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FSP Medizin Münster 14.3.2020

Danke an den Doktor und Farid Ahmad Hamraz für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
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Joseph X ist ein 70 jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit anderthalb Stunden plötzlich aufgetretener drückender bestehende retrosternaler Schmerzen.
Ferner gibt er an, dass die Schmerzen nach dem linken Arm ausstrahlen würden.
Des weiteren berichtet er, dass die Schmerzen im Lauf der Zeit schlimmer geworden und auf eine Schmerzskala 10/10 seien.

 


Darüber hinaus seien ihm die folgenden Begleitsymptome bekannt
Dyspnö
Transpiration
Schwindel
Nausea

Die Fragen nach Husten, Fieber, Hämoptyse, Beinödem, Orthopnö, PND und Emesis wurden verneint.

Die Vegetativanamnese war unauffällig bis auf Nykturie und Obstipation.

An Vorerkrankungen und Voroperationen seien ihm die Folgenden bekannt
Diabetes Mellitus typ 2 seit X Jahren
Arterielle Hypertonie seit X Jahren
Thrombophlebitis vor 4 Jahren
Nackenekzem seit X Jahren
Er habe sich vor X Jahren Osteosynthese wegen Femurfraktur untergezogen

In Bezug auf Medikamente nehme er die Folgenden ein
Metformin 1000 mg 1-0-1
Lisinopril 20 mg 0-0-1
ASS 100 mg 0-0-1

Er habe Hühnereiproteinintoleranz

Er habe mit dem Rauchen vor 5 Jahren aufgehört, damals habe er eine halbe Schachtel seit er 20 Jahren alt war.
Er trinke 1-2 Bierflaschen täglich

In Bezug auf Familienanamnese
Mutter sei im Alter von 69 an Lungenemboli gestorben
Vatter sei im Alter von 53 an Kolokarzinom gestorben

In Bezug auf Sozialanamnese
Rentner, und er habe als Hausmeister gearbeitet
Sei verheiratet
Habe X Kinder


Die bisherigen Angaben deuten am ehesten auf Myokardinfarkt hin.

Als Differenzialdiagnose kommen die Folgenden in Betracht
Angina Pektoris
Lungenemboli
Pneumothorax
Pneumonie

Zur weiteren Abklärung empfehle ich die Folgenden
Körperliche Untersuchung
Blutbild, CRP, BSG, CK-MB, Myoglobin, Troponin I, TroponinT und D-Dimere.
EKG
Röntgen Thorax
Echokardiographie
Herzkatheter

Falls die Verdachtdiagnose gesichert wird, empfehle ich die Folgenden
Stationäre Aufnahme
Infusion Therapie
Morphin
Sauerstoff
Nitroglycerin
ASS
Heparin
Ggf Thrombolyse
Herzkatheter
Ggf Operation

- Die Fragen waren über die Anamnese insbesonders über die Vorerkrankungen (was genau passierte bei der Femurfraktur, weil es ein Arbeitsunfall war).
- Welche Corona Risikofaktoren hat der Patient? Alter, Diabetes Mellitus, arterielle Hypertonie und früherer Raucher.

Aufklärung: Herzkatheter

Begriffe: Osteomyelitis, Koronarsklerose, Arteria Femoralis, temporal, Mitralstenose, Koagel, Bronchialstrikur und renal.

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- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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