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FSP ZM Kiel Schleswig-Holstein 15.06.22

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Danke an den Doktor  für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Zahnmedizin in Kiel.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Oft taucht die Frage auf, was ich als BVFS Sachverständiger (für die Bewertung ausländischer Studienabschlüsse im Approbationsverfahren) für Sie tun kann.

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Fachsprachprüfung 15.06.2022 abgelegt und bestanden in Kiel

Erster Teil: Patientengespräch
Die Patientin Frau Klara Schmidt, 43 Jahre alt hat sich heute in unserer Praxis vorgestellt, um eine Zweitmeinung einzuholen. Sie klagt über seit 6 Wochen intermittierende Schmerzen in allen 4 Quadranten im Seitenzahnbereich. Die Schmerzen in UK seien pochend und die Schmerzintensität liege bei 7-8/10 auf der NRS. Die Schmerzen in OK seien eher stechend und die Schmerzintensität liege bei 4-5/10 auf der NRS. Als Auslöser nannte sie das Kauen. Die Einnahme von Ibuprofen lindere die Schmerzen. Sie würden nicht ausstrahlen. Die Patientin habe vor 6 Wochen ihren ZA besucht, aber sie sei nicht zufrieden mit der geplanten Behandlung.
An Vorerkrankungen leide sie an:
- Herzrythmusstörung (eingestellt mit Xarelto)
- Tuberkulose (vor 3 Monaten diagnostiziert, noch nicht abgeheilt, in Behandlung mit ATB)
- Chronische Sinusitis maxilaris (verursacht zusätzliche Schmerzen im den ganzen OK)
2019 sei eine Herzklappen OP durchgeführt worden (seitdem Schwein Bioklappe)
Außer Xarelto nehme die Patientin bei Bedarf Ibuprofen ein.
Allergien sind nicht bekannt.
Tabakkonsum, Alkoholkonsum und Drogenkonsum seien verneint worden.
Frau Schmidt ist bei der AOK versichert.
Ein OP der Patientin zeigt Folgendes:
HB:
- 47 koronale Radioopazität im Sinne einer Restauration. Deutliche nicht abgegrenzte apikale Aufhellung. Eine apikale Parodontitis ist zu vermuten. Eine Einzelzahnprojektion ist nötig.
- 17, 27, 37 sind Wurzelreste (Apikalbereich ohne pathologischen Befunde)
NB:
- 18, 48 koronale Radioopazitäten im Sinne von Restaurationen.
- 45 nicht vorhanden (Nachbarzähne 46 und 44 gesund)
- 38 ausgedehnte koronale Radioluzenz im Sinne einer kariösen Läsion. Horizontalen Knochenabbau bis zum mittleren Wurzeldrittel.
- 28 teilretiniert


Meine Verdachtsdiagnose:
apikale Parodontitis an 47 bzw. Wurzelreste 17, 27 und 37, Karies an 38, Schaltlücke zwischen 46 und 44.
Ich habe die Patientin die Ursache ihrer Beschwerden aufgeklärt (47 und WR und evtl 38) und verschiedene Therapiemöglichkeiten erläutert (aber zuerst anfangen mit 47, da möglicherweise die meisten Schmerzen verursacht)
- Rucksprache mit dem Hausarzt halten bzgl. ATB Abschirmung und INR Bestimmung vor Extraktionen und Tuberkulosezustand
- Extraktion der Wurzelreste 17, 27, 37 und des 38.
- 47 Wurzelkanalbehandlung ggf. WSR (wenn nicht erfolgreich, Extraktion + Brücke 46-48).
- Brücke 46-44 eingliedern (Kassenleistung Vollguss mit Verblendung an 44 vestibulär / Vollkeramikbrücke) oder Implantat in Regio 45 einsetzen + mit Krone versorgen
Die Patientin hat gefragt, was ist besser für die Brücke im 4. Quadranten (Vollguss oder Keramik, ich habe auch über Eigenanteil gesprochen). Ich habe sie aufgeklärt, dass heutzutage die mechanischen Eigenschaften der Keramiken viel besser sind und ist mehr bioverträglich und zahnfarben. Ich habe auch gesagt, dass seit die Nachbarzähne 46 und 44 gesund sind, würde ich eine Implantatversorgung bevorzugen. Ich habe sie auf die Notwendigkeit von regelmäßigen Kontrolltermine bei beiden Optionen aufmerksam gemacht. Ich habe auch über die Notwendigkeit einer ATB Prophylaxe vor chirugischen Eingriffen gesprochen, da sie Herzklappenersatz hat. Die Patientin war zufrieden mit meinen Antworten und hatte keine Fragen mehr.


Zweiter Teil:
Arztbrief + 5 kurze Fachbegriffe definieren. Die Zeit war eher knapp, ich habe den Brief nicht zu Ende geschrieben aber zumindest bis Therapieplan. Ich konnte in dieser Zeit nur 2 Fachbegriffe definieren, da ich keine Zeit mehr hatte. Begriffe: Alveole, Hemisektion, Kreuzbiss, Zahnschmelz, Aufklärungsgespräch.


Dritter Teil:
Arzt – Arzt Gespräch. Dieses Gespräch fand in einer sehr freundlichen Atmosphäre statt, es war ein fließendes Gespräch mit dem Zahnarzt (leider erinnere ich mich an seinen Namen nicht). Zuerst musste ich mündlich die 3 restliche Begriffe von Teil 2 definieren. Danach hat er nach Xarelto gefragt, welche anderen bekannten Blutgerinnunghemmer gibt es? (Marcumar), wie wirken diese Medikamente? (ich habe gesprochen über: Faktoren, was passiert in der Leber, welche Patienten nehme diese Medikamente ein). Dann INR, was ist es, wann sollte man ihn bestimmen, was mit dem HA besprechen (evtl. Hepartin Bridging als zusätzliche Maßnahme mit behandelnden HA besprechen). Dann habe ich nochmals über Keramik gesprochen (Zirkon), der 46 war etwas nach mesial geneigt, darüber was wir machen können, um ein Implantat in Regio 45 einzusetzen. (kurze KFO Korrektur der Neigung von 46 um Platz zu gewinnen). Wenn ich eine WSR an 47 mache, was ist zu beachten? Was soll ich der Patientin vor dem Eingriff erklären? (WS neben dem Verlauf von N. alveolaris inferior, evtl sensorische Störung Vincent symptom, und was passiert wenn der Nerv total durchtrennt ist? (geringere Möglichkeit, die Sensibilität zurückzugewinnen). Danach har er gefragt, wenn ich 27 extrahiere, was passiert mit 28? (teilretiniert, kein Antagonistkontakt möglich) 28 auch entfernen, was kann passieren? MAV, und was machen? Konservative behandlung vs chirurgische Behandlung mit Trapezenlappen und Periosschlitzung aufklären.


Das ist alles, woran ich mich erinnern kann.
Die Prüfer waren sehr zufrieden am Ende.
Ich war anfangs nervös, aber sie haben mich beruhigt =)

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