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FSP Medizin Reutlingen Baden-Württemberg 24.6.20

Arztbrief einer bestandenen FSP in Reutlingen  Baden-Württemberg

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Setzen Sie sich mit mir kostenlos und unverbindlich in Verbindung und übersenden Sie mir ggf. Ihre Unterlagen.
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Arztbrief einer bestandenen FSP in Reutlingen

Sehr geehrte Frau Kollegin,
ich berichte über eine Neuzugang.


Heute um 16 Uhr stellte sich bei uns in der NA die 52-jährige Kindergärtnerin Frau Lisa Pferd mit seit 2 Wochen bestehende anfallartige Tachykardie und Palpitation mit Angstgefühl vor, die mit Tachypnoe, Schweißausbrüch und Schwiendel begleitet seien.
Die Patientin berichtete, dass diese Beschwerde 4 Mal innerhalb letzten 2 Wochnen aufgefallen seien. Darüber hinaus gebe sie an, dass sie seit 2 Wochen mit ihrem Mann getrennt sei. Die Frage nach Cephalgie, Dysphagie, Wärmeintoleranz, Müdigkeit würde verneint. Die vegetative Anamnese  bis auf beschwerdebedingte Insomnie unauffällig. (Ich habe vergessen, nach Gewichtsveränderung zu fragen).
An VE leide Sie an Dorsalgie seit 10 Jahren. Bei bedarf nehme Sie Ibuprofen ein. Im 18 Lebensjahr sei sie appendektomiert. Sie reagiere allergisch auf Novalgin (Metamizol Natrium) – Bronchospasmen. Keine Nahrungsallegie und -unvertärglichkeit seien bei ihr bekannt.
Im März sei sie in Italien gewesen, und habe COVID-19 überträgen. Außerden sei die Reiseanamnese unauffällig. Impstatus sei komplett.
Vor 10 jahren habe sie mit dem Rauchen aufgehört, davor habe sie seit 10 Jahren 2-3 Zigaretten pro Tag geraucht. Sie trinke Champagne seltener , nur zu bestimmten Anlässe. Der Drogenkonsum würde verneint.
Sie sei im Trennungsjahr, habe Probleme mit ExMann und habe 2 Kinder. Sie seien gesund.
Ihre letzte Regelblutung sei vor 2 Monaten gewesen. Sie sei im Menopause.
Ihr Vater leide an MS, ihre Mutter – Z.n. Apoplex,ihr Großvater sei mit 54 Jahren an Kolomkarzinom gestorben, ihr Bruder leide an arteriellen Hypertonie und Depression. Außerdem sei die FA unauffällig.


Die anamnestische Angabe deuten am ehesten auf Panickattacke hin
DD:
Hyperthyreose
Anämie
AH
VF (Herzrhytmusstörüng)

Maßnahme
Labor (BB, TSH, fT3 und fT4)
EKG
EchoKG
Langzeit EKEK

Therapie
Körperlich beweglich sein
Benzodiazepine
B-BlocEch

Fachbegriffe
Mastitis, Diuretika, Gonarthrose, Arthroskpie, Cephalgie , Kanzerogen, Urethra,

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- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)






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Aktuelle Beiträge

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

  Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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