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FSP Medizin Hamburg 2.2.2021

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin. in Hamburg.
Die Prüfung hatte das Niveau einer KP Kenntnisprüfung.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .

Oft taucht die Frage auf, was ich als Sachverständiger für Sie tun kann.

Hier die passenden Informationen. Einfach anklicken .....


Ich skype auch gerne mit Ihnen unter   SKYPENAME  ---> Wilhelm Gerner
Terminvereinbarung für Skype    0163 7578 774

 Details einer FSP in Hamburg.

Wir berichten Ihnen nachfolgend über Frau Nicol Lehmann, eine 17-jahrige Patientin, die sich heute mit Begleitung von ihrer Mutter  in unserer Aufnahme vorgestellt hat.


Frau Lehmann berichtet über plötzlich aufgetreten, erstmaligen Anfall. Nach Angabe der Patientin habe der Anfall nach dem Essen angefangen. Kurz vorher habe sie Faszikulation in die linke Hand verspürt. Während des Anfalls hatte sie Ihre Zunge gebissen. Der Mutter zufolge habe die Patientin Ihr Bewusstsein für 10 Minuten verloren. Zusätzlich ist der Patientin eine seit Wochen bestehende Asthenie in die linke Hand aufgefallen. Begleitsymptome wie Fieber und Sehstörungen wurden verneint.

Bis auf Cephalgie und Diarrhoe war die vegetative Anamnese unauffällig.

Als Vorerkrankungen fanden sich:

  • Masern mit 2 Jahren
  • Leukämie mit 6 Jahren
  • Asthma bronchiale
  • Anämie seit Halbjahr

Es seien folgende Allergien bekannt:

  • gegen Pollen
  • gegen Hausstaub

Dauermedikation:

  • Budesonid Spray 2 x 2
  • Formoterol Spray 2 x 1
  • Eisentabletten 2 x 1
  • Vitamin B Komplex

Noxen:

Nikotinkonsum wurde verneint.
Alkoholkonsum: 1 Glas Bier wöchentlich

Familienanamnese:
Großmutter: habe an Diabetes Mellitus gelitten
Ansonsten sind die Eltern gesund
Bruder: leide an Asthma bronchiale

Sozialanamnese:
Die Patientin wohnt zusammen mit ihren Eltern und ist Schülerin.
Zusätzlich erklärt sie, dass sie nach zwei Wochen ihre Abitur habe und sich viele Sorgen dazu mache.

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine stress-induzierte Epilepsie hin.
Alternativ kommen eine Hypoglykämie und einen Rezidiv der Leukämie mit Hirnbeteiligung in Frage.

Zur weiteren Abklärung würde ich folgende Untersuchungen durchführen:

  • Neurologischer Status
  • EEG
  • Blutabnahme
  • Lumbale Punktion
  • MRT; CT
  • Knochenmarkbiopsie

Das Schwierigste war, dass beide- die Patientin und die Mutter während des Aufnahmegespräch gefragt werden mussten.
Beim AB-Schreiben läuft die Zeit wirklich rasch ab, also mein Tipp wäre, schreibt ihr möglichstschnell, ohne Verzögerungen.
Ich hatte keine Zeit, die DD und Procedere zu schreiben.

Bezüglich Fachbegriffe gab es keine Überraschung- Phlebografie, Synkope, Panzytopenie, Kryptorchismus, Cholezystitis, DM, an den anderen erinnere ich mich schon nicht mehr.


Fragen während 1. Teil:

  • Glauben sie, dass die Medikamente, die meine Tochter gegen das Asthma nimmt, können Ursache für diesen Anfall sein?
  • Ich habe niemals meine Kinder geimpft. Sind Sie der Meinung, dass die Impfungen gefährlich sind?
  • EEG - Aufklärung

Fragen während 3. Teil:

  • Welche Untersuchungen werden Sie durchführen? - Neurologisches Status, EEG, Blutabnahme
  • Könnte es sein, dass die Leukämie damals das Gehirn betroffen hatte? (Ich habe das nicht gefragt)
  • Wenn Sie schon den Verdacht haben, welche weitere Untersuchungen werden Sie anfertigen? - Lumbale Punktion
  • Erklären Sie der Patientin LP.
  • Der Vater hat Sie angerufen. Er möchte wissen, was passierte.
  • Welche andere Ursachen können vorliegen?
  • Sie hatten eine MRT gemacht, und das Resultat - eine raumfordende Formation. Was ist das? - Hier habe ich "Tumorerkrankung" beantwortet.
  • Teilen Sie der Patientin die schlechte Nachricht, dass sie ein Tumor wahrscheinlich hat (Das war auch sehr unangenehm)

Anmerkung W. Gerner
Die FSP sollte eigentlich die Fachsprache umfassen und die Einschätzungen und Medikationen haben keine Relevanz. Das war das Niveau einer KP Kenntnisprüfung.

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- Wo finde ich Prüfungsberichte ?  (Auf der Seite im Suchfeld links)
- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
- Wie lange dauert es bis zur FSP oder KP ?  (Die Terminvergabe und die Wartezeit verändert sich ständig und kann zwischen 3 und 12 Monaten liegen)


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    BVFS Sachverständiger Willhem Gerner

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    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

      Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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