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FSP Brandenburg 21.06.2023

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Danke an den Doktor  für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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Kontakt Rechtsanwalt Martin Leufgen
Tel. 02183 - 8063242

Hallöchen! 😊 Ich habe gestern am 21.06.2023 die FSP beim ersten Mal bestanden.

Die Atmosphäre war ganz angenehm. Die Prüfer waren 2 Frauen, eine Kinderärztin und eine Therapeutin (Allgemeinmedizin hat sie gesagt, glaube ich). Es gab noch einen Mann als Beobachter. Ich habe mich kurz vorgestellt.


  1. Teil Die Therapeutin hat die Rolle der Patientin gespielt. Sie sprach ganz deutlich, auf Hochdeutsch. Es gibt viele Vorerkrankungen und Medikamenten, ich habe sie gebeten, die Namen von Medikamenten zu buchstabieren. Also alles war in Ordnung im ersten Teil. Ich habe gefragt, ob ich einige Abkürzungen machen darf, da es viele Vorerkrankungen und Medikamenten gibt. Ich durfte nur Blut- und Vitalparameter abkürzen. Die Patientin hat gefragt, dass was ich habe, ob ich operiert werden muss, unter Vollnarkose? Gibt es bei Ihnen Spezialisten für Narkose bei der Myasthenie?
  2. Teil hat in einem anderen Zimmer stattgefunden. Ich habe am Laptop geschrieben, also je nach dem Wunsch.

Nach 2. Teil gab es eine Pause.

Im 3. Teil sollte ich die Patientin als schon operierte Patientin vorstellen. Ich habe die ganze Vorstellung gemacht, Beschwerden, was sehe ich im Abdomen-Sonographie. Warum hat sie diese Hernie, welche Operation (Netzimplantation- Sublay Technik- unter M. rectus abdominis).

Was kann im Bruchsack sein- Omentum majus, Dickdarm. Wann sollte die Patientin mobilisiert werden? - so schnell wie möglich, da es ein Pneumonierisiko gibt.

Die anderen Fälle: Appendizitis, Cholezystitis und Pneumonie.

Fachbegriffe:
Amaurosis- Blindheit

Nosokomialinfektion- Krankenhausinfektion

Sternum- Brustbein

Meningoencephalitis- Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute

Spondylolisthesis- Wirbelgleiten

Epistaxis- Nasenbluten

Tinnitus- Ohrengeräusche


Wir waren 5 Kandidaten, 3 von uns haben bestanden.

Also, die Sprachkenntnisse sind wie immer das Wichtigste. Empathie zeigen, die Patientin beruhigen, Augenkontakt halten, sprechen die Patientin mit dem Namen an.

 

Mein Brief:

Herrn
Dr. med. M. Mustermann
Musterstraße 10
14469 Potsdam

Sehr geehrter Herr Kollege,

wir berichten Ihnen nachfolgend über Frau Müller (Monika Müller), geboren am 10.03.1943, die sich vom 16.06.23 bis 21.06.23 in unserer stationären Behandlung befand.

*Diagnose:

Narbenhernie

*Nebendiagnosen:

Myasthenie mit 28 Jahren

Depression seit 10 Jahren

Arterielle Hypertonie seit 3 Jahren

Noch andere… (Ich erinnere mich an andere leider nicht)

Zustand nach Appendektomie mit 7 Jahren

Zustand nach Cholezystektomie mit 28 Jahren

Zustand nach Sigmoidektomie vor 1 Jahr

*Anamnese:

Frau Müller stellte sich bei uns am 15.06 wegen seit 14 Tagen bestehender, stechender Schmerzen im Epigastrium. Die Schmerzintensität liege bei 7-8 von 10 auf der Schmerzskala. Die Patientin gab an, dass sie vor 14 Tagen stark erkältet sei und seitdem starke Hustenattacke habe. Zudem klagte sie über eine Beule im Epigastrium, die nicht wegdrückbar sei.

In Bezug auf die vegetative Anamnese war Folgendes auffällig: Harninkontinenz bei der Hustenattacken.

An Medikamenten nehme sie Kalymin 180 mg, Cymbalta 80 mg, Methotrexat (MTX) 1/Woche, am nächsten Tag Folsäure 1/Woche, Ramipril 5mg (½-0-½).

Es seien keine Allergien bei ihr bekannt.

Sie rauche Pfeife mit 28 Jahren und trinke 1 Glas Rotwein abends. Drogenkonsum wurde verneint.

In der Familienanamnese fanden sich Knieverletzung bei der Mutter und Diabetes mellitus 1. Typ bei der Oma. Der Vater sei im Weltkrieg gefallen.

Sie sei Rentnerin mit 28 Jahren, geschieden, habe keine Kinder. Sie bewege sich mit Rollauto und habe Pflegedienst zu Hause. (Früher war sie Handelskauffrau)

*Befunde:

Frau Müller, eine 80-jährige Patientin, war in schmerzbedingt reduziertem Allgemeinzustand und schlankem Ernährungszustand. (160cm, 60 Kilo) Zu Ort, Zeit, Person und Situation war sie orientiert.

Vitalparameter: RR 130/90 mmHg, HF 70/min, AF 17/min, Körpertemperatur 36,6°C, SpO2 96%

Haut und Schleimhäute: 3 Narben am Bauch

Pupillen: rund, isokor, prompte Reaktion auf Licht

Herz: Herztöne rein, keine Herzgeräusche

Lunge: unauffällig

Abdomen: weich, 3 Narben, eine Hernie und Druckschmerz im Epigastrium

Extremitäten: Muskelschwäche, Bewegungseinschränkungen

*Epikrise:

Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte durch die Einweisung des Hausarztes mit dem Verdacht auf eine Narbenhernie im Epigastrium. In Kombination zwischen der Anamnese und klinischen Befunden wurde die Diagnose bestätigt. Daraufhin wurde eine Operation als Notfallmaßnahme indiziert. Nach entsprechender Aufklärung und Vorbereitung wurde am 16.06 die Operation unter Vollnarkose durchgeführt. Zur Thromboseprophylaxe wurde Clexane gewichtsadaptiert verordnet. Der postoperative Verlauf gestaltete sich regelrecht und komplikationslos, deshalb konnte die Patientin entlassen werden.

*Medikation bei Entlassung:

Clexane (1-0-0)

Fortsetzung der Hausmedikation

*Therapievorschläge:

Wir entlassen die Patientin in deutlich gebessertem Allgemeinzustand in Ihre ambulante Betreuung. Zur Thromboseprophylaxe wurde Clexane gewichtsadaptiert verordnet. Wir bitten um Wundkontrolle und die Fäden können am 10. postoperativen Tag entfernt werden.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Prof. Dr. med. H. Mustermann (Chefarzt)

 

 

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    BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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