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FSP Medizin Münster 21.1.2018

Prüfungsberichte und Protokolle --> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

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Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen unter https://youtu.be/Ewb-iIcKh-I, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

Wenn Sie mir eine Freude machen wollen, klicken Sie bitte nach Öffnen des Videos auf den YOUTUBE Button für eine vergrösserte Ansicht und über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.

FSP Medizin in Münster bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Münster.
Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Münster Januar 2018

Hallo Leute,
Heute habe ich die FSP in Münster zum ersten mal abgelegt und Gott sei Dank bestanden.


Herr XY ein 47-jähriger Patient stellte sich heute wegen plötzlich auftretender starker linksseitiger Kopfschmerzen vor.

Der Patient berichtet, dass er den ganzen Tag in der Garten gearbeitet habe. Er habe in den letzten Tagen keinen Unfall gehabt.
Darüber hinaus erwähnt der Patient, dass er 3 mal erbrochen habe. Das Erbrochene sei unauffällig gewesen. Ferner habe er Paresthesien in den linken Armen und sei er licht- und geräuschempfindlich.

Außer die beschriebene Emesis ist die vegetative Anamnese unauffällig.
Herr XY leide an Hypotonie. Vor 10 Jahren habe er eine Rippenprellung aufgrund eines Unfalls gehabt.
Als er 34 Jahre war, wurde ihm eine Appendektomie durchgeführt.
Er sei allergisch gegen Nickel und leide an einer Laktoseintolerenz.
Als allergische Reaktion tritt Hautausschlag bzw Diarrhö auf.
Er nehme regelmäßig ... ( ich habe schon der Name vergessen) ein.
Er hat einen Nikotinkonsum von 10PY und trinke gelegentlich Alkohol.
Seine Mutter leide an einer Halswirbelsäulenerkrankung und sein Vater sei mit 63 Jahren an Hirntumor gestorben.
Herr XY arbeitet bei einer Zeitung. Er ist geschieden und hat einen Sohn, der gesund sei.


Aufgrund der anmnestischen Angaben gehe ich von einem Verdacht auf Apoplex aus.
Als Differenzialmöglichkeiten kommen auch Migräne, Hirntumor, Hirnmetastesen in Betracht.
Um meine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen würde ich die folgende Maßnahmen durchführen:


Körperliche Untersuchung , BB, CRP, BSG, Gerinnungswerte, CT des Kopfs. evlt MRT. Etc


Sie haben viele Fragen über die Diagnose und die DD gestellt.
Die Untesuchungen. Die Therapie.

Begriffe:
ophtalmologue, Leukozytose, Dysplasie, Demenz, Brachialgie, indolent, Pulmo, Afebril


Die Prüfer waren sehr nett und höflich.
Viel Erfolg

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei ist eigentlich genau geregelt:


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

 

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

 

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

 
Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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