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FSP Medizin Münster NRW 28.1.21

Danke an Farid Ahmad Hamraz für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Oft taucht die Frage auf, was ich als Sachverständiger für Sie tun kann.

Hier die passenden Informationen. Einfach anklicken .....


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 Hallo.
Ich habe meine Prüfung am 28.01.2021in Münster abgelegt und Gott sei Dank bestanden.
Ich möchte gerne mit den Kollegen mein Fall mitteilen.
Das war meiner zweiten Versuch. Diese Gruppe hat mich sehr viel geholfen.
Danke allen Kollegen die haben hier in der Gruppe ihre Erfahrung geschrieben.

Herr X 49 Jahre alt Gewicht 85 kg, Größe: 185 cm Herr X ist ein 49-jähriger Patient, der sich bei uns wegen zwei und halb Woche plötzlich aufgetretener Nausea, Vomitus ( hier hat er gesagt : Ich habe gekotzt), diffuser krampfartiger Abdominalschmerzen ohne Ausstrahlung und noch bestehender wässrige Diarrhö vorgestellt hat.

Die Schmerzen seien auf eine Schmerzskala von 0 bis 10 als 7 beschrieben. Weiter fügt der Patient an, dass die Schmerzen nachlassen und wieder auftreten.
Als Begleitsymptom sei dem Patienten Fatigue aufgefallen. Auf Nachfrage wurden Blut im Stuhl,Reise ins Ausland, Kontakt mit einer infizierten Person mit ähnlicher Symptomatik verneint. Die Einnahme von MCP Tropfen und Immodium akut habe ihm nicht geholfen Vegetative Anamnese sei unauffällig bis o.g. Symptome, Durchschlafstörungen wegen Stress in dieser Zeit ( seine Geschäft ist zu) und ungewollte Gewichtsabnahme von 2 kg in letzter zwei und halb Woche.
Der Patient leide an folgenden Vorerkrankungen: Arrhythmie ( sei beim Hausarzt festgestellt, zufällig ) Ekzem im Inguinalbereich ( Der Patient habe gesagt ich habe etwas in Leiste, es ist gerötet und juckt). Skoliose ( Wirbelsäulenverkrümmung hat der Patient gesagt), im jugendlichen Alter diagnostiziert, deswegen habe er Gehebehinderung. Z.n. Herpes Zoster vor 2 Jahren ( Gürtelrose im Rücken und Brust rechts). Z.n. Meningitis ( Hirnhautentzündung) vor 15 Jahren Z.n. Mandibulafraktur rechts wegen eines Fahrradunfalls, konservativ behandelt. Frühere Operationen wurden verneint. Im Bezug auf Medikation nehme der Patient folgende Medikamente ein: Beloc - Zok 95 mg 1-0-0 MCP Tropfen Imodium akut Eine Salbe für Ekzem ( ich kann mich nicht erinnern an die Name) Johanniskraut tbl in letzter 3 Monaten wegen Durchschlafstörungen. Bei dem Patienten sei eine Nüsse Unverträglichkeit (äußert sich mit Brennen in der Zunge und Ödem) und und Allergie gegen Kontrastmittel bekannt, die äußert sich mit Dyspnoe, Urtikaria und Pruritus. ( Hier hat er gesagt ich habe CT vor einige Jahren wegen Kopfschmerzen durchgeführt und dann habe ich Luftnot bekommen und Quaddel und hat gejuckt an ganzem Körper. Ich habe gefragt habe er jetzt Kopfschmerzen und für die CT Befund - o.B war es) Herr X sei ex- Raucher, habe mit Rauchen vor 5 Jahren aufgehört. Damals habe er 1/2 Schachtel jeden Tag von seine 16 LJ geraucht. Alkoholkonsum- trinke jedes Abend 1-2 Flasche Bier ( 0,5 l) Familienanamnese Der Vater sei an Ösophagusvarizen Ruptur gestorben ( Hier habe er gesagt er hatte Krampfadern in Speiseröhre die haben geplatzt). Die Mutter sei vor wegen Ius als Folge eine Cholelythiasis operiert worden (Er hat gesagt, bei sie war das ganz komisch, sie hatte etwas so Darmverschluss wegen Gallensteine). Keine Geschwister. Er habe eine Tochter mit zweite Ehefrau die sei 9 Jahren alt und habe Down-Syndrom. Sozialanamnese Verheiratet ( zweites Ehe), habe seine eigene Geschäft für Textilreinigung. Habe viel Stress wegen seien Geschäft und Töchter die sei Pflegebedürftig.


Die anamnestischen Angaben deuten ehesten auf ein Gastroenteritis hin. Differentialdiagnostisch kommen chronische Entzündliche Darmkrankheit, Divertikulitis, Reiz- Darm Syndrom in Betracht. Diagnostische Maßnahmen Körperliche Untersuchung ( Abdomen. Auskultation, Palpation) BB, CRP, elektrolyte Stuhlkultur ggf. Koloskopie, ÖGD Th : nach der Ergebnis des Stuhlkultur, Flüssigkeit Aufklärung : ÖGD, der Patient habe gefragt kann er etwas für beruhigen bekommen und für Risiken.


Fachbegriffe :

Ligamentum, suprapubischer Katheter, Ligamentum, Tendovaginitis, disseminiert, Panzytopenie, Radius, Koronarsklerose.
An andere kann ich mich nicht erinnern. 
Der Patient habe gefragt im ersten Teil hat er Tumor. Ich habe gesagt da ich kann das nicht jetzt 100 % ausschließen. Dann der anderer Prüfer hat mir gefragt was ist meine Vermutung und ich habe Gesagt entzündliche Ursache und dann sollte ich das wieder zu dem Patienten erklären. Was war die wichtigste, die haben gesagt da ich habe alles gut verstanden was hat der Patient erzählt und waren wirklich zufrieden. Es ist die wichtigste Sache alles zu verstehen und wenn du verstehst nicht wieder fragen.

Die Prüfer waren ganz entspannt und nett.
Ich möchte mich besonders bedanken zu meine Lehrerin Steffanie Mittnacht, die hat mich wirklich sehr viel geholfen. Mit ihr habe ich allgemein Deutsch gelernt und die Prüfung vorbereitet. Die Zeit ist knapp, ich habe auch geübt mit der Stoppuhr einen Arztbrief für 20 Minuten zu schreiben.
Vielen Erfolg euch.

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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

      Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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