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FSP Medizin Hamburg 5.5.2020

Danke an den Doktor für diesen Bericht und die Vorbereitungsdetails einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin auf dem Niveau einer KP Kenntnisprüfung.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
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Hier beschreibe ich Ihnen in einem kleinen Film auf YOUTUBE, wie Sie nach Protokollen suchen können. Wenn Ihnen der Beitrag gefällt, würde ich mich über ein LIKE bei YOUTUBE sehr freuen.

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Fachsprachpüfung Hamburg bestanden.
Fall : Pankreaskarzinom

 


Glücklicherweise habe ich die Prüfung bestanden. Es war nicht leicht, und ich war ziemlich nervös. Der beste Rat ist, versuchen Sie, alle Fragen vorzubereiten, die während der Anamnese gestellt werden können, und die Antworten zu improvisieren. Bereiten Sie zu Hause vor, wie die Antworten vorausgesagt werden können, so dass Sie die Lücken einfach auffüllen können, wenn Sie alles dokumentieren. Versuchen Sie, ein leeres Ausfüllpapier im Gehirn zu haben, damit Sie die Zeit, die Sie haben, um alles zu Ende zu schreiben, besser bewältigen können.

Prüfung:

Die Prüfung wurde mit 3 Ärzten durchgeführt. Einer von ihnen spielte den Patienten, ein anderer als Chefarzt und der andere war nur dabei.
Die Prüfung begann mit der Anamnese. Die Patientin hatte innerhalb von 4-6 Wochen 8 kg abgenommen und war im Urlaub.
Beklagte sich über Juckreiz. Ein Freund von ihm sagte, er habe gelbe Augen.

Ich sagte ihm, es könnte etwas mit der Leber sein. Er fragte, was?
Ich musste ihm die Möglichkeiten erklären.

Er sagte, er dachte, er bekommt einfach nur eine Tablette und alles wäre wieder gut, aber ich erklärte ihm dass es etwas Gravierenderes sein könnte.
Er hatte Angst, also musste ich Einfühlungsvermögen zeigen.

Ich sagte, dass wir einen Ultraschall machen sollten, und er fragte, was das sei, also musste ich ihm ein Ultraschall aufklären.
Ich fragte all die normalen Sachen, wie Vegetativeanamnese, Medikamentanamnese, Allergien, Unverträglichkeiten, Impfstatus. Sozialanamnese und Familienanamnese: seine Eltern starben an Krebs.

Nichts war zu sehr aus dem heraus, was wir im Forum sehen können.


Dann wurde ich in einen anderen Raum geleitet, wo ich ein Papier mit allen Informationen aus der Anamnese ausfüllen musste.
Es war nicht auf einem Computer. Es war ein Papier, in das ich alles eintragen sollte und einen kurzen Arztbrief schreiben musste.
Die Zeit verging sehr schnell, und einer der Ärzte holte mich ab.


Arzt- Arzt Gespräch

Dann ging ich zurück in den Raum, in dem ich die Chefvisite begann.

Ich begann, den Patienten und seine Beschwerden vorzustellen, und der Chefarzt sagte, dass das Egebniss vom Ultraschall schon da sei und die Leber in Ordnung sei.
Was könnte es sonst sein? Gallenblase? Ja, wir können sehen, dass das alles normal ist. Was könnte es sonst sein? Die Bauchspeicheldrüse. Pankreas. Ja.

Was sind die Arten von Ikterus?
Wie könnte die Differentialdiagnose lauten? Prankreaskarzinom
Was würden Sie als nächstes tun? CT.
zur Untersuchung auf Metastasen. Ok. Dann erklären Sie es der Patientin: CT-Aufklärung.

Dann fragt der Patient in der Mitte. Ist es das mit diesem Geräusch... Und ich sagte: Nein, das ist das MRT.
Dann war da noch etwas mit der Insulinbehandlung vor der Operation, bei der ich mir nicht sicher war.


Fachbegriffe:
Ich habe einen Zettel mit den Fachbegriffen bekommen und hatte etwa 10 Minuten Zeit, ihn aufzufüllen:

  • Hyperkapnie
  • Epistaxis
  • Amaurosis fugax (Ich hatte keine Ahnung) NEU!!!
  • Singultus (ich habe es mit etwas anderem verwechselt)

Die anderen waren alle einfach.
Ich habe 2 falsch geschrieben und es war kein großes Problem.

Für Fachbegriffe habe ich in Anki ein FSP- Vorbereitungs file gefunden.
Another Good source to practice was:

https://quizlet.com/407192261/flashcards
(Lernen Sie all diese Karten. Es ist eine gute Übung, die meisten von ihnen zu bekommen.!!!!!!!!!!)


Dann war die Prüfung vorbei.

Wenn es hier jemandem hilft, dann ist es das, was ich für meine Prüfung vorbereitet habe:


Vorbereitung:

Arzt- Patient Gespräch:

Guten Tag, ______ ist mein Name. Ich bin als AA tätig und wurde gern mit Ihnen das Aufnahmegespräch führen. Wie Heissen Sie?
Wie alt sind Sie? Wann sind Sie geboren? Wie Gross und wie Schwer sind Sie? Wer ist ihr Hausarzt?
Was führt Sie zu uns? Was sind Ihre Beschwerden? Was ist Ihnen passiert?

