahlen? – Rachen- , Tuben-, Gaumen- und Zungenmandeln .
      * Kennen Sie zufällig der Sammelbegriff dafür? – Der Waldeyer-Rachenring. Sehr Gut, Danke.
      Andere Prüflinge:
      Akute Otitis Media Untersuchung / Mastoiditis…
      Angina Tonsillaris / Peritonsillar-, Parapharyngeal- und Retropharyngealabszesse..
      Am Anfang war ich Skeptisch, Erster Eindruck konnte ich ihn nicht einschätzen, aber im Laufe der Prüfung, fände ich, dass er nett und sehr geduldig ist.

      AMBOSS,
      DocCheck,
      MEX ,
      150 Fälle Innere,
      140 Chirurgie,
      bei Schwierigkeiten Herold + Müller für eine schnelle übersicht ,
      Endspurt Klinik HNO und Protokolle !!!

      Tja ! Eine Prüfung ist immer und ewig so stressig! Mann braucht so viel Geduld, Motivation, Perseveration und KAFFEE !!
      Ich wünsche euch viel viel Glück ! 🍀🍀🍀

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        Extrem hohe Durchfallquote

        Zum Schluss eine Feststellung von mir


        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

        Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

        Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

        Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

        Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

        “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

        Quelle: LPA Düsseldorf

        Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

        Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

        Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

        Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

        Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
        Liebe Doktoren,
        ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

        Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
        Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


        Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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      • KP Medizin Siegen 17.10.2019

        KP Medizin Siegen 17.10.2019

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        KP Medizin bestanden

        Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Siegen NRW.
        Kommission : Hr. Dr. Fiedler (Innere und Pneumologie)
        Fr.Dr. Lammers (Psychiatrie)
        PD.Dr. Dango ( Visceral Chirurgie und Notfall Medizin)

        Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

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        Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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        Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


        Hallo zusammen.
        Ich hab am 17.10.19 die Kenntnisprüfung erfolgreich in Siegen abgelegt. Wir waren zu dritt und wurden alleine geprüft. Ich war der Erste der dran kam, deswegen ich nicht von den anderen weiß.

        Geld Überweisung : 7.10.19
        Einladung am 10.10.19 bekommen
        Prüfung : 17.10.19


        Kommission :
        Hr. Dr. Fiedler (Innere und Pneumologie)
        Fr.Dr. Lammers (Psychiatrie)
        PD.Dr. Dango ( Visceral Chirurgie und Notfall Medizin)


        Praktischer Teil
        Einen Patient auf Psychiatrie Station wegen Alkohol Abhängigkeit. Der Mensch hatte alles was möglich, DM, COPD, Leberzirrhose, zn Kompartment Syndrom und adipositas per magna. Ich musste ihn dann untersuchen für die alle Sachen die ich wichtig fand und  Fr. Dr.Lammers saß da neben und hatte das alles beobachtet. Ich musste auch die neurologische Untersuchung mit Reflexen machen. Nicht schlimm, da es keinen Einfluss auf eure mündliche Noten hat. Ihr dürft halt nur keine wichtige Sachen übersehen und eine Verdachtsdiagnose schätzen.
        Das Ganze ging für ca 45 Minuten und danach musste ich das alles zusammenfassen und aufschreiben.


        Gegen 12 Uhr ( fast direkt nach der klinischen Prüfung) fing die mündliche an.

        Ich muss schon am Anfang sagen, die Prüfer waren echt fair, hatten klinisch relevante Fragen gestellt was für klinischen Alltag wichtig ist und nicht für ein altes, psychopathisches, abgef…..  A……h aus der Radiologie 😉😉, der überhaupt kein Nikolaus ist.

        So weiter gehts.

        Fr.Dr.Lammers:
        was hat Ihr Patient? (Alkohol Entzug Syndrom ). Woher wissen Sie dass das ein Entzug ist? ( Typische Anamnese-> tremor, unruhe, schwitzen, tachykardie nach Abstinenz). (Der hatte 2-3 Tage kein Alkohol getrunken). Wie werden Sie behandeln? Wie viel BDZ werden Sie geben? Worauf müssen Sie achten ( Alkohol Spiegel, der muss runter 1%sein sonst Atemdepression)? Werden Sie noch was geben? (Clonidin, antihzpertensive und beruhigende Wirkung allerdings Off label). Und noch? Anyipsychotika. Welche? (Haldol oder Risperidon) warum? (Stark wirksam) wie viel Haldol? ( 0,5 bis 2 mg) wie? I.m. Welche Klasse gehören die beide medis? Welche andere medis kennen sie aus den Klassen? Was ist das Hauptnebenwirkung von klassiches Neuroleptika? (EPM Störung) was ist das? Wie behandlet man das? Was machen sie wenn dieser Patient vlt nicht ins KH gehe verweigert hätte und gedroht hätte sich umzubringen? (Betreuer angerufen und Zwangseinweisung) er hat keinen Betreuer! Dann Ordnungsamt angerufen. Und, was hätte der Kollege aus dem Ordnungsamt gemacht? Psych KG. Müssen Sie danach was machen!? Ja, eine richterliches Attest innenhalb 24 h, Einweisung in die Psychiatrie und ggf. eine Betreuung beantragen.

        Dr. Fiedler:
        hatte mir ein Röntgen gezeigt und Klinik eines Patienten erzählt. 60 J Mann, keine vorerkrankungen kam zu Ihnen auf die Notaufnahme mit Fieber, husten und red AZ seit 2 3 Tagen und diese Röntgen Bild, wie gehen Sie weiter? Hab weiter über die Klinik gefragt ud hab das Bild angeschaut. Infiltrate li. Ober-, Mittelfeld mit einer Kaverne. Hab sofort über Auslandsaufenthalt gefragt und der Dr. Fiedler hatte einfach gegrinst und nein gesagt und gefragt warum? Was ist meine Vermutung? Ich sagte, es ist ne Pneumonie im ersten Blick allerdings das gibt es eine Kaverne und es könnte auf eine Tuberkulose hindeuten. Was machen sie dann jetzt? TBC Diagnostik. Was für ein? CT Thorax, Sputum Kuktur, Quantiferon Test und ggf. bronchoskopie mit lavage. Wias machen sie bei der Sputum Diagnostik? Kultur, Hisotlogie und PCR. Welche ist schnellste? PCR. Dann warum Kultur auch? PCR könnte bis 1 J nach Abheilung positiv nachgewiesen werden. Und Kultur? Dauert lange bis 6 Wochen aber ist am sichersten. Ok, wie behandeln Sie eine TB? Hab das Schema ganz grob erklärt. Wann werden Sie mit der Therapie anfangen? Sofort sobald es einen V.a TBC besteht. Wir sagen mal das diese Patient kein TBC sondern nur ne Pneumonie. Wie gehen Sie vor? Hab CRB65 erwähnt und er sagte, genau. Genua das wollte ich wissen. Und Therapie? Ampicillin Sulbactam ggf mit Makrolid AB bei va. atypischen Erreger. Danach hat er mir ein EKG gegeben. Was sehen Sie? HW Infarkt. Typen von MI? WAS IST ACS? Wie gehen Sie auf Notaufnahme bei MI VOR? Was geben Sie? Wie viel!? Geben Sie noch ein zweites Plättchenhemmer? Welches? Prasugrel!? Wie viel und wann?? 60mg aufsätigungsdosis kurz vorm LHK. Wann machen Sie ein LHK? Innenhalb 90 Minuten. Und wenn nicht möglich? Lyse.


