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KP Marburg 23.3.2018

KP Medizin bestanden


Bericht über die erfolgreiche Wiederholung einer  Kennnisprüfung Medizin in Marburg mit

Pr. Joachim Bargon Innere Medizin, Dr. Christoph Oberwittler Neurologie, PD Dr. Farzin Adili

Detaillierter Bericht. Danke an die Ärztin und Glückwunsch zur Prüfung.

So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

Die Suche ist ganz einfach

Ich habe ein kurzes Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte  -->   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

 

KP Medizin bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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Protokoll einer Kenntnisprüfung Marburg / Hessen 23.3.2018

Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Marburg


Prüfer :
Pr. Joachim Bargon Innere Medizin,
Dr. Christoph Oberwittler
Neurologie, PD Dr. Farzin Adili


Insgesamt:
anstregend, viele Fragen die nicht unbedingt kompliziert sind aber muss mann viel erzählt.
Gott sei Dank endlich im zweiten Versuch bestanden !...


Praktische Teil:

Die Patientin war sehr labile und verliert Zeit.


Patientin mit seit 3 Tagen zunehmende Nackenschmerzen mit rechtem Schulter Austrahlung, ausgeprägt bei der Bewegung. Irgendwelche vegetative Symptome inkl. Fieber , Sehstörung wurden verneint. Keine Vorerkrankung, Allergie seien bekannt.
Sie nimmt paracetamol bei Bedarf für Kopfschmerzen. Blande Familienanamnese.
Die Patientin trinkt Wein 1 Glas gelegentlich, raucht nicht und hat auch nie geraucht.
Sie arbeitet als Bürokraft, benutzt viel Computer. Sie ist verheiratet ohne Kinder.


Diagnose:
Zervikale Radikulopathie c3/c4 DD Zervikalgie berufsbedingt

Therapie:
Physiotherapie( KG,Massage),
ggf. Akupunktur,
Schmerztherapie: Ibuprofen unter Pantoprazol.
Wiedervorstellung falls es nicht besser geht.


Mündliche Prüfung

Pr. Bargon

1- Patient 60 Jahre mit akuten Thoraxschmerzen seit einigen Stunden, er ist kreislaufstabil, keine Dyspnoe. Was machen Sie?--> Monitoring, Blutentnahme(Herzenzyme nicht vergessen) , EKG, Anamnese. Dann zeigt er mir EKG zu befunden---> STEMI Vordervand. Wie gehen Sie weiter?---> Notfallmäßig Kornarangiographie ggf. Stent. Intensive Station, Oberarzt und Herzkatheterlabor Bescheid geben. 1Tag nach der Koro, fühlt er sich wohl und er wird entlassen. Entlassungsmedikation und Prophylaxe?---> Sport, Aufklärung über Antikoagulation, Autofahrt verbot für mind. 1Monat , Risikofaktoren vermeiden(Tabac, Alkohol...). ASS, Clopidogrel/Ticagrelor, Statine, ß-Bloker, ACE-Hemmer.

2- Patient 65 Jahre mit mikrozytäre Anämie. Wie gehen Sie weiter?--->Rektale Untersuchung inkl. Hämocult, Eisen und Ferritin. Eisen und Ferritin sind niedrig, Hämoccult unklar. --->ÖGD. ÖGD ist unauffällig. Aufgrund des Alters mache ich eine Koloskopie z.A KolorektalCA. Sehr gut!

3- Mann 40Jahr, ist aus Russland seit 3Monaten gekommen. Hämoptysie, was machen Sie?---> Anamnese. Husten mit ab und zu Auswurf seit einige Zeit ( er weißt nicht mehr wie lange ungefähr, er hat nicht darauf geachtet). Kein richtiges Fieber, Gewichtsabnahme von 5Kg in 1Monat. Was machen Sie?---> Rö-Thorax 2Ebenen. Es zeigt mir das Bild zu beurteilen. Es gab im Mitellapen bds Kaverne. Wie gehen Sie weiter?---> Isolation, Sputum, sofort beginn der antituberkuleuse Therapie, an das Gesundheitsamt melden(Meldepflicht erkrankung!). Was muss man in Sputum sehen?---> Mikroarganism bzw. Mykobakterie, Wasser, mehr weiß ich nicht. Wir wird es gemacht? Koloration nach Ziel-Neelsen. Was wird identifiziert?---> säurefeste Stäbchen. Ok, wie therapieren Sie?---> Therapie erzählt von A bis Z. Funktionniert immer die Therapie?---> Nein, es gibt alternative Medikamente falls es nicht funktionnert. Was ist typisch beim ihm, er kommt aus Russland: ich wusste nicht. Russland= multiresistanz bei der Therapie von TBC.


Dr. Oberwittler Neurologie

  • Patient hat plötzlich Visus fast 10min verloren, RR180/100mmHg. Wie nennt mann das?-àAmaurosis fugax. Ätiologie?-->Verschluss A/V . Retinien duch Verschluss Carotis int. Ätiologie?-à TIA/Apoplex. Wie gehen Sie weiter vor? Monitor, Blutentnahme, cCT nativ. cCT ist normal, was machen Sie? Stroke Unit, Statine,ASS.FKDS, LZ-EKG, LZ-RR im Verlauf. Behandeln Sie nicht die RR-Werte? à Warum? Es ist auch physiologisch beim Apoplex.
  • Zeigen Sie mir C6 Dermatom-à außen, lateral unterarm bis Daume. Bei einer Läsion was erwarten Sie?-àArmbeugung geschwäscht
  • Ein Patient J1 Post-op liegt auf der chirurgische Station. Plötzlich Unruhe, Agressivität, unkoordinierte Fragen, Beinschmerzen. Wie nennt mann daß?-à I habe viele Dinge gesagt aber was nicht korrekt. Es ist ein Syndromà Es heißt delirant Syndrom, was ist die Ursache?-->Nichts. Entzug: Alkohol,Drugs, irgendwas. Zu Hause hat er wahrscheinlich was(Alkohol, Drugs, Zigarette…), und im Krankenhaus nicht mehr.
  • Noch mehr Fragen, die ich mir nicht mehr erinnern

 


PD Dr. Farzin Adili

Warum RR bei beiden Arme messen?
-->Z.a RR-Differenz,
Mögliche Ätiologie?
-àSubclavian Syndrom( alles darüber als Fragen)

Ein Mann nach Verkehrsunfall hat Schmerzen im re. Oberschenkel.
Was machen Sie?
-à Untersuchung (PDMS),
Röntgen re.
Oberschenkel und Hüfte.
Rö= Femurschaftfraktur.
Wie gehen Sie weiter?
-à Op.
Was sind die sichere Zeichnen einer Fraktur?

Mann mit akute Thoraxschmerzen mit Nacken- und Rückenausstrahlung.
Diagnose?
-->Aortendissektion.
Definition,
Physiopathologie,
Therapie


Er hat auch andere Fragen über Physiopathologie ich weiß nicht mehr.

 

Extrem hohe Durchfallquote

Zum Schluss eine Feststellung von mir


Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für "hohe Durchfallquoten" bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

"Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden"

Quelle: LPA Düsseldorf

Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann "am Boden zerstört" mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines "sprachlichen Defizits" weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
Liebe Doktoren,
ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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