Monat: Mai 2019

  • KP Münster Warendorf NRW 29.5.19 Quote 1/4

    KP Münster Warendorf NRW 29.5.19 Quote 1/4

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    KP Medizin bestanden

    Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Warendorf mit 75 % Durchfallquote.
    Nur 1 von 4 Ärzten schafft die Prüfung.
    Die Prüfer waren: Prof.Dr.Kirchheller, Dr.Roos und Vertreterin von Prof.Dr. Domagk

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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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    Danke für das Protokoll einer Kenntnisprüfung

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Warendorf  mit 75 % Durchfallquote


    Liebe Kollegen und Kolleginnen,
    Am Mittwoch 29.05.2019 habe ich die Kenntnisprüfung im Warendorf Münster zum ersten Mal abgelegt.
    Von 4 Kollegen habe nur ich  – Gott sei dank –  bestanden.


    Die Prüfer waren:
    Prof.Dr.Kirchheller,

    Dr.Roos und
    Vertreterin von Prof.Dr. Domagk


    Praktischer Teil:
    Ich habe einen Patienten mit KHK und pAVK links anamnestiert, und wurde nach Abdomen-untersuchung, Meningitis-Zeichnen und Pankreatitis-Zeichen gefragt.
    Mündlicher Teil:
    Innere-Medizin:
    Eine 60-jährige Pat. klagte vor einer Woche über einen 3-tägigen Durchfall. Danach hatte sie Müdigkeit Erschöpfung verspürt. Wie gehen Sie weiter?
    Ich: Körperliche Untersuchung mit Vitalparameter
    Exsikose mit Fahles Hautkolorit, Vitalparameter in Ordnung.
    Ich: Laboruntersuchungen BB, Elektrolyten, Kreatinin
    Hb Abfall mit K 6,5 und Kreatinin 1,5
    Ich: ANV
    Dann wurde ich ganz ausführlich nach ANV gefragt: Ursachen wie unterscheidet man zwischen prä-, intra-, post-renales ANV.
    Dann wie kann man eine Hyperkaliämie behandeln.
    Pharmakologie: ACE- Hemmer: Indikationen, Kontraindikationen, Unerwünschte Wirkungen. Was ist der Unterschied zwischen Captopril und lisinopril? Dann was passiert, wenn Schleifendiuretika zusammen mit ACE-Hemmer einnehmen, wie reagiert der Körper darauf? ↑↑ Renin habe ich gesagt war richtig.
    Dann viele komische Fragen über spezifische pharmakologische Sachen!!!!
    Notfallmedizin:
    Thyreotoxische Krise ganz ausführlisch klinische Stadien und Therapie
    Gesetz: Schweigerpflicht
    Chirurgie: Pneumothorax ganz ausführlich, Was sieht man bei Oberlappen-Atelektase im Rö-Bild
    Welche Erkrankungen sieht man bei immunosupressiven Pat.? Pilze
    Strahlenschutz: Räumliche Kennzeichnungspflicht und mit wie viel mSv.
    Viel Erfolg an Alle!!

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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  • KP Dresden Sachsen 23.5.2019

    KP Dresden Sachsen 23.5.2019

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    Die Kommision war wie folgt:
    1. Oberarzt Dr. med. Christian Stelzner (Innere Medizin) (Vorsitzender)
    2. Dr. med. Uwe Gießling (Chirurgie)
    3. OA Dr. med. Ernst Röpke (HNO)

    Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.
    Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben.
    Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

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    Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Die vorliegenden Protokolle finden Sie in der Datenbank.

    Suche nach Protokollen und Prüfern

    Protokollsuche Prüfungsorte und Prüfer
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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung in Sachsen, den wir in unser Archiv übernommen haben. Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Dresden


    Es ist ganz machbar, die erfolgreiche Kenntnisprüfung fand in Dresden Sachsen am 23.05.19 in Friedrichstadt – Städtisches Klinikum Dresden statt. Gott sei Dank habe ich die Prüfung bestanden.
    Erstmals bin ich aller Kollegen und Kolleginnen sehr dankbar, die Protokollen, die die Kollegen hier gepostet haben, waren ganz hilfreich.
    Also IMMER die Protokollen vor der Prüfung lesen.

    Die Kommision war wie folgt:

    1. Oberarzt Dr. med. Christian Stelzner (Innere Medizin) (Vorsitzender)
    2. Dr. med. Uwe Gießling (Chirurgie)
    3. OA Dr. med. Ernst Röpke (HNO)

    Am Tag der Prüfung haben wir uns um 10:00 Uhr auf der HNO Station getroffen, dort kam Dr. Röpke (seeeeeeehr nett und freundlich) und hat uns begrüßt. Dann hat jeder von uns freiwillig einen Patienten ausgewählt (jeder kann einen aus entweder Innere, Chirurgie oder HNO nehmen). Mein Patient war aus Chirurgie mit Pleuraempyem bei Pneumonie.

    Nun jeder Prüfling geht zu seinem Patienten. Dort kannst du den Pat. allein komplett untersuchen, befragen und mit ihm frei reden.
    Der Prüfer bleibt nicht bei euch, stellt keine praktische Frage, setzt dich nicht unter Druck und lässt dich komplett die Untersuchung durchführen.
    Hier hast du ca. 2-3 Std. Zeit, um die körperliche Untersuchung zu machen, die Akte anzuschauen und den Brief zu Schreiben, im Prinzip der Ablauf der praktischen Prüfung ist sehr entspannt.

    Dann kommt der theoretische Teil,
    hier würde ich sagen, dass jeder Prüfer Fragen nur entsprechend seinem Fach stellt, also Dr. Gießling fragt fast ausschließlich über Thoraxchirurgie (nämlich Pneumothorax und Pleuraempyem). Seine Fragen an mich waren über Thoraxdrainagen bei Pneumothorax (Monaldi und Bülau) aber ganz detailliert, Komplikationen der Thorakoektomie und ein paar tiefe Fragen über Thorakoektomie, die nicht antworten zu müssen.
    Dr. Stelzner fragte über Sepsis/SIRS, wie warum wann usw.. Also von A bis Z. Ein paar Fragen über Schlaganfall, Symptomen und sehr kurz über Notfall­maß­nah­men.
    Hier soll ich sagen, das die Prüfung mit Dr. Stelzner ist eher wie eine Diskussion, also nicht nur Fragen und Antworten, sonst er beibringt dir etwas auch, wenn du über etwas nicht kennst. Sehr angenehm und sehr respektable Person.
    Letztlich hat Dr. Röpke mich über akute Otitis media und Mastoiditis/Mastoidektomie gefragt, aber ganz oberflächlich.

