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FSP Medizin Halle Sachsen-Anhalt 18.6.20 Quote 3/8

Katastrophale Durchfallquote bei einer FSP in Halle Sachsen-Anhalt. 5 von 8 Ärzten fallen durch.
Danke an den Doktor für diesen detaillierten Bericht.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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Mein Fall war Pneumonie.

Vor dem Beginn der Prüfung kriegt man ein Blatt, wo schon die Namen der Patientin, Beschwerden und Diagnose mit einem Verfahren zur Aufklärung stehen.
Man hat 10 Min alles ganz in Ruhe durchzulesen und bearbeiten.
Die Komission war sehr objektiv, freundlich.


Christina Schwalbe am 11.08.1980 geboren. Sie wohnt in Halle.

68 kg schwer, 168 groß, nicht Raucherin, aktuelle Körpertemperatur 39,3C.

Frau Christina Schwalbe ist eine 29-Jährige Patientin, die sich wegen seit 5 Tagen persistierender akuter produktiver Tussis mit purulentem Sputum (die P. hat gesagt gelblichem Auswurf), sowie auch Pyrexie (39,3C gestern zu Hause gemessen und auch heute von der Krankenschwester), Asthenie in unserer Notaufnahme vorstellte. Die P. wurde von der Hausärztin Fr.Dr. Lohfeld übergewiesen. (Ich habe nach den Namen um das Wiederholung gefragt). Zusätzlich berichtete die P., dass sie inspiratorische Schmerzen und auch Schmerzen beim Atmen ohne Ausstrahlung und Febris Undularis habe. Zu Hause hatte sie keine Medikamente eingenommen. Des Weiteren gab sie an, dass sie auch belastungsabhängige Dyspnoe seit gestern habe. Die Beschwerden und AZ hätten sich im Verlauf verschlimmert. Die Fragen nach Kontakt mit kranken Leuten, Nausea, Vertigo, Palpitation wurden verneint.
B-Symptomatik sei bis o.g. Beschwerden unauffällig. Das Gewicht der P. ist immer ständig.

V.a. sei unauffällig bis auf Asomnie gestern (wegen der Schüttelfrost)
G.a. sie habe gerade Menstruation. Sie hatte keine Problemen dabei. Die potentielle Gravidität wurde verneint.
V.E. Hypothyreose seit 4J., CMV- Meningitis 2011 (sie hat selbst erzählt, dass sie irgendwelche Entzündung des Hirns hatte und deswegen in stationärer Behandlung gewesen sei, aber was genau hat sie, konnte sie nicht sagen, später nach dem Gespräch habe ich alte Akte bekommen, wo alles wurde geschrieben, dass sie CMV-Meningitis hatte), OSG-Fraktur links.
V.O. Osteosynthese wegen der OSG-Fraktur im 2012. Sie hatte keine Komplikationen währen der OP.
Sie nehme regelmäßig L-Thyroxin 100 1-0-0 (1 Stunde vor dem Frühstuck), Pille seit 12 J. 1-0-0 ein. (Die P. hat mir ihren Medikationsplan selbst gegeben)
Bei der P. sei Allergie gegen Katzenhaare bekannt. Sie äußert sich als Pruritus und Dyspnoe). Gegen Medikamente hatte sie keine Allergien.
Sie sei komplett geimpft. Sie sei nie im Ausland gewesen.
Sie sei nicht Raucherin. Sie habe vor 2 Jahren aufgehört, aber früher habe sie gegen 4 Monaten 10-12 Z. täglich geraucht.
F.a. bei M. Herzinfarkt vor 4M.
bei V. ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). (Ich habe zuerst nicht verstanden und ich habe nachgefragt, was das bedeutet, sie hat gesagt, dass sie es nicht weiß)
Krebsfälle in der Familie wurden verneint.
S.a. sie sei Versicherungsangestellterin. Sie habe einen Freund. Und miete eine Wohnung. Sie habe keine Haustiere. Sie habe viel Stress auf der Arbeit in der letzen Zeit gehabt.
(Ich habe gesagt, falls sie eine Unterstützung braucht, kann sie immer sich an uns anwenden, und wir haben Mitarbeitern, die sich um sie kümmern können)

Am Ende habe ich sie gefragt, ob sie fragen hat? Sie hat gesagt was habe ich vor? Wie lange muss sie im Krankenhaus bleiben? Ich habe auf alle Fragen geantwortet und musste ihr über Röntgen Thorax erkären.

Ich habe alles ausführlich erklärt, deswegen hat sie keine Fragen gestellt. Sie hat nur gesagt, dass sie kann nicht Blut abnehmen lassen, weil sie Angst davor hat. Das habe ich alles aufgeklärt.


Teil 2
Man muss in 5 Minuten ein Anforderungsschein für Rö-Thorax ausfüllen.
Man muss 15 Begriffen auf Deutsch übersetzen (alle Begriffe waren leicht. Nur Kontraktion wusste ich nicht. Aber ich habe Muskelanspannung geschrieben)


Teil 3
Man muss in 10 Min. die alte Akte durchlesen und auf 3 Fragen antworten.
Da waren die Befunde von Rö-Thorax (da steht dass die P. fleckige Verschattung links und noch etwas hatte, jetzt erinnere ich mich nicht) Noch die Befunde der Sonographie von Schilddrüse (da steht dass die P. ein Hashimoto-Thyreoditis habe aber ohne Knoten)

Es war auch ein Anruf vom Labor. (Herr Manfred Siegl Na 139, K 4,0)
Es wurde ein Videofilm gezeigt.
Dann bittet Herr Dr. Müller, dass wir die Antibiosetherapie fortsetzen müssen, Heparineinspritzen, Physio und Atemgymnastik fortfahren). Und er sagte, dass wir können die P. entlassen, wenn der Zustand verbessern wird.
Der Film dauert 50 Sek. Man darf 2 mal anschauen.

Man muss in 15 Min. ein Brief schreiben.
Da muss man alles zusammenfassen inkls. Die Akte, Befunde.


Teil 4
Man muss über die P. berichten. Es wurde die Fragen bezüglich Telefonanruf, Film, alte Akte gestellt.


Anmerkung W. Gerner:
Diese FSP hatte schon fast das Niveau einer KP Kenntnisprüfung.
In einer Gruppe ging es um HWI. Hier sind alle 4 Prüflinge durchgefallen.

Es soll auf die Sprache ankommen und medizinische Kenntnisse dürfen nicht hinterfragt oder ausschlaggebend dür das Bestehen sein.

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- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
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BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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Aktuelle Beiträge

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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