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KP Schleswig Holstein 26.03.24

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Danke an Hijar Maamo und seine Seite "Die ausländischen Ärzte in Schleswig Holstein" Danke auch an den Arzt für diesen detaillierten Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung.
Kommission: 1. Chefarzt Prof. Dr. Thomas Hermann für Innere Medizin. (WKK Heide)
2. ⁠Chefarzt Prof. Dr. med. Lars Ivo Partecke für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
(Ärztlicher Direktor der Helios Kinik Schleswig)
3. Dr.med. Andreas von Kügelgen Facharzt für Innere Medizin

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KENNTNISPRÜFUNG nicht bestanden !
mehrfach DURCHGEFALLEN

hier kommt es wesentlich darauf an, ob vorher eine Gleichwertigkeitsprüfung durchgeführt wurde.
Ohne diese vorherige Prüfung hilft Ihnen im günstigsten Fall Rechtsanwalt Martin Leufgen die nicht bestandenen Prüfungen zu annulieren.

Kontakt Rechtsanwalt Martin Leufgen
Tel. 02183 - 8063242

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Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin


Hallo zusammen! Ich wollte euch mitteilen, dass ich am 26.03 erfolgreich die Kenntnisprüfung bestanden habe.
Kommission:
1. Chefarzt Prof. Dr. Thomas Hermann für Innere Medizin. (WKK Heide)
2. ⁠Chefarzt Prof. Dr. med. Lars Ivo Partecke für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
(Ärztlicher Direktor der Helios Kinik Schleswig)
3. Dr.med. Andreas von Kügelgen Facharzt für Innere Medizin


1.Teil:
Ich habe einen Patienten im Untersuchungszimmer gesehen. Der Patient ist wie ein ganz neuer Patient bei mir. Prof. Dr. Thomas Herrmann sagte, dass ich selber Anamnese schreiben soll, Untersuchungen der Patienten und dann auch Anamnese mit Diagnose schriftlich schreiben soll.
D.h. ohne vorbereitende Befunden (Vorerkanringen, Labor, CT und etc.)
Insgesamt waren es 30 Minuten.


Mein Fall:
Im Untersuchungszimmer habe ich einen 83-jährigen Patienten mit Verdacht auf komplizierte ambulant erworbene HWI gesehen. Vor drei Tagen klagte der Patient über ein brennendes Gefühl und Schüttelfrost, als er zum ersten Mal mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme gebracht und dann stationär aufgenommen wurde. Auf meine Frage nach weiteren Beschwerden erwähnte er lediglich diese oben genannten Symptome ohne Schmerzen. Der Patient hatte keine bekannten Probleme, außer früheren HWI, die ihn nicht gestört hatten, und einem vergangenen Unfall vor 40 Jahren, bei dem er reanimiert wurde. Er hat keine weiteren Herzprobleme oder Untersuchungen nach der Reanimation gehabt.
Darüber hinaus teilte er noch mit, dass er zwei Blutverdünnungsmedikamente seit auch schon ca. 40 Jahren einnehme. Jedoch weiß nicht welche genau Medikamenten. Als ich gefragt habe , ob er nach Reanimation angefangen habe oder noch davor. Sagte dass noch vor 3 Jahren vor VU. Dass es noch mich etwa verwirrt. Sonst nimmt keine Medikamente ein. Dann ich KU Strukturen alles durchgeführt habe. Nach einer klinischen Untersuchung stellte ich noch fest, dass der Patient eine spontan reponierbare epigastrale Hernie (DD Rektusdiastase) hatte, ohne Beschwerden. Der Chefarzt empfahl keine digitale Rektaluntersuchung, aber ich war bereit, diese durchzuführen und konnte meine Entscheidung begründen. Der Professor zeigte sich zufrieden mit meiner Untersuchung und lobte meinen strukturierten Arztbrief mit meiner Verdachtdiagnose, DD, Anamnese, Epikrise, Therapie und Procedere, was mich sehr freute und weiter motivierte. Professor Dr. Thomas Herrmann ist nicht nur fachlich kompetent, sondern auch einfühlsam und wirklich sehr sehr netter Arzt.