    Insgesamt, sehr nette Kommission, hilfreich und sie wollen immer die Leute bestehen lassen.
    Vorbereitung: ca. 3. Monate
    • hauptsächlich Amboss, insbesondere Kardio/Pulmo/Gastro
    • 50 wichtigste Fälle (Innere/Chirurgie)
    • HNO nur von Amboss (ca. 20 Themen)

    Es hat ca. 1 Jahr gedauert, zwischen der Anmeldung und der Prüfung.

    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


    Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW –>  Klicken

    Auf meiner Seite www.approbation-ohne-kenntnisprüfung finden Sie die aktellen Durchfallquoten von Münster.


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    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über “sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote” berichten.

    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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  • FSP Jena Thüringen 20.5.2019

    FSP Jena Thüringen 20.5.2019

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    Danke an den Doktor für diesen ausführlichen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Thüringen.
    Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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    Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.

    Sie finden das Video hier — >
    Sachverständiger Gerner zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
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    Protokollsuche nach Prüfungsorten und Prüfernamen
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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Jena Mai 2019

    Hallo zusammen. Ich habe am 20.05 die Prüfung erfolgreich bestanden.
    Gott sei Dank. Die Prüfer waren echt nett. Und jetzt möchte ich meinen Fall Ihnen mitteilen.
    Ich zeige Dokumentationsteil, weil da es alle Information über Patientin gibt.

    Arztbrief/ Anamnesebogen

    Patientin: Frau I. Maierhof.
    Alter: 51 Jahre alt.
    Gewicht: 58 kg
    Größe: 168 cm
    Allergien/ Unverträglichkeiten: Birke- und Apfelallergie (mit Reaktion Augentränen und Kribbeln im Mund)
    Genussmitteln/ Drogen:
    Nikotinabusus (5 Stück/Tag seit 15 Jahren) und Alkoholkonsum (1-2 Glas Rotwein am Wochenende, selten). Drogen wurden verneint.
    Sozialanamnese:
    Beruf: Kindergärtnerin
    Familienstand: verheiratet, wohnt mit ihrer Familie.
    Familienanamnese:
    Eltern: bei der Mutter Mammakarzinom (Brustkrebs, wurde operiert und bestrahlt.).
    Kinder: eine Tochter.
    Geschwister: 4 Schwester, zwei sind krank (1-Eksem, 2-Gelenkprobleme).

    Sehr geehrte Kollegen,

    ich berichte Ihnen über einen Neuzugang:
    Heute Nachmittag um 14:00 Uhr stellte sich die 51-järige Patientin mit seit 1 Woche auftretenden andauernden ziehenden und brennenden Brustschmerzen rechts unter dem Schulterblatt mit Ausstrahlung nach vorn, die seit 2-3 Tagen schlimmer geworden seien, notfallmäßig bei uns vor. Die Schmerzen hätten eine Intensität von 8/10 auf einer Skala
    (Da habe ich Empathie gezeigt und über Schmerzmittel gesagt.). Außerdem gab sie an, seit 1 Woche Unruhe und Abgeschlagenheit zu haben. Zudem berichtete sie über Atemprobleme (Ich habe sie gefragt: meinen Sie Schnarchen? Dann hat sie -Ja- gesagt) während des Schlafens, darüber ihr Mann ihr erzählt hatte. (Ich habe dann nach ASOS gefragt, sie habe das verneint, und habe gesagt, die Polypen in der Nase zu haben).
    Als weitere Begleiterscheinungen wurden genannt:
    – Fieber (37,8 Grad)
    – Insomnie
    – Inappetenz (wegen Schmerzen)
    – Cephalgie
    – Flatulenz
    (Da hat eine Frau gesagt, dass ich noch 5 Minuten Zeit für Schreiben habe. Dann habe ich schnell geschrieben)
    Vorerkrankungen seien folgende bekannt:
    – Migräne (seit 5 Jahren)
    – Kopfekzem (Sie hat gesagt, etwas gibt im Kopf und verwende ein Schampun gegen Flecke)
    – Schultergelenkfraktur (wegen Fahrradunfall, mit 17 Lebensjahr)
    Voroperationen wurden verneint.
    Frau Maierhof nehme gegen Kopfschmerzen Thomopyrin 1-0-1 (wenn das nicht hilft, nehme sie Gelsemium ein), gegen Blähungen Tropfe aus Pflanzen ein.
    Aufgrund der obengenannten Symptome und der Anamnese vermute ich ein Herpes Zoster. Alternativ kommen folgende Erkrankungen in Betracht:
    – Neuralgie
    – Pneumonie
    – Schmerzen wegen Trauma
    – HIV
    Zur Abklärung schlage ich folgende diagnostische Maßnahmen vor:
    – körperliche Untersuchung (Inspektion, Palpation, Perkussion und Auskultation)
    – Labordiagnostik, CRP, BSG.
    – Immunzustand
    – Röntgen
    – CT, MRT
    Am Ende Arzt-Patient Gesprächs hat P. nach ihre Erkrankung, Behandlung, Prozess gefragt.
    Beim Arzt-Arzt Gespräch war alles gut. Der Oberarzt hat bis Ende den Bericht aufmerksam gehört (ohne Unterbrechung). Dann hat er viele Fragen gestellt.
    Wie ist die P. zum Krankenhaus gekommen? (Danach hatte ich nicht gefragt. Ich habe dann gesagt, dass ich bei der körperlichen Untersuchung danach fragen werde!!!)
    Warum denken Sie, dass diese Patientin ein Herpes Zoster hat?
    Wie behandelt man, was ist der Auslöser für diese Krankheit?
    Wo muss die P. behandelt werden? Ich habe dann über Isolation gesagt, weil die P. in der Kindergarten arbeitet!!!

    Noch gab es einige Fragen, jetzt erinnere mich nicht.

    Fachbegriffe:
    Lymphödem, Vigilanz, Meatus acusticus, anterior, commotio cerebri, diafragma, …..