        PD.Dr. Dango:
        Der Chirurg war auch danach so zufrieden das er hatte mir nur 4 Fragen gestellt?
        Cholezystitis Risikofaktoren? 6F. Indikation eine Notfall mäßige OP und deren Komplikation? Pneumothorax Ursachen? Warum bei junge schlanke Leute gibt es ein spontan Pneu?
        Nur die letzte Frage konnte ich nicht beantworten.


        Ich fand die Prüfung sehr fair und machbar, die Fragen waren alltagsrelevant, keine Phantasiefrage, wie von einem ehemaligen Arzt und aktuellem A……..h.
        Ich habe explicit von Amboss gelernt und ich finde das hat echt sehr viel geholfen.
        Pharmacologie hatte ich auch gelernt.

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          Extrem hohe Durchfallquote

          Zum Schluss eine Feststellung von mir


          Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

          Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

          Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

          Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

          Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

          Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

          Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


          Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

          “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

          Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

          Quelle: LPA Düsseldorf

          Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

          Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

          Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

          Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

          Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

          Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
          Liebe Doktoren,
          ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

          Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
          Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


          Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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        • FSP Medizin Hamburg 22.10.2019

          FSP Medizin Hamburg 22.10.2019

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          Danke an Frau Schindler und den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Hamburg.
          Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
          Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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          Protokoll einer bestandenen FSP in HAMBURG am 22.10.2019


          Hans xx, 75 Jahre alt, 1.10.1944, 182cm, 85 kg, Rentner.
          Wohnt in Alterheim. Seit 2 Jahren verwitwet. Hat keine Kinder.

          Seit 2-3 Wochen Fiber mit Schüttelfrost (39,5), Fatigue und Hӓmaturie (ohne Schmerzen).
          Seit 2-3 Tagen kleine rote Punkten an Fingerspitzen. Seit 7 Tagen Reizhusten, ohne Auswurf. Gewichtsverlust von 3 kg in 10 Tagen. Schlafstӧrungen seit 2 Wochen.

          Ehemaliger Raucher, raucht Pfeife 40 Jahren. Trinkt jeder Tag 1 Glas Wein. Drogenabusus verneint.
          Seit 20 Jahren leidet an Herzinsuffizienz.
          Nimmt Atenolol 1×5 mg und Bisoprolol 1×2,5mg.
          Er hat als Kind an Rheuma gelitten. Er wurde vor 4 Wochen 4 Zӓhnen operiert.
          Allergie: Doxiciklin (anaphilactische Reaktion).
          Verdacht auf Endokartitis.
          DD: Pyelonefritis, sepsis
          CRP: 200, Leukozyten 18000


          10 Fachwӧrtern:
          Hӓmatom, Akrozyanosis, Diuretik, Hydrocefalus, herper zoster, Anisokorie, polyarthritis, Laryngektomie, soor, Polyzitosis

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            Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

            FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


            Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

            Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

            Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


            Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


            Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

            1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

            Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
            geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
            Dauer: 20 Minuten

            2. Dokumentation

            In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
            Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
            Dauer: 20 Minuten

            3. Arzt-Arzt-Gespräch

            In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
            Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
            Dauer: 20 Minuten

            Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

            Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


            (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

            Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

            Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

            Liebe Ärzte und Zahnärzte,

            ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


            Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

            Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

            Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

            Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
            Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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          • KP Münster 22.10.2019 Durchfallquote 3/5

            KP Münster 22.10.2019 Durchfallquote 3/5

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            KP Medizin bestanden

            Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Münster.
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            Prüfungsteam
            Dr. Boknik, Dr. Roos, Prof. Dr. Brand.


            Wir waren 5 insgesamt, alle zum ersten Mal, 2 haben bestanden.

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            Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


            KP Münster 22.10.2019.
            Dr. Boknik, Dr. Roos, Prof. Dr. Brand.


            Wir waren 5 insgesamt, alle zum ersten Mal, 2 haben bestanden.
            Vom Antrag ca nach 8 Monaten (genau wie Wunschtermin) habe ich die Rechnung bekommen und in einer Woche einen Termin.


            2 Teile, praktisches Teil vom 10.00 bis ca 12.00 zusammen mit Dr. Brand auf Dialyse-Station.
            Jeder von uns musste eine körperliche Untersuchung machen (Herz-, Lungenauskultation, Abdomenpalpation, Aszitesperkussion, Leberpalpation, Ödemepalpation), Dr. Brand hat die Diagnose gesagt (DCM) und dann hat gefragt, was ist genau das, Atiologie, Pathomechanismus von NI.
            Dann 30 Minuten im Zimmer um kurzer Brief mit Epikrise, Diagnostik und Therapie zu schreiben.


            Theoretische Teil: einer Kolleger war allein geprüft vom 12.30 bis 13.40. Danach hat er die Antwort bekommen, dass er nicht bestanden hat.
            Danach waren wir alle 4 andere zusammen geprüft. Vom 13.45 bis fast 19.00. Ohne Pause.

            Meine Fragen.
            1 Herr Brand:
            hat am Anfang gesagt, dass mit praktischen Teil ich ok war. Danach Typen von toxischen Nierenschädigung. Was vom Labor brauchen wir. Grade vom akuten NI. Klassifikation, Therapie. Wofür braucht man diese Grad-Anteile. Wie können wir Diurese bestimmen. Dann 2 EKG: waren wie im Lehrbuch – Vorderwandinfarkt im Lasion-Stadium plus LSB, und andere – Hinterwandinfarkt im Stadium begin. Nekrose. Dr. Brand war streng, aber wenn er eines Gefühl hat, dass man die Ahnung hat, hat er gewartet auf die Antwort und har versucht einbisschen anderes die Frage zu formulieren um zu helfen.

            2 Herr Roos:
            Orthopädie, ganz tief. Protesen (Typen, welche am häufigsten, Komplikationen intra-, früh- und spätpostoperativ usw). Dann Rö-Bild (alle Bilder sind sehr schwierig) – Rö-Thorax vom Kind auf Intensivstation mit tausend Katheters, intratracheales Tubus usw. Er möchte die Diagnose hören. Dann Heilberufsgesetz. Dann harte Strahlung – alles, was ist das, für welche Gewebe, wie profitiert man davon usw. Dr. Roos ist seeeehr streng.
            Fast immer sagt, dass das nicht richtig ist, alles ist falsch usw. Sehr schwierig.

            3 Herr Boknik: BTM, BTMG, BTMVV – alles. Klasiffikation von Arzneimittel, die gehören dazu, wo bekommt Arzt die Rezepten, wie lange muss Arzt die archivieren, wie lange ist das gültig. Pseudomembran. Kolitis – Ursache, Therapie mit Dosierung, Ulkus duodeni/ventrikuli Therapie mit Dosierungen.
            Auch streng, aber auch wartet geduldig auf die Antwort und versucht anders die Frage zu formulieren, wenn sieht, dass man die Ahnung hat.