2.Teil
1. Chefarzt Prof. Dr. Thomas Hermann für Innere Medizin. (WKK Heide) :
Zunächst habe ich über meine Patientin erklärt, sie vorgestellt und kurz den Inhalt meines Briefes sowie die empfohlene Therapie erklärt. Dr. Herrmann hat kurz über mein Arztbrief kommentiert und die Diagnose bestätigt, und er war zufrieden mit meinen schriftlichen und strukturellen Angaben sowie mit meiner körperlichen Untersuchung und der empfohlenen Therapie. Trotz der Schwierigkeiten des Patienten aufgrund seines Alters und seiner Gedächtnisprobleme hat er sich auf meine Empfehlungen verlassen. Der Patient hatte zuvor eine Lungenembolie, weshalb er blutverdünnende Medikamente erhalten hat. Dr. Herrmann fragte nach der Ursache und der anatomischen Erklärung für Lungenembolien sowie nach dem Medikament Rivaroxaban. Ich habe alles erklärt und er war zufrieden. Er fragte dann noch in welche Erkrankungen kann man auch dosieren o.g. Medikamenten eingesetzt werden.
Habe ich das auch erklärt, in welchen Situationen diese blutverdünnenden Medikamente kann man eingesetzt werden.
Ich warte eigentlich dass er noch über zweite Blütverdünnungsmediakmnte was fragt , und zwar warum mein Pat. Sagte übender zwei Blütverdünnungsmedikamente. Jedoch leider nicht gefragt. Ich vermute dass ggf. ASS war, da manche Patienten meinen über diese Mediakamnten auch wir Blütverdünnungsmedikamneten.
Ok. Dann Dr. Herrmann fragte , warum ich "komplizierte Handwerkinfektionen" in der Diagnose aufgeführt habe und was dieser Begriff bedeutet. Ich erklärte alles ausführlich und er war zufrieden. Dann stellte er die zweite Frage, warum Handwerkinfektionen bei Frauen häufiger auftreten als bei Männern. Ich erläuterte, dass der anatomische Urethra bei Frauen kürzer und etwas breiter ist als bei Männern. Er fragte, ob ich bei asymptomatischen, unkomplizierten Zystitiden bei Frauen Antibiotika verschreibe. Meine Antwort lautete grundsätzlich nein. Ich erklärte jedoch, dass wir Antibiotika nur bei jungen schwangeren Patientinnen einsetzen würden. Er fragte nach dem Grund, und ich erläuterte alles ausführlich. Dann erkundigte er sich nach den spezifischen Medikamenten. Ich erwähnte, dass Fosfomycin-Granulat einmalig in einer Dosis von 3g. eingesetzt werden würde. Dr. Herrmann war zufrieden mit der Antwort.
Meine Antwort wurde akzeptiert. Als nächstes fragte er nach dem Grund, warum ich Cefuroxim 1,5 i.v. dreimal täglich verschrieben habe. Ich erklärte, dass in den Patientenakten keine klare Allergieinformation vermerkt war und ich deshalb vorsichtig mit der Medikamentenwahl war. Er war mit meiner Antwort zufrieden. Die nächste Frage betraf die diagnostischen Möglichkeiten beim Ultraschall. Ich erläuterte die Strukturen und erwähnte, dass Vergrößerungen wie bei Prostatitis und Piloniditis sowie Atembewegungen bei Piloniditis erkennbar sind. Dr. Herrmann war auch hier zufrieden. Ich erklärte alles über Zystitis und sprach kurz über Prostatitis. Als er nach Laborergebnissen bei Prostatitis fragte, erwähnte ich die Bestätigung mit PSA und er war zufrieden. Dann fragte ich nach seiner Vorgeschichte bezüglich der Koloskopie im Jahr 2000, wie im Brief erwähnt. Er bestätigte, dass der Patient alle zehn Jahre kontrolliert werden sollte. Als weitere Empfehlung schlug ich vor, den Patienten zur urologischen Abklärung und zur erneuten Koloskopie vorzustellen, obwohl die vorherige Untersuchung vor 24 Jahren in Ordnung war. Die letzte Frage von Dr. Herrmann betraf die Kardiopulmonale Reanimation. Ich erklärte die Struktur ausführlich und er war zufrieden. Er sagte, ich könne nun mit meinem Kollegen fortfahren.