    Leider schreibe ich das in einer Woche, dass ich fast großes Teil vergessen habe. Man musste in diesem Tag schreiben.
    Aber ich hatte keine Zeit.

    Am Anfang haben die Prüfer gesagt, dass die Prüfung nicht über die medizinische Kenntnis sondern Deutschkenntnis ist.
    Wenn man verstehen und sprechen kann, kann das einfach schaffen.
    Ich habe nicht erwartet, habe gedacht, dass die Prüfung sehr kompliziert wird.
    Also ich wünsche Ihnen viel Erfolg und drücke für Sie die Daumen!!!

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Münster NRW 23.5.2019

    FSP Münster NRW 23.5.2019

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    2 Berichte einer FSP in Münster. Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

    Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.

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    Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Bereits vorliegende Protokolle finden Sie in der Datenbank.

    Aktuelles VIDEO sorgt für Diskussionen

    Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.

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    Sachverständiger Gerner zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
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    Suche nach Protokollen KP und FSP

    Protokollsuche nach Prüfungsorten und Prüfernamen
    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.
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    Protokoll einer Fachsprachprüfung in Münster

    Hallo Leute,
    Hier kommen 2 Protokolle zur Fachsprachprüfung in Münster von denen nur einer bestanden hat.


    Ich habe die FSP in Münster gemacht aber leider nicht geschaft
    Mein Fall war Fahrrad Unfall.
    Der Patient hat ganz schnell und undeutlich gesprochen außerdem versuchte er die Zeit zu verspielen!!
    Er hat Stärke Schmerzen (offenen Fraktur im Knie) und wollte Schmerzmittel einnehmen. Habe gemacht und fast alles , was er gesagt hat ‘ habe ich verstanden und nach gefragt .

    Allergie pollenose . Mehl (hautausschlag)
    Citrisien nimmt er dagegen ein.
    V.A unauffällig.
    Vorerkrankungen Nackenschmerzen .Mandelnentzündung.
    Kopfläuse.
    Er arbeitet in einem Reise Büro. Hat 2 Töchter
    Er ist operiert worden wegen Sinutitis Nebennasen entzündung?
    Sein Vater ist an Hautkrebs mit Gehiremetastes gestorben .
    Mutter lebt und hat chroniche Hepatitis.


    Hallo. Ich habe  die Prüfung bestanden.
    Mein Fall war Bandscheibenvorfall und die Prüfern waren ganz hilfreich. Der Pazient war 58 Jahre alt, der sich wegen HWB Schmerzen vorgestellt hat. Die Schmerzen strahlen in die rechte Hand aus. Außerdem habe er Parästhesien gehabt. Die Symptomen haben sich verschlechtert, nachdem er zu Hause Möbel aufgehoben hat. V.A. ist unauffällig bis auf gelegentliche Flatulenz. An Vorerkrankungen sind Asthma bronchiale und Eisenmangelanemie bekannt. Von den Medikamenten nehme er Diclofenac b.Bedarf, Eisentabletten und Viani ein.Vor 4 Jahren ist er synkopiert und ins Krankenhaus gebracht, aber die Ursache wurde nicht festgestellt. Allergie gegen Pollen und Obstunverträglichkeit sind bekannt. Op. Anamnese ist unauffällig bis auf einen Hundbisswund, der wurde im Krankenhaus genäht (Hier habe ich nach der Impfung gefragt, aber er wusste nichts). Er sei Exraucher mit 40py, trinke kein Alkohol. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Arbeitet als Leiter von einem Versicherungsbüro.


    Der Prüfer hat mir Fragen über die Anamnese gestellt, ob ich alles richtig verstanden habe und ein biscshen nach der Diagnose gefragt.

    Vielen Dank und viel Erfolg!

     

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

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    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

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    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • KP Ilmenau Thüringen 16.5.2019 Quote 1/4

    KP Ilmenau Thüringen 16.5.2019 Quote 1/4

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    Katastrophale Durchfallquote in der Klinik in Ilmenau, Thüringen, 3 von 4 Ärzten fallen durch.

    Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.

    Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben.
    Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

    WICHTIGER HINWEIS falls Sie eine KP Kenntnisprüfung nicht bestanden haben.
    Prüfen Sie dann unbedingt, ob z.B. eine Patientenvorstellung unter Aufsicht eine Mirgliedes der Prüfungskommission erfolgte.

    Approbationsordnung für Ärzte
    § 37 Kenntnisprüfung nach § 3 Absatz 3 Satz 3 der Bundesärzteordnung

    (2) Die Kenntnisprüfung nach § 3 Absatz 3 Satz 3 der Bundesärzteordnung ist eine mündlich-praktische Prüfung mit Patientenvorstellung, die an einem Tag stattfindet.
    Sie dauert bei maximal vier Antragstellern für jeden Antragsteller mindestens 60, höchstens 90 Minuten.
    (5) Die Prüfungskommission hat dem Antragsteller vor dem Prüfungstermin einen oder mehrere Patienten mit Bezug zu den in Absatz 1 genannten Fächern und Querschnittsbereichen sowie versorgungsrelevanten Erkrankungen zur Anamneseerhebung und Untersuchung unter Aufsicht eines Mitglieds der Prüfungskommission zuzuweisen. Der Antragsteller hat über den Patienten einen Bericht zu fertigen, der Anamnese, Diagnose, Prognose, Behandlungsplan sowie eine Epikrise des Falles enthält. Der Bericht ist unverzüglich nach Fertigstellung von einem Mitglied der Prüfungskommission gegenzuzeichnen und beim Prüfungstermin vorzulegen. Er ist Gegenstand der Prüfung und in die Bewertung einzubeziehen.

    Es wird mir immer häufiger berichtet, dass die Anamnese durch die Prüflingen ohne Anwesenheit eines Prüfers erfolgt oder ganz ohne Patientenvorstellung. Oft kommen Prüfer erst später und bleiben auch nicht die ganze Zeit bei der Prüfung. Bei Nichtbestehen der Prüfung sollte eventuell geprüft werden, ob diese Prüfungsergebnisse durch einen kundigen Fachanwalt angreifbar sind. Kontakt zu Fachanwälten.