            Die Atmosphere war superangespant. Natürlich habe ich nicht auf alle Fragen geantwortet, das ist unmöglich.


            Aber am Ende Dr. Roos hat gesagt, dass sie nicht darauf warten, dass wir ideal sind, sie freuen sich, wenn sie sehen, dass man insgesamt in die richtige Antwort geht.
            Ich habe 8 Monaten vorbereitet, täglich, nach der Arbeit.


            Alle Fallbücher, Strahlenschutz, Rechtsmedizin, Allgemein Traumatologie, EKG, Amboss, Protokolle – das alles habe ich gelesen.

            Für die Prüfung muss man nicht alles wissen, aber im jeden medizinischen Feld auf jeden Fall muss man die Ahnung haben und etwas antworten.
            Ich empfehle auf jeden Fall die Protokolle lesen.
            approbations.info – ist sehr hilfreich.

            Ganz einfach mich fragen …..

            Stellen Sie Ihre Fragen an mich


            Mit dem nachfolgenden Formular können Sie mir Ihre speziellen Fragen schicken.
            Bitte beschreiben SIe möglichst genau die relevanten Fakten, damit ich mit den Informationen etwas anfangen kann um Ihnen zu helfen.

            Bitte keine Fragen wie:
            – Wo finde ich Prüfungsberichte ? (Auf der Seite im Suchfeld links)
            – Welches Bundesland ist das beste für mich ? (Kann man nie sagen)
            – Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ? (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)



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              BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

              frage@gerner.email * Hotline 02206 – 911 216

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              Extrem hohe Durchfallquote

              Zum Schluss eine Feststellung von mir


              Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

              Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

              Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

              Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

              Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

              Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

              Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


              Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

              “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

              Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

              Quelle: LPA Düsseldorf

              Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

              Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

              Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

              Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

              Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

              Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
              Liebe Doktoren,
              ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

              Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
              Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


              Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


              Meine Informationen und Kontaktdaten für Sie


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            • KP Marburg 10.10.19  Durchfallquote 1/3

              KP Marburg 10.10.19 Durchfallquote 1/3

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              KP Medizin bestanden

              Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Marburg.

              • Chirurgie – Herr. Dr. Schmidt-Matthiesen
              • Allgemeinmedizin – Herr. Dr. Wunder
              • Innere Medizin – Herr. Dr. Voβ
                Super detaillierter Bericht. Danke an den Doktor für diese Ausarbeitung und Glückwunsch zur Prüfung.

              Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
              Einfach Anklicken und mitteilen, was ich für Sie tun kann.

               

              Sie erreichen mich auch für eine kostenlose Telefonauskunft

              Telefonhotline 02206 – 911 216 –> 8.00 – 20.00 Uhr

              Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Die vorliegenden Protokolle finden Sie in der Datenbank.

              Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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              Auf facebook finden Sie mich unter approbationscenter (einfach klicken) —>    Beitrag über Protokollsuche


              PRÜFUNGSPROTOKOLL Kenntnisprüfung


              Ort und Datum: Marburg, 10. Oktober 2019

              Fächer und Prüfer:

              • Chirurgie – Herr. Dr. Schmidt-Matthiesen
              • Allgemeinmedizin – Herr. Dr. Wunder
              • Innere Medizin – Herr. Dr. Voβ

              Klinischer Fall
              (Schauspieler Patient in der Praxis)

              Junge Man, 26 Jahre alt

              Keine Vorerkrankungen

              Keine Medikamente

              Familien Anamnese unauffällig 

              Patient kommt in der Praxis wegen episodischer stechender Schmerzen im linken Thorax, plötzlich auftretend, Selbs limitierend auf 2-3 Minuten, die bei bestimmten Bewegungen auftreten. Seit gestern etwa 3 Episoden. Heute Morgen noch kurz Atemnot dazu bei Fahrrad fahren. Jetzt beschwerdefrei. 

              • Körperliche Untersuchung:

              Schmerzen bei abtasten der linke laterale Brustwand und beim tief atmen.

              Ich habe auch Abdomen, Lunge und Herz untersucht, alle unauffällig.

              • Verdacht Diagnose:

              Thoraxwand Muskel-Schmerzen

              DD: Mantel spontan Pneumothorax

              Aufklärung der Patient über das weitere Vorgehen: allgemeine Maßnahmen, Ruhelage, Rx Thorax für DD.

              * Die anderen Prüflinge haben bei gleichem Patienten ein EKG veranlasst und wurde gleich denen gebracht, unauffällig. Ich habe das nicht gemacht, weil für mich scheint das nicht kardiologisch zu sein. Waren auch beides Vorgehen korrekt.

              *  Bei Auskultation der Lunge (bei tief atmen) traten plötzlich starke stechende Schmerzen bei Patienten. Ich bin nicht im Panik geraten, sondern habe nur versucht der Patient zu beruhigen und ihn gesagt einfach langsam zu atmen.  Das fanden die Prüfer ganz gut.


              Zum Prüfer während der Prüfung:
              Sehr angenehm, ich hatte eine tolle Kommission gehabt.

              Sobald die gemerkt haben, dass ich weißt wovon ich rede und nicht nur etwas aufwendig gelernt habe, waren alle zufrieden. Ich habe immer versucht mit strukturierten Erklärungen zu antworten und NICHT einzelne Wörter oder kurze Sätze, das hilft sehr viel! Denn so merken sie das du logisch nachdenkst und verstehst was du sagst und gelernt hast. Die Prüfern waren entspannt und haben mich auch viel weiter geholfen, wenn ich nicht erkannt habe was die genau mit den Fragen meinten.


              Achtung! Es gibt manche die IMMER IMMER das gleiche fragen.
              Z.B. Dr. Wunder, er hat eine Mappe mit Bildern für “Blick Diagnosen” und EKGs, die er immer benutz. Er hat mir gar nicht neues gefragt, alles war in den alten Protokollen.


              Was wurde gefragt?
              Allgemeinmedizin:

              VHF

              – Er hat mir ein EKG gezeigt, was ist das? Ich habe erklärt warum das VHF war (keine P Wellen, unregelmäßige RR-Intervalle, Flimmerwellen).

              – Welches Risiko entsteht durch diese Erkrankung und wie kann man das therapieren? Ich habe allgemein erklärt was VHF war, wie die Thromben entstehen und das Risiko für ein Schlaganfall. Das kann man mit Antikoagulantien vermeiden.

              – Kennen sie das CHA2DS2VASC Score? Ich habe die Verwendung, Faktoren und Punkte erklärt.

              – Sie entschieden eine Patientin mit Antikoagulantien zu therapieren, welche Möglichkeiten haben sie? Heparin, Cumarin,  neue direkte orale Antikoagulantien wie Rivaroxaban, Dabigratan usw.

              – Wie geht die Antikoagulation mit Cumarin? Erst bridging mit Heparin wegen Protein S y C Hemmung durch Cumarin die erst eine Prokoagulant-Aktivität hat. Wenn INR im Ziel Bereich ist (2-3) weiter nur mit Cumarin und regelmäßige INR Kontrolle.

