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KP Marburg Hessen 22.2.2019

Kenntnisprüfung am Freitag, den 22.Februar 2019, in der Philipps-Universität Marburg,  Dr. Reinfried Pohl Zentrum für medizinische Lehre.


Dem Prüfungsgremium gehören an:

Herr PD Dr. med. Dieter Fischer (Facharzt für Innere Medizin),
Herr PD Dr. med. Andreas Schmidt-Matthiesen (Facharzt für Chirurgie),
Frau Dr. med. Seçil Akinci (Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie).

Bericht über eine erfolgreich abgelegte KP Kenntnisprüfung Medizin, den wir gerne in unser Archiv aufgenommen haben.

Danke an den Doktor für die Details. Bitte beachten Sie, dass wir den Bericht in dieser Form erhalten, bzw. übernommen haben.
Es erfolgte keine Korrektur der Schreibweise, da die Kollegen die Begriffe besser kennen als ich.

Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.

Einfach Anklicken und mitteilen, was ich für Sie tun kann.

Sie erreichen mich auch für eine kostenlose Telefonauskunft 

Telefonhotline 02206 - 911 216 --> 8.00 - 20.00 Uhr

Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen! Die vorliegenden Protokolle finden Sie in der Datenbank.

Suche nach Protokollen und Prüfern

Protokollsuche Prüfungsorte und Prüfer
Ich beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.
Sie finden das Video hier -- > Beitragssuche
Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen. Danke

Aktuelles VIDEO sorgt für Diskussionen

Bundesärztekammer will Prüfungsmaßstab für Mediziner aus Drittstaaten verschärfen und fasst Beschluss, eine Gesetzesänderung zu beantragen.

Sie finden das Video hier -- >
Zum Beschluss des Deutschen Ärztetages
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KP Medizin bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Kenntnisprüfung Humanmedizin, den wir in unser Archiv übernommen haben.
Mit Hilfe der Mediziner, durch andere FB Seiten und natürlich durch die Beiträge und Protokolle über die Prüfungen konnten wir eine umfangreiche Datenbank aufbauen, die nach Prüfungsorten und Prüfern sortiert ist und ständig durch aktuelle Berichte ergänzt wird.


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Protokoll einer Kenntnisprüfung / Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin in der Philipps-Universität Marburg


Kenntnisprüfung am Freitag, den 22.Februar 2019, in der Philipps-Universität Marburg,
Dr. Reinfried Pohl Zentrum für medizinische Lehre.


Dem Prüfungsgremium gehören an:

Herr PD Dr. med. Dieter Fischer (Facharzt für Innere Medizin),
Herr PD Dr. med. Andreas Schmidt-Matthiesen (Facharzt für Chirurgie),
Frau Dr. med. Seçil Akinci (Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie).


--Klinischer Teil

Eine 60-jährige Patientin kommt wegen Rückenschmerzen, die seit dem Morgen der Prüfung angefangen haben. Ihr habt 20 min um die Anamnese, die Körperlische Untersuchung und um das Anschlussgespräch durchzuführen.


--Schriftlischer Teil

Ihr habt 30 min um eine Synthese über den Fall zu schreiben.
Es sollte eine Anamnese,
eine KU,
eine Verdachtsdiagnose,
andere DD,
verschiedene AD ,
um eure Diagnose festzustellen,
und eventuell Komplikationen und Kontrolle enthalten.


--Mündlicher Teil

- Psychosomatik, 20 min

Sie hat mit dem klinischen Fall angefangen,
Sie sagte: Wenn Sie bei dieser Patientin alle organische Ursachen ausschließen würden, an was denken Sie um die Schmerzen abzuklären ?
(Fragen über anhaltende somatoforme Schmerzstörungen)

Dann hat Sie einen Fall über Anorexia Nervosa vorgestellt, und Sie hat mich über die anderen Essstörungen abgefragt.
Anschließend hat Sie über Antidepressiva detailliert gefragt.
Da wir noch Zeit hatten, hat Sie einen anderen Fall über Suizid präsentiert.


- Innere, 20 min

Er hat direkt mit einem neuen Fall begonnen und zwar :
Ein 65-jähriger Patient kommt zu Ihnen in der Notaufnahme wegen Luftnot,
Wie gehen Sie vor ?
Dann wollte er dass ich 6 DD nenne, diese waren : MIK, LE, PTX, dekompensierte HI, COPD Exazerbation und Asthmaanfall.

Ich musste erklären wie ich jede DD ausschließen kann, dann hat er die LE gewählt und hat mich über die Therapie gefragt.
Am Ende haben wir kurz über die Antikoagulantien gesprochen.


- Chirurgie, 20 min

Zuerst wollte er beim Thema Antikoagulantien bleiben und er hat über deren Einsatz in der Chirurgie gefragt.
Dann ist er zum praktischen Fall zurückgekehrt und wollte über die Knochenmetastasen Erklärungen hören.
Wir haben danach über den SD Karzinom gesprochen.
Er hat über die Epidemiologie, die Pathologie, die Prognose, die verschiedene OP möglichkeiten und die Post-OP Komplikationen gefragt.
Ich habe am Ende 2 Zeichen an mir gezeigt, diese waren die 2 klinische Funktionstesten zum Nachweis einer Hypokalzämie (ich habe sie als Komplikation einer Thyroidektomie genannt).


Somit endete die Prüfung !

NB: Um mich für diese Prüfung vorzubereiten habe ich einen Kurs bei der FIA Frankfurt besucht.
Ich habe auch in den Büchern « 50 Fälle Innere und Chirurgie » geübt
und ich habe manchmal meinen gesunden Menschenverstand eingesezt 😉


Viel Erfolg!

Extrem hohe Durchfallquote

Zum Schluss eine Feststellung von mir


Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer zum Einsatz kommen. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für "hohe Durchfallquoten" bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.


Hier einmal die heftigen Quoten einer BezReg in NRW -->  Klicken

Auf meiner Seite www.approbation-ohne-kenntnisprüfung finden Sie die aktellen Durchfallquoten von Münster.


Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen meistens mangels (nicht zur Verfügung gestellter) Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrent

Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

"Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden"

Quelle: LPA Düsseldorf

Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann "am Boden zerstört" mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines "sprachlichen Defizits" weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.


Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen oft mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.


Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
Liebe Doktoren,
ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


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Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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