    Nachrichten als Video Chat


     

     

     

     

    Ab sofort können Sie den BVFS Gutachter in einer Sendung erleben.
    Über 2.000 Video-Abrufe
    innerhalb von 24 Stunden zeigen mir Ihr grosses Interesse an aktuellen informationen, Zeitungsberichten, Urteilen, Gutachten und neuen Details der Verwaltungsbehörden.

     


    Details und die kommenden Termine finden Sie in  der FB Facebook-Gruppe

    https://www.facebook.com/groups/529879070873583/

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    Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Die vorliegenden Protokolle finden Sie in der Datenbank.

    Suche nach Protokollen und Prüfern

    Protokollsuche Prüfungsorte und Prüfer
    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.
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    KP Medizin bestanden

    Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
    Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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    Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Thüringen


    Sehr geehrte Kollegen. Ich möchte meine Eindrücke von der KP-Prüfung am 16. Mai 2019 in der Klinik in Ilmenau, Thüringen, vermitteln.
    Ich habe die Prüfung erfolgreich bestanden. Drei anderen Kollegen sind lieder bei der Prüfung durchgefallen.


    Mitglieder der Kommission

    CÄ Anästhesie Dr. Schlegel-Höfner,
    CA Chirugie Dr. Weihrauch.
    Vorsitzender der Kommission CA Chirurgie aus Jena ist
    Unfallchirurg.


    Die Prüfung dauert von 08:00 bis 15:00 Uhr, Sie können Pausen machen, gibt es genug Kuchen und Säfte.
    Die Atmosphäre ist angenehm, aber auch
    streng, sie stellen viele Fragen im Detail aber auch führen zum Antworten, weil sie Antworten von Ihnen erhalten möchten.

    Für den praktischen Teil hatte ich einen Patienten mit Subluxation in Chopart Gelenk mit Charcot-Arthropathie bei diabetischen Fußsyndrom.
    Sie
    haben genug Zeit für Anam. + k.U. Sie können auch einen Entlassungsbrief schreiben, Kommission jedoch darauf hinweist, dass dies nicht Teil der mündlichen Prüfung ist und dass dieser Brief nur ein schriftlicher Nachweis dafür ist, dass Sie die Prüfung teilgenommen haben.
    Nach
    Vorstellung des Patienten fragen sie ausführlich nach der körperlichen Untersuchung (Lunge/ Herz / Abdomen / neurologischen / orthopädischen Untersuchung des Knies). Zusätzlich zum Beispiel geben sie BGA, EKG oder Rö / CT zum Beschreibung.
    Für die mündliche Teil hatte ich:
    1. DD akutes Abdomen mit einem Fokus
    auf Schock und Aortendissektion.
    2 ischämische Schlaganfall (Klinik, Dg
    und Th).
    3. distale Unterschenkel Fraktur (Dg, Th, Komplikationen).


    Andere Themen waren zum Beispiel COPD,
    Pneumothorax mit Hautemphysem,
    Todeszeichen, Mb. Basedow, AMI, Hämatochesie, NSAR, CPR,
    Ileus
    (Anastomose Insuffizienz), SHF, Pneumonie, Ikterus usw.
    Meistens ist es nicht schwierig, wenn Sie gut vorbereitet sind


    meine Empfehlung :
    Fallbuch Innere,
    Chirurgie,
    Anästhesie,
    Klinikleitfeiden

    Innere Med,
    EKG-Kurs für Isabel mündliche Prüfung Pharmakologie und
    Amboss App sowie You Tube Kursen.
    Am Ende stellte sich wieder einmal heraus, dass es für ein praktisches Erfahrung sehr wichtig ist, in einer kleinen Klinik eine Karriere in Deutschland zu starten.


    Extrem hohe Durchfallquote

    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für “hohe Durchfallquoten” bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


    Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW –>  Klicken

    Auf meiner Seite www.approbation-ohne-kenntnisprüfung finden Sie die aktellen Durchfallquoten von Münster.


    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster

    Ich habe heute die FSP zum ersten Mal abgelegt und bestanden.
    Mein Fall war Apoplex.


    Frau Schmidt ist 62 jährige Patientin, die sich wegen erst vor 2 Stunden aufgetretender linkseitiger Hemiparese vorstellte.
    Zudem klagte sie über Nausea ohne Erbrechen, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen.
    Sie erwähnte, mit der betroffenen Seite nicht mehr leichte Gegenstände anheben zu können.
    Sie fügte hinzu, dass sie auch Gangunsicherheit gehabt habe.
    Neurologische Ausfälle des Gesichts waren während der Untersuchung gut erkennbar, bzw linksseitiger Fasialparese.
    Der Bewustseinverlust, der Gedächtnisverlust und die traumatische Ätiologien wurden verneint.
    An Vorerkrankungen leide sie unter die Folgenden:
    Hypertonie (mit 15. Lebensjahr)
    DM Typ2 (seit 6 jahren)
    Gefrorene Schulter( seit 2 Jahren)
    Hypercholesterinemie bzw Dyslipidämie(seit Langem)
    Es wurde bei ihr vor 2 Jahren eine Carotis Endarterektomie Operation durchgeführt.
    Vegetative Anemnese ist bis auf seit Heute morgen aufgetretene Appetitlosigkeit. Bei der Patientin eine Allergische Rhinitis (Pollenose, Heuschnupfen) ist bekannt, ebenfalls eine bräuliches Plaster unvertraglichkeit.


    Medikamentenanemnese ergab die Einnahme von:
    Statin (0-0-1)
    Ramipril 5 mg (1-0-0)
    Metformin (1-0-0)
    Ibuprofen 600mg b.B
    Lorano tb b.B


    Anemnestische Angaben deuten a. E auf eine Apoplex bzw linksseitiger Hemiparese hin.
    Differentialdiagnostisch kommen die Folgenden in Betracht:
    hämorragischer Infarkt, Hirntumor, Schädelhirntrauma, Meningitis
    Zur weiteren Abklärung sind die folgende Maßnahmen durchzuführen:
    – Stroke Unit Aufnahme und Monitorization
    – Körp. Untersuchung
    – Labor Abnehmen (g. BB, CRP, BSG, Laktat, BGA)
    – EKG Schreiben ( Zum Ausschluß des Vorhofflammers und der andere Arrhythmien usw)
    – CCT, ggf MRT ( zum Ausschluß des hämorrhogischen Infarktes)
    – Thrombolyse Therapie mit tPA


    Ich wünsche alle euch erfolgreiche Prüfungen.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


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    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

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    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

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    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

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    Fachsprachprüfung Kommentar

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  • FSP Jena Thüringen 13.5.2019

    FSP Jena Thüringen 13.5.2019

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    13.5.19 FSP in Jena. Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

    Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.