              – Für welche Patienten ist Niedermolekulare Heparin kontraindiziert? Niereninsuffizienz

              Blick Diagnose: Hautfibrom im Achsel

              – Was ist das? Fibrom

              – Gefährlich, bösartig? Nein, benigne

              – Therapie? Entfernung mit Lokalanästhesie nur wegen kosmetische Gründe

              Blick Diagnose: Eritema migrans

              – Was ist das? Eritema migrans als Zeichen eine Borreliose

              – Welche Erreger, welches Vektor? Borrelia und Zeckenstich

              – Therapie? Doxaciclin für 2 Wochen

              Hypothyreose

              – Häufigste Ursache? Hashimoto.

              – Welche Labordiagnostik bei klinischem V.a. Hypothyreose? Erst TSH, falls erhöht:  fT4 bestimmen (T3 nicht nötig). Falls man die Ursache rausfinden möchte: TPO-AK und Thyreoglobulin-AK bei Hashimoto. Er hat mich erklärt das laut der neuen Leitlinien man musst nicht unbedingt AK und eine Sonographie veranlassen solang nicht palpabler Knoten vorliegen oder andere Risiko Faktoren. AK sind ja auch nicht immer positiv. Junge Frauen ohne weiteren Verdacht, kann man gleich Therapieren.

              – Wie wird therapiert? L-Thyroxin dauerhaft, langsam steigern. Junge Frau kann man mit 50 anfangen, ältere oder CV Erkrankung mit 25.

              – Ziel? TSH normwertig und dann Kontrollen.

              – Ziel bei Frauen mit Kinderwusch? Niedrige Normbereich.

              Blickdiagnose: Arteriitis temporalis

              – Bild von geschlängelter Temporalarterie, verdacht und vorgehen? Arteriitis temporalis. Erst Anamnese, nach Symptomen fragen: Kopfschmerzen in der Schläfengegend, Schmerzen beim Kauen, Allgemeinsymptome wie allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Leistungsknick, Nachtschweiß und unbedingt fragen, ob der Patient Sehstörungen hat, weil unbehandelt kann eine Erblindung eintreten. Dann Untersuchung: Arteria temporalis druckschmerzhaft, verhärtet oder auch pulslos.

              – Welche Diagnostik kann man in der Praxis noch durchführen? BSG und CRP.

              – Diagnose sichern? Duplexsonografie und Biopsie.

              – Patient hat keine Sehstörungen, wie therapieren? Hoch dosierte Glukokortikoide.

              – Wie lange? Jahrelang (1 bis 2 Jahre), langsam reduzieren und ausschleichen, Entzündung Parameter kontrollieren.


              Chirurgie:

              Zuerst hat er mir ein normales EKG gezeigt, ich habe angefangen alles zu beschreiben, er wollte nur wissen ob das normal war oder nicht.

              Akute Thorax Schmerzen

              – Differential lebensbedrohliche Diagnosen (nennt 3)? ACS, Lungenembolie, Spannungspneumothorax, Aortendissektion

              – Was ist Aortendissektion, Diagnose, Therapie? Kleine Beschreibung von der Erkrankung (was das ist und die typischen Symptome), akut lebensbedrohlich deswegen möglich bei unstabile Patienten Diagnose mit Sonographie, aber Goldstandard CT DAS. Therapie Blutsenkung und OP.

              – Extra Frage (musste ich nicht unbedingt wissen), Klassifikation Aortendissektion: Stanford A (Aorta ascendens und Bogen), Stanford B (Rest)

              – Er beschreibt ein Rx Thorax, ganz dunkles Hemithorax mit progrediente mediastinal Verschiebung. Diagnose? Spannungspneumothorax und ich habe erklärt wie das entsteht und warum gefährlich das war.

              – Wie erkennst du auf den ersten Blick ein Spannungspneumothorax? Schlechte Allgemeinzustand, fehlende Atemexkursion auf der betroffenen Seite und Halsvenenstauung.

              Femurfrakturen

              – Alte Patient mit Sturz vom Bett auf der linken Hüfte, starke Schmerzen, kann nicht mehr aufstehen. Diagnose? Proximale Femurfraktur.

              – Ich musste auf ein Skelett (der im Saal war) die klassischen Lokalisationen zeigen: Hüftkopf, Schenkel-Hals medial und lateral, pertrochantere

              – In diesem Patienten, wenn eine lange schräge Hals-Schenkel Fraktur vorliegt, Therapie? Wusste ich nicht genau, habe die verschiedenen Möglichkeiten genannt (Gamma-Nagel, DHS, HEP, TEP) aber ich habe erklärt, dass eine der größten Gefahr war die Hüftkopfnekrose und, dass bei große Frakturen, besonders bei dislozierte, unstabile und alte Patienten (wegen Osteoporose) vielleicht eine TEP besser wäre. Das war richtig. Ich musste ein TEP beschreiben im Skelett.

              – Bei Femur-Schaft Fraktur Therapie? Osteosynthese, bzw. mit Nagel.

              – Risikos post OP wegen Immobilisation? TVP und bzw. TEP. Wie kann man das vermeiden? Thromboseprophylaxe mit Strümpfen, Heparin und früh Mobilisation. Ab wann kann man Patient mobilisieren? Bei TEP ab nächsten Tag.

              – Andere Risikos post OP bei älteren Patienten (Lunge)? Atelektasen und Pneumonie.

              Kolorektales Karzinom

              Eine Frau wurde eine Sigma Ka total OP entfernt.

              – Was bedeuten die Buchstaben, wenn ein Tumor ist pT3N2M0? P ist für Postoperativ Staging, T lokale Ausbreitung des Tumors, N nodaler Befall, M für Metastasen. (Er erwartete nicht, dass die TMN Klassifikation des Kolon Ka, nur die Bedeutung der Buchstaben).            

              – Ist ein T3N2M0 ein fortgeschrittenes Stadium? Ja. Was würdest du dann noch empfehlen? Adjuvante Chemotherapie.

              – Extra Frage, mit welche Chemotherapeutika? Wusste ich nicht.


              Innere Medizin:

              ACS

              – Hat erst mich ein EKG gezeigt mit ein Hinterwand STEMI, ich musste das einfach erkennen (Nicht den ganzen EKG beschreiben)

              – Was bedeutet STEMI und warum Hinterwand? ST Hebung Myokardinfarkt, weil die Hebungen sind DII, DIII und aVF und das spiegelt Hinterwand.

              – Kommt ein Patient in der Praxis mit Thoraxschmerzen und dieses EKG, was machen sie? Zuerst Rettungsdienst alarmieren, mit Notarzt, dann Notfall Maßnahmen (Lagerung, Zugang, Sauerstoff nach Bedarf) und erste Medikamente wie Aspirin, Clopidogrel… Da war er schon zufrieden.    

              – Woran müssen sie achten wenn sie dieses  Patient verlegen? In einer Klinik verlegen die Notfall PTCA Verfügbarkeit hat. Super.

              Sick-Sinus-Syndrom (Sinusknotenerkrankung)

              – Er hat mich Teile eines Lang-Zeit-EKG gezeigt mit Bradykardie Episoden, Lange Pausen, manchmal auch Supraventrikuläre Extrasystole, was ist das?  Ich habe das EKG grob beschrieben, P waren vorhanden, keine PQ Verlängerung. Das ist wahrscheinlich ein Sinusknotenerkrankung und diese schmale Komplexe ohne P sind kompensatorische extrasystolen. Korrekt.

