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FSP Medizin Münster 27.1.2018

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Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden. Dieses Archiv wird ständig ergänzt.

Sie finden das Video hier. Klicken Sie bitte auf   https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I
Über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.  Danke

 

FSP Medizin in Münster bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster im Januar 2018.
Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details. Ich habe bewusst keine Korrekturen des Originalbeitrages vorgenommen.
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung

 

Ich habe die Fachsprachenprüfung am Samstag im Münster abgelegt und bestanden!


War eine angenehme Erfahrung für mich. Patient hat sehr deutlich gesprochen.
Herr Krüger ein 56- jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit 2-3 Wochen mit Heiserkeit, Dysphagie, Husten und Fremdkörpergefühl im Larynx vorgestellt hat.
Dysphagie früher war nur bei der festen Nahrung und jetz auch bei dem Flüssigkeiten.
Auf Nachfragen, ob er Fieber, Gewichtverlust, Aufstoßen, wurden verneint.
Die Beschwerden hätten langsam begonnen und hätten sich mit der Zeit verschlechterten.


Es ist wichtig zu erwähnen, dass er einige Tage Melene bemerkt habe. Hematemezis Gastralgie und ein produktiven Husten wurde verneint. Die Vegetativeanamnese war unauffällig bis auf, sellten Obstipation und Insomnie wegen nächtliches Husten.
Der Patient habe ein Nikotikonsum 10-15 zig set 35 Jahren und trinke angeblich ein Fleich Bier am Abend.
Chronische und Vorerkrankungen seien bei dem Patienten: DM Typ 2 seit 15 Jahren, Herzritmusstörung (möglicherweise Vorhoflimmer) seit 3 viertel jahre (9 monaten), fingerwurzen?  Bursitis, und Z.n Unfall mit Kostefrakturen( wurde nicht bestätigt)


In Bezug auf Medikation nehme der Patient folgende Medikamente ein:
Janumet 1000/50 mg 1-0-1, salbe,
Markumar nach INR, und etwas für Schlafen b.B.
Er sei allergisch gegen Voltaren und wie allergische Reaktion tritt mit Ekzem und Epigasterschmerzen.
Seine Mutter sei mit 78 Jahren an Magenkarzinom gestorben. Vater sei gesund. Er sei Einzelkind.
Er sei verwitvet, Pförtner beruflich, habe ein erwachsener Sohn und Hund zu Hause.


Die anamnestische Angaben deuten am ehesten auf Larynxkarzinoma + hyperdosis wegen Markumar hin.
Als D.D kommen in Betracht: Ösophagokarzinoma, lungenkarzinoma und GERD.


Um meine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen sollten folgende Maßnahmen durchgeführt werden. Stationäre Aufnahme. Körperliche Untersuchung. Larynxskopie. Gastroskopie.


Wichtig die Diagnose war Ösephageal Varicen laut Oberarzt, aber für mich war anderes.
Das spielt kein Rolle, wichtig ein gute Anamnese, bringt 100% Erfolg.


Viel Erfolg!

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei ist eigentlich genau geregelt:


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

 

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

 

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

 
Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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