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KP Elblandklinikum Meißen Sachsen März 2019

Seltener Bericht aus Sachsen Elblandklinikum Meißen
Prüfungsteam:
ChA Patzschke (innere), OA König (Chirurgie/Unfall), ChA Sebastian (Änesthesie)
Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.

Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben.
Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.

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Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Die vorliegenden Protokolle finden Sie in der Datenbank.

Suche nach Protokollen und Prüfern

Protokollsuche Prüfungsorte und Prüfer
Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.
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Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.

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Zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
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KP Medizin bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Sachsen


Elblandklinikum Meißen
Prüfungsteam:
ChA Patzschke (innere), OA König (Chirurgie/Unfall), ChA Sebastian (Änesthesie)

Die Prüfern waren sehr sehr nett, man füllt sich relativ beruhigt.
Man darf kleine Fehler machen oder etwas vergessen.


Teil 1.
Dr Sebastian hat uns in 2 Gruppen verteilt. Eine Gruppe auf die innere Station für den praktischen Teil und die zweite Gruppe auf die Unfallchirurgische.

Man soll die Patienten aufsuchen, untersuchen und alles notieren. Man darf am Ende die Unterlagen den Patienten anschauen (also durchgeführte Untersuchungen, Labor, alte Briefe etc..)
Am Ende (wann du fertig bist) kannst du wieder aufs Zimmer gehen und den Arztbrief schreiben.

"Zuerst fängt man mit dem praktischer Teil an.
Ich habe eine Patientin mit VHF gehabt.
Sie wurde im Krankenhaus aufgrund von thorakale Schmerzen mit Ausstrahlung im linken Schulter eingeliefert (war kein Herzinfarkt), und Hypertensiv entgleist.

Körperliche Untersuchung, Anamnese, Verlauf, etc.
Man darf die alte Befunde der Patientin anschauen und muss man am Ende einen Arztbrief vorbereiten"

Pause ca. 1 Stunde.


Teil 2:
mündliche Prüfung:

ChA Patzschke (innere):
Patientin Vorstellung (kurz) und von dem Fall hat er dann angefangen.
Hypertonie (Einteilung, wann muss man Hypertonie behandeln? z.B bei DM ist man eher zurückhaltend?
Oder z.B bei Gefäßerkrankungen?) Also man muss die Nebenerkrankungen auch "im Kopf halten" und darüber bisschen reden.

Hypertonie Ursachen primär vs. Sekundär, bei wem wird man an sekundären Ursachen denken?
Harnsediment? Was sieht man?
Dann hat er ein Bild gezeigt - Röntgen HSM (Elektroden zeigen, Klappenprothese und Drahtcerclagen)


OA König (Chirurgie/Unfall):
Der ha einen Fall vorgestellt. Alte Frau Zuhause gestürzt und über die NFA gekommen. Sie klagte über Schmerzen im Bereich der Hüfte, wie gehen Sie vor?
Muss man alles erzählen (Anamnese, Medis Blutverdünner?, GCS? Röntgen). Muss man die Fraktur operativ versorgen? Kann die Versorgung Warten? Oder muss sie schnell sein?
Die Zeichen für eine OS Fraktur?
Der hat ein Bild von einer Pertrochanter Fraktur gezeigt und fragt wo ich die Fraktur siehe, dann gefragt wo eine mediale und lateralen Trochanter Fraktur sich lokalisieren.
Die Knochen im Becken? Also Namen und z.B wenn die Patientin Schmerzen auf d. andere Seite hat? Was kann das sein? z.B Beckenfraktur? Welche Formen gibt es? (Ring und Rand) und wo sieht man das? (auf das Bild)
Dann hat er ein Bild von einer Unterarm Fraktur gezeigt, hat gefragt ob es Auffälligkeiten im Bild gibt.


ChA Sebastian (Änesthesie):
WHO Schemrzstufe. Hat über die Schmerzskala gefragt.
Warum Kombinieren wir nicht Opoide und Opoide?
Beispiele und die Nebenwirkungen von alles (Opoide und nicht Opoid).
Wichtige N.W von Opoide? Obstipation, und was soll man damit einsetzen? Movicol, wie wirkt es?
Gibt es andere Medis die man für Schmerzen Therapie verwenden kann? z.B Cortison und Antidep (Nebenwirkungen).
Reanimation.


Viel Glück und Erfolg an alle!

Extrem hohe Durchfallquote

Zum Schluss eine Feststellung von mir


Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für "hohe Durchfallquoten" bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW -->  Klicken

Auf meiner Seite www.approbation-ohne-kenntnisprüfung finden Sie die aktellen Durchfallquoten von Münster.


Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

"Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden"

Quelle: LPA Düsseldorf

Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann "am Boden zerstört" mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines "sprachlichen Defizits" weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
Liebe Doktoren,
ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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