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FSP Medizin München 15.12.2017

Prüfungsberichte und Protokolle --> nach Videostart auf YOUTUBE klicken

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Ich habe ein kleines Video zu Ihrer Information zusammengestellt und beschreibe Ihnen, wie Sie die aktuellen Ergebnisprotokolle und Berichte über FSP Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen von verschiedenen Prüfungsorten und Bundesländern finden.

Wenn Sie mir eine Freude machen wollen, klicken Sie bitte nach Öffnen des Videos auf den YOUTUBE Button für eine vergrösserte Ansicht und über ein LIKE bei YOUTUBE würde ich mich sehr freuen.

FSP Medizin in München bestanden

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin in München im Dezember 2017.
Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details.
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.


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Erstaunlich, dass wir jetzt plötzlich so viele positive FSP Berichte bekommen haben, ob wohl es eine sehr hohe Durchfallquote gibt. Leider haben Ärzte ein Problem damit, wenn sie die Prüfung nicht beim ersten Mal schaffen.

Protokoll einer erfolgreichen Fachsprachprüfung in München Dezember 2017

FSP Fachsprachprüfung fast auf dem Niveau einer mündlichen KP Kenntnisprüfung

Hallo zusammen!
Am Freitag 15.12.2017 habe ich die Fachsprachprüfung in München abgelegt und erfolgreich bestanden.


Mein Fall war akuter Myokardinfarkt
Name: Köhler Ralf
Alter: 57 (Geb: 17.11.1960)
Groß: 179
Gewicht: 86


Aktuelle Anamnese
Herr Köhler, Ralf ist ein 57-jähriger Patient, der sich wegen seit heute Morgen progredienter starker retrosternaler Thoraxschmerzen vorgestellt hat. Der Patient berichtete, dass die Schmerzen nach einer Stresssituation auf der Arbeit aufgetreten seien. Er erwähnte, dass die Schmerzen auf der Schmerzskala bei 8-9 lägen und in den Unterkiefer und linken Arm ausstrahlen wurden. Außerdem erwähnte der Patient, dass er früher ähnliche Schmerzen hatte aber sie belastungsabhängig waren. Die Schmerzen hätten sich im Verlauf der Zeit verschlechtert. Die Vegetative sei unauffällig bis auf kalten Schweiß und kalte zyanotische Hände, sowie Meteorismus.


Vorerkrankungen
An Vorerkrankungen seien arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus bei ihm bekannt.
Die Frage nach Voroperationen wurde vom Patienten verneint.
Der Patient habe nach einem Autounfall einen Krankenhausaufenthalt wegen des Verdacht auf ein SHT gehabt aber das SHT wurde nicht bestätigt.


Medikation
Der Patient nehme regelmäßig Ramipril 5mg 1-0-0 ein.
Die Frage nach Einnahme von weiteren Medikamenten wurde Patienten verneint.

Allergien
Der Patient habe eine Allergie gegen Novalgin ( wie die allergische Reaktion aussieht, habe ich nicht gefragt), sowie Hautausschläge wegen Gummihandschuhe.
Noxen
Seit 2 Jahren rauche der Patient 0,8 p/y, davor habe er 30 p/y seit seinem 17. Lebensjahr geraucht.
Der Patient trinke gelegentlich ( am Wochenende 1 Bier) Alkohol.
Einnahme von sonstigen Drogen habe der Patient verneint.
Familien-/Sozialanamnese
Die Eltern des Patienten leben noch. Der Vater des Patienten sei 89 Jahre alt, er sei einmal wegen Übergewicht operiert worden (Gastroresektion - Magenverkleinerungen .
Die Mutter des Patienten sei 87 Jahre alt, sie habe eine Apoplexie gehabt.
Der Patient sei Innenarchitekt, verheiratet aber wohne getrennt von seiner Ehefrau.
Er habe 3 Söhne und wohne mit ihnen in einer Mietwohnung.


Verdachtsdiagnose:
Die anamnestische Angaben deuten an ehesten auf akuten Myokardinfarkt hin.


Differentialdiagnose
Als Differentialdiagnosen kommen in Betracht:
- Aortendissektion
- Lungenembolie
- Herzinsuffizienz
- Tako-Tsubo - Kardiomyophathie

Diagnostische Maßnahmen:
- körperliche Untersuchung
- Blutabnahme
- EKG
- EchoKG
- Koronarographie

Therapeutische Maßnahmen
- MONA-BH Schema
- PTCA/Bypass -Operation


Die Fragen von den Prüfern:
Die Prüfer haben mich ungefähr 3-5 Minuten über die Anamnese des Patienten gefragt, sie wollten herausfinden, ob ich gut verstanden habe, was der Patient mir erzählt hat. Die Prüfer haben über Kleinigkeiten der Geschichte vom Patienten nachgefragt.


Dann in der verbleibenden Zeit haben die Prüfer über den Myokardinfarkt gefragt:
- Erzählen Sie bitte über die Behandlung nach MONA-BH Schema.
- Auf was beachten Sie beim Blutbild ( Herzenzyme- Myoglobin, Troponin, CK, CK-MB usw.)
- Differentialdiagnose zwischen Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz?
- Welche Werte im Blutbild bestimmen Sie bei Herzinsuffizienz? ( BNP! - ich konnte mich nicht erinnern)
- Was bestimmen Sie bei der körperlichen Untersuchung?
- Risikofaktoren beim Myokardinfarkt?
- Wenn Ruhe-EKG keine ischämische Anzeichen zeigt, welche weitere Untersuchungen führen Sie durch?

Andere weitere Fragen von den Prüfern kann ich mich nicht erinnern!)


(Anmerkung von mir)

Diese Fragen könnten auch aus einer KP Kenntnisprüfung stammen!    

Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei teilweise auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

Dabei ist eigentlich genau geregelt:


Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Dauer: 20 Minuten

2. Dokumentation

In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
Dauer: 20 Minuten

3. Arzt-Arzt-Gespräch

In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
Dauer: 20 Minuten

Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.

(Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

 

Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen oder Fachsprachprüfungen berichte.

Liebe Ärzte und Zahnärzte,

ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.

 

Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

 
Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über ihre Prüfungen berichten.

Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

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