              – Wie therapiert man das? Wenn Symptomatisch Herzschrittmacher.

              – Welche Schrittmacher kennen sie? (Als extra Frage, musste ich nicht ganz genau wissen) Die werden mit 3 Buchstaben kennen gezeichnet, dann habe ich alles Erklärt was jeder Buchstabe bedeutet (A, V, D), auch dass, es heute in den meisten Fälle die DDD benutzt werden, außer bei VHF… zufrieden.

              Diabetes Mellitus

              – Was wissen sie über DM? Ich habe angefangen strukturiert zu antworten mit Definition, Einteilung, Ursachen…Genug.

              – Kennen sie die ziemlich neuen Medikamente SGLT2 Hemmer? Ich habe mich nicht gleich erinnert, dann hat er ein bisschen weiter geholfen… Glukosurie. Dann habe ich erklärt wie das funktioniert mit dem Na-Glukose Kanäle usw.

              – Welche Vorteile haben diese Medikamente in der Kardiologie in vergleich zu anderen? Wusste ich nicht genau, dann hat er mir  erklärt die wichtigste extra Vorteile: Gewichtsabnahme und Blutdruck Senkung


               Wie habt Ihr Euch auf die Prüfung vorbereitet?

              – Fallbücher 80 Fälle Innere
              – Fallbücher 50 Fälle Chirurgie
              – Amboss
              – DocCheck Flexikon
              – Kurs Script der Freiburg Academy

              – Protokolle!!!


              Zusammenfassung

              Prüfungssituation war entspannend, man kann auch diskutieren und nachfragen, muss nicht einfach ein Verhör sein. Die waren total zufrieden mit was ich geantwortet habe, erwarteten nicht tiefe Kenntnisse, sondern allgemein Verständnis, man musst auch nicht alles Antworten.

              Viel Erfolgt

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                Zum Schluss eine Feststellung von mir


                Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                Quelle: LPA Düsseldorf

                Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                Liebe Doktoren,
                ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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              • KP Münster 27.9.2019 Quote 2/4

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                KP Medizin bestanden

                Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Münster bei der 2 von 4 Ärzten durchgefallen sind.
                Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

                Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
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                Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Die vorliegenden Protokolle finden Sie in der Datenbank.

                Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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                Auf facebook finden Sie mich unter approbationscenter (einfach klicken) —>    Beitrag über Protokollsuche

                Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Münster
                Prüfungsteam: Dr. Brand, Dr. Roos, Dr. Boknik


                Klinische Prüfung (Dr. Brand):
                Patient war in der Dialyse. Keine richtige Anamnese.

                Dr. Brand erzählte mir, dass der Patient per Einweisung vom HA bei renokardialem Syndrom im Rahmen einer chronischen Niereninsuffizienz kommt.

                Fragen:
                1. Was ist renokardiales Syndrom?
                2. Typen und Ätiologie?
                3. Pathomechanismus von Typ IV?

                Bei der körperlichen Untersuchung musste ich nur Lungen abhören und Abdomen abtasten.

                Wie wird Ascites untersucht?
                Wie wird Milz untersucht?


                Mündlich-praktische Prüfung:
                Dr. Brand:
                renokardiales Syndrom, Goodpasture Syndrom

                Dr. Roos:
                Gastrointestinale Blutung, hybridverfahren, Dosimetrie Grundlagen, Wie kann mann Dosimetrie im Schädel messen und Grenzwerte, Ring Dosimeter, Organdosis und Effektive Dosis, Vorausverfügung, Röntgen Thorax mit Atelektase nach Intubation

                Ein Patient (NICHT supprimiert) kommt mit Fieber, wir haben schon Röntgen, CT, Endoskopie, Blutkultur und alles gemacht aber wir haben nichts gefunden. Was können wir noch von den neuen Techniken machen? 🤔 (Keine Ahnung)

                Dr. Boknik:
                Ein Kind kommt vom Wald in Begleitung von den Eltern mit Midriasis, trockene Haut, trockene Mund. Was kann es sein? Antidot?

                Acetylcholinesterasehemmer, Unterschied zwischen Neostigmin und Physostigmin. Laxanzien. Andere Anwendung für Lactulose. Andere Anwendung für Mannitol.

                BTM-Gesetz und Rezepten.


                Für die andere Kollegen:
                Mesenterialischämie, Aortenaneurysma, Indikationen für Mammographie, Mammographie 3 D, ausführliche Anatomie von arterieller Versorgung vom Darm, Vena Porta, Vena Cava und ihrer Ästen. Ileus.

                Antibiotika Therapie. Aut idem im Rezept. Rezepten. N1 N2 N3. Ulkustherapie

                Mononukleose, Multiples Myelom


                Vorbereitung:
                1. Amboss (Sehr wichtig!!!)
                2. Last Minute Pharmakologie (ich habe ohne Scherz das Buch 3 Mal vor der Prüfung gelesen)
                3. 50 wichtigste fälle innere medizin (Für Münster nicht ausreichend aber hilfreich)
                4. Die beliebte Themen von Dr. Ross habe ich zusätzlich vom Ärzteblatt gelesen
                (es ist unmöglich alle Frage vom Dr. Ross richtig zu antworten)

                Empfehlung:
                Ich habe seit Januar gelernt, intensiv seit Juli. Die Erfahrung in der Klinik hat mir auch richtig geholfen.


                Sehr wichtig ist das Selbstvertrauen. Bitte NIE mit anderen Fragen antworten und NIE raten.
                Wenn du etwas nicht weißt, sag einfach, dass du die Antwort nicht kennst.
                Dr. Ross hat die Kollegen, die geraten haben, fertig gemacht und sie haben am Ende natürlich nicht geschafft.

                Wie schon oben geschrieben, es ist einfach unmöglich alle die Frage von Dr. Ross gut zu antworten. Versuch alles oder das Meisten von den anderen Prüfern gut zu antworten und dann hast du mehr Möglichkeiten zu bestehen.

                Die Prüfung ist eine Glückssache aber es ist machbar mit viel Vorbereitung.

                Ganz einfach mich fragen …..

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                – Welches Bundesland ist das beste für mich ? (Kann man nie sagen)
                – Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ? (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)



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                  Extrem hohe Durchfallquote

                  Zum Schluss eine Feststellung von mir


                  Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                  Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                  Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                  Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                  Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                  Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                  Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                  Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                  “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                  Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                  Quelle: LPA Düsseldorf

                  Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                  Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                  Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                  Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

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                  ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                  Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                  Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


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                • FSP München 17.10.2019

                  FSP München 17.10.2019

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                  Danke an den Doktor für diesen Eindruck einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
                  Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für diese Eindrücke.
                  Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

                  Danke an Jutta Schindler für diese Informationen

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                  Auch dort können Sie gerne ein “gefällt mir” hinterlassen.  Wenn Ihnen allerdings die inhaltlichen Informationen nicht gefallen:  Bitte kein “gefällt mir nicht“, da SIe damit meinen Beitrag, meine Arbeit und nicht den Inhalt bewerten.

