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FSP Medizin München Bayern 23.4.21

Danke an den Doktor für diesen Bericht einer erfolgreichen Fachsprachprüfung Humanmedizin.
Ich möchte meine Erfahrung von der Fachsprachprüfung mit ihnen teilen.
Ich habe die Fachsprachprüfung am 23.04. in München bestanden.
Der Fall war Diabetes mellitus I.

Eine FSP kann beliebig oft wiederholt werden, wobei die Behörden oft frühestens nach 3 bzw. 6 Monaten einen neuen Termin geben.

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Guten Abend, liebe Kollegen.
Ich möchte meine Erfahrung von der Fachsprachprüfung mit ihnen teilen.
Ich habe die Fachsprachprüfung am 23.04. in München bestanden.
Der Fall war Diabetes mellitus I.


Der Patient sprach deutlich, manchmal schneller, aber war sehr freundlich, und man kann ihn alles nachfragen. Der Fall hat mich sehr überrascht weil ich das nicht erwartete.
Herr Hammes Brandt , 18 Jahre alt. Symptome: seit 2 Wochen Fatigue (fühle sich "schlapp" und schwach), brennenden Hals Schmerzen besonders beim Schlucken (6/10 bewertet), Kopfschmerzen seit 4 Wochen (6/10 bewertet), Schmerzen im Brustmuskel und Oberschenkel Muskel, Fieber bis 40 Grad Celsius seit 3 Tagen, Nachtschweiß und Schüttelfrost, Konzentration Störungen, Heißhunger, Disurie (Schmerzen beim Wasser-lassen, erhöhtes Harndrang, ein Gefühl dass er nicht ganz seine Harnblase entleeren kann), Nykturie/Polyurie.


Gewichtsverlust von 3kg in 2 Wochen, Vorerkrankungen: Chronische Kopfschmerzen, Achillessehne Tendinitis seit 3 Wochen (konservativ behandelt) Verletzung beim Jogging, Neurodermatitis am Ellenbogen beidseitig seit Kindheit, Zweimal ins Krankenhaus gewesen: Nasenbeinfraktur - Verletzung beim Volleyball spielen Alkoholintoxikation - der Patient war an der Intensiv station eine Nacht (er sagte dass er in Koma war, der "Oberarzt hat mich gefragt welche Koma ist es, es gibt ein Termin bei Jungen Menschen , aber das wußte ich nicht; ich habe den Patient nicht gehört was er genau gesagt hat).


Er sei nie Operiert worden Medikamente: Cortison salbe - Dermatop, Nasen spray - Allergolog Paracetamol 500mg b.B (wegen Kopfschmerzen) Noxen: Rauche nur beim Feiern, Trinke Alkohol nur am Wochenende (2 Bier/2 Gläser Wein- nach der Intoxikation trinke er nur selten Drogenkonsum - verneint Allergien gegen Hasselnuss - Rhinokonjunktivitis Photodermatitis - Hautblässchen / Vesikeln FA: Vater an Schilddrüsenkarzinom verstorben im 51 LJ (in 2014.) Mutter (50 Jahre alt) leide an Diabetische Retinopathie als Komplikation von Diabetes mellitus Typ I (det Patient sagte dass sie Sehstörungen hat und dass sie Zuckerkranheit hat. Ich mußte nachfragen ob sie insulin nimmt oder nicht und seit wann leidet sie an Diabetes damit ich wußte welcher Typ von Diabetes sei es) Ältere Schwester leide an Diabetes mellitus, auch nimmt Insulin SA: Ausbildung für Technischen Zeichner, Lebe mit seine Freundin. Nach alle diese unterschiedliche Symptome wusste ich nicht welche Diagnose ist es.

Ich hatte zwei Verdachtsdiagnosen: Hyperthyreose und Zystitis
Im Arzt-Arzt Gespräch hat mich der Arzt gefragt wieso Hyperthyreose, welche Symptome sprechen dafür welche dagegen: Gewichtsverlust, Konzentration Störungen, Heißhunger, Schweißausbrüche, Halsschmerzen vielleicht wegen eine Struma... Und dann hat er mich über Familienanamnese gefragt und es war mir klar dass er über Diabetes mellitus denkt, deswegen hat der Patient Polyurie, Heißhunger und Gewichtsverlust (andere Symptome sind atypisch für DM I)
Er hat mich alle Kleinigkeiten aus der ganze Anamnese gefragt und über die Diagnostik für Diabetes.. sollen wir den Patient Aufnehmen oder nicht... Wie würde ich den Patient mitteilen dass er ins Krankenhaus bleiben muss...