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    Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Bereits vorliegende Protokolle finden Sie in der Datenbank.

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    Protokollsuche nach Prüfungsorten und Prüfernamen
    Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.
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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung

    Hallo zusammen
    Am 13.05 habe ich die FSP in Jena abgelegt und Got sei Dank bestanden.


    Mein Fall war Pankreatitis bei einem Alkoholiker.
    Ein wichtiger Hinweis:
    vor der Prüfung sprechen die Prüfer mit dem Prüfling über was im Lebenslauf steht, und aktuellen beruflichen Zustand. Ich wusste das nicht


    Herr xx, ein 53-jähriger Patient, stellte sich bei uns wegen seit gestern Abend bestehender andauernder zunehmender mittelbauch-Schmerzen vor.
    Die Schmerzen hätten nachtsüber an Intensität zugenommen und seit 1.5 stunden seien sie unerträglich geworden. Die seien dumpf und würden auf einer Schmerzskala bis 10, bei 10 liegen. Keine lindernden oder verstärkenden Faktoren seien dem Patienten bekannt.
    Nausea, Emeses und eine Ausstrahlung der Schmerzen wurden verneint.
    Als Begleitsymptome nannte der Patient eine seit gestern bestehende Diarrhö (4-5 mal pro Tag) und Diplopie (er hat gesagt, dass er doppelt sieht ?!).
    (Der Patient hat mir ganz am Anfang gesagt: ich habe starke Schmerzen, und ich habe ihn gefragt ob er die Schmerzen aushalten kann oder dass wir das Gespräch gerade beenden sollen, um ihm ein Schmerzmittel zu geben und er sagte nein, wir machen weiter und danach hat er die Schmerzen nie erwähnt) das ist wichtig!
    – Bei der vegetativen Anamnese berichtete der Patient, dass er seit gestern einen schlechten Appetit habe, sonst habe er einen guten Appetit.
    Darüber hinaus klagte er über Nykturie und Polydipsie. In der vorherigen Nacht habe er Nachtschweiß gehabt aber keine Fieber oder Schüttelfrost seien ihm aufgefallen.

    – Bei den Vorerkrankungen gab der Patient an, dass er an a.H.T leide. Darüber hinaus habe er Leberzirrhose, die Alkohol bedingt gewesen sei, gehabt. (Der Patient sagte, dass er gelb war!) und habe deswegen eine Leber Transplantation im 2015 gehabt.
    Vor Jahren habe er eine Lungenembolie auf Grund einer TVT gehabt. Und sei am Unterschenkel im 2007 wegen eines Thrombus operiert worden.
    Außerdem berichtete der Patient, dass er seit 10 Jahren Alkoholiker gewesen sei, und sei schon 3-mal bei Entzug Klinik, aber ohne Erfolg, gewesen.
    Er behaupte, dass der Alkoholabusus durch den Stress bei der Arbeit verursacht ist.

    – Der Patient sei gegen Zitrusfrüchte und Kontrastmittel allergisch. Die Allergie äußert sich als Augentränen, Hautausschlag und Schwellung der Augenlider.


    – Medikamente:
    1. Prednisolon 1-0-0 (er konnte sich an die Dosierung nicht erinnern).
    Hier habe ich nach einer Medikamentenliste gefragt und dann ob ich den Hausarzt kontaktieren darf, um diese Informationen genauer zu wissen.
    2. Der Patient hat mir gesagt:”ich nehme ein Medikament gegen Thrombose aber habe den Namen vergessen”. Dann hat er ein Medikament gesagt und ich dachte, dass es war ein zusätzliches Medikament aber bei dem A-A Gespräch hat mir der OA gesagt nein! Das ist dasselbe Medikament (ein gerinnungshemmendes Medikament) also ich konnte den Markenname nicht erkennen!
    3. Kandesartan 32Mg 1-0-0
    4. Er hat mir auch gesagt, dass er etwas auf den Beinen anlegt, um die TVT zu verbeugen aber das habe ich nicht verstanden und habe ich ihm gesagt: meinen Sie Kompressionsstrümpfe und dann hat er gesagt ja ja.
    – Noxen: Er rauche nicht
    Trinke 6 Flaschen Bier, ½ Flasche Schnaps pro Tag, und mehr, wenn er keinen Dienst habe.
    Er nehme keine Drogen.
    Er Treibe Keinen Sport.


    – Familienanamnese:
    Vater habe einen Knochen Krebs gehabt.

    Mutter sei an einem Embolus gestorben. (?!)


    – Sozialanamnese:
    er sei ein Polizei Haupt Kommissar von Beruf, sei geschieden und wohne zurzeit allein, habe drei Kinder.

    VD: Akute Pankreatitis.
    DD: Gastroenteritis.
    Mesenterial Ischämie.
    Ulkus Ventrikuli
    Zur Weiteren Abklärung möchte ich eine Körperliche Untersuchung, Blut Untersuchung, Abdomen Sonographie und Ggf. CT Abdomen durchführen.
    (Der Patient hat mir gefragt, was die Sonographie ist und warum wir so eine Untersuchung brauchen)
    ……………………………………………………………………………………………………..
    Arzt-Arzt Gespräch:
    Hat mich eigentlich viel unterbrochen, manchmal konnte ich die Sätze nicht beenden!
    – Wie war der Dienst?
    – Stellen Sie bitte den neuen Patienten vor.
    – Wo genau haben Sie den Patienten gesehen? In der Aufnahme.
    – Wie ist er zu uns gekommen? Mit dem Rettungsdienst oder allein?! Ich bin mir nicht sicher aber ich werde danach fragen. (das war nicht so optimal denke ich)
    – Große 182cm, Wiege 87Kg,
    OA: also denken Sie, dass er Adipös ist?
    Ich: Ich habe den BMI noch nicht kalkuliert aber ja ich denke er ist übergewichtig.
    – Bevor ich das jetzige Leiden beendet habe, hat er mir nach den Vorerkrankungen gefragt
    – Warum trinkt er so viel? Er behauptet, dass er wegen Stress bei der Arbeit trinkt.
    – Hat er Ihnen gesagt, dass er eine Leberzirrhose gehabt?! Nein nur gesagt, dass er einen Ikterus (war gelb) hatte und dann hatte eine Leber Transplantation.
    – Was für Medikamente nimmt er seit der Operation?
    Denken Sie, dass sein Übergewicht durch Kushing Syndrom wegen Prednisolon verursacht ist?
    – Waren die TVT und die Lungenembolie zusammen verbunden oder weit voneinander?
    – Warum ist er geschieden? Denken Sie, dass es am Alkoholismus Liegt?!
    – Was möchten Sie machen?!
    – MRT ist besser als das CT oder?! (um das Abdomen besser zu beurteilen)
    ……………………………………………………………………………..
    an die Fachbegriffe kann ich mich nicht erinnern 😕
    alle waren jedoch nicht so schwer !

