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KP Medizin Stuttgart Baden-Württemberg 16.7.21

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KP Medizin bestanden

Bericht über eine erfolgreich abgelegte Kennnisprüfung Medizin in Stuttgart.
Vorbereitungskurs bei Dr. Christ MediDoceo war sehr hilfreich.
In der Kommission waren
Herr Prof Latus (Nephrologie), Frau Dr. Katharina Feilhauer (Chirurgie) und noch ein Chirurg

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Erfahrungen Kenntnisprüfung Humanmedizin Stuttgart
Gott sei Dank, habe ich am 16.07 meine Kenntnisprüfung im Stuttgart bestanden.
Vorbereitungskurs bei Dr. Christ MediDoceo war sehr hilfreich.
In der Kommission waren Herr Prof Latus (Nephrologie), Frau Dr. Katharina Feilhauer(Chirurgie) und noch ein Chirurg (Name hab ich leider vergessen)


Zunächst mussten wir an der Rezeption oder Information warten und wurden zur Nephrologie Abteilung abgeholt.
Danach kam Herr Prof Latus und hat uns über den Ablauf der Prüfung erklärt.

1.Teil:
Anamnese von echte Patienten und Körperliche Untersuchung. Wir hatten 1 Stunde dafür.
2.Teil:
Danach wurden wir zu eine andere Gebäude gebracht, wo wir 2 Stunden zum Briefschreiben hatten(Briefmuster kann man benutzen, niemand guckt).

Danach 1 Stunde Pause (in dieser Zeit kann man über Verdachtsdiagnose und weiteres Vorgehen recherchieren 😉 auch wichtig ein Muster im Kopf zur Fallvorstellung zu haben) Nach der Pause haben wir mit Fallvorstellung eins nach dem anderen begonnen.

Meinem Fall war eine 32-jährige Frau in normalem AZ und EZ , die sich wegen Hohes Fieber seit 1 Woche mit Schüttelfrost und bestehenden, krampfartigen , nach Vorne ausstrahlenden Flanken Schmerzen bds seit 2 Tagen vorstellte. Als Begleitsyptome nannte die Pat seit 2 Tagen Erbrechen( 8-10 mal/Tag) ,Rot verfärbten Urin mit leicht reduzierter Urinmenge, gelegentlich Schwindel, verschwommen in Augen und Kopfschmerzen.
Pat hatte kein Schmerzen beim Wasserlassen, Stuhlgang war normal, kein Husten oder Atembeschwerden.
Die Patientin hatte früher solche Beschwerden nicht gehabt.
Wichtig in der Anamnese war, dass in der Nähe von Ihre Wohnung ein Wald gibt und in letzter Zeit Sie sehr viel und oft im Wald spazieren gegangen war.

An Vorerkrankung war nur eine linke Knie Op vor 2 Jahren nach einem Sportunfall bekannt. Zunächst wurde es Konservative behandelt, danach hatte Sie Sehnenrisse, deswegen wurde es operiert.

Alle andere Anamnese waren nicht auffällig. Körperliche Untersuchung: Nieren-Klopfschmerzen bds
Ich hatte als Verdachtsdiagnose: Akute obere Harnwegsinfekt( Pyelonephritis) geschrieben.

Fragen nach Fallvorstellung:
Lungen Untersuchung ( kann man ruhig ununterbrochen Untersuchen und die Befunde gleich erzählen)
Dann Chirurgin hat gefragt, was kann eine Junge Frau mit Unterbauchschmerzen haben? Hab ich gesagt Extrauterine Gravidität(ja, was noch?), muss man fragen wo genau tut es Weh( Chirurgin sagte rechte Unterbauch), Appendizitis(was noch?), Divertikulitis, Peritonitis und Inguinale Hernie( das wollte sie hören)
Dann Hernie Untersuchung musste ich an der Pat durchführen.
Dann weiter mit meinem Fall. Sie haben Pyelonephritis als Diagnose. Wie gehen Sie vor?
Zunächst Pat stabilizieren, Sie hat vielmals erbrochen und war dehydriert, deswegen ausreichende Flüssigkeitszufuhr, antiemetikum, Blutabnahme für Entzündungszeichen, Blut Kult, Urin Status und Urikult abnehmen und danach mit kalkulierte Antibiose anfangen(hier war die Blut und Urikult Abnahme vor Antibiose wichtig)
Danach Ultraschall.