                  FSP am 17.10.2019 in München:


                  „Ich war zuerst im Warteraum, dann die Frau hat nach meinem Namen gefragt und zur Prüfungsraum gebracht.
                  Ich habe mich mit der Prüfungskommission kennengelernt. Dann stellte ich mich vor.

                  Meinen Fall war Sprunggelenkluxation links.


                  Was ich positiv gefunden habe:
                  1) Die Kommission war sehr freundlich. Ich konnte alles nachfragen und fühlte mich weniger nervös.
                  2) Nach dem Schreiben berücksichtigen sie, was du im Arzt-Arzt gesagt hast. Das ist sehr hilfreich, falls dein Schreibenteil nicht so gut geschrieben ist.
                  3) Der Patient war sehr kommunikativ, aber nicht nervös.

                  Was ich negativ gefunden habe:
                  1) Die Zeit für das Schreiben war wirklich sehr, sehr knapp, trotz der möglichen Abkürzungen, besonders wenn es um einen Unfall handelt.
                  Ich habe schlechter geschrieben, als ich konnte.“

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                    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

                    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


                    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

                    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

                    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


                    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


                    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

                    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

                    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
                    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
                    Dauer: 20 Minuten

                    2. Dokumentation

                    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
                    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
                    Dauer: 20 Minuten

                    3. Arzt-Arzt-Gespräch

                    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
                    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
                    Dauer: 20 Minuten

                    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

                    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


                    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

                    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

                    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

                    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

                    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


                    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

                    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

                    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

                    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
                    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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                  • KP Bremen 19.9.2019

                    KP Bremen 19.9.2019

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                    Von zwei Ärzten besteht ein Prüfling

                    Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Bremen
                    Die Kommission:
                    1. Dr. Ingo Arnold, Chefarzt Orthopädie und operative Rheumatologie, Rotes Kreuz Krankenhaus
                    2. PD Dr. med. Oliver C. Radke, Chefarzt Anästhesie Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
                    3. PD. Dr. med. Jan-Michel Otte, Chefarzt Innere Medizin Links der Weser.
                    Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

                    Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
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                    Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Die vorliegenden Protokolle finden Sie in der Datenbank.

                    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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                    Auf facebook finden Sie mich unter approbationscenter (einfach klicken) —>    Beitrag über Protokollsuche

                    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


                    Ich habe Gott sei Dank die Kenntnis-Prüfung in Bremen am 19.9.19 bestanden.

                    Ich habe die Einladung am 9.9.19 per Email und am nächsten Tag per Post bekommen.
                    Ich wurde am Vortag der Prüfung um 13 Uhr (18.9.19) mittgeteilt, wo der praktische Teil stattgefunden wird.
                    Das war in dem rotes Kreuz Krankenhaus.

                    Die Kommission wurde mir außer des Chefarztes des Orthopädie nicht mittgeteilt.


                    Die Kommission:
                    1. Dr. Ingo Arnold
                    Chefarzt Orthopädie und operative Rheumatologie, Rotes Kreuz Krankenhaus
                    2. PD Dr. med. Oliver C. Radke
                    Chefarzt Anästhesie Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
                    3. PD. Dr. med. Jan-Michel Otte
                    Chefarzt Innere Medizin Links der Weser


                    Der praktische Teil:
                    Um 10 Uhr habe ich mich bei der Sekretariat Herrn Arnold Chefarzt Unfallchirurgie, Orthopädie und operative Rheumatologie in RKK (Rotes Kreuz Krankenhaus) in Bremen gemeldet. Dr. Arnold kam und nahm mich mit zu dem Pat. hin. Ich habe die Anamnese und körperliche Untersuchung vor dem Prüfer gemacht.
                    Anamnese:
                    Der 89-jähriger Pat. stelle sich am 12.8.19 mit Schmerzempfinden in der linken Hüfte seit über 6 Monaten vor. Die Schmerzen seien graduell schlimmer geworden und letztendlich konnte nicht mehr aushalten und nicht selbständig laufen, daher nutzt er Rollator. Die Schmerzen seien bei Belastung und auch in Ruhe, auf einer Skala von 1-10 waren die Schmerzen 8. Ausstrahlung in dem ganzen Bein. Der Pat. habe gleiche Op. im Jahr 2017 in der rechten Hüfte gehabt.
                    Außerdem hat der Pat. Operation zur Entfernung Rektalkarzinom gehabt und hat Stoma. Der Pat. ist nach der Op auf ITS verlegt wegen V.a. Myokardinfarkt bei Troponin von 2200 und wurde Katheter durchgeführt ohne Auffälligkeit, diese Info hat der Prüfer gesagt. Dan hat er gefragt, was kann auch sein wenn kein Infarkt ist? Kardiale Dekompensation.


                    Nach der Anamnese hat Dr. Arnold mich gefragt, was ist das? Stoma.
                    Er wollte keine ausführliche körperliche Untersuchung und hat ganz gezielt gefragt:
                    – Untersuchen Sie bitte die Hüfte?
                    Beweglichkeit: Abduktion/Adduktion, Flexion/Extension, Innen-/Außenrotation mit wie viel Grad.
                    – Untersuchen Sie die Lunge? Wie lautet bei Lungenödem, bei Pleuraerguss?
                    Feuchte Rasselgeräusche, abgeschwächte Atemgeräusche.
                    – wie ist die Perkussion, wie messt man den Erguss?
                    Atemveschieblichkeit.
                    – Herzgeräusche? Aortenklappe? Wo, was? Mitral?
                    – Er hat die Rücken des Pat. gezeigt und gefragt, was ist häufig bei älteren Leuten?
                    Osteoporose.
                    – Was ist die Zeichen?
                    Tannenbaumphänomen.
                    – Was passiert normaler Weise bei Osteoporose?
                    Pathologische Frakturen in Wirbelsäule.
                    – Wie untersucht man pathologische Frakturen?
                    Eine Hand auf der Wirbelsäule legen und mit der anderen Hand Faust machen und abklopfen.
                    – Untersuchen Sie die Nägel?
                    Uhrglasnägel, Trommelschlägerfinger.
                    – Was kann man auch sehen?
                    Hämorrhagische Splinter.
                    – machen Sie bitte lasegue-Zeichen?
                    Das wusste ich nicht aber wenn er mir gesagt: mit dem Zeichen untersucht man die Nervenwurzel dann habe ich gemacht: Bein 90 Grad heben, normal keine Schmerzen, auffällig schmerzen.
                    – Was ist Arthrose? Was sind die 3 Kriterien? (Das Wusste ich nicht)
                    Belastungsschmerzen, Ruheschmerzen, morgige Schmerzen.
                    – Was versorgt L2-L3? Was ist der Reflex? Oberschenkel und Knie.
                    – Was ist Belastung-Dyspnoe? Atemschwierigkeit beim Gehen oder Treppen steigen.
                    – Er hat danach die Medikamentenplan von dem Pat. gezeigt und hat gefragt über die Medikamente, zu welcher Gruppe gehört und was macht:
                    Hygroton, Pantoprazol, Metamizol, Simvasatin, Eliquis, Spironolacton, Tamsulosin, HCT, Ramipril, Torem, Bisoprolol.


