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KP Heidelberg 21.2.2018

KP Medizin bestanden

Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin im Universitätsklinikum Heidelberg.
Fächer: innere Medizin / Chirurgie / Notfallmedizin
Detaillierter Bericht. Danke an den Doktor und Glückwunsch zur Prüfung.

So einfach finden Sie weitere Prüfungsberichte und Protokolle

Die Suche ist ganz einfach

Ich habe ein kurzes Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte  -->   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

 

KP Medizin bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin


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Protokoll einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Heidelberg Februar 2018

Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in Heidelberg


20 Minuten vor der Prüfung bekommt man von der Sekretärin die Aufgabe


Teil 1 ( Anamnese und körperliche Untersuchung ca. 30 Minuten )


Eine 25 jährige Patientin hat sich wegen seit 3 Monaten zunehmende Herzrasen und Schwitzen vorgestelt ,
außerdem klagte sie über Gewichtverlusst von ca.9 kg in der letzten 3 Monate , obwohl der Appetit gut ist .
Sie hat auch Diarrhoe und Schlaffstörungen .
An Vorerkrankungen leide sie an Osteöporose und dagegen nehme sie Kalzium und Vitamin D regelmäßig ein.
Sonst war die Anamnese unauffällig

Die körperliche Untersuchung war unauffällig bis auf einen Druckschmerz im Bereich der Schilddrüse und Unterbauch rechts.


Teil 2 ( Einen Arztbrief schreiben ca. 1 Stunde )


Teil 3 ( Patientin Vorstellung und praktische Prüfung 20 Minuten )


Zunächst hebe ich den Fall vorgestellt und dann hat der Chirurg nach Lanzschmerzpunkt , McBurney-Punkt und Rovsingzeichen ( Appendizitiszeichen )gefragt , ich sollte sie vormachen.
Danach hat der internist einige Fragen gestellt: DD von Gwichverlusst in solche junge Patientin " er wollte Typ1 DM , Anorexia nervosa und hämatologische Tumoren hören" und DD von Druckschmerzen an der Schulddrüse " er wollte Thyreoditis de Quervain und bakterielle Thyreoditis" und ich sollte SD Untersuchung vormachen .
Notfallmedizin hat nach Orientierung gefragt ( ich sollte die Patientin nach Ort, Zeit und Person fragen)


Man hat Zwei Stunden Pause zwichen Teil 3 und mündliche Prüfung


Teil 4 mündliche Prüfung


Chirurgie:
1- ein junger patient stellte sich mit plötzlichen aufgetretenen Fußschmerzen rechts vor.
wie gehen Sie vor ?
der patient ist raucher und hat VHF,
akute periphere arteriellen ischämie " embolisch " ,
therapie insbesondere dosis von Heparin ,
anatomie von a.femiralis.

2- grad 2. ofene Unterschenkelfraktur
( er wollte antibiotische Therapie und überprüfung der Tetanusimpfung )

3- akute Maßnahmen der Verbernnung
4- etwas Gasvergiftung ( die Fragen habe ich vergessen )

Innere Medizin:
1- 18 jahrige Patientin stellte sich mit Brustschmerzen und krebeln in den Hände.
Woran denken Sie? " Hyperventillation "
er fragte nach DD von Brustschmerzen im diesen alter "v.a. ACS ins besondere bei Kokain abusus/ Vaskulitidin / familiäre Hypercholesteäimie" ,
er zeigte mir einer BGA von resparotischen Alkalose ,
therapie von Hyperventillation)

2- 60 jährige Patientin stellte sich mit rezidieverende Erbrechen und krebbeln im rechten Hand.
Welche Differenzialdiagnose haben Sie?
Er wollte Myokardinfarkt hören dann zeigte er mir ein EKG BIild von einem Hinterwandinfarkt ,
er fragte nach der Therapie von MI .

Notfallmedizin :
Sie fragte nach der Reanimation ( alles , sie hat mir EKG einer Asystolie gezeigt ),
Hypoglykämie( therapie ,insb. Dosis ),
postoperative Fieber ( Ursachen ) und
Blutkultur ( praktische Schritte v.a disinfizieren)


Ca 2 Minuten nach der Prüfung haben sie mir mitgeteilt, dass ich die Prüfung bestanden habe.
Und dazu haben sie mir gratuliert.


Leider habe ich einige Fragen vergessen, aber die wichtigste Fragen habe ich schon genannt.
Die Prüfer waren sehr nett und freundlich.


Ich habe mich auf diese Prüfung von Bücher
140 Fall Chirurgie,
Frage und Antwort Chirurgie,
50 Fall Chirurgie und Innere ,
Endspurt und Last Minute Pharmakologie vorbereitet,
aber ich empfehle euch nur oder mehr auf 50 Fall Bücher zu konzentrieren.


Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg

 

Extrem hohe Durchfallquote

Zum Schluss eine Feststellung von mir


Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für "hohe Durchfallquoten" bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

"Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden"

Quelle: LPA Düsseldorf

Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann "am Boden zerstört" mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines "sprachlichen Defizits" weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
Liebe Doktoren,
ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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