Das hat gereicht, dann hat Prof Latus gesagt, das müssen Sie gar nicht wissen aber ich frage...woran denken Sie jetzt wenn ich sage, dass die Pat eine Krea von 6 und Thrombozytopenie hat. Hab ich gesagt Krea kann von akutes Nierenversagen bei Exsikkose kommen, weil die Pat sehr viel erbrochen hat( ja, aber wie erklären Sie die Thrombozytopenie? )
Hab ich gesagt, jetzt wenn Sie Thrombozytopenie sagen, kommt erst HIT im Kopf :)..haben alle gelacht und gesagt bei HIT wäre es noch schlimmer,aber es gibt ein Virus das in Süd Deutschland sehr oft vorkommt.( Der Fall war Hantavirus infektion, weil die Frau sehr oft im Wald war)


3.Teil:
Fragen von 1. Prüfer:
Sie sind in Notaufnahme und kommt eine 30jährige Frau mit Mittelbauch Schmerzen, was machen Sie?

Hab ich alles gefragt über Schmerzen, Veränderung in farbe von Urin(war in Ordnung), die Schmerzen strahlen in dem rechten Unterbauch. Dann alles über Appendizitis mit Untersuchung und Vorgehen hab ich erzählt.. weil es eine Junge Frau war, war Schwangerschaftstest auch sehr wichtig um Extrauterine Gravidität auszuschließen..danach hab ich noch bisschen über alle mögliche Akutes Abdomen Ursache geredet(hier hat der Prüfer dann gesagt, was könnte es noch sein? Sie hatten Ihren fall auch ähnlich...hab ich Nierenkolik gesagt(das wollte er hören). Danach fragen über Operativen Verfahren über Nierensteine (PCNL, offen..Entfernung durch Ureteroskopie wollte er)

Danach 2. Prüferin Dr. Katharina Feilhauer (Chirurgie)
Sie sind jetzt Hausärztin, kommt ein 46-jähriger Mann mit Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Gewicht Verlust..wie gehen Sie vor? Hab ich gesagt, dass kann B-symptomatik sein(ja, was ist das), danach hab ich gefragt, wie sieht es aus mit Stuhlgang (ja, Stuhlgang ist nicht in Ordnung, es ist aktuell mit Verstopfung), hatte er Blut im Stuhl? ( ja, was wurden Sie als Hausärztin dann Untersuchen?) Digitale rektale Untersuchung und Occultblut im Stuhl(genau), danach würde ich ihm zur Koloskopie und Gastroskopie schicken(was kann er haben?) Kolon Karzinom (richtig, was ist noch wichtig in der Anamnese? hier wollte Sie
Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung hören)
Wie gehen Sie weiter vor? Hab ich Gastro, Kolo, Biopsien Entnahme, TNM gesagt(wer macht TNM und wie) hab ich Staging mit CT thorax und Abdomen und Tumor Board Vorstellung gesagt, hat gereicht...danach über Operative Verfahren hab ich auch bisschen erzählt.


3. Prüfer (Herr Latus):
Jetzt sind Sie Notärztin. Kommt ein 40-jähriger Pat mit Brustschmerzen. Was machen Sie? Hab ich vorgehen mit ACS erzählt( ja, aber es gibt eine lange Wartezeit in der Notaufnahme, muss er warten?) Nein Thoraxschmerzen Pat kommen in erzter Stelle, muss in Chestpain Unit sofort kommen. (Okay Sie machen ein EKG und das kommt raus) Er hat mir ganz deutliche Hinterwand infarkt EKG gezeigt. Wie gehen Sie vor? Hab ich alles erzählt, dann PTCA(ja, Sie machen eine PTCA, danach können Sie der Pat sofort entlassen?) Nein muss mann Stationär behalten, weil er Herzrhythmusstörungen haben kann(das hat gereicht). Jetzt letzte frage...ein Mann kommt in der Notaufnahme, er hatte vor 2 Monaten eine Wirbelsäule Op gehabt, jetzt hat er plötzlich starke druck Gefühl im Thorax und Schmerzen, welche nach hinten zwischen den beiden Schulterblättern ausstrahlen. Er hat auch niedrige Blutdruck.Woran denken Sie? Aortendissektion.


Das war's und Sie haben gesagt das ich bestanden habe 🙂
Die Prüfern sind ganz nett. Sie helfen und zumuten zur richtigen Antworten zu kommen.

Ich bedanke mich für die Protokolle, die mir sehr viel geholfen haben. Ich hoffe, dass dieser euch auch hilft.

Wünsche euch allen viel Erfolg und viel Spaß beim lernen 🙂

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    Zum Schluss eine Feststellung von mir


    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin ist zwar prinzipell zu schaffen, allerdings gibt es speziell in einigen Bundesländern eine extrem hohe Durchfallquote; leider auch bei den Prüfungswiederholungen. Hierbei stellt sich oft deutlich heraus, dass es deutlich einfacher ist, wenn nicht ständig die gleichen Prüfer genommen werden. Unvoreingenommene erstmals oder gelegentlich eingesetzte Prüfer sind oft hilfsbereiter und kollegialer eingestellt und unterstützen die Kollegen.

    Hierbei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass auch bei den deutschen Studenten im ersten Versuch ein hoher Anteil das Medizinexamen nicht besteht.