     

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

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  • FSP Berlin 10.5.2019

    FSP Berlin 10.5.2019

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    FSP Berlin. Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
    Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Berlin

    Guten Morgen,

    hier übersende ich den Bericht von meiner FSP in Berlin am 10.05.

    Vielen Dank für die Veröffentlichung der Protokollen.


    “Ich berichte über den Herrn XXXX, geb 07.09.1985, der sich wegen seit 4 Tagen bestehender Gliederschmerzen vorstellte.
    Die Beschwerden hätten mit einem Brennen im Hals angefangen. Danach sei produktiver Husten mit gelblichem schaumigen Auswurf aufgetreten sowie Fieber bei 39º C gemessen und Schüttelfrost.
    Zusätzliche Übelkeit und einmaliges Erbrechen gestern. Der Appetit sei auch vermindert. Außerdem klagt er über thorakale Schmerzen, die sich bei der tiefen Einatmung verstärken würden.

    Der Pat sei schon beim Hausarzt gewesen, wer Paracetamol und einen Hustenlöser verschrieben habe, allerdings hätten die Beschwerden sich nicht verbessern.
    Kopfschmerzen wurde verneint.


    Vegetative Anamnese: Miktion unauffällig, kein Nachtschweiß, keine Schlafstörungen. Der Pat. habe in den letzten 6 Monaten 4kg bewusst abgenommen.
    Vorerkrankungen: Er habe an Depression gelitten. „Herzfehler“ (der Pat. weiß nicht welche) und chronische Rückenschmerzen. Im 2001 habe er ein Schädel Hirn Trauma gehabt ohne Hirnverletzung.
    Operationen: keine
    Medikation: Ibuprofen und ASS bei Bedarf.
    Allergien: Jod und Kontrastmittel.
    Lebensgewohnheiten: Raucht 15 Zig/Tag seit 15 Jahren. Alkoholkonsum: gelegentlich. Treibt regelmäßig Sport seit 6 Monate (Laufen, Schwimmen).
    Familienanmnese: Mutter gesund. Arterielle Hypertonie bei dem Vater.
    Sozialanamnese: Einzelkind, ledig, wohnt mit seinen zwei Kinder. Bürokaufmann von Beruf.


    Verdachtsdiagnose: Pneumonie
    DD: viraler Infekt (Influenza), Tonsillitis, Influenza
    Zur Abklärung: KU, Labor, Röntgen Thorax.
    Empfohlene Therapie: Abhängig von der KU und Labor, stationäre vs. Ambulante Behandlung. Analgetika/Antipyretika, Antibiotika.


    Der Patient war sehr nett. In den ersten 10 Minuten war ich schon mit der Anamnese fertig, also er hatte viel Zeit um Fragen zu stellen.
    Er hat gefragt: Was habe ich? Welche Untersuchungen werden Sie machen? Ob er im Krankenhaus bleiben sollte, ich habe geantwortet, dass ich in dem Moment nichts sagen konnte, weil ich ihn noch klinisch untersuchen wollte, und dass wir auch auf die Ergebnisse vom Labor warten mussten.
    Dann hat er gefragt ob das ansteckend war und welche Maßnahmen er nehmen soll um seine Kinder zu schützen.
    Hier hat es lange gedauert, als wir die Möglichkeiten besprochen haben; ob das tatsächlich eine Pneumonie war oder nicht und ob er stationär oder ambulant behandelt werden würde.


    Im dritten Teil waren die Prüfer auch sehr nett.
    Sie haben mir gesagt, dass ich nur die jetzigen Beschwerden sehr konkret vorstellen sollte. Dann habe ich die Verdachtsdiagnose gesagt, warum ich das vermutete und andere DD und was spricht dafür und dagegen.
    Danach haben sie gefragt welche Labor ich abnehmen würde: ich habe geantwortet, dass erstmal nur BB, CRP, Cr und Blutkulturen. Sie haben über andere Entzündungsparameter gefragt: PCT und BSG.

    Ich musste dann die Aufklärung für ein Röntgen machen und wichtig für sie war, dass man über die Strahlenbelastung spricht.

    Dann über Differentialdiagnosen:
    Tonsillitis. Was würden sie machen um eine Tonsillitis zu diagnostizieren? Untersuchung des Rachenraums und sehen ob es Beläge der Tonsillen bestehen. Dann Abstrich mit Streptotest. Dann, wenn der Streptotest positiv ist, womit behandelt man die Tonsillitis? Penicillin. Dann haben sie über das „Herzfehler“ gefragt und welche Zusammenhang das mit einer Tonsillitis haben konnte? Ich habe dann kurz über Rheumatisches Fieber gesprochen.

    Wie gesagt, im diesen Teil waren die Fragen sehr konkret und sie wollten kurze Antworten.


    Fachbegriffe:
    Arthralgie, Menarche, Larynx, Hb, an die letzte kann ich mich nicht erinnern.

    Wenn man viel übt, dann ist die Prüfung nicht schwer.
    Ich empfehle die Dokumentation VIEL üben.
    Ich habe viel geübt und während der Vorbereitung hatte ich immer ca 4 Minuten um alles noch mal durchzulesen, aber in der Prüfung wegen der Aufregung es dauert in der Regel länger bis man zum Ende schreibt.