Am Ende haben die Prüfern mir gesagt dass die Symptome zu sehr verschiedene Verdachtsdiagnosen führen können aber die haben absichtlich einen solchen Fall gegeben. Viel Glück!

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- Wo finde ich Prüfungsberichte ?  (Auf der Seite im Suchfeld)
- Welches  Bundesland ist das beste für mich ?  (Kann man nie sagen)
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    Aktuelle Beiträge

    Keiner will über eine nicht bestandene (erfolglose) Prüfung berichten

    Es wird immer heftig mit mir diskutiert, insbesondere, wenn ich ab und zu über negative Erfahrungen bei den Kenntnisprüfungen und FSP Fachsprachprüfungen berichte.

    Liebe Ärzte und Zahnärzte,ich staune immer wieder über die Diskrepanz (die deutlichen Unterschiede) zwischen den Facebook Einträgen über bestandene Kenntnis- und Fachsprachprüfungen und den bei mir eingehenden eMails und Telefonaten, die teilweise über "sehr problematische Prüfungen mit hoher Durchfallquote" berichten.


    Etwas scheint hier nach meiner Erfahrung und Meinung etwas nicht zu stimmen und ich habe etwas in der Tiefe recherchiert (nachgeforscht).

    Es zeichnet sich dabei deutlich ab, dass anscheinend nur Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben sehr gerne und ausführlich über alle Details ihrer Prüfungen berichten.Ärzte und Zahnärzte, die die Prüfung nicht bestanden haben vermeiden dieses, weil es ja eventuell zu einer Verschlechterung für die Wiederholungsprüfung führen könnte. Einer der Prüfer könnte ja davon erfahren. Hinzu kommt, dass man völlig nachvollziehbar anscheinend nur ungern zugibt, dass man eine Prüfung nicht bestanden hat.

    Dadurch entsteht oft der täuschende Eindruck, dass die Prüfungen sehr leicht zu absolvieren sind und nur wenige Teilnehmer durchfallen.
    Sicherlich kann man z.B. die FSP beliebig oft wiederholen, wobei es allerdings in einigen Bundesländern bereits monatelange Warteschlagen gibt.

    Meinung von BVFS Sachverständigen W. Gerner

    FSP Fachsprachprüfung oder KP Kenntnisprüfung


    Wo liegt denn da eigentlich noch ein Unterschied?

    Es ist leider  in einigen wenigen Bundesländern deutlich zu beobachten, dass Prüflinge bei Fachsprachprüfungen durchfallen, weil Sie falsche Einschätzungen und Diagnosen abgeben. FSP werden dabei SEHR OFT auf das Niveau einer Kenntnisprüfung gehoben.

    Dabei sind doch eigentlich der Ablauf und die Inhalte genau geregelt


    Wie läuft die Fachsprachprüfung ab?  Welche Anforderungen werden gestellt? 


    Die Fachsprachprüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Bewertung erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, von denen mindestens einer selber Arzt ist.  Die Prüfung läuft folgendermaßen ab:

    1. Simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch

    Dabei muss der Prüfling zeigen, dass er seinen Patienten inhaltlich ohne wesentliche Rückfragen versteht. Er muss sich insbesondere so spontan und so fließend verständigen können, dass er in der Lage ist, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten und deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer
    geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
    Dauer: 20 Minuten

    2. Dokumentation

    In diesem Teil fasst der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen, medizinischrelevanten Informationen in einem Arztbericht zusammen.
    Damit muss er nachweisen, dass er die deutsche Sprache auch schriftlich angemessen beherrscht, um Krankenunterlagen ordnungsgemäß führen und ärztliche Bescheinigungen ausstellen zu können.
    Dauer: 20 Minuten

    3. Arzt-Arzt-Gespräch

    In diesem letzten Prüfungsteil gibt der Prüfling die im Arzt-Patienten-Gespräch gewonnenen Informationen an das ärztliche Mitglied des Prüfungsausschusses weiter. Anschließend werden dem Prüfling Fragen gestellt. Hier muss er zeigen, dass er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe so klar und detailliert ausdrücken kann, dass bei Patientenvorstellungen sowie ärztlichen oder zahnärztlichen
    Anordnungen und Weisungen Missverständnisse sowie hierauf berufende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind.
    Dauer: 20 Minuten

    Das ärztliche Fachwissen wird in der Fachsprachprüfung nicht überprüft.

    Der Sprachtest wurde erfolgreich abgelegt, wenn das Bewertungsgremium zu der Feststellung gelangt, dass der Antragsteller die o. g. Sprachanforderungen erfüllt.


    (Quelle: http://www.nizza.niedersachsen.de/startseite/service/formulare-checklisten-150498.html)

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