    Ich verfolge seit längerer Zeit die Publikationen und die Suche der Ärzte nach Protokollen und Ablaufbeschreibungen der Kenntnisprüfungen. Hierbei zeichnet sich deutlich ab, dass leider einige Prüfungsorte und die damit verbundenen Prüfungskommissionen für "hohe Durchfallquoten" bekannt und gefürchtet sind.  Zweifelsohne hängt es oft von den regionalen Zuständigkeiten und den damit eingesetzten Prüfungskommissionen ab, ob Prüfungsteilnehmer (sogar) mit identischen Ausbildungen und Zeugnissen bestehen.

    Es sei Ihnen versichert, es kommt nicht unbedingt auf Ihre Fachkenntnisse an. Leider spielen in vielen Fällen andere Faktoren eine Rolle. Wie ist der Prüfer drauf, welche Laune hat er ? Mag er Sie oder missfällt ihm bereits Ihr selbstbewusstes Auftreten, Ihre Kleidung oder sonst etwas ? Weshalb bestehen andere neben Ihnen die Prüfung, die oft deutlich weniger Deutsch sprechen und/oder deshalb leichtere Fragen erhalten ?

    Leider sind auch die Ergebnisse der Kenntnisprüfungen mangels fehlender Aufzeichnungen nur selten angreifbar.

    Anzahl Wiederholungsprüfungen Medizin begrenzt


    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist die Laufbahn des Mediziners in den meisten Fällen in Deutschland beendet.

    "Die Zulassung zur Prüfung erfolgt per Bescheid durch das LPA in Düsseldorf. Sie kann nur erfolgen, wenn bei Ihnen Ausbildungsdefizite festgestellt wurden bzw. Sie auf eine gutachterliche Überprüfung Ihres Studienabschlusses verzichtet haben und Sie die Prüfung nicht bereits endgültig nicht bestanden haben.

    Die Kenntnisprüfung Humanmedizin kann insgesamt zweimal wiederholt werden"

    Quelle: LPA Düsseldorf

    Ich bewundere und bedaure die Mediziner, die oft optimistisch und sehr gut vorbereitet in eine Kenntnisprüfung gehen und dann "am Boden zerstört" mit einem vernichtenden Prüfungsergebnis nach Hause gehen. Es darf Ihnen versichert werden, dass es in den meisten Fällen nicht an Ihrer Ausbildung gelegen hat. Anerkannte promovierte Spezialisten, die in ihrem Heimatland die Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden haben und über eine mehrjährige fundierte Berufserfahrung verfügen scheitern hier wegen eines "sprachlichen Defizits" weil sie z.B. bei einem Unfallopfer im Bericht nicht den Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad erklären können.

    Das kann es doch nicht sein.  Was hat das überhaupt noch mit medizinischen Kenntnissen zu tun ?

    Regelmäßig gibt es den Foren die Hinweise, dass die Kenntnisprüfungen doch ganz einfach seien und man sich nicht durch negative Berichte entmutigen lassen soll. Das kann ganz sicher temporär auf einige Prüfungsorte zutreffen und vor einigen Jahren noch wesentlich einfacher gewesen sein. Allerdings sind die Maßstäbe überall strenger geworden. Hinzu kommt, dass man in einigen Bundesländern inzwischen mehrere Monate auf einen weiteren Termin wartet.

    Die Approbationsbehörden tauschen sich inzwischen länderübergreifend aus, um den Approbationstourismus einzudämmen.

    Nach zwei nicht bestandenen Wiederholungsprüfungen ist für Humanmediziner FINITO  =  Schluss !

    Faszinierend  auch der Ansatz vieler Mediziner:  Ich probiere es einfach erst einmal und kann ja immer noch wiederholen.
    Liebe Doktoren,
    ihr könnt noch so gut sein und eine excellente Prädikatsausbildung haben; wenn Sie an den falschen Prüfer geraten, nützt Ihnen das überhaupt nichts. In vielen Fällen wird dann leider zu spät nach dem ersten Nichtbestehen doch vorsichtshalber ein Rechtsanwalt (Ich kann Ihnen Fachanwälte vermitteln) aufgesucht und es beginnt schnell ein mehrjähriges Verwaltungsverfahren.

    Jetzt gibt es zudem leider oft ein deutliches Problem
    Die Verwaltungsbehörde begründen (in einem oft folgenden Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht) gegenüber dem Gericht die Ablehnung der Approbation stets auch damit, dass Sie ja bereits eine oder zwei Kenntnisprüfungen nicht bestanden haben. Hierbei spielt es keine Rolle, woran es gelegen hat.   Dadurch haben Sie dann deutlich schlechtere Karten vor dem Verwaltungsgericht, weil die Behörde ja den Beweis hat und begründet, dass Sie keine gleichwertige Ausbildung haben.


    Sie sollten stets ALLES versuchen, eine Kenntnisprüfung zu vermeiden.


     


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