    Bücher:
    50 wichtigste Fälle Innere und Chirurgie (nicht alle, nur die wichtigste Krankheiten),
    Deutsch für Ärztinnen und Ärzte,
    Kommunikation für Ausländische Ärzte. Auch in Youtube gibt es gute Videos: das Channel „Klinikum am Südring“ ist ziemlich lustig aber von der Sprache finde ich gut, um Deutsch vom Krankenhaus zu hören und dieses Channel

    https://www.youtube.com/channel/UC0ey7oMJwFvGqmeXCRWwF_Q . Hier gibt es viel Werbung und die Videos sind in der Regel nicht vollständig, aber sind gut.
    Und auch wenn ihr mit anderen Prüflingen üben könnt, ich empfehle es um das simulierte Gespräch und Vorstellung zu üben. “

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


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  • KP Halle Sachsen-Anhalt 10.5.2019 Quote 2/4

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    Prüfungskommission:
    -Hr. Noack (Notfallmedizin, Pulmologie)
    -Hr. Körner (allgemeine Chirurgie)
    -Hr. Stoehversandt (Radiologie)

    Die Komission war ganz nett! 2 bestanden, 2 nicht. Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.
    Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben.
    Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

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    Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Halle


    Prüfungskommission:
    -Hr. Noack (Notfallmedizin, Pulmologie)
    -Hr. Körner (allgemeine Chirurgie)
    -Hr. Stoehversandt (Radiologie)

    Die Komission war ganz nett! 2 bestanden, 2 nicht.


    68 jährige Patientin mit Schmerzen im Hüftgelenk links und Kopfschmerzen nach Stürz. Keine weitere Beschwerden.
    Hier die Fragwen der Prüfungskommission


    Hr. Noack (Notfallmedizin, Pulmologie)
    -Lungenuntersuchung (komplett) mit Anatomie. Wir hört man Mittellappen re ab:
    Antwort: L.axillaris media und anterior rechts.

    Wie können Sie einen Pneumothorax diagnostizieren, wenn Patient nicht in der Lage ist aufzustehen? (Im Rö-Thorax sieht man keine Luft imLiegen. Antwort: Thorax-Sono, CT-Thorax)
    Ursache der Synkope (kardial, vasovagal, Karotins-Sinus-Syndrom, LAE, neurologisch, phobisch)
    Beim schweren Unfall was würden Sie machen bzgl Abdomenuntersuchung? Rö-Abdomen: Freie Luft und Sono: freie Flüssigkeit.
    Beim Rö-Abdomen (linksseitig) worauf müssen Sie noch achten, freie Luft zu beurteilen? Antwort: ca 10 min warten, bis die Luft nach oben steigt.

    EKG (bei mir) AV-Block 2.Grades Moritz II 3:1, HF 28, LSB, QT-Verlängerung. Frage: zu Ihnen kommt Pat mit diesem EKG und Thoraxschmerz links. Ihre Verdachtsdiagnose und weiteres Vorgehen (diagnostisch und therapeutisch). Antwort: V.a. STMI (neu aufgetretener LSB mit AP-Symptomatik). Therapie STMI (Schmerztherapie (Morphin), Antiagregation (ASS+Clopedogril) und Antikoagulation (Heparin oder Clexane) und PTCA innerhalb 90 min. Noch was müssen Sie geben, bei diesem Patienten, aber HF 100. Antwort: B-Blocker zur Prophylaxe Ventrikulärer Thachykardien.
    Welche Formen ACS gibt es (AP, STMI, NSTMI und plötzlicher Herztod)
    EKG anderer Kollegen:
    Ventrikuläre Thachykardie. QRS verbreitet und deformiert. Therapie: Amiodaron 300 mg i.v., dann Wiederholung 150 mg, dann ggf durch Perfusor 900 mg/24h. Wenn Pat instabil ist, Kardioversion schnell wie möglich. Wie würden Sie Kardioversion durchführen (welche Stark (Beginn mit 150, dann 200…bis 360 Joul.). Elektrodenlage bei Kardioversion (Anterio-lateral und anterio-posterior).
    Vorhofflattern, thachykard. Genese? (Re-Entry im einen ektopen Herd, VHF mehrere eitope Herde). Therapie: Frequenzkontrolle mit B-Blocker, Verapamil oder Digitoxin. Nach Ausschluss intrakardialen Thrombus durch TEE Kardioversion unter Narkose. AVNRT, AV-RT, Genese und EKG-Zeichen (regelmäßige QRS-schmale Thachykardie). Genese? Wann könnte AVNRT oder AV-RT mit verbreiteten QRS-Komplexen sein: wenn Schenkelblock vorhanden ist.
    Ventiküläre Extrasystolie (bigeminus). Welche Symptomatik: Schwindel, Synkope, Dyspnoe, Pulsdefizit. Warum Pat merkt o.g. Symptomatik, obwohl HF ausreichend ist. Antwort: keine ausreichende Pumpfunktion bei Extrasistolie. Therapie?
    Weitere Fragen vom Hr. Noack:
    Pat mit exzerpierter COPD und respiratorischer Insuffizienz. Diagnostische und therapeutische Massnahmen?: Rö-Thorax, BGA (ASTRUP): partielle (Hypoxämie) oder globale (hypoxiämie und Hyperkapnie) respiratorische Insuffizienz. Bronchodilatatorische Therapie (Salbutamol, Bronchospasmin, Bricanyl)+Prednisolon. Wenn diese Therapie nicht ausreichend ist, ist eine atemprotektive Beatmung (NIV) indiziert.
    Pat mit hypertensives Lungenödem. Therapie: Diuretika, Alpha-Blocker. Bei respiratorischer Insuffizienz NIV (Beatmung). Keine B-Blocker und Ca-Antogonisten wegen negativen inotropen Effekt.
    Pat mit Cholangitis. Welche klinische Zeichen: Schmerzen, Fieber, Ikterus. Ursache?: Choledocholithiasis, Tumor, Autoimmun. Therapie: ERCP, ggf perkutane transhepatische Cholangiostomie. Antibiotika: Rocephin.
    Pat mit akuter Pankreatitis. Ursachen?: Choledocholithiasis, Alkohol, medikamentös und Autoimmun. OP-Indikation bei akuter Pankreatitis?: infizierte Pankreanekrose.


