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FSP München 27.3.2018

Bericht über eine erfolgreich abgelegte FSP Fachsprachprüfung Medizin in München bei der es eine extrem hohe Durchfallquote gab.
Danke an den Doktor für die Details.

Prüfungsberichte und Protokolle --> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

Die Suche ist ganz einfach

Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte auf   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

 

FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München.
Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München

Leute !!! Ich habe heute in München die FSP bestanden ! Aber ich kann es noch nicht glauben ! War extrem schwierig !! ... niemand , aber "Niemand" in meiner Liste von 13 Personen ausser mir, hat mit meinen Prüfern bestanden.


Am Anfang ich habe gesagt das ich hier in MÜnchen Deutsch gelernt habe , aber ich habe gesagt bis zu B2 ( Falsch !!! ) Die Prüferin sagte ... Mmmmm um diese Prüfung zu bestehen brauche Sie C1 🤔..
Es ist besser zu sagen dass wir schon C1 haben


Mein Fall war Cholelithiasis, die Anamnese war leicht , die Frau hat sehr langsam gesprochen und deutlich aber:
- sie hat eine Pollenallergie auf komischen Pollen , ich habe das nicht verstanden , so ich habe " Pollenallergie " geschrieben , dann sie hatte auch eine extrauteringravidität , aber sie sagte etwas dass ich nie gehört habe !!! .... ( ich kenne EKTOPE Gravidität aber sie sagte etwas anders 😰Schwanger..etwas??? ) , so ich dachte dass es eine Kaiserschnitt war . aber das war falsch , sie sagte : Eileiterschwangerschaft

Ich habe auch nicht nach dem Geburts Datum gefragt , ich finde die Nummern sehr schwierig um zu verstehen

Ich habe auch nicht nach der Regelblutung oder Schwangerschaft gefragt ( sie war 58 )


2 Teil :
es gab 2 Seiten , ja 2 Seiten !!!!! In der zweite Seite müssen wir der Verdacht , und die differenziale Diagnosen schreiben , aber ich habe nichts ( NICHTs ) geschrieben in der 2te Seite, ich wollte gerne alles was ich schon geschrieben habe wiederholen


3teil :
OMG !!!!! 😱😰😰😭

Der Prüfer war Chirurgen, ich musste erklären was war :
- ERCP
- Cholezystectomie
- Laparoskopie
- Entzündung Parameter , was ist die Unterschied zwischen BSG und CRP , was bedeutet BSG ? Ich habe Erythrosedimentation gesagt , aber ich hatte keine Ahnung ,
- welche ( BSG oder CRP ) ja WELCHE geht schneller hoch ( WTF !!!! Ich habe gesagt BSG , aber keine Ahnung )
- Peritonitis Anzeichen , ich habe vergessen " Abwehrspannung " ich habe gesagt , das Abdomen wäre hart , und spannend , dann loslassschmerzen , Blumberg und die anderen Anzeichen ...

- Welche sind die Cholestase Parameter -Diagnose dass man überhaupt nicht vergessen muss: MI ! Und was würde ich im EKG beurteilen , Hinterwandinfarkt
- Abdomen Sonographie , ja ! Ich habe gesagt : ECHO reiche Signal mit dorsalen Schatten
- Endosonographie , wie würde ich es erklären
- was würden wir in einem Urintests suchen , schnell
- Ich habe hierbei (allein) gesagt dass ich sollte fragen über WAS genau hat sie gegessen, ob etwas fettig war. (Ich habe nur gefragt ob sie etwas besonderes gegessen )
- Sie haben mich gefragt , ob die Patientin wie ein typischer Patient mit Cholezystitis aussieht , ich habe NEIN gesagt , sie hat nicht Übergewicht , hat nicht besonderes gegessen war Frau und ich habe gesagt dass ein Mann mit Metabolischen Syndrom typisch wäre ( guys .. In Argentinien wir nennen das " chamullo " wenn wir nicht die Antwort wissen , trotz sprechen wir 😎)
- was ist ein Metabolisches Syndrom ! Ich wusste das auswendig , ich habe alles gesagt , auch die CM von Abdomen Umfang !


Die drittel Teil war EINFACH eine Medizinische Prüfung


ich wusste nicht/ hab vergessen und habe meine Worten benutzen , "improvisierende Gespräch "
- Abwehrspannung
- was bedeutet : BSG
- wie könnte man eine Laparpskopie beschreiben
- die Extrauteringravidität



Ich hab c.a 4 Monaten jeden Tag gelernt! Ich hab nur B2 und meine Medizinische Kenntnissen nach 7 Jahren in Herzchirugie waren "0"    
Am Ende , war lustig , weil sie haben mir gesagt dass ich bestanden habe aber ich konnte es nicht glauben !
Ich habe " ECHT ?!" Gesagt so laut !


 

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei ist eigentlich genau geregelt:


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

 

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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