                    Der Prüfer sagte mir: wir sind fertig, sie haben gut gemacht. Dann hat er mich mitgenommen in ein Zimmer mit Computer und dürfte alle Untersuchungen sowie alte Briefe lesen und gucken. Ich hatte eine Stunde, einen Bericht zu schreiben.


                    Um 18 Uhr bin ich zu Konferenzzentrum der Ärztekammer und um 18:20 hat die mündliche Prüfung angefangen.
                    Die Kommission bestand aus 3 Ärzte: Anästhesist, Internist und der Orthopäde.

                    Der Anästhesist fragte mir, ob ich körperlich und psychisch in der Lage die Prüfung durchzuführen. Ich habe gesagt, ja ich bin motiviert.
                    Der Orthopäde hat angefangen, und gebetet den Pat. vorzustellen. Ich habe vorgestellt und dann hat angefangen zu fragen:
                    Warum hat er Hüfte-TEP gehabt? Was ist Arthrose? Was sind die Zeichen bei der körperlichen Untersuchung? Was sind die Zeichen radiologisch?
                    Warum die adipösen Leute haben häufig Arthrose? Weil Adipozyten produzieren Zytokine. Zytokine haben schlechte Einfluss auf Chondrozyten. Diese Frage habe ich nicht geantwortet und der Anästhesist sagte dem Orthopäden, dass das gemein ist. Der Orthopäde sagte, nein das ist nicht entscheidende Frage.
                    Lungenembolie: was sieht man in Labor? D-Dimere und BGA. Was sieht man bei BGA? Respiratorische Alkalose wegen Tachypnoe.

                    Anästhesist: was sind die Typen von Anästhesie? Allgemeinanästhesie und Regionalanästhesie. Was sind regional? Spinal und epidural. Wie führt man Spinal durch und was sind die schichten und wo spritzen wir ein?
                    Sie wurden auf der Station aufgerufen wegen Pat. auf dem Boden, was machen Sie? Vitalzeichen. Pat. atmet nicht, was machen Sie? Dann Beatmung, wenn nicht funktioniert dann Intubation. Sie haben keine Instrumente, was machen Sie? Reanimation. Wie mach man Reanimation? 30 Drücke und 2 Beatmungen. Ok, sie haben EKG gemacht und der Pat. hat Herzrhythmusstörung, welche machen bewusstlos? Kammerflimmern. Wie sieht das aus? Schlecht mit viele Zacken. Was machen Sie? Defibrillation. Was macht Defibrillator? Depolarisation. Was wird depolarisiert? Herzmuskelzellen.
                    Internist hat gefragt, was sind die Hautzeichen für Lebererkrankungen? Kapput medosa, spidernävus, splinter hämoragisch in Nägel, Halsvenenstauung und Hautpigmintation. Er fragte mir welche Pigmentation? Ikterus. Was ist Ikterus? Ikterus ist gelbe Verfärbung der Haut wegen Hyperbilirubinämie. Was sind die Ursache für Hyperbilirubinämie? Prehepatisch, hepatisch und Posthepatisch. Beispiele? Prehepatisch: Hämolyse. Hepatisch: Tumor und Hepatitis. Posthepatisch: Stein oder Cholangitis. Wo steht der Stein? In Gallengang. Was heißt der Fachbegriff? Choledocholithiases. Was kann auch das machen? Pankreatitis. Was sind die Laborparameter für Cholestase? AP, gGT und Bilirubin. Wie stellt man das apparativdiagnostisch? ERCP. Wie führ man ERCP durch? Können sie das zu einem Pat. aufklären? Das wusste ich nicht richtig.
                    Dann hat mir ein Bild gezeigt und gefragt was ist das habe ich gesagt die sind die Gallengänge. Das war Cholangiografie. danach ein CT-bild gezeigt und fragte was sehe ich? Das ist ein CT-Abdomen und ich sehe Wirbelsäule, Niere, Pankreas. Was ist auffällig. Raumforderung in Pankreas. Was ist das? Das kann Tumor, Zyst oder Abszess sein. Wie können sie das beschreiben? Homogen, begrenzt. Dann hat er Laborbericht gezeigt und gefragt was ist auffällig? Hypochrome mikrozytäre Anämie. Was sind die Ursache? Entweder Eisenmangelanämie oder chronische Erkrankungen. Was hatte ihren Patienten? Rektalkarzinom und deshalb hatte er hypochrome mikrozytäre Anämie. Was ist die Behandlung von Rektalkarzinom? Nach der Diegnosefeststellung neoadjuvante Therapie, Operation, adjuvante Therapie, bei Metastase dann palliativ. Was hatte ihren Patienten? Radiato. Gibt es andere Möglichkeit? Chemotherapie, aber mein Pat. hatte Chronische Niereninsuff. Deshalb ist das kontraindiziert.


                    Ich habe ca. 70% von den Fragen geantwortet.
                    Ich hatte große Unterstützung von den Prüfern bekommen und sie haben mir wirklich geholfen.

                    Lehrmaterial:
                    50 Fälle Innere Medizin
                    Lastminute Pharmakologie
                    Amboss: Frakturen, Notfallmedizin, Leitsymptomen, Kardiologie, DM, Pulmonologie, Anämie, Radiologie.
                    Freiburg International Academy (3 Monaten)
                    EKG für Isabel

                    Ganz einfach mich fragen …..

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                      Extrem hohe Durchfallquote

                      Zum Schluss eine Feststellung von mir


                      Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                      Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                      Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                      Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                      Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                      Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                      Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                      Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                      “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                      Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                      Quelle: LPA Düsseldorf

                      Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                      Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                      Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                      Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                      Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                      Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                      Liebe Doktoren,
                      ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                      Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                      Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                      Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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                    • KP Münster 24.9.2019 Quote 3/5

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                      KP Medizin bestanden

                      Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Münster.
                      Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.
                      Kommission: Brand, Boknik, Roos.
                      3 von 5 Prüflinge haben bestanden

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                      Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


                      Ich habe am 24.09.2019 die Kenntnisprüfung in Münster zum ersten Mal abgelegt und bestanden.
                      Kommission: Brand, Boknik, Roos.
                      3 von 5 Prüflinge haben bestanden.


                      Praktischer Teil (10:00-12:00 h):
                      mit Dr. Brand beim Patienten auf der ITS. Der Patient hat eine kurze Bechreibung der seiner aktuellen Krankheit erzählt. Man musste feststellen, warum genau er gekommen ist und was geschehen ist: in meinem Fall war ein Patient mit einer chronischen Niereninsuffizienz im Endstadium, diabetesbedingt, in Hämodialyse. Dann Herzauskultation (Systolikum), Lungen (Pleuraerguss), Abdomen abtasten (blande), Poplitealpulse tasten, Ödem untersuchen.

                      Fragen (praktischer Teil):
                      1. Entstehung der Herzgeräusche, warum könnte der Patient ein Systolikum haben, welche Klappe wäre in diesem Fall betroffen?
                      2. Ursachen für die Entwicklung einer terminalen Niereninsuffizienz.
                      3. Indikationen für Hämodialyse.