    Hr. Körner (allgemeine Chirurgie)
    Was würden Sie beim schweren Unfall machen?: Thrauma-scann des ganzen Körpers. Pulsdiagnostik bei p-AVK.
    70-jährige Pat mit akut auftreten Beinschmerzen. Ihre Verdachtsdiagnose: akuter arterieller Verschluss, dd TVT, dd Trauma. Bei V.a. akuten arteriellen Verschluss welche Fragen würden Sie dem Pat stellen? : VHF, p-AVK. Symptomatik: Schmerz, Blässe, Kalt, kein Puls, Ödem, Parästhesie, Paralyse und Schock. Diagnose: Doppler, ggf Angio-Ct, oder DSA. Therapie: Analgesie, Antikoagulation, Tieflagerung des Beines!!!, Thrombendartektomie, interventiönelle Verfahren.
    Pat mit Platzwunde. Wie gehen Sie vor. Hier muss man Wundversorgung gut lernen. Tetanusimpfung (10 Jahre für saubere Wunde, 5 Jahre für schmützige Wunde).
    Fragen nach Weichteilinfektionen (Frunkul, Karbunkel, Abszess, Empyem u.s.w.)
    Appendizitis-Zeichen (Blumberg, Lanz, Mc.Burney u.s.w.)
    Pat mit Bisswunde in der rechten Leiste mit Ödemen rechten Beines, Hautkristen (Krepitation) und instabilem AZ. Ihre Verdachtsdiagnose: Gasbrand. Erreger: Clostr. Perferengs. Therapie: Notfall-OP und Antibiotika.
    Pat mit Oberbauchschmerzen. Differenzialdiagnose: Pankreatitis, Ulkus dulden oder ventrikuli, Herzinfarkt!!!, Aortendissektion u.s.w.
    Wo können Sie sonografisch freie Flüssigkeit im Abdomen sehen: Douglas (Rektor-vesikal), Morison (zwischen Leber und rechter Niere) und Kohler (zwischen Milz und linker Niere).


    Hr. Stoehversandt (Radiologie)
    -neurologische Untersuchung bei V.a. zerebellären Hirninfark: Finger-Nase, Finger-Finger, Knie-Hacke-Proben, Romberg- und Unterberner-Test, Nystagmus.
    Rö-Bild mit pneumonieschem Infiltrat links (Pat mit Magen-Sonde, Trachea-Tubus).
    Rö-Bild: pathologischer subkapitaler Humerusfraktur. Ursachen: Knochenmetastase, Osteoporose, Knochen-Tumor und Plasmozytom.
    Welche Knochen Metastasen wissen Sie: osteoblastisch (Prostatakarzinom), osteolytisch (Nierenzell-Ca, Schilddüsen-Ca, Kolon-Ca) und osteoblastisch-osteolytisch: Mamma-Ca, Bronchial-Ca.

    Rö-Bild: Femurhalsfraktur rechts. Fragen nach Femurhalsfraktur.
    Rö-Bild: Abdomen linksseitig mit freier Luft. Ursache einer freien Luft?. Welche Darm extraperitoneal?:Rectum und Hinterwand des Duodeums.


    Praktischer Teil:
    -BSL (Herzdruckmassage und Beatmung)
    -Flexüle-Einlage und Blutabnahme
    (hier wichtig: Handschuhe, Desinfektion und abwischen mit Tupfer, dann nochmal Desinfektion aber nicht mehr abwischen!!!, dann 30 sek warten und Venenpunktion)

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    “Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden”

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann “am Boden zerstört” mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines “sprachlichen Defizits” weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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  • FSP München Bayern 13.5.2019

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    ÄK München Prüfungsbericht. Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
    Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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    Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.

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    Sachverständiger Gerner zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
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    Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung

    Protokoll ÄK München:

    „Liebe Kollegen,
    mein Fall war heute Radiusfraktur beim Motorrollerunfall (vespa)
    Herr Kurt Bergmann, 53 J, 04.05.1966

    Aktuelle Anamnese:
    seit 3 Stunden bestehende rechte Handgelenk- und rechte thorakale Schmerzen beim Z.n. Motorrollerunfall auf dem Weg zur Bäckerei (auf nasses Laub gerutscht),
    Hämatom und Schwellung des rechten Handgelenks,
    Exkoriation (Abschürfung an der omolateralen Handinnenfläche) und thorakale Schmerzen, die sich beim tiefen Einatmen verschlimmere.
    Er trug einen Helm.

    Vegetative Anamnese:
    Unauffällig bis auf Meteorismus und Insomnie in Form von Durchschlafstörungen.

    Vorerkrankungen:
    Hypotonie seit langem (Keislauftropfen b. B., der Patient kann sich nicht an den Namen erinnern), Otitis externa seit 10 J (Kortison Ohrtropfen 15-20 Tpf b.B.),
    Schulterschmerzen seit 2 Jahren (Diclofenac 800 mg b.B.), Onykomykose des rechten großen Zeh seit 10 Tagen (Tinktur seit 10 Tagen 1-0-1).

    Vor-OPs:
    Achillessehnenruptur ungefähr vor 25 J beim Joggen, ambulant operiert.
    Schweißdrüsenabzess axillaris rechts mit 30 J, ambulant operiert.

    Allergie:
    Wespenstich (anaphylaktischer Schock, Notfallset immer dabei).

    Noxae:
    Raucher 3-5 Zigaretten täglich, davor 3-4 mal so viel.
    Er trinke 1 Flasche Bier abends.
    Kein Drogenkonsum/keine Drogenabhängigkeit.

    Familenanamnese:
    Mutter: vor 3/4 Jahr wegen Tumor an der temporalen Region operiert (der Pt weißt nicht welchen Tumor).
    Vater: vor 10 J an Myokardinfarkt gestorben.

    Sozialanamnese:
    Tierpfleger im Tierpark München, er habe Stress bei der Arbeit in diesen Tagen, weil ein Puma ans Licht gekommen sei (deswegen habe er Durchschlafstörungen).
    …dann war die Zeit um!

    *Der Patient hat sehr viel und schnell gesprochen!


    Meine Empfehlungen sind:
    Sehr gut lernen und mit der deutschen Sprache sehr fit sein (mindestens C1-Niveau!).

    Viel Erfolg und viel Spaß

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