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FSP Medizin Hamburg 30.6.20

Ich habe die Prüfung am 30.06.2020 in Hamburg abgelegt aber leider nicht bestanden.
Ich möchte meinen Fall mit meinen Kollegen mitteilen.

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
Einfach Anklicken und mitteilen, was ich für Sie tun kann.

 

Hier beschreibe ich Ihnen in einem kleinen Film auf YOUTUBE, wie Sie nach Protokollen suchen können. Wenn Ihnen der Beitrag gefällt, würde ich mich über ein LIKE bei YOUTUBE sehr freuen.

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Telefonhotline 02206 - 911 216 --> 8.00 - 20.00 Uhr

Bitte keine Nachfrage nach Prüfungsprotokollen!     Vorliegende Protokolle finden Sie in der Datenbank.

Hallo Herr Gerner, ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Mühe und die wundervolle Site, die Sie erstellt haben.
Hiermit teile  meinen Fall mit.
Ich habe die Prüfung am 30.06.2020 in Hamburg abgelegt aber leider nicht bestanden.
Ich möchte meinen Fall mit meinen Kollegen mitteilen. Vielleicht werden sie den gleichen Fall bekommen. Viel Erfolg im Voraus!


Patient:
Giesela Schröder  (Bitte fragen Sie den Vorname genauer nach, es kann sein, dass ich es falsch geschrieben habe.)
85 Jahre alt

Sturz Unfall, ein Tag vorher auf die rechte Seite gefallen und heute wurde bei Rettungsdienst eingeliefert.
Beschwerden: rechtseitige Hüftbereichschmerzen und Rückenschmerzen, Blaue fleck auf den Rücken, Bewegungseinschränkung des rechten Hüftgelenks.
Harninkontinenz, AnalInkontinenz,Bewusstseinsverlust, Drehschwindel, Presynkope-Symtomatik vor oder nach dem Unfall wurden verneint.
Vegetative Anamnese war Unauffällig.

An Vorerkrankungen leide sie an Diabetes Mellitus II, der mit Glimepiride behandelt wird.
Außerdem habe sie Morbus Parkinson wogegen nehme sie Madopar ein.
Drei andere medikamente hatte sie eingenommen aber errinere mich nicht genau an denen.

An Voroperationen habe sie Osteosynthese li. vor 2 J Und Tonsillektomie im Kindheit durchgeführt.
Bei der Pat. ist eine Allergie als Exanthem gegen Ciprofloxacin bekannt.

Früher trinke die Pat. Alkohol sehr selten (ohne genaue Angabe des Konsums) aber die Pat. habe seit 2 Jahren mit dem Trinken aufgehört.
Tabak- sowie Drogenkonsum wurden verneint.
Bei der Familienanamnese ist der Mutter rezidivierende Thrombosen und das Pankreaskarzinom dem Vater bekannt, an dem sei er verstorben.

Leider könnte ich wegen Zeitbeschränkung die Sozialanamnese nicht erheben.

Ich musste dann meine VD und meine nächste geplante Verfahren der Patientin eklären.
VD: Oberschenkelhalsfraktur


Arzt-Arzt Gespräch:

Frage:
was werden Sie tun?
Stationäre Aufnahme
Körperliche Untersuchung,

Blutbild, Röntgen, US-Abdomen, CT
Wenn die Femurhalsfraktur oder andere Fraktur z. B. Wirbelkörperfraktur bestätigt ist, muss sie operiert werden.

Frage:
Die Patient hat Oberschenkelhalsfraktur und sie soll mit Totalendoprothese operiert werden.
Können Sie ihr den Operationsverfahren aufklären?

Fachbegriffe:
Hyperkapnie, Eklampsie, Osteomalazie, Urethra, Atrophie, leider kann ich mich nicht an andere Fachbegriffe erinnern.

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- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
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Aktuelle Beiträge

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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