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FSP Medizin Dresden 11.12.2017

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Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

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FSP Medizin in Dresden bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in Dresden.
Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in Dresden Dezember 2017

 

Ich hatte die FSP im Dresden am 11.12.17 und habe die Prüfung bestanden 🙂


Brief:
Herr Stulpner, Jörgen ist ein 55 jähriger Patient und sich bei uns wegen seit 3-4 Monate aufgetretenes Tremor in die Hände.
Der Patient berichtete, dass er unter Tachychardie, Palpatationen, Nachtschweiß und Schweiß leide.
Ferner gibt er an, dass die Haare ihm ausfallen.

An Vorerkrankungen leide er häufig unter Rückenscherzen und an Sinusitis. Der Patient sagt, dass er auch unter Heiserkeit leide.
In Bezug die Medikation benutze er nur ein Nasenspray gegen die Sinusitis und seltsam Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen.
Der Patient sei gegen Apfel allergisch.
Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf Schlafstörungen, ungewollter Gewichts Verlust und Dyspnea.


Der Patient rauche nicht mehr, aber früher habe er 10 Zigaretten pro Tag geraucht.
Er trinke ein Kleiner Glas Whisky am Abends. Er verneinte Drogen zu benutzen.
In der Familienanamnese fanden Myokardinfarkt beim Vater (daran sei er gestorben) und Schilddrüsenkarzinom mit Lungen Metastasen beim Mutter (daran sei sie gestorben)
Der Patient sei verwitwet, habe 2 Kinder und sei Büroleiter. Der Patient lebe momentan allein.
Die anamnestische Angabe deuten am ehesten auf Hyperthyreose hin.


Als Differenzialdiagnostik kommen in Betracht:
Ösophagitis
Schilddrüsenkarzinom
Tonsillitis
Ösophaguskarzinom
Herzrhythmusstörungen
Diagnostische Maßnahmen:
Körperliche Untersuchung
Labor Untersuchung:
Blut Bild, Entzündungsparameter, Schilddrüsenantikorper, T3, T4, usw.
Schilddrüse Sonographie
Schilddrüsenszintigrafie


Vorstellung:
Der Prüfer hat gefragt:
Diagnose,
Therapie,
Welche Labor Untersuchung,
Familienanamnese und Differenzialdiagnose.

Begriffe:


Pankreas
Hyperthyreose
Gonarthrose
Defäkation
Miktion
Ösophagoskopie
Arthroskopie
Rinitis
Aortaaneurysma
Zystitis
Sinusitis
Pyelonephritis


Die Prüfer waren sehr nett und die Atmosphäre sehr ruhig und ohne Stress.

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei ist eigentlich genau geregelt:


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

 

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

 

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

 
Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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