Anamnese

Wo sind die Schmerzen?
Seit wann have sie die Schmerzen? (plötzlich oder langasam aufgetreten?)
Wie häufig triit de Schmerz auf? Wie lange dauert der Schmerz?
Strahlen die Schmerzen in eine bestimmte richtung? Ist es Lokal oder ausstrahlend?
Haben Sie medikamente gegen die Schmerzen eingenommen?
Sind die Schmerzen nach einnahme abgeklungen?
Wie Stark sid die Schmerzen auf eine Skala von 0 bis 10?
Gibt es Auslöser für die Schmerzen?
Konnen Sie die Schmerzen beschreiben? (dumpf, stechend, brennend, krampfartig, scharf)?
Welche begleitsymptome haben Sie?

Veg. Anamnese

Haben sich Ihr Durst oder Appetitempfinden verändert?
Haben Sie ab- oder zugenommen? Über welche Zeitraum waben sie __Kg zugenommen?
Haben Sie Fieber? Nachtschweiss?
Schlaf: Haben sie Schwerigkeiten, einzuschlafen oder durchzuschlafen?
Haben Sie Probleme mit dem Stuhlgang oder beim wasserlassen?
Atemnot? Husten? Auswurf?
Herz: Brustschmerzen? Nykturie? Ödem? Schwindel?
Magen: Bauchschmerzen? Ist Ihnen übel? Haben Sie erbrochen? Haben Sie Sodbrennen?

Vorerkrankungen + Operationen

Gibt es in Ihrer Krankengeschichte wichtige Erkrankungen?
Wurden Sie operiert? Sind sie Stationär aufgenommen?

Medikamente

Nehmen Sie regelmässig Medikamente ein? Haben Sie eine Medikamenteliste dabei?

Allergien, Unversträglichkeiten und Impfungstatus
Haben Sie Allergien oder unverträglichkeiten? Sind Sie nach STIKO geimpfed?

Noxen
Rauchen Sie? Wieviel Zigaretten pro Tag? Seit Wann? Trinken Sie Alkohol? Wie viel? Nehmen Sie Drogen?

Familienanamnese
Gibt es in Ihre Familie wichtige krankenheiten? Erbkrankheiten? Gibt es Fälle von Krebs in Ihrer Familie?

Sozialanamnese
Sind sie verheiratet? Ledig? Verwitwet? Geschieden?
Haben Sie Kinder? Sind die gesund? Wohnen Sie alleine?
Was machen Sie beruflich?


Dokumentation

wir berichten über unsere(n) gemeinsame(n) Patientin (Patient) Frau (Herr) __, geboren xx.xx.19xx, wohnaft _____Strasse, Hamburg.
Die Patientin stellte sich wegen augetretenen Bauchschmerzen in der Notaufnahme vor.

Sie erklärte, dass die Schmerzen vor 1 Woche zum ersten Mal aufgetreten seien und beschrieb sie als_______ (druckend und lokaliziert).
Auf genaues nachfragen beschreibe die Patientin die Schmerzen als____
Des weiteren berichtete die Patientin, die Schmezen seien von____ (Fieber) und ____ plötzlich aufgetretenen (Kopfschmerzen) begleitet.
Die Schmerzen seien nach Einnahme von ____ (Paracetamol 500mg) abgeklungen.

Die Vegetative Anamnese sei bis auf ______, ___________ und ____ (Pyrexie, Nykturie und Bauchschmerzen) unaufällig.

 Vorerkankungen und Operationen :

-An vorerkrankungen seien eine (            und                             ) bekannt.
-Er sei wegen eines ______ (linken unterarmfraktur) operiert worden.
-Er sagte,daß er keine Operation bekommen habe.

In Bezug auf die Medikamenteanamnese nehme die Patientin folgende Medikamente ein:

- Medikamente.   Xx mg . 1-0-1
- Medikamente bei bedarf
- Medikamente  (200)mg 0-0-

An Allergien und Unverträglichkeiten sei der Patientin folgende bekannt: sei dem Patient (M)
sie sei allergisch gegen ______ (Pollen).

  • Ihr sind keine Allergien bekannt.
  • Sie sei nach STIKO geimpfed.

Noxen:

Sie trinke 200 mililiter Weisswein pro Tag seit 10 Jahren.
Sie rauche 2 Zigaretten pro Tag seit 10 Jahren.
Auf Nachfrage wurde der Drogenkonsum verneint.

In Bezug auf die Familienanamese gab die Patientin folgendes an:
Mutter ist an___  (Hautkrebs) vor _____ (10) Jahren gestorben.
Vater leidet an________ (Diabetes Mellitus).

Sozialanamnese:

Sie sei ledig. Sie habe keine kinder. Die Patientin wohne allein.
Sie sei Studentin von beruf.

Diagnose

Auf Basis der erhobenen Anamnese gehe ich von einem Verdacht auf ______

Differentialdiagnose

Als Differentialdiagnose kommen folgende in Betracht:

-

Weitere Massnahmen:

  • Röntgen, MRT, kleines Blutbild, körperliche Untersuchung.
  • Koloskopie, CT, Abdominal Sonographie. Stuhl untersuchung. Histologische befund
  • Echokardiographie. EKG. Schilddrüse sonographie.

Ohne die Hilfe dieses Forums hätte ich es nicht bestanden, daher hoffe ich, dass ich mit meiner Erfahrung helfen kann

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Bitte keine Fragen wie:
- Wo finde ich Prüfungsberichte ?  (Auf der Seite im Suchfeld links)
- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)






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Aktuelle Beiträge

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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