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FSP Medizin Jena Thüringen 11.1.20

 

 Ich habe am 11.01.2021 FSP in Jena (Thüringen) abgelegt und bestanden.
Ich möchte mich bei Frau Jutta Schindler herzlich bedanken.
Sie hat mich ganz schnell und gut vorbereitet.

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
Nochmals Gratulation zur bestandenen Prüfung und danke für die Details .
Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

Oft taucht die Frage auf, was ich als Sachverständiger für Sie tun kann.

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 Ich habe am 11.01.2021 FSP in Jena (Thüringen) abgelegt und bestanden.
Ich möchte mich bei Frau Jutta Schindler herzlich bedanken.
Sie hat mich ganz schnell und gut vorbereitet.

Patient: Frau Sybille Kaiser

Alter: 68 JA Geburtstag: 10.04.1952
Große: 172 cm
Gewicht: 65 Kg
Sozialanamnese:
Rentnerin. Gearbeitet als Landschaftspflegerin.

Aktuelle Anamnese:

Die Pat. berichtete über seit eine Stunde plötzlich aufgetretener drückende Schmerzen (5-6-7/10) im Brustkorb li. Sie wurde mit RTW geliefert.
Sie habe niemals die gleichen Beschwerden gehabt.
Die vegetative Anamnese ergab Verstopfung, Übelkeit, Lippenzianose, Schwitzen.
An Vorerkrankungen seien aHT, Polyarthrose sowie Verstopfung bekannt.
Z.n. 2 Herzinfarkte (1997; 2008), Lungenzyste-OP vor 10 Jahren, Karpaltunnelsyndrom-OP vor 5 Jahren, Katarakte-OP vor 1,5 Jahren.
Familienanamnese:
Verwitwet, wohne im Jena, (ich sollte im RTW-Bericht die Adresse schauen) alleine, ihr Mann seit vor 6 Jahren an Nierenschwäche verstorben. Sie habe 1 Sohn, der an Niereninsuffizienz leide, und auf eine Nierentransplantation warte. Die 2 Töchter seien gesund. Der Vater sei vor 3 Jahren verstorben. Die Mutter lebt noch. Die Eltern haben keine Vorerkrankungen.
Die Medikamenteneinnahme ergab ASS 100mg 1-0-0, Enalapril 10mg 1-0-1, Schmerzpflaster gegen Schmerzen in Gelenken sowie Movicol Btl. 1-0-0.
Noxen:
Die Pat. ist Nichtraucherin seit 6 Jahren. Früher habe sie 40-50 Jahren 20Zig/tgl geraucht. Sie trinke 1 Glas Wein 2-3 Mal die Woche. Drogenabusus wurde verneint.
Die bisherigen anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einer Pneumothorax hin.

Zuerst habe ich die Diagnose nicht richtig gesagt, dann habe ich nach dem 2. Teil meine Meinung geändert und schon bei Arzt-Arzt Gespräch das gesagt, sowie die richtige Diagnose festgestellt.
Erstmal habe ich an einen Herzinfarkt gedacht, aber danach habe ich für Oberärztin gesagt, dass ich für die Patientin nicht richtige Diagnose gesagt habe.

DDx:
- Apoplex
Das erste Teil war sehr schnell aber der Patientin hat deutlich gesprochen und hat am Ende gefragt - „was habe ich??“, und ich habe auch vergessen, nach Allergien zu Fragen, aber die Pat habe am Ende das ohne Fragen gesagt. Sie war sicher, dass sie keinen Herzinfarkt hat, weil sie schon zwei Mal Herzinfarkt hatte, aber ich habe ihr überzeugt, dass es so ist.

ARZT-ARZT GESPRÄCH:

Behandlung, DD sowie Verdachtsdiagnose nach der körperlichen Untersuchung (Apoplex, Lungenembolie, Pneumothorax).
Spezifische Diagnostik für o.g. Diagnosen, apparative Diagnostik, welche Arzneimittel in der Schmerzpflaster (Morphin) und warum die Pat. Verstopfung habe (Nebenwirkung von Morphin).
Und natürlich Patientenvorstellung, die OÄ hat mich sehr oft unterbrochen.
War kein Aufklärungsgespräch, am Ende 12 Fachbegriffe.

Ich wünsche viel Glück und Erfolg für alle.

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    Aktuelle Beiträge

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

      Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,

    ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.

    Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Prüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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