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FSP Düsseldorf 8.3.2018

 

Bericht über eine erfolgreich abgelegte FSP Fachsprachprüfung Medizin in Düsseldorf.
Danke an den Doktor für die Details.

Prüfungsberichte und Protokolle --> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

Die Suche ist ganz einfach

Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte auf   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

 

FSP Fachsprachprüfung Medizin bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Düsseldorf.
Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Medizin in Düsseldorf März 2018

Hallo zusammen! Ich habe heute die FSP in Düsseldorf abgelegt und bestanden


1. Der Fall im Notfallzentrum "Kopfschmerzen":

Patientin (Alina Müller, 34 J., geb. 01.03.1984, 167 cm, 62,5 kg)
Die 34-jährige Patientin stellt sich wegen seit 4 Tagen bestehenden ziehenden, brennenden, bewegungsabhängigen Nacken-/Kopfschmerzen notfallmäßig vor.
Die Schmerzen würden in den linken Arm sowie in den Kopf ausstrahlen.
Diese werden mit 7 von 10 auf einer Schmerzskala bewertet.
Dazu gibt die Patientin an, dass die Schmerzen im Verlauf an Intensität zugenommen hätten und dauerhaft seien.
Die Patientin habe bereits dreimal Ibuprofen eingenommen sowie Wärmekompresse verwendet, was aber nur leichte Besserung gebracht habe.
Des Weiteren seien der Patientin folgende Begleitsymptome aufgefallen: Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schlafstörung aufgrund von den Schmerzen.
Auf Nachfrage wurden ähnliche vorherige Beschwerden verneint.
Die Patientin habe bisher wegen o.g. Beschwerden keinen anderen Arzt konsultiert.
Vegetative Anamnese war unauffällig.
Die Fragen nach Fieber, Erbrechen, Nachtschweiß, Schwindel, Bewusstseinstörungen, Gewichtsveränderungen, Probleme beim Wasserlassen/Stuhlgang wurden verneint.
Regelmäßige Regelblutungen (letzte vor 10 Tagen).
Die Frage nach Schwangerschaft wurde verneint.
Vorerkrankungen:
Pollinose (Heuschnupfen), aktuell beschwerdefrei.
Voroperationen:
Z.n. Plattenosteosynthese des li. Unterarms (zuerst wurde lokale Anästhesie unerfolgreich durchgeführt, danach habe sie Vollnarkose bekommen)
Medikation: Pille YAZ 0-0-1
SA: Die Patientin ist aktuell in einer festen Beziehung, nicht verheiratet, lebt mit ihrem Freund zusammen in einer Wohnung, Erdgeschoss. Keine Kinder.
Sie arbeitet im Öffentlicher-Dienst, Schreibarbeit, sie muss lange Zeit sitzen.
In der Familienanamnese fanden sich Z.n. Myokardinfarkt mit Stentimplantation (vor 2 Jahren) beim Vater (63J) und Z.n. Knie-OP (vor 15 Jahren) bei der Mutter (61J).
Die Patientin ist gegen Pollen allergisch.
Sie ist Raucherin, Konsum: 3-5 Zigaretten/Tag seit ca. 10J (ca. 2 py).
Alkoholkonsum: 3 Gläser Wein pro Woche. Sonstige Drogen: verneint.
V.a. HWS-Syndrom DD Discusprolaps DD Meningitis DD Neuritis DD Migräne DD Gehirntumor.
Fragen der Patientin:
Müssen sie Nervenwasser entnehmen?
Was machen sie mit mir?
Was machen sie bei der körperlichen Untersuchung?
Was bedeutet apparative Diagnostik?
Ich muss morgen viel erledigen. Darf ich nach Hause?


2. Briefteil: knapp.

Anruf: Bei der Fr. Schreiber liegt Hb-Wert bei 5,2 g/dl (man kann Name sowie Einheiten nachfragen).


3. Gespräch mit dem Chefarzt und dem Oberarzt.

Ca. 10 Min. Fragen über Patientin, man muss keinen langen Monolog halten.
Ca. 10 Min. Abkürzungen und Begriffe: Reha (Erklärung zu Pat.), ERCP, EEG, HWI, HWS, PSA (Norm?
Was zeigt es? Wann kann es erhöht sein?), PTT, PTCA, PPI (Beispiel?), BTM, CRP (Norm?), Leukos (Norm?), KHK, AVK, AU, superior, Meningoenzephalitis, weitere Procedere, perkutan, Antibiotikum, Virostatikum, Placebo-Therapie, Placenta praevia, Endometriose.



Ansonsten sehr angenehmes und freundliches Klima.
Viel Glück!

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei ist eigentlich genau geregelt:


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

 

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige durchfallen.

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