                      Dann musste man auf einem vom Prüfern ausgehändigten Bogen die Diagnose schreiben, als auch eine kurze Beschreibung der aktuellen Krankheit, die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung (nur das was untersucht wurde), eine Epikrise mit empfohlenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Man hat insgesamt 30 Minuten dafür.


                      Mündliche Prüfung (14:00-18:30 h):

                      Roos:
                      – alter Patient mit rezidivierender Meläna, wie gehen sie vor?: ÖGD, Kolo. Alles unauffällig, was noch könnte sein? Kapselendoskopie hat auch nicht gereicht, hat über alle mögliche Ursachen von Meläna gefragt, sowie die physiopatologischen Grundlagen von jeder. Am Ende wollte er eine Angio-CT hören zum Ausschluss einer Angiodysplasie. TIP: aufpassen mit dem was man erwäht, weil er tiefer fragt.
                      – Röntgen Thorax gezeigt: deutliche Transparenzminderung im linken Hemithorax und in der Mitte Fremdkörper. Ohne weitere Angaben wollte er die Diagnose haben. Hat dann gesagt, dass der Pat. vor kurzem die häufigste Herzoperatiom gehabt hat. Am Ende war Hämatothorax bei Z. n. Bypass, die “Fremdkörper” waren die Clips für die Sternotomie. Musste man zur Sicherung der diagnose eine Pleurasonographie durchführen.
                      – Pflicht gegenüber der Ärztekammer: sich fortzubilden, mann muss als Facharzt innerhalb 5 Jahren 250 Fortbildungspunkte sammeln, 50 werden von der Ärztekammer geschenkt.
                      – Überwachungsbereich des Strahlenschutzes. Welche Dosis ist erlaubt? Welche Bürger müssen Dosimeter tragen? Definition von effektiver Dosis.

                      Boknik:
                      – Beschreibung der unterschiedlichen Rezepte, besonders Bettäubungsmittelrezept, wer, wie und wo kann man es bestellen?: beim Bundesinstitut für Arzneimittel und medizinische Produkte in Bonn, und ein approbierter Arzt muss eine Kopie seines Urkundes vorliegen.
                      – Prokinetika, mit Wirkungsmechanismus. Opiaten, warum werden sie mit Opiatenantagonisten kombiniert?
                      – TLS (Tumorlysesyndrom): Klinik, Physiopathologie, Labor, Therapie (Rascurbicase).

                      Brand:
                      – EKG 1: AV-Block I° Grades (eindeutig zu sehen). Wenn es ein junger Patient ist, würden sie es stationär behandeln?: nein.
                      – EKG 2: STEMI Hinterwandinfarkt.
                      – Was ist eine Calciphylaxie? Klinik, Diagnose, Therapie.

                      Andere Prüflinge:

                      Boknik:
                      – Unterschiede zwischen einem Arzneimittel und einem Medizinprodukt.
                      – Anästetika. Durchführung der OP-Narkose. Maligne Hypertermie mit Klinik, Physiopathologie und Therapie (Dantrolen).
                      – Antibiotika.
                      – Bettäubungsmittelgesetzt und Bettäubungsmittelverschreibungsverordnung.

                      Roos:
                      – Röntgen: Weichteinemphysem, mit entsprechenden möglichen Ursachen und Behandlung, Komplikationen.
                      – Olecranonfraktur.
                      – Patientengesetzt (Patientenrechte).
                      – Aortenaneurysma und Aortendissektion (alles): wie wird ein in der Sono aufgefallenes Aneurysma verfolgt/behandelt? Wann muss operiert werden? Operative Verfahren sehr spezifisch.
                      – Lungenembolie. Klinik, Diagnose (Rö-Thorax, Echo, Beinvenensonographie) Laut ihm ist das Angio CT nicht Goldstandard.
                      – Funktion des Strahlenrasters beim Strahlenschutz. Strahlenschutz bei kinder.
                      – Nicht oklusive Mesenterialischämie (gefragt weil die Prüflinge es erwähnt hat).

                      Brand:
                      – EKG: Rechtsschenkelblock. Bedeutung, Ursachen.
                      – Akute Blutungen. Good Pasture Syndrom.
                      – chronische Niereninsuffizienz (Kriterien, Physiopathologie)

                      Dr. Brand musste während der Prüfung zu einem Notfall und deswegen wurde im Vergleich nicht viel von ihm gefragt.


                      Kommentar:
                      war eine sehr angespannte Athmosphäre. Ich habe keinen Kurs besucht aber aus Bauchgefühl habe ich mich seit dem Anfang für die Prüfung in Münster vorbereitet. Die Protokollen sind sehr wichtig, aber man muss sehr gründlich lernen, mit Physiopathologie und Wirkmechamismus der Pharmaka. Wenn man die Antwort nicht weiß, aber der Prüfer merkt, dass man sich vorbereitet hat, es werden kleine Tips gegeben, die vielleicht einem helfen um zur Lösung zu kommen.


                      Vorbereitung:
                      Seit ungefähr Oktober 2018 paralell mit der Arbeit (bereits 1 Jahr in der Inneren Medizin), aber intensiver ab Juni dieses Jahres. Protokollen sehr detailliert abarbeiten. Unterschiedliche Informationsquellen: EKG Kurs für Isabel, MEX mündliche Prüfung Innere und Chirurgie, 150 Fälle Innere, das Buch klinische Notfälle grifbereit vor Dr. Marcel Frimmel, Pharmakologie Last Minute, Herold (Nephrologie), Amboss (nicht viel). Themen von Roos von dem Ärzteblatt lesen, es gibt eine vorherige Publikation mit den Links.

                      Wartezeit: Anmeldung zur Prüfung im Oktober 2018 mit Wunschtermin nicht vor Mai 2019, dann mitten im August Mitteilung der Zahlung der Gebühr, mit voraussichtlichem Termin September/Oktober. Bezahlung am Ende August, Termin am 10.09. erteilt.

                      TIP: das Erscheinungsbild ist wichtig. Bitte entsprechend elegant gekleidet sein, keine Straßenklamotten. Herren mit Hemd, Krawatte, entsprechender Hose und Schuhe (bitte keine Straßenschuhe!).

                      Vielen Dank an allen Kollegen, die ihre Erfahrungen und Empfehlungen mitgeteilt haben.

                      Es ist möglich, aber man muss sich mit Mühe (und Zeit) vorbereiten. Ich wüsche euch viel Erfolg!

                      Ganz einfach mich fragen …..

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                      Bitte keine Fragen wie:
                      – Wo finde ich Prüfungsberichte ? (Auf der Seite im Suchfeld links)
                      – Welches Bundesland ist das beste für mich ? (Kann man nie sagen)
                      – Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ? (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)



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                        Extrem hohe Durchfallquote

                        Zum Schluss eine Feststellung von mir


                        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

                        Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

                        Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

                        Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

                        Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

                        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

                        Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


                        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

                        “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

                        Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

                        Quelle: LPA Düsseldorf

                        Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

                        Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

                        Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

                        Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

                        Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

                        Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
                        Liebe Doktoren,
                        ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

                        Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
                        Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


                        Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


                        Meine Informationen und Kontaktdaten für Sie


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