2. Dr.med. Andreas von Kügelgen Facharzt für Innere Medizin:
Er begann damit, mich nach meinem Wissen über das Medikament Rivaroxaban zu fragen. Ich erklärte alles, aber er fragte weiter nach den Mechanismen und ob im Krankenhaus Laborwerte beurteilt werden können. Ich erklärte, dass Rivaroxaban anders ist als Markuma oder Warfarin und nicht beurteilt werden kann wie INR und Quick. Er stimmte zu und fragte dann nach Patienten, die mit einem INR-Wert von 1,5 ins Krankenhaus kamen und Warfarin einnahmen. Ich sagte, dass es aus chirurgischer Sicht gut ist, solche Patienten zu sehen. Zuerst schien er nicht zu verstehen, aber dann bemerkte ich, dass andere Kollegen lächelten und er es verstand. Dr. Kugelgen wirkte dann etwas irritiert, aber stimmte zu.Als es um nicht-chirurgische Patienten ging, erklärte ich, dass solche Patienten korrigiert werden müssen. Er fragte, wie das geschehen soll, und ich erklärte die Zielwerte für INR, besonders bei Patienten mit Herzklappenersatz. Er akzeptierte meine Antwort. Eine weitere Frage betraf Patienten mit Irritiertheit und Langzeitbehandlung. Er fragte, was auftreten könnte, und ob ich einen Demenztest kenne. Ich konnte einige Tests benennen, was ihn zufriedenstellte.Zum Schluss erklärte ich verschiedene Ursachen für Gangbildstörungen und Medikamente, die diese verursachen könnten. Als er nach den Medikamenten fragte, nannte ich beispielsweise blutdrucksenkende Medikamente, die Hypotonie verursachen können und die Unsicherheit beim Gehen verstärken. Auch hier war er zufrieden.Schließlich zeigte er Bilder von Herpes Zoster und fragte mich, was es sei. Ich konnte die Bilder korrekt identifizieren, was ihn zufriedenstellte. Er stellte noch ein paar Fragen zur Behandlung, und ich erklärte die antivirale Therapie sowie die symptomatische Behandlung. Auch Fragen zur allgemeinen Behandlung in der Hauspraxis, zum Beispiel bei Halsschmerzen, konnte ich beantworten. Ich erklärte die Tonsillitis und den Zentor-Score, was von ihm bestätigt wurde.Das war also der Ablauf meiner Prüfung mit Dr. Kugelgen.


3. Chefarzt Prof. Dr. med. Lars Ivo Partecke für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
(Ärztlicher Direktor der Helios Kinik Schleswig):
Mein dritter Teil begann ebenfalls mit einem Bild. Professor Petreke zeigte mir ein CT-Bild des Abdomens. Ohne zu zögern antwortete ich sofort, dass es sich um eine Divertikulitis handelt. Obwohl ich wusste, dass es manchmal klug ist, Zeit zu nehmen und nicht sofort zu antworten, war ich mir dieses Mal meiner Antwort sicher und würde sie erklären. Ich hatte während des zweiten Teils der Prüfung viel Sicherheit gewonnen, was mich ermutigte, selbstbewusst zu antworten. Ich betonte, wie wichtig es ist, die ersten beiden Teile der Prüfung gut zu bestehen, bevor man sich entspannen kann. Professor Petreke war zufrieden mit meiner Antwort und erklärte, dass es sich um eine radiologische Frage handelte, jedoch freute es ihn, dass ich die Diagnose gut erkennen konnte.Ich erklärte weiterhin die Behandlungsmöglichkeiten und er war beeindruckt, dass ich sofort antwortete. Dann bat er mich, Symptome eines Patienten zu beschreiben. Ich erklärte, dass die Schmerzen typischerweise links im Unterbauch, ähnlich einer Links-Appendizitis, auftreten können, aber auch im rechten Unterbauch bei einer Meckel-Divertikulitis. Wir sprachen auch über operative Maßnahmen und Notfallbehandlungen bei Perforationen. Er fragte auch nach antibiotischer Behandlung und Operation und ich erklärte, dass dies in dieser Situation nicht möglich wäre und der Patient stationär aufgenommen werden müsste.Als nächstes zeigte er mir ein Bild mit Rungen im linken Abdomen und fragte, was ich dort sehe. Ich antwortete sofort, dass es sich um eine freie Luft handelt. Er bat mich, es zu zeigen, und ich deutete mit dem Finger auf die Stelle im Bild, wo Luft sichtbar war.Wir sprachen kurz über weitere Untersuchungsmethoden, insbesondere die Sonographie, und ich erklärte, welche Sonographie durchgeführt werden könnte. Abschließend sprachen wir über akutes Abdomen und die möglichen Ursachen bei verschiedenen Altersgruppen. Da ich selbst Chirurg bin, fielen mir die chirurgischen Aspekte nicht schwer, und ich konnte mit guter Laune und Selbstbewusstsein mit Professor Petreke sprechen.Am Ende wusste ich, dass ich erfolgreich bestanden hatte, und er bestätigte mir dies sofort. Ich war erleichtert, aber dennoch musste ich kurz warten, bevor ich die guten Nachrichten erhielt.
Zum Glück habe ich die Prüfung bestanden, und was mir besonders gefallen hat, war, dass am Ende Professor XXX mich gefragt hat, in welche Richtung ich arbeite. Ich antwortete, dass ich in der Unfallchirurgie und Orthopädie arbeite, aber dass ich in Zukunft als Neurochirurg tätig sein möchte. Er bedauerte es und sagte, dass er mir gerne eine Stelle als XXX angeboten hätte, was mir sehr gefallen hätte und mein Selbstvertrauen gestärkt hätte. Außerdem möchte ich erwähnen, dass ich dieses Mal wirklich gut vorbereitet war und nicht nur bestanden habe, sondern auch ein schönes Feedback erhalten habe, dass ich die Prüfung wirklich gut bestanden habe. Ich habe mich intensiv vorbereitet und konnte mit 80 Fälle Inneren Medizin, Chirurgie 150 Fälle und mit Vorbereitung zur KP (444 Seiten) , sowie mit Ambos gut vorbereiten.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass ich beim ersten Versuch leider nicht bestanden habe. Mein erster Teil war eine Probe, und obwohl ich dachte, dass es mit einem Wunschtermin besser klappen würde, war ich am Ende enttäuscht, als ich nicht bestanden habe.
Doch dieses Mal habe ich mich gründlich vorbereitet und habe in den letzten zwei Jahren viel gelernt, was mir geholfen hat.Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben, sowie bei denen, die Protokolle von anderen Kollegen geteilt haben. Obwohl ich leider keine Protokolle von Prof. Dr. Thomas Hermann und nur einige von Professor Petreke gefunden habe, war die Information, die ich von anderen erhalten habe, ausreichend. Deshalb empfehle ich allen, ihre Erfahrungen zu teilen.


Nochmals vielen Dank an alle, und ich wünsche allen viel Erfolg für ihre zukünftigen